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Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
lakeSonne1
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lakeSonne1 » Donnerstag, 12.09.19, 20:39

hi Jami,

ich denke, was dir so zusetzt ist das Gefühl eines permanenten Kontrollverlustes über deine Umgebung: Verlust Vater, Krankheit Schwester, die Krankheiten deiner Haustiere etc... Es ist das Gefühl als entgleite dir alles und das löst dann die Panik, Angst, Anspannung aus. Vielleicht hilft es Dir eine andere HALTUNG zu den Dingen/Geschehnissen zu entwickeln: Tue dein Bestes und der Rest liegt bei Gott. Es liegt ab einem bestimmten Punkt nicht mehr in deiner Hand. Gib ab! Lass los! Darin liegt eine große Befreiung und Erleichterung. Das heisst nicht, dass du nicht helfen sollst, aber das du deine Grenzen was du leisten kannst, akzeptierst.

Du kommst da wieder raus,
Gruß
/lake
Diagnose:Angst,PA Sommer 2010
Medi: Citalopram 20 mg, Eindosiert über 4 Wochen , war ok. sonstige Medis: Pantoprazol 20mg abends
2012: Erster misslungener Absetzversuch
2016: ab 20.3.16: 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE auf 15mg: 3.9.2016 - 2.3.2017
2017: 15mg auf 10,3mg
2018: 10,0mg auf 7,7mg
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11.1.19: 7,5mg: massives Herzstolpern, Angst, Schlafstörungen, Brustraumbeschwerden
29.1.19: Herzstolpern weg. immer noch Brustraumbeschwerden, Atemnot, Kurzatmig, hohe Grundanspannung (8/10), Panikattacken. Neu: Schultern/Arme Nervenschmerzen beidseitig , Bodyzaps Körpermitte,
31.1.19: fast alle Symtome weg, niedrige Grundanspannung (3/10)
3.2.-20.2 : Übelkeit, Panik, Brustraumbeschwerden, Atemnot, Hypersensibilität(Haut, Geruchssinn, Schmerzempfinden), Schulterverspannungen, Zaps, Nervenschmerzen, Magen/Darm, Migräne, Schlapp
18.2.-19.2.: Zusätzlich teilweise Depri.
21.2. -: Es wird insgesamt besser; PAs und Nervenschmerzen noch da, Depri weg.
22.2-25.2: PAs mit Atemnot, Brustschmerzen
25.2. - 10.3: es stabilisiert sich langsam: körperliche Symtome gehen zurück, dafür vermehrt PAs
10.3.- 25.3: Massive PAs, teilweise über Stunden
1.4.: seit 4 Tagen keine Symptome mehr. ich fühle mich gut.
14.4.: es wird immer besser; fühle mich gut. Ab und zu kleine Einbrüche, nicht der Rede wert
1.8.: zurück auf 10mg. 2019 keine weiter Reduktion

lunetta
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta » Donnerstag, 12.09.19, 20:48

Hallo!

Ich kann nur von mir selbst sprechen, und ich hatte ja ab letzten Oktober NUR Stress, und Kummer, und Leid durch schwerste familiäre Erkrankungen usw.
Ich glaube dass man in solchen Stresszeiten extremste Kortisolausschüttungen hat, dadurch wird mit der Zeit ein Dopaminüberangebot im Körper aufgebaut und das macht diese extremsten Symptome - war bei mir komplett gleich.

Es kam der große Zusammenbruch und komplette körperliche crash.

Und in diesen Situationen kann man auch ganz schwer loslassen, man würde gerne, aber diese Symptome kann man leider nicht loslassen, die bleiben an einem kleben, egal wie sehr man sie loslassen wollen würde.....

Ich kämpfe nun schon seit Februar damit:(


jamielein, wir schaffen das aber, gell?

GLG
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.

Kaenguru
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Kaenguru » Donnerstag, 12.09.19, 21:23

Liebe Jamie :) ,

Mich hat dein Bericht sehr erschüttert, es kommt aber auch alles auf einmal.
Meines Erachtens ist es nicht verwunderlich, dass all deine Skills nicht die erwünschte Wirkung zeigten, dein Nervensystem ist einfach zu durcheinander und erschöpft.
Ich würde dich gerne in Kur oder Reha schicken :hug: .

Pass bitte gut auf dich auf, man kann nur geben, wenn der eigene Energiespeicher ausreichend gefüllt ist.

Ganz herzliche Grüße <3

Sarah
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Rosenrot
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Rosenrot » Donnerstag, 12.09.19, 22:25

Liebe Jamie,

von Herzen alles erdenklich Gute für dich, deine Schwester und die Tierchen! <3

Rosenrot
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Katharina
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 12.09.19, 23:19

Liebe Jamie !

Ich wünsche den besten Tierart/Heiler herbei.
Und ich wünschte Du würdest noch etwas Pause machen.

Ich musste wann immer ein Bruch war,
Dick alle Jahreszeiten hindurch bevor ich mich davon distanzieren konnte und leichter weitergehen -

Mir ist das später klar geworden;
ob Tod Krankheit Trennung,
ich brauchte immer meinen Winter Frühling Sommer und Herbst.
Da mag merkwürdig klingen.

Ich musste scharfe Abgrenzungen errichten
für die ich schlechteste Gewissensbisse bekam, die dann bewältigt werden mussten.

Irgendwie ohne zu wissen weiß ich so sehe ich aus den Raster falle in den Augen anderer
ich kann nur so.

Ich will nur so, inzwischen.

Mit meiner Eigenart "hoch egoistisch"
habe ich erfahren das in einer besonderen Situation in der ich Diazepam nehme, es nicht nahm.
Komisch dachte ich wieso nicht?
Kein Impuls.
Ich wusste es würde nicht helfen
da ich es nicht mehr brauche.

Natürlich hätte es gedämpft, also gewirkt das tut es immer
aber ich habe in diesem Gebiet meine eigene Ruhe
und damit Angstfreiheit plötzlich gehabt ohne dass zuvor geplant zu haben.
Drei Mal schon.

Ich vermute es liegt daran das ich mich raus nehme.
Ich fühl mich sehr sehr besch... dabei, es ist kein leichtes.

Irgendwo sagt 'es 'mir nur so geht's.
Und nur so geht's tatsächlich.

Da Diazepam ist nur als noch Standard hilfreich
bis es weiter reduziert wird
Ich weiß ich kann ich kann schon darauf zurück greifen aber den Effekt die Hilfe das ist vorbei die ich durch dessen Dämpfung bekam.

Ich weiß nicht wie das dazu gekommen ist.
In vielen Momenten bin ich verzeifelter als zuvor den die alten Gefühle oder neue kommen zurück oder kommen -
Ich habe nie NIE (!!!)
so viel geweint und es ist kein Entzugsweinen
keine Welle, die kenne ich -
in all den Jahrzehnten

Aber ich spüre,so erschreckend alles Neue ist
es ist richtig und rund.

Ich wünsche Dich an einen geben Ort ohne Internet
Jamie, ohne Ehrenamt.
Wohin wo Du bekommst - nicht gibst
nicht informierst.

In die Ferne - fern der Zivilisation.
Dahin wo Du gern bist, gemeinsam mit deinem Vogel.

Katharina
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Quietscheentchen
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Quietscheentchen » Freitag, 13.09.19, 9:52

Liebe Jamie,

oh... Es ist wirklich fast unmöglich, überhaupt Worte zu finden.
Ich kann mir, wie lake, auch vorstellen, dass es dieser heftige Kontrollverlust in deinem Leben ist, der sich dann tatsächlich auch so körperlich zeigt.

Nur das Loslassen gestaltet sich ja gerne schwierig in solchen Zuständen.

Völlig richtig, liebe Jamie, dass du wirklich nur für dich und deine Tweeties da bist. Ich kann deinem einen Vögelchen auch nachfühlen. Metronidazol mussten wir gerade unseren Samtpfoten geben und warten gerade, dass hoffentlich die Giardien besiegt sind.

Das Zeug ist heftig, die Katzen sind platt.

Was soll ich sagen, liebe, gute, geduldige, starke Jamie. Da prüft dich jemand wohl ganz stark, immer wieder.

Du verdienst wirklich mal eine Pause. Ich umarme dich sanft.

Liebe Grüße
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stubi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi » Freitag, 13.09.19, 11:26

Liebe Jamie,

Gute Besserung und Heilung für dich, deine Schwester und Tiere.

Liebe Grüße
Renate

Siggi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Siggi » Freitag, 13.09.19, 12:17

Ach, mein Liebes, <3

habe soeben mit heftiger Erschütterung deine Horrornachricht gelesen,
und bin noch ganz benommen, wie viel Entsetzlichkeit ein Menschlein erleiden und ertragen muss!

Warum werden Christen manchmal noch schwerer als Andere geprüft ?

Da findet man kaum Worte des Trostes, denn all das Schwere, was dir bisher widerfahren ist,
hat sich in deine hochsensible Seele eingebrannt, und zum Trauma entwickelt.
Und wie Lake schon schrieb, schütte all deine schweren Sorgen auf unsern Herrn,
denn uns Menschen fehlen meistens diese übernatürlichen Kräfte um da raus zu kommen,
die wir aber von Ihm empfangen dürfen, wenn wir Ihn inbrünstig darum bitten ,
und Ihn walten lassen, unsere Traumen heilen zu lassen!

Wir Menschen haben unsere Grenzen und sind in solch schweren Zeiten kaum mehr dazu in der Lage
sie alleine zu bewältigen.

Ich bete weiterhin ganz fest für dich,
und drücke dich ganz liebevoll :hug: :hug:
innigst Siggi
Mein Absetzverlauf:
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Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 18.09.19, 8:13

Ihr Lieben,

es geht immer schlimmer, das wissen wir ja.
Am Sonntag ist meine geliebte Mausi, mein Bourkesittich, ganz elendiglich in der Tierklinik verstorben :cry: :cry: :cry: .
Ich fand sie morgens in einer Blutlache und bin in die Vogelklinik nach Gießen gerast.
Sie hatte eine nicht erkannte Legenot (Ei im Bauch steckt fest) und innere Verletzungen.
Das Ei konnte sie mit Medikamenten noch legen, auch recht schnell, doch statt dass sich danach ihr Zustand besserte (was der Fall hätte sein müssen), verschlechterte er sich nur noch und dann ist sie qualvoll verstorben.
Von einer OP hatte der Tierarzt vorher schon abgeraten, weil der Zustand so schlecht war.

Man vermutet, dass sie noch etwas Zusätzliches hatte (schwere Leberstörung, man vermutet die Blutgerinnung ist ausgefallen) und dass sie verblutet ist.

Ich bin in einem Zustand, den ich gar nicht benennen kann.
4 Wochen gekämpft, gehofft, gelitten. Und verloren.
Da ist ein Schock, ein Schmerz und eine Trauer in mir, wie sie selten so getobt haben.
Ich bin entsetzlich übernächtigt und verstört und schwach.
Mein Herz ist gebrochen.
Ihr Partner leidet und trauert und sucht sie, mein Herz ist gebrochen, ich kann es nur noch mal wiederholen.

Meine wunderschöne süße Mausi, meine kleine total autonome und eigene Bourkie-Dame, sie lebt nicht mehr und ist am Ende qualvoll und alleine, ohne ihr Frauchen, verstorben.
Ich habe sie hier bei mir, sie ist ganz zerfleddert und selbst im Tod hat sie keinen friedvollen Ausdruck. Ich bin entsetzt.
Das kann ich nicht mehr ertragen. Wer kann sowas ertragen?

Mein einziger und auch nur schwacher Trost. Erlöst. Keine Schmerzen mehr.

Weinend, Jamie

lunetta
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta » Mittwoch, 18.09.19, 8:41

Lieb Jamie!

Ich weine mit dir mit!

Was kann man in solchen Momenten an Trost geben....?

Umarme dich und schicke dir ganz ganz mitfühlende GRüße!
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.

stubi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi » Mittwoch, 18.09.19, 9:01

Liebe Jamie, :hug:

es ist eine Tragödie wenn ein geliebtes Wesen verstirbt und es tut mir in der Seele weh, wie sehr dich das alles mitnimmt.
Ich nehme dich virtuell in die Arme und fühle mit dir. Du brauchst jetzt eine Zeit der Trauer um dein wundes Herz zu beruhigen.

Nichts ist ein Trost in solch schlimmer dunkler Zeit und doch ist ein Licht am langen Ende des Tunnels.

Ich wünsche dir von Herzen viel Kraft und Liebe dies alles durchzustehen.

Liebe Grüße
Renate

Kaenguru
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Kaenguru » Mittwoch, 18.09.19, 9:33

Liebe Jamie :) ,

Es tut mir so wahnsinnig leid :?
Ich kann dich nur aus der Ferne sanft in den Arm nehmen :hug: .

Ganz liebe Grüße
Sarah
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Luna
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Luna » Mittwoch, 18.09.19, 9:42

Hallo Jamie

Ein herzliches Beileid von mir.

Sein Haustier zu verlieren ist schrecklich. Wer ein Haustier hat oder hatte, wird das verstehen wie furchtbar das ist. Ich habe ja auch einen Hund und möchte gar nicht dran denken, dass der mal weg muss.

Dein Bourkesittich ist jetzt an einen wunderschönen Ort, ohne Leid und Schmerz. Sie schaut auf dich herab und bedankt sich bei dir, weil du dich so liebevoll um sie gekümmert hast. Du hast dein Bestes gegeben. Die Liebe und die schönen Erinnerungen bleiben für immer.

Lass die Trauer zu. Die ist ganz wichtig.
Liebe mitfühlende Grüße
LG Luna

https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=16975
Danke LenaLena
https://www.philosophie-des-gesundwerde ... vensystem/

Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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Jofab
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab » Mittwoch, 18.09.19, 9:53

Liebe jamie,

auch von mir mein tiefstes Mitgefühl.

Lass dich ganz fest drücken :hug:
Ilse
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Dan092
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Dan092 » Mittwoch, 18.09.19, 9:57

Hallo Jamie,

Es tut mir leid, dass du so leidest :(
Ich weiß wie es ist ein geliebtes Tier zu verlieren, auch wenn die Umstände anders gewesen sind.

Ich wünsche dir viel Kraft, achte gut auf dich.

LG
Dan
Diagnose:
F13.2 G Abhängigkeitssyndrom bei Gebrauch durch Sedativa oder Hypnotika
F48.1 Depersonalisations-/Derealisationssyndrom 
F41.0 Panikstörung 
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Rosenrot
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Rosenrot » Mittwoch, 18.09.19, 10:09

Liebe Jamie,

ich bin bei dir in meinen Gedanken.

Möge dein Schmerz bald nachlassen und vergehen. :hug:

Herzlich
Rosenrot
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Katharina
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Katharina » Mittwoch, 18.09.19, 10:10

Liebe Jamie -

Ein Wesen zu verlieren ist nicht zu ertragen -
wer das erträgt dem fehlt ein Herz und noch viel mehr.

Ich werde oft angeguckt wenn ich sagte nach einem Verlust muss ich erst durch alle vier Jahreszeiten hindurch.

Und ich mag es dunkel zu tragen.
Denn das hat Sinn.
Es signalisiert den Aussenstehenden
jemand trauert -

oftmals auch heute
wird mit Respekt begegnet da draußen

Jede kleine Geste ist eine gute, für mich.

Herzlich,
Katharina

Siggi
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Siggi » Mittwoch, 18.09.19, 11:09

Liebste Jamie <3

auch ich kann dich nur ganz liebevoll in den Arm nehmen, mit dir fühlen,
dich liebevoll halten,versuchend, deine unendliche Trauer etwas zu mindern ,
aber.... Trauer ist solch ein verd.... einsames Geschehen :censored:

Mögest du, trotz allem Leid nie die Hoffnung aufgeben, dass auch wieder ruhigere Tage kommen.

In ganz lieber Verbundenheit <3
Siggi
Mein Absetzverlauf:
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li-la
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von li-la » Mittwoch, 18.09.19, 12:11

Liebe Lila,

Ich fühle mit dir!
Es tut mir leid das dein Vögelchen nicht geschafft hat.

Möge sie in Frieden ruhen!

Fühl dich gedrückt.
Lila
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 89 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 88 Wochen auf 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 22.04.19)
- es hat sich vieles verbessert
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- immer noch wellen / Fenster

Susanne1978
Beiträge: 425
Registriert: Sonntag, 23.12.18, 19:51

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Susanne1978 » Mittwoch, 18.09.19, 13:11

Liebe Jamie, ein geliebtes Haustier zu verlieren ist so furchtbar..... ich weiß ganz genau wie du dich fühlst.... wir haben es mit unserem ersten Mops durch.
Im Herbst hat ein Tierchen eine Walnuss im Garten verbuddelt. Daraus wurde nun ein kleines Bäumchen. Dieses Bäumchen haben wir nun auf das Grab von unserem Mops gepflanzt.

Das wir der Mopsbaum mit den Mopsnüssen..... Wir denken, dass seine Energie in den Baum wandert. Das tröstet und mittlerweile ist der Punkt,wo nur noch die schönen Bilder auftauchen.
:wink: -------------------- :wink:
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg
11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg
29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
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