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Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
reddie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von reddie » Mittwoch, 18.09.19, 14:56

Liebe Jamie, <3

auch ich kann deinen Schmerz sehr nachfühlen. Bei mir ist es schon fast ein Jahrzehnt her, dass meine Katze Nora mich verlassen musste und unser Yorky Paulchen ist gegangen, als ich noch ein Kind war.

Viele schöne Erinnerungen sind geblieben und ich glaube, dass wir alle unseren verstorbenen Lieben in bester Verfassung und Glückseligkeit eines Tages wieder um uns haben werden und wir uns nie, nie, nie mehr trennen müssen. :group:

Bis dahin fliegt dein Pieper in schöneren Gefilden; ich hoffe, dass der verbliebene Vogel seinen Schmerz verarbeiten kann und du natürlich auch.

Du bist nicht allein. Vor allem, mach dir bloß keine Vorwürfe. Oft sterben Tiere und Menschen gerade in dem Moment, in dem man nicht da ist. Du hast ihr viel Liebe gegeben. Das geht niemals verloren.

Alles Gute
Deine reddie
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Muck
Beiträge: 159
Registriert: Montag, 12.11.18, 15:30

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muck » Mittwoch, 18.09.19, 16:57

Liebe Jamie

Dieser Schmerz ist ganz schlimm.
Mußte ihn schon Viermal erfahren.

Kann nur jemand verstehen der ein Haustier hat oder hatte.
Mein Trost war immer das es Ihnen nun gut geht.
Niemals mehr Schmerzen.
Du hast doch alles getan für deinen Liebling mehr geht nicht.

Was mich auch immer ein wenig getröstet hat war der Gedanke an all die
vielen armen Tiere die ein zu Hause suchen.
Also habe ich immer wieder jemanden ein neues Zuhause gegeben.
Alle waren aus dem Tierschutz.
Meine kleine Guste war schon in der Tötungsstation auf Mallorca.
Heute lebt sie bei uns und ist ein kleiner glücklicher Dackel.
Sie ist auch schon alt mittlerweile Taub und leichte Anfälle von Epilepsie.

Wenn dein erster Schmerz sich ein wenig beruhigt hat kannst du ja evtl. mal
schauen ob du für deinen anderen Liebling einen neuen Partner finden könntest.

Weiß wie du dich fühlst.
Es wird besser.

Liebe Grüße
Muck
Symptome: (...); Diagnose: (...)


1. Symptome

Schwindel
Benommenheit
Schwitzen besonders stark nachts
Kälteschauer fast nur nachts
Blähungen
Sodbrennen
Muskel und Gelenkschmerzen überall
Zuckungen
Sehstörungen verschwommen oder Dinge bewegen sich
Einschlafen der Hände in der Nacht
Albträume
Akustische Halluzinationen Nachts
Seltsame Wellen durch den ganzen Körper Nachts
Blutdruck schwankend
Lustlosigkei
Gedankenkreisen
Übelkeit
Nesselsucht urplötzlich
Wespenstichallergie
Würgeanfälle
Kalte Hände und kalte Füße
Unruhe
Konzentrationsschwäche
Mundtrockenheit
Mundbrennen
Schwächegefühl in armen und Beinen
Vergesslichkeit
Verspannungen
Schnell Argressiv
Tinnitus
Ohrendruck
Angst mehr als früher
Juckreiz

Diagnose

Fibromylagie
Generalisierte Angststörung
Mittelschwere Depression
Somatisierungsstörungen



Medikation: (Wirkstoff XXmg, Dauer) (>>) (Wirkstoff XXmg, Dauer) >> (usw.)


2. Medikation


Bis Februar 2013 nur immer Naturheilmittel
Februar 2013 Citalopram 20 mg eingeschlichen mit 10 mg
Ca. 2 Jahre genommen dann von heute auf morgen auf10 mg runter
Symptome vor Citalopram und nun kein großer Unterschied
September 2017 oft die Einnahme vergessen dann nicht mehr genommen
Also auf 0 wie ich heute weiß Kalter Entzug
2018 für 6 Wochen Hormonpflaster keine Besserung
13.11.2018 Omep 40 mg Magnetfans 150 mg Passivligatropfen bei Bedarf
Bisoprolol 5 mg

u]Zusätzlich:[/u] (Wirkstoff XXmg, Start (wofür/wogegen));


3. Zusätzliches

Keine

Bisherige Absetzversuche: (Wirkstoff XXmg, wie abgesetzt, warum gescheitert)


4. BieherigevAbsetzversuche

Mein erster

Absetzverlauf (Startdatum, Startdosierung): (Dauer XXmg) (>>) (Dauer XXmg) (>>) (usw.)


5. Absetzverlauf

Siehe Punkt 6

conversano
Beiträge: 164
Registriert: Mittwoch, 07.08.19, 16:25

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von conversano » Mittwoch, 18.09.19, 20:33

Liebe Jamie, ich drück dich ganz doll. Es tut mir so leid für euch :cry:

Traurigen Gruß,
Rebecca
Massive Überlastung durch verschiedene Ereignisse im Mai/ Juni. Anspannung, Schlaflosigkeit, Ängste.

Kaltenzug Promethazin
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ab 28.10.2019
Bisoprolol durch Propranolol 10 mg ausgetauscht: bei Bedarf
Passionsblumendragees, Baldrian, GABA: immer nach Bedarf

Nebenwirkungen Promethazin: Muskelkrämpfe/ -zittern am GANZEN Körper (von Kopf bis Fuß), Restless Legs 24/7, Krampfanfälle nachts inkl. Atemmuskulatur, Benommenheit, Muskelschwäche, Antriebslosigkeit, massive Extrasystolen, Herzrasen, Sehstörungen. Das alles steigerte sich bis hin zu paradoxen Wirkungen. Promethazin sollte auf keinen Fall mit Propranolol zusammen eingenommen werden, da das die Nebenwirkungen sehr verstärkt.

Entzugsymptome: Körpervibrieren, Muskelkrämpfe, Bauchkrämpfe mit anschließendem Herzrasen bis hin zur Panikattacke, Sehstörungen, Anspannung/ Angstgefühle, Extrasystolen, Bauchschmerzen morgens inkl. Cortisolüberschuß in den Morgenstunden

Schwimmerin
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Registriert: Donnerstag, 18.01.18, 5:53

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Schwimmerin » Mittwoch, 18.09.19, 21:40

Liebe Jamie

Es tut mir so leid dass dein Vogel gehen musste - ich weiss wie sehr man Tiere vermissen kann.

Ich glaube nicht daran dass sie qualvoll sterben musste - durch den Blutverlust ist sie wahrscheinlich immer müder geworden und dann friedlich eingeschlafen.

Auch ich stellte mir in meinem Schmerz früher vor, dass es ein Tierhimmel gibt - wo es allen Tieren gut geht - wie bei uns Menschen..alles ganz friedlich ohne Leid und so. :)

Ich wünsche dir dass du wieder rasch auf die Beine kommst und sende dir viel Kraft - irgendwann wirst du sie wieder sehen - daran glaube ich :)

Viel Kraft und gsnz liebe Grüsse :hug:
Schwimmerin
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padma
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von padma » Mittwoch, 18.09.19, 22:11

liebe Jamie, :)

für dich und Mausi :hug: :hug: :hug:

alles Liebe,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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25.10.2019: 0,01 mg bin auf der Zielgeraden angelangt :D



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


happytree
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von happytree » Mittwoch, 18.09.19, 23:15

Hello Jamie,

ich erinnere mich an ein paar so nette Antworten von dir in meinem Thread.
Da bin ich gerade hier auf dein Kunterbunt gestoßen und habe mich ein wenig von vorne nach hinten durch gelesen.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft in der Zeit Deines Verlusts. Wie viele anderen auch, kann ich es als Tierfreund und "Besitzer" nachempfinden.

Alles Gute!
Ende 2014:
Opipramol 100mg - verschrieben wegen somatisch nicht erklärbarer Symptome wie Übelkeit, Appetitlosigkeit, Nervosität. Letztlich psychosomat. Symptome

+ Paroxetin 20mg - verschrieben weil Symtpome vor allem in sozialen Situationen auftraten. Auch Niedergeschlagenheit, Einsamkeitsgefühle. Mittelschwere depressive Episode.

2015 - 2017:
- Aufgrund von NW wie Benommenheit, Reduzierung von Paroxetin auf 10mg.
- Psychotherapie. Ergründung der Symptome und dahinterliegender Konflikte. Langsame aber stetige Besserung aller Symtpome bishin zur fast völligen Remission.

2018:
- September: Erste Reduzierungsverssuche der AD. Leider schlecht beraten und fast kalt entzogen. Erster Eintrag ins Forum. Aufgrund von Absetzphänomenen und anstehender Prüfungen wieder eindosiert auf Opi: 100mg, Par: 10mg.

September 2018 - August 2019:
- Teilw. wieder mehr psychosomat. Symptome wie Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, innere Unruhe.
- Reduzierung von Par. mit Mörsern + Feinwaage. 10% alle 4-6 Wochen, je nach Situation und Verfasung. Teilweise auch größere Reduzierungsschritte.
- Juli 2019: Reduzierung von Opi. mit Tropfen (Insidon). Von 50mg (12 Tropfen) direkt auf 37.5 (9 Tropfen).
- Ab 10.07.2019: 3.5mg Par. // 37.5mg Opi .

Quietscheentchen
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Quietscheentchen » Donnerstag, 19.09.19, 2:09

Es tut mir so leid, liebe Jamie!
Aber quäle dich nicht, du hast alles richtig gemacht für den kleinen Schatz. Mehr ging wirklich nicht.

Ich umarme dich und wünsche dir weiter Kraft und Schutz, Liebe und Führung von "oben".

Gute Nacht.
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Mein Thread
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krasiva
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von krasiva » Sonntag, 22.09.19, 20:36

Liebe Jamie,

es tut mir vom Herzen weh zu lesen was für alles du in diesem Jahr durchzustehen hast. Es ist erschütternd zu lesen was dir geschah mit dem Arm und dazu die ganze Geschichte mit deinen armen Vögelchen. Sei von mir innerlich umarmt und begleitet. Möge der Engel, der über dir wacht dir die Kraft geben und Salbung deines Schmerzes lindernd tun. Ich bete für dich du gute, liebe tapfere Jamie. :hug:

Lichtstrahlende warme Grüße,

krasiva
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Risperidon 0,49mg ab 26.10.2019

lunetta
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta » Sonntag, 22.09.19, 23:40

Liebe jamie!

ich mußte seit Freitag Noch mehr an dich denken...

Unser altes Hundemädchen erbricht seit ca. 1 Woche nach jedem Fressen, den ganze Nahrungsbrei wieder hoch, auch wenn wir ihr nur Miniportiönchen geben, es kommt nach wenigen Minuten wieder hoch.

Sie wäre eigentlich hungrig, will immer wieder fressen, aber es bleibt eben nicht unten:(

Ich habe nun seit Freitag begonnen ihr mit der Spritze Babygläschen in 5 ml Portionen zu geben, aber es graust ihr so davor, dass sie mir das auch hochwürgt, sie mag die nicht,

Dazwischen habe ich ihr immer wieder Kamillentee mit Srpitze eingeflößt, das geht, wenn es immer nur ein paar ml sind,

Heute Nacht war dann die große Krise, sie hat im Halbstundentakt erbrochen, war dann schon so ausgetrocknet, weil gar nichts unten blieb, ich habe ihr alle paarMinuten Kamillentee eingeflöst, aber sie konnte einfach nicht aufhören zu brechen.

Sie hat in unser Bett gebrochen, auf beide Bettvorleger, Auf den Perserteppich im Wohnzimmer, eigentkich in jedem Raum der Wihnungm wir haben nur hinterhergeputzt.

Gegen 4.00 früh war sie schon so matt dass sie nur mehr mit halbüberdrehten Augen und schwerer Atmung dagegelegen ist und zum Raufwürgen nicht mehr aufstehen konnte,

Wir waren heute beim tieräztl Notdienst, sie hat Infusion mit Elektrolyten, Antiemetikum bekommen, und hat dann kaum zuhause angekommen, wieder gebrochen, dann wurde es besser, aber sie wollte heut nie raus, mußte auch kein Pipi machen.

Da sie auch stark nach Amoniak riecht, denken der Tierarzt und wir auch, dass sie ein beginnendes Nierenversagen entwickelt.

Wir haben vereinbart dass sie nun noch ein paar Tage Pantoprazol bekommt, falls es nur eine schwere Gastritis ist, aber da beim Uktraschall auch eine merkwürdige Veränderung am Mageneingang ist, nicht eindeutig tumorös, wollen wir die arme 14 Jahre alte Hundedame nicht zu Tode behandeln, sondern bis Ende der kommenden Woche die Entscheidung treffen, dass sie gehen darf, wenn es jetzt so schlecht weitergeht,

Sie ist fix und fertig, riecht scharf nach Aminiak, und will auch nicht mehr angefaßt werden, sie scheint Schmerzen im Bauchraum zu haben - und das unser Hund, der es liebt gekrault und liebkost zu werden...;(

Loslassen ist schwer, aber wir werde es aus Liebe machen, wenn der Weg zu beschwerlich wird.

Dir auf jeden Fall alles Liebe, meine gute Tierfreundin! Umarmung!
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.

Harry29
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Harry29 » Donnerstag, 26.09.19, 11:42

Liebe Jamie,

es ist schwer Worte für deine das zu finden, was du die ganze Zeit durchstehen musst.

Ich wünsche dir von Herzen, dass sich das Blatt für dich bald wieder zum Besseren wendet, du hast Besseres verdient!

Es ist grausam, dich so leiden zu sehen. Du hast alles richtig gemacht im Umgang mit deinem Vögelchen!

Ich wünsche dir viel Kraft! Fühl dich sanft umarmt. :hug: :hug:

Liebe Grüße,
Harry
30.11.2018: 10mg Quetiapin
19.04.2019: 8mg Quetiapin
09.09.2019: 6,5mg Quetiapin
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Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Freitag, 04.10.19, 11:14

Hallo, :)

das ist ein schweres Jahr für mich.

Da Mausis Partner ohne sie unglücklich ist, habe ich beschlossen, ihn in gute Hände zu vermitteln.
Ich denke da an sowas wie einen Vogelpark o.Ä., der alleinstehende Tiere aufnimmt und wo er mit seinen Artgenossen zusammen sein darf. Momentan eruiere ich die Optionen.
Bourkesittiche sind Liebhabervögel und Züchter geben ungern Hennen her, weil sie diese fürs Züchten / den Nachwuchs verwenden wollen.
Ich habe 1,5 Jahre gebraucht und gesucht, ehe ich für Barclay Mausi als Partnerin fand und ihr Glück währte nur ein halbes Jahr. :cry:

Ich möchte für ihn das Beste, er hat es nicht verdient allein zu sein, er hat das beste und schönste Leben verdient, das möglich ist. <3

Ich werde mich auch aus der Tierhaltung verabschieden, mittelfristig.
Ich habe noch zwei Wellensittiche, die Henne (Tiffy) davon ist totkrank (Lebertumor) und unsere gemeinsame Zeit begrenzt. Ich weiß nicht, ob sie Weihnachten dieses Jahr noch erleben wird.
Wenn dann Pauli (ihr Partner) übrig bleibt, dann versuche ich ihn zu vermitteln; Wellensittiche sind glücklicherweise leichter zu vermitteln als so ein Bourkie wie Barclay.

Ich kann einfach nicht mehr. Immer wieder stirbt nach nur kurzer Zeit ein Tierchen und ich muss ein neues holen, es hört einfach nie auf und meine Nerven liegen blank.
Ich liebe sie alle so sehr, aber es macht mich krank und kaputt. :cry:
Es ist schrecklich, dies als liebende Tierhalterin schreiben zu müssen.

Ich dachte ja eigentlich, meine Nerven könnten sich nun nach diesen harten Wochen anfangen zu erholen, aber das Gegenteil ist der Fall.

Zum einen hat die BG abgelehnt meinen Unfall im Ehrenamt anzuerkennen und die Verletzung ist, wie ich seit letzter Woche weiß, schlimmer als gedacht.
Von wegen Muskelfaserrisse (die hatte ich auch) - die Supraspinatussehne (Schulter) ist am Sehnenansatz angerissen, der Schleimbeutel entzündet, es ist freie Flüssigkeit im Gewebe.
Und da ich kein BG-Fall mehr bin und keine Kraft habe ein Widerspruchsverfahren durchzufechten, stehe ich jetzt auch noch ohne Orthopäde da, denn der BG-Arzt darf mich jetzt ja nicht weiterbehandeln und die BG Unfallklinik hat es auch abgelehnt. Ich müsse zum niedergelassenen Orthopäden.

Zu all dem hat sich meine CMD und mein lädierter Backenzahn von der missglückten Zahnbehandlung letztes Jahr wieder gemeldet und ich drehe hier durch vor Angst und Schmerzen.
Ich kann nicht reden (ich spreche kaum noch), schlucken, kauen, essen, trinken.
Ich lebe von Müllermilch und weichen Blättereigknabberstangen und überreifen Bananen, die ich mit der Zunge zerdrücke.
Meine ganze linke Gesichtshälfte schmerzt, brennt, pocht, zieht. Der Kiefer kracht bei jeder Bewegung, meine Zunge ist taub bzw. brennt und ich habe dort auch Missempfindungen. Ich habe im ganzen Mundraum, linkslastig, diese Missempfindungen.
Ich habe Kopfschmerzen und meine HWS tut irre weh, da beginnt ein weiteres HWS-Syndrom, das merke ich.
Unter meinem Auge sticht es und die Ohrspeicheldrüse beginnt sich auch wieder zu entzünden.

Gestern hat mich meine Familie mit Suppen (auf Vorrat) bekocht, damit ich mal etwas Vernünftiges esse außer diesen Chemieschrott.

Die Probleme habe ich nun ca. 7-10 Tage, aber der pochende Zahn setzte am Samstag Spätabend ein und dann begann die gleiche (Tor-)tu(o)r wie als Tiffy fast gestorben ist.
Mit Einsetzen des pochenden heftigen Nervenschmerzes in dem kaputten Zahn ist innerhalb einer Sekunde eine fulminante Zitterwelle durch meinen Körper geschwappt und ich habe unkontrolliert das Beben und Schlottern angefangen. Mein Herz raste, die schiere Panik in all meinen Zellen. Jegliches Blut ist aus all meinen Extremitäten gewichen und ich bin kalt geworden wie ein Stein.
Das Traumaprogramm hat sich selbstständig aktiviert.
Im Darm ging ein riesen Geglucker los und ich habe mich zum Klo geschleppt und hatte heftigen Durchfall. Dazu wieder Würgen und Übelkeit.
Gleichzeitig fing die Nase wieder an Unmengen Schleim zu produzieren, obwohl ich überhaupt keinen Schnupfen habe.
All diese Vorgänge laufen innerhalb von 2 Minuten ab und ich kann dann nur noch schauen nicht zu kollabieren.

Mein autonomes Nervensystem übernimmt komplett die Steuerung, ich bin wehr- und hilflos.
Mein Körper spult da ein Programm ab, dem ich mit rationalen Gedanken nicht entgegensteuern kann. Außerdem schleichen sich dann auch Flashbacks ein.
So fühlt es sich also an, traumatisiert zu sein. Es ist jedes Mal wieder absolut verstörend und horrorhaft, ich bestehe nur aus Angst.

Ich habe dann nachts um halb eins meine Mutter angerufen, weil ich so verzweifelt war.
Ich habe ganz viel Bachblüten und Arnica Globuli und Passionsblumentropfen genommen, mich in mehrere Decken gewickelt und Wärmflasche an die Füße. Ich habe Ibu 600 genommen und mir die Morphium-Lösung von letztem Jahr ans Bett gestellt.
Irgendwann wirkte das Ibuprofen und ich wurde etwas ruhiger, schlotterte aber immer noch und meine Beinmuskeln kontrahierten unwillkürlich (das ist die Anspannung).
Leider hat das Schmerzmittel nur 95% der Schmerzen abgedeckt und jedes Mal, wenn es eine Schmerzspitze (Nervenpochen) wieder schaffte, lief das o.g. Programm von vorne ab.
Ja, ihr lest richtig. Alles von vorne.

Ich bin dem vollkommen ausgeliefert, nichts hilft das zu verhindern, selbst mein starker Glaube und das Gottvertrauen nicht. Ich bin Opfer meiner überschießenden Panik- und Stressreaktion.
Hab dann um dreiviertel zwei auch 4,5mg Bromazepam genommen, weil ich nicht mehr konnte. Konnte damit wenigstens knapp 5h schlafen, auch wenn ich sofort wieder angespannt aufgewacht bin. Ich denke für die wenigen Notfälle im Jahr, wo ich Benzos benötige, geht dies klar, zumal ich keinerlei Impulse spüre sie sonst einzunehmen oder sie "locken" mich auch nicht.
Ich bin da mittlerweile sehr resistent innerlich, sie kratzen mich einfach nicht, sind nur Notfallmedikamente und wenn der Notfall rum ist, lasse ich es weg.

Ich weiß momentan nicht, wie es weitergehen soll.
Ich habe gestern, und es ist mir schnurzpiepegal, angefangen Pregabalin 25mg zu nehmen.
Da ich mich an dieses Medikament nicht herantraue, habe ich es in Anwesenheit meiner Familie genommen. Zuerst eine halbe Kapsel mit 12,5mg, nach 30min (ich lebte noch und habe nichts Auffälliges als NW festgestellt), dann die restliche Lösung mit den anderen 12,5mg.
Ich hatte das Gefühl es macht etwas müde und dämpft den Schmerz etwas, ganz sicher bin ich mir aber nicht, ob es wirklich hilft.
Ich habe nicht vor es dauerhaft zu nehmen, nur wegen der Schmerzen.

Ich möchte nicht sagen, dass mir in diesem Zustand alles egal ist, aber da die Situation so verfahren ist, muss ich Wege gehen (ich gehe die der ganzen Zeit :x ), die mir ggf. auch nicht passen.

Ich fühle mich so alleingelassen von den Ärzten und Zahnärzten. Natürlich auch wegen der BG Sache.
Krankengymnastik könnte etwas Linderung bringen, aber ich bin das Betteln leid; ich bekomme immer nur Absagen :(. Ich bin so deprimiert. :cry:

Ihr Lieben, es muss besser werden!
Es muss.
Ich hab das nicht "verdient". Schnief.

Grüße
Jamie
Zuletzt geändert von Jamie am Freitag, 04.10.19, 11:30, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: ergänzt
...........SIGNATUR...............


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lunetta
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta » Freitag, 04.10.19, 12:07

Hallo Liebelein!

Ich bin erschüttert.....

Nimm alles was dir richtig erscheint ohne schlechtes Gewissen, Hauptsache du kannst diesen Teufelskreis von Schmerz und Anspannung durchbrechen!

Schrecklich, was ist das nur für ein Jahr heuer....

Ich denk an dich und umarme dich ganz sanft! GLG
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.

Jofab
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab » Freitag, 04.10.19, 12:23

Liebe Jamie

ich fühle so mit dir.

:hug: :hug: :hug:
Ilse
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Alana44
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Alana44 » Freitag, 04.10.19, 12:55

Liebe Jamie

Ich drücke dich ganz fest!

Deine Franziska Alana
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:schnecke: Venlafaxin 37,5
24.8 140 >100
25.8 100 <130
01.9 130 <133
10.9 133 >130
22.9 seit Juni 16 Kg abgenommen
23.9 Fructoseintoleranz Positiv
27.9 130>120
07.10 ➡️ 33 mg
25.10 Pekana Komplex Nr.66
Okoubaka D4
Gepuffertes Vitamin C 1×Woche
16.11 ⬇️ 30,5 mg - 7,5%

Muck
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muck » Freitag, 04.10.19, 13:00

Liebe Jamie

Schlimmer geht immer aber was du dieses Jahr ertragen muß ist
wirklich die Hölle.

Überlege dir doch nochmals ob der Weg aus der Tierhaltung auszutreten der richtige ist.
Du bist so ein tierlieber Mensch. Es wäre so schade für all die armen Tiere.
Warum suchst du keinen Partner für deinen kleinen Freund?
Du weißt doch auch wie viel Freude sie machen.
Ist nur ein Vorschlag.

Das du an und an etwas zur Beruhigung nimmst kann ich verstehen und finde ich auch ok.
Wenn man nicht mehr weiter weiß versucht man alles.

Das mit der Panik kenne ich nur zu gut.
Der gesamte Körper läuft Amok. Symptome die man manchmal garnicht beschreiben kann.
Mein Jahr ist auch nicht das schönste. Mutter krank Mann krank, Hund alt und auch etwas krank.
Selber seit Jahren krank.
Möchte auch nur noch abhauen aber wo hin?
Würde ja sowieso alles mitnehmen.

Hatte gerade einen heftigen Streit mit meinem Mann.
Habe sofort wieder gemerkt wie schlimm solche Situationen für mich sind.
Laufe wieder rum wie ein Hamster im Rad aber auf Droge.

Ich wünsche dir von ganzen Herzen das es dir wieder besser geht

Was ich besonders schlimm finde ist das man für das Ehrenamt noch bestraft wird.
Die guten werden bestraft. Die schlechten machen fröhlich weiter.

Laß dich nicht unterkriegen .

Liebe Grüße
Muck
Symptome: (...); Diagnose: (...)


1. Symptome

Schwindel
Benommenheit
Schwitzen besonders stark nachts
Kälteschauer fast nur nachts
Blähungen
Sodbrennen
Muskel und Gelenkschmerzen überall
Zuckungen
Sehstörungen verschwommen oder Dinge bewegen sich
Einschlafen der Hände in der Nacht
Albträume
Akustische Halluzinationen Nachts
Seltsame Wellen durch den ganzen Körper Nachts
Blutdruck schwankend
Lustlosigkei
Gedankenkreisen
Übelkeit
Nesselsucht urplötzlich
Wespenstichallergie
Würgeanfälle
Kalte Hände und kalte Füße
Unruhe
Konzentrationsschwäche
Mundtrockenheit
Mundbrennen
Schwächegefühl in armen und Beinen
Vergesslichkeit
Verspannungen
Schnell Argressiv
Tinnitus
Ohrendruck
Angst mehr als früher
Juckreiz

Diagnose

Fibromylagie
Generalisierte Angststörung
Mittelschwere Depression
Somatisierungsstörungen



Medikation: (Wirkstoff XXmg, Dauer) (>>) (Wirkstoff XXmg, Dauer) >> (usw.)


2. Medikation


Bis Februar 2013 nur immer Naturheilmittel
Februar 2013 Citalopram 20 mg eingeschlichen mit 10 mg
Ca. 2 Jahre genommen dann von heute auf morgen auf10 mg runter
Symptome vor Citalopram und nun kein großer Unterschied
September 2017 oft die Einnahme vergessen dann nicht mehr genommen
Also auf 0 wie ich heute weiß Kalter Entzug
2018 für 6 Wochen Hormonpflaster keine Besserung
13.11.2018 Omep 40 mg Magnetfans 150 mg Passivligatropfen bei Bedarf
Bisoprolol 5 mg

u]Zusätzlich:[/u] (Wirkstoff XXmg, Start (wofür/wogegen));


3. Zusätzliches

Keine

Bisherige Absetzversuche: (Wirkstoff XXmg, wie abgesetzt, warum gescheitert)


4. BieherigevAbsetzversuche

Mein erster

Absetzverlauf (Startdatum, Startdosierung): (Dauer XXmg) (>>) (Dauer XXmg) (>>) (usw.)


5. Absetzverlauf

Siehe Punkt 6

stubi
Beiträge: 491
Registriert: Donnerstag, 12.02.15, 19:16

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi » Freitag, 04.10.19, 13:28

Liebe Jamie, :hug:

das ist nicht fair, ganz und gar nicht und ich verstehe gut wie du fühlst.

Was soll ich sagen um zu trösten?

Fällt nicht leicht, du hast besseres verdient als ständig dieses Leid erleben zu müssen.

Ich wünsche dir all das Glück dieser Welt.

Liebe Grüße
Renate

krasiva
Beiträge: 261
Registriert: Donnerstag, 21.02.19, 11:59

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von krasiva » Freitag, 04.10.19, 15:10

Liebe Jamie,

auch von mir warme und mitfühlende Grüße.
Bezüglich Sehnen / Muskel / Knochen hat mir ganz gut Symphytum geholfen.
Für allgemeine Kräftigung reibe ich mich schon Jahre mit Johanniskrautöl. Beides habe ich da und könnte ich es dir versenden. Ich verlinke dir auch paar Links darüber:

https://www.heilpflanzenschule.de › wp-content › uploads › 2016/03 › Bei...
https://www.wala.world › am-liebsten-intensiv-rot-johanniskrautoel

Ich schicke dir ganz viele gute Gedanken und Licht. Wenn ich weiter helfen kann, lasse mich bitte wissen. :group:

Liebe Grüße,

krasiva
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Risperidon 0,49mg ab 26.10.2019

Mole25
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Mole25 » Samstag, 05.10.19, 22:56

Jamie - never give up!!

Krankengymnastik - wird nicht verschrieben- Dann bewegt dich zu Hause, um Stress abzubauen. Ein Fitness-Fahrrad zu Hause. Nur eine Idee. Habe ein Massagen-Gerät (kann man an einen Stuhl festbinden mit 4 rotierenden Massagen-Rollen und die Höhe variieren) Kann am ganzen Körper eingesetzt werden. Das tut gut. Fünf meiner Freunde haben dieses Gerät zu Hause.
Ich hoffe, dass der Zahn OK wird.
Nun hoffe ich, dass es dir bald besser geht.
Mole
:whistle: :whistle: Nov/ Dez 2016 Panikattacken
11.2016 - 12.2017 15,00 mg Citalopram
Starke Nebenwirkungen: Halluzination, Durchfall, mehr Unruhe
Langsames Absetzen Citalopram.
Psychologin will mich nicht weiter behandeln
Feb 2017: 10,00 mg Citalopram
Anfang März 2017: 9,00 mg Citalopram
Ende März 2017: 8,00 mg Citalopram / Starke Entzugssymptome, aber 4 Tage ohne Beschwerden
01.04.2017: 7,50 mg Citalopram / weiterhin starke Entzugssymptome
30.04.2017: 7,00 mg Citalopram / weiterhin teilweise starke Entzugssysmptome
inkl. Nackenschmerzen / Herzstechen
20.06.17: 3,50 mg Citalopram
01.07.17 3,00 mg Citalopram
05.07.17 2,50 mg Citalopram
14.07.17 2,00 mg Citalopram
03.09.17 0 Citalopram / diverse Entzugssymptome manchmal sehr stark
Seit 01.06.18 Omega Öl 6000 mg + Vitamin Bs
Seit ungefähr Jan 18 CBD Öl - beruhigt
Seit 12.02.18 Black Seed Oil / Cumin - beruhigt
Seit 20.02.18 Chlorella - Dr. Klinghardt
Seit 24.02.18 ausgeprägtes Brain movement, Schmerzen - kann mich kaum
konzentrieren. Autofahrten verursachen noch mehr Schmerzen
26.02.18 Brain Zaps und Schmerzen nicht zu ertragen
Seit 26.02.18 kein Chlorella mehr - Verdacht auf verschlimmerte Symptome
Seit 06.18 Omega Öl mit Mega DHA - positive Erfahrung
Seit 07.18 Rhodiola Rosea - effektiv bei der Reduzierung von Cortisol
Seit einer Woche zum ersten Mal:
Kein Cortisol-Unruhe beim Aufwachen, Keine Übelkeit morgens, und ab und zu mal kurze
:roll: Windows

Philine
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Philine » Samstag, 05.10.19, 23:46

Liebe Jamie,

vielleicht kannst du ja, wenn du wirklich deine Tierchen abgeben möchtest, das ganze Zubehör behalten für bessere Zeiten, und dann gehst du ins Tierheim und schenkst einem Vogelpärchen ein tolles Leben bei dir...

Es wäre so schade, wenn du als Tierfreundin für immer auf Tiere verzichten würdest, sie machen das Leben reicher und wärmer, finde ich.
Aber ich kann gut verstehen, dass das im Moment kaum mehr auszuhalten ist für dich.
Es ist erschreckend, wie dein Nervensystem sich selbständig macht durch diese ganzen kumulierenden Überlastungen.
Es hat mich aber getröstet und erleichtert, bei Joshy zu lesen, dass du dich selbst als Kämpferin siehst und immer wieder aufstehst.

Und ich wünsche dir über die Maßen, dass bald Besserung eintritt.

Liebe Grüße,
Philine
Mitte Okt. 2018-bis Mitte Jan. 2019: 30 x Tavor 0.5
Mitte Okt. – Ende Nov. 2018 Esci. 5-10-5 mg
seit Dez. 2018 Sertr. 25, langsam runterdosiert auf 16
weitere Medikation:
nach SD-OP 100 Euthyrox
Calcium 500

Melina 17
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Melina 17 » Sonntag, 06.10.19, 11:06

Hi Jamie,

ich bin auch erschüttert......wie kann es sein, daß einzelne Menschen auf diesem Planeten soooviel Leid ertragen müssen? Da hab ich immer fast schlechtes Gewissen, weil es mir, verglichen mit sowas ja echt Bombe geht.

Mit den Tieren kann ich verstehen, ich hatte ja auch schon alles mögliche von Ratte, Meerschweinchen, Kaninchen, Sittiche bis Hund und Katz. Und gerade bei den Kleintieren ist das oft frustrierend, weil so ein kleiner Organismus halt oft kaum Überlebenschancen hat. Wenn meine Tiere krank wurden, hat es keiner überlebt. Das ist bei Hund und Katz anders. Ich weiß nicht, wie die Hamster- und Mäusehalter das aushalten, da immer nach ein paar wenigen Jahren schon wieder Abschied nehmen zu müssen.

Für mich kann ich das akzeptieren, daß Tiere auch irgendwann sterben. Nach einem ungefähr dreimonatigem Trauerprozess kommen die schönen Erinerungen hervor und ich bin dankbar, sie erlebt haben zu können. Meine Hunde hatte ich alle bis ins hohe Alter, und das tröstet natürlich auch schon.

Ich versteh aber den Konflikt, daß man gerade als tierlieber Mensch eigentlich Tiere um sich möchte, aber das Leid, das damit auch verbunden ist, nicht ertragen kann. Ich persönlich würd mich z.B eigentlich gern im Tierschutz engagieren, aber ich kann es nicht, weil ich weiß, daß ich es nicht ertragen könnte, und nicht wenige Tierschützer haben sich sogar umgebracht.

Hör da auf dein Herz, Jamie, manchmal braucht man auch einfach nur eine "Tierpause", bis der Schmerz verarbeitet ist.

Das mit der BG darf ja wohl wieder nicht wahr sein! ist das nicht völlig egal, wie ein Unfall zustande kommt, ob durch Schusseligkeit oder sonstwas????!!!! Wozu gibt es Versicherungen, wenn sie im Notfal nicht einspringen? Du hättest glaub ich Chancen, wenn du dich wehren würdest, aber wenn du zur Zeit Keine Kraft hast..... nicht wenigstens nur Widerspruch um Zeit zu gewinnen?

Wie dem auch sei, ich find es beeindruckend, wie du dein schweres Schicksal meisterst. Ich denk für mich auch gerade über Traumatherapie nach, hast du es da mal mit versucht? So Traumata können einem ja das ganze Leben versauen.

Ich wünsch dir ganz ganz viel Kraft und ein gnädigeres Schicksal. Ich hoffe ganz stark, daß dein Leben irgendwann leichter wird.

Liebe Grüße

Melina
1994 erste Einnahme Doxepin ca 5mg zum Schlafen
1996-1997 Doxepin 20mg, Absetzen problemlos, jedoch ein Jahr gedauert, bis ich mich wieder wie "ich selbst" fühlte
Herbst 2004 erneute Einnahme von Doxepin wegen schwerer depri, raufdosiert auf 100mg
Frühling 2005 Abdosieren von Doxepin, Einschleichen von Citalopram ca 30mg
Frühling 2006 abruptes Absetzen von Citalopram, nach 4 Wochen extreme Depri, wieder Einnnahme; paar Wochen später Ausschleichen über ca 4 Wochen, nach drei Monaten schwere Depri
immer mal wieder Reduktion versucht, kam auch mal bis ca 7,5 mg, aber immer wieder depri, im Lauf der jahre Einnahme zwischen 10 und 40 mg (auch zwischendurch escitalopram)
ca Mai 2018 nach wasserlösmethode in 10% über 4 Wochen von 15 auf 7 mg reduziert, dann instabil geworden, wieder auf 10 mg hochgegangen
09.09.18 auf 9 mg Citalopram reduziert
17.09. zusätzlich 6 bzw 12 mg Doxepin abends zum schlafen (brauch ich oft im Herbst)
ca Anfang Oktober 2018 gleichmäßige Einnahme Doxepin 12,5 mg
24.10.18 8mg Citalopram
24.11.18 ca 7,5 mg
22.12.18 7 mg Citalopram, Doxepin nur noch bei Bedarf (entweder 6,25 oder 12,5 mg)
18.01.19 ca 6,5 mg Citalopram
11.02. 6,4 mg Citalopram
18.02. 6,3 mg
20.02. 6,0 mg
23.03. 5,7 mg
18.04. 5,3 mg
17.05. 5,7 mg (wegen Urlaub. erhoffte bessere Laune)
23.05. 6,0 mg (wegen Ängste im Urlaub)
29.05.5,7 mg (erhoffte positive Wirkung nicht stattgefunden, stattdessen eher weniger Genußfähigkeit)
zwischen 21.05 und 13.06 abends 6,25 bzw 12,5 mg Doxepin, einmal auch wegen starker Ängste 2 mg Tavor und ca 30 mg Doxepin
16.06. 5,3 mg
21.06. 5 mg
19.07. 4,7 mg
20.08. 4,3 mg
11. bis 15.09 12,5 bis 18,75 mg Doxepin (verreist)
16.09. 4,2 mg Citalopram
20.09. 4,0 m
ab ca Anfang Oktober sehr unregelmäßig 12,5 mg Doxepin zum schlafen
10.10.3,8 mg Citalopram
01.11. 3,6 mg
13. 11. erstmalig 25 mg Doxepin zum schlafen (Dosiserhöhung wegen Wirkverflachung)

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