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Aufgrund anhaltender Neuanmeldungen, Urlaubszeit und Unterbesetzung in den Teams sieht sich die Moderation leider gezwungen, das Forum temporär für Neuanmeldungen zu schließen.
Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
krasiva
Beiträge: 390
Registriert: 21.02.2019 11:59

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von krasiva »

Liebe Jamie, :)

die immer so hilfbereit hier ist und sich nicht immer anmerken lässt, dass es ihr nicht gut geht...
Mit Erschütterung las ich gerade deinen Bericht. Ich bin bei dir und glaube an das Gute und Stärke in dir, dass es dich weiter tragen kann.

Bezüglich Kliniken: Lahnhöhe und Sonneneck sind eher für Psychosomatik. Mir ist positiv eine anthrop. Klinik in Süddeutschland aufgefallen. Und hier die Daten:

www.paracelsus-krankenhaus.de
Tel: 07052 / 925-0 Fax: 07052 / 929-215

Und hier noch ein Gebet, der dich begleiten möge: :fly:

Gottes schützender, segnender Strahl
Erfülle meine wachsende Seele,
Daß sie ergreifen kann
Stärkende Kräfte allüberall.
Geloben will sie sich
Der Liebe Macht in sich
Lebensvoll zu erwecken,
Und sehen so Gottes Kraft
Auf ihem Lebenspfade,
Und wirken in Gottes Sinn
Mit allem, was sie hat.

(R. Steiner)

Ich bete für dich und bin für dich da. Ich hoffe, du findest bald den Ort, wo man dir hilft und wo du dich erholen und wohl fühlen mögest.

Liebe Grüße,

krasiva
[spoil]Vorgeschichte: zw. März und Anf. Dez. 2018, 4 Klinikaufenthalte wg. Schlaflosigkeit, Panikattacken, Gedankenkarussels. Medik.: Quetiapin (zw. 25 und 150mg). Jeweils nach d. Aufenthalten abgesetzt. 3 Absetzpsychosen da keine Infos über Ausschleichen.

Medikation: Quetiapin (zw. 25 - 150mg) schon in Klinik abgesetzt.
Risperidon 1mg
Atosil 25 mg nach Bedarf

Sonstige Hilfen: Magnesium 400 mg (morg. und abds.)
Mangan 5mg (morg. u. abds.)
Vitamin & Mineral Komplex von Wahrnke (3 x 2 oder mehr morg. bis
nachmittags)
Zink (morg. u. abds.)
Chromium (morg. u. abds.)
Avena comp. Glob. von Wala (morg. u. mitt. jew. 5 u. 1/2 Std. vor
dem schlaffen gehen 10 Glob.)
Stibium D6 Spritzen (morg.) von Weleda nach Bedarf

Bücher: Peter Lehmann (Psychopharmaka absezten)
Julia Ross (Was die Seele essen will)

Foren: Zentrum der Gesundheit
Naturheilkundliche Selbstmedikation
Natura Naturans / Olaf Rippe
Natura Naturans / Margret Madejsky

Zur Medikation: Risperidon 1mg von Mitte Sept. bis Anfang Dez. 2018
Risperidon 0,50mg von Anfang Dez. bis 25.02.2019
Risperidon 0,60mg von 25.02.2019 bis 31.08.2019
Risperidon 0,54mg von 31.08.2019 bis 26.10.2019
Risperidon 0,49mg von 26.10.2019 bis 28.12.2019
Risperidon 0,44mg von 29.12.2019 bis 8.5.2020
Risperidon 0,40mg von 9.5.2020 bis 4.7.2020
Risperidon 0,36mg ab 5.7.2020

ab 1.09.2019 ca. 4 Wochen ziemliche Erschöpfung mit Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und Kraftlosigkeit. Immunsystem ist schwach; ganze 8 Wo. Bronchitis.
Brochitis ist Anf. Nov. 2019 besser geworden, aber dafür bekam ich ziemliche Erkältung, ca. 10 Tage. Danach besser, nur Kraftlosigkeit noch ziemlich vorhanden.
Ganzer Februar 2020 schlap. Dazu von Mitte Februar bis Anfang März Erkältung mit Herpes u. leicht. Fieber und schmerzhafte Schwellung einer Backe und teilweise Zahnfleisch. Die Entzündung hat noch den ganzen April gedauert.[/spoil]

Siggi
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Wohnort: Rheinland-Pfalz

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Siggi »

Liebe Jamie, :hug:

ich bin so fassungslos, traurig und hilflos.
Ich habe gerade erst soeben deinen schweren Schmerzeidensweg gelesen.
Es macht mich sehr traurig, welch schweren Weg du hinter und auch noch vor dir hast.
Ich fühle mich sehr hilflos angesichts dieser grausigen , gesundheitlichen Misère.

Dabei hoffte ich insgeheim so sehr, dass sich dein Zustand etwas menschenwürdiger entwickelt hätte... :(

Auch ich was vor einigen Jahren in Lahnstein, und kann wie Padma und Simon nur Positives von dieser Klinik
berichten.
Angefangen bei der fantasie- geschmackvollen- und vegetarischen Ernährung, fachlicher Psy<cho Betreuung,
viele Therapie, wie, rhythmische Tänze, Klangschalen Therapie, vegeatrische Kochkurse,heilsame Natur, lange, schöne Spaziergänge in diesr helllichen Umgebung von Lahnstein, Vorträge aus der Bruckner Lehre,
wilde Kräutergärten,kein PP Zwang und total freie Hand , dgl. und alternative Medizin.

Bei Akutfällen geht die Aufnahme etwas schneller, denn sie haben für Sonderfällt meist einen reservierten Platz.

Ich wünsche dir so sehr, dass der "Schweizer Gedanke" nie mehr in deiner deinem Herzen auftauchen möge.
Es gibt immer wieder Auswege und Lösungen, auch wenn man sie im Akutfall nicht erkennen kann.

Ich bin ganz fest in Gedanken bei dir, und denke bitte immer daran, dass mit jedem neuen Tag,
neue Kraft in dir von Ihm wächst.

Lass dich ganz lieb drücken und dir Seinen Segen wünschen, immer <3
deine Siggi :hug:
Mein Absetzverlauf:

[spoil]2002 wegen Angst-Panik-Depressionen 12 wöchiger Klinikaufenthalt, wo mir 15 µg Remergil und Tavor verschrieben wurde.
Diganose :Hashimoto . Danach Substitution von L.Thyroxin
Von 2003 bis 2005 Remergil von 15 µg auf 7,5. von 2005 bis 2007 Remergil auf 4,5 µg
Im Januar 2007 Remergil ausgeschlichen, 6 Wochen keine Entzugserscheinungen, doch danach umso heftiger, wie Schwindel, Derealisation, starke Benommenheit, Übelkeit und teilweise Depris mit Ängsten.
Ende 2007- ein langes Jahr lang- schwere Symptome aber- erfolgreich ausgeschlichen
2011 wegen 3 schweren OP's (lange Narkose) Angst, Unruhe Herzrasen,etc.erneute Einnahme mit 20 mgMirtazapin (Remergil Tropfen) begonnen!!
April 2012 bis Juli 2012 von 20 mg auf 8mg gesenkt (zu schnell!)
Absetzsymptome: massive innere Unruhe,begleitende generalisierte Angst, Benommenheit, Schwindel! Massive Histaminunverträglichkeit,Gluten-und Fructoseunverträglichkeit-vertrage nur noch wenige Lebensmittel.
Starke, Gelenk-Rücken-Knie-Knochen Schmerzen, Steifigkeit und Schmerzen bei jeder kleinen Bewegung
20.10. 2012 auf 7,2 mg. Mirta reduziert, einfach nur grausig mit allen Symptomen die man sich denken kann
27.12 2012 6,4 Mirta-Tropfen einfach die Hölle...
weiter, monatlich in kleinen Schritten von :
27.12. 2012 bis 7.8. 2014 reduziert!
seit 7.8. 2014 auf Null....
weiterhin kein gutes Befinden, nur wenige Fenster,Ängste, Katastrophengedanken, Unruhe.
sind es Wellen??
Gluten, Histamin, Fructose und seit Jan. 2016 noch Laktose-Unverträglichkeit, Ernährung immer karger.
Seit ca. 3 Monaten bei Vitalogen wegen massiver Nackenmuskelschmerzen und unbeweglich steifem Hals... seit ca. 4 Wochen Beweglichkeit und Radius, sowie Schmerzen durch Behandlung etwas besser.
Seit 7.8. 2014 keine Stabiliät.Immer wieder viel Auf und Ab mit all den Absetzsymptomen.
jedoch immer mal wieder Fenster.... die ich dann versuche zu genießen und davon zu zehren[/spoil]

Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 19476
Registriert: 04.02.2013 22:37

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie »

Hallo, :)

ich bin gefrustet und traurig, dass bei Einigen aus meinem letzten Beitrag anscheinend nur "Schweiz" (als Synonym für Sterbehilfe) hängen blieb.

Bei sorgsamen Lesen sind keinerlei Suizidtendenzen daraus ableitbar und entsprechen auch nicht meiner Gefühlswelt. Ich bin trotz allem relativ aufgeräumt; die Phasen größter Verzweiflung sind nur dann präsent, wenn der Schmerz nicht mehr auf Opiate anspricht und ich halb am Durchdrehen bin - und darum nehmt ihr mich meist auch so wahr, wie ich immer war und bin: relativ freundlich, sortiert, hilfsbereit und zugewandt.

Ich fühle mich aber beschämt und unwohl, dass ich das Thema Sterbehilfe anscheinend nicht erwähnen durfte, weil sich zum einen eine Person extrem angetriggert fühlte (wobei das auch noch etwas Anderes betraf) und eine weitere Person ebenfalls, ggf. auch noch andere Personen im Hintergrund, die dazu aber schweigen.

Nun bin ich mir als Moderatorin meiner Rolle hier bewusst und dass ich achtgeben muss auf das, was ich schreibe, aber leider kann ich nicht ehrlich sein, wenn daraus dann so was "gedreht" wird und das wurde es.
Jetzt ist die Ratlosigkeit groß bei mir. Ich bin eh schon nicht bekannt dafür das "ganz große Jammern" anzustimmen (dies ist keine Anspielung auf irgendwen hier im Forum, nur auf meinen Charakter).
Also ich fände es nett, wenn ich künftig authentisch bleiben kann.

This said, too:
Ich werde niemals das Geld haben für eine Sterbebegleitung in der Schweiz und möchte auch gerne lange und glücklich leben.
Es muss trotzdem gestattet sein es mal zu erwähnen, weil das Thema in DEU und AUT totgeschwiegen wird und das die Leute dazu zwingt sich teilweise auf grausame und unmögliche Weise das Leben zu nehmen, wenn sie als austherapiert (ich spreche vor allem von organischen Erkrankungen) gelten und einfach nicht mehr wollen und können.
Ich empfinde das als sehr rückschrittlich, in den Niederlanden und anderen Staaten ist man weiter, aber das möchte ich hier jetzt nicht in meinem Thread diskutieren, egal mit wem!
Dazu kann ggf. der abgetrennte Thread im persönlichen Austausch genutzt werden.

Eigentlich habe ich nicht mehr viel dazu zu sagen, außer das
https://www.youtube.com/watch?v=E8pg-kkRqJA
(Die Gedanken sind frei, Psycho-Chor Uni Jena, ich höre das Lied seit knapp 1 Monat)

PS.
Die Kliniken, nach denen ich zZt näher schaue, ist die Lahnhöhe, Heiligenfeld und Adula-Klinik.
Danke für weitere Impulse von euch, ich gucke mir alles an, mit Interesse!

:group:
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

lunetta
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Beiträge: 4093
Registriert: 17.08.2015 18:09

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta »

Liebe jamie!

Wie ich es im anderen thread bereits geschrieben hatte:

Die Gedanken sind frei!

Gott sei Dank noch;)

Und danke nochmals für dein Vertrauen dass du dich getraut hast etwas anzusprechen, das sonst totgeschwiegen wird!

Bleib genauso wie du bist - denn du bist ein ganz wundervoller, empathischer und wertvoller Mensch! Danke auch dafür!

GLG
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Rosenrot
Beiträge: 1281
Registriert: 20.03.2017 07:30

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Rosenrot »

Liebe Jamie, :hug:

du hast alles richtig gemacht!

Ich danke dir für deine Offenheit, mach weiter so!

Alles Liebe und baldige Linderung auf deinem Weg!

Fühl' dich herzlich umarmt von Rosenrot.
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stubi
Beiträge: 754
Registriert: 12.02.2015 19:16

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi »

Liebe Jamie,

Genauso wie du das beschreibst empfinde ich, von daher habe ich auch geschrieben, dass ich dich verstehen kann und möchte es nicht als Ermutigung verstanden haben.
Es ist verständlich dass man einfach die Schn.... :censored: voll hat und als Entlastung sowas sagt.
Ich weiß nicht, manchesmal muss ich mich schon fragen was man noch schreiben darf, denn einen jeden Recht getan ist eine Kunst die niemand.

Das musste jetzt einfach Mal raus.

Liebe Jamie ich wünsche dir vom Herzen alles Gute und hoffe, dass du endlich einmal Entlastung erfahren darfst.

Herzlichst
Renate
[spoil]seit 1990 Psychopharmaka, Fluoxetin, Lyrika, Trimiparmin, Bromazepan, Zopiclon, Lamotrigin, Sertralin. Seit März 2015 abgesetzt.[/spoil]

Fledermaus
Beiträge: 853
Registriert: 05.03.2017 10:04

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Fledermaus »

Liebe Jamie,

Du hast NICHTS falsch gemacht. Schreib weiter was dich bewegt.
Ich hoffe und wünsche dir, das du ganz schnelle Linderung bekommst.

Liebe Grüße
Fledermaus
[spoil]seit 2004 150 mg Venlafaxin 2015 für 6 Wochen komplett abgesetzt, 150 mg - 75 mg- 37.5 mg - 25 mg - 0. In welchem Zeitraum weiß ich nicht mehr.
Nach 4 - Wochen ohne zeigten sich Hitzewallungen, Brennen der Haut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nerven/Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Weinerlichkeit. Zusammenbruch emotionaler Art.
Nach 8 Wochen ohne wieder zurück auf 150 mg. schnelles Verschwinden der Symptomatik.
2016 Habe ich bis auf 75 mg reduziert. I
m Dezember 2016 von 75 mg auf 62,5 mg Venlafaxin. Symptome waren
Übelkeit, Hitzewallungen, Augenprobleme, leichtes Erbrechen morgens, Zahnbürste im Mund war schwierig.
Anfang Februar 2017 von 62.5. mg auf 50 mg Venlafaxin.
verstärkte Übelkeit und Zahnbürste im Mund kaum auszuhalten, sofortiges Erbrechen. Von einem Tag auf dem anderen dann 16 Std Schlaf, Augenprobleme, Erbrechen, Hitzewallungen, Nerven/Muskelzucken, Unruhe, Angst/Panik, Herzklopfen,
Suizidgedanken.
18.02 wieder 75 mg Venlafaxin,
seitdem Verbesserung, kein Erbrechen, keine Panikattacken, leichte Nervenzuckungen noch vorhanden. Stabilisation von einem zum anderen Tag schwankend, auf jedem Fall Besserung im Laufe des Tages.
08.04.17 72 mg Venla
12.04. Umstieg auf Kügelchenmethode (2 37,5-Kaspsel)
72 mg 11 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kaspel -3%
01.06.17 68 mg =26 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel -4%
20.07.17 66 mg =32 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2% Durchschnitt 135 Kügelch/Kapsel
29.09.17 64 mg =40 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2%
24.10.17 64 mg = 38 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (neue Charge)
13.12.17 62 mg = 46 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (Rechnung 75-62=13 37.5-13=24,5
132.6:37,5x24.5=86,63 132,6-86,6=46)
31.0 1.18 60 mg = 55 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (137:37,5x22,5=82,2 137-82=55)
10.02.18 Blutdruck schießt wieder hoch, zusätzlich zu den schon bekannten Symptomen
23.03.18 57mg=59 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (123:37,5x19.5=64 123-64=59 Kügelchen weniger)
12.05.18 70 54 mg? Kügelchen weniger verrechnet? Auswirkung jetzt katastrophal (25.6.18)
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Brennende Haut, Sehstörung, Nervenzucken, Weinen, Angst, müde, schwere in Gliedern, Schwitzen, frieren, Hunger kann aber nichts Essen
27.06.18 56 mg
10.08.18 56 mg (Durchschnitt 701:5=140,2, 140,2:37,5x19= 71 Kügelchen weniger in einer 37,5mg Kapsel
02.10.18 54 mg (Durchschnitt wie oben 701:5=140,2 :37,5x21= 78,512 = 79 Kügelchen weniger
28.11.18 52 mg (Durchschnitt 141,8) 141,8:37,5 X 23= 87 Kügelchen weniger
14.01.19 50 mg 14,6:37,5x25=94,4 141,6-94,4= 94.4 Kügelchen weniger
24.04.19 48mg 144,2 :37,5x27=103,82 Kügelchen weniger
26.06.19 47mg
02.08.19 46 mg
08.10.19 44mg
17.12.19 43 mg
06.03.20 41 mg
02.02.20 mg

Vitamin D 07/18 bei 43
Vitamin B6 bei 7.7 i
Vitamin B12 bei 220
Magnesium bei 0,9
Calcium bei 2,39
Magnesium bei Wadenkrämpfen und Nervenzuckungen[/spoil]

Jofab
Beiträge: 2583
Registriert: 16.08.2017 19:51

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab »

Liebe Jamie,

auch mich haben deine Worte, dein Offenheit sehr berührt – in dunklen, hoffnungslosen Momenten kommen
auch mir solche Gedanken. Danke, dass du dieses Tabuthema angesprochen hast.

Von Herzen alles Gute
Ilse
[spoil]Symptome : die ersten Monate vom Erwachen bis gegen Abend hoher Puls und Herzrasen,
innerlich total zittrig, nervös, unkonzentriert, appetitlos, total desinteressiert an Dingen, die mir
vorher Spass gemacht haben.

nach 5 Mo. massive Einsamkeitsgefühle und Verzweiflung, die sich körperlich im Solarplexus
bemerkbar machen - sehr heftig
ab abends oft etwas besser
Diagnose : Depression wegen Wechseljahren
Fluoxetin 20mg März 2005 - Sept. 2016 / abgesetzt über 3 Mo. weil es nicht mehr wie am Anfang wirkte. Okt. 16 auf 0

Febr. 17 wieder eindosiert 10 mg, nach 10 Tagen heftigste Beschwerden. Trotzdem lt. Neurologen erhöht auf 20 mg - zusätzlich Diazepam/ aber nur 10 Tage morgens 10 Tropfen. Beschwerden nach Wochen besser, aber keine stimmungsaufhellende Wirkung mehr.
Plötzlich Gefühl, es wird wieder schlechter. ( Tod des Exmannes - mag getriggert haben )
Total in Panik geraten !

Entschieden abzusetzen, leider lt.Neurologen !!! kalt abgesetzt auf 0 : 25. Mai 2017

1. Absetzen : August/Sept.2016 über 8 Wochen 10 mg Fluoxetin, dann jeden 2. Tag, ab Okt. auf 0
keine Beschwerden, nur wieder leicht depressiv (oder Absetzsymptome ??!), Tageslichtlampe

2. Absetzen : 25. Mai 17 von 20 mg auf 0 / 6 Wochen keine Symptome
Anfang Juli : leicht depressiv, total freudlos, aber noch Energie Mitte Juli : Gefühl von Unwirklichkeit - Derealisation
Anfang Aug. : beim Aufwachen wieder Angst, die den Vormittag anhält, aber kein "innerliches"
Zittern - wird aber spürbar von Tag zu Tag schlechter !!!
22.Aug. : beim Aufwachen Herzrasen (Puls 110), hält bis Nachmittags an. Völlig verzweifelt !!!
ab 28.Aug. 1mg Betablocker Bisoproplolfumarat - übel - nach 2 Tagen abgesetzt

ab 22. Aug.17 ca.0,5 mg Fluoxetin eindosiert
ab 6.Sept. 0,75 mg + 50 % !
ab 16. Sept. 0,83 mg + 10 %
ab 30. Sept. 0,87 mg + 5 %
ab 9. Okt. 1 mg + 15 % definitiv schlechter - also zurück
ab 25. Okt. 0,92 mg - 8 %
ab 11.Nov. 0,95 mg + 3 %
ab 14.Nov. 0,92 mg - 3 % red.
ab 28.Nov. 0,90 mg - 2 % red.
ab 14.Jan. 0,87 mg - 3 % red.
ab 7.März 0,85 mg - 3 % red.
ab 10.März wieder auf 86 mg
seit ca. Mitte April auf 0,85 mg
ab 11. Nov. 18 0,82 mg - 3,5% red.
ab 7. Febr. 19 0,83 mg aufdosiert

seit Nov. 17
zunehmend plötzlich sehr starke Ängste - Einsamkeits - und Verzweiflungsgefühle

Febr.18
hoher Puls und Herzrasen etwas weniger
März 18
seit der letzten Dosisveränderung von morgens bis abends unbeschreibliche
Verlassenheits- und Einsamkeitsgefühle, die vermutlich von Neuroemotionen massiv
verstärkt werden. Solarplexus krampft.
Nov. 18
"Gefühlskrämpfe" unverändert stark
Dez/ Jan. 19 Ängste werden noch schlimmer.

Juli 19 Magenschmerzen, 3 Wochen Pantoprazol, danach Magenspiegelung ohne Befund.
Ängste und Unruhe immer schlimmer.

8.August 19
Versuch mit Amitriptilyn : 8 Tage 0,25 mg, danach 0,5 mg - verteilt auf 2 x tägl.
[/b][/spoil]

Philine
Beiträge: 1514
Registriert: 02.08.2019 15:47

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Philine »

Liebe Jamie,
ich unterschreibe alles, was meine Vorrednerinnen sagen.

Besonders aber freue ich mich darüber, dass du meist recht "aufgeräumt" bist. 😊

Ich weiß zwar nicht, wie du das schaffst in deiner Situation, aber es zeigt deine große Stärke, durch die du alles überwinden wirst. Bin ich von überzeugt.
Liebe Grüße,
Philine
Mitte Okt. 2018-bis Mitte Jan. 2019: 30 x Tavor 0.5
Mitte Okt. – Ende Nov. 2018 Esci. 5-10-5 mg
seit Dez. 2018 Sertr. 25, langsam runterdosiert auf 16
weitere Medikation:
nach SD-OP 100 Euthyrox
Calcium 500

Jimbo
Beiträge: 45
Registriert: 30.01.2019 04:07

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jimbo »

Hallo liebe Jamie,
seit Ostersonntag weiß ich auch was Schmerzen bedeuten, habe mir da, auf einer Mountainbiketour drei Rippen gebrochen, musste mit Feuerwehr und RTW aus dem Wald geborgen werden und habe es erst nicht ernst genommen...
vier Stunden später als die erste Novamin Invusion nachlies habe ich dann die erste Klatsche bekommen. Ich saß auf dem Krankenhausbett und habe nach Luft Luft gejappst bis die Schwester mir nen zweiten Tropf gelegt hat. Die Schwestern hatten ärztliche Anweisung mir soviel Schmerzmittel zu geben wie ich will und auch ohne weitere Nachfrage Opiate (Oxycodon) bis 20 mg/Tag zu geben.

Am Freitag danach habe ich mir von meiner Hausärztin Oxycodon verschreiben lassen... und wie es der Teufel wollte habe ich mich zwei Stunden später an nem dusseligen Glas Milch verschluckt und bekam einen Hustenanfall...

Viel Schlimmer als die Schmerzen der Rippen war die akute Atemnot, ich dachte ca. 10-15 Minuten ich ersticke und war nur damit beschäftigt nicht ohnmächtig zu werden. Als ich wieder halbwegs Atmen und Aufstehen konnte habe ich mir zwei Oxycodon reingehauen und nach 20 Minuten war es dann halbwegs erträglich!

Das Einzige was schlimmer ist als akute, sehr starke Schmerzen ist die akute Gefahr/Angst zu ersticken. Atmen geht definitiv vor Schmerzen! Reflexartig.
Ich schreibe dir dies um dir ein bisschen Mut zu machen und dir zu sagen, es geht auch schlimmer!

Auch wenn ich dir en paar von meinen Schutzengeln abgeben habe hat der Rest noch einen guten Job gemacht und mich vor dem Schlimmsten bewahrt! Immerhin geht es mir wieder ganz gut und es wird jeden Tag besser! Ich bereue es nicht einige Engel an dich überstellt zu haben, trotz starker Schmerzen... die kann ich einige Wochen aushalten!

Halte durch liebe Jamie auch für dich wird Besserung eintreten!
MfG
Jimbo/Tim

PS: Ich glaube du wirst ein Engel werden! Wer so viel Leid ertragen kann muss der geborene Engel sein, irgendwann wirst du über uns Wachen und du wirst ein gnadenvoller Engel sein...
In 2012 bis ca. 2013 sporadisch Alprazolam genommen am Ende nach ca. 3-4 wöchiger Dauereinnahme leichtes Entzugssyndrom nach Kaltentzug gehabt... war aber nicht wirklich schlimm und nach wenigen Tagen erledigt.

Bis Jan. 2018 keine Psychopharmaka.

Januar 2018 bis ca. August 2018 in Psychotherapeutischer Behandlung wegen, Panikattacken, Schwindel/leichte Derealisation, depressive Verstimmung. Behandlung erfolgreich beendet wegen deutlicher Besserung des Befindens und der Symptomatik.

Jan. 2018 - Mitte Dez. 2018 --- 10 Stk. Alprazolam a´0,5mg pro Monat nach Bedarf
21.12.18 - 20.01.19 --- täglich ca. 0,75mg Alprazolam insgesamt also ca. 50 Stk. a`0,5mg
Seit 21.01.19 --- 0 mg Alprazolam (also Kaltentzug, war eine Woche etwas anstrengend aber ging ganz gut)
Am 27.01.19 --- einmalig 0,75mg Alprazolam (nochmal 3-4 Tage Entzugssymptomatik)

Februar - Juni 2019: Unregelmäßige Einnahme: ca. 1x pro Woche 0,5 - 0,75mg

Dann zwei mal starke Absetzsymptomatik Mitte 2019:

18.06.19 --- 1 x 0,5 mg Alprazolam
Mehrere Tage akutes Gedankenkreisen (Sinn des Lebens), stark depressiv, extremes Gefühl der Sinnlosigkeit des Lebens, Panikattacken

13.07.19 --- 1 x 0,5mg Clonazepam

Entzugs-Verlauf Tagebuch:
14.07. - 16.07. Durchgehend akutes Gedankenkreisen zwanghaft, stark depressiv, extremes Gefühl der Sinnlosigkeit des Lebens, Panikattacken
17.07. + 18.07. Alkohol getrunken zur Deckelung der Symptomatik (ganz schlechte Idee!!!)
19.07. Durchgehend schwerstes Gedankenkreisen zwanghaft, stark depressiv, extremes Gefühl der Sinnlosigkeit des Lebens, evtl. sogar leicht suizidal
20.07. Minimale Verbesserung, sehr starke Symptome durchgehend
21.07. Leichte Verbesserung, sehr starke Symptome wellenartig
22.07. Verschlechterung, sehr starke Symptome fast durchgehend + Sorge das es nicht besser wird
>>> 23.07. Extreme Verbesserung über Nacht nach fast 11 Std. Schlaf, wahrscheinlich Alk. Nachwirkungen ausgeschlafen (große Erleichterung) <<<
24.07. Gleichbleibend, leichte Symptome wellenartig, schlecht Geschlafen
25.07. Verbesserung, nur noch unterschwellig Symptome, keine Wellen mehr, leicht reizbar, schlecht Geschlafen
26.07. Gleichbleibend, unterschwellige Symptome, Stimmung gedämpft, nicht mehr so reizbar, mittelmäßig geschlafen ca. 5 Std., von Benzoentzug geträumt
27.07. Verbesserung der allgemeinen Stimmung, manchmal noch leichtes Gefühl der Distanziertheit, Kopf läuft noch nicht ganz rund, netter Grillabend mit Freunden, alle be/angetrunken außer mir, ganz gut geschlafen 6 Std., von Benzoentzug geträumt
28.07. Leichte Verschlechterung Innere Unruhe, Grübeln (leicht) 13:30 - 15:00 Uhr 0,7 L Bier getrunken, war nicht so toll, 19:30 Uhr Alk. Wirkung vorbei >>> Befinden wieder besser, sogar richtig gut, ganz gut geschlafen 5,5 Std.
29.07. Gleichbleibend Noch leicht kreisende Gedanken. Stimmung über den Tag noch leicht schwankend, gut geschlafen 6 Std.
30.07. Verbesserung Nahezu Symptomfrei, Feststellung: Rauchen bekommt mir nicht gut... unangenehmer Schwindel nach Zigarette, muss aufhören! Entzug scheint nahezu abgeschlossen zu sein, ebenso so mein Entzugs-Tagebuch... hoffe ich!
31.07. Keine spürbaren Symptome mehr, Stimmung und allgemeines Befinden normal/gut, Schlaf: Gut aber etwas kurz (ca. 6 Std.)
01.08. Alles stabil und gut. Tagebuch Ende. Restliche Benzotabletten im Keller eingelagert.
09.12.19 Keine weitere Benzoeinnahme, alles OK

Bittchen
Beiträge: 1359
Registriert: 24.11.2017 09:35

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Bittchen »

Liebe Jamie,

es freut mich,dass du weiterhin hier so offen als Moderatorin hier schreibst ,ich habe dich immer als sehr hilfsbereit und einfühlsam wahr genommen.
Der Charakter veränder sich ja nicht,egal was das Leben für böse Überraschungen für uns bereit hält .
Es ist sehr beruhigend,dass du nach Hilfe in Fachkliniken suchst,dafür wünsche ich dir sehr schnellen Erfolg.
Alles erdenklich Gute für dich.

Liebe Grüße
Brigitte
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

Sabs
Beiträge: 383
Registriert: 10.01.2020 09:42

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Sabs »

Meine Güte Jamie,
ich habe das schonmal erwähnt, aber seitdem hast du nochmal richtig hart zu leiden gehabt, ich schäme mich sehr für manche Aussagen, die ich zum Thema Schmerzen getroffen habe.
Nach deinen Schilderungen denke ich, dass ich vielleicht noch nie RICHTIGE Schmerzen hatte (eventuell 1x und wenn ich mir vorstelle diese Schmerzen ständig zu haben, ist es unglaublich unerträglich), ich dachte immer psychische Schmerzen sind schlimmer, aber das ist Quatsch!
Ich finde es so groß von dir, dass du Andere so liebevoll unterstützt, während du selbst so großes Leid erfährst.
Keine Ahnung, wie du es schaffst, dein Glaube an das Gute nicht zu verlieren - aber ich würde es gerne von dir lernen.
Du könntest unser Guru hier werden 8-)
Ich bin dankbar, dass du deine Geschichte mit uns geteilt hast, denn ich bin wieder etwas demütiger, aber natürlich trotzdem völlig verzweifelt :?

Wünsche dir gute Besserung

Liebe Grüße Sabs
[spoil]Venlafaxin retard seit 11 Jahren wegen rez. Depression, früher zusätzlich Seroquel (keine Probleme beim Ausschleichen).
Venlafaxin ließ sich innerhalb der letzten Jahre problemlos reduzieren von insgesamt 225mg bis auf 37,5mg.
Von 37,5mg auf 0: Zuerst nur ständige Weinattacken bei den kleinsten Auslösern (auch gute Musik und ein fliegender Vogel), nach ca. zwei Wochen wurde ich wieder richtig depressiv :alptraum:
Also dosierte ich wieder ziemlich hoch (bis 150mg), ging in eine psychosomatische Reha und kümmerte mich um bessere Lebensumstände.
Dez19: Reha beendet, neuer Beruf in Aussicht, Langzeit-Psychotherapie geplant (Alles verlief in gewünschte Bahnen), da sehe ich mich plötzlich mit dem Lieferengpass konfrontiert :marionette:
Okay, sage ich mir, daß passt ja ganz gut #ScheißPharmaindustrie dann setze ich eben nochmal ab (von 150mg auf 0mg ca innerhalb von 8 Wochen), bin ohnehin lange Zeit krankgeschrieben, also habe ich Zeit zur Genesung...
Mitte Dezember 2019 auf 0 und ab in die Hölle:
Meine Entzugsymptome waren:
Weinanfälle und starke Emotionalität (damit komm ich klar)
Innere Unruhe (hält an),
Brainzaps und Zaps im ganzen Körper und
grippeähnliche Symptome (nach 2 Wochen abgeklungen),
Krampf- und Zitterattacken (weitestgehend abgeklungen),
Rückenschmerzen (hält an),
Schockierend realistische Albträume (hält an),
das noch allzu bekannte schreckliche Morgentief und diffuse Angstattacken (hält an), aber am meisten gebeutelt hat mich mein Magendarmtrackt; Übelkeit,, Durchfall, Appetitlosigkeit und Magenschmerzen (20kg abgenommen).

Internistisch Alles abgeklärt und einwandfrei.

10.01.2020: Wiedereindosierung mit 2mg (nach 5-wöchigem Entzug auf 0).
11.01. - 13.01.2020: Die beschriebenen Symptome halten an.
14.01.2020: auf 12,5mg hochdosiert
15.01.2020: auf 37,5mg hochdosiert
16.01.2020: auf 12,5mg runter - extreme Unverträglichkeitsreaktion (Zaps, Würgereiz, kann nicht still sitzen, Krämpfe, Schlaflosigkeit, Sodbrennen, Missempfindungen)
17.01.2020: auf 4mg runter
Nach einer schlaflosen Nacht, ca. 5h gewandert, 5l Tee und einigen Baldriparan 3000 ENDLICH eine deutliche Besserung der heftigen Symptome.
19.01.2020: Bleibe nun erstmal bei 2mg.
Bin nun wieder bei meinen bekannten Symptomen +neue Symptome: SV-Zwangsgedanken, Suizidgedanken, Missempfindungen in Armen und Brust, Angstschübe
24.01.20: hochdosiert auf 3mg, da keine Besserung der Symptome eingetreten ist
14.02.20: 2mg runterdosiert, Mirtazapin 7,5mg eindosiert: direkt am nächsten Tag kein Durchfall oder sonstige Magenprobleme mehr und kein Früherwachen mehr
22.02: Mirtazapin auf 15mg hochdosiert: Stimmung wird besser, hartnäckig halten sich Missempfindungen in den Armen und Zwangsgedanken
10.03:Mirtazapin (7,5-0-15), 1mg Venlafaxin
13.03: 2mg Venla+15mg Mirta
15.03.-18.03: 4mg Venla - Unruhe verstärkt sich mit jeder Erhöhung
19.03: 2mg Venla+15mg Mirta
12.04: 2mg Venla + (7,5-0-7,5) Mirta
Seit 14.05: Ashwaganda 3x600mg+Omega3
17.05: 1,5mg Venla+15mg Mirta
18.05: 1,75mg Venla+15mg Mirta
07.06: Duloxetin 30mg (aus Verzweiflung und Hoffnung), 1,75mg Venla, 15mg Mirta
12.06: kein Duloxetin mehr, wegen Symptomverstärkung-schade, hätt' ja klappen können[/spoil]

Melina 17
Beiträge: 657
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Melina 17 »

Hi Jamie,

ich hoffe sehr, daß es dir bald besser geht und ich bewundere dich aufrichtig, wie du dein doch sehr schweres Leben meisterst, echt HOCHACHTUNG!

Ich will dir aber rückmelden, weil ich weiß, daß du dafür empfänglich bist, wie das bei mir ankommt.

Wenn ich all das medizinische, all die Symptome lese, hab ich irgendwie das Gefühl, das geht alles irgendwie am wesentlichen vorbei. Sicher würde ich es an deiner Stelle auch nochmal mit den hier empfohlenen Kliniken versuchen (gerade die, die sich grundsätzlich vom medizinischen unterscheiden), aber ich glaub, an deiner Stelle würde ich mehr spirituelle Wege probieren.

Glaubst du an Wiedergeburt? Hälst du es für möglich, daß du in diesem Leben soviel zu leiden hast, weil du in vorigen Mist gebaut hast? Diesen Satz bitte nicht mißverstehen, es geht hier nicht um Schuldzuweiseungen oder "Strafen". Aber ich glaub in gewisser Weise an Karma und mir persönlich hilft es z.B mein Leiden durch meinen Vater leichter annehmen zu können, wenn ich denke, in einem früheren Leben war es vielleicht umgekehrt, da hat er sehr unter mir gelitten.

Vielleicht gibt es irgendwelche "Reinigungsrituale", wie man eventuelle Altlasten aus früheren Leben loswerden kann? Empfindest du irgendwo Schuldgefühle? Kann es womöglich sein, daß irgendetwas in dir selber glaubt, Strafe verdient zu haben? Auch diesen Satz bitte nicht mißverstehen, aber das was du erlebst, find ich wirklich krass und das ist für mich irgendwie nix mehr "normales" und demzufolge funktionieren wohl auch keine "normalen" Wege mehr.

Ich würd da jedenfalls mehr im psychologischen, spirituellen forschen, nach Wegen zu "unheilbar krank" googeln, grundsätzlich halte ich den Geist für stärker als den Körper, mich jedenfalls nicht zu sehr im medizinischen aufhalten, ich fürchte, da sind die Möglichkeiten begrenzt. So wie auch Jung schon verstanden hatte, daß die meisten Suchtkranken irgendwas spirituelles brauchen,um ihre Krankheit zu besiegen, "Spiritum contra Spiritus"; du bist in diesen Bereichen doch eigentlich sehr bewandert, such da nach was für dich, vom Gefühl her fühlt sich das für mich "stimmiger" an, weil da irgendwo die eigentlichen Ursachen zu liegen scheinen.(sind jetzt nur MEINE Gedanken, nur als Anregung gedacht; wenn was brauchbares bei ist, nimm es und laß den Rest)

Ich wünsch dir auf jeden Fall aus vollem Herzen alles allles nur erdenklich Gute und daß dein Leiden endlich, in diesem Leben noch zu Ende gehen möge!
Und ich drück dir alle Daumen, daß du für dich einen guten gangbaren Weg findest.

Ganz liebe Grüße

Melina
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simonb
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von simonb »

Hallo,

Ich würde das konkretisieren wollen:
Ja die Schulmedizin stösst an Grenzen,
trotzdem hat sie ja gerade in der Akut Medizin ihre Berechtigung. Bei "chronischen" Erkrankungen hat sie jedoch schwerpunktmäßig Symptombehandlung zu bieten.

Gerade aber alternative Verfahren (zb Osteopathie , Akkupunktur usw.
aber auch zb die antroposophischen Therapien wie Öldispersionsbadetherapie oder die Dauerdusche usw., können aber seelisch sowie körperlich wirken. Manche Kliniken auch manche antroposophischen bieten eben
eine Behandlung an, die die Selbstheilungskräfte aktivieren kann ( es gibt aber auch einengende,dogamtische Kliniken).

Es wird an der eigenen seelischen und körperlichen Konstitution gearbeitet, aber eben sehr konkret und nachvollziehbar. Natürlich wird indirekt am Karma gearbeitet.
Karma bedeutet das Gesetz von Ursache und Wirkung, erstmal ohne Wertung ins gute oder schlechte.

Ich glaube wenn man in einer Extremsituation ist,
braucht man sehr konkrete Hilfen , bzw. Impulse und man greift nach jedem Strohhalm.

Natürlich ist Spiritualität wertvoll, und es ist auch gut sich darin zu vertiefen.
Allerdings fürchte ich reine Spiritualität ist der Brisanz der Situation nicht angemessen.
Wenn man starke Schmerzen hat, oder auch starke Unruhe, kann man sich mMn nach nur schwerlich mit solchen Dingen auseinandersetzen,

Sondern man sucht nach konkret/hilfreichem das einen über die nächste Stunde/den nächten Tag...rettet.

Gruß Simon
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Uma
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Registriert: 08.09.2019 15:58

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Uma »

Hallo ihr Lieben♡
Liebe Jamie♡

ich möchte dir gerne einen ganz lieben Gruss senden und dir sagen, das ich an dich denke :hug: und so sehr hoffe, das deine Schmerzen erträglich sind.

Auch wünsche ich dir von ganzem Herzen, das du Momente der Freude und Erleichterung spüren kannst.
Das wäre so wundervoll und würde mich riesig für dich freuen.

In meinem Herzen hast du einen festen Platz und ich zünde jeden Abend für Alle, eine Kerze an.

@Liebe Melina,

Ich habe deine Worte zum Thema Wiedergeburt gelesen.
Ich muss gestehen, das hat mich etwas verstört, der Gedanke, ob man jetzt so leiden muss, weil man in seinem früheren Leben Mist gebaut hat und der weitere Gedankengang, ob man eventuell denken könnte, man hätte eine Strafe verdient, sind mir aufgestossen.

Liebe Melina, ich möchte dicht nicht kritisieren, nur habe auch ich sehr starke Schmerzen und kämpfe jeden Tag um klar zu kommen und solche Überlegungen werden mMn nicht hilfreich sein.

Verstehe mich nicht falsch, das liegt mir sehr am Herzen, nur jemand der so leidet, kann sich mit solchen Gedanken nicht auch noch auseinandersetzen.

Vielleicht fehlt mir dafür die Tiefe und das Verständnis aber es ist mir ein Bedürfnis, meine Gedanken hier zu lassen.

Entschuldige bitte Jamie, natürlich sind das meine Gefühle.......

Von ganzem Herzen alles Liebe <3 und Heilung :fly: :fly: :fly: <3 wünscht Euch
Uma
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Melina 17
Beiträge: 657
Registriert: 15.07.2018 11:43

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Melina 17 »

Hallo,

ich hatte das befürchtet, daß das mißverstanden werden könnte....womöglich als Vorwurf gemeint, was es absolut nicht ist. Und natürlich sollte man sich mit solchen Gedanken auch nur auseinandersetzten wenn man in guter Verfassung ist.

Aber von Jamie weiß ich, daß sie spirituell sehr interessiert ist und ein Gedanke in dieser Szene ist eben, daß man für ALLES in seinem Leben verantwortlich ist. Alles eine Frage der Resonanz und die Seele sucht sicht die Ereignisse und die Menschen, die sie meint, für ihre Entwicklung zu benötigen, positiv wie negativ.

Sich über solche Dinge Gedanken zu machen sollte der HEILUNG dienen, nicht um es sich noch schwerer zu machen.

Und die Seele geht oft seltsame Wege, wie das mit der "Selbstbestrafung" z.B. Manchmal gibt man als Kind oft seltsame Versprechen ab, an die man sich später nicht erinnert und das kann dann das Leben sehr behindern.

Simon, ich teile deine Überlegungen, find ich alles auch empfehlenswert, dennoch weiß ich von Menschen, die allein durch Geist gesund geworden sind und auch da wieder die Überlegung, weil Jamie eben sehr an solchen Dingen interessiert ist.

Es sind auch wirklich nur FRAGEN, allein Überlegungen....manchmal hilft einfach nachspüren...kommt da irgendein Gefühl bei irgendwas...

Also Jamie, ich hoffe, daß das auch nur so bei dir ankommt, ich möchte nochmal ausdrücklich betonen, daß da nix an VORWURF ist, die Seele geht einfach ihren Weg, macht bei jedem von uns "Fehler" (was sie nie wirklich sind, es ist alles einfach nur lernen).

Mach dir über sowas also nur Gedanken, wenn du magst, sonst schieb es einfach zur Seite und sag "die Alte spinnt", ist auch okay.

Ich wünsch dir wirklich alles liebe

Liebe Grüße

Melina
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Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie »

Guten Morgen,

ich bin schon seit kurz vor 4 wach, die Schlaflosigkeit treibt mich umher.
Nachdem ich jetzt die fünfte Nacht infolge von für mich sehr schmerzhaften Erlebnissen und Beziehungen aus meiner Vergangenheit geträumt habe, bin ich mir sehr sicher, dass mein Oberstübchen bereits Vorkehrungen für den bevorstehenden Klinikaufenthalt trifft, weswegen ich auch schreibe.

Ich werde mich ab kommender Woche für eine gewisse Zeit hier aus dem Forum verabschieden, da es nun doch sehr schnell mit einer psychosomatischen Reha ging (Schmerzgruppe dort).
8 Wochen sind angedacht, es wird sich weisen.
Meine "Traumlocation" ist es nicht, aber ich übe mich in Offenheit und Unvoreingenommenheit.
Zumindest probiere ich es.
Letztlich weiß ich, dass bei solchen Dingen ein oder zwei tolle Ärzte oder Therapeuten oder Mitpatienten oder aha-Erlebnisse alles rausreißen können, was einem vielleicht ansonsten nicht so passt und darauf vertraue ich.

Die letzten Tage waren sehr schwierig für mich. Ich war sehr unruhig und aufgewühlt, habe mich blockiert gefühlt und dann wiederum heftig geweint oder wollte und konnte nicht.
Auch alle meine Skills und Methoden mit solchen Zuständen umzugehen, haben leider nicht gewirkt. Das fand / finde ich ziemlich verstörend.
Zudem kam heraus, ich weiß es erst seit 2 Tagen, dass ich in eine Schilddrüsenüberfunktion gerutscht bin, weiß der Himmel wieso. Ich passe die Hormondosis jetzt von 62,5 auf 50µg an.
Vielleicht hilft das auch, mich wieder etwas zu fangen.

Okay.... :)
Falls mich dort die große Langweile oder Schreibwut oder Forenheimweh überkommt, melde ich mich hier gerne mal, ansonsten wisst ihr bescheid.
Das mit dem Internet muss ich auch erst eruieren, wie gut es klappt. Ich habe Verschiedenes gehört.

Den diesen Beitrag vorausgegangenen Austausch finde ich interessant, kann aber inhaltlich nicht so ausholen, wie ich möchte, weswegen ich erst einmal nichts dazu schreibe.
Momentan liegt meine Konzentration darauf, jetzt in kurzer Zeit sehr viel organisiert zu bekommen (es ist eine ganz schöne Menge, was vorher noch zu regeln ist) und mich mental darauf gefasst zu machen, eine ganze Weile mein Zuhause zu verlassen, was mir schwer fällt, da mir meine Wohnung und meine Alltagsroutine, die ich mir über viele Jahre hart erarbeitet habe, sehr wichtig sind.
Loslassen ist da immer ein Thema für mich.

Macht´s gut ihr Lieben, seid nett zueinander, achtet auf euch und schaut auch nach den anderen, die eure Hilfe brauchen; - das wäre mein Wunsch.
:hug:
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

Bittchen
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Bittchen »

Liebe Jamie,

für deinen bevorstehenden Klinikaufenthalt wünsche ich dir alles Gute.
Du wirst da die Hilfe bekommen,die du brauchst und dich gut einbringen können.
Auch bin ich sicher,dass du unterscheiden kannst,was dir gut tut und was nicht.
Auch in einer Reha ist nicht immer alles perfekt,aber picke dir die Anwendungen und Gespräche raus,die dir gut tun.
Ich wünsche dir von ganzem Herzen Erleichterung.
Wenn du von körperlichen Schmerzen beherrschst wirst,dann helfen sehr wenige Maßnahmen deiner Seele.

Eine Schilddrüsenüberfunktion kann sich ganz schön fies auf Körper und Seele auswirken, das weißt du selbst ja sehr gut.
Warum wir auf einmal erkranken oder schmerzliche Verluste erleiden,das weiß kein Mensch.
Das ist keine Prüfung oder Strafe ,es kann jedem Menschen von jetzt auf gleich passieren.

Eine gute Zeit wünsche ich dir und freue mich schon,wenn du berichten kannst, dass es dir besser geht.
Ganz liebe Grüße und eine mütterliche Umarmung.
Herzlichst Brigitte
Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .

krasiva
Beiträge: 390
Registriert: 21.02.2019 11:59

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von krasiva »

Liebe Jamie,

auch von mir alles nur erdenklich Gute für deinen baldigen Klinikaufenthalt! Möge dir dort geholfen werden und möge sich dein Gesundheitszustand besseren und dir Erholung und Kraft bringen.

Es ist sehr nett, dass du noch an uns in Forum denkst und ich danke dir ganz herzlich für alles, was du hier für uns tust. Die Worte sind dafür viel zu wenig!!! Du findest immer warme Worte und hast immer gute Ratschläge parat.

Ich werde an dich denken, liebe Jamie, erhole dich erstmal ganz gut.

Mit heilenden Gedanken, :)

krasiva
[spoil]Vorgeschichte: zw. März und Anf. Dez. 2018, 4 Klinikaufenthalte wg. Schlaflosigkeit, Panikattacken, Gedankenkarussels. Medik.: Quetiapin (zw. 25 und 150mg). Jeweils nach d. Aufenthalten abgesetzt. 3 Absetzpsychosen da keine Infos über Ausschleichen.

Medikation: Quetiapin (zw. 25 - 150mg) schon in Klinik abgesetzt.
Risperidon 1mg
Atosil 25 mg nach Bedarf

Sonstige Hilfen: Magnesium 400 mg (morg. und abds.)
Mangan 5mg (morg. u. abds.)
Vitamin & Mineral Komplex von Wahrnke (3 x 2 oder mehr morg. bis
nachmittags)
Zink (morg. u. abds.)
Chromium (morg. u. abds.)
Avena comp. Glob. von Wala (morg. u. mitt. jew. 5 u. 1/2 Std. vor
dem schlaffen gehen 10 Glob.)
Stibium D6 Spritzen (morg.) von Weleda nach Bedarf

Bücher: Peter Lehmann (Psychopharmaka absezten)
Julia Ross (Was die Seele essen will)

Foren: Zentrum der Gesundheit
Naturheilkundliche Selbstmedikation
Natura Naturans / Olaf Rippe
Natura Naturans / Margret Madejsky

Zur Medikation: Risperidon 1mg von Mitte Sept. bis Anfang Dez. 2018
Risperidon 0,50mg von Anfang Dez. bis 25.02.2019
Risperidon 0,60mg von 25.02.2019 bis 31.08.2019
Risperidon 0,54mg von 31.08.2019 bis 26.10.2019
Risperidon 0,49mg von 26.10.2019 bis 28.12.2019
Risperidon 0,44mg von 29.12.2019 bis 8.5.2020
Risperidon 0,40mg von 9.5.2020 bis 4.7.2020
Risperidon 0,36mg ab 5.7.2020

ab 1.09.2019 ca. 4 Wochen ziemliche Erschöpfung mit Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und Kraftlosigkeit. Immunsystem ist schwach; ganze 8 Wo. Bronchitis.
Brochitis ist Anf. Nov. 2019 besser geworden, aber dafür bekam ich ziemliche Erkältung, ca. 10 Tage. Danach besser, nur Kraftlosigkeit noch ziemlich vorhanden.
Ganzer Februar 2020 schlap. Dazu von Mitte Februar bis Anfang März Erkältung mit Herpes u. leicht. Fieber und schmerzhafte Schwellung einer Backe und teilweise Zahnfleisch. Die Entzündung hat noch den ganzen April gedauert.[/spoil]

Jofab
Beiträge: 2583
Registriert: 16.08.2017 19:51

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab »

Liebe Jamie,

auch von mir die besten Wünsche !
Ich wünsche dir von Herzen, dass es dir helfen wird.

Ganz liebe Grüße - meine Gedanken sind bei dir.
Ilse :hug:
[spoil]Symptome : die ersten Monate vom Erwachen bis gegen Abend hoher Puls und Herzrasen,
innerlich total zittrig, nervös, unkonzentriert, appetitlos, total desinteressiert an Dingen, die mir
vorher Spass gemacht haben.

nach 5 Mo. massive Einsamkeitsgefühle und Verzweiflung, die sich körperlich im Solarplexus
bemerkbar machen - sehr heftig
ab abends oft etwas besser
Diagnose : Depression wegen Wechseljahren
Fluoxetin 20mg März 2005 - Sept. 2016 / abgesetzt über 3 Mo. weil es nicht mehr wie am Anfang wirkte. Okt. 16 auf 0

Febr. 17 wieder eindosiert 10 mg, nach 10 Tagen heftigste Beschwerden. Trotzdem lt. Neurologen erhöht auf 20 mg - zusätzlich Diazepam/ aber nur 10 Tage morgens 10 Tropfen. Beschwerden nach Wochen besser, aber keine stimmungsaufhellende Wirkung mehr.
Plötzlich Gefühl, es wird wieder schlechter. ( Tod des Exmannes - mag getriggert haben )
Total in Panik geraten !

Entschieden abzusetzen, leider lt.Neurologen !!! kalt abgesetzt auf 0 : 25. Mai 2017

1. Absetzen : August/Sept.2016 über 8 Wochen 10 mg Fluoxetin, dann jeden 2. Tag, ab Okt. auf 0
keine Beschwerden, nur wieder leicht depressiv (oder Absetzsymptome ??!), Tageslichtlampe

2. Absetzen : 25. Mai 17 von 20 mg auf 0 / 6 Wochen keine Symptome
Anfang Juli : leicht depressiv, total freudlos, aber noch Energie Mitte Juli : Gefühl von Unwirklichkeit - Derealisation
Anfang Aug. : beim Aufwachen wieder Angst, die den Vormittag anhält, aber kein "innerliches"
Zittern - wird aber spürbar von Tag zu Tag schlechter !!!
22.Aug. : beim Aufwachen Herzrasen (Puls 110), hält bis Nachmittags an. Völlig verzweifelt !!!
ab 28.Aug. 1mg Betablocker Bisoproplolfumarat - übel - nach 2 Tagen abgesetzt

ab 22. Aug.17 ca.0,5 mg Fluoxetin eindosiert
ab 6.Sept. 0,75 mg + 50 % !
ab 16. Sept. 0,83 mg + 10 %
ab 30. Sept. 0,87 mg + 5 %
ab 9. Okt. 1 mg + 15 % definitiv schlechter - also zurück
ab 25. Okt. 0,92 mg - 8 %
ab 11.Nov. 0,95 mg + 3 %
ab 14.Nov. 0,92 mg - 3 % red.
ab 28.Nov. 0,90 mg - 2 % red.
ab 14.Jan. 0,87 mg - 3 % red.
ab 7.März 0,85 mg - 3 % red.
ab 10.März wieder auf 86 mg
seit ca. Mitte April auf 0,85 mg
ab 11. Nov. 18 0,82 mg - 3,5% red.
ab 7. Febr. 19 0,83 mg aufdosiert

seit Nov. 17
zunehmend plötzlich sehr starke Ängste - Einsamkeits - und Verzweiflungsgefühle

Febr.18
hoher Puls und Herzrasen etwas weniger
März 18
seit der letzten Dosisveränderung von morgens bis abends unbeschreibliche
Verlassenheits- und Einsamkeitsgefühle, die vermutlich von Neuroemotionen massiv
verstärkt werden. Solarplexus krampft.
Nov. 18
"Gefühlskrämpfe" unverändert stark
Dez/ Jan. 19 Ängste werden noch schlimmer.

Juli 19 Magenschmerzen, 3 Wochen Pantoprazol, danach Magenspiegelung ohne Befund.
Ängste und Unruhe immer schlimmer.

8.August 19
Versuch mit Amitriptilyn : 8 Tage 0,25 mg, danach 0,5 mg - verteilt auf 2 x tägl.
[/b][/spoil]

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