Fluoxetin - Serotoninsyndrom
Verfasst: 27.07.2013 18:11
Hallo ihr Lieben,
ich habe mich leider breit schlagen lassen und mich auf Fluoxetin eingelassen. War in einer psychosomatischen Klinik, dort wurden 20 mg verordnet. Den ersten Tag habe ich darauf bestanden erst einmal mit 10 mg anzufangen, um zu sehen, wie ich damit zurecht komme. Hatte schon da erste heftige Symptome (totale Unruhe, starke Hitzeschübe,heftige Stiche überall unter der Haut, voll benebelt, der Boden wackelte beim gehen) . Am nächsten Tag wurde ich gefragt, ob ich meine Medikation selbst mache und nicht gesund werden will und man bestand auf 20 mg. Dann ging bei mir die Hölle los. Im Halbstundentakt heftigste Panikattacken, die ich vorher nicht hatte, totale Angst, beim Augen schließen merkwürdige Bilder, konnte nicht schlafen und dachte, jetzt hat mein letztes Stündlein geschlagen. Nach dieser schlimmen Nacht habe ich sogar die Therapie dort abgebrochen, weil man das dort nicht für voll nahm. Habe am Entlassungstag noch 10 mg, den nächsten Tag 5 mg und am darauffolgenden Tag als letzte Einahme 2,5 mg genommen um nicht zu schnell da raus zu gehen. Es kam weiter schwere Übelkeit dazu, dass Gefühl völlig die Kontrolle zu verlieren, durchzudrehen. Dazu so heftige reale Albträume, die sich für mich immer noch wie ein schlimmes Trauma anfühlen. Keine Ahnung wie ich die letzten 14 Tage überstanden habe. Brauchte sogar den Notarzt, weil mein Blutdruck total entgleist ist (die haben nur gemeint, das sind Entzugserscheinungen und das vergeht ich muss nur durchhalten), ich hatte Hautblutungen, Depersonalisierung, Die Albträume sind jetzt weg, auch die massiven Blutdruckspitzen (auch wenn dieser noch schwankt) aber ich bin echt fertig und habe immer noch Panikattacken, kann teilweise nicht alleine sein, aus Angst ich könnte zusammenbrechen. Andere Medikamente nehme ich keine.
Eine Rückfrage beim Hersteller ergab, das könnte ein Serotonin-Syndrom sein. Nur was nützt mir das, wenn niemand was dagegen tut. Ich muss das irgendwie durchstehen.
Ich brauche jetzt Trost und frage mal in die Runde, wer hatte das von euch auch mit diesem Medikament und bei wem ist das (und vorallem wann) wieder komplett verschwunden). Bitte keine Antworten, dass es noch anhält... ich glaube, das ertrage ich im Moment nicht.
Liebe Grüße Petra
ich habe mich leider breit schlagen lassen und mich auf Fluoxetin eingelassen. War in einer psychosomatischen Klinik, dort wurden 20 mg verordnet. Den ersten Tag habe ich darauf bestanden erst einmal mit 10 mg anzufangen, um zu sehen, wie ich damit zurecht komme. Hatte schon da erste heftige Symptome (totale Unruhe, starke Hitzeschübe,heftige Stiche überall unter der Haut, voll benebelt, der Boden wackelte beim gehen) . Am nächsten Tag wurde ich gefragt, ob ich meine Medikation selbst mache und nicht gesund werden will und man bestand auf 20 mg. Dann ging bei mir die Hölle los. Im Halbstundentakt heftigste Panikattacken, die ich vorher nicht hatte, totale Angst, beim Augen schließen merkwürdige Bilder, konnte nicht schlafen und dachte, jetzt hat mein letztes Stündlein geschlagen. Nach dieser schlimmen Nacht habe ich sogar die Therapie dort abgebrochen, weil man das dort nicht für voll nahm. Habe am Entlassungstag noch 10 mg, den nächsten Tag 5 mg und am darauffolgenden Tag als letzte Einahme 2,5 mg genommen um nicht zu schnell da raus zu gehen. Es kam weiter schwere Übelkeit dazu, dass Gefühl völlig die Kontrolle zu verlieren, durchzudrehen. Dazu so heftige reale Albträume, die sich für mich immer noch wie ein schlimmes Trauma anfühlen. Keine Ahnung wie ich die letzten 14 Tage überstanden habe. Brauchte sogar den Notarzt, weil mein Blutdruck total entgleist ist (die haben nur gemeint, das sind Entzugserscheinungen und das vergeht ich muss nur durchhalten), ich hatte Hautblutungen, Depersonalisierung, Die Albträume sind jetzt weg, auch die massiven Blutdruckspitzen (auch wenn dieser noch schwankt) aber ich bin echt fertig und habe immer noch Panikattacken, kann teilweise nicht alleine sein, aus Angst ich könnte zusammenbrechen. Andere Medikamente nehme ich keine.
Eine Rückfrage beim Hersteller ergab, das könnte ein Serotonin-Syndrom sein. Nur was nützt mir das, wenn niemand was dagegen tut. Ich muss das irgendwie durchstehen.
Ich brauche jetzt Trost und frage mal in die Runde, wer hatte das von euch auch mit diesem Medikament und bei wem ist das (und vorallem wann) wieder komplett verschwunden). Bitte keine Antworten, dass es noch anhält... ich glaube, das ertrage ich im Moment nicht.
Liebe Grüße Petra