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Thread für Langzeitbetroffene - Hoffnung und Unterstützung

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curlytitus
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von curlytitus » Dienstag, 09.09.14, 9:07

Guten Morgen ihr Lieben,
mir geht es einfach nur grausam und ich möchte mal ein paar Sachen schreiben und vielleicht von Langzeitbetroffenen ein paar Antworten.

Ich wache morgens total früh mit Herzrasen auf, kann nicht mehr weiter liegen bleiben, habe wieder an der Nase Taubheitsgefühle, den ganzen Tag Panik bis hin zu Durchdrehgefühlen, mein Körper zittert, teilweise ist mir kalt, weinen bis zu Heulattacken, das ich nicht mehr aufhören kann. Mein Kopf läßt mir keine ruhige Minute, ich denke einfach nur ich bin total krank in meiner Birne! Bin kaputt, nicht mehr so aufgedreht wie vorher. Liege den ganzen Tag rum, nachdem ich meine Sachen alle hier zuhause erledigt habe. Kann mal wieder nicht mehr vor die Tür gehen. Es gibt noch andere Dinge, aber das sind glaube ich die wichtigsten. Der kalte Entzug ist jetzt 2 Jahre und 8 Monate her. So wie jetzt ging es mir bestimmt seit 1,5 Jahren oder länger nicht mehr. Es geht im Moment wirklich nix mehr und ich kann mir einfach nicht vorstellen, das es einem Mensch nach so einer langen Zeit immer noch so gehen kann oder soll! Ich denke, im Moment mache ich eher Rückschritte, statt Schritte nach vorn. Ich weiß im Moment einfach nicht was los ist, zusätzlich bin ich mal wieder total vernebelt in der Birne, das ich kaum noch klar denken kann.

Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir schreiben würdet, das es euch nach langer Zeit auch immer mal wieder so geht. Ich brauche einfach etwas Unerstützung, das ich nicht ganz meinen Verstand verliere.

Ich verstehe einfach nicht warum?

Der Zustand ist für mich kaum auszuhalten, aber weglaufen kann ich ja leider nicht. Probiere mich immer wieder selber zu beruhigen, schnüffel an meiner Baldrianflasche. Lege mich aufs Bett, mach die Augen zu und lasse im Hintergrund Fernseher laufen, um wieder auf eine normale Spur zu kommen. Es sind jetzt 6 Wochen her, also ich Opipramol dann wieder nach oben dosiert habe, das der Versuch weiter runter zu dosieren, kläglich gescheitert ist. Nach einer Woche ging es mir schon wieder besser. Letzten Sonntag habe ich meine Tage bekommen und seit Montag bin ich in so einer schlimmen Welle, wie schon lange nicht mehr. Tage sind natürlich schon vorbei, der Zustand leider immer noch nicht.

Also wie gesagt, ich wäre froh, ihr könntet mir ähnliches berichten!

Gruß
Curly
Ariclaim 30 mg Wirkstoff Duloxetin Einnahme 2 Jahre wegen Schmerzen durch das Kiefergelenk, kalt abgesezt ab 28.01.2012, da ich das AD nicht mehr vertragen habe, ich meine kein Hüsterchen, sondern schon lebensbedrohliche Symptome. Ich bekam keine Luft mehr, konnte vor zittern nicht mehr laufen, schwitzen, frieren, der ganze Körper hat gezuckt. Ich weiß nicht ob es eine paradoxe Reaktion war oder ein Serotonin Syndrom!
Seit Mai 2012 125 mg Opipramol
Seit 2016 69 mg Opipramol
Die genauen Absetztschritte waren immer wieder individuell und ich bin 2 Jahre 2014 und 2015 an 5mg gescheitert und mußte alles wieder aufdosieren. Habe mich monatelang Katastrophe gefühlt. Symptome: Angst, Panik, Taubheitsgefühle Beine+Arme und Nase, Atemnot, Schwitzen, Frieren, Bauchschmerzen, Durchfall, Gedankenkarrusell, Hoffnungslosigkeit, null Kraft, nervös, Zittern, innerliches Vibrieren, Muskelschmerzen, Zahnschmerzen, verbranntes Gefühl auf der Haut, Gefühl es sitzt jemand auf dem Brustkorb,Zwangsgedanken,Heulanfälle, Herzklopfen wie verrückt,nicht mehr raus gehen könnten, kein Auto fahren, seit SD Medi richtige Todesangst usw.

curlytitus
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von curlytitus » Dienstag, 09.09.14, 9:08

Guten Morgen ihr Lieben,
mir geht es einfach nur grausam und ich möchte mal ein paar Sachen schreiben und vielleicht von Langzeitbetroffenen ein paar Antworten.

Ich wache morgens total früh mit Herzrasen auf, kann nicht mehr weiter liegen bleiben, habe wieder an der Nase Taubheitsgefühle, den ganzen Tag Panik bis hin zu Durchdrehgefühlen, mein Körper zittert, teilweise ist mir kalt, weinen bis zu Heulattacken, das ich nicht mehr aufhören kann. Mein Kopf läßt mir keine ruhige Minute, ich denke einfach nur ich bin total krank in meiner Birne! Bin kaputt, nicht mehr so aufgedreht wie vorher. Liege den ganzen Tag rum, nachdem ich meine Sachen alle hier zuhause erledigt habe. Kann mal wieder nicht mehr vor die Tür gehen. Es gibt noch andere Dinge, aber das sind glaube ich die wichtigsten. Der kalte Entzug ist jetzt 2 Jahre und 8 Monate her. So wie jetzt ging es mir bestimmt seit 1,5 Jahren oder länger nicht mehr. Es geht im Moment wirklich nix mehr und ich kann mir einfach nicht vorstellen, das es einem Mensch nach so einer langen Zeit immer noch so gehen kann oder soll! Ich denke, im Moment mache ich eher Rückschritte, statt Schritte nach vorn. Ich weiß im Moment einfach nicht was los ist, zusätzlich bin ich mal wieder total vernebelt in der Birne, das ich kaum noch klar denken kann.

Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir schreiben würdet, das es euch nach langer Zeit auch immer mal wieder so geht. Ich brauche einfach etwas Unerstützung, das ich nicht ganz meinen Verstand verliere.

Ich verstehe einfach nicht warum?

Der Zustand ist für mich kaum auszuhalten, aber weglaufen kann ich ja leider nicht. Probiere mich immer wieder selber zu beruhigen, schnüffel an meiner Baldrianflasche. Lege mich aufs Bett, mach die Augen zu und lasse im Hintergrund Fernseher laufen, um wieder auf eine normale Spur zu kommen. Es sind jetzt 6 Wochen her, also ich Opipramol dann wieder nach oben dosiert habe, das der Versuch weiter runter zu dosieren, kläglich gescheitert ist. Nach einer Woche ging es mir schon wieder besser. Letzten Sonntag habe ich meine Tage bekommen und seit Montag bin ich in so einer schlimmen Welle, wie schon lange nicht mehr. Tage sind natürlich schon vorbei, der Zustand leider immer noch nicht.

Also wie gesagt, ich wäre froh, ihr könntet mir ähnliches berichten!

Gruß
Curly
Ariclaim 30 mg Wirkstoff Duloxetin Einnahme 2 Jahre wegen Schmerzen durch das Kiefergelenk, kalt abgesezt ab 28.01.2012, da ich das AD nicht mehr vertragen habe, ich meine kein Hüsterchen, sondern schon lebensbedrohliche Symptome. Ich bekam keine Luft mehr, konnte vor zittern nicht mehr laufen, schwitzen, frieren, der ganze Körper hat gezuckt. Ich weiß nicht ob es eine paradoxe Reaktion war oder ein Serotonin Syndrom!
Seit Mai 2012 125 mg Opipramol
Seit 2016 69 mg Opipramol
Die genauen Absetztschritte waren immer wieder individuell und ich bin 2 Jahre 2014 und 2015 an 5mg gescheitert und mußte alles wieder aufdosieren. Habe mich monatelang Katastrophe gefühlt. Symptome: Angst, Panik, Taubheitsgefühle Beine+Arme und Nase, Atemnot, Schwitzen, Frieren, Bauchschmerzen, Durchfall, Gedankenkarrusell, Hoffnungslosigkeit, null Kraft, nervös, Zittern, innerliches Vibrieren, Muskelschmerzen, Zahnschmerzen, verbranntes Gefühl auf der Haut, Gefühl es sitzt jemand auf dem Brustkorb,Zwangsgedanken,Heulanfälle, Herzklopfen wie verrückt,nicht mehr raus gehen könnten, kein Auto fahren, seit SD Medi richtige Todesangst usw.

Kevin05

Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Kevin05 » Dienstag, 09.09.14, 9:19

Hallo Curly,

die einzige Erklärung für mich, dass es dir so geht wie es dir geht ist die Substanz die du noch nimmst, weil es ist ja auch ein Psychopharmaka. Wobei ich deine Geschichte nicht im Detail kenne, der kalte Entzug wird dir sicher nicht diese nachhaltigen Probleme beschert haben. Die Frage ist ob du ohne dieses Mittel auskommst, so wie ich deine Geschichte lese, wohl eher nicht so gesehen ist ein guter Rat schwer.

Weil wenn du sagst, du brauchst irgendeinen Ersatz, denn es meiner Meinung nach übrigens nicht gibt, dann kann man auch nie dezidiert sagen, von was deine Symptome kommen, für mich kommen sie von dem Opi, aber wie gesagt das ist nur meine Einzelmeinung.

Dass dein Gehirn so dauergeschädigt ist schließe ich aus! Also wirklich beurteilen kann man deinen Zustand erst wenn du mal gar keine psychogene Substanz zu dir nimmst, wobei ich eben nicht weiß, ob das möglich ist, vielleicht geht es nicht ohne dieses Mittel, dazu kenne ich wie gesagt deine Geschichte nicht.

Wobei mit Leben hat das Ganze ja wenig zu tun im Augenblick, also kann nur besser werden, wenn du unbedingt ein Mittel brauchst vielleicht mal ein anderes versuchen, ideal wäre keines, dann hättest du zwar auch Probleme aber vermutlich weniger und andere, wenn du Angst vorher hattest wirst du auch danach Angst haben, das ist einfach so, da hilft keine Pille, da kann man nur Gegenstrategien finden bzw. aktiv an sich arbeiten, ohne dem geht ist man chancenlos, von selbst gibt es keinerlei Veränderung, warten verändert in dem Fall leider nichts, alles Gute, Kevin

curlytitus
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von curlytitus » Dienstag, 09.09.14, 9:32

Hallo Kevin,
das was du schreibst, kann ich ausschließen, denn mir ging es schon so, also ich überhaupt kein Opi genommen habe. Das war die Anfangszeit. Außerdem habe ich auch mit dem Opi schon gute Zeiten gehabt. Aber jetzt leider halt wieder sehr schlecht! Anderen Menschen die diesen Entzug durch machen, geht es ja auch ähnlich und viele nehmen kein AD mehr ein, von daher kann ich da deine Meinung nicht ganz teilen. Außerdem sind es immer wieder Wellen die einen da heimsuchen.

Trotzdem danke für deine Antwort.

Gruß
Curly
Ariclaim 30 mg Wirkstoff Duloxetin Einnahme 2 Jahre wegen Schmerzen durch das Kiefergelenk, kalt abgesezt ab 28.01.2012, da ich das AD nicht mehr vertragen habe, ich meine kein Hüsterchen, sondern schon lebensbedrohliche Symptome. Ich bekam keine Luft mehr, konnte vor zittern nicht mehr laufen, schwitzen, frieren, der ganze Körper hat gezuckt. Ich weiß nicht ob es eine paradoxe Reaktion war oder ein Serotonin Syndrom!
Seit Mai 2012 125 mg Opipramol
Seit 2016 69 mg Opipramol
Die genauen Absetztschritte waren immer wieder individuell und ich bin 2 Jahre 2014 und 2015 an 5mg gescheitert und mußte alles wieder aufdosieren. Habe mich monatelang Katastrophe gefühlt. Symptome: Angst, Panik, Taubheitsgefühle Beine+Arme und Nase, Atemnot, Schwitzen, Frieren, Bauchschmerzen, Durchfall, Gedankenkarrusell, Hoffnungslosigkeit, null Kraft, nervös, Zittern, innerliches Vibrieren, Muskelschmerzen, Zahnschmerzen, verbranntes Gefühl auf der Haut, Gefühl es sitzt jemand auf dem Brustkorb,Zwangsgedanken,Heulanfälle, Herzklopfen wie verrückt,nicht mehr raus gehen könnten, kein Auto fahren, seit SD Medi richtige Todesangst usw.

Nospie

Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Nospie » Dienstag, 09.09.14, 9:40

Hallo curly :hug: ,
curlytitus hat geschrieben: Ich wache morgens total früh mit Herzrasen auf, kann nicht mehr weiter liegen bleiben, habe wieder an der Nase Taubheitsgefühle, den ganzen Tag Panik bis hin zu Durchdrehgefühlen, mein Körper zittert, teilweise ist mir kalt, weinen bis zu Heulattacken, das ich nicht mehr aufhören kann. Mein Kopf läßt mir keine ruhige Minute, ich denke einfach nur ich bin total krank in meiner Birne! Bin kaputt, nicht mehr so aufgedreht wie vorher. Liege den ganzen Tag rum, nachdem ich meine Sachen alle hier zuhause erledigt habe. Kann mal wieder nicht mehr vor die Tür gehen.
Bingo,das kenne ich alles,zum Glück ist es morgens nicht mehr soo vernichtend.......bei mir läuft das immer in den Wellen so ab,hat auch schon monatelang gedauert !
curlytitus hat geschrieben: Liege den ganzen Tag rum
Ich liege schon bestimmt 8 Monate die meiste Zeit nur rum und der Fernseher läuft im Hintergrund,das alles im abgedunkelten
Zimmer.
Das kann man auch immer wieder in US-Foren nachlesen,ist also kein Ausreißer !
curlytitus hat geschrieben:Ich brauche einfach etwas Unerstützung, das ich nicht ganz meinen Verstand verliere.
:hug: ,du wirst deinen Verstand nicht verlieren.Das Gefühl kenne ich.
Bei dir mischt sich vermutlich zweierlei: Der kalte Entzug plus Absetzen von Opi.
Kevin05 hat geschrieben: Dass dein Gehirn so dauergeschädigt ist schließe ich aus!
Ich auch !
Kevin05 hat geschrieben: wobei ich eben nicht weiß, ob das möglich ist, vielleicht geht es nicht ohne dieses Mittel, dazu kenne ich wie gesagt deine Geschichte nicht
Curly hatte nie Panik und übersteigerte Ängste,sie hat das Zeug wegen Schmerzen bekommen,das ist ja auch so ein Knaller!

LG
Nospie

Spatzine
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Registriert: Dienstag, 15.07.14, 12:48

Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Spatzine » Dienstag, 09.09.14, 9:46

Hallo Curly!

Ich bin keine Langzeitbetroffene, aber ich bin heute seit genau 7 Wochen auf 0. Auch habe ich Citalopram nur 6 Wochen genommen. Aber dennoch weiß ich, wie Hormone das ganze Thema beeinflusen können. Ich hatte Absetzsymptome damals. Angstzustände, Schlaflosigkeit, Durchfall... Genau das was ich hatte als ich begann Citalopram zu nehmen. Dann war alles gut. Ich setzte die Antibabypille ab und 2 Wochen danach war es schlimmer als jemals zuvor. Ich dachte ich dreh durch. Habe 1 Woche nicht geschlafen. Den ganzen Tag Druck und Angst. Dachte ich werde verrückt. Aber ich habe durchgehalten. Ich weiß man denkt es wird nie besser. Ich habe mich auch unglaublich elend gefühlt und hatte viele viele Momente der totalen Verzweiflung. Aber ich bin jeden Morgen aufgestanden und zur Arbeit gegangen. Ich bin jeden Tag 3x mit dem Hund raus gegangen. Ich habe jeden Abend 25 Min. auf meinem Crosstrainer gestanden. Und das viel mir alles so unglaublich schwer. Aber ich will leben. Ich will mein Leben zurück und lasse mir das nicht durch ein Hormonchaos und ein gestörtes ZNS kaputt machen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man seinen Zustand etwas verbessern kann, wenn man akzeptiert, dass all die schlimmen Gefühle gerade da sind, aber sie dann abhakt. Hinnehmen und dann auf andere Sachen konzentrieren. Ich weiß wie schwer das ist. Es gelingt nicht immer. Aber immer besser, wenn man es immer und immer wieder versucht. Und irgendwann fällte einem auf, dass es einem die letzten 10 Minuten ok ging. Und das baut auf!

Im übrigen hatte ich auch lange Zeit dieses morgendlich Herzrasen. Mir half da immer Bewegung. Rumliegen und ausharren bringt nichts. Aufstehen, fertig machen und raus spazieren gehen. Ja es kostet ganz viel Überwindung, aber ich musste. Der Hund musste raus. Und danach ging es mir IMMER besser.

Und immer wenn ich dachte ich dreh gleich durch, redete ich mit anderen Leuten. Fuhr jemanden besuchen. Oder wenn es gar nicht anders geht, bat ich andere vorbei zu kommen. Ich habe dann meistens erzählt, dass es mir gerade ganz schlecht geht und dann wurde über andere Themen geredet. Und auch da waren dann diese Momente wo man für ein paar Minuten an anderes gedacht hat. Auch hier weiß ich wie schwer das ist. Man möchte sich eigentlich zu Hause vergraben. Hat so gar keinen Antrieb. Aber das macht es nicht besser. Ausharren macht es nicht besser. Man muss aktiv was tun. Sich fragen was einem gut tun könnte, was einem helfe könnte, damit es einem besser geht. Es ist sau schwer und manchmal nicht umzusetzen. Aber aus meiner Erfahrung ist es das beste was man machen kann. Und immer daran denken, das es schon besser war. Das es gerade wieder nur ein Einbruch ist der vorbei geht. Es wird wieder besser! Es wird dir wieder gut gehen! Und du wirst es schaffen irgendwann ohne Medikamente klar zu kommen. Das wird dauern und wird sicher nicht immer einfach sein. Aber es wird dir gelingen!
Und denk dran: Auch die Hormone können so einiges bewirken. Aber auch das pendelt sich wieder ein!

Also versuche dir etwas gutes zu tun. Treffen mit Freunden, lecker kochen, spazieren gehen oder ein entspannendes Bad. Dir wird es sehr schwer fallen das zu versuchen und dir geht es wahrscheinlich auch nicht sofort besser. Aber es sind kleine Schritte. Und jeder kleine Schritt bringt dich ein Stück weiter.

Ich wünsche dir alles Gute und denk dran: ES WIRD WIEDER BESSER!!! :hug:
Vorgeschichte: Hörsturz, Herzrasen, Panik und Angstzustände --> Überforderung
Diazepam:
26.05. Diazepam 10mg 5-5-10 Tropfen für 10 Tage, danach ausschleichen
ab 05.06. Diazepam täglich um 1 Tropfen reduziert
15.06. 0-0-1 Tropfen. Absetzerscheinungen: Schlaflosigkeit; tiefe depressive Phasen, stundenweise; starke Angstzustände; Appetitlosigkeit - Symptome wechselten mehrfach täglich
20.06. Nachmittags sind alles Absetzerscheinungen weg und bleiben weg. GESCHAFFT

Citalopram
27.05. morgens die ersten 10 mg, über 6 Wochen genommen
27.05.-01.06. mir ging es extrem schelcht. Gedanken über Selbstmord, Verdauuungsstörungen, komplette Schlaflosigkeit und kaum gegessen. 4 kg abgenommen.
09.07. auf 5mg reduziert; Absetzerscheinungen: 2 Tage extrem. kurz vor Panikattacke; Schlaflosigkeit; Angstzustände; Durchfall
16.07. - 20.07. 2,5mg, mir geht es sehr gut, fühle mich befreit. Hin und wieder Durchfall
21.07. 0mg
bis 24.07. alles super!, dann folgende Symptome: Krankheitsgefühl, Durchfall, Unruhe, Herzrasen, Herzklopfen, Angstgefühlen; teilweise Schlaflosigkeit
02.08. alle Symptome weg

12.08. Absetzen der Antibabypille. Eine Woche später wieder erste Symptome von Angst, Druck auf der Brust. Steigerung bis hin zu Weinerlichkeit und extremen Angstzuständen. Fast 1 Woche schlaflos. Nach knapp 14 Tagen ist alles wieder weg. GESCHAFFT

schneefloeckchen
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von schneefloeckchen » Dienstag, 09.09.14, 10:08

Hi Curly!
Ich kann Nospie zu 100% zustimmen.
Mir ist es nicht anders ergangen.Es ist alles "normal".
Alles was Du beschreibst füllte uber 2 Jahre mein "Leben" aus.Ich war nicht fähig morgens zu duschen und Zähne zu putzen
geschweige denn aus dem Haus zu gehen.
Erst als ich kein AD mehr genommen habe fing es an besser zu werden.
Langsam und in heftigen Wellen aber mit ganz kleinen Schritten wurde es besser.
Ich bin heute noch lange nicht beschwerdefrei und es wird auch noch etwas dauern.
Aber ich habe Hoffnung,das es irgendwann mal aufhört.
Ja ich bin auch der Meinung Dein kalter Entzug und Dein hin und her mit dem Opi hat Dein ZNS so irritiert das Du so leiden mußt.
Liebe Grüße von Monika
Seit 1995 Bromazanil 6 mg täglich
Seit 2004 Tramadol 3 mal 40 Tropfen
Seit 2007 Fentanylpflaster 25 mg/h
Seit 2008 Bromazanil 12 mg täglich
November 2010 Psychatrie für 12 Wochen,alles entzogen,dabei 7 Epi`s gehabt
2011 in der Psychatrie 20 mg Citalopram,1 Woche später 40 mg,am Entlassungstag (10.01.2011) erhöht auf 60 mg .Schwere Nebenwirkungen.Psychatrie war die Hölle.
bis 12.06. 2011 Cita genommen.Selbst abgesetzt 60-40-20-10-0,innerhalb von 3 Wochen.Ich dachte ich sterbe.
Juli 2011 Gallen Not-OP
Oktober 2011 3 Wochen Moclobemid,schwere Nebenwirkung,sofort abgesetzt
November 2011 Promethazin 25 mg 1-1-2
Ende Novenmber 2011 Venlafaxin 150 mg ,1 Tablette genommen,Hölle,ich dachte ich verbrenne innerlich.
Januar 2012 3 Tage Opipramol,schwere Nebenwirkung,abgesetzt
Juni 2014 Meine heutige Meditaion : mg Promethazin 1-0-2
Blutdrucktbl. Carmen 10/10 1-0-0
Betablocker 1-0-0
Pantoprazol 20 mg 1-0-0
Symptome:Wie Bleigewicht im Kopf,Kopfschmerzen,Tinnitus,Zungen und Lippenkribbeln,Nackenschmerzen,Nackenversteifung,
Arme und Beine wie gefesselt,Taubheitsgefühl in den Fingern und Füssen,brennen am und im ganzen Körper,Sehstörung,
verkrampfung der Extremitäten,Harndrang,Stuhldrang,Verzweiflung,Weinen,krampfartige Schmerzen im Oberbauch,Blutdrucksprünge,
körperliche Schwäche,Übelkeit,Appetitlosigkeit,Unwirklichkeitsgefühl,DR,Erkältungssymptome,starke innere Unruhe
Alle genannten Symptome mal mehr oder weniger,aber nie weg
18,10,2014 Promethazin 20 mg
27.11.2014 Promethazin 15 mg
24,01 2015 Promethazin 10 mg
13.06.2016 Promethazin 9 mg
11.07.2016 Promethazin 8 mg
28.03.2017 Promethazin 7,5 mg
03.04.2017 Promethazin 8 mg

schneefloeckchen
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von schneefloeckchen » Dienstag, 09.09.14, 10:22

^Hi Spatzine!
Weißt Du eigentlich wie beschi :censored: es einem in dieser Situation geht.
Das man fast auf allen vieren vom Bett zum Klo kommt.
Da denkt man nicht an Leute,Vergnügen und andere Sachen.
Man hat nur Angst zu krep :censored:
Liebe Grüße Monika
Seit 1995 Bromazanil 6 mg täglich
Seit 2004 Tramadol 3 mal 40 Tropfen
Seit 2007 Fentanylpflaster 25 mg/h
Seit 2008 Bromazanil 12 mg täglich
November 2010 Psychatrie für 12 Wochen,alles entzogen,dabei 7 Epi`s gehabt
2011 in der Psychatrie 20 mg Citalopram,1 Woche später 40 mg,am Entlassungstag (10.01.2011) erhöht auf 60 mg .Schwere Nebenwirkungen.Psychatrie war die Hölle.
bis 12.06. 2011 Cita genommen.Selbst abgesetzt 60-40-20-10-0,innerhalb von 3 Wochen.Ich dachte ich sterbe.
Juli 2011 Gallen Not-OP
Oktober 2011 3 Wochen Moclobemid,schwere Nebenwirkung,sofort abgesetzt
November 2011 Promethazin 25 mg 1-1-2
Ende Novenmber 2011 Venlafaxin 150 mg ,1 Tablette genommen,Hölle,ich dachte ich verbrenne innerlich.
Januar 2012 3 Tage Opipramol,schwere Nebenwirkung,abgesetzt
Juni 2014 Meine heutige Meditaion : mg Promethazin 1-0-2
Blutdrucktbl. Carmen 10/10 1-0-0
Betablocker 1-0-0
Pantoprazol 20 mg 1-0-0
Symptome:Wie Bleigewicht im Kopf,Kopfschmerzen,Tinnitus,Zungen und Lippenkribbeln,Nackenschmerzen,Nackenversteifung,
Arme und Beine wie gefesselt,Taubheitsgefühl in den Fingern und Füssen,brennen am und im ganzen Körper,Sehstörung,
verkrampfung der Extremitäten,Harndrang,Stuhldrang,Verzweiflung,Weinen,krampfartige Schmerzen im Oberbauch,Blutdrucksprünge,
körperliche Schwäche,Übelkeit,Appetitlosigkeit,Unwirklichkeitsgefühl,DR,Erkältungssymptome,starke innere Unruhe
Alle genannten Symptome mal mehr oder weniger,aber nie weg
18,10,2014 Promethazin 20 mg
27.11.2014 Promethazin 15 mg
24,01 2015 Promethazin 10 mg
13.06.2016 Promethazin 9 mg
11.07.2016 Promethazin 8 mg
28.03.2017 Promethazin 7,5 mg
03.04.2017 Promethazin 8 mg

Kevin05

Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Kevin05 » Dienstag, 09.09.14, 10:23

Hallo Curly,

wie gesagt, ich wusste nichts über deine Motive warum du mal was genommen hast, dass du es wegen Schmerzen bekommen hast, na ja, was soll man da noch dazu sagen..., da fehlen einem ein wenig die Worte. Ja, und wenn es dir so oder so auch mal besser ging, wird es wohl das Opi wie du sagst nicht sein, wie gesagt, ich schreibe auch manchmal Dinge, wo ich nicht im Detail eingelesen bin, daher tut es mir leid, wenn aufgrund dessen dann manchmal Blödsinn rauskommt.

Wünsch dir dass es bald besser wird, LG Kevin
Zuletzt geändert von Kevin05 am Dienstag, 09.09.14, 11:16, insgesamt 1-mal geändert.

Coldine
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Registriert: Montag, 09.03.09, 15:25

Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Coldine » Dienstag, 09.09.14, 10:46

Hallo curly,

bei mir wurde es nach 3 Jahren noch einmal so schlimm wie niemals zuvor. Ich hatte damals eine ganz schwere Grippe und habe anschließend ein Cortison-Asthmaspray von einem Tag zum anderen abgesetzt, was man auch nicht darf. 2 Wochen später fing es an. Der Entzug nahm Dimensionen an, die ich so noch nicht kannte. 3 Monate später gab man mir einen Betablocker, den ich nicht vertragen habe und wie sich später herausstellte auch nicht brauchte. Nach ganz langsamen Ausschleichen fing dann, als ich auf Null war, ein Horror an, den ich nicht beschreiben an. Ich wollte wirklich zeitweise sterben. Ich habe wochenlang nur auf dem Sofa gekauert und einen Punkt draußen angestarrt, weil ich meinen Kopf vor lauter Schwindel nicht bewegen konnte. HInlegen konnte ich mich nicht, weil ich eine ganz starke Unruhe hatte. Ich kam mir vor wie in einer Dauerpanikattacke. Irgendwann wurde es etwas besser und ich habe angefangen zu Walken. Erst 2-3 Minuten nie weit vom Auto entfernt, heute kann ich 45 MInuten walken, selbst wenn es mir scblecht geht.
Im Moment nach einer anstrengenden Reise zu meinem Sohn und einem Virusinfekt habe ich wieder einen Einbruch. Es geht mir zur Zeit nicht so gut. Ich habe Dauerschwindel, Angst und Verschwommensehen, migräneartige Korpschmerzen und tausend andere Beschwerden.
Morgens werde ich zur Zeit um 6 Uhr mit Angst, Verzweiflungsgefühlen, Übelkeit und Schweißausbrüchen wach. Gleichzeitig läuft mir die Nase und die Hände schlafen mir ein und meine Arme und Beine brennen und es ist ein Spannungsgefühl da. Es ist der Horror. Wenn ich aufstehe, wird es besser, aber dann kommen Schwindel und Verschwommensehen. Viele der Symptome kamen erst nach 3 Jahren, vor allem die psychischen.
Was spatzine sagt, kann ich nur unterstützen. Wenn es irgendwie geht, rausgehen und ablenken. Vieles kann ich auch noch nicht. Zum Beispiel, jemanden besuchen und mich dort hinsetzen und unterhalten oder jemanden zu mir einladen. Es ist auch für mich immer eine Gratwanderung. Wo lenke ich mich ab und wo fängt schon wieder Überforderung an. Auch jetzt muss ich mit dem Schreiben aufhören, weil ich total Verschwommensehe und mir schwindelig wird. Ich hoffe, ich konnte Dir trotzdem etwas helfen. Ich habe auch schon bessere Zeiten, nie beschwerdefrei, aber ich kann schon wieder viel mehr, selbst eine anstrengende Reise.
Ich hoffe, dass es Dir auch bald wieder etwas besser geht.

Liebe Grüße

Barbara
2003 habe ich wegen nervöser Herzbeschwerden Lexotanil verordnet bekommen Habe je nach Bedarf 1,5-3 mg genommen.
Während der Einnahme hatte ich schon , ohne es damals zu wissen, Entzugsbeschwerden.
2005 kamen neben Schwankschwindel, Gangunsicherheit, Gleichgewichtsstörungen dann noch Lichtempfindlichkeit , Derealisation und Unwirklichkeitsgefühle dazu und mir wurde Cipralex verordnet um das Lexotanil auszuschleichen.
Oktober 2008 letzte Einnahme Lexotanil
März 2009 letzte Einnahme Cipralex nach langem Runterdosieren
Seit Januar Beschwerden, allerdings immer vorübergehend.
Seit Mai Zunahme der Beschwerden und ab Anfang August dauerhaft. Beschwerden sind z. Zeit: sehr starke Sehstörungen (Verschwommensehen, Akkomodationsstörungen) krampfartiges Gefühl ums Auge, Benommenheit, Gangunsicherheit (Gefühl seitlich wegzukippen), Schwindel selbst im Sitzen, Übelkeit, Durchfall, Schwitzen, extreme Träume, ständiger Harndrang, Kribbeln in Händen und Füßen, Kopfdruck, hochrotes Gesicht, Geühl Fieber zu haben

Spatzine
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Registriert: Dienstag, 15.07.14, 12:48

Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Spatzine » Dienstag, 09.09.14, 10:56

Hallo Schneefloeckchen,

nein ich weiß es nicht wie es dir geht oder Curly. Ich weiß nur wie es mir ging. Und ich war am Ende. Es war ein Zustand der nicht auszuhalten war. Bei mir kam es auch in Wellen. Zum ersten Mal als ich Diazepam absetzte, dann bei der Reduktion von 10 auf 5 mg und dann eine Woche nach 0. Und dann noch einmal als ich die Pille absetzte.

Ich weiß nicht wie schlimm es bei euch ist. Ich kann nur sagen, mir ging es auch unheimlich schlecht. Und dennoch habe ich mich aufgerafft. Ich weiß nicht wie ich die Tage überstanden habe, aber heute geht es mir gut. Und mir haben diese Sachen geholfen. Ich will damit nicht sagen "reißt euch einfach mal zusammen". Ich wollte Curly nur vielleicht etwas damit helfen. Vielleicht hilft es jemanden einzuladen und zu reden. Mit dieser Person mal ne halbe Stunde spazieren gehen. Mir hat es geholfen.

Ich will damit in keinster Weise so tun als würdet ihr alle übertreiben. Das war nicht meine Absicht! Bitte nicht falsch verstehen.
Ich habe einfach bei mir persönlich die Erfahrung gemacht, dass verkriechen die schlechteste Alternative ist. Dann kann man sich den ganzen Tag mit sich und den Symptomen beschäftigen und gibt ihnen noch mehr Raum. Von daher habe ich diese Strategie für mich gewählt.

Es tut mir Leid, wenn ihr das falsch verstanden habt...

Alles Gute für euch alle!
Vorgeschichte: Hörsturz, Herzrasen, Panik und Angstzustände --> Überforderung
Diazepam:
26.05. Diazepam 10mg 5-5-10 Tropfen für 10 Tage, danach ausschleichen
ab 05.06. Diazepam täglich um 1 Tropfen reduziert
15.06. 0-0-1 Tropfen. Absetzerscheinungen: Schlaflosigkeit; tiefe depressive Phasen, stundenweise; starke Angstzustände; Appetitlosigkeit - Symptome wechselten mehrfach täglich
20.06. Nachmittags sind alles Absetzerscheinungen weg und bleiben weg. GESCHAFFT

Citalopram
27.05. morgens die ersten 10 mg, über 6 Wochen genommen
27.05.-01.06. mir ging es extrem schelcht. Gedanken über Selbstmord, Verdauuungsstörungen, komplette Schlaflosigkeit und kaum gegessen. 4 kg abgenommen.
09.07. auf 5mg reduziert; Absetzerscheinungen: 2 Tage extrem. kurz vor Panikattacke; Schlaflosigkeit; Angstzustände; Durchfall
16.07. - 20.07. 2,5mg, mir geht es sehr gut, fühle mich befreit. Hin und wieder Durchfall
21.07. 0mg
bis 24.07. alles super!, dann folgende Symptome: Krankheitsgefühl, Durchfall, Unruhe, Herzrasen, Herzklopfen, Angstgefühlen; teilweise Schlaflosigkeit
02.08. alle Symptome weg

12.08. Absetzen der Antibabypille. Eine Woche später wieder erste Symptome von Angst, Druck auf der Brust. Steigerung bis hin zu Weinerlichkeit und extremen Angstzuständen. Fast 1 Woche schlaflos. Nach knapp 14 Tagen ist alles wieder weg. GESCHAFFT

Nospie

Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Nospie » Dienstag, 09.09.14, 11:00

Hallo :group: ,
Spatzine hat geschrieben:Rumliegen und ausharren bringt nichts.
In diesem Zustand ist NICHTS anderes mehr möglich :!:
Freiwillig machen wir das ja nicht.
Spatzine hat geschrieben:Ja es kostet ganz viel Überwindung
Das hat bei schwer Betroffenen aber mit Überwindung nix zu tun,das schafft man körperlich garnicht.
Und diese Angst ist auch ganz anders,die kommt vom anderen Stern,man spürt auch (geht mir jedenfalls so),
das es völlig fremd ist und nicht zu einem gehört,wer es nicht selbst erlebt hat,kann es nicht nachvollziehen.
Besuch könnte ich garnicht aushalten,das einzige was mir hilft ist:RUHE! Ja und die Zeit.
Spatzine hat geschrieben:Treffen mit Freunden, lecker kochen, spazieren gehen oder ein entspannendes Bad.

Klingt alles prima und ich verstehe auch was du meinst,aber wenn es einen böse erwischt hat ist es NICHT möglich.
Aber es wird wieder möglich sein...später :wink: .
Spatzine hat geschrieben:ES WIRD WIEDER BESSER!!! :hug:
Da schließe ich mich an :!:
LG
Nospie

schneefloeckchen
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von schneefloeckchen » Dienstag, 09.09.14, 11:28

Hi Spatzine!
Nein ich habe es nicht falsch verstanden.Du hast auch recht man darf sich nicht auf die Symptome konzentrieren.
Man sollte sich so gut es geht ablenken.
Aber ich glaube jeder muß sich auch Zeit lassen um zu wissen wann es soweit ist Aktivitäten zu "veranstalten".
Da kann man nicht alle über einen Kamm scheren.Man muß auch Unterschiede machen.
Für den einen sind Freunde treffen wichtig für den anderen ein Spaziergang mit der Familie.
Weißt Du,wenn man so lange leidet reagiert man manchmal anders als andere.
Bei vielen von uns Langzeitbetroffenen liegen einfach die Nerven blank nach so viel Zeit.
Glaube mir jeder von uns versucht sich wieder zu mobilisieren um auf die Beine zu kommen.
Nur halt jeder auf seine Art.
Man darf auch nicht vergessen,das viele von uns chronische Schmerzen haben mit denen man auch ohne Medikamente klar kommen muß.
Liebe Grüße Monika
Seit 1995 Bromazanil 6 mg täglich
Seit 2004 Tramadol 3 mal 40 Tropfen
Seit 2007 Fentanylpflaster 25 mg/h
Seit 2008 Bromazanil 12 mg täglich
November 2010 Psychatrie für 12 Wochen,alles entzogen,dabei 7 Epi`s gehabt
2011 in der Psychatrie 20 mg Citalopram,1 Woche später 40 mg,am Entlassungstag (10.01.2011) erhöht auf 60 mg .Schwere Nebenwirkungen.Psychatrie war die Hölle.
bis 12.06. 2011 Cita genommen.Selbst abgesetzt 60-40-20-10-0,innerhalb von 3 Wochen.Ich dachte ich sterbe.
Juli 2011 Gallen Not-OP
Oktober 2011 3 Wochen Moclobemid,schwere Nebenwirkung,sofort abgesetzt
November 2011 Promethazin 25 mg 1-1-2
Ende Novenmber 2011 Venlafaxin 150 mg ,1 Tablette genommen,Hölle,ich dachte ich verbrenne innerlich.
Januar 2012 3 Tage Opipramol,schwere Nebenwirkung,abgesetzt
Juni 2014 Meine heutige Meditaion : mg Promethazin 1-0-2
Blutdrucktbl. Carmen 10/10 1-0-0
Betablocker 1-0-0
Pantoprazol 20 mg 1-0-0
Symptome:Wie Bleigewicht im Kopf,Kopfschmerzen,Tinnitus,Zungen und Lippenkribbeln,Nackenschmerzen,Nackenversteifung,
Arme und Beine wie gefesselt,Taubheitsgefühl in den Fingern und Füssen,brennen am und im ganzen Körper,Sehstörung,
verkrampfung der Extremitäten,Harndrang,Stuhldrang,Verzweiflung,Weinen,krampfartige Schmerzen im Oberbauch,Blutdrucksprünge,
körperliche Schwäche,Übelkeit,Appetitlosigkeit,Unwirklichkeitsgefühl,DR,Erkältungssymptome,starke innere Unruhe
Alle genannten Symptome mal mehr oder weniger,aber nie weg
18,10,2014 Promethazin 20 mg
27.11.2014 Promethazin 15 mg
24,01 2015 Promethazin 10 mg
13.06.2016 Promethazin 9 mg
11.07.2016 Promethazin 8 mg
28.03.2017 Promethazin 7,5 mg
03.04.2017 Promethazin 8 mg

carriecat
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von carriecat » Dienstag, 09.09.14, 12:24

schneefloeckchen hat geschrieben:^Hi Spatzine!
Weißt Du eigentlich wie beschi :censored: es einem in dieser Situation geht.
Das man fast auf allen vieren vom Bett zum Klo kommt.
Da denkt man nicht an Leute,Vergnügen und andere Sachen.
Man hat nur Angst zu krep :censored:
Liebe Grüße Monika
Genau, die Erfahrung hab ich anfangs auch gemacht, da ging gar nix...außer morgens aufstehen und abends ins Bett gehen. Ich hatte dazu noch ein Kindergartenkind zu betreuen...das hat mich etwas aufrecht gehalten,
sonst wäre ich wohl komplett durchgedreht. Auch schön war, dass ich damals einen Hund hatte und spazieren gehen MUSSTE, das hat mir niemand abgenommen. Schön mit Schwindel und Depersonalisierung mit dem Hund
durch die Gegend zu laufen. Aber ich habe festgestellt, dass die frische Luft und die moderate Bewegung es tatsächlich etwas erträglicher machte. Aber jeder muss ja seinen eigenen Weg gehen...die Einen wollen lieber rumliegen
und die Anderen verfallen dann in Geschäftigkeit, da gibts kein Richtig und Falsch, jeder findet für sich seinen eigenen Weg!
Liebe Grüße,
Anja
____________________________________________________________________
Panikattacken im Nov. und Dez. 2010 aus heiterem Himmel
Citalopram 20 mg und Doxepin 10 mg (Aponal) ab Ende Dezember
Mirtazapin 15 mg ab Ende Januar statt Aponal
15 kg zugenommen in einem halben Jahr
Ab Juni 2011 Tabletten halbiert, ab Juli 2011 geviertelt
Ende August die letzten 5 mg Citalopram genommen, 3,75 mg Mirta eine Woche länger, dann auch abgesetzt.
Kurze Zeit danach kam das nächtliche Herzrasen wieder samt Tremor in den Beinen und Hitzeströme durch den ganzen Körper, Schwächegefühl und Erschöpfung - Eisen und Vitamin B-Komplex genommen
Danach hatte ich Magenbeschwerden, konnt nicht richtig essen und trinken und kriegte dann Herz- und Atemprobleme
Habe kurzzeitig Lasea genommen, danach Orthomol Vital F incl. Omega-3-Kapseln, um mal wieder ein bißchen auf den Damm zu kommen. Fühlte mich nur schlapp und krank.
War dann von Nov - Dez 2011 in einer Psychosomatischen Fachklinik. Es wurde langsam besser, was ich aber nicht auf die Behandlung dort zurück führen würde.
Seit 02/2012 arbeite ich wieder, in 05/2012 bin ich jetzt über ein halbes Jahr ohne Medis und es geht mir wieder recht gut. Manche Tage quäle ich mich aber immer noch mit Schwindel und Depersonalisierung. Und ab und zu nächtliche Panik mit Kribbeln am ganzen Körper und Herzklopfen.
Oktober 2012: Bin tagsüber viel müde, erschöpft, schwindelig und kämpfe immer mal wieder mit Angstattacken.
März 2013: Immer mal wieder Schwindel, Depersonalisierung und Angst
November 2013: Magenbeschwerden, Atemprobleme

Hinweis:
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sollte aus ihrer Moderatorenfunktion keine spezielle fachliche Kompetenz abgeleitet werden.


Nospie

Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Nospie » Dienstag, 09.09.14, 12:43

Hi,
carriecat hat geschrieben: da gibts kein Richtig und Falsch, jeder findet für sich seinen eigenen Weg!
Genau,außerdem zeigt einem der Körper schon ganz gut wo`s langgeht.
Auf den höre ich.
LG
Nospie

Dia_HB
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Dia_HB » Dienstag, 09.09.14, 15:18

Huhu ihr Lieben :group:

Also erstmal schön das es diesen Thread gibt.
Ich bin ja noch im vollen Programm des ausschleichen und das ohne Symptome, wo ich mir aber denken kann warum es so ist.
Ich habe einen kalten Entzug von Doxepin hinter mit und drei fast vier Monate die schlimmsten Symptome, konnte nicht laufen, trinken, essen, Angst einfach alles, nun merke ich das selbst beim ausschleichen nichts kommt, ich habe auch kein schmerzempfinden mehr.
Ich konnte schon immer gut Schmerz ertragen, nur jetzt merke ich fast nichts mehr, es scheint als ob was kaputt gegangen ist, aber es wird nichts gefunden.
Auf der einen seite gut auf der anderen weiß man nie ob man krank ist, oder man sich was bricht.
Was man uns antut ist für mich schon fast nicht mehr in Worte zu fassen.

Ich drücke allen die Daumen, das eure Symptome schneller vergehen, es tut mir so leid das alles zulesen.

Liebe Grüße Heike
Schmerzpatientin , behandelt mit Diazepam seit 1992 mit anfangs 60 mg Krankenhaus, über Jahre unbewusst bei 10 mg gelandet ,2013 Toleranz entwickelt, Juni 2013 über 10 Monate ausgeschichen mit Doxepin, Januar 2014 Krankenhaus schwere krämpfe Doxepin aprut abgesetzt 37,5mg, 21 Januar durch falsche Diagnose wieder Diazepam Einnahme 25mg Symptome keine Verbesserung, Mai Doxepin dazu 12,5mg und persönliche Veränderung, Euphorie, Vergesslichkeit selber nicht gemerkt.
19 Mai 2014 erneutes ausschleichen Diazepam, Dezember 2014 bei 10,5 mg Diazepam und doxepin 35 mg, Januar 2015 Erhöhung Doxepin 45 mg plus 9,5 mg Diazepam begleitet mit schmerzen Muskeln, Kopf zucken, Verwirrtheit, Koordination weg , Februar ging nichts mehr, zurück auf 37,5mg Doxepin und 7,5 mg Diazepam keine Besserung, versucht durchzuhalten mit 9 mg Diazepam, Arzt besucht Vermutung Krampfschwelle durch Doxepin runter gesetzt, Doxepin auf 0 mg Anweisung vom Arzt, nicht aushaltbar, eindosiert 12,5mg bis hoch auf 30 mg ,erste Krampfanfälle Kopf ,dann richige epileptische Anfälle.
Krankenhaus Diagnose Krampfschwelle unten durch Doxepin.
9 Mai, Doxepin runter, Diazepam hoch ,keine anfälle mehr. Dritter Anlauf des ausschleichens ohne zweites Medikament in kürze.
Nach 14 Monaten wieder stabil ,seit 7 Wochen Dia am ausschleichen. 16.03.2016

Clarissa
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Clarissa » Dienstag, 09.09.14, 15:44

Hallo an alle,

wie sind Eure Erfahrungen mit der Begleitung des (LZ-)Entzuges durch Heilpraktiker?

Könntet Ihr bei Interesse mal so lieb sein und auf meinen Beitrag im Thread: "Was tut Ihr konkret gegen Eure Entzugssymptome?" schauen?

Ich bin einigermaßen erschüttert und dermaßen gebeutelt heute ....

Über eine Reaktion würde ich mich sehr freuen, dankeschön...

sleepless2014

Nospie

Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Nospie » Dienstag, 09.09.14, 16:48

Hallo sleepless,
wenn ich mich recht erinnere haben schon einige diese Erfahrung gemacht.
Das liegt nicht an der Heilpraktikerin,das liegt vermutlich einfach daran,dass man
1. im Entzug kaum was verträgt(wenn man Pech hat)
2. gegen den Entzug praktisch nichts machen kann
Hast du mal eine histaminarme Diät ausprobiert ?
Viele haben im Entzug eine Histaminintoleranz entwickelt.
Einige nehmen Fischöl(Omega 3 Fettsäuren),ich nehme Rapsöl weil ich mich nicht an Fischöl traue.
Damit gehts einigermaßen ( Hit-Diät + Rapsöl + viel stilles Wasser),dabei werde ich auch noch länger bleiben,
nach dem Motto:
Don't change a running system !
LG
Nospie

Clarissa
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von Clarissa » Dienstag, 09.09.14, 16:55

Liebe Nospie,

habe bei HP immerzu auf den Entzug hingewiesen!

Ja, Omega 3 nehme ich schon länger und vertrage es gut. Trinken tu ich wie verrückt Wasser, Wasser, Wasser.

Hit-Diät googeln oder hast Du einen Link?

Dankeschön.

LG sleepless
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
inzwischen 65 Jahre alt.

seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen fast 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

curlytitus
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Re: Thread für Langzeitbetroffene !

Beitrag von curlytitus » Dienstag, 09.09.14, 17:35

Hallo ihr Lieben,
vielen Dank für eure zahreichen Antworten. Wenn ich kann und es mir nicht so geht wie jetzt, treffe ich mich mit einer Freundin, wir gehen spazieren und trinken einen Kaffee oder kochen auch etwas zusammen. Das tue ich auf jeden Fall. Treffe mich auch normalerweise einmal die Woche mit der Schwiegermutter zum Schwimmen.

Es geht im Moment alles nicht, habe das Gefül habe alle Sym. von A-Z. Es ist ganz furchtbar und kaum auszuhalten. Von morgens bis spätnachmittag ganz schlimm. Danach nur noch schlimm. Ich empfinde es genau wie coldine, stecke voll drin in dieser Attacke und komm nicht mehr raus. Mir schlafen auch wieder mal Hände und Füsse ein, kenne ich sehr gut. Habe ich auch ganz oft am Po oder Genitalbereich das es dort "eingeschlafen" ist. Was mich total verunsichert ist das ich innerlich zitter, das ist so als ob die Zunge vibriert.

Es fühlt sich wieder so an und ich kann nicht glauben das es weg geht oder besser wird. Ich habe keinen Hunger, meiner Figur tut es gut weil ich durch opi viel zugenommen habe. Mein Kopf kommt einfach nicht mehr aus dieser Paniksituation raus. Mein Kopf ist ohne Hirn weil es momentan kaum funktioniert.

Ich verstehe einfach nicht warum es jetzt so schlecht geworden ist. Statt besser wird es schlechter. Normalerweise bin ich auch immer erst spät am schlafen gestern Abend bin ich um halb zehn immer wieder vor dem Fernseher wie in Trance eingeschlafen. Kann nicht sagen wie lange das schon her ist als es schon mal war. Ich finde es komisch.

Ich kann für mich sagen das ich immer probiere das Beste daraus zu machen aber momentan nicht möglich. Gehe ja seit der Zeit nicht mehr arbeiten und habe irgendwann als ich es konnte zwei Putzstellen angenommen. Geht im Moment auch nicht. Kann ich aber schieben deshalb nicht so schlimm.

Sorry seit mir nicht böse brauche im Moment viel Zuspruch weil ich einfach total panisch und kopflos bin.

Gruß
Curly
Ariclaim 30 mg Wirkstoff Duloxetin Einnahme 2 Jahre wegen Schmerzen durch das Kiefergelenk, kalt abgesezt ab 28.01.2012, da ich das AD nicht mehr vertragen habe, ich meine kein Hüsterchen, sondern schon lebensbedrohliche Symptome. Ich bekam keine Luft mehr, konnte vor zittern nicht mehr laufen, schwitzen, frieren, der ganze Körper hat gezuckt. Ich weiß nicht ob es eine paradoxe Reaktion war oder ein Serotonin Syndrom!
Seit Mai 2012 125 mg Opipramol
Seit 2016 69 mg Opipramol
Die genauen Absetztschritte waren immer wieder individuell und ich bin 2 Jahre 2014 und 2015 an 5mg gescheitert und mußte alles wieder aufdosieren. Habe mich monatelang Katastrophe gefühlt. Symptome: Angst, Panik, Taubheitsgefühle Beine+Arme und Nase, Atemnot, Schwitzen, Frieren, Bauchschmerzen, Durchfall, Gedankenkarrusell, Hoffnungslosigkeit, null Kraft, nervös, Zittern, innerliches Vibrieren, Muskelschmerzen, Zahnschmerzen, verbranntes Gefühl auf der Haut, Gefühl es sitzt jemand auf dem Brustkorb,Zwangsgedanken,Heulanfälle, Herzklopfen wie verrückt,nicht mehr raus gehen könnten, kein Auto fahren, seit SD Medi richtige Todesangst usw.

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