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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Abnehmen

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
Eva

Re: Abnehmen

Beitrag von Eva » Sonntag, 14.10.18, 13:39

Hallo,

für mich gibt es nur einen Weg, wenn ich so sein will, wie ich mich wohlfühle: Ich muss was dafür tun. Was - drüber scheiden sich gerade wenn die Einnahme nicht vom übermäßig vielen Essen zu kommen scheint - die Geister.

Trimipramin ist ein Medikament, bei dem angeblich rund 30 % zunehmen. Ich habe damit sogar ein wenig abnehmen können. Aber sicher klappte das nur, weil ich gewarnt gewesen bin und gleich die Doppelbremse gezogen habe: Ich habe anders und seltener gegessen. Drauf los futtern ging auch bei mir nicht. Ich will niemandem unterstellen, gegen medikamenteninduziertes Übergewicht nicht ausreichend gehandelt zu haben, und ich weiß auch nicht, in wie weit sich andere Stoffwechsel anders gebährden, aber bei mir hat das von Beginn an gezielte Beachten einiger Grundsätze zum Glück nicht zu ÜG geführt.

Jetzt, aus Deiner Situation heraus ginge vielleicht, Deinen Stoffwechselstatus - also den Grund- und Verbrauchsumsatz - prüfen zu lassen und dann (obwohl ich sonst von Kaloriendiäten nichts halte) eine Zeitlang strikt mit 1200 Kalorien und dabei wenig Kohlenhydraten zu leben bzw. das genau zu kontrollieren. Und dann weitersehen. (Einmal in der Woche darf man auch ein wenig großzügiger sein mit dem Essen, aber wirklich nur an einem einzigen Tag.)
Heute bin ich fett
Klingt für mich herzzerreißend hart. Selbst dem besten Freund würde man es so nicht sagen, oder?

Viel Glück!
Eva
Zuletzt geändert von Eva am Sonntag, 14.10.18, 13:48, insgesamt 1-mal geändert.

Juna
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Re: Abnehmen

Beitrag von Juna » Sonntag, 14.10.18, 13:47

Huhu,
Rippatha39 hat geschrieben:
Sonntag, 14.10.18, 12:35
Was hast du bzw. Was hilft dir den Gesund zu werden?
(Ich verstehe nicht ganz, was Du an meiner Antwort nicht verstehst)

Ich gehe "einfach" davon aus, dass ich nicht gesund werde.
Körperlich eh nicht, weil es eben nicht möglich ist.
Psychisch ist es in meiner momentanen Situation utopisch von Linderung auszugehen, davon abgesehen hängen Psyche und Körper halt auch zusammen und... Borderline ist nicht heilbar, man kann lernen damit umzugehen und zu leben, das tue ich meiner Meinung nach.

Ich :fly: , wie ein :sports: / Löwe, sonst wäre ich nicht mehr und das funzt scheinbar.

Ich werde mich von dem ganzen Mist nicht unterkriegen lassen, es ist wie es ist, Gelassenheit und Akzeptanz, ich kann es dann eh nicht ändern, nur das ändern, was ich ändern kann und das Beste aus der Situation machen.


Ich lebe nach dem Motto, jeder ist seines Glückes Schmied, ja, ich kann die äußeren Faktoren und den ganzen Sch..... mit der RV und so nicht beeinflussen, aber ICH bin dafür verantwortlich, dass ich "glücklich" bin, ich kann daran arbeiten, ob ich mich von dem Mist zerstören lasse oder versuche das Beste aus und mit meinen Möglichkeiten zu machen.



:shock: :shock: :shock:
Eva hat geschrieben:
Sonntag, 14.10.18, 13:39
Jetzt, aus Deiner Situation heraus ginge vielleicht, Deinen Stoffwechselstatus prüfen zu lassen und dann (obwohl ich sonst nichts davon halte) eine Zeitlang mit 1200 Kalorien zu leben bzw. das genau zu kontrollieren; dann weitersehen. (Einmal in der Woche darf man auch ein wenig großzügiger sein mit dem Essen, aber wirklich nur an einem einzigen Tag.)
Das würde bei mir zu einer Gewichtszunahme führen.
Allerdings habe ich auch nie durchs Essen zugenommen sondern durch die Wassereinlagerungen.
(War zu meiner Startzeit Marathoni und bin mehrmals pro Woche ne Kurzstrecke von 10km gelaufen, hatte an ein bis zwei Tagen noch Tempotraining und am WE lange Läufe).
Meine Versuche mein Gewicht zu reduzieren haben dann eher zu einer Zunahme geführt, da ich dann schlichtweg zu wenig Kalorien zu mir genommen habe.

VG
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Eva

Re: Abnehmen

Beitrag von Eva » Sonntag, 14.10.18, 13:52

Hallo Yuna,
... da ich dann schlichtweg zu wenig Kalorien zu mir genommen habe.
Ich will sicher niemanden verärgern, aber rein physikalisch gesehen kann man mit "zu wenig" Kalorien nicht zunehmen, nur muss man natürlich auch hinterher aufpassen.

Allerdings weiß ich ja auch nicht, was die Medis so mit den verschiedenen Stoffwechsel veranstalten. Bei mir hat's einfach mit "wenig essen" geklappt. Und jeder geht bei der Bitte um Rat irgendwie von sich aus, nicht wahr?

LG Eva

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Re: Abnehmen

Beitrag von Rippatha39 » Sonntag, 14.10.18, 14:06

Also ich bin bis zum Beginn der AD Einnahme viel Mountainbike gefahren. Dannach wöchentlich 40km schnell gewalkt, 3 Monate nach AD Beginn 200.000kcal eingespart durch noch mehr Sport und Essenskontrolle und trotzdem habe ich 6kg zugenommen. Mit dem darauffolgenden Kraftraining funktionierte es auch nicht. Legte zwar 12kg Muskelmasse zu, aber auch Wasser und Fett.

Egal was man macht durch die AD kann der Darm einfach besser aufnehmen und verwerten. Ich habe alles in den
Letzten 10 Jahren versucht. Kraftausdauersport und sogar eine Bodybuildingdiät für Wettbewerbe hat nicht funktioniert.

2013 habe ich nach 2jähriger Citaloprameinnahme und 20kg mehr
Mit Ausdauersport ( Laufen) und der 10in2 Ernährung. Einen Tag Essen und einen Tag nichts Essen, kein Alkohol und keine Milchprodukte 24kg in 12 Monate abgenommen.

Bin am überlegen ob ich das starten soll?
Erste Symptome 2002

Erschöpfung, körperliche Schwäche, Angst aus heiterem Himmel, Panikattacken. Daraus resultierende Agoraphobie. Rückenverspannungen, körperliche Missempfindungen, ständig angespannt und unter Stress. In dem Jahr haben wir geheiratet, wollte eigentlich nicht. Keine richtige Diagnose. Arzt verabreicht mir einen Beta-Blocker für 2 Wochen, dann abgesetzt. Erste Panikattacke nach Absetzen des Beta-Blockers bei Freunden im Ausland.
Bis Sommer 2006 Beschwerdefrei.

August 2006 wieder Panikattacken

Diagnose Psychiater: Erschöpfungsdepression mit Angststörung. Beginn Einnahme von Antidepressiva Tresleen 50mg

08/06-05/07 Tresleen 50mg

Beginn 1.Absetzen
01/2007-05/2007 Tresleen 25mg dann 5 Monate keine Einnahme

Beginn 2.Absetzen
05/2008-07/2008 Citalopram 10mg dann 5 Monate keine Einnahme

Beginn 3.Absetzen
10/2009-12/2009 Citalopram 10mg dann 14 Monate keine Einnahme

Beginn 4.Absetzen
02/2013-07/2013 Citalopram 10mg dann 19 Monate keine Einnahme

Beginn 5.Absetzen
05/2015-07/2015 Citalopram 10mg - dann 10 Monate keine Einnahme

Beginn 6.Absetzen
06/2016-07/2016 Citalopram 10mg dann 7 Monate keine Einnahme

Beginn 7.Absetzen
04/2017-12.05.17 Citalopram 10mg dann 7 Monate keine Einnahme

Beginn Widereinnahme
Seit 11/2017- Citalopram 20mg
Seit 04/2018- Citalopram 15mg
Seit 24.06.18- Citalopram 10mg
Seit 24.07.18- Citalopram 7,5mg
Seit 06.11.18- Citalopram 5,0mg
Seit 02.01.19- Citalopram 4,0mg
Seit 10.04.19- Citalopram 2,5mg
Seit 25.06.19- Citalopram 3,0mg ob richtig wahr weis ich nicht aber es ist Privat zuviel in den letzten 8 Wochen pass.


Entzugssymptome: meistens nach 5-7 Monate stellen sich folgende körperliche und psychischen Symptome:
Erstes Anzeichen sind immer Schulter Nackenverspannungen
unbegründete Nervosität, Stress, vermehrtes Schwitzen auf den Fussohlen, kalte Füsse, aufgewühlt sein, Magenbeschwerden, innere Getriebenheit, es fällt mir dann immer schwerer mich zu entspannen. In weiterer Folge können auch leichte Angst, Konzentrationsschwierigkeiten, allgemeine Niedergeschlagenheit und Schwächegefühle auftreten. Der Höhepunkt ist dann eine Panikattacke.

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Re: Abnehmen

Beitrag von Juna » Sonntag, 14.10.18, 14:21

Huhu,
Eva hat geschrieben:
Sonntag, 14.10.18, 13:52
Und jeder geht bei der Bitte um Rat irgendwie von sich aus, nicht wahr?
Na klar, deshalb habe ich doch auch nur geschrieben, was das bei mir macht.
Ich habe es sogar lange Zeit mit unter 500 kcal probiert (habe mich 8 Wochen lang nur von Tee, Kaffee und Wasser ernährt, im Kaffee war ein Schuss Milch/ Sojamilch drin und in dem Tee hin und wieder auch) und habe damit zugenommen.
Bei mir (also meinem Körper) geht der Körper dann in den Hungerstoffwechsel und speichert alles, was er nur bekommen kann.
Zusätzlich ist mein Stoffwechsel von der Chemie komplett lahmgelegt worden.

Ich hatte Anfang des Jahres eine BIA- Messung (im liegen), welche aufgezeigt hat, dass ich Wassereinlagerungen habe und massiv hatte und ich meine, dass ich da zu der Zeit schon gerade das "Normalgewicht" nach BMI ( :evil: ) erreicht hatte oder an der Kippe stand, naja, ist auch von Liste zu Liste verschieden, da manche das Alter mit einrechnen und manche nur nach Geschlecht gehen.

Die Ernährungsberaterin meinte, dass das, was ich geschildert habe, soooooo oft vorkommt und sooooo klassisch ist, also das die PPs den Stoffwechsel komplett ausnocken und das Wasser überall eingelagert wird, gerade in Verbindung mit dem Gendefekt war sie sehr erstaunt, was ich mir immer von den Ärzten anhören durfte/ darf.
(Mein HA, Ernährungsarzt, haha, ist iwann mal fast vom Hocker gefallen, als er mich geschallt hat und dann bei der Leber total erstaunt war, dass diese nicht ein Gramm Fett angesetzt hatte, zu der Zeit hatte ich um die 130kg auf 184cm, wie waren seine Worte, das kann ich mir bei ihrer Leibesfülle ja gar nicht erklären, das ist aber ungewöhnlich und komisch :frust: :frust: :frust: :evil: :evil: :evil: )

(Meine Meinung vom BMI als Wertung ist nicht sehr hoch, dann wären viele Bodybilder massiv adipös etc)

Ich trinke seit Jahren schon keinen Tropfen Alk mehr, Fastfood und Fertiggerichte kann und darf ich eh nicht essen, Milchprodukte nehme ich nur selten in Form von Käse zu mir und ansonsten muss ich halt tierisch drauf achten, was ich zu mir nehme, da ich nicht viel essen kann und viel vertrage, sowohl auf die Mengen, als auch auf die Nahrungsmittel bezogen, für mich ist es teilweise schon ein Krampf, annähernd auf mein Tagessoll an kkal zu kommen :/

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Re: Abnehmen

Beitrag von Anjalena » Sonntag, 14.10.18, 21:08

Hallo all Ihrs, Hallo Juna

Juna, das ist ja sooo krass, das dieser eingebil*ete Arzt Dir sowas an den Kopf geworfen hat (....bei Ihrer Leibesfülle) :frust:
Das macht mich sooo wütend!! Genau wie Du bin ich (1cm kleiner) 183 und wiege 130 kilo...Dank jahrealnger PP-Einnahme!! War früher auch immer schlank, hab viel Sport gemacht.
Ich kann auch machen was ich will, mit verdammte 400mg Quetiapin NP nimmt man nicht ab!! :evil:
Also versuche ich es derzeit garnicht, mich da irgendwie einen abzuquälen und Basta!!
Mit Psychopharmaka und Diäten zerschiesst man sich seinen Stoffwechsel, also nicht machen :hug:
Ich drück Dich mal ganz doll, LG.AnjaLena und ganz liebe Grüsse an alle anderen...... :)
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Schon genommene Psychopharmaka: (seit 20.Jahren)
Amitriptilin,Doxipin, Fluoxitin, Citalopram, Lamictal, Carbamazepin, Trevilor, Opipramol, Moclobemid, Zyprexa, Risperdal. Taxilan, Tavor, Diazepham, Duoloxitin/Cymbalta, Seroquel/Quetiapin,

Diagnosen: chron.komplexe PTBS, Depressionen, Ängste,

In Klinik (auch Sucht) -von Febr.2017 - Juni2017 - Kaltentzug von Opipramol und Cymbalta!!!!! :frust: einfach auf Moclobemid umgestellt !!
Mir ging es hundsmiserabel :cry: sehr starke Angstzustände, Depressionen, schlimme Suizidgedanken, konnte nicht Schlafen.....
Und. Tavor innerhalb von 5 Wochen von 5,0 mg Tavor auf 0 mg abgesetzt !!!
Und: Tilidin von 150 mg auf 0 mg abgesetzt
Es war die Hölle....und ich wurde so entlassen!!! Zu Hause konnte ich nicht sein, wohnte wieder bei meinen Eltern ;-(
Moclobemid in 3 Wochen abständen und 10 % wieder abgesetzt.....


Habe einen neuen Arzt gefunden, der mir beim Absetzen hilft!
Medikamente aktuell;
(will alle Medikamente absetzen)
Quetiapin 0-0-400 mg

Escitalopram aktuell noch 3 Tropfen (von 10mg -1 Tropfen entspricht 1mg)
2 Tropfen - 01.08.2018
1 Tropfen - 22.08.2018
0 Tropfen - 27.08.2018


Tavor; von 7,5 mg
bin beim Absetzen
seit September 2017
...21.04.2018 - noch 2,5 mg
13.05.2018 -noch 2,0 mg
24.06.2018 -noch 1,75 mg
15.07.2018 -noch 1,5 mg
13.08.2018 -noch 1,25 mg
31.08.2018 -noch 1,0 mg
11.09.2018 wieder 0,25 mg angesetzt - vom Arzt empfohlen, da wieder massive Angstzustände und vermehrt Alpträume :cry: depressiv, schlapp. kraftlos, schaffe kaum mehr was
11.09.2018 -noch 1,25 mg jetzt wieder langsam......
09.10.2018 -noch 1,0 mg (leider wieder vermehrt Ängste, halte aber durch)
09.10.2018 noch 1mg Bleibe erstmal dabei, mache weiter mit Quetiapin

Quetiapin: 200mg retard und 200mg unretard.
begonnen abzusetzen 200mg retardiert
50mg weniger, also:
28.10.2018 150mg
21.11.2018 100mg
18,12.2018 50 mg
05.01.2019 starke Absetzsymptome fangen an, starke Depressivität, verstärkte Ängste,
08.01.2019 nehme wieder 50mg Quetiapin mehr ein (aufdosiert)
08.01.2019 200 mg unretard. 100mg retard.

Tavor 1mg
10.03.2019. 0,9 mg
08.04.2019. 0,8 mg. (Verstärkte Angst...ganzen Tag über, in Wellen kommend....dann wieder latent da/ Atemnot was sehr
quälend ist.
04.05.2019. 0,7 mg
29.05.2019. 0,6 mg. Ängste verlaufen in Wellen. In der zweiten Woche, bis hin zu Panickatacken. Kann oft nicht raus
gehen, weil die Ängste so stark sind und mich lähmen. Fühl mich körperlich absolut schwach,
liege leider viel. Depressivität ist wieder da. Wegen der Angstatacken...oft Durchfälle.
20.06.2019. 0,5 mg

Rippatha39
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Re: Abnehmen

Beitrag von Rippatha39 » Sonntag, 14.10.18, 22:21

Also dass Abnehmen funktioniert nach dem Absetzen bei mir immer wieder sehr gut.

2013 Juli aufgehört von 118kg auf 96kg bis August 2014 runter
2017 Mai aufgehört von 112kg auf 100kg bis November 2017

Man kann den Stoffwechsel und das Hirn dazu zwingen, dass er sich selbst beginnt zu fressen. Die von dem Psychologen und Psychotherapeuten Bernhard Ludwig entwickelte 10in2 Methode habe ich selbst ausprobiert und es hat perfekt funktioniert, sodass ich sogar unter mein Ursprungsgewicht kam. Es bedeutet einfach 36 Stunden Fasten und 12 Stunden Essen.
Montag Esstag bis 17-18 Uhr. Dann den nächsten Tag Festtag. Mittwoch um 7.00 Uhr in der Früh wird das Fasten wieder gebrochen. Man nennt das Autophagie. Die Zelle frißt sich selbst bzw. entledigt sich seiner schädlichen Zellanteile.

https://www.10in2.at

Ich würde es allerdings nicht nach dem Absetzen beginnen sondern bereits beim reduzieren einbauen.

Mein Glück ist, dass ich keine Fressattacken hatte und habe.

Mir kann das keiner erzählen, dass es nicht auf dieser Welt eine Erkenntnis gibt, was gegen die Zunahme bei AD hilft. Vielleicht schafft es 10in2
Erste Symptome 2002

Erschöpfung, körperliche Schwäche, Angst aus heiterem Himmel, Panikattacken. Daraus resultierende Agoraphobie. Rückenverspannungen, körperliche Missempfindungen, ständig angespannt und unter Stress. In dem Jahr haben wir geheiratet, wollte eigentlich nicht. Keine richtige Diagnose. Arzt verabreicht mir einen Beta-Blocker für 2 Wochen, dann abgesetzt. Erste Panikattacke nach Absetzen des Beta-Blockers bei Freunden im Ausland.
Bis Sommer 2006 Beschwerdefrei.

August 2006 wieder Panikattacken

Diagnose Psychiater: Erschöpfungsdepression mit Angststörung. Beginn Einnahme von Antidepressiva Tresleen 50mg

08/06-05/07 Tresleen 50mg

Beginn 1.Absetzen
01/2007-05/2007 Tresleen 25mg dann 5 Monate keine Einnahme

Beginn 2.Absetzen
05/2008-07/2008 Citalopram 10mg dann 5 Monate keine Einnahme

Beginn 3.Absetzen
10/2009-12/2009 Citalopram 10mg dann 14 Monate keine Einnahme

Beginn 4.Absetzen
02/2013-07/2013 Citalopram 10mg dann 19 Monate keine Einnahme

Beginn 5.Absetzen
05/2015-07/2015 Citalopram 10mg - dann 10 Monate keine Einnahme

Beginn 6.Absetzen
06/2016-07/2016 Citalopram 10mg dann 7 Monate keine Einnahme

Beginn 7.Absetzen
04/2017-12.05.17 Citalopram 10mg dann 7 Monate keine Einnahme

Beginn Widereinnahme
Seit 11/2017- Citalopram 20mg
Seit 04/2018- Citalopram 15mg
Seit 24.06.18- Citalopram 10mg
Seit 24.07.18- Citalopram 7,5mg
Seit 06.11.18- Citalopram 5,0mg
Seit 02.01.19- Citalopram 4,0mg
Seit 10.04.19- Citalopram 2,5mg
Seit 25.06.19- Citalopram 3,0mg ob richtig wahr weis ich nicht aber es ist Privat zuviel in den letzten 8 Wochen pass.


Entzugssymptome: meistens nach 5-7 Monate stellen sich folgende körperliche und psychischen Symptome:
Erstes Anzeichen sind immer Schulter Nackenverspannungen
unbegründete Nervosität, Stress, vermehrtes Schwitzen auf den Fussohlen, kalte Füsse, aufgewühlt sein, Magenbeschwerden, innere Getriebenheit, es fällt mir dann immer schwerer mich zu entspannen. In weiterer Folge können auch leichte Angst, Konzentrationsschwierigkeiten, allgemeine Niedergeschlagenheit und Schwächegefühle auftreten. Der Höhepunkt ist dann eine Panikattacke.

Rippatha39
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Re: Abnehmen

Beitrag von Rippatha39 » Sonntag, 14.10.18, 22:21

Also dass Abnehmen funktioniert nach dem Absetzen bei mir immer wieder sehr gut.

2013 Juli aufgehört von 118kg auf 96kg bis August 2014 runter
2017 Mai aufgehört von 112kg auf 100kg bis November 2017

Man kann den Stoffwechsel und das Hirn dazu zwingen, dass er sich selbst beginnt zu fressen. Die von dem Psychologen und Psychotherapeuten Bernhard Ludwig entwickelte 10in2 Methode habe ich selbst ausprobiert und es hat perfekt funktioniert, sodass ich sogar unter mein Ursprungsgewicht kam. Es bedeutet einfach 36 Stunden Fasten und 12 Stunden Essen.
Montag Esstag bis 17-18 Uhr. Dann den nächsten Tag Festtag. Mittwoch um 7.00 Uhr in der Früh wird das Fasten wieder gebrochen. Man nennt das Autophagie. Die Zelle frißt sich selbst bzw. entledigt sich seiner schädlichen Zellanteile.

https://www.10in2.at

Ich würde es allerdings nicht nach dem Absetzen beginnen sondern bereits beim reduzieren einbauen.

Mein Glück ist, dass ich keine Fressattacken hatte und habe.

Mir kann das keiner erzählen, dass es nicht auf dieser Welt eine Erkenntnis gibt, was gegen die Zunahme bei AD hilft. Vielleicht schafft es 10in2
Erste Symptome 2002

Erschöpfung, körperliche Schwäche, Angst aus heiterem Himmel, Panikattacken. Daraus resultierende Agoraphobie. Rückenverspannungen, körperliche Missempfindungen, ständig angespannt und unter Stress. In dem Jahr haben wir geheiratet, wollte eigentlich nicht. Keine richtige Diagnose. Arzt verabreicht mir einen Beta-Blocker für 2 Wochen, dann abgesetzt. Erste Panikattacke nach Absetzen des Beta-Blockers bei Freunden im Ausland.
Bis Sommer 2006 Beschwerdefrei.

August 2006 wieder Panikattacken

Diagnose Psychiater: Erschöpfungsdepression mit Angststörung. Beginn Einnahme von Antidepressiva Tresleen 50mg

08/06-05/07 Tresleen 50mg

Beginn 1.Absetzen
01/2007-05/2007 Tresleen 25mg dann 5 Monate keine Einnahme

Beginn 2.Absetzen
05/2008-07/2008 Citalopram 10mg dann 5 Monate keine Einnahme

Beginn 3.Absetzen
10/2009-12/2009 Citalopram 10mg dann 14 Monate keine Einnahme

Beginn 4.Absetzen
02/2013-07/2013 Citalopram 10mg dann 19 Monate keine Einnahme

Beginn 5.Absetzen
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06/2016-07/2016 Citalopram 10mg dann 7 Monate keine Einnahme

Beginn 7.Absetzen
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Beginn Widereinnahme
Seit 11/2017- Citalopram 20mg
Seit 04/2018- Citalopram 15mg
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Entzugssymptome: meistens nach 5-7 Monate stellen sich folgende körperliche und psychischen Symptome:
Erstes Anzeichen sind immer Schulter Nackenverspannungen
unbegründete Nervosität, Stress, vermehrtes Schwitzen auf den Fussohlen, kalte Füsse, aufgewühlt sein, Magenbeschwerden, innere Getriebenheit, es fällt mir dann immer schwerer mich zu entspannen. In weiterer Folge können auch leichte Angst, Konzentrationsschwierigkeiten, allgemeine Niedergeschlagenheit und Schwächegefühle auftreten. Der Höhepunkt ist dann eine Panikattacke.

Blumenwiese
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Re: Abnehmen

Beitrag von Blumenwiese » Sonntag, 21.10.18, 21:24

Hallo,

Ich nehme auch zu ohne zu viel zu essen.

Nehme ich 1800 kcal zu mir, wie ich eigentlich sollte, wenn ich nicht das Quetiapin Retard nehmen würde, nehme ich langsam zu.

Nehme ich 1500 kcal zu mir, halte ich das Gewicht.

Unter 1000 kcal nehme ich sehr langsam ab.

Damit das auch so funktioniert wie ich oben schrieb, muss ich mich noch zusätzlich ausreichend bewegen. Sonst nehme ich trotzdem zu. Also 8-14 km pro Tag spazieren gehen, um das Gewicht zu halte. Ab 18 km am Tag nehme ich ab.

Durch die Absetzsymptome hab ich aber leider starke Schmerzen und kann an manchen Tagen kaum laufen. D.h. ich kann dadurch mein Gewicht wieder nicht halten.

Ich bin allerdings noch im Normalgewichtsbereich, da ich zu Beginn der Medikation recht dünn war und nach oben hin noch Luft ist.

Liebe Grüße
Blumenwiese
Liebe Grüße
B L U M E N W I E S E


Diagnosen u. vorherige Medikation:
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Aktuelle Absetzverläufe:
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Aktuell:
Quetiapin Retard 0-0-50-0 (50 mg)
Promethazin 12,5-12,5-12,5-12,5 (50 mg)
Bedarf: 25 mg Promethazin
*********************************
Sonstige Medikamente:
SliTONE Ultra (zur Desensibilisierung), Magnesium 300 mg, Cranberry Kapseln, Ofloxacin Augentropfen geg. Bindehautentzündung
Bedarf:Movicol, Ibulysin 684 mg, Solidago Steiner, Levociterizin, Salbutamol, Mometason

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Re: Abnehmen

Beitrag von Ululu » Montag, 29.10.18, 19:37

Hallo Blumenwiese,

das ist doch alles sehr frustrierend, oder ?

:frust: :frust:

Mit 1000 kcal kann man sich doch nicht dauerhaft ausgewogen ernähren. Mal gar nicht davon zu reden, dass man gerne auch mal wieder satt wäre.
:evil:

LG Ute
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Blumenwiese
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Re: Abnehmen

Beitrag von Blumenwiese » Dienstag, 30.10.18, 19:34

Hallo Ute,

Schwer fällt mir das nicht, wenig oder nichts zu essen aufgrund meiner eh schon bestehenden Essstörung. Aber ich sollte nicht...

Ich hab nach über 20 Jahren Magersucht den Weg da rausgefunden. Mit Hungern riskiere ich nur wieder da reinzurutschen. Ich hatte letztes Jahr wieder eine schwierige ES Phase gehabt wegen dem Quetiapin.

Ich versuche, trotzdem ich weiter an Gewicht zunehme nicht mehr da reinzurutschen. Sobald mal meine Schmerzen nachlassen (Absetzsymptom) will ich versuchen über Bewegung, statt über das Hungern, ein bisschen abzunehmen oder wenigstens das jetzige Gewicht zu halten.

Liebe Grüße
Blumenwiese
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Quetiapin Retard 0-0-50-0 (50 mg)
Promethazin 12,5-12,5-12,5-12,5 (50 mg)
Bedarf: 25 mg Promethazin
*********************************
Sonstige Medikamente:
SliTONE Ultra (zur Desensibilisierung), Magnesium 300 mg, Cranberry Kapseln, Ofloxacin Augentropfen geg. Bindehautentzündung
Bedarf:Movicol, Ibulysin 684 mg, Solidago Steiner, Levociterizin, Salbutamol, Mometason

Melina 17
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Re: Abnehmen

Beitrag von Melina 17 » Mittwoch, 31.10.18, 18:14

Hallo ihr Lieben,

jaja, das leidige Thema....mich beschäftigt das auch seit längerem, wobei sich das bei mir eher um ein Luxusproblem handelt, ich bin gewichtsmäßig im Normbereich. Allerdings ist mein Bauchumfang und mein Körperfett zu groß/viel. Ich würd aber sooooo gerne abnehmen.

Ich muß dazu sagen, daß ich den größten Teil meines Lebens untergewichtig war, bei Körpergröße von 1,73 m wog ich so um 50 Kilo. Ich hätte da eigentlich immer gern zugenommen, freute mich auch schon,als ich dann mal ein Jahr 20 mg Doxepin nahm, aber nix, nicht ein Gramm und ich konnte immer essen was ich wollte. Aber natürlich, in unserer verdrehten "Bohnenstange-optimum-werbebeinflussung" fand ich das alles jetzt nicht sooo tragisch. Unter Citalopram nahm ich dann 5 kg zu und das fand ich super, paßte perfekt. Das war so 2005. 2009 kam ich aber mit meinem derzeitigen (übergewichtigem) Freund zusammen und damit kamen auch die Kilos, weil ich dann ganz anders aß. Jeden Tag warm, am Abend und oft auch eher ungesund. In Spitzenzeiten ging das bis über 80 Kilo hoch, jetzt ist es wieder so bei 72.

Ich muß dazu sagen, daß es bei meiner Mutter auch so war. Als Kind spindeldürr, nach 5 Kindern noch schlank, dann ab 45 kamen die Pfunde und heute ist sie stark übergewichtig. Ich bin ja jetzt auch 51, und in der Lebensmitte neigt man doch dazu, eher mal etwas zuviel zu haben, oder? Hab mal gehört, daß es ab 60 wieder besser werden soll, juppdidu! (bei meiner Mutter aber nicht....shit.....).

Ich hab jetzt mit intermittierendem Fasten begonnen, d.h ich esse 5 mal in der Woche normal, an 2 Tagen gibt es nur 500 Kalorien. Das ist eigentlich auszuhalten, also etwas Hunger hab ich an den Tagen, aber geht. Bringt allerdings auch noch nicht viel. Also ich hab`s vorm Urlaub schon mal paar Wochen gemacht, dann im Urlaub Pause (bin nicht masochistisch, Urlaub ist Genuß angesagt, hmmm, lecker essen gehn :wink: ), jetzt mach ich`s wieder paar Wochen. Okay, mein Gewicht kann ich so wenigstens halten, ansonsten nehm ich jetzt generell nämlich schnell zu. Und Herbst ist bei mir immer Lust auf süß, überhaupt die letzten Jahre immer unheimlich Appetit...also 3 Kilo im Winter mehr als im Sommer ist bei mir eigentlich auch normal.

Aber jetzt frag ich mich natürlich schon, inwieweit spielt da Citalopram mit rein? Also ich hab jahrelang nicht davon zugenommen (außer am Anfang, aber das führ ich eher drauf zurück, weil ich da nicht mehr so nervös war) und dann auf einmal, aber da haben sich meine Ernährungsgewohnheiten auch sehr geändert. Aber das ist ja schon gut möglich, daß man unter PP einfach schlecht abnimmt, ne? Ich versuch auch sooft wie möglich zu joggen, um auch speziell Fettverbrennung anzukurbeln (da hilft eigentlich das interm. fasten, das Körperfett geht etwas runter).

Naja, ein lieber Gruß in die Runde, speziell an Ute, das tut mir echt leid, du hast es in dem Bereich ja besonders schwer, aber wenn du mal auf 0 bist, wird das hoffentlich auch besser! Und sorry, ist bei mir wie gesagt eher Luxusproblem, aber mich stört`s halt schon, vor allem, weil ich ja den Großteil meines Lebens anders zugebracht hab, da kannte ich dieses Problem nicht.

lg

Melina
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Ululu
1994 erste Einnahme Doxepin ca 5mg zum Schlafen
1996-1997 Doxepin 20mg, Absetzen problemlos, jedoch ein Jahr gedauert, bis ich mich wieder wie "ich selbst" fühlte
Herbst 2004 erneute Einnahme von Doxepin wegen schwerer depri, raufdosiert auf 100mg
Frühling 2005 Abdosieren von Doxepin, Einschleichen von Citalopram ca 30mg
Frühling 2006 abruptes Absetzen von Citalopram, nach 4 Wochen extreme Depri, wieder Einnnahme; paar Wochen später Ausschleichen über ca 4 Wochen, nach drei Monaten schwere Depri
immer mal wieder Reduktion versucht, kam auch mal bis ca 7,5 mg, aber immer wieder depri, im Lauf der jahre Einnahme zwischen 10 und 40 mg (auch zwischendurch escitalopram)
ca Mai 2018 nach wasserlösmethode in 10% über 4 Wochen von 15 auf 7 mg reduziert, dann instabil geworden, wieder auf 10 mg hochgegangen
09.09.18 auf 9 mg Citalopram reduziert
17.09. zusätzlich 6 bzw 12 mg Doxepin abends zum schlafen (brauch ich oft im Herbst)
ca Anfang Oktober 2018 gleichmäßige Einnahme Doxepin 12,5 mg
24.10.18 8mg Citalopram
24.11.18 ca 7,5 mg
22.12.18 7 mg Citalopram, Doxepin nur noch bei Bedarf (entweder 6,25 oder 12,5 mg)
18.01.19 ca 6,5 mg Citalopram
11.02. 6,4 mg Citalopram
18.02. 6,3 mg
20.02. 6,0 mg
23.03. 5,7 mg
18.04. 5,3 mg
17.05. 5,7 mg (wegen Urlaub. erhoffte bessere Laune)
23.05. 6,0 mg (wegen Ängste im Urlaub)
29.05.5,7 mg (erhoffte positive Wirkung nicht stattgefunden, stattdessen eher weniger Genußfähigkeit)
zwischen 21.05 und 13.06 abends 6,25 bzw 12,5 mg Doxepin, einmal auch wegen starker Ängste 2 mg Tavor und ca 30 mg Doxepin
16.06. 5,3 mg
21.06. 5 mg
19.07. 4,7 mg

Pomegranate
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Re: Abnehmen

Beitrag von Pomegranate » Donnerstag, 01.11.18, 15:16

Hallo Melina (und alle anderen) :)
Melina 17 hat geschrieben:
Mittwoch, 31.10.18, 18:14
Aber jetzt frag ich mich natürlich schon, inwieweit spielt da Citalopram mit rein? Also ich hab jahrelang nicht davon zugenommen (außer am Anfang, aber das führ ich eher drauf zurück, weil ich da nicht mehr so nervös war) und dann auf einmal, aber da haben sich meine Ernährungsgewohnheiten auch sehr geändert. Aber das ist ja schon gut möglich, daß man unter PP einfach schlecht abnimmt, ne?
Dass manche Menschen von PP (teilweise sehr stark) zunehmen, ist bekannt, aber nach dem, was du schreibst, denke ich eher nicht, dass das bei dir vom Citalopram kommt. Denn du schreibst ja, dass du erst dann zugenommen hast, als du deine Ernährungsgewohnheiten geändert hast. Und die Zunehmproblematik ist bei Citalopram jetzt nicht so häufig wie bei einigen anderen PP, allen voran Mirtazapin (was natürlich nicht heißen soll, dass niemand davon zunimmt).

Ich habe unter Citalopram Gewicht verloren, weil es bei mir (vermutlich) zu einer chronischen Gastritits geführt hat und ich immer weniger essen konnte. Auch nicht das Wahre, aber ich verstehe jeden, der zu viel auf die Waage bringt und abnehmen möchte. :wink:

Meiner Meinung nach ist der effektivste Weg, Gewicht zu verlieren und das dann auch zu halten, eine dauerhafte Umstellung der Ernährung. Diäten bringen oft nur einen kurzzeitigen Erfolg und schaden dem Körper häufig nur. Regelmäßiger Sport ist außerdem zu empfehlen, denn mit mehr Muskeln verbrennt der Körper auch im Ruhezustand mehr als ein untrainierter Körper.

LG

Pomegranate
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Aktueller Absetzverlauf:
- ab 19.10.2018 Citalopram 10 mg (Reduktion um 50 %): für 3 Tage brennende Augen, erhöhtes Schlafbedürfnis, inzwischen keine Symptome
- ab 19.11.2018 Citalopram 5 mg: stark brennenden Augen und Müdigkeit > gescheitert
- am 27.11.2018 Citalopram auf 9 mg hochdosiert (Reduktion um 10 %): ab jetzt Wasserlösmethode
- ab 02.01.2019 Citalopram 8 mg (Reduktion um 11 %), zuvor 3 Tage ungenaue Dosierung, weil unterwegs und Spritze vergessen...
- ab 02.02.2019 Citalopram 7,33 mg (Reduktion um 8,4 %): vorläufiges Ziel: auf 6,67 mg (1/3 der Ausgangsdosis) kommen
- ab 12.03.2019 Citalopram 6,67 mg (Reduktion um 9 %): Ausgangsdosis gedrittelt; nach ca. einem Monat massive Schlafprobleme, dann Besserung; wieder Gastritis
- ab 02.05.2019 Citalopram 6,33 mg (Reduktion um 5 %)
- ab 08.06.2019 Citalopram 6 mg (Reduktion um 5,3 %)

Rippatha39
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Re: Abnehmen

Beitrag von Rippatha39 » Donnerstag, 01.11.18, 16:42

Ich habe in den letzten Jahren immer wieder das Antidepressivum Citalopram eingenommen. 
Warum nimmt man von so einem Medikament dermaßen zu?

Und bevor jetzt gut gemeinte Ratschläge kommen - NEIN

Ich esse nicht mehr als vorher 
Ich bin Sportler 
Ich kenne meine Grundumsatz 
Ich trainiere viermal die Woche Kraft und Ausdauer 
Ich ernähre mich ausgewogen und nach einem speziellen Ernährungsplan 

Seit November 2017 habe ich 22 kg zugenommen davon sicherlich auch an die 10 Kilogramm Muskelmasse. Dennoch sind da noch 14kg übrig als mehr Fett und Wasser, ist so eine dramatische Gewichtszunahme einfach nicht normal und ich finde leider Gottes ob im Internet oder auch auf YouTube keine schlüssige Erklärung warum die meisten Leute davon so zunehmen. Ich muss dazusagen, dass ich durch Sport in den ersten 3 Monaten 200.000 Kalorien verbrannt habe und trotzdem 5 Kilo mehr hatte.

Vielleicht kann sich ja auf diesem Wege jemand bei mir melden bzw ein Statement abgeben wie er es eventuell geschafft hat die Gewichtszunahme einzudämmen bzw. vielleicht sogar nicht mehr zuzunehmen. 

Mich würde es interessieren, ob es überhaupt Menschen gibt, die vom Medikament Citalopram nicht zugenommen haben bzw. vielleicht nur zwei drei vier Kilo in einem Zeitraum von einem Jahr. 

Und nochmals möchte ich betonen, ich habe seitdem ich das Medikamente nehme nicht mehr gegessen bzw nicht den Sport reduziert bin nicht gemütlicher worden sondern habe sogar noch die Intensität des Sportes und der richtigen Ernährung perfektioniert bzw intensiviert, weil ich es aus der Vergangenheit her schon wußte, was mich erwartet. Muß ich jeden Woche 3 Marathons Laufen?

LG und bin auf eure Antworten gespannt. 
Erste Symptome 2002

Erschöpfung, körperliche Schwäche, Angst aus heiterem Himmel, Panikattacken. Daraus resultierende Agoraphobie. Rückenverspannungen, körperliche Missempfindungen, ständig angespannt und unter Stress. In dem Jahr haben wir geheiratet, wollte eigentlich nicht. Keine richtige Diagnose. Arzt verabreicht mir einen Beta-Blocker für 2 Wochen, dann abgesetzt. Erste Panikattacke nach Absetzen des Beta-Blockers bei Freunden im Ausland.
Bis Sommer 2006 Beschwerdefrei.

August 2006 wieder Panikattacken

Diagnose Psychiater: Erschöpfungsdepression mit Angststörung. Beginn Einnahme von Antidepressiva Tresleen 50mg

08/06-05/07 Tresleen 50mg

Beginn 1.Absetzen
01/2007-05/2007 Tresleen 25mg dann 5 Monate keine Einnahme

Beginn 2.Absetzen
05/2008-07/2008 Citalopram 10mg dann 5 Monate keine Einnahme

Beginn 3.Absetzen
10/2009-12/2009 Citalopram 10mg dann 14 Monate keine Einnahme

Beginn 4.Absetzen
02/2013-07/2013 Citalopram 10mg dann 19 Monate keine Einnahme

Beginn 5.Absetzen
05/2015-07/2015 Citalopram 10mg - dann 10 Monate keine Einnahme

Beginn 6.Absetzen
06/2016-07/2016 Citalopram 10mg dann 7 Monate keine Einnahme

Beginn 7.Absetzen
04/2017-12.05.17 Citalopram 10mg dann 7 Monate keine Einnahme

Beginn Widereinnahme
Seit 11/2017- Citalopram 20mg
Seit 04/2018- Citalopram 15mg
Seit 24.06.18- Citalopram 10mg
Seit 24.07.18- Citalopram 7,5mg
Seit 06.11.18- Citalopram 5,0mg
Seit 02.01.19- Citalopram 4,0mg
Seit 10.04.19- Citalopram 2,5mg
Seit 25.06.19- Citalopram 3,0mg ob richtig wahr weis ich nicht aber es ist Privat zuviel in den letzten 8 Wochen pass.


Entzugssymptome: meistens nach 5-7 Monate stellen sich folgende körperliche und psychischen Symptome:
Erstes Anzeichen sind immer Schulter Nackenverspannungen
unbegründete Nervosität, Stress, vermehrtes Schwitzen auf den Fussohlen, kalte Füsse, aufgewühlt sein, Magenbeschwerden, innere Getriebenheit, es fällt mir dann immer schwerer mich zu entspannen. In weiterer Folge können auch leichte Angst, Konzentrationsschwierigkeiten, allgemeine Niedergeschlagenheit und Schwächegefühle auftreten. Der Höhepunkt ist dann eine Panikattacke.

Pomegranate
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Re: Abnehmen

Beitrag von Pomegranate » Donnerstag, 01.11.18, 16:54

Hallo!
Rippatha39 hat geschrieben:
Donnerstag, 01.11.18, 16:42
Mich würde es interessieren, ob es überhaupt Menschen gibt, die vom Medikament Citalopram nicht zugenommen haben bzw. vielleicht nur zwei drei vier Kilo in einem Zeitraum von einem Jahr. 
Wie schon im Beitrag über dir geschrieben, habe ich durch Citalopram abgenommen, weil ich vermutlich davon eine chronische Gastritis bekommen habe. Aber auch bevor ich diese Probleme mit meinem Magen hatte, habe ich nicht zugenommen, sondern hatte ein stabiles Gewicht.

Ich denke, das ist sehr individuell, ob und welche Nebenwirkungen man von einem Medikament bekommt. Warum manche so sehr zunehmen und andere nicht, weiß ich aber auch nicht...

Pomegranate
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- ab 02.02.2019 Citalopram 7,33 mg (Reduktion um 8,4 %): vorläufiges Ziel: auf 6,67 mg (1/3 der Ausgangsdosis) kommen
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- ab 02.05.2019 Citalopram 6,33 mg (Reduktion um 5 %)
- ab 08.06.2019 Citalopram 6 mg (Reduktion um 5,3 %)

Melina 17
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Re: Abnehmen

Beitrag von Melina 17 » Dienstag, 11.12.18, 17:21

Hi!

76 Kilo!!!! Wie konnte das denn passieren......ich bring mich um......

hm, vielleicht könnte da möglicherweise ein Zusammenhang bestehen, wenn man an eingen Tagen mal 500 Kalorien ißt, an den Tagen drumrum aber eher 5000? :wink: Ja, sorry, esist Adventszeit....

lg

Melina
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Herbst 2004 erneute Einnahme von Doxepin wegen schwerer depri, raufdosiert auf 100mg
Frühling 2005 Abdosieren von Doxepin, Einschleichen von Citalopram ca 30mg
Frühling 2006 abruptes Absetzen von Citalopram, nach 4 Wochen extreme Depri, wieder Einnnahme; paar Wochen später Ausschleichen über ca 4 Wochen, nach drei Monaten schwere Depri
immer mal wieder Reduktion versucht, kam auch mal bis ca 7,5 mg, aber immer wieder depri, im Lauf der jahre Einnahme zwischen 10 und 40 mg (auch zwischendurch escitalopram)
ca Mai 2018 nach wasserlösmethode in 10% über 4 Wochen von 15 auf 7 mg reduziert, dann instabil geworden, wieder auf 10 mg hochgegangen
09.09.18 auf 9 mg Citalopram reduziert
17.09. zusätzlich 6 bzw 12 mg Doxepin abends zum schlafen (brauch ich oft im Herbst)
ca Anfang Oktober 2018 gleichmäßige Einnahme Doxepin 12,5 mg
24.10.18 8mg Citalopram
24.11.18 ca 7,5 mg
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18.02. 6,3 mg
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23.03. 5,7 mg
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17.05. 5,7 mg (wegen Urlaub. erhoffte bessere Laune)
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Juna
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Re: Abnehmen

Beitrag von Juna » Dienstag, 11.12.18, 18:05

Huhu,

Sorry, ich muss gerade grinsen, 76 kg plus oder 76 kg auf der Waage 🤔🤭😂

Grins, wenn es plus ist, dann tut es mir sehr leid 😢, ich habe auch weit über 60 kg plus durch das ganze Zeug gehabt (allerdings ohne das es am Essen lag, waren/sind Wassereinlagerungen).
Wenn es ein Gesamtgewicht ist, fg, wäre Deine Größe noch von Interesse und... Die Zahl wäre ein Traum 😜

Wenn Dein Essverhalten so ist, wie Du es ansatzweise beschrieben hast und Du ggf auch keinen Sport machst, ist es verständlich, wenn Du zunimmst, Du versetzt den Körper abwechselnd vom Hungermodus ins Überangebot, dass der dann bunker und für schlechte Zeiten einspart ist leider so.

Wünsche Dir viel Kraft und Stärke,
Juna
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Flummi

Re: Abnehmen

Beitrag von Flummi » Dienstag, 11.12.18, 18:47

Hallo,
stelle mich nicht mehr auf die Waage, aber Umfeld meinte, ich hätte abgenommen - nun endlich, nachdem die Tabletten abgesetzt sind.
Claudia

padma
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Re: Abnehmen

Beitrag von padma » Samstag, 05.01.19, 19:26

hallo,

hier ein Beitrag von Carlotta:

ja, ich kann Dich verstehen; ich war mein ganzes Leben lang schlank (auch mit wenig Sport und konnte essen, was ich will) und habe mit AD an die 20 kg zugenommen. In der Zeit der Einnahme habe ich so viel Sport getrieben wie in meinem ganzen Leben nicht und schließlich auch aufs Essen geachtet (wobei meine Portionen nie sonderlich groß waren). Gebracht hat es genau nichts, ich habe weiter zugenommen. Abnehmen ging erst einige Monate nach null, ganz ohne Sport und ohne auf die Ernährung zu achten. (Ich steckte zu der Zeit schon in einem fetten Entzugssyndrom, da ich unwissentlich völlig falsch vorgegangen war.) Wie von Geisterhand fielen die Kilos von mir ab, und zwar ab jenem Zeitpunkt recht rasant.

Leider setzte mir der Entzug speziell mit zig körperlichen Symptomen so arg zu, dass an Arbeiten oder ein irgendwie geartetes "normales" Alltagsleben nicht mehr zu denken war. Und so ließ ich mich nach einigen Monaten auf null schweren Herzens und im Grunde gegen meinen Willen auf ein "deckelndes" AD ein (was mehr schlecht als recht funktioniert hat, zudem komme ich nur sehr sehr langsam davon los). Und mit dem Mittel stoppte die Gewichtsabnahme und es ging wieder nach oben. (Mittlerweile habe ich im Zuge des extrem langsamen Ausschleichprozesses einen Teil der Kilos wieder verloren.)

Was ich damit sagen will: Ich kann Deinen Wunsch allzu gut nachvollziehen. Aber es bringt nichts, auf Biegen und Brechen auf null zu kommen, wenn es nicht NACHHALTIG ist. Denn dann hängt man ggf. schneller wieder drin, als einem lieb ist. Und der Teufelskreis dreht sich weiter. Das hast Du ja schon mehrere Male erfahren müssen.

Und jeder Entzug, vor allem wenn er ungünstig durchgeführt wurde, sowie jedes neue Eindosieren hinterlassen Spuren im ZNS (Limbic Kindling), sodass i. d. R. jeder neue Entzug tendenziell schwieriger wird als der vorhergehende und man zudem Gefahr läuft, dass der Körper bei einer etwaigen Wiedereindosierung den Stoff nicht mehr toleriert.

Und dann steht man da, u. U. im Langzeitentzug und kann das nur aussitzen. Beispiele gibt es hier einige.

Man tut wirklich gut daran, sein Nervensystem im Bezug auf PP-Entzug wie ein rohes Ei zu behandeln, speziell im unteren Dosisbereich, der der heikle ist (siehe Kurven zur Abhängigkeit von Dosishöhe und Wirkung auf die Serotonintransporter). Ich würde das keinesfalls unterschätzen.

Link dazu:
https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=8829

Es sind sehr schwierige Substanzen, man sollte beim Ausschleichen bestmöglich vorbeugen. Wenn Du entsprechend langsam vorgehst, kann es durchaus sein, dass Du währenddessen schon etwas abnehmen kannst und nicht erst nach null. Einfach weil der Körper während des Prozesses schon die Zeit zum (teilweisen) Umbau bekommt, was bei zu schnellem Vorgehen nicht so ist und größtenteils erst nach null stattfindet.

Ich wünsche Dir, dass Du einen für Dich annehmbaren Weg findest.

Liebe Grüße
Carlotta
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 65#p284865
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Flummi

Re: Abnehmen

Beitrag von Flummi » Montag, 21.01.19, 18:49

Hallo,

war jetzt mal auf der Waage. Vor dem Absetzen waren es 85 kg und nun 75 kg. Schon mal 10 kg runter, vor der Einnahme (auch mit Sport machen) war ich bei 65 kg. Also guter Weg.

Viele Grüße,
Claudia

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