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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Abnehmen

Das Absetzen von Psychopharmaka bedeutet oft eine Herausforderung für Körper und Seele. Bestimmte Beschwerden können verstärkt werden oder auch erstmals auftreten. Hier finden sich Infos und Diskussionen zu entzugsbedingten Gesundheitsthemen.
Art-Anne
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Re: Abnehmen

Beitrag von Art-Anne » Freitag, 19.05.17, 2:03

Ja das stimmt. Das könnte auch sein. Wahrscheinlich kann mans nicht genau sagen woher der Abwärtstrend kommt. Aber danke für deine Einschätzung.
LG Art-Anne
2009 nach länger andauernden und sich wiederholenden Angstzuständen erster Kontakt mit einem Psychiater und Psychologen. Ca. 1 Jahr Therapie und Venlafaxin. Wieviel weiss ich nicht mehr.
2010 erste depressive Episode. Teilstationärer Aufenthalt in einer Tagesklinik. Venlafaxin. Wie hoch weiss ich nicht mehr leider.
Dann zwei Jahre lang dieses Venlafaxin genommen.
2012 stationärer Aufenthalt in einer Klinik als krisenintervention. Verschiedene Psychopharmaka wurden getestet. Eingeführt und wieder abgesetzt.
2013 wieder stationärer Aufenthalt als krisenintervention. Immer gleiche Klinik und die ganzen Jahre über tiefenpsychologische gruppentherapie. Seitdem Venlafaxin 225mg, lamatrogin 125mg und Abilify 10mg.
Seit April 2017 Reduzierung des abilify auf 5mg.
Mai 2017 eigene Reduzierung des abilify auf 0mg.
Erhebliche Schlafstörungen bis fast kein schlafen seit der ersten Reduzierung von abilify. Zusätzlich ab u an kopfschmerzen und Übelkeit.

15.5.2017 psychiaterin verschreibt promethazin gegen absetzsymptome weil sie mir diese nicht recht glaubt. Ich nehme das Zeug nicht.

Aktuell : aushalten der absetzsymptome. Mal mehr mal weniger schlimm. Konzentrationsschwierigkeiten kommen dazu. Häufig schwächegefühl. Und immer noch fast kein schlafen

20.05.2017 weniger absetzsymptome, d.h. Kein schwächegefühl mehr oder das Gefühl umzukippen, keine Kopfschmerzen, keine Übelkeit... Es herrscht noch wie immer Schlafmangel und damit Müdigkeit, Zähne aufeinander beißen und muskelverspannungen. Stimmung ist stabil und gut. Ich bin zuversichtlich :D


Lange nicht im Forum gewesen. Aktuell (April 2018) ist der stand der Dinge:
Abilify ist komplett ausgeschlichen.
Lamotrigin ist komplett ausgeschlichen.
Venlafaxin 225mg täglich morgens.

Ich bin stabil und fühle mich gut :)

Vor 4 Wochen Reduzierung von Venlafaxin begonnen.
Seitdem reduziere ich jede Woche um 1 kügelchen. 18 kügElchen sind enthalten. Im Moment bin ich bei 14 kügelchen.
Symptome : häufig stärkere Kopfschmerzen, Hautjucken, teilweise Übelkeit, leicht gereizter als vorher.

Art-Anne
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Re: Abnehmen

Beitrag von Art-Anne » Samstag, 20.05.17, 4:41

Hallo zusammen,
Ich bin mal wieder wach die ganze zeit und frage mich gerade ob die Psychopharmaka anders wirken wenn man weiter Gewicht verliert. :shock: Also ob die Wirkung dann stärker ist weil weniger körpergewicht. Und ob dadurch auch die absetzsymptome schwerer werden.
Ich weiß nicht ob das ne blöde Frage ist aber gerade stelle ich sie mir. Gibt es da Erfahrungsberichte oder Zusammenhänge?

LG Art-Anne
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Re: Entzug UND Abnehmen?

Beitrag von Art-Anne » Montag, 22.05.17, 20:44

Hallo ihr alle,
Also ich habe gerade erst angefangen mit dem Entzug d.h ein Medikament abgesetzt von dreien. Das abilify. Seit mehr als fünf Wochen bin ich im Entzug und habe schon abgenommen obwohl ich keinen Sport mehr machen kann durch die krasse mündigkeit und den Schlafmangel. Ausserdem achte ich nur bedingt auf meine Ernährung. Ich hab ein wenig Appetitlosigkeit aber auch heißhungerattacken. Trotzdem koche ich frisch, versuche Obst und Gemüse zu essen und esse auch viele milchprodukte. Strenge Diät ist das nicht aber will mir auch keinen Stress machen. Trotz allem ein Abwärtstrend was das Gewicht angeht. Es gibt also Hoffnung.
Ich hoffe natürlich es bleibt weiterhin so.

LG Art-Anne
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2013 wieder stationärer Aufenthalt als krisenintervention. Immer gleiche Klinik und die ganzen Jahre über tiefenpsychologische gruppentherapie. Seitdem Venlafaxin 225mg, lamatrogin 125mg und Abilify 10mg.
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Mai 2017 eigene Reduzierung des abilify auf 0mg.
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Re: Entzug UND Abnehmen?

Beitrag von Art-Anne » Freitag, 26.05.17, 9:41

Hallo an alle,
Ich feiere heute - 4kg und - 4cm bauchumfang seit den 6 Wochen Entzug! :party2: :party2: :party2:
Das ist soooo cool und ich bin richtig happy. Ausserdem voll motiviert und optimistisch das es so weitergeht. Seit den sieben Jahren Psychopharmaka habe ich ca. 30kg zugenommen und mindestens genauso lange versucht abzunehmen - ohne Erfolg leider :cry: mein Selbstwertgefühl ist extrem zurückgegangen und das Unwohlsein hatte deutlich zugenommen. Und jetzt kann ich diese Baustelle endlich angehen! Das macht mich sehr glücklich :party2:
Das hatte sooo lange nicht geklappt, bis vor 6 Wochen hab ich noch gedacht ich nehme die Psychopharmaka ewig und werde auch nicht abnehmen dadurch oder nur durch wahnsinns Aufwand und Disziplin. Die man ja nicht durchhält in der Regel. Und jetzt ist alles anders!
Da sieht man ja wie sehr die Pillen auf den Stoffwechsel /Grundumsatz gehen. Chemie weg, zack Abwärtstrend :D

Es gibt also doch was positives am Entzug. Es ist bestimmt nicht bei allen von uns gleich und bestimmt nehmen nicht alle gleichzeitig mit dem Entzug ab. Aber das so als Motivation dienen und ich glaube nachdem die chemiekeulen ausgeschlichen sind kann man die Baustelle abnehmen besser angehen. Also nicht verzweifeln und aufgeben.

Soweit der Status bei mir.
LG von einer sehr glücklichen optimistischen und motivierten Art-Anne :D
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Ich bin stabil und fühle mich gut :)

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Re: Entzug UND Abnehmen?

Beitrag von Pulsatilla » Donnerstag, 01.06.17, 22:08

Hallo katze,

(Und @all)

Herzlichen Glückwunsch zum Absetzen und zum Abnehmen! :party2:

Wollte noch kurz was zum low carb sagen. Ich hab zoliakie, vertrage also den kleibereiweiss nicht. Obwohl ich leider erst etwa 1996-98 rum diagnostiziert wurde, muss ich das schon als Kind bemerkt haben. Denn ich habe all das (Brot , Nudeln, Müsli etc), instinktiv strikt abgelehnt. Kartoffeln wollte ich auch nicht essen. Wie sich auch etwa 1996 raustellte, bin ich gegen diese allergisch, ebenso wie auf tomaten.

Soll heissen: hab die meiste zeit meines Lebens einschließlich früher kindheit low carb gelebt, ohne zu wissen, was das überhaupt ist. Auch jetzt noch meistens und immer wieder monatelang, da mir die glutenfreien Produkte a) zu teuer sind und b) vielleicht aus Gewohnheit gar nicht oft Appetit auf brot, nudeln etc habe. Absolute ausnahme, dass ich so etwas esse.

Wissenschaftlich kann ich es zwar nicht beweisen, hatte aber nie den eindruck, dass es mir irgendwie schadet. Und bin mittlw Mitte 50. Im gegenteil war ich sogar immer sportlich sehr aktiv, jahrelang hochleistungssport betrieben, blut werte immer in ordnung usw. Und war halt auch immer recht schlank.
Ob es allerdings an der Ernährung liegt, wie man jetzt behauptet, weiss ich nicht.

Selber kann ich daher auch nichts zum thema abnehmen beisteuern.

Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und ich denke, man sollte wie bei allem nach Gefühl gehen: NUR wenn es Dir (Euch) persönlich mit etwas gut geht, IST es auch gut!
Darauf immer hören und nur darauf. Und nicht auf irgendeine wunder diät, von denen es mittlw hunderte gibt. Und gerade im entzug sowieso .. . .

Ganz lieb gruss
Pulsatilla



Ps: evtl ist ja so, dass es einigen Menschen bekommt, low carb zu leben und anderen nicht??.. .
Denke siehe oben, wichtig ist immer nach dem eigenem befinden zu gehen.
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Re: Entzug UND Abnehmen?

Beitrag von Arianrhod » Freitag, 02.06.17, 11:55

Hallo an alle,

wenn jemand die typischen Verdächtigen entzieht, also Medikamente, die schon dafür bekannt sind, dass sie hohe Gewichtszunahmen machen wie beispielsweise Olanzapin oder Clozapin , dann nimmt er meistens ab.
Komlizierter ist der Fall bei Medikamenten, bei denen es beides gibt: Gewichtszunahme - oder Abnahme, dazu zählt beispielsweise Venlafaxin oder Apriprazol. Da gibt es dann Leute, die abnehmen, aber auch welche, die gleichbleiben.

Eigene Erfahrung ist: Je öfter der Entzug erfolglos probiert wurde, desto schwieriger ist von mal zu mal die GewichtsABNAHME. Der Körper schätzt Jojo öfters hinternander gar nicht.

Wünsche allen, ob dünn ob dick, ihr Wohlfühlgewicht, mit dem sie sich sagen können: "Ich bin wieder ich." Das Gefühl, das Essverhalten nicht mehr selbst zu steuern, ist sehr unangenehm, so fühlen sich Bulimikerinnen oder Binge- Eaterinnen: ausgeliefert .
Den Begriff gibt es glaube ich nicht, aber ich nenne es eine "Psychopharmaka- induzierte Essstörung" .

liebe Grüße Arianrhod
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Re: Entzug UND Abnehmen?

Beitrag von lakeSonne1 » Freitag, 02.06.17, 14:11

Hallo,

ich habe durch Citalopram ca. 15kg zugenommen. Nun bin ich ja fleißig am reduzieren und da hab ich mir gedacht, ich könnte doch auch gleichzeitig etwas Gewicht abbauen. Ums kurz zu machen: Kann ich vergessen! :x
Immer wenn ich in der Stabilisierungsphase bin (also keine Absetzsymptome mehr) krieg ich die kilos runter. Über Winter hatte ich ne längere Absetzpause (mehrere Monate) gemacht und schöne 5 kg abgenommen.
Wenn ich dann wieder in einer Dosisreduktionphase bin, kommt mein Körper wieder dermaßen durcheinander: Heißhungerattacken und das Sättigungsgefühl ist weg, ich könnte permanent essen.
Leider hab ich auch noch mit anderen Symptomen (Schwindel, Panikattacken, Hitzewallungen, Übelkeit, Zaps etc..) zu kämpfen, so das einem da echt die geistige Kraft fehlt, das mit dem korrekten Essen im Auge zu behalten. Das ist natürlich superschlecht in Kombination mit einem nicht mehr vorhanden Sättigungsgefühl. Schwups sind die kilos wieder drauf. :frust:
Mein Fazit: Beim Abdosieren kann ich das Abnehmen vergessen. Das Abdosieren ist schwer genug, sich dann noch auf ne Diät zu konzentrieren fast unmöglich.

Gruß,
lake
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Diagnose:Angst,PA Sommer 2010
Medi: Citalopram 20 mg, Eindosiert über 4 Wochen , war ok. sonstige Medis: Pantoprazol 20mg abends
2012: Erster misslungener Absetzversuch
2016: ab 20.3.16: 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE auf 15mg: 3.9.2016 - 2.3.2017
2017: 15mg auf 10,3mg
2018: 10,0mg auf 7,7mg
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11.1.19: 7,5mg: massives Herzstolpern, Angst, Schlafstörungen, Brustraumbeschwerden
29.1.19: Herzstolpern weg. immer noch Brustraumbeschwerden, Atemnot, Kurzatmig, hohe Grundanspannung (8/10), Panikattacken. Neu: Schultern/Arme Nervenschmerzen beidseitig , Bodyzaps Körpermitte,
31.1.19: fast alle Symtome weg, niedrige Grundanspannung (3/10)
3.2.-20.2 : Übelkeit, Panik, Brustraumbeschwerden, Atemnot, Hypersensibilität(Haut, Geruchssinn, Schmerzempfinden), Schulterverspannungen, Zaps, Nervenschmerzen, Magen/Darm, Migräne, Schlapp
18.2.-19.2.: Zusätzlich teilweise Depri.
21.2. -: Es wird insgesamt besser; PAs und Nervenschmerzen noch da, Depri weg.
22.2-25.2: PAs mit Atemnot, Brustschmerzen
25.2. - 10.3: es stabilisiert sich langsam: körperliche Symtome gehen zurück, dafür vermehrt PAs
10.3.- 25.3: Massive PAs, teilweise über Stunden
1.4.: seit 4 Tagen keine Symptome mehr. ich fühle mich gut.
14.4.: es wird immer besser; fühle mich gut. Ab und zu kleine Einbrüche, nicht der Rede wert
- längere Absetzpause: ein paar Monate -

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Re: Entzug UND Abnehmen?

Beitrag von Pulsatilla » Freitag, 02.06.17, 21:09

Hallo ihr lieben, :)

@arianrhod: alles unterschreib so!

@lakeSonne1: ja denke ich auch. Der Körper hat genug mit dem abdosieren zu tun. Wenn ich nur daran denke, müsste neben schwindel, durchfall, allgemeine seelische überempfindlichkeit etc; dann noch Kalorien zählen oder ähnliches, setzt mich alleine der Gedanke schon unter massiven stress und ich persönlich glaube, wäre zuviel zugemutet.
Ein paar Kilo, gottlob nur so 5-7, hätte ich auch gerne wieder weg, mag aus dem Grund da aber aktiv im Moment nichts dran ändern wollen.


Wünsche ganz lieb allen Ihr wohlfühlgewicht!

Lieb gruss Pulsatilla
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Re: Abnehmen

Beitrag von Double » Sonntag, 04.06.17, 11:09

Hallo Art-Anne,

wenn Du das Abilify abgesetzt hast, ist es wahrscheinlich, dass Du aufgrund dessen Gewicht verloren hast. Es ist gut möglich, dass Du in den kommenden Monaten noch mehr Gewicht verlierst.

Viele Grüße
Double
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Re: Abnehmen

Beitrag von Juna » Montag, 05.06.17, 13:40

Huhu Art- Anne,

ich antworte erst jetzt, da ich erst vor ein paar Tagen über einen interessanten Zusammenhang gestolpert bin, der sich auf Deine Frage bezieht.

https://psychiatrietogo.de/2017/05/31/b ... e/#respond

Dort wird genau dieses Thema aufgegriffen:

Zitat 1:
Die Frage stellt sich ja. Viele denken folgendermaßen:

„Psychopharmaka sind immer lipophil (fettlöslich), damit sie im Gehirn ankommen und wirken können. Also verteilen sie sich auch im Körperfett. Ein sehr übergewichtiger Patient mit 100 Kg Körperfett braucht daher eine höhere Dosis eines Psychopharmakons als ein sehr schlanker Patient mit nur 10 Kg Körperfett.“

Klingt plausibel. Aber stimmt es auch?

Zitat 2:
Merke: Adipösen Patienten brauchen keine höheren Dosierungen der Psychopharmaka, um auf die gleichen Blutspiegel zu kommen. Sie brauchen allenfalls etwas länger, bis sie den steady-state erreicht haben.

(Quelle siehe oben, ich hoffe, dass ich alles richtig gemacht habe :) )

Ich hoffe, dass sich Deine Frage damit beantworte, erstaunlicherweise- allerdings auch (jetzt) logischerweise brauchen Menschen mit mehr Gewicht also keine höheren Dosierungen, einzig Narkotika werden/ müssen an´s Gewicht angepasst werden, sofern mich mein Wissen nicht täuscht.
Das wurde im OP immer nach Körpergewicht, Alter, Geschlecht und Lebensgewohnheiten verabreicht.

Ich hatte mit Schatzi schon mal darüber gesprochen, das wäre der Knaller, dann steigt die Dosis ja iwann ins Unermessliche, vor allem wenn dann noch ein ultra- schneller Metabolismus dazu kommt oder so, dann hat man nachher Dosen, die für andere fast letal sind.

Ich hoffe, dass Du okay bist, ich wünsche euch allen noch einen schönen Pfingstmontag mit wenig Schmerzen und Beschwerden und viel Sonnenschein, vor allem im Herzen.

LG
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Gewichtsabnahme nach erfolgreichem Absetzen

Beitrag von shenoa » Sonntag, 11.06.17, 14:44

Hallo zusammen,

über die Suchfunktion habe ich einige wenige Erfahrungsberichte gefunden, die auf den Aspekt der Gewichtsabnahme nach erfolgreichem Ausschleichen eingehen, aber eben nicht wirklich viele.

Mich beschäftigt genau dieser Punkt aber immens und daher würde ich mich freuen, wenn ihr ggfls. hier einmal kurz berichten könntet, ob und ggfls. wie lange nach der letzten Dosis ihr durch AD zugenommene Pfunde wieder los geworden seid. Und ob diese 'einfach so' purzelten oder durch Sport usw...

Ich weiß nicht, ob ich meine Frage im richtigen Forumbereich stelle - falls nicht, bitte verschieben! :)

Liebe Grüße,
shenoa
2012 - 08.2018 Fluoxetin 20 mg; Diagnosen: Dysthymie, Major Depression und je nach Thera auch unterschiedliche Persönlichkeitsstörungen; :roll:
Nebenwirkung vom Fluo: fortschreitende Schilddrüsenunterfunktion mit ständiger Müdigkeit, Gewichtszunahme (2 kg/Jahr), deutlich reduzierte Thrombozyten

Ab Jan. 2017 Ausschleichversuch, bis Anfang Juni 2017 dann auf 3 mg reduziert, was deutlich zu schnell war. Daher innerhalb von 3 Monaten wieder rauf auf 20 mg (genaue Schritte s.https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 83#p266183). Dosis dann zur Beruhigung ZNS ca. 1 Jahr gehalten.
Interessanter Aspekt: Genau 8 Tage nach jeder Dosisreduktion für 2-3 Tage Symptome wie Rücken-/Kopfschmerzen, schlechte Stimmung. Daher Reduktionstag so gelegt, dass diese Tage auf einem Wochenende liegen.

Neuer Start am
21.08.2018: 18 mg; keine Probleme; Thrombozyten nach wie vor zu niedrig (63) und FT4/FT3 auch bei TSH 1,4.
04.10.2018: 16 mg
15.11.2018: 14 mg; meine emotionale Reaktion auf Stress wird insgesamt stärker - insb. körperliche Unruhe, Gedankenkreisen, Schlafstörungen; ab und an daher 10 - 20 Tropfen Atosil; 150 mg Jod - Schilddrüsenwerte im Normalbereich, Thrombos auf 58 :(
20.12.2018: 12 mg; s.o.; Stresssituation (Job&privat) mit starken Schlafstörungen, daher immer mal wieder Atosil und ein wenig Xanax
24.01.2019: 10 mg; s.o.
28.01.2019: 11 mg; s.o.; Anfang Feb. Stresssituation vorbei, direkt wieder normaler Schlaf :)
01.03.2019: 10 mg; keine Probleme
04.04.2019: 9 mg; Thrombos auf 61
09.05.2019: 8 mg;
13.06.2019: 7 mg; ab 21.06. ziemlich depressiv, daher
24.06.2019: 7,5 mg
.
Der Plan:
18.07.2019: 7,0 mg
22.08.2019: 6,5 mg
26.09.2019: 6,0 mg
31.10.2019: 5,5 mg
05.12.2019: 5,0 mg

LinLina
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Re: Abnehmen

Beitrag von LinLina » Sonntag, 11.06.17, 17:07

Hallo Shenoa :-)

ich habe deine Frage unserem Abnehm-Thread hinzugefügt, ich denke sie passt hier rein.

Insgesamt sind hier nur wenige Mitglieder aktiv, die fertig abgesetzt haben, die meisten schauen danach eher selten ins Forum. Aber du könntest auch unter dem Stichwort "Gewicht" und "Abnehmen" suchen, vielleicht findest du so noch Berichte.

Hast du schon den Erfolgreich abgesetzt Thread durch geschaut, vielleicht berichtet dort auch der ein- oder die andere von Gewichtsabnahme nach dem Absetzen?

http://www.psychopharmaka-absetzen.de/a ... =18&t=7526

Liebe Grüße
Lina
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Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

dragon4277
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Re: Abnehmen

Beitrag von dragon4277 » Dienstag, 13.06.17, 0:27

Hallo ihr lieben,
hallo shenoa,

beim reduzieren abnehmen, ja das gibt es.

Durch psychopharmaka habe ich von 55kg auf 95 kg gestiegen. In nur 3 Jahren. Danach irgendwann angefangen zu reduzieren. Heute wiege ich 75 Kg. Und bin 183 gross.

Nun je weniger psychopharmaka ich einnehme um so geringer wird mein gewicht. Dabei habe ich bis aufs reduzieren der Medikamente nichts aktives unternommen um mein Gewicht zu reduzieren. Mein essverhalten ist die gleiche. meine Körperlichen aktivitäten sind die gleichen.

Allerdings gefühlt habe ich noch weiter 20kg abgenommen. wenn man den Bauchumfang von vorher und heute vergleicht bin ich schlank. ich hab zwar nur 20kg abgenommen aber der Bauchumfang würde sagen es sind 40kg die ich abgenommen habe. Ich denke der ganze Fett wurde zu muskeln umgebaut.

Ich hab noch nicht zuende reduziert. Aber je weniger ich einnehme umso weniger wiege ich und mein Bauchumfang nimmt ab.

Zusätzlich. vertrag ich wesentlich mehr Lebensmittel

Zusätzlich Rauch ich auch weniger. Früher 80 heute nur noch 30 Zigarette,

Wie schon gesagt bis aufs reduzieren der Medikamente hab ich nicht aktive an irgendwas etwas unternommen.

LG Dragon
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2003 Diagnose reine Paranoia
- Zyprexa 5-10mg
J01/2005 Zyprexa abgesetzt auf anraten des Docs ohne auschleichen rückfall+ verschlimmerung ->
03/2005 Diagnose Schizophrenie
-Zyprexa 5mg
2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
10/2013 Amisulprid 300mg
10/2014 amisulprid 200mg
11/2015 amisulprid 150mg
06/2016 Pantoprazol von 40mg auf 20mg
04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg
04/2018 nach langem hin und her und mehrfachen entzugserscheinungen
Pantoprazol 40mg und Amisulprid 150mg (muss mich sehr lange von dieser odyssee erholen)
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shenoa
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Re: Abnehmen

Beitrag von shenoa » Samstag, 17.06.17, 13:38

Hallo Dragon,

wie schön, dass es bei dir so gut klappt mit dem Abnehmen! :)

Ich mache gerade leider die gegenteilige Erfahrung - ich nehme zu, während ich reduziere. Und genau wie bei dir scheinen sich die meisten Pfunde am Bauch zu tummeln. Das ist besonders fies, denn mein Bauch war/ist immer mein Indikator für mein gefühltes Gewicht. Insofern fühe ich mich nun immer fett, auch wenn der Rest ganz ok ist... :evil:

Lieben Gruß,
shenoa
2012 - 08.2018 Fluoxetin 20 mg; Diagnosen: Dysthymie, Major Depression und je nach Thera auch unterschiedliche Persönlichkeitsstörungen; :roll:
Nebenwirkung vom Fluo: fortschreitende Schilddrüsenunterfunktion mit ständiger Müdigkeit, Gewichtszunahme (2 kg/Jahr), deutlich reduzierte Thrombozyten

Ab Jan. 2017 Ausschleichversuch, bis Anfang Juni 2017 dann auf 3 mg reduziert, was deutlich zu schnell war. Daher innerhalb von 3 Monaten wieder rauf auf 20 mg (genaue Schritte s.https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 83#p266183). Dosis dann zur Beruhigung ZNS ca. 1 Jahr gehalten.
Interessanter Aspekt: Genau 8 Tage nach jeder Dosisreduktion für 2-3 Tage Symptome wie Rücken-/Kopfschmerzen, schlechte Stimmung. Daher Reduktionstag so gelegt, dass diese Tage auf einem Wochenende liegen.

Neuer Start am
21.08.2018: 18 mg; keine Probleme; Thrombozyten nach wie vor zu niedrig (63) und FT4/FT3 auch bei TSH 1,4.
04.10.2018: 16 mg
15.11.2018: 14 mg; meine emotionale Reaktion auf Stress wird insgesamt stärker - insb. körperliche Unruhe, Gedankenkreisen, Schlafstörungen; ab und an daher 10 - 20 Tropfen Atosil; 150 mg Jod - Schilddrüsenwerte im Normalbereich, Thrombos auf 58 :(
20.12.2018: 12 mg; s.o.; Stresssituation (Job&privat) mit starken Schlafstörungen, daher immer mal wieder Atosil und ein wenig Xanax
24.01.2019: 10 mg; s.o.
28.01.2019: 11 mg; s.o.; Anfang Feb. Stresssituation vorbei, direkt wieder normaler Schlaf :)
01.03.2019: 10 mg; keine Probleme
04.04.2019: 9 mg; Thrombos auf 61
09.05.2019: 8 mg;
13.06.2019: 7 mg; ab 21.06. ziemlich depressiv, daher
24.06.2019: 7,5 mg
.
Der Plan:
18.07.2019: 7,0 mg
22.08.2019: 6,5 mg
26.09.2019: 6,0 mg
31.10.2019: 5,5 mg
05.12.2019: 5,0 mg

dragon4277
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Re: Abnehmen

Beitrag von dragon4277 » Samstag, 17.06.17, 15:43

hallo shenoa, jap kenn ich.

Des liegt daran das du einen Heisshunger bekommst. Durch die reduktion der Medikamente ändert sich auch der Stoffwechsel wieder. Der körper braucht substanzen die du durch deine normales Ess verhalten nicht bekommst.

Ich hatte z.b. Eisenmangel. Ich hab gegessen und gegessen aber der hunger und die Unruhe haben icht aufgehört. Bis ich darauf gekommen bin das ich eisenmangel hatte.

Hab dann von dm eisentabletten besorgt und die Uruhe und der Heisshunger waren weg.

Dazu hab ich gestern was geschriebne auf meinem eigenen Thread. Vielleicht hilft es dir ja bei deinen abnehm und reduzier versuchen.

http://psychopharmaka-absetzen.de/austa ... &start=180

Lies dir die letzten 2-3 Posts durch.

LG Dragon
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shenoa
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Re: Abnehmen

Beitrag von shenoa » Samstag, 17.06.17, 16:06

Hallo Dragon,

das ist es leider nicht...
Ich habe keinen Heißhunger, esse teilweise kaum etwas und nehme trotzdem zu. Eisenmangel habe ich auch nicht, meine Blutwerte sind top, ich lasse sie alle paar Monate überprüfen, zuletzt vor drei Wochen.

Lieben Gruß,
shenoa
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Ab Jan. 2017 Ausschleichversuch, bis Anfang Juni 2017 dann auf 3 mg reduziert, was deutlich zu schnell war. Daher innerhalb von 3 Monaten wieder rauf auf 20 mg (genaue Schritte s.https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 83#p266183). Dosis dann zur Beruhigung ZNS ca. 1 Jahr gehalten.
Interessanter Aspekt: Genau 8 Tage nach jeder Dosisreduktion für 2-3 Tage Symptome wie Rücken-/Kopfschmerzen, schlechte Stimmung. Daher Reduktionstag so gelegt, dass diese Tage auf einem Wochenende liegen.

Neuer Start am
21.08.2018: 18 mg; keine Probleme; Thrombozyten nach wie vor zu niedrig (63) und FT4/FT3 auch bei TSH 1,4.
04.10.2018: 16 mg
15.11.2018: 14 mg; meine emotionale Reaktion auf Stress wird insgesamt stärker - insb. körperliche Unruhe, Gedankenkreisen, Schlafstörungen; ab und an daher 10 - 20 Tropfen Atosil; 150 mg Jod - Schilddrüsenwerte im Normalbereich, Thrombos auf 58 :(
20.12.2018: 12 mg; s.o.; Stresssituation (Job&privat) mit starken Schlafstörungen, daher immer mal wieder Atosil und ein wenig Xanax
24.01.2019: 10 mg; s.o.
28.01.2019: 11 mg; s.o.; Anfang Feb. Stresssituation vorbei, direkt wieder normaler Schlaf :)
01.03.2019: 10 mg; keine Probleme
04.04.2019: 9 mg; Thrombos auf 61
09.05.2019: 8 mg;
13.06.2019: 7 mg; ab 21.06. ziemlich depressiv, daher
24.06.2019: 7,5 mg
.
Der Plan:
18.07.2019: 7,0 mg
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Re: Abnehmen

Beitrag von Ululu » Samstag, 17.06.17, 17:10

Liebe Shenoa,
ich kenne das. Ich esse das gleiche wie der Rest meiner Familie und davon weniger als die Anderen.
Ich bin nie, wirklich nie, satt. Und was soll ich sagen ? Mein Mann und meine Söhne sind normalgewichtig, bzw. schlank und ich hab inzwischen 30 kg zugenommen. Gefühlt alles am Bauch. Es ist ein Alptraum.
Ich bin erst am Anfang des Absetzens und hatte gehofft, dass sich das wieder gibt, wenn ich da mal weiter bin.
Aber du bist ja fast auf 0. :shock:
Das macht mir ein bisschen Angst.
Vielleicht braucht ja der Stoffwechsel ein bisschen Zeit, um wieder in Schwung zu kommen.
Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen. Man fühlt sich so unwohl, bei mir fühlt sich das so falsch an. Ich war immer schlank.
Sport finde ich so auch sehr schwierig. Ich bin so unbeweglich geworden und total schnell außer Puste.
:vomit:
LG Ute
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Re: Abnehmen

Beitrag von dragon4277 » Samstag, 17.06.17, 18:37

Hallo sheona die frage wäre natürlich ob du zu deinen angegebenen medikamenten noch andere einnimmst. Beliebt ist z.b. Magenschutzmittel die man dann im gesamtpaket gelich mitbekommt.

Zu den Magenschutzmittel kann ich sagen. Ich hab kaum was gegessen. 2 Scheiben brot x3 am Tag und ich bin trotzdem wie ein ballon aufgequillt.

Gibt auch andere Medikamente die übergewicht machen.

Guck mal in deine Medikamenten Liste und mach ein Nebewirkungsprofil und evt ein wechselwirkungsprofil. Ein medikament alleine macht keine nebewirkungen. Zwei können allerdings dann zu bösen feinden werden und dir viel äreger machen. Wobei der Arzt dann kommt nicht von den Medis sagt aber ist halt nicht so. Da ist leider eigeninitiative gefragt zumal die meisten Ärzte entweder NW WW leugenen oder diese gar nicht kennen.

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badsidejoe
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Gewichtszunahme bei Citalopram

Beitrag von badsidejoe » Samstag, 28.07.18, 0:57

Hallo liebe Leute,

weiß nicht wo die Frage reinpasst, deswegen stelle ich sie hier: Nachdem ich immer noch auf einer kleinen Menge Escitalopram Festhänge, beschäftigt mich seit einiger Zeit der Zusammenhang zwischen SSRI und Gewichtszunahme. Weiß man denn was genau im Körper passiert, wenn SSRIs genommen werden. Wirkt sich das ganze vielleicht auf den Grundumsatz aus? Warum wird der Stoffwechsel beeinflusst und wie?

Vielleicht kennt sich ja von euch jemand aus. Würde mich über ein paar Antworten freuen.

Liebe Grüße
Escitalopram:

Seit Juni 2015 10 mg: Gewichtszunahme, Gelenkschmerzen und Asthma, psychisch stabil
Juni - August 2016 Wochenweise -1mg auf 5mg:
problemlos, obige Symptome bestehen, psychisch aber stabil
20.12.2016 4,2 mg problemlos
18.01.2017 3,5 mg problemlos
09.02.2017 2,8 mg depressiv und Schlafprobleme
22.02.2017 3,2 mg Symptome bessern sich
April 2017 2,8 mg problemlos
29.06.2017 2,4 mg problemlos
31.07.2017 1,8 mg

Jamie
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Re: Abnehmen

Beitrag von Jamie » Samstag, 28.07.18, 16:35

Hallo joe :),

ja, AD greifen in den Grundumsatz ein.
In beide Richtungen bei SSRI.
Manche nehmen ab, manche nehmen zu, bei manchen ändert sich gar nichts.
Sie wurden zu Beginn als gewichtsneutral beworben, sind sie aber nicht :evil: .

Was genau im Gehirn verstellt wird, das wissen wir nicht. Es fehlt die Forschung dazu.
Es ist aber anzunehmen, dass so ziemlich jedes Hormon und Neurotransmitter involviert ist, da diese ja alle miteinander verschaltet sind.

Bei manchen gehen die AD auch stark auf die Schilddrüse, was auch zu Gewichtsproblemen führen kann.

Viele Grüße
Jamie
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