Liebe Poti

,
deine Symptome allein könnten auch noch die Folgen des Absetzens sein.
In Verbindung mit einem niedrigen B12 Wert und vor allem grenzwertigen (nach unten) Hämoglobin- bzw Hämatokritwert, denke ich schon, daß der B12 Mangel da negativ mitspielt.
Gerade, wenn die roten Blutkörperchen betroffen sind bzw am unteren Referenzwert herumkriechen ,kann das in Richtung megaloblastäre Anämie gehen, auch eine Folge des B12 Mangels.
Aber das wird dein Arzt sicher im Auge behalten.
Poti hat geschrieben: ↑23.02.2019 10:38
Ah und die sublinguale Variante probier ich auch noch aus, danke euch beiden!
Die gibt's als Methylcobalamin bei Vitamin - Express - ich würde da auch Carlottas

Empfehlung folgen und nur diese eine Form ausprobieren.
Vllt lag die Unverträglichkeit an der Mischung der verschiedenen Cobalaminarten - sie haben alle eine etwas andere Wirkweise - Adenosylcobalamin wirkt zB speziell in den Mitochondrien.
Wenn du die Tabletten hast, eine winzige Ecke abbeißen u schauen, ob alles gut geht.
Poti hat geschrieben: ↑23.02.2019 10:38
Aber ob ich mit diesen Mengen wirklich was bewirken kann, ist natürlich fraglich.. Man weiß ja wahrscheinlich auch nicht, wie lange man mit so einem Mangel leben kann ohne Folgen davon zu tragen
Mit der Zeit denke ich schon, es dauert dann etwas länger.
Ich hatte bei mir vor Kurzem erst nachgeschaut, ich habe die niedrigen B12 Werte seit mindestens 3 Jahren.
Hatte aber im letzten Jahr zunehmende Beschwerden, die ich zuerst dem Entzug zuordnete.
Ist schwierig, das auseinanderzufisseln, weil B12 Mangelsymptome u Absetzsymptome sich sehr ähneln.
Poti hat geschrieben: ↑23.02.2019 10:38
Liebe Anna, du bekommst 6000 µg pro Woche? Das hört sich ja mega viel an.. darf ich fragen, wie weit dein B12-Spiegel schon gestiegen ist?
Unter einer Substitution kann man den nicht messen, zumindestens nicht im Blut, weil da immer sehr hohe Werte herauskommen, weil ja ständig durch das Spritzen Nachschub kommt.
Um reale Werte zu bekommen, müßte ich eine Pause einlegen, das will mein HA zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht - er will dieses Jahr noch so durchziehen, weil ich eben ziemlich starke neurologische Probleme hatte.
Er meinte auch, daß B12 in der Höhe, wie ich es bekomme, nicht überdosiert werden kann, wenn man gesunde Nieren hat.
Der Überschuß wird darüber einfach ausgeschieden.
Ich würde es erstmal, wie oben angegeben versuchen, Poti - vllt klappt das ja u du kannst dann mit der Zeit langsam steigern.
Wenn sich deine Symptomatik allerdings gravierend verschlechtert bzw neurologische Ausfälle dazukommen, würde ich unbedingt nochmal den Arzt konsultieren.
Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
► Text zeigen
Diagnosen: depressive Episode/Angststörung
1999 - 2007 Paroxetin 20mg
2007 Mai Umstellung von Paroxetin 20 mg auf Moclobemid 300 mg
August massive Ängste - aus heutiger Sicht verzögerte Entzugssymptome durch Kaltentzug Paroxetin
September - Klinik/ Umstellung von Moclobemid auf Venlafaxin, 225 mg aufdosiert, dazu Tavor 3x tgl, um die NW zu deckeln, Tavor abgesetzt nach 5 Wochen (noch in der Klinik) Quetiapin 3x tgl/ Dosis früh u. mittags 25 mg, abends 50 mg/nach einem Tag abends nur 25 mg genommen
2008 Januar Quetiapin auf 1x 25 mg abends reduziert
2008 Dezember Quetiapin weggelassen ohne Probleme
2011 u. 2012 je ein Eierstock entfernt (Krebserkrankung) - abrupt in der Menopause gelandet - hormonelles Chaos - starke Beschwerden
seit
2015 November - Auftreten NW Venlafaxin, vor allem Akathisie -Absetzplan - nach 1. Absetzschritt Forum gefunden
Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016 (1999 - 2007 Paroxetin 20 mg)
► Text zeigen
23.01.2016 1.Reduktion um 37,5 mg auf 187,5 mg gem. Psychiaterin (sollte alle 2 Wochen um 37,5 mg reduzieren), sehr starke Symptome-als lebensbedrohlich empfunden, zusätzlich Moxonidin 0,3 mg (BD-Senker) abends - unser Forum gefunden
22.02.2016 168,75 mg
19.03.2016 150 mg
16.04.2016 135 mg
14.05.2016 121,5 m
16.06.2016 112,5 mg
22.07.2016 102,5 mg
21.08.2016 92,5mg
17.09.2016 82,5 mg
14.10.2016 75 mg
10.11.2016 67,5 mg
03.12.2016 60,5 mg
29.12.2016 54 mg
25.01.2017 48 mg
19.02.2017 42,5 mg
15.03.2017 37,5 mg
09.04.2017 33 mg
04.05.2017 29 mg
30.05.2017 25,5 mg
25.06.2017 22,5 mg
20.07.2017 19,5 mg
14.08.2017 17 mg
04.09.2017 14,5mg
30.09.2017 13mg
22.10.2017 11,7mg
14.11.2017 10,5mg
05.12.2017 9,5 mg
20.12.2017 8 mg
09.01.2018 7 mg
28.01.2018 6 mg
02.02.2018 aufdosiert 6,3 mg
bis April 2018 4,5 mg
Pause wegen absoluten Crashs - starke Symptomatik: Muskelschwäche, -zucken, -schmerzen, Schluckbeschwerden, konnte keine 10m am Stück laufen, benötigte monatelang einen Rollator, konnte nicht lange sitzen, wochenlang ohne Schlaf, 13 kg Gewichtsabnahme in kurzer Zeit, Vulvodynie, hoher BD - 3x Klinik stationär mit schlimmen Verdachtsdiagnosen - 3 verschiedene AB nacheinander , Wechsel von BD-Medikamenten uvm
Weiter gehts:
14.10.20 14 Kügelchen (ca. 4,2 mg)
13.12.20 13 Kügelchen (ca. 3,9 mg)
25.01.21 12 Kügelchen (ca. 3,6 mg)
28.02.21 11 Kügelchen (ca. 3,3 mg)
06.05.21 10 Kügelchen (ca. 3,0 mg)
•seit Mai 2018 Blutdrucksenker abgesetzt - BD stabil u gut
•seit August 2018 B12 - Injektionen i.m. 6000 mcg pro Woche, seit April 2019 B12 - Injektionen auf 3000 mcg verringert, 2 Wochen auf 1500 mcg - immer noch zu viel - ca 2h nach Injektion: lähmende Müdigkeit, Herzrasen, Anfang Mai 2019 B12 abgesetzt
04.06.21 9 Kügelchen (ca. 2,7 mg)
Mein Thread:
viewtopic.php?p=409341#p409341
Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.