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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

carriecat
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von carriecat »

padma hat geschrieben:Magenschmerzen, Sodbrennen...

Kamillenteesud zubereiten: 2 Beutel hochwertigen Kamillentee mit ca. 60ml ( halbe kleine Tasse) kochendem Wasser übergiessen, 10 - 15 min ziehen lassen.
Vorsicht, denn Kamillentee ist bei Histaminintoleranz eigentlich nicht geeigent. Überhaupt gibt es nur wenige Tees, die man trotz Hi trinken kann.
Liebe Grüße,
Anja
____________________________________________________________________
Panikattacken im Nov. und Dez. 2010 aus heiterem Himmel
Citalopram 20 mg und Doxepin 10 mg (Aponal) ab Ende Dezember
Mirtazapin 15 mg ab Ende Januar statt Aponal
15 kg zugenommen in einem halben Jahr
Ab Juni 2011 Tabletten halbiert, ab Juli 2011 geviertelt
Ende August die letzten 5 mg Citalopram genommen, 3,75 mg Mirta eine Woche länger, dann auch abgesetzt.
Kurze Zeit danach kam das nächtliche Herzrasen wieder samt Tremor in den Beinen und Hitzeströme durch den ganzen Körper, Schwächegefühl und Erschöpfung - Eisen und Vitamin B-Komplex genommen
Danach hatte ich Magenbeschwerden, konnt nicht richtig essen und trinken und kriegte dann Herz- und Atemprobleme
Habe kurzzeitig Lasea genommen, danach Orthomol Vital F incl. Omega-3-Kapseln, um mal wieder ein bißchen auf den Damm zu kommen. Fühlte mich nur schlapp und krank.
War dann von Nov - Dez 2011 in einer Psychosomatischen Fachklinik. Es wurde langsam besser, was ich aber nicht auf die Behandlung dort zurück führen würde.
Seit 02/2012 arbeite ich wieder, in 05/2012 bin ich jetzt über ein halbes Jahr ohne Medis und es geht mir wieder recht gut. Manche Tage quäle ich mich aber immer noch mit Schwindel und Depersonalisierung. Und ab und zu nächtliche Panik mit Kribbeln am ganzen Körper und Herzklopfen.
Oktober 2012: Bin tagsüber viel müde, erschöpft, schwindelig und kämpfe immer mal wieder mit Angstattacken.
März 2013: Immer mal wieder Schwindel, Depersonalisierung und Angst
November 2013: Magenbeschwerden, Atemprobleme

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perseverance
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von perseverance »

Rafa13 hat geschrieben:
Atmen ... bei Unruhe und Angst. ... Nase tief einatmen, Atem anhalten - dann wieder tief ausatmen. Habt ihr schon mal beobachtet, dass Menschen die tief und langsam atmen viel ruhiger sind bzw. beobachtet Menschen, die böse sind oder voll des Ärgers, sie atmen sehr schnell.
Und viele Menschen halten die Luft sogar immer wieder ganz an! (Ich z. B.). Vielleicht ist das eine generelle Haltung aus einer Grundangst heraus, dergestalt, dass man sich "klein" macht. Wer nur ganz flach ein- und ausatmet, macht sich ja kleiner und unauffälliger.

Also mir hilft das Atmen üben enorm. Hilft auch gut zusammen mit Yogaübungen.
Ich kenne nur einige wenige Yoga-Übungen, aber schon dies bisschen kombiniert mit rhythmisch-langsamem Ein- und Ausatmen hilft erstaunlich für alles, was mich belastet. Auch ganz simple Gymnastikübungen lassen sich mit Atmen kombinieren.

Grüße
Perceverance
Symptome, Diagnose: Hörsturz September 2012; "Burnout", seither einseitig taub mit Tinnitus, 5 - 6 Monate krankgeschrieben, Beginn Einnahme Venlafaxin 75mg;
Medikament:
Venlafaxin[/b] 75 mg
Absetzverlauf:
1. Absetzversuch:
5. Mai 2013 im 4- bis 6-Wochen-Abstand herunterdosiert von 75mg >> ; 37,5 mg erreicht am 7.4.14
Absetzerscheinungen: wechselnd, aber nach jedem Absetz-Schritt Muskelkater in den Beinen. Wechselnd begleitet von Blähungen und manchmal Durchfall; große Müdigkeit, psychische Labilität. Nach 1 Woche meist wieder stabil gewesen.
25.5.2014: Venlafaxin wieder hochgesetzt auf 75 mg nach Trennung vom Partner
2. Absetzversuch:
Absetzerscheinungen: wie beim ersten Absetzversuch.
30.08.2014 von 75 mg stufenweise abdosiert ...
30.3.15 45mg > 37,5 mg; 25.4.15 > 34 mg;
1.12.2015: bei 18 mg angekommen.
14.2.2016: auf 15 mg reduziert
28.3.2016: auf ca. 13,5 mg reduziert
1.5.2016: auf ca. 12,8 mg reduziert
5.6.2016: auf ca. 12 mg reduziert = 36 Kügelchen
18.7.2016 runter auf 33 Kügelchen
10.10.16 runter auf 26 Kügelchen = ca. 8mg
13.1.17 in Minischritten von 2 Kügelchen weiter runter auf 13 Kügelchen = ca. 4,2 mg
5.5.2017 immer weiter halbe Milligramm runter bis auf 8 Kügelchen = ca. 2 mg
Anfang Juni 2017: 0 mg erreicht! Der letzte Schritt war also von ca. 1,5 mg auf NULL.
5.7.2017 weiterhin auf NULL :)
1.1.2018 weiterhin auf Null, psychisch ok, 3-4 mal/Woche plötzliche Muskelschmerzen in den Beinen
Ewunia
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Ewunia »

Ängstlichkeit (frei flottierende Angst):
Ablenken, z.B. Kreuzworträtsel, Putzen (ja, die Bewegung ist gut), mit Tochter Hausaufgaben besprechen,
Hinlegen und tief Atmen

Weinen
Ausweinen, nicht dagegen ankämpfen
in Decke packen --> vermittelt Geborgenheit
wenns gar nicht geht, versuche ich ein wenig zu schlafen
Medikation:
Mirtazapin 15 mg (seit 01.02..21)
Lithium 1125 mg ( seit 01.02.21)
Lorazepam:
4 × 1 mg (seit 01.02.21)
Reduktion
0 - 0 - 0,25- 0,25 mg

Abili*y 10 mg (seit 01.02.21)




Diazepam: Reduktion 2013/2014

Quetiapin: Ausgangsdosis 600 mg
25.07.17 0 mg

Taxil*n: Ausgangsdosis: 100 mg - alle 2 Wochen 6,25 mg-Schritte
04.07.2016 0 mg

Lyri*a: Ausgangsdosis: 300 mg = 15 ml - 0,1 ml Schritte täglich
25.07.16- 29.01.2017

Lithium 900mg abgesetzt vom 01.04.19 - 25.09.19 alle 2 Monaten um 225 mg reduziert
--> zu schnell, Wiedereindorierung Juli 2020

Venlafaxin: 02/2017 bis 01/2019 vom 225 mg auf 137,5 mg in 12,5 mg Schritten
01.12.20 auf 125mg
01.02.20 Versuch auf 112,5 mg, nach einer Woche heftiger Entzug, wieder zurück auf 125 mg
01.03.20 Versuch mit Kügelchenmethode: jeden Tag ein Kügelchen weniger
26.03. Zusammenbruch, wieder auf 125 mg, starke Depression mit Angstzuständen

In der Klinik (Februar 2021) ganz abgesetzt - keine Entzugserscheinungen.(????)
carriecat
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von carriecat »

Was mir wirklich hilft, grade bei der Histaminintoleranz bzw. der Unverträglichkeit vieler Nahrungsmittel.

Ich nehme jetzt hochdosiert Vitamin C: bisher 1,5 gr. pro Tag, also vor jeder Mahlzeit 500 mg. Ich denke ich werde aber noch auf 2 gr. hochgehen.
Vitamin C ist ein natürlicher Histaminkiller.
Liebe Grüße,
Anja
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Panikattacken im Nov. und Dez. 2010 aus heiterem Himmel
Citalopram 20 mg und Doxepin 10 mg (Aponal) ab Ende Dezember
Mirtazapin 15 mg ab Ende Januar statt Aponal
15 kg zugenommen in einem halben Jahr
Ab Juni 2011 Tabletten halbiert, ab Juli 2011 geviertelt
Ende August die letzten 5 mg Citalopram genommen, 3,75 mg Mirta eine Woche länger, dann auch abgesetzt.
Kurze Zeit danach kam das nächtliche Herzrasen wieder samt Tremor in den Beinen und Hitzeströme durch den ganzen Körper, Schwächegefühl und Erschöpfung - Eisen und Vitamin B-Komplex genommen
Danach hatte ich Magenbeschwerden, konnt nicht richtig essen und trinken und kriegte dann Herz- und Atemprobleme
Habe kurzzeitig Lasea genommen, danach Orthomol Vital F incl. Omega-3-Kapseln, um mal wieder ein bißchen auf den Damm zu kommen. Fühlte mich nur schlapp und krank.
War dann von Nov - Dez 2011 in einer Psychosomatischen Fachklinik. Es wurde langsam besser, was ich aber nicht auf die Behandlung dort zurück führen würde.
Seit 02/2012 arbeite ich wieder, in 05/2012 bin ich jetzt über ein halbes Jahr ohne Medis und es geht mir wieder recht gut. Manche Tage quäle ich mich aber immer noch mit Schwindel und Depersonalisierung. Und ab und zu nächtliche Panik mit Kribbeln am ganzen Körper und Herzklopfen.
Oktober 2012: Bin tagsüber viel müde, erschöpft, schwindelig und kämpfe immer mal wieder mit Angstattacken.
März 2013: Immer mal wieder Schwindel, Depersonalisierung und Angst
November 2013: Magenbeschwerden, Atemprobleme

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Mrs Columbo
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Mrs Columbo »

Danke für diesen Thread, da steht viel Wertvolles und Hilfreiches drin!! :)

Gegen den psychischen Horror (Angst/DR/DP/negative Zwangsgedanken) der bei mir immer einhergeht mit dem Gefühl, dass es nicht mehr aufhört und ich durchdrehe:
Da die Symptome ja wellenartig kommen, schreibe mir in symptomfreier Zeit/Fenstern selber einen Brief, den ich lesen kann, wenn es wieder losgeht. Ich versuche, diesem anderen Teil in seiner Welt so genau wie möglich zu beschreiben, wie normal jetzt das Denken und Fühlen gerade funktioniert, wie ich alles wahrnehme und empfinde OHNE Angst und DR/DP, was einem ja immer vorgaukelt, wahrer zu sein, als alle Hoffnung. Ich schreibe alles auf, was mir helfen könnte und Mut macht, dass ich mich nciht im Stich lassen werde, etc.

Akut: Wenn eine Angstwelle oder ein negativer Gedanke kommt, versuche ich das Kopfkarussel konsequent mit Disziplin zu stoppen und mit einem Bild zu ersetzen, was in mir (kurzzeitig) Ruhe auslöst bzw ein bisschen Entspannung macht. Das ist sehr anstrengend und gelingt nicht immer gegen die machtvollen Anstürme, aber hilft mir manchmal, etwas runterzufahren und kurze kleine Inseln von Ruhe bewußt wahrzunehmen, und seien es nur Sekunden.

Ich trinke keinen Kaffee, weil mich der nervös macht.

Manchmal hilft es, stupide Arbeiten zu machen, die nicht allzuviel Konzentration benötigen.

Wünsche allen gute Besserung!!
Liebe Grüße,
Mrs Columbo
Symptome: (Wiederkehrende depressive Episoden, Stimmungsschwankungen, gelegentlich unklare Symptome wie Erschöpfung, Schwindel); Diagnose: (unklar, meist Depression als Hauptsymptom. 2009: Akut Erschöpfungsdepression wg. Krebserkrankung)
Medikation: (Fluoxetin, 20mg, 7 Monate) (>>) (Venlafaxin, 75mg, 1 1/2 Jahre)
Absetzverlauf (15.09.2011, 75mg): (1 Monat 55mg) (>>) (1Monat 37,5mg) (>>) (6 Wochen lang weiter herunterdosiert bis auf 12 mg) (>>) (1 Monat 12mg) (>>) (seit 02.02.2012 auf 0mg)

Seither protrahierter Entzug in Wellen.
Nach 9-monatiger symptomfreier Zeit begann nach OP alles von vorne.
Hauptsymptome: Depersonalisation/Derealisation; Angst; negative Zwangsgedanken.

Seit 4/5 2015 symptomfrei!
sly

Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von sly »

Hallo zusammen,

es klingt vielleicht etwas angestaubt und ich bin auch nicht extrem religiös aber ich habe in meiner üblen Depressionsphase wirklich oft gebetet!
Das hat mir immer Mut gemacht und ich habe immer daran geglaubt Gott würde mir schon eines Tages helfen und mich nicht im Stich lassen. Ich bin auch wieder gerne Sonntags zur Kirche gegangen. Diese Ruhe und der Frieden in unserer alten Kirche tat mir irgendwie gut.

Dann habe ich noch etwas Verrücktes gemacht!
Auf meinem morgentlichen Spaziergang mit meinem Hund kommen wir immer an vielen Eichen vorbei.
Ich habe mir einen Baum ausgeguckt und diesen WIE EINEN GUTEN FREUND UMARMT.
Ich habe dann sowas gesagt wie "Starker Baum, ich bin krank. Gib mir etwas von deiner mächtigen Stärke!

Mir hat das Mut gemacht, Kraft gegeben und letztendlich auch wohl geholfen.

Manchmal mache ich das heute noch bei "meinem" Baum. Ich umarme ihn und sage heute "Lieber Baum, ich danke dir für deine Stärke!"

Klingt vielleicht albern aber meinem Kopf hat es geholfen. Ich glaube auch Pflanzen haben irgendwie eine Seele.

Alles Gute an euch da draußen!

Sly :wink:
Unchained
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Unchained »

Hallö denn,

Hm meine Taktiken zum entziehen, entsprechen einer bestimmten Grundeinstellung zu allen Arten von Zwangs(beinhaltet auch Sucht) erkrankung. Die Theorie ist das keine Sucht oderselbstschädigendes Verhalten mit Ersatzhandlungen, geheilt werden kann. Egal um welche Substanz oder Selbstschädigendes Verhalten es sich bei mir bisher handelte, hat es sich bei immer bewährt die Substanz oder das Verhalten als solches ganz auszuschleichen, ohne Ersatzmittel oder Handlung.
Die goldene Einsicht, wie zum Bleistift bei Alkohol, ist numa. Wozu brauch ich das? Schmeckt es? Löst es meine Probleme? Bringt es mich in meiner persönlichen Entwicklung iwie weiter? Hab ich mehr Geld etc...
Nein, nein, nein, nein, nein.......


Nichts desto Trotz ein paar Dinge die den Anfang mit aufhören sehr erleichtern und nicht unbedingt in die Kategorie Ersatzhandlung fallen.
egal ob körperlich oder psychische Erscheinung. Immer einen Notfallplan haben: Sprich evtl. dem Arzt oder der besten Freundin Bescheid geben was gerade los ist damit einer Bescheid weiss und entsprechende Notfallrufnummern bereit liegen haben.

Gegen Depressionen, Agressionen, Angst, Suchtdruck.... psychische Symptome
1.Haustier, dem Hamster ausführlich erklären, was einen gerade nervt. :D Ist komplett irre :o , aber das beste Antidepressiva und Beruhigungsmittel überhaupt. Oder auch Tierforen wälzen oder Tierheime besuchen und dort helfen. Oder was einen eben positiv beschäftigt und auch wirklich nützlich ist, ohne den Beigeschmack von sinnlos Verhaltenstraining.
2. Therapeutin manchmal auch ne Selbsthilfegruppe, je nachdem wie man es verträgt.
3. Achtsamkeit, versuchen sich in dieser Zeit möglichst nicht zusätzlich mit problemen zu belasten wenn es nicht wirklich sein muss, sondern wirklich Hobbies Freunde, alles was leicht ist und Freude bringt den absoluten Vorrang geben.
4. Sich immer klar sein das wenn Suchtdruck kommt, das Säugetier in uns aktiv ist und nicht der Verstand. D.h. Niemals den Gedanken hegen man müsse auf irgendetwas verzichten, das ist gaukelt uns unser Reptilienhirn nur vor und ist völliger Quatsch.
5. Spazieren gehen, radfahren raus ans Licht.

Körperliche Symptome:
Schwindel,
Sich leicht beschäftigen zu hause, ich putze meistens, male, red mit dem Vieh etc. kurze Spaziergänge aber eben wegs Unfallgefahr aufpassen! nicht auto oder radfahren und sorgfältig und langsam beschäftigen, immer mit Sitzpausen. Je nach Ausprägung.

Schweissausbrüche,
ist unangenehm, kann man wenig machen ausser viel Wasser und Tee trinken, Bettwäsche oft wechseln. bei mir war es meistens kalterschweiss bei Entzügen. Da konnt ich aber eh nicht mehr vor die Tür war zu extrem die Entzugserscheinungen.
Migräne, Kopfschmerzen, andere harmlose körperliche Schmerzen:
Schmerz ist sehr kontraproduktiv, deshalb da von einem Arzt mit nicht abhängigmachende Schmerzmittel geben lassen. Mir hilft meisten Ibuprofen in niedriger Dosierung, wenn der Schmerz noch nicht die volle Ausprägung erreicht hat.

Übelkeit,
altes Hausmittel ohne Nebenwirkung, Stückchen Ingwer kauen, gekochte Kartoffeln oder vom Arzt etwas ohne Suchtpotential verschreiben lassen

Zittern,
Solang es nicht zu schlimm wird auch leichte Beschäftigung mit obengenannten Dingen bei Schwindel und auch hier bitte Unfallgefahr beachten.

So das war es dann
Gruß
carlotta
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von carlotta »

Hallo Hummer,

wie lange ein Symptom anhält, ist individuell sehr unterschiedlich. Seit wann hast Du diese Probleme? Wie hast Du genau abgesetzt und welches Präparat?

Hast Du einen eigenen Absetz-Thread? :?: Es wäre am besten, Deine Symptome dort zu schildern, zusammen mit allen anderen notwendigen Infos, denn man kann Dir nur valide Ratschläge geben, wenn man ein möglichst umfassendes Bild hat bzgl. Symptomatik, Medikation und Absetzhistorie. Dabei sollten etwaige andere Erkrankungen und Medikamente auch berücksichtigt werden.

Bzgl. der Zaps habe ich in US-Foren schon öfters gelesen, dass Fischöl helfen kann. Die Omega-3-Fettsäuren (sollten in einem bestimmten Verhältnis sein), stellen dem Gehirn die notwendigen Stoffe zu einer Regeneration bereit. Mehr Infos findest Du in diesem Thread: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=19&t=982

Lies Dir das bitte mal in Ruhe durch. Evtl. wäre es einen Versuch wert.

Ansonsten kann ich Dir nur raten, bleib möglichst ruhig. Alle Symptome klingen irgendwann wieder ab. Sobald man sich hineinsteigert, werden sie meist schlimmer. Ich weiß, es ist leicht gesagt, aber wir machen hier immer wieder die Erfahrung, dass Ablenkung zusammen mit Stressvermeidung eine wichtige Rolle spielt.

Liebe Grüße und gute Besserung :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)

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kiami
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von kiami »

Also ich finde die krämpfe in den beinen so ekelhaft... und ich hab arnikasalbe gekauft und die hilft mir gut...

ansonnsten kann man ja nicht viel machen außer sich ablenken.
mfg
pina
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von pina »

Aufbau Musik:

https://www.youtube.com/watch?v=2hOSAGx ... ata_player

Bei Krämpfen bzw. kribbeln in den Gliedern, Anspannen - halten - lösen,
öfters hintereinander ( Muskelentspannung nach Jacobsen)

Raus gehen, wenn möglich

Schlafen, baden

ablenken mit leichten Dingen(Staubsaugen, Kochen...)
08.06.2021 35 Monate auf Null

Aktuell:

Nicht Symptomfrei, aber auf einem guten Weg.
Fenster und Wellen wechsel sich wieder ab. Das bedeutet die Fenster werden wieder länger, von ein paar Stunden hinauf zu ein paar Tagen und nun ein paar Wochen und das nach dem ich Monate lang von einer Welle in eine andere gerutscht bin (vom 8.Monate nach Null bis ca. 27/28 Monate nach Null - Dauerleiden)

Von 120mg auf 0 mg CYMBAL*TA:

0 - 0 - 0 seit dem 08.07.2018

1 - 0 - 0 = 0,11 mg seit 21.05.2018
2 - 0 - 0 = 0,22 mg seit 01.05.2018
3 - 0 - 0 = 0,33 mg seit 09.04.2018
3 - 1 - 0 = 0,45 mg seit 04.03.2018
3 - 2 - 0 = 0,56mg seit 30.01.2018
3 - 3 - 0 = 0,6666mg seit 29.12.2017
4 - 3 - 0 = 0,777mg seit 18.09.2017
4 - 4 - 0 = 0,8888 mg seit 02.09.2017
5 - 5 - 0 = 1,1 mg seit 13.08.2017
6- 6- 0 = 1,3 mg 08.08.17
7- 7-0 = 1,5 mg 25.07.2017
8- 8- 0 = 1,7777... mg seit 08.07.2017
9 - 9- 0 = 2 mg seit 01.07.17
10 - 10 - 0 seit 04.06.2017 = 2,22 mg
13 - 13 - 0 Kügelchen = 2,89 mg seit 30.04.2017
Es geht weiter - diesmal wieder normal und kein MT
Von 21 - 21 - 0 bin ich auf 17 - 17 - 0 Kügelchen = 3,78 mg seit 06.03.2017
von 25 auf 2x 21 Kügelchen, das entspricht 2,3 mg - 2,3 mg = 4,6mg aktuell seit November...
27.10.2016 25 Kügelchen - 25 Kügelchen -0
3,3mg - 3,3mg - 0 seit 27.07.2016 (30 Kügelchen -30Kügelchen - 0)
4,5 mg - 4,5 mg - 0 seit 04.06.2016 genaue Dosis Berechnung ab dem 30.06.2016( 41 Kügelchen - 41 Kügelchen -0)
---------- Werte nicht genau, da Kapsel immer mitberechnet wurde:
8,01mg - 8,01 mg - 0 seit 30.06.2016
8,91 mg - 8,91mg - 0 seit 04.06.2016
9,91 mg - 9,91 mg - 0 seit 02.05.2016
11,6638mg - 11,6638mg - 0 seit 09.04.2016
13,867mg - 13,867mg - 0 seit 05.03.2016
17,35mg - 17, 35 mg - 0 mg seit 15.01.2016
18,86mg - 18,86 mg - 0 seit 19.09.2015
20,5 mg - 20,5 mg seit 14.08.2015
22,32 mg - 22,32 mg 24.07.2015
24mg - 24mg- 0 19.06.15
27mg - 27 mg - 0 24.05.2015
12.11. 2014 bis 23.05.2015 erhöht auf 30mg - 30mg - 0
13,68 mg - 13,68mg - 0 seit 04.11.2014
15,2 mg - 15,2mg - 0 seit 11.10.2014
18, 05mg - 18, 05mg- 0 seit 11.09.2014
19,22mg - 19,22mg - 0 seit 30.08.2014
25, 7mg - 25, 7 mg - 0 seit 14.08.2014
30mg - 30mg - 21.05.2014
4,45gn - 4,45gn - 0 gn seit 29.04.2014
4,98gn - 4, 98 gn - O seit 09.02.2014
5, 24gn - 5, 24 gn-O seit 28.12.2013
4, 82gn - 4, 82gn - 0 seit 26.12. 2013
5.24 gn - 5.24gn - 0 seit 01.12.2013 (ab hier mit Waage)

52 - 52 - 0 Cymbalta seit 01.11.2013
54 - 54 - 0 Cymbalta seit 29.09.2013
60 - 60 - 0 Cymbalta seit Juli 2011

Sommer 2011 schwere depressive Episode
Maya
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Maya »

Ein Musikinstrument lernen.
Habe mir jetzt im "hohen Alter" von 41 Jahren ein Klavier zugelegt und nehme Unterricht, es kommen schon total schöne Melodien zustande. Irgendwie "sortiert" es das Gehirn...
2007- 2013 (Juli) Trimipramin 2-5 Tropfen abends (zwischendurch ca. 12 Monat Sertralin, kein Ausschleichen, auch keine Symptome)
2008-2009 Citalopram 20 mg (Kurzfristig 40 mg) wegen sehr schwieriger persönlicher Situation,
2009-2013 Citalopram 10 mg, 2010 kurzfristig zusätzlich Johnniskraut hochdosiert, bei "Bedarf" zwischendurch 20 mg Citalopram,
zwei gescheiterte Absetzversuche da direkt auf 5 mg

22.07.2013 Citalopram 9,5 mg am dritten Tag Kopfdruck, dumpfes Gefühl, unruhige Beine, innere Leere, Ängstlichkeit
15.08.2013: 9,0 mg, Symptome wie oben
06.09.2013: 8,5 mg, keine Symptome
06.10.2013: 8,0 mg,
03.12.2013: 7,5 mg,
18.02.2014: 7,0 mg,
18.03.2014: 6,5 mg,
02.04.2014: 6,0 mg,
21.04.2014: 5,5 mg.
03.05.2014: 5,0 mg, Kopfschmerzen, fiebrig, Muskel- und Gelenkschmerzen, starkes Krankheitsgefühl,
Übelkeit für zwei Wochen
10.08.2014: 4,5 mg, keine Symptome
26.08.2014: 4,0 mg,
09.09.2014: 3,75 mg,
20.10.2014: 3,25 mg, Unruhe, Mutlosigkeit
26.10.2014: 3,0 mg, Frust, Hoffnungslosigkeit, nach ca. 3 Wochen langsam Besserung, eine Woche darauf sehr depressives Gefühl,
hält noch an :-(, Kopf- und Gelenkschmerzen für weitere 2 Wochen
02.01.2015: 2,5 mg, Eisenmangelanämie, Eisentabletten, B12, Vit D zusätzlich, keine Absetzsymptome
30.01.2015: 2,0 mg, nach 13 Tagen zunehmend depressives Gefühl
nach 4 Wochen langsam Besserung, extreme Nervosität wegen beruflicher Gespräche, Kortisonspritzen, langsame Besserung

15.04.2015: 1,75 mg keine Symptome
12.05.2015: 1,5 mg, nach 7 Tagen depressives Gefühl, "Ziehen" im Kopf, als wenn wirklich ein Stoff fehlt
zwischendurch oft depressives Gefühl, ab Ende Juni besser
11.07.2015: 1,25 mg, keine Symptome
14.08.2015: 1,00 mg, am 6. Tag Beinschmerzen, nach 10 Tagen fiebrig, nach 3 Wochen depressiv, hoffnungslos, Gefühl der Einsamkeit, auch Ende September noch sehr depressives Gefühl, sehr nervös

14.10.2015: 0,9 mg, keine Symptome
12.11.2015: 0,8 mg, nach 5 Tagen minimale Symptome für 3 Tage, nach drei Wochen "Ziehen und Watte im Kopf, depressives Gefühl für 2 Tage
10.12.2015: 0,7 mg, keine Symptome
06.01.2016: 0,6 mg, keine Symptome
04.02.2016: 0,5 mg, zwei grippale Infekte innerhalb 5 Wochen, oft erhöhte Temperatur, körperlich sehr schwach
03.03.2016: 0,4 mg, keine Symptome

31.03.2016: 0,3 mg, nach 5 Tagen Beinschmerzen, Nackenschmerzen, sehr erschöpft, leichtes Fieber für einen Tag. Nach 14 Tagen depressives Gefühl

29.04.2016: 0,2 mg, nach 7 Tagen Unwohlsein ( Wetterumschwung? ), gereizt, überempfindlich, etwas benommen, leicht fiebrig, Muskelschmerzen, starker Durst, traurig, sehr müde, nach 5 Wochen etwas Besserung

15.06.2016: 0,15 mg, nach 5 Tagen leichter Kopfdruck, "Ziehen" im Kopf für zwei Tage, danach besser

20.07.2016: 0, 1 mg, nach 5 Tagen leichter Kopfdruck und leichtes Ziehen im Kopf, etwas matschig, komisches Gefühl im Mund, nach 3 Wochen Kopfschmerzen, leichter Vit.-D-Mangel (23): ab 08.09.16 für zwei Tage 100000 Einheiten, danach wöchentlich 20000 Einheiten Vit. D
14.10.2016: 0, 05 mg Citalopram, drei Wochen Antibiotika wegen starker Blasenentzündung, insgesamt sehr schwach
02.11.2016: 0 mg, Schluss aus vorbei mit AD, bisher keine Symptome :D

4 Monate auf Null, keine Symptome
sly

Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von sly »

:!: Omega-3 Fischölkapseln oder noch besser kalt gepresstes Leinöl :!:
______________________________________________________________________

:shock: Also Leute nehmt UNBEDINGT Omega-3 Fischöl oder echtes Leinöl während des Ausschleichens!!! :shock:
Ich lese immer wieder, auch in internationalen Foren, dass Omega-3 Absetzsymptome verhindert und bestehende sogar nach Einnahme beseitigt!

Scheint sich wirklich mittlerweile als echtes und zuverlässiges Hilfsmittel zu bewähren!

Ich nehme es auch und habe fast null Symptome beim Absetzen.

Alles Gute!

Sly :wink:
kleine baerin
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von kleine baerin »

Hey Sly...ich hab mit Omega 3 auch fast sofortige Sympthomreduktion verspürt, insbesondere die Zaps gingen schnell drastisch zurück.

Allerdings würde ich nicht unbedingt für jede/n Leinöl empfehlen. Es sei denn, man hat eine vollkommen gesunde Schilddrüse (wer hat die schon). Denn Leinöl enthält Phytoöstrogene und die haben unerwünschte Wirkungen auf die Schilddrüse. Zudem können sie bestimmte Krebsarten, wie z.B Brustkrebs, fördern. Also Leinöl oder Leinsamen besser nicht hochdosiert nehmen.

Ich selbst nehme Hanföl, da ich mit Fischöl aus diversen Gründen Probleme habe.

Herzliche Grüße, Sonja
Bin 50 Jahre, seit 30 Jahren verheiratet (immer mit demselben Mann) und Mutter zweier erwachsener Söhne, auf die ich sehr stolz bin.
Mitte 2012: Angsterkrankung und Depression. Aufenthalt in 3 psychiatrischen Kliniken. Die ersten beiden waren der reine Horror, noch nie wurde ich so dermaßen gedemütigt, sowohl von Ärzten wie vom Pflegepersonal. Sowas gehört verboten und bestraft. Bekam Medikamente, die ich zunächst verweigerte, dann aber schlucken musste, da man mir mit Zwangsmedikation drohte. Es war u.a. Amitriptilin und Resperidal. Die Nebenwirkungen waren extrem: Atemdepressionen, Herzstolpern, Bewegungsstörungen, Blasenentleerungsprobleme, Panikgefühle, Schwindelanfälle usw. Bin mehrmals umgekippt. So oft es ging behielt ich darum die Tabletten im Mund und entsorgte sie dann.
Erst die letzte Klinik, die mein Mann und meine Mutter durch intensive Recherchen für mich ausgesucht hatten, konnte mir helfen. Dort wurde ich am 6. Sept. 2012 aufgenommen. Ich bekam Cymbalta 60mg am Morgen, am Abend Seroquel Prolong 200 und später dazu noch Seroquel 100 zum Schlafanstoss.

Seroquel Prol. Einnahme von Sept. bis Ende März. Dann kalt abgesetzt, keine Probleme. Ich hatte ja noch die 100er unretadiert zum Schlafen.

Anf. Oktober 2013 sehr schnelles Absetzen Seroquel und Cymbalta, da es mir damit nicht mehr gut ging. Absetzerscheinungen:

Schlaflosigkeit-Übelkeit-Brain Zaps-Stimmungsschwankungen-Juckreiz-Schwitzen-Frieren-Gliederschmerzen-Schwindel-Herzstolpern-Augenentzündung-Gangunsicherheit
Nach ca 3 Wochen Einn. Hanföl (Omega 3) Sanddorn (Vit.C) Magnesium Vit.B Komplex und ich begann eine Trinkkur mit Stutenmilch. Nach 1 W. wurde es deutlich besser und es ging mir richtig gut. Einige Sympthome sind wieder zurück, aber längst nicht mehr so schlimm. Am meisten belastet mich noch die Übelkeit, die unvermutet auftritt. Habe auch das Gefühl, dass ich sehr wetterfühlig geworden bin, insbesondere Tiefdruckgebiete mit Wind sind unangenehm.
marco1980

Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von marco1980 »

Hallo an alle

Ich nehme Melatonin als Einschlafhilfe, denn Schlaflosigkeit war mein grösstes Problem.

Bei mir hilft es extrem gut, besser als alle chemischen Keulen die ich bis jetzt probiert habe, vor allem hat es meinen Schlaf-Wach Rythmus normalisiert. Ich hatte auch das Problem vor 4 Uhr morgens auch sonst nicht einschlafen zu können (auch wenn ich nicht auf Absetzprozess war). Seit ich Melatonin nehme hat sich mein Tagesrythmus trotz Neuroleptika-Absetzung normalisiert.

Ich habe auch schon Artikel darüber gelesen, dass Melatonin Benzo-Entzüge unterstüzen kann. Aber obs wirkt muss wohl jeder selber probieren.

Lieber Gruss
Marco
pina
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von pina »

Ich hab als beruhigende Einschlafhilfe Lavendelöl, das tropf ich auf mein Kissen und es beruhigt und ich schlaf besser ein.
08.06.2021 35 Monate auf Null

Aktuell:

Nicht Symptomfrei, aber auf einem guten Weg.
Fenster und Wellen wechsel sich wieder ab. Das bedeutet die Fenster werden wieder länger, von ein paar Stunden hinauf zu ein paar Tagen und nun ein paar Wochen und das nach dem ich Monate lang von einer Welle in eine andere gerutscht bin (vom 8.Monate nach Null bis ca. 27/28 Monate nach Null - Dauerleiden)

Von 120mg auf 0 mg CYMBAL*TA:

0 - 0 - 0 seit dem 08.07.2018

1 - 0 - 0 = 0,11 mg seit 21.05.2018
2 - 0 - 0 = 0,22 mg seit 01.05.2018
3 - 0 - 0 = 0,33 mg seit 09.04.2018
3 - 1 - 0 = 0,45 mg seit 04.03.2018
3 - 2 - 0 = 0,56mg seit 30.01.2018
3 - 3 - 0 = 0,6666mg seit 29.12.2017
4 - 3 - 0 = 0,777mg seit 18.09.2017
4 - 4 - 0 = 0,8888 mg seit 02.09.2017
5 - 5 - 0 = 1,1 mg seit 13.08.2017
6- 6- 0 = 1,3 mg 08.08.17
7- 7-0 = 1,5 mg 25.07.2017
8- 8- 0 = 1,7777... mg seit 08.07.2017
9 - 9- 0 = 2 mg seit 01.07.17
10 - 10 - 0 seit 04.06.2017 = 2,22 mg
13 - 13 - 0 Kügelchen = 2,89 mg seit 30.04.2017
Es geht weiter - diesmal wieder normal und kein MT
Von 21 - 21 - 0 bin ich auf 17 - 17 - 0 Kügelchen = 3,78 mg seit 06.03.2017
von 25 auf 2x 21 Kügelchen, das entspricht 2,3 mg - 2,3 mg = 4,6mg aktuell seit November...
27.10.2016 25 Kügelchen - 25 Kügelchen -0
3,3mg - 3,3mg - 0 seit 27.07.2016 (30 Kügelchen -30Kügelchen - 0)
4,5 mg - 4,5 mg - 0 seit 04.06.2016 genaue Dosis Berechnung ab dem 30.06.2016( 41 Kügelchen - 41 Kügelchen -0)
---------- Werte nicht genau, da Kapsel immer mitberechnet wurde:
8,01mg - 8,01 mg - 0 seit 30.06.2016
8,91 mg - 8,91mg - 0 seit 04.06.2016
9,91 mg - 9,91 mg - 0 seit 02.05.2016
11,6638mg - 11,6638mg - 0 seit 09.04.2016
13,867mg - 13,867mg - 0 seit 05.03.2016
17,35mg - 17, 35 mg - 0 mg seit 15.01.2016
18,86mg - 18,86 mg - 0 seit 19.09.2015
20,5 mg - 20,5 mg seit 14.08.2015
22,32 mg - 22,32 mg 24.07.2015
24mg - 24mg- 0 19.06.15
27mg - 27 mg - 0 24.05.2015
12.11. 2014 bis 23.05.2015 erhöht auf 30mg - 30mg - 0
13,68 mg - 13,68mg - 0 seit 04.11.2014
15,2 mg - 15,2mg - 0 seit 11.10.2014
18, 05mg - 18, 05mg- 0 seit 11.09.2014
19,22mg - 19,22mg - 0 seit 30.08.2014
25, 7mg - 25, 7 mg - 0 seit 14.08.2014
30mg - 30mg - 21.05.2014
4,45gn - 4,45gn - 0 gn seit 29.04.2014
4,98gn - 4, 98 gn - O seit 09.02.2014
5, 24gn - 5, 24 gn-O seit 28.12.2013
4, 82gn - 4, 82gn - 0 seit 26.12. 2013
5.24 gn - 5.24gn - 0 seit 01.12.2013 (ab hier mit Waage)

52 - 52 - 0 Cymbalta seit 01.11.2013
54 - 54 - 0 Cymbalta seit 29.09.2013
60 - 60 - 0 Cymbalta seit Juli 2011

Sommer 2011 schwere depressive Episode
Pfoetchen79
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Pfoetchen79 »

Huhu, bin neu und lesend :-) und mag mal ein wenig mitschreiben.

Ich habe mir letzte Woche nach laaanger innerer Diskussion ein E-book-reader angeschafft, weil ich gerne viel lese, aber kein Platz mehr für neue Bücher ist. Ich habe mich somit auf den Weg gemacht, weil ich das Teilchen extra jetzt für blöde Nächte und Tage ...

Ich mag gern viel warm, wenn es mir schlecht geht zum beruhigen. Es beruhigt sehr, seit gestern ausm Li.d.l eine Moorpackung, ich habe insgesamt 3 Körnerkissen und 1 paar Körnerkissenschuhe (fürs Bett oder Sofa, nicht zum laufen geeignet) und viiiele Wärmeflaschen.

Außerdem gibt es eine bestimmte Handcreme, Bodylotion und Duschgel, deren Geruch (Sanddorn) ich sehr entspannend finde.

Ansonsten viel laufen mit Hund und auch in meinem Job, tut gut. Nachts wandere ich manchmal mit Hund im Wald, wenn es zu arg wird mit dem Gedankenkarussell.
Seit 1999 Zolpidemtartrat 5-10mg abends
Seit etwa 2008 10mg abends, wenns mir gut geht 5mg - phasenweise wochenlang

1.1.2014 5mg + Diazepam - im Versuch geht so
2.1.2014 5mg Zolpi + 1mg Dia geht gar nicht nicht
3.1. und 4.1. 7,5mg Zolpi + 1mg Dia
Zur Zeit dosiere ich aller 3-4 Tage um 0,5mg Zolpi runter. Dazu gibt es 1mg Dia.
27.1. kein Zolpi mehr, dafür von 1,5 auf 3mg Dia raufdosiert.

3mg Dia seit 27.1. - heute ist der 14.2.

Pregabalin 50mg aufgrund Trigeminusneuralgie -> möglicher Gefäßkontakt zum Nerv

Akupunktur Schmerzpunkte Hand und "Beruhigungspunkte" Herbst 2013 mit dem Hintergrund, Entzug zu beginnen. Aku hat gut geholfen :-)

Dass ich mit dem Runterdosieren am 1.1. angefangen habe, hat nichts mit guten Vorsätzen zu tun, das war in der Tat nur Zufall.
sigli
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von sigli »

Hallo alle zusammen,

ich habe es heute schon in einem Beitrag von mir gepostet: Bei Spannungskopfschmerzen, gerade in Stirn- und Augenbereich hilft mir Akupressur im Nacken, und zwar: rechts und links, da wo der Schädelknochen aufhört, ca. 5 cm hinter dem Ohr (ist bestimmt im Internet leicht zu finden). Diese Punkte, wenn ich sie suche, tun dann auch weh. Ich massiere zuerst rechst 10 mal im Uhrzeigersinn an der schmerzenden Stelle, dann 10 mal entgegen dem Uhrzeigersinn. Dann kommt die linke Seite drann: hier gerade umgekehrt: zuerst 10 mal entgegen dem Uhrzeigersinn, dann 10 mal im Uhrzeigersinn.

Bei mir sind dann in etwa 5 Minuten die Kopfschmerzen weg. Anfangs haben diese Meridianpunkte nach der Massage so weh getan wie üble blaue Flecken. So weit lasse ich es gar nicht mehr kommen.

lg Sigli
[highlight=yellow]Wer kämpft, kann verlieren, wer aufgibt, hat schon verloren.[/highlight]

2.4.2018: Diazepam: 0 mg

[spoil]Mehrere Borreliosen

Substitution von ca. 125 bis 150 mg Musaril täglich mit 17,5 mg Diazepam innerhalb 12 Wochen. Nun Ausschleichen von Diazepam:

2013:

1.-14.11.: letzte Phase der Substituion: 0 Musaril + 17,5 mg Diazepam
15.11.: 5-4,5-7,5 = 17 mg: (1. Wo. sehr gut, 2. Wo. Albträume, psychisch labil, kann besser m. Stress umgehen)
29.11.: 5-4-7,5 mg = 16,5 mg: beginne wieder mit Sport, (Walking, Zumba Gold 1x/Wo.)
14.12.: 4,5-4-7,5 mg = 16 mg (mittags Unruhe und Kribbeln im Kopf)
19.12.: 5-5-6 = 16 mg
20.12.: 5,5-4-6,5 = 16 mg
23.12.: 6-4,5-5,5 = 16 mg: habe mich m. einer 3-Wochen-Pause stabilisiert
2014:
5.1.: 6-4-5,5 = 15,5 mg
20.1.: 6-3,5-5,5 = 15 mg (bin immer sehr müde tagsüber)
24.1.: 5,5-3,5-6 = 15 mg
3.2.: 5,5-3-6 = 14,5 mg
17.2: 5,5-2-6 = 13,5 mg
5.3.: 5-2-6 = 13 mg
22.3.: 5-1,5-6 = 12,5 mg
12.4.: 5-1-6 = 12 mg
2.5.: 4,5-2-5,5 = 12 mg (Unruhe ab 2. Wo., 3. Wo. hoher Blutdruck, Unruhe, Augendruck, Unterzuckerungsgefühle. 7 Wo. Pause, davon die letzten 12 Tage symptomfrei)
31.5.: 4,5-2-5 = 11,5 mg (3. bis ca. 7. Tag schwere Depr., 2. Wo. leichter, 3. Wo. gut)
12.7.: 4,5-2-4,5 = 11 mg (viel Streß, Gefühl Schwamm im Kopf)
2.8.: 4-2-4,5 = 10,5 mg (kaum Beschwerden, 3x/Wo. 1 St. Walken bzw. biken)
31.8.: 4-2-4 = 10 mg (weiterhin 3x/Wo. Sport), Zungenbrennen, depr. Gefühle
26.9.: 4-2-3,5 = 9,5 mg ENDLICH IM EINSTELLIGEN BEREICH!
8.11.: 4-2-3 = 9 mg. 10 Tage familiärer Besuch ohne Rückzugsmöglichkeit haben ihre Spuren hinterlassen.
6.12.: 3,5-2-3 = 8,5 mg. Basenbäder
2015:
6.1.: 3,5-1,5-3 = 8 mg. Basenbäder, Nux Vomica D12, Artischockensaft.
6.2.: 3-1,5-3 = 7,5 mg. Weiter Basenbäder. Walken.
8.3.: 3-1,5-2,5 = 7 mg. Recht stabil in den letzten 4 Wochen.
7.4.: 2,5-1,5-2,5 = 6,5 mg. Zähe Erkältung
1.6.: 2,5-1,5-2 = 6 mg
15.7.:2-1,5-2= 5,5 mg Depressionen u. Alpträume
12.8.: 2-1,5-1,5 = 5 mg
28.9.: 2-1-1,5 = 4,5 mg oft Bluthochdruckattacken ohne Grund, nehme Betablocker
2.11.: 1,5-1-1,5 = 4 mg
7.12.: 1,5-1-1 = 3,5 mg
2016:
17.1.: 1-1-1 = 3 mg; 13.3.: 1-0,67-1 = 2,67 mg; 18.4.: 1-0,67-0,67 = 2,33 mg; 7.6.: 0,67-0,67-0,67 = 2 mg; 4.7.: 0,67-0,33-0,67 = 1,67 mg; 9.8.: 0,67-0,33-0,33 = 1,33 mg; 13.9.: 0,33-0,33-0,33 = 1 mg; 5.11: 0,33-0-0,33 = 0,67 mg.
2017:
24.1.: 0,33-0-0,25 = 0,58 mg; 11.2.: 0,25-0-0,25 = 0,5 mg; 18.3.: 0,25-0-0,2 = 0,45 mg; 8.4.: 0,2-0-0,2 = 0,4 mg; 29.4.: 0,2-0-0,16 = 0,36 mg; 20.5.: 0,16-0-0,16 = 0,32 mg; 10.6.: 0,14-0-0,14 = 0,28 mg; 1.7.17: 0,125-0-0,125 = 0,25 mg; 24.7.17: 0,115-0-0,115 = 0,23 mg; 14.8.17: 0,105-0-0,105 = 0,21 mg; 7.9.17: 0,18 mg; 28.9.17: 0,15 mg; 20.10.17: 0,13 mg; 10.11.17: 0,11 mg; 3.12.17: 0,1 mg; 21.12.17: 0,09 mg.
2018:
10.01.18: 0,08 mg; 31.01.18: 0,06 mg; 20.02.18: 0,04 mg; 13.03.18: 0,02 mg.

2.4.2018: 0 mg
Bettie
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Bettie »

Hi :)
Also mir tut die Wärme von meinem Heizkissen gut. Es wird dann kuschlig und ich komm bischen runter.

Hörbuch hören hilft mir auch . Aber was nettes entspanntes, also keine Krimis. Oder auch mal wenn ich sehr melancholisch bin meine Lieblingsmusik aus den 80er. Dann denk ich an die tolle Zeiten und muss lächeln.

Ich versuche regelmäßig zum Sport zu gehen. Der hilft mir besonders wenn ich unruhig bin. Dann kann ich mich dort abreagieren. :sports:
Und ich mach immer Dehnungsübungen , weil die Anspannung die man in sich trägt ,sich doch sehr auf die Muskulatur überträgt.
Ich habe meist das Gefühl das es doch schon hilft um um einiges lockerer zu werden. :)

Ansonsten kann auch die reine Stille sehr entspannend sein, vor allem wenn die starken Kopfschmerzen wieder anfangen.


LG Bettie
Bewell
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Registriert: 13.01.2014 11:27

Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von Bewell »

Hallo Sigli

Meridianpunkte...dieses Thema springt mich an. :wink:

Ich habe mir mit EFT über meine gröbsten Entzugsprobleme helfen können.
Gerne bei Interesse mehr.

LG
Bewell
sigli
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Re: Was tut ihr konkret gegen eure Entzugssymptome?

Beitrag von sigli »

Hallo an alle,

habe jetzt er nach 3 Wochen das nächste halbe mg wieder abgesetzt. Das war am Sonntag Mittag. Schon am Abend glaubte ich Verspannungen zu spüren, ebenso ein wenig am Montag und heute fast nichts. Vielleicht war's das schon für dieses halbe mg , vielleicht geht's auch erst morgen los. Auf jeden Fall habe ich dieses Mal gewartet, bis ich mich mindestens eine Woche wirklich recht gut fühlte und mich auch kleinere Unstimmigkeiten nicht aus der Bahn geworfen haben.

Ich weiß nicht, ob mal bzgl. Spannungskopfschmerzen Alternativen genannt wurden: mein Mann ist ja augenblickich in einer anderen, aber doch ähnlichen Situation und in Behandlung. Dort hat er den Tipp bekommen, wie man mit Akupressur ziemlich schnell Spannungskopfschmerzen weg bekommt. Und zwar sind die beiden Punkte am Hinterkopf, etwa am Ende des Schädels, ca. 5 cm hinter den Ohren (ist leicht im Internet eine Seite zu finden). Ich habe sie sofort gefunden, weil sie sehr schmerzten. Die Punkte erst rechts hinten 10 mal im Uhrzeigersinn, dann 10 mal entgegen dem Uhrzeigersinn massieren. Dann die linke Seite: hier gerade umgekehrt: erst 10 mal entgegen dem Uhrzeigersinn, dann 10 mal im Uhrzeigersinn.

Bei mir hat es innerhalb von 5 Minuten gewirkt. Die ersten zwei Tage haben die Punkte sehr weh getan, wie schlimme blaue Flecken, habe sie aber trotzdem oft massiert. Jetzt finde ich sie nur noch, leicht schmerzhaft, wenn ich etwas Kopfschmerzen haben und gehe sie gleich an.

Noch etwas anderes habe ich mir angewöhnt: wenn ich mich wieder unruhig fühle oder glaube, dass alles nicht stimmt und mich einfach nicht gut fühle, setze ich mich hin und versuche genau in mich hinein zu fühlen, was mir eigentlich weh tut und Probleme bereitet. Meist ist es sehr wenig. Die Ängste spielen sich zum größten Teil im Kopf ab. Und wenn ich das erkannt habe, werde ich wieder ruhiger.

Vielleicht hilft es jemandem.

lg Sigli
[highlight=yellow]Wer kämpft, kann verlieren, wer aufgibt, hat schon verloren.[/highlight]

2.4.2018: Diazepam: 0 mg

[spoil]Mehrere Borreliosen

Substitution von ca. 125 bis 150 mg Musaril täglich mit 17,5 mg Diazepam innerhalb 12 Wochen. Nun Ausschleichen von Diazepam:

2013:

1.-14.11.: letzte Phase der Substituion: 0 Musaril + 17,5 mg Diazepam
15.11.: 5-4,5-7,5 = 17 mg: (1. Wo. sehr gut, 2. Wo. Albträume, psychisch labil, kann besser m. Stress umgehen)
29.11.: 5-4-7,5 mg = 16,5 mg: beginne wieder mit Sport, (Walking, Zumba Gold 1x/Wo.)
14.12.: 4,5-4-7,5 mg = 16 mg (mittags Unruhe und Kribbeln im Kopf)
19.12.: 5-5-6 = 16 mg
20.12.: 5,5-4-6,5 = 16 mg
23.12.: 6-4,5-5,5 = 16 mg: habe mich m. einer 3-Wochen-Pause stabilisiert
2014:
5.1.: 6-4-5,5 = 15,5 mg
20.1.: 6-3,5-5,5 = 15 mg (bin immer sehr müde tagsüber)
24.1.: 5,5-3,5-6 = 15 mg
3.2.: 5,5-3-6 = 14,5 mg
17.2: 5,5-2-6 = 13,5 mg
5.3.: 5-2-6 = 13 mg
22.3.: 5-1,5-6 = 12,5 mg
12.4.: 5-1-6 = 12 mg
2.5.: 4,5-2-5,5 = 12 mg (Unruhe ab 2. Wo., 3. Wo. hoher Blutdruck, Unruhe, Augendruck, Unterzuckerungsgefühle. 7 Wo. Pause, davon die letzten 12 Tage symptomfrei)
31.5.: 4,5-2-5 = 11,5 mg (3. bis ca. 7. Tag schwere Depr., 2. Wo. leichter, 3. Wo. gut)
12.7.: 4,5-2-4,5 = 11 mg (viel Streß, Gefühl Schwamm im Kopf)
2.8.: 4-2-4,5 = 10,5 mg (kaum Beschwerden, 3x/Wo. 1 St. Walken bzw. biken)
31.8.: 4-2-4 = 10 mg (weiterhin 3x/Wo. Sport), Zungenbrennen, depr. Gefühle
26.9.: 4-2-3,5 = 9,5 mg ENDLICH IM EINSTELLIGEN BEREICH!
8.11.: 4-2-3 = 9 mg. 10 Tage familiärer Besuch ohne Rückzugsmöglichkeit haben ihre Spuren hinterlassen.
6.12.: 3,5-2-3 = 8,5 mg. Basenbäder
2015:
6.1.: 3,5-1,5-3 = 8 mg. Basenbäder, Nux Vomica D12, Artischockensaft.
6.2.: 3-1,5-3 = 7,5 mg. Weiter Basenbäder. Walken.
8.3.: 3-1,5-2,5 = 7 mg. Recht stabil in den letzten 4 Wochen.
7.4.: 2,5-1,5-2,5 = 6,5 mg. Zähe Erkältung
1.6.: 2,5-1,5-2 = 6 mg
15.7.:2-1,5-2= 5,5 mg Depressionen u. Alpträume
12.8.: 2-1,5-1,5 = 5 mg
28.9.: 2-1-1,5 = 4,5 mg oft Bluthochdruckattacken ohne Grund, nehme Betablocker
2.11.: 1,5-1-1,5 = 4 mg
7.12.: 1,5-1-1 = 3,5 mg
2016:
17.1.: 1-1-1 = 3 mg; 13.3.: 1-0,67-1 = 2,67 mg; 18.4.: 1-0,67-0,67 = 2,33 mg; 7.6.: 0,67-0,67-0,67 = 2 mg; 4.7.: 0,67-0,33-0,67 = 1,67 mg; 9.8.: 0,67-0,33-0,33 = 1,33 mg; 13.9.: 0,33-0,33-0,33 = 1 mg; 5.11: 0,33-0-0,33 = 0,67 mg.
2017:
24.1.: 0,33-0-0,25 = 0,58 mg; 11.2.: 0,25-0-0,25 = 0,5 mg; 18.3.: 0,25-0-0,2 = 0,45 mg; 8.4.: 0,2-0-0,2 = 0,4 mg; 29.4.: 0,2-0-0,16 = 0,36 mg; 20.5.: 0,16-0-0,16 = 0,32 mg; 10.6.: 0,14-0-0,14 = 0,28 mg; 1.7.17: 0,125-0-0,125 = 0,25 mg; 24.7.17: 0,115-0-0,115 = 0,23 mg; 14.8.17: 0,105-0-0,105 = 0,21 mg; 7.9.17: 0,18 mg; 28.9.17: 0,15 mg; 20.10.17: 0,13 mg; 10.11.17: 0,11 mg; 3.12.17: 0,1 mg; 21.12.17: 0,09 mg.
2018:
10.01.18: 0,08 mg; 31.01.18: 0,06 mg; 20.02.18: 0,04 mg; 13.03.18: 0,02 mg.

2.4.2018: 0 mg
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