Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->
Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: wir sind bisher noch nicht zu einer tragfähigen Lösung gekommen und müssen unseren Aufnahmestopp daher leider länger als geplant aufrecht erhalten.

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Tumbler: Amisulprid und so...

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Tumbler
Beiträge: 16
Registriert: Montag, 21.03.16, 17:53
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 33 Mal

Tumbler: Amisulprid und so...

Beitrag von Tumbler » Montag, 21.03.16, 18:33

Hallo MitstreiterInnen!

Ich bin neu hier, 33 und weiblich. Habe seit ich 14 bin eine Odyssee an Psychiatern, Therapeuten und Diagnosen hinter mir. Habe nun nach einer Psychoanalyse vor 5 Jahren eigentlich so weit Ruhe und bin auch stabil. Wenn nur das Amisulprid nicht wäre.

Irgendwann vor 7 Jahren kam einer der gescheiten Psychiater auf die Idee, gegen Panikattacken und Angstzustände mit schlimmer Morgenübelkeit wären Neuroleptika gut. Weil die ADs da nichts brachten und die Nebenwirkungen auch ziemlich schlimm waren. Zuerst hatte ich Abilify, dann Quetialan und schließlich wirkte dieses nicht mehr. Dann bekam ich Solian 50mg.

Meine eigentliche Diagnose ist kombinierte Persönlichkeitsstörung, hatte auch manchmal psychotische Phasen/Ängste. Mittlerweile wie gesagt alles ruhig, habe Job, Familie usw. Dann wollte ich das Amisulprid absetzen, wegen der Nebenwirkungen, also 15 kg Gewichtszunahe und Literweise Milch etc. Fühle mich auch so weit stabil.

Meine Psychiaterin sagte mir, ich soll das einfach weglassen. Gesagt, getan. Danach kamen 8 Wochen Todesangst, ich konnte nicht essen oder trinken und zum Schluss habe ich aufgegeben und das Zeug wieder genommen. Danach etwa 1,5 Jahre zum wieder Stabilisieren.

Nun wollte ich mit neuem Psychiater und erneut stabil es wieder versuchen, diesmal ganz langsam. Habe also am 20.12.2015 in meinem Urlaub begonnen und fühlemich eigentlich wohl damit. Habe zuerst geviertelt, dann geachtelt, immer auf drei Wochen nach Abklingen der Symtome. War dann letzte Woche auf 6 mg und weil die dummen Tabletten so schwer zu teilen sind, wollte ich dann ganz weglassen. Wieder dieselbe Sch**e wie vor zwei Jahren mit Krämpfen, Optik, Panik, Gesichtsverzerrungen, Übelkeit,... . Diesmal habe ich gleich wieder abgebrochen und bin derzeit dabei, mich wieder auf 5 mg einzupendeln.

Leider ist es halt so, dass sich keiner damit auskennt, wie man das Absetzen angeht. Habe letzte Woche in einer Nothotline eines Spitals angerufen (mehrmals) mit dem Erfolg, nach 5 Stunden einen Rückruf zu bekommen. Mein Psychiater hat den nächsten Termin in 3 Wochen.

Naja, eigentlich wollte ich nur wissen, wie es denn ist, ob man das auch ohne Zustände schaffen kann oder ob man da eh durch muss, von wie viel man auf Null gehen kann, wie lange danach es noch schlimm werden kann nach dem Auf-Null-Gehen. usw.

Außer dem Amisulprid nehme ich noch 12,5 mg Atarax (Leider weiß ich den Wirkstoff grad nicht). Das soll nachher auch noch weg, aber das Zeug macht so weit ich weiß wenigstens nicht süchtig.

Herzliche Grüße
Die Tumblerin
Zuletzt geändert von Murmeline am Donnerstag, 28.06.18, 14:14, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Tumbler für den Beitrag:
Oliver

Lisamarie
Beiträge: 9528
Registriert: Freitag, 14.03.14, 19:16
Hat sich bedankt: 3553 Mal
Danksagung erhalten: 9410 Mal

Re: Amisulprid und so...

Beitrag von Lisamarie » Montag, 21.03.16, 19:19

Hallo Tumblerin,

Willkommen im ADFD.

Schön das du absetzen willst, hätte noch eins zwei Fragen, von welcher Dosis aus hast du abgesetzt ? Und in welchem Zeitraum ? Wir hier im Forum setzen alle vier bis sechs Wochen höchstens 10% ab und unter 10% um die 5% alle vier bis sechs Wochen.

Das du jetzt Schwierigkeiten hattest von 6 mg direkt auf 0 abzusetzen kann ich mir denken, viele von uns setzen unter 10 mg in Schritten von höchstens 1 mg ab, vielen sind diese Schritte noch zu groß und dosieren in 0,5 mg Schritten ab. Schon mal gut das du wieder auf 5 mg gegangen bist. Und da würde ich mich jetzt erstmal sechs bis acht Wochen drauf stabilisieren und dann viel langsamer abdosieren. Ich schick dir mal ein paar Infos mit. Auch wie wir jede beliebige Dosierung hinbekommen.

Unsere Wasserlösmethode. http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=7936

Häufig gestellte Fragen. viewtopic.php?f=19&t=9913
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Lisamarie für den Beitrag (Insgesamt 2):
TumblerBenedikt24
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
► Text zeigen

Tumbler
Beiträge: 16
Registriert: Montag, 21.03.16, 17:53
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 33 Mal

Re: Amisulprid und so...

Beitrag von Tumbler » Montag, 21.03.16, 19:28

Hallo, Danke für die rasche Antwort!

Sorry, ja: Habe mit 50 mg begonnen und so alle drei Wochen, weil ich das so gelesen hatte mit drei bis sechs Wochen und es waren immer nur etwa drei Tage unangenehme Gefühle da, dann ging es mir wieder super und da dachte ich, drei Wochen sind ausreichend.

Leider ist meine Schwierigkeit halt eben die Nichtmehrweiterteilbarkeit der Tablette! Muss mir gleich dienen Link durchlesen, vielen Dank. Mein Wunsch ist es eben, das vernünftig und vorsichtig zu machen, aber ich habe da keinen Überblick mehr darüber, wie viel Wirkstoff so ein Krümel enthält...

Aber ich weiß eben, dass ich mit geringen Mengen schon Wirkung habe, bedeutet halt eben auch, dass ich mit denselben Mengen schon Nebenwirkungen und Absetzerscheinungen habe. Wenns sein muss, dann setzte ich in 1/100 mg-Schritten ab!

LG
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Tumbler für den Beitrag:
Benedikt24
Symptome: Angst, Panik, Übelkeit, Leere, Derealisation, Depersonalisierung, Traurigkeit, Suizidgedanken, SVV.
Diagnose: Zuerst Depression und Angststörung, vor 10 Jahren kombinierte Persönlichkeitsstörung.
Seit ca. 20 Jahren verschiedene ADs, NLs und anderes ausprobiert.
seit 2013: Amisulprid 50 mg abends. Hydroxyzin 12,5 mg.
Nebenwirkungen: Laktation, Unfruchtbarkeit, Gewichtszunahme, Müdigkeit, Fremdbestimmtheit.
erstes Absetzen 2014: einfach weggelassen (auf Anraten der Psychiaterin): wochenlang Horror, dann wieder genommen. 1,5 Jahre stabilisiert, währenddessen Katzenjammer.
Symptome beim Absetzen: schlimmste Panik (konnte kaum mehr essen/trinken, atmen oder denken), um mich herum schreiende Farben und schrille Geräusche, totale Alarmstimmung; wurde nach Wiedereindosieren langsam über Monate besser, ganz weg nach ca 1,5 Jahren.
seit 20.12.2015: Reduktion (auf eigene Faust, da Psychiater nicht hilfreich): alle drei Wochen eine Vierteltablette (= ca. 12,5 mg) weggelassen, also von 50 mg -> 37,5 mg -> 25 mg -> 12,5 mg. Dann letzte Vierteltablette halbiert (= ca. 6 mg). Nach weiteren drei Wochen ganz abgesetzt (Tablette nicht weiter teilbar), schlimmsten Horror für ne Woche.
seit 16.3.2016: 5 mg Amisulprid (magistral hergestellte Kapsel). Zusätzlich 12,5 mg Hydroxyzin. Forum entdeckt und dort angemeldet. Wieder 1,5 Jahre stabilisiert mit ziemlichem Katzenjammer.
seit 30.4.2018: Reduktion auf 4 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine nennenswerten Probleme.
seit 26.6.2018: Reduktion auf 3 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 26.8.2018: Reduktion auf 2 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 21.10.2018: Reduktion auf 1,5 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 27.11.2018: Reduktion auf 1 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 30.12.2018: Reduktion auf 0,5 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.

Murmeline
Moderatorenteam
Beiträge: 14470
Registriert: Sonntag, 11.01.15, 13:50
Hat sich bedankt: 14995 Mal
Danksagung erhalten: 14227 Mal

Re: Amisulprid und so...

Beitrag von Murmeline » Montag, 21.03.16, 22:58

Hallo Tumbler,

auch von mir ein Willkommen!
Meine Psychiaterin sagte mir, ich soll das einfach weglassen. Gesagt, getan. Danach kamen 8 Wochen Todesangst, ich konnte nicht essen oder trinken und zum Schluss habe ich aufgegeben und das Zeug wieder genommen. Danach etwa 1,5 Jahre zum wieder Stabilisieren.
Man, so ein Bericht bedrückt mich immer sehr. 1,5 Jahre, weil eine Psychiaterin meint, man kann von der gewohnten Dosis auf Null gehen... :frust: Oje.
Leider ist meine Schwierigkeit halt eben die Nichtmehrweiterteilbarkeit der Tablette! Muss mir gleich dienen Link durchlesen, vielen Dank. Mein Wunsch ist es eben, das vernünftig und vorsichtig zu machen, aber ich habe da keinen Überblick mehr darüber, wie viel Wirkstoff so ein Krümel enthält...
Solian gibt es auch als Lösung, ggf. wäre das eine Möglichkeit für feine Dosisschritte? Frag doch den Arzt nach der Stabilisierungsphase mal, ob er Dir die nicht aufschreiben würde:
http://www.apotheken-umschau.de/Medikam ... 53220.html
Aber ich weiß eben, dass ich mit geringen Mengen schon Wirkung habe, bedeutet halt eben auch, dass ich mit denselben Mengen schon Nebenwirkungen und Absetzerscheinungen habe. Wenns sein muss, dann setzte ich in 1/100 mg-Schritten ab!
:shock: 1/100? Dann wärst Du die langsamste Schnecke im Schneckenclub :D
Außer dem Amisulprid nehme ich noch 12,5 mg Atarax (Leider weiß ich den Wirkstoff grad nicht). Das soll nachher auch noch weg, aber das Zeug macht so weit ich weiß wenigstens nicht süchtig.
Benzodiazepine machen süchtig, man kann ein Verlangen nach der Einnahme entwicklen. ADs, Neuroleptika und auch Antihistaminika haben ein körperliches Abhängigkeitspotential und sollten daher schrittweise abgesetzt werden.

Danke, dass Du gleich eine Signatur angelegt hast.

Grüße, Murmeline
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Murmeline für den Beitrag (Insgesamt 3):
mückepadmaBenedikt24
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Tumbler
Beiträge: 16
Registriert: Montag, 21.03.16, 17:53
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 33 Mal

Re: Amisulprid und so...

Beitrag von Tumbler » Dienstag, 22.03.16, 19:18

Hm, leider habe ich bis jetzt keinen Psychiater gefunden, der Verantwortung zeigt und diese auch seinen Patienten zugesteht...
Nichtsdestotrotz: Habe heute in einer Apotheke angerufen und mal nachgefragt: Die mischen mir welchen Wirkstoff auch immer (fast) in welche Dosis auch immer als Weichkapsel. Wenn ich DAS nur früher gewusst hätte...
Hätte nichts dagegen, langsam zu sein, hauptsache, ich komme stabil zum Ziel.
Muss zum Atarax sagen: habe das schon mal weggelassen und hatte nur nach ca. 2 Wochen Juckreiz. Denke, wenn ich das vorsichtig mache, ist das das kleinere Problem von beiden.
Bin noch immer nicht wieder stabil. Es ist auch schwierig, einen Spiegel aufzubauen, wenn man die Tabletten nach Augenmaß nimmt. Werde heute abend mal probieren, das Augenmaß leicht zu vergrößern. Mal schauen. Entzug ist so eklig! Echt, lieber langsam als ständig so herumrennen.
Mein Mann unterstützt mich auch wo er kann, aber mit der Arbeit ist es so schwierig, weil da keiner Bescheid weiß und das auch keiner zu wissen braucht. Muss eh mal abwarten, wanns wieder besser wird.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Tumbler für den Beitrag:
Benedikt24
Symptome: Angst, Panik, Übelkeit, Leere, Derealisation, Depersonalisierung, Traurigkeit, Suizidgedanken, SVV.
Diagnose: Zuerst Depression und Angststörung, vor 10 Jahren kombinierte Persönlichkeitsstörung.
Seit ca. 20 Jahren verschiedene ADs, NLs und anderes ausprobiert.
seit 2013: Amisulprid 50 mg abends. Hydroxyzin 12,5 mg.
Nebenwirkungen: Laktation, Unfruchtbarkeit, Gewichtszunahme, Müdigkeit, Fremdbestimmtheit.
erstes Absetzen 2014: einfach weggelassen (auf Anraten der Psychiaterin): wochenlang Horror, dann wieder genommen. 1,5 Jahre stabilisiert, währenddessen Katzenjammer.
Symptome beim Absetzen: schlimmste Panik (konnte kaum mehr essen/trinken, atmen oder denken), um mich herum schreiende Farben und schrille Geräusche, totale Alarmstimmung; wurde nach Wiedereindosieren langsam über Monate besser, ganz weg nach ca 1,5 Jahren.
seit 20.12.2015: Reduktion (auf eigene Faust, da Psychiater nicht hilfreich): alle drei Wochen eine Vierteltablette (= ca. 12,5 mg) weggelassen, also von 50 mg -> 37,5 mg -> 25 mg -> 12,5 mg. Dann letzte Vierteltablette halbiert (= ca. 6 mg). Nach weiteren drei Wochen ganz abgesetzt (Tablette nicht weiter teilbar), schlimmsten Horror für ne Woche.
seit 16.3.2016: 5 mg Amisulprid (magistral hergestellte Kapsel). Zusätzlich 12,5 mg Hydroxyzin. Forum entdeckt und dort angemeldet. Wieder 1,5 Jahre stabilisiert mit ziemlichem Katzenjammer.
seit 30.4.2018: Reduktion auf 4 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine nennenswerten Probleme.
seit 26.6.2018: Reduktion auf 3 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 26.8.2018: Reduktion auf 2 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 21.10.2018: Reduktion auf 1,5 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 27.11.2018: Reduktion auf 1 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 30.12.2018: Reduktion auf 0,5 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.

Murmeline
Moderatorenteam
Beiträge: 14470
Registriert: Sonntag, 11.01.15, 13:50
Hat sich bedankt: 14995 Mal
Danksagung erhalten: 14227 Mal

Re: Amisulprid und so...

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 22.03.16, 20:59

Hallo Tumbler!
Nichtsdestotrotz: Habe heute in einer Apotheke angerufen und mal nachgefragt: Die mischen mir welchen Wirkstoff auch immer (fast) in welche Dosis auch immer als Weichkapsel. Wenn ich DAS nur früher gewusst hätte...
Das ist auch für uns interessant! Wenn das geklappt hat, kannst Du davon genauer berichten? Ob Du ein Rezept gebraucht hast, ggf. Kosten und so etwas? Danke!

Hm, das mit den Psychiatern ist echt schwer. Sie sind da reingewachsen, Symptome Krankheiten zuzuordnen und diese Symptome zu behandeln. Ich hatte oft das Gefühl, man sieht in mir nur jemanden, der Medikamente braucht... Das Absetzen hab ich am Ende auf eigene Faust durchgezogen, und erst im Nachhinein berichtet. Dann bin ich nach über drei Jahren wieder hin um zu berichten, dass ich ohne Medikamente immer noch gut lebe. Das hat ihn gefreut, es war ihm aber auch ganz wichtig, dass ich mir die Möglichkeit, erneut was einzunehmen, offen halte, sollte es mir mal wieder schlechter gehen. Also, da hab ich mich nicht gerade bestärkt gefühlt, dass ich auch ganz andere Wege für mich gefunden habe und finden würde.

Schön, dass Du einen Mann hast, der Dich unterstützt! Das die Arbeit unter diesen Umständen besonders viel Kraft kostet, kann ich nachvollziehen.
Hätte nichts dagegen, langsam zu sein, hauptsache, ich komme stabil zum Ziel.
So sehen wir das auch.

Grüße, Murmeline
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Murmeline für den Beitrag (Insgesamt 2):
JamieBenedikt24
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Tumbler
Beiträge: 16
Registriert: Montag, 21.03.16, 17:53
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 33 Mal

Re: Amisulprid und so...

Beitrag von Tumbler » Mittwoch, 23.03.16, 20:11

Hallo Murmeline!

Ja, ich würde mich freuen, wenn ich am Freitag bei der Apo war und denen Löcher in den Bauch gefragt habe, würde ich diezbezüglich einen eigenen Thread eröffnen. Muss nur dazu sagen, dass ich aus Östrreich bin. Denke aber, dass das in Deutschland eigentlich genauso gehen müsste?

Ich habe oft das Gefühl, dass psychische Krankheiten auch heute noch oft überhaupt nicht verstanden werden. Und Psychiater klären nicht auf, der Patient ist heilfroh, dass er seinen oft schon jahrelangen Beschwerden überhaupt irgndwie beikommt. Da Zusammenhänge zu erkennen und wirkungsvolle Arbeit zu leisten, bei der man nicht den Teufel mit den Beelzebub austreibt, ist selten. Auch wenn sie bemüht sind, die Psychiater.

Ich hatte und habe viel Glück im Leben und bin sehr dankbar. Wieder einmal zB hier sein zu dürfen und es hier dann doch zu schaffen. Mir geht es heute mit einem Krümelchen mehr schon besser. Wenn ich hier die Signaturen anderer so lese, denke ich mir, dass ich ja noch mit einem blauen Auge davongekommen bin.

Vielen Dank nochmal für die herzliche Aufnahme hier und am Wochenende werde ich über die Tablettenherstellung berichten!

LG Tumbler
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Tumbler für den Beitrag:
Benedikt24
Symptome: Angst, Panik, Übelkeit, Leere, Derealisation, Depersonalisierung, Traurigkeit, Suizidgedanken, SVV.
Diagnose: Zuerst Depression und Angststörung, vor 10 Jahren kombinierte Persönlichkeitsstörung.
Seit ca. 20 Jahren verschiedene ADs, NLs und anderes ausprobiert.
seit 2013: Amisulprid 50 mg abends. Hydroxyzin 12,5 mg.
Nebenwirkungen: Laktation, Unfruchtbarkeit, Gewichtszunahme, Müdigkeit, Fremdbestimmtheit.
erstes Absetzen 2014: einfach weggelassen (auf Anraten der Psychiaterin): wochenlang Horror, dann wieder genommen. 1,5 Jahre stabilisiert, währenddessen Katzenjammer.
Symptome beim Absetzen: schlimmste Panik (konnte kaum mehr essen/trinken, atmen oder denken), um mich herum schreiende Farben und schrille Geräusche, totale Alarmstimmung; wurde nach Wiedereindosieren langsam über Monate besser, ganz weg nach ca 1,5 Jahren.
seit 20.12.2015: Reduktion (auf eigene Faust, da Psychiater nicht hilfreich): alle drei Wochen eine Vierteltablette (= ca. 12,5 mg) weggelassen, also von 50 mg -> 37,5 mg -> 25 mg -> 12,5 mg. Dann letzte Vierteltablette halbiert (= ca. 6 mg). Nach weiteren drei Wochen ganz abgesetzt (Tablette nicht weiter teilbar), schlimmsten Horror für ne Woche.
seit 16.3.2016: 5 mg Amisulprid (magistral hergestellte Kapsel). Zusätzlich 12,5 mg Hydroxyzin. Forum entdeckt und dort angemeldet. Wieder 1,5 Jahre stabilisiert mit ziemlichem Katzenjammer.
seit 30.4.2018: Reduktion auf 4 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine nennenswerten Probleme.
seit 26.6.2018: Reduktion auf 3 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 26.8.2018: Reduktion auf 2 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 21.10.2018: Reduktion auf 1,5 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 27.11.2018: Reduktion auf 1 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 30.12.2018: Reduktion auf 0,5 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.

Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 17801
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 22631 Mal
Danksagung erhalten: 29185 Mal

Re: Amisulprid und so...

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 23.03.16, 21:16

Hallo Tumbler,

bist du dir sicher, dass es Weichkapseln sind? Das wäre mir neu.
Weichkapseln sind extrem kompliziert herzustellen, eigentlich nur mit Millionenschweren Geräten, weswegen normalerweise nur große Pharmahersteller Weichkapseln produzieren.
Was hingegen relativ problemlos (wenn auch arbeitsintensiv) geht (in der Apotheke) sind Hartkapseln; ich habe sie selbst schon für Patienten hergestellt und da die Rezeptur mein Lieblingsbereich war auch entsprechend gerne gemacht. :)

Grüße
Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag:
Benedikt24
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Tumbler
Beiträge: 16
Registriert: Montag, 21.03.16, 17:53

Re: Amisulprid und so...

Beitrag von Tumbler » Samstag, 26.03.16, 13:40

Hallo Jamie,

ja du hast Recht, ich habe das wohl falsch verstanden. Es sind Hartkapseln mit Pulver drin. Habe sie schon zuhause seit gestern.
Wenn ich darüber für alle sichtbar berichten soll, wäre es gut, wenn ihr mir sagt, wo das sinnvoll ist oder ob das eh schon bekannt ist und sich daher erübrigt. Habe extra dem Apotheker Löcher in den Bauch gefragt. ;-)

Ich persönlich stabilisiere mich jetzt erst einmal min. 40 Tage weiter auf 5 mg und dann sehen wir weiter. In 2 Wochen habe ich einen Termin beim Facharzt, mal sehen, was der so zu sagen hat.

LG Tumbler
Symptome: Angst, Panik, Übelkeit, Leere, Derealisation, Depersonalisierung, Traurigkeit, Suizidgedanken, SVV.
Diagnose: Zuerst Depression und Angststörung, vor 10 Jahren kombinierte Persönlichkeitsstörung.
Seit ca. 20 Jahren verschiedene ADs, NLs und anderes ausprobiert.
seit 2013: Amisulprid 50 mg abends. Hydroxyzin 12,5 mg.
Nebenwirkungen: Laktation, Unfruchtbarkeit, Gewichtszunahme, Müdigkeit, Fremdbestimmtheit.
erstes Absetzen 2014: einfach weggelassen (auf Anraten der Psychiaterin): wochenlang Horror, dann wieder genommen. 1,5 Jahre stabilisiert, währenddessen Katzenjammer.
Symptome beim Absetzen: schlimmste Panik (konnte kaum mehr essen/trinken, atmen oder denken), um mich herum schreiende Farben und schrille Geräusche, totale Alarmstimmung; wurde nach Wiedereindosieren langsam über Monate besser, ganz weg nach ca 1,5 Jahren.
seit 20.12.2015: Reduktion (auf eigene Faust, da Psychiater nicht hilfreich): alle drei Wochen eine Vierteltablette (= ca. 12,5 mg) weggelassen, also von 50 mg -> 37,5 mg -> 25 mg -> 12,5 mg. Dann letzte Vierteltablette halbiert (= ca. 6 mg). Nach weiteren drei Wochen ganz abgesetzt (Tablette nicht weiter teilbar), schlimmsten Horror für ne Woche.
seit 16.3.2016: 5 mg Amisulprid (magistral hergestellte Kapsel). Zusätzlich 12,5 mg Hydroxyzin. Forum entdeckt und dort angemeldet. Wieder 1,5 Jahre stabilisiert mit ziemlichem Katzenjammer.
seit 30.4.2018: Reduktion auf 4 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine nennenswerten Probleme.
seit 26.6.2018: Reduktion auf 3 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 26.8.2018: Reduktion auf 2 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 21.10.2018: Reduktion auf 1,5 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 27.11.2018: Reduktion auf 1 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 30.12.2018: Reduktion auf 0,5 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.

LinLina
Moderatorenteam
Beiträge: 6858
Registriert: Montag, 14.09.15, 16:20

Re: Amisulprid und so...

Beitrag von LinLina » Samstag, 26.03.16, 13:51

Hallo Tumbler,

Super dass es geklappt hat mir den Kapseln :-)

Ja, ich denke es ist für andere Interessant wie du es mit den Kapseln gemacht hast - Was musste dein Arzt dafür aufschreiben, wieviel hat es gekostet, was hat die Apotheke dazu gesagt, usw...

hier ist ein Thread wo du deinen Bericht hinzufügen könntest http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=19&t=1030

Liebe Grüße,
Lina
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 17801
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37

Re: Amisulprid und so...

Beitrag von Jamie » Samstag, 26.03.16, 15:38

Hallo LinLina,

wir haben hier bereits zwei Threads zum Thema Kapselherstellung. Auch Videos.


Hallo Tumbler,

du kannst die bestehenden Threads gerne ergänzen, wenn du magst.


Threads:
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=19&t=1030
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=9501


Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Tumbler
Beiträge: 16
Registriert: Montag, 21.03.16, 17:53
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 33 Mal

Re: Amisulprid und so...

Beitrag von Tumbler » Montag, 18.04.16, 9:54

Hallo mal wieder, ihr Lieben!

Hab nun endlich Zeit, mal wieder alles auf den neusten Stand zu bringen. Der Grund für meinen plötzlichen Zeitüberschuss ist leider, dass ich derzeit krank bin, da mein Mann jedoch auch krank ist, denke ich nicht, dass es eine Absetzgrippe ist. Leider kann ich ja auch keinen Arzt nach so was fragen... :?

Ich habe ja versucht, mich mit meinen 5 mg zu stabilisieren. Die magistralen Kapseln hat mir der Hausarzt verschrieben. Die Apotheke mach die selber, der Arzt muss nur draufschreiben, wie viele Kapseln und wie viel Wirkstoff/Kapsel hergestellt werden sollen. Nun nehme ich mal jeden Tag dieselbe Dosis. So weit, so gut. Wirklich besser wurde es allerdings vorerst nicht, also war ich sehr gespannt auf den Facharztbesuch, ob er ein paar kluge Ideen dazu hat, dass es mir mit 5 mg derzeit nicht gerade top geht und ich noch immer viele Panikanflüge am Tag habe.

Der FA war sehr nett und hat mit dem Kopf genickt und mir aufgeschrieben, wass ich ihm diktiert habe 8-) , allerdings kann er den Dreisatz nicht, hat sich nicht übermäßig viel Zeit genommen, und auf meine Frage, von welcher Dosis er normalerweise bei Amisulprid auf Null geht, seine Antwort: 50 mg, was ja meine Ausgangsdosierung ist :vomit: . Natürlich fehlte auch die obligatorische Frage nicht, ob ich denn nicht dächte, das (die Sympthome) wäre meine Krankheit. Nein, habe ich ihm erklärt, das ist sicherlich nicht meine Ursprungskrankheit.

Am nächsten Tag war ich dann in der Apotheke meines Vertrauens und die Mag. dort sind etwas, nun ja, informierter und praktischer als der gute Doc. Normalerweise kann man für sehr niedrige Dosierungen entweder den Wirkstoff in Alkohol lösen und auf Kügelchen auftragen oder aber er ist wasserlöslich und man kann eine wässrige Lösung herstellen. Beides macht die Apotheke, wenn man ein Rezept hat! Bis zu 90 Kapseln/Dosierungsschritt übernimmt hier in Österreich die Krankenkasse, wusste die nette Frau Magistra auch. Sie war dann so freundlich und hat tasächlich beim Hersteller von Solian angerufen und sich erkundigt :hug: , mit dem Ergebnis, nein, der Wirkstoff ist weder in Alkohol noch in Wasser löslich, und nein, man hätte keine Ahnung von Absetzproblematik :frust: . Jedenfalls kann sie mir den Wirkstoff (fast) beliebig strecken, sodass ich hoffentlich in absehbarer Zeit, wenn alles gutgeht, eine Dosis finden werde, von der aus ich auf Null gehen kann, ohne auszuzucken.

Ihr müsst wissen, dass ich, bevor ich den Fehler gemacht habe, auf Null zu gehne, ein sehr glücklicher, zufriedener, ausgeglichener und in sich ruhender Mensch war. Gut gehen war für mich (in Folge von langer Arbeit an mir selbst) nicht nur die Abwesenheit von Angst, Trauer, Ekel usw, sondern tätsächlich ein körperlich spürbares Glück, eine Dankbarkeit, Teil dieser Welt sein zu dürfen und irgendwie auch ein spirituelles Gefühl. Im Gegenteil dazu, wenn es mir schlecht geht, dann habe ich Angst, bin sehr sensibel und traurig, sehe für mich keinen Platz in dieser Gesellschaft mit ihren Manipulationen und Lügen, habe das Gefühl, die Menschen schauen mich alle an und lachen mich aus und selbst Gott lacht über mich, Farben schreien mich an, usw. :zombie:

Seit etwa einer Woche kam dann das Glücksgefühl zurück, die Angstzustände wurden weniger und es normalisierte sich zunehmend. Leider befinde ich mich äußerlich auch gerade in einer schwierigen Phase: mein Mann ist durch Firmeninsolvenz derzeit gerade in einer beruflichen Umorientierung, die ihm zu schaffen macht und meine Tochter beginnt zu pubertieren, was mich aus familienhistorischen Gründen (ich war mit 12-20 durchgehend suizidgefährdet und kann in schlimmen Phasen meine Tochter und mich bzw mich und meine Mutter schwer auseinanderhalten) in Panik versetzt.

Seit Freitag bin ich nun mit Kopfdruck, Wattehirn und Fieber mehr im Bett als sonstwas. Habe jedoch vorerst nicht weiter raufdosiert, wie ursprünglich geplant, weil ich denke, auch das ist Stress für das ZNS und es sieht ja so aus, als ob es auch so wieder würde. Dies ist sicherlich meine Lektion in GEDULD! :schnecke: :schnecke: :schnecke:

Habe eher durch Zufall, da ich auch Darmprobleme habe, ein Mittel dagegen in die Hände bekommen, in dem 9 verschiedene Darmbakterien drin sind. Im Beipackzettel steht, dass es zur Unterstützung von Stress und dessen Auswirkungen auf den Körper/Darm verschiedene pflanzliche Mittel gibt, die helfen, denn Stress positiv zu bewältigen. Nun interpretiere ich die Absetzzeit als eine mit hohem Stress für die Psyche, den Geist und den Körper und habe mir überlegt, ob diese Mittel dabei helfen können, diese Phase symtomfreier durchzustehen. Meine Frage erstmal: Das Mittel heißt Omnibiotic Stress repair, und soll über den Darm der Psyche helfen, sozusagen wieder ins Lot zu kommen. dazu gibt es diese metacare-Produkte, die "eine natürliche Vorstufe zu Serotonin" aus der afrikanischen Schwarzbohne enthalten, oder Coenzym Q 10, welches die "normale Funktion des Nervensystems unterstützen" soll. Hat jemand damit Erfahrung gemacht? bringt das wirklich natürlich was oder ist das nur rausgeschmissenes Geld?

Sorry für die Länge, ich hoffe, ich habe keinen gelangweilt :count-sheep: (oder ihr habt rechtzeitig mit dem Lesen aufgehört, ggg) wollte nur mal wieder alles loswerden. Das tut gut.

Es grüßt euch herzlichst
Tumbler
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Tumbler für den Beitrag (Insgesamt 4):
LinLinapadmaMurmelineBenedikt24
Symptome: Angst, Panik, Übelkeit, Leere, Derealisation, Depersonalisierung, Traurigkeit, Suizidgedanken, SVV.
Diagnose: Zuerst Depression und Angststörung, vor 10 Jahren kombinierte Persönlichkeitsstörung.
Seit ca. 20 Jahren verschiedene ADs, NLs und anderes ausprobiert.
seit 2013: Amisulprid 50 mg abends. Hydroxyzin 12,5 mg.
Nebenwirkungen: Laktation, Unfruchtbarkeit, Gewichtszunahme, Müdigkeit, Fremdbestimmtheit.
erstes Absetzen 2014: einfach weggelassen (auf Anraten der Psychiaterin): wochenlang Horror, dann wieder genommen. 1,5 Jahre stabilisiert, währenddessen Katzenjammer.
Symptome beim Absetzen: schlimmste Panik (konnte kaum mehr essen/trinken, atmen oder denken), um mich herum schreiende Farben und schrille Geräusche, totale Alarmstimmung; wurde nach Wiedereindosieren langsam über Monate besser, ganz weg nach ca 1,5 Jahren.
seit 20.12.2015: Reduktion (auf eigene Faust, da Psychiater nicht hilfreich): alle drei Wochen eine Vierteltablette (= ca. 12,5 mg) weggelassen, also von 50 mg -> 37,5 mg -> 25 mg -> 12,5 mg. Dann letzte Vierteltablette halbiert (= ca. 6 mg). Nach weiteren drei Wochen ganz abgesetzt (Tablette nicht weiter teilbar), schlimmsten Horror für ne Woche.
seit 16.3.2016: 5 mg Amisulprid (magistral hergestellte Kapsel). Zusätzlich 12,5 mg Hydroxyzin. Forum entdeckt und dort angemeldet. Wieder 1,5 Jahre stabilisiert mit ziemlichem Katzenjammer.
seit 30.4.2018: Reduktion auf 4 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine nennenswerten Probleme.
seit 26.6.2018: Reduktion auf 3 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 26.8.2018: Reduktion auf 2 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 21.10.2018: Reduktion auf 1,5 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 27.11.2018: Reduktion auf 1 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 30.12.2018: Reduktion auf 0,5 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.

Arianrhod
Teamunterstützung
Beiträge: 1761
Registriert: Sonntag, 15.11.15, 15:16
Hat sich bedankt: 3937 Mal
Danksagung erhalten: 4403 Mal

Re: Amisulprid und so...

Beitrag von Arianrhod » Montag, 18.04.16, 11:58

Hallo tumbler,

du bekommst hier ja schon gute Hinweise. Ich wollte dir nur sagen
Tumbler hat geschrieben:Meine Psychiaterin sagte mir, ich soll das einfach weglassen. Gesagt, getan. Danach kamen 8 Wochen Todesangst, ich konnte nicht essen oder trinken und zum Schluss habe ich aufgegeben und das Zeug wieder genommen. Danach etwa 1,5 Jahre zum wieder Stabilisieren.
mir ist es genauso ergangen. Ich habe 100 mg Solian "einfach so weggelassen". Ich bekam sogar eine Absetzpsychose mit Derealisationen und Depersonalisationen. ( das ist ziemlich sicher,dass es vom Absetzen kam, denn ich wurde sehr wahrscheinlich fehldiagnostiziert, hatte also gar keine Psychose, die behandelt werden musste). Vorherrschend waren aber auch bei mir stundenlange Panikattacken und ich konnte keine Nahrung bei mir behalten.

Das liegt also nicht an dir oder einer Erkrankung sondern eindeutig am Solian.
Tumbler hat geschrieben:War dann letzte Woche auf 6 mg
eine Frage habe ich, Solian wird normalerweise im 100er - Bereich verordnet, wie kamst du zu den 6 (!) mg?

ich möchte dir Mut machen, man kann das Zeug auch wieder loswerden.

liebe Grüße Arianrhod
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Arianrhod für den Beitrag (Insgesamt 5):
MurmelinepadmaTumblerJamieBenedikt24
► Text zeigen

Tumbler
Beiträge: 16
Registriert: Montag, 21.03.16, 17:53
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 33 Mal

Re: Amisulprid und so...

Beitrag von Tumbler » Mittwoch, 20.04.16, 16:39

Hallo Arianrhod,

ich weiß nicht, ob es eine Absetzpsychose war, aber es war grauenhaft. So eine Angst wünsche ich niemandem! Und die Reaktion der zahlreichen Ärzte, die ich deswegen konsultiert habe: Das müssen Sie ein Leben lang einnehmen, 50 mg ist eh schon homöopathisch, die letzte hat mir dann ein anderes Medi verschrieben, das hab ich nur einen Tag genommen, weil ich damit kaum mehr aufstehen konnte, das hat den Kreislauf so fertiggemacht, und dabei noch nicht einmal gewirkt!

Wie ich zu den 6 mg komme, ist so: Ich habe dann wieder 50 mg genommen und dann schrittweise (zu schnell, ich weiß) abgesetzt und auch bis zur letzten Dosis keine Nebenwirkungen, nur mal ein, zwei Tage ein Unwohlsein. Zuerst habe ich ein viertel weggelassen (auf Anraten des Psychiaters), dann noch eins, sind 25 mg. Dann noch eins (12,5 mg) und im unteren Bereich wollte ich vorsichtiger sein und habe geachtelt, sind dann etwa 6,25 mg, da ich aber selbst geteilt habe, kann ich die Dosierung ja nicht so genau bestimmen, also etwa 6 mg. Da ich auf alle Medis sehr schnell reagiere, im Guten wie im Schlechten, haben mir die 50 mg gereicht und ich habe mich auch mit den 6,25 irgendwas nicht anders gefühlt, bis ich den Fehler gemacht habe, die einfach wegzulassen, vor allem, weil sie ja sehr schwierig zu teilen sind.

Nun bin ich guten Willens, es noch einmal langsamer zu probieren. Es freut mich seh, von jemandem zu lesen, der auch Amisulprid losgeworden ist. Das macht echt Mut, vielen Dank! Wenn ich deine Signatur recht verstehe, hast du es aber nie ausgeschlichen? Oder doch? Würde mich sehr interessieren, von welcher Dosis du auf Null gekommen bist? Keine Sorge, ich will das sicher nicht eins-zu-eins umsetzen, nur so mal als Richtwert?

Liebe Grüße zurück, Tumbler
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Tumbler für den Beitrag (Insgesamt 3):
ArianrhodMurmelineBenedikt24
Symptome: Angst, Panik, Übelkeit, Leere, Derealisation, Depersonalisierung, Traurigkeit, Suizidgedanken, SVV.
Diagnose: Zuerst Depression und Angststörung, vor 10 Jahren kombinierte Persönlichkeitsstörung.
Seit ca. 20 Jahren verschiedene ADs, NLs und anderes ausprobiert.
seit 2013: Amisulprid 50 mg abends. Hydroxyzin 12,5 mg.
Nebenwirkungen: Laktation, Unfruchtbarkeit, Gewichtszunahme, Müdigkeit, Fremdbestimmtheit.
erstes Absetzen 2014: einfach weggelassen (auf Anraten der Psychiaterin): wochenlang Horror, dann wieder genommen. 1,5 Jahre stabilisiert, währenddessen Katzenjammer.
Symptome beim Absetzen: schlimmste Panik (konnte kaum mehr essen/trinken, atmen oder denken), um mich herum schreiende Farben und schrille Geräusche, totale Alarmstimmung; wurde nach Wiedereindosieren langsam über Monate besser, ganz weg nach ca 1,5 Jahren.
seit 20.12.2015: Reduktion (auf eigene Faust, da Psychiater nicht hilfreich): alle drei Wochen eine Vierteltablette (= ca. 12,5 mg) weggelassen, also von 50 mg -> 37,5 mg -> 25 mg -> 12,5 mg. Dann letzte Vierteltablette halbiert (= ca. 6 mg). Nach weiteren drei Wochen ganz abgesetzt (Tablette nicht weiter teilbar), schlimmsten Horror für ne Woche.
seit 16.3.2016: 5 mg Amisulprid (magistral hergestellte Kapsel). Zusätzlich 12,5 mg Hydroxyzin. Forum entdeckt und dort angemeldet. Wieder 1,5 Jahre stabilisiert mit ziemlichem Katzenjammer.
seit 30.4.2018: Reduktion auf 4 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine nennenswerten Probleme.
seit 26.6.2018: Reduktion auf 3 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 26.8.2018: Reduktion auf 2 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 21.10.2018: Reduktion auf 1,5 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 27.11.2018: Reduktion auf 1 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 30.12.2018: Reduktion auf 0,5 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.

Arianrhod
Teamunterstützung
Beiträge: 1761
Registriert: Sonntag, 15.11.15, 15:16
Hat sich bedankt: 3937 Mal
Danksagung erhalten: 4403 Mal

Re: Amisulprid und so...

Beitrag von Arianrhod » Mittwoch, 20.04.16, 19:26

Hallo Tumbler,

Amisulprid habe ich 2007 von 100 mg einfach abgesetzt. ( ich war sooo blöd!) Wie es mir dann so schlecht ging, habe ich schon beschrieben. Mein damaliger Psychiater bestand darauf, ich solle es wieder nehmen. Das habe ich nicht getan, ich war immer noch fest entschlossen, den kalten Entzug durchzustehen und nicht nachzugeben. Da hat der Arzt mich zwangseingewiesen. In der Geschlossenen hat man mich dazu "überredet", wenigstens Abilify zu nehmen.
Ich wurde aus dem KH mit Abilify entlassen und von da ab wurde mein Leben zu einer Kette verschiedenener Neuroleptika. Das letzte davon war Seroquel und das bin ich los, aber beim Amisulpridabsetzen bin ich gescheitert.:(
Das schlimmste in der Zeit war, dass ich ja nicht 100% wußte, ob die Symptome von den Medikamenten kommen oder ich endgültig den Verstand verliere.Auch das machte mir eine grauenvolle Angst. Die Ärzte sagten mir, ich sei schwer und unheilbar krank und mein Leben lang neuroleptikapflichtig.
Aber all diese Hölle war der Entzug.

Das mit dem Teilen ist clever, unglaublich, dass 6 mg noch so reinhauen, wo Ärzte sagen, dass 50 mg ja so gut wie nix sind.

liebe Grüße Arianrhod
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Arianrhod für den Beitrag (Insgesamt 3):
MurmelineLinLinaBenedikt24
► Text zeigen

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 17379
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 43146 Mal
Danksagung erhalten: 22563 Mal

Re: Amisulprid und so...

Beitrag von padma » Mittwoch, 20.04.16, 19:28

hallo Tumbler, :)
Ihr müsst wissen, dass ich, bevor ich den Fehler gemacht habe, auf Null zu gehne, ein sehr glücklicher, zufriedener, ausgeglichener und in sich ruhender Mensch war. Gut gehen war für mich (in Folge von langer Arbeit an mir selbst) nicht nur die Abwesenheit von Angst, Trauer, Ekel usw, sondern tätsächlich ein körperlich spürbares Glück, eine Dankbarkeit, Teil dieser Welt sein zu dürfen und irgendwie auch ein spirituelles Gefühl.
Das hört sich sehr schön an, das können wahrscheinlich nicht viele Menschen von sich sagen, dass sie auf diese Weise glücklich sind.
Im Gegenteil dazu, wenn es mir schlecht geht, dann habe ich Angst, bin sehr sensibel und traurig, sehe für mich keinen Platz in dieser Gesellschaft mit ihren Manipulationen und Lügen, habe das Gefühl, die Menschen schauen mich alle an und lachen mich aus und selbst Gott lacht über mich, Farben schreien mich an, usw. :zombie:
Du bist wohl sehr sensibel, das ist eine Qualität macht das Leben aber manchmal auch schwer.
Habe eher durch Zufall, da ich auch Darmprobleme habe, ein Mittel dagegen in die Hände bekommen, in dem 9 verschiedene Darmbakterien drin sind. Im Beipackzettel steht, dass es zur Unterstützung von Stress und dessen Auswirkungen auf den Körper/Darm verschiedene pflanzliche Mittel gibt, die helfen, denn Stress positiv zu bewältigen. Nun interpretiere ich die Absetzzeit als eine mit hohem Stress für die Psyche, den Geist und den Körper und habe mir überlegt, ob diese Mittel dabei helfen können, diese Phase symtomfreier durchzustehen.
Da gibt es immer mehr Untersuchungen dazu, welchen grossen Einfluss der Darm und auch die Darmbakterien auf die Psyche haben. Und ja, Absetzen bedeutet Extremstress.
Meine Frage erstmal: Das Mittel heißt Omnibiotic Stress repair, und soll über den Darm der Psyche helfen, sozusagen wieder ins Lot zu kommen. dazu gibt es diese metacare-Produkte, die "eine natürliche Vorstufe zu Serotonin" aus der afrikanischen Schwarzbohne enthalten, oder Coenzym Q 10, welches die "normale Funktion des Nervensystems unterstützen" soll. Hat jemand damit Erfahrung gemacht? bringt das wirklich natürlich was oder ist das nur rausgeschmissenes Geld?
Zur Schwarzbohne gibt es hier ein paar Beiträge http://www.adfd.org/austausch/search.ph ... hwarzbohne
Hier zu Coenzym Q 10 http://www.adfd.org/austausch/search.ph ... enzym+q+10

Wunder würde ich mir davon keine versprechen. Falls du es probieren möchtest, dann teste es bitte zunächst mit sehr kleiner Dosis. Das Allerwichtigste ist wirklich, dass du langsam genug absetzt.
Positive Erfahrungen zur Unterstützung gibt es mit Fischölkapseln.

Danke für die Infos zur Kapselherstellung.

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 3):
MurmelineLinLinaBenedikt24
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen


20.4.2019: 0,07 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


ich bin zur Zeit wegen eines gebrochenen Handgelenks eingeschränkt aktiv

Tumbler
Beiträge: 16
Registriert: Montag, 21.03.16, 17:53
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 33 Mal

Re: Amisulprid und so...

Beitrag von Tumbler » Dienstag, 26.04.16, 10:34

Hallo Leute,

Hallo Arianrhod,
ja, dass ich ein Leben lang diese Medis nehmen soll, das haben sie mir auch gesagt. Für mich heißt "chronisch" heutzutage lediglich, die Ärzte können mir nicht mehr helfen. Was es aber nicht heißt, ist unheilbar oder dass ich mir nicht selbst helfen kann.

Hallo Padma,
ja, ich weiß, ich habe großes Glück, so etwas erzählen zu dürfen und ich bin sowohl hypersensibel als auch hochbegabt, was manchmal ziemlich schwer zu handeln ist.

Heute muss ich mal um Hilfe schreien. habe ja nach dem Absetzen (Signatur) von ca. 6 mg Amisulprid nach etwa einer Woche wieder 5 mg eindosiert. danch wurde es langsam besser, aber nie so richtig und derzeit ist es besonders schlimm und für mich schlecht aushaltbar und da ich momentan einerseits im Krankenstand bin und andererseits erhöhten Stress um mich habe, habe ich gestern doch meine Dosis auf 7,5 mg erhöht. Ich nehme ja die 5 mg nun schon fast 6 Wochen und derzeit ist es wieder echt schlimm mit der panik. Nun habe ich zwar etwas besser geschlafen, aber heute ist es noch schlimmer als die letzten Tage, Zittern, Übelkeit, Panik. Bin sehr verzweifelt und fühle mich von den Ärzten im Stich gelassen. habe erst Ende Mai wieder einen Termin beim Psychiater und habe mich gestern mit meiner Hausärztin überworfen, weil sie sich weigert, mich nach 12 Tagen Krankheit mal ordentlich zu untersuchen. Sie meint nur: Ich kann Ihnen nicht helfen, aber ich schreibe Sie krank. ???

Bin nun ziemlich verwirrt und weiß nicht, was ich tun soll. habe Kapseln zu 1 mg, 5 mg und 7,5 mg zu Hause. Aber wenn mehr es schlimmer macht, was heißt das jetzt? Dasss sie eh nicht mehr wirken und ich ebensogut Placebos schlucken kann? Dass ich nur abwarten muss? Und kein Arzt kann mir auch nur einen Hinweis geben! Kann man anhand des Spiegels im Blut feststellen, ob das Medi im Hirnstoffwechsel noch "greift"? Kann man eventuell auf ein anderes Neuro umstellen, dass dann leichter abzusetzen ist? Soll ich heute abend 5 mg nehmen oder was sonst? Und seit dem letzten fehlgeschlagegen Absetzversuch (kalter Entzug) wirken bei mir auch Beruhigungsmittel nicht mehr. Wenn ihr irgendwelche Tipps habt, was ich tun kann, bitte helft mir.

Vielen Dank für heute und auch die letzten Male!!!
Tumbler
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Tumbler für den Beitrag (Insgesamt 3):
ArianrhodMurmelineBenedikt24
Symptome: Angst, Panik, Übelkeit, Leere, Derealisation, Depersonalisierung, Traurigkeit, Suizidgedanken, SVV.
Diagnose: Zuerst Depression und Angststörung, vor 10 Jahren kombinierte Persönlichkeitsstörung.
Seit ca. 20 Jahren verschiedene ADs, NLs und anderes ausprobiert.
seit 2013: Amisulprid 50 mg abends. Hydroxyzin 12,5 mg.
Nebenwirkungen: Laktation, Unfruchtbarkeit, Gewichtszunahme, Müdigkeit, Fremdbestimmtheit.
erstes Absetzen 2014: einfach weggelassen (auf Anraten der Psychiaterin): wochenlang Horror, dann wieder genommen. 1,5 Jahre stabilisiert, währenddessen Katzenjammer.
Symptome beim Absetzen: schlimmste Panik (konnte kaum mehr essen/trinken, atmen oder denken), um mich herum schreiende Farben und schrille Geräusche, totale Alarmstimmung; wurde nach Wiedereindosieren langsam über Monate besser, ganz weg nach ca 1,5 Jahren.
seit 20.12.2015: Reduktion (auf eigene Faust, da Psychiater nicht hilfreich): alle drei Wochen eine Vierteltablette (= ca. 12,5 mg) weggelassen, also von 50 mg -> 37,5 mg -> 25 mg -> 12,5 mg. Dann letzte Vierteltablette halbiert (= ca. 6 mg). Nach weiteren drei Wochen ganz abgesetzt (Tablette nicht weiter teilbar), schlimmsten Horror für ne Woche.
seit 16.3.2016: 5 mg Amisulprid (magistral hergestellte Kapsel). Zusätzlich 12,5 mg Hydroxyzin. Forum entdeckt und dort angemeldet. Wieder 1,5 Jahre stabilisiert mit ziemlichem Katzenjammer.
seit 30.4.2018: Reduktion auf 4 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine nennenswerten Probleme.
seit 26.6.2018: Reduktion auf 3 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 26.8.2018: Reduktion auf 2 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 21.10.2018: Reduktion auf 1,5 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 27.11.2018: Reduktion auf 1 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 30.12.2018: Reduktion auf 0,5 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.

Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 17801
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 22631 Mal
Danksagung erhalten: 29185 Mal

Re: Amisulprid und so...

Beitrag von Jamie » Dienstag, 26.04.16, 10:45

Hallo tumbler,

es ist wenigstens ehrlich von der Ärztin, dass sie sagt, sie kann dir nicht helfen.
Akzeptiere die Krankschreibungen, das ist auch schon was wert. Wir lesen hier manchmal von Ärzten, die ihre Patienten unter Druck setzen wegen den Krankmeldungen; immerhin tut sie das nicht.
Bin nun ziemlich verwirrt und weiß nicht, was ich tun soll. habe Kapseln zu 1 mg, 5 mg und 7,5 mg zu Hause. Aber wenn mehr es schlimmer macht, was heißt das jetzt? Dasss sie eh nicht mehr wirken und ich ebensogut Placebos schlucken kann? Dass ich nur abwarten muss? Und kein Arzt kann mir auch nur einen Hinweis geben! Kann man anhand des Spiegels im Blut feststellen, ob das Medi im Hirnstoffwechsel noch "greift"? Kann man eventuell auf ein anderes Neuro umstellen, dass dann leichter abzusetzen ist? Soll ich heute abend 5 mg nehmen oder was sonst? Und seit dem letzten fehlgeschlagegen Absetzversuch (kalter Entzug) wirken bei mir auch Beruhigungsmittel nicht mehr. Wenn ihr irgendwelche Tipps habt, was ich tun kann, bitte helft mir.
Also wenn es dir jetzt schlechter geht, dann kann das mit den Aufdosieren zu tun haben, es kann aber auch einfach sein, dass du gerade eine Symptomwelle hast und die gar nichts mit dem Hochgehen zu tun hat.
Ich würde an deiner Stelle jetzt erstmal bei den 7,5mg bleiben. Wird es wirklich über Tage sukzessive schlimmer, dann hast du wohl eine Unverträglichkeit - dann musst du zurückgehen und langfristig ausschleichen.
Eine Blutspiegelbestimmung sagt nichts aus, ob das Medikament im Gehirn noch wirkt; es "wirkt" da auf jeden Fall - die Frage ist, ob es so wirkt, wie man es sich wünscht oder eben nur "unerwünscht" wirkt.

Wenn du seit dem Kaltabsetzen zudem auch nicht mehr auf Beruhigungsmittel ansprichst, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass du auch auf andere Medikamente nicht mehr gut ansprechen wirst; deswegen würde ich von einem Wechsel auf ein anderes Präparat dringend abraten; es ist zu vermuten, dass dein ZNS so gereizt ist, dass es momentan überhaupt keine anderen Wirkstoffe mehr verträgt.

Du brauchst jetzt wirklich Geduld. Wenn eine Stellschraube zu verändern ist, dann die des Amisulprids in ggf. einigen Tagen.
Das wäre mein Rat an dich.

Grüße
Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag (Insgesamt 4):
LinLinapadmaTumblerBenedikt24
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 17379
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 43146 Mal
Danksagung erhalten: 22563 Mal

Re: Amisulprid und so...

Beitrag von padma » Dienstag, 26.04.16, 13:08

hallo Tumbler, :)

auch Hochdosieren bedeutet Stress für das ZNS. Daher kommt es immer wieder mal vor, dass es jemand nach dem Hochdosieren schlechter geht.

Diese Verschlechterung sollte sich allerdings im Rahmen halten und nur von kurzer Dauer sein.
Ich würde daher, wenn es einigermassen aushaltbar ist, wie Jamie :) schreibt, ein paar Tage auf der Dosis bleiben und wenn es nicht besser wird, dann reduzieren.

Schau dir auch nocchmal die Liste mit möglichen Symptomverstärker an.

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 2):
TumblerBenedikt24
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen


20.4.2019: 0,07 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


ich bin zur Zeit wegen eines gebrochenen Handgelenks eingeschränkt aktiv

Tumbler
Beiträge: 16
Registriert: Montag, 21.03.16, 17:53
Hat sich bedankt: 13 Mal
Danksagung erhalten: 33 Mal

Re: Amisulprid und so...

Beitrag von Tumbler » Mittwoch, 27.04.16, 13:46

Hallo Jamie, hallo Padma,

leider habe ich es nicht ausgehalten, die höhere Dosis beizubehalten. Ich hatte gestern solche Panik mit stundenlanger Übelkeit, sodass ich nicht mal trinken konnte, das halte ich keinen Tag mehr aus, daher bin ich nun wieder bei 5 mg und das ist besser.

Jamie,
ich sehe das anders mit der Ehrlichkeit.

Ich war bei meiner Ärztin wegen Kopfschmerzen, Fieber abwechselnd mit Untertemperatur und Schwindel. Sie schaut mir eine halbe Sekunde in den Hals und meint dann eben: Ich finde nichts, ich kann Ihnen nicht helfen. Ich wollte die Geschichte nicht breittreten, weil sie ja nichts mit der eigentlichen Problematik zu tun hat, ich wollte nur verständlich machen, dass ich sie nicht als Vertrauensperson in diesen Dingen zu rate ziehen kann. ich nehme aber an, dass du verstanden hast, sie hätte bezüglich meiner psychischen Situation diese Aussage gemacht. Nein, sie hat mir nicht zugehört, als ich sagte, ich hätte Kopfschmerzen, sondern mir in den Hals geschaut, mir dann gesagt, sie kann mir nicht helfen (keine Überweisung, gar nichts) und mich gruß- und händedrucklos von dannen ziehen lassen. Ich würde gerne wieder arbeiten gehen, weil mir allein zuhaus im Bett die Decke auf den Kopf fällt, aber sie weigert sich, mich auch nur ordentlich zu untersuchen. dafür fehlt mir halt das Verständnis. Und mit ihr dann psychische Probleme zu besprechen, halt ich für nicht sehr zielführend. So weit nur zum Verständnis.

Vielleicht darf ich einfach nicht zu viel erwarten. Ich hoffe nur, dass ich irgendwann wieder so stabil werde wie mit Medikament und es nicht nur das Medikament war, dass mir vorgegaukelt hat, ich wäre glücklich. Manchmal denke ich schon, vielleicht haben die Ärzte recht und ich bin einfach krank und ohne Medkamente bin ich einfach dieser Angst, Traurigkeit und meiner Übersensibilität ausgeliefert und muss halt damit leben. Früher hätte ich eben gerne die Wahl gehabt, jetzt scheine ich eh nichts mehr zu vertragen, also kann ich eh nur medikamentfrei werden auf lange Sicht. Ich hoffe nur, das bleibt nicht ewig so ein Kampf... Aber Garantie gibts im Leben wohl nicht und ich kann nur hoffen. Es fällt nur sehr schwer derzeit...

Liebe Grüße,
Tumbler
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Tumbler für den Beitrag:
Benedikt24
Symptome: Angst, Panik, Übelkeit, Leere, Derealisation, Depersonalisierung, Traurigkeit, Suizidgedanken, SVV.
Diagnose: Zuerst Depression und Angststörung, vor 10 Jahren kombinierte Persönlichkeitsstörung.
Seit ca. 20 Jahren verschiedene ADs, NLs und anderes ausprobiert.
seit 2013: Amisulprid 50 mg abends. Hydroxyzin 12,5 mg.
Nebenwirkungen: Laktation, Unfruchtbarkeit, Gewichtszunahme, Müdigkeit, Fremdbestimmtheit.
erstes Absetzen 2014: einfach weggelassen (auf Anraten der Psychiaterin): wochenlang Horror, dann wieder genommen. 1,5 Jahre stabilisiert, währenddessen Katzenjammer.
Symptome beim Absetzen: schlimmste Panik (konnte kaum mehr essen/trinken, atmen oder denken), um mich herum schreiende Farben und schrille Geräusche, totale Alarmstimmung; wurde nach Wiedereindosieren langsam über Monate besser, ganz weg nach ca 1,5 Jahren.
seit 20.12.2015: Reduktion (auf eigene Faust, da Psychiater nicht hilfreich): alle drei Wochen eine Vierteltablette (= ca. 12,5 mg) weggelassen, also von 50 mg -> 37,5 mg -> 25 mg -> 12,5 mg. Dann letzte Vierteltablette halbiert (= ca. 6 mg). Nach weiteren drei Wochen ganz abgesetzt (Tablette nicht weiter teilbar), schlimmsten Horror für ne Woche.
seit 16.3.2016: 5 mg Amisulprid (magistral hergestellte Kapsel). Zusätzlich 12,5 mg Hydroxyzin. Forum entdeckt und dort angemeldet. Wieder 1,5 Jahre stabilisiert mit ziemlichem Katzenjammer.
seit 30.4.2018: Reduktion auf 4 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine nennenswerten Probleme.
seit 26.6.2018: Reduktion auf 3 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 26.8.2018: Reduktion auf 2 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 21.10.2018: Reduktion auf 1,5 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 27.11.2018: Reduktion auf 1 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.
seit 30.12.2018: Reduktion auf 0,5 mg Amisulprid, 12,5 mg Hydroxyzin beibehalten. Keine Probleme.

Antworten