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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: wir sind bisher noch nicht zu einer tragfähigen Lösung gekommen und müssen unseren Aufnahmestopp daher leider länger als geplant aufrecht erhalten.

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Austausch- und Erfahrungsthread Individualrezeptur

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.

Besteht Interesse, dass ich erkläre, wie die Apotheke Kapseln anfertigt (Individualrezeptur)?

Ja unbedingt.
26
84%
Egal, aber ich kann ja vielleicht mal reinlesen.
4
13%
Nein danke.
1
3%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 31

Jamie
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Austausch- und Erfahrungsthread Individualrezeptur

Beitrag von Jamie » Freitag, 10.04.15, 16:11

Hallo Leute,

als berentete Frau vom Apothekenfach bricht die Lust in mir durch, euch zu erklären, wie eine Apotheke für euch Kapseln mit gewünschter Wirkstoffmenge herstellt.
Es tauchen hierzu ja immer wieder Fragen auf.
Auch auf Probleme, Einschränkungen etc. würde ich eingehen.
Allerdings ist ein solcher Artikel mit großem Aufwand meinerseits verbunden, sodass ich erst mal klären will, ob euch das interessiert (?)
[Mit einem Nein kann ich auch leben :)]

Namaste
Jamie
Zuletzt geändert von padma am Freitag, 06.07.18, 18:51, insgesamt 1-mal geändert.
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>Miriam<
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Re: Besteht Interesse, wie eine Apo Kapseln für euch herstel

Beitrag von >Miriam< » Sonntag, 12.04.15, 19:57

Hallo Jamie,
mich würde das wahnsinnig interessieren!
Ich werde zwar nochmal einen Versuch mit der Parox*t-Suspension wagen, aber ehrlich gesagt ist die Hoffnung nicht sehr groß. Und die Tabletten, die ich nehme, sind nicht mehr weiter teilbar.

Viele Grüsse
Miriam
Depression, generalisierte Angststörung, bipolare Störung
Medikation: 2001 - 2003 Lithium und Trimipramin; Insidon war auch mal dabei
Paroxateinnahme seit 2001
Paroxat 2001 bis 2003 60 mg
2003 bis 2007 40 mg, keine Absetzsymptome
2007 bis 2011 20 mg, keine Absetzsymptome!
November 2011 bis Januar 2012 18 mg
Januar 2012 bis Februar 2012 17 mg
Februar bis April 2012 15 mg
April bis September 2012 13,5 mg
September 2012 bis Januar 2013 11,7 mg
Januar bis Februar 2013 10,8 mg
Februar bis März 10 mg Bis hierhin wenig Absetzsymptome
Im April intensiver Rückschlag mit allen Formen der Entzugserscheinungen. Daher Erhöhung im April für 2 Tage auf 15mg (zu viel erhöht, schlimme Nebenwirkungen) und dann wieder für 4 Tage auf 12,5 mg
16.04.13 13,4 mg
Seit 17.04.13 wieder 12,5 mg
02.05.13: Nach kurzer Verbesserung wieder Rückschlag (Welle)
Seit 02.05.13 11,7 mg Warten auf Stabilisierung
Seit 10.05.13 10,8 mg
10.06.13 - 10.07. Ein Auf und Ab...
Seit 10.07.13 wieder viel besser, 19.09.13: immernoch bei 10,8 mg.
21.11.13: 10 mg. Paar Tage schlimme Absetzsymptome - auch bei nur 0,8 mg! Hurra, ich bin auf 10 mg!!!
19. - 21.07.14: Umstieg auf Suspension 10 mg. Nicht vertragen.
Ab 22.07.14 wieder Tablette 10 mg. Mir gings ein paar Wochen schlecht nach dem gescheiterten Umstellungsversuch, dann bis Jan. 2015 zwei üble Wellen. Im Allgemeinen aber schon stabil mit den 10 mg.
Mai 2015: Hänge immernoch bei den 10 mg! :(
Weiss noch nicht, wie ich weiter absetzen soll, da die Tabletten nicht mehr teilbar sind und ich die Suspension nicht vertrage :(
Februar 2016: Immernoch 10 mg. Ich hänge da irgendwie fest
Januar 2018: Immernoch 10 mg.

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Re: Besteht Interesse, wie eine Apo Kapseln für euch herstel

Beitrag von Jamie » Montag, 13.04.15, 23:09

Hallo ihr Lieben,

ich wollte gerade mit dem Schreiben loslegen und habe dafür Recherchen angestellt und dabei bin ich doch tatsächlich auf dieses ABDA-Video gestoßen, das kurz und knapp in 4 Minuten die Herstellung von Kapseln in der Apotheke erklärt.
Es ist ein sehr gutes Video, wie ich finde. Wirklich fachmännisch, aber verständlich erklärt.

Das nimmt mir jetzt die ganze Arbeit ab :).

Ich stelle es hier rein und schlage vor, dass ihr es euch mal anseht und wenn dann darüber hinaus Fragen etc. auftauchen, werde ich diese hier gerne klären bzw. weitere Erklärungen anbieten. Ist das okay so?

LG
Jamie

:arrow: https://www.youtube.com/watch?v=ql7Nw3CY2R8

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Lisamarie
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Re: Besteht Interesse, wie eine Apo Kapseln für euch herstel

Beitrag von Lisamarie » Dienstag, 14.04.15, 9:06

Danke liebe Jamie, jetzt hat auch Otto Normalverbraucher ne Vorstellung davon.
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Re: Besteht Interesse, wie eine Apo Kapseln für euch herstel

Beitrag von MorulaMyomatosus » Dienstag, 14.04.15, 15:14

Hallo Jamie,

Danke für den Link. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass man alleine durchs mörsern ein wirklich homogenes Pulver herstellen kann, sodass jede Kapsel den selben Anteil an Füll- und Wirstoff hat? Gibt es da irgendwelche gesetzlichen Regelungen, zu eventuellen Abweichungen?

Lg
Irgendwann 2007
Diagnose „Panikstörung“.
Erste Einnahme von Citalopram 20 mg.
Wegen Schlafstörungen Zopiclon 7,5 mg über ein halbes Jahr.
Zopiclon selbstständig innerhalb von 8 Wochen ausgeschlichen. Keine Entzugssymptome wahrgenommen.
Tiefenpsychologische Therapie über 2,5 Jahre.

Anfang/Mitte 2010
Citalopram nur noch unregelmäßig genommen, dann eigenständig kalt abgesetzt, da ich dachte ich wäre über den Berg.

Ende 2010
Nach einigen Monaten auf 0 mg setzt, von jetzt auf gleich, der verzögerte Entzug ein. Hauptsymptom: Extreme Suizidgedanken. Ich wusste allerdings nichts von einem Entzug!
Neue Diagnose: „Autoaggressive Zwangsgedanken“ und "mittelschwere bis schwere Depression".
Zweite Einnahme von Citalopram 30 mg und begleitend Lorazepam 1,5 mg
Lorazepam nach ca. 3 Wochen abgesetzt. Keine Entzugssymptome wahrgenommen.
Citalopram wirkt nach 3 Wochen wieder, die Suizidgedanken und alle anderen Symptome sind weg.
Verhaltenstherapie über 3 Jahre.

Ende 2013
Citalopram wieder unregelmäßig genommen, dann wieder eigenständig und kalt abgesetzt, da ich einigermaßen symptomfrei war.

Mai 2014
Nach ca. 5 Monaten auf 0 mg setzt wieder, von jetzt auf gleich, der verzögerte Entzug ein. Hauptsymptome: Schreckliche Suizidgedanken, Gedanken an Fremdgefährdung, völlige Appetitlosigkeit mit starkem Gewichtsverlust.
Auch hier wieder keinen Zusammenhang erkannt, deshalb Wiedereindosierung von Citalopram 40 mg, dazu Lorazepam 1,5 mg.
Lorazepam nach ca. 8 Wochen, ohne erkennbare Probleme, abgesetzt.
Auch nach wochenlanger Einnahme zeigt das Citalopram diesmal keinerlei Wirkung. Es wurde immer schlimmer.
Ich beschäftigte mich langsam mit der Problematik der Psychopharmaka.

Juli 2014
Stationärer Aufenthalt und kurze Umstellung auf Escitalopram. Auch dann kein Wirkeintritt und keine Besserung.
Viel zu schnelles und deshalb unbewusst kaltes Absetzen des Escitalopram innerhalb von 2 Wochen, unter ärtztlicher Begleitung in der Klinik.
Letzte C*pralex am 14.07.2014, seitdem im protrahierten Entzug!
Erst nach der letzen Tablette habe ich langsam verstanden was da eigentlich passiert ist und einen klaren Zusammenhang zu der SSRI-Einnahme erkannt.

Ende August/Anfang September 2014
Es stellen sich die typischen Wellen & Fenster ein.

Update Oktober 2015
Ich bin immer noch im protrahierten Entzug. Es ist extrem wechselhaft und betrifft besonders die Emotionen.

Update April 2016
Seit der letzten Tablette sind nun 21 Monate vergangen. Leider halten die Symptome immer noch an. Seit ca. Jahresbeginn wechseln sich die Wellen und Fenster fast täglich, häufig auch stündlich bis minütlich, ab. Das ist alles extrem anstrengend. Tja... Weiter geht's :schnecke:

Update Mai 2017
34 Monate nach Null. Immer noch im protrahierten Entzug.

Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende!

Jamie
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Re: Besteht Interesse, wie eine Apo Kapseln für euch herstel

Beitrag von Jamie » Dienstag, 14.04.15, 16:57

Hallo Morula,

also man muss zwei Sorten der Herstellung unterscheiden.
Bei der einen Herstellung liegt der Wirkstoff pulverisiert als Reinsubstanz vor, da ist sehr einfach, z.B. habe ich für einen Kunden immer Amphetaminkapseln (aus pulverigem Ampehtaminsulfat, das mir als Reinsubstanz in einem Döschen vorlag) in einer speziellen Dosis herstellen müssen.

Wenn es den Wirkstoff als Rezeptursubstanz nicht gibt, muss man ein Fertigarzneimittel nehmen und dieses zermörsern.
Je nach Konsistenz der Tablette kann das einfach gehen oder eine Schwei*earbeit sein. Vom Zermörserungsgrad hängt wesentlich ab, wie homogen dann die Pulvermischung wird. Deswegen braucht es teilweise viel Zeit. Manchmal gibt es auch noch Hilfen (spezielle Mühlen / Mahlgeräte, die aber sehr teuer sind. Ich hatte in keiner der Apotheken, in denen ich arbeitete, eine solche zur Verfügung).

Es gibt selbstverständlich Richtlinien, die im NRF (Neues Rezepturformularium) oder DAB (Deutsches Apothekerbuch) festgelegt sind und eingehalten werden müssen.
Dies beginnt schon beim Abwiegen, da darf eine Wägetoleranz von maximal 2% vorhanden sein. Sprich wenn ich 500mg (0,5g) abwiegen soll, ist alles erlaubt was sich im Rahmen von 0,4900mg - 0,5100mg bewegt.

Da es bislang eher selten vorkommt, dass Menschen durch in der Apotheke hergestellte Kapseln zu Schaden kommen (es sei denn durch grobe Fahrlässigkeit)(ich hab noch von keinem Fall gehört), ist davon auszugehen, dass diese Methode bei gewissenhafter Herstellung sicher und verlässlich ist :).

In der Pädiatrie sind diese individuellen Kapselherstellungen sogar ganz besonders wichtig, da es für Kinder oft keine Tabletten als Fertigarzneimittel gibt, die eine Dosierung haben, die man dem Kind geben könnte; deswegen werden besonders für kranke Kinder oft Kapseln mit besonders niedriger Dosis hergestellt.

Ach so, hier noch eine Regel aus der Physik: Entmischung droht, wenn die Partikel nicht gleich groß sind, sind sie alle auf eine Größe homogenisiert, passiert das nicht. (siehe auch Phänomen aus der Müslitüte, die dicksten Teile der Mischung sind immer oben :D: http://de.wikipedia.org/wiki/Paranuss-Effekt)


Grüße
Jamie
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tulpe
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Re: Besteht Interesse, wie eine Apo Kapseln für euch herstel

Beitrag von tulpe » Donnerstag, 16.04.15, 10:15

Würde man mit "wiegen" eigentlich eine bessere Dosisbestimmung hinbekommen als mit abzählen?

Ich habe mir bisher 3 Waagen gekauft. Zwischen 15 und 60 EUR. Bisher hat keine verlässlich gewogen. Ich würde mir überlegen viel Geld auszugeben für eine präzise Waage mit mehreren Stellen hinter dem Komma. Die Frage wäre: Lohnt sich das? Welche Waage nimmt man da? und könnte ich damit die Dosis besser bestimmen als mit dem Abzählen?

Gruß
tulpe
Chronisch Schmerzkrank seit 2006. 2007 Diagnose Depressionen, Agoraphobie und Angststörung.
2010 Medikamente aufgrund eines Benzoentzuges: Lyri*a 100-100-100-100; Seroqu*l 100-100-100-100; Cymbal*a 120-0-0
2011 Seroqu*l reduziert auf 0-0-0-75; Lyri*a reduziert auf 100-0-0-100; Valdoxa*n 0-0-50
Lyric*a zwischendurch für Krankenhausaufenthalte auf 4x100 erhöht
2012 Fentanylpflaster 50mq/h nach einem Jahr anwendung abgesetzt durch Umrechnung auf retadierten Kapseln
2013 2x Morphinentzug von 300mg auf 3x10mg; dafür habe ich das Lyri*a auch mit 4x100mg verwendet und das Seroqu*l zusätzlich als Bedarf
ab 02.02.14 Lyri*a 0-0-0-0 (stolz, stolz, stolz)
400mg intravaginal Progesteron seit 12/2013
B50 Komplex hochdosiert (hilft mir sehr gut)
Schmerzmedikamente bei Bedarf:
Novalgin
Katalodon (nicht mehr wegen Todesfälle)
DoloVisan*o (auch nicht mehr wegen Gefahren)
23.03.14 Seroqu*l 0-0-50mg
31.03.14 Seroqu*l 0-0-37,5mg
04.04.14 Seroqu*l 0-0-25mg
11.05.14 Seroquel 0-0-12,5mg
20.04.14 Seroqu*l 0-0-0 mg
17.07.14 Valdoxan von 50 auf 25mg reduziert
Cymbalt*a:
10.11.14 ca. 48-50mg; 04.12.14 ca. 36mg; 05.01.15 ca. 30mg; zwischendurch auf 0;am 15.03.15 wieder auf 10mg hochdosiert / 07.04.15 auf 12,5mg hochdosiert /14.04.15 auf 15mg hochdosiert
Entzugssymptome: explodierte Haut, Albträume, Rücken-, Kopf-, Zahnschmerzen, extreme Übelkeit, Bauchkrämpfe, Gereitztheit, Unruhe, depressive Momente, Angstmomente, heiße Wellen, Kribbeln in Gliedmaßen, Launisch, Tinnitus und vieles mehr.
18.05.15 Fentanylpflaster 50mq
22.05.15 Fentanylpflaster 37,5mq
22.05.15 Duloxetin von 15mg auf 30mg hochdosiert
29.05.15 Fentanylpflaster weg, Kapseln eindosiert (hat Entzug verursacht)
15.09.16 Truxal von ca. 2 mg auf 0
15.11.16 Clonidin von 37,5 mq auf 0
----------
aktuell:
Morphin 30-30-30 mg retardiert
Cymbalta 60-0-0 mg (von 60mg seit Oktober 14 reduziert, leider wegen starker, chronischer Schmerzen wieder hochdosiert)
Valdoxan 0-0-25 mg
Baldrian 0-0-600 mg
Clonidi*n 0-0-0 mq
Truxal 0-0-0 mg (musste ich im Mai beginnen mit 18,75mg)
Novalgin bei Bedarf bis zu 4x 1000mg tgl.
Ortoto*n im Notfall (max. 3x 2 Stück)
Buscopa*n, Ibuprofe*n (nur, wenn der Ishias durchdreht)
B50 Vitamin Komplex
B12 hochdosiert 5000 mqg täglich,D3 4000 Einheiten tgl.
Cranberol*a 1-3 täglich
Macrogo*l 0 täglich (Abführmittel), Magnesiumcitrat
Schmerztherpie: Nervenblockade am Bauch: Anästhetikum Novocain per Spritze an 2 Nerven 1x pro Woche
Heizkissen ohne Ende (Achtung: alles ab 40°C verursacht Verwachsungen; auch Wärmflaschen am Rücken z.B.)
Tensgerät

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Re: Besteht Interesse, wie eine Apo Kapseln für euch herstel

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 16.04.15, 11:38

Hallo tulpe,

eine Waage mit mehreren Stellen nach dem Komma ist für dich vermutlich unerschwinglich. :roll:
Eine Analysenwaage, die Pflicht in der Apotheke ist und vier Stellen nach dem Komma hat, kostet um die tausend Euro, nach oben offen auf der Skala
Foto siehe hier (moderne Analysenwaage) http://de.wikipedia.org/wiki/Analysenwaage

Ich denke, das weiß ich aus den Beschreibungen hier im Forum, dass man erst ab einem Geldbetrag von Minimum 75€ (aufwärts) etwas halbwegs Gescheites an Waagen z.B. bei ama*on bekommt. Real gesehen müsstest du 100 Euro in die Hand nehmen, denke ich.
Da es Members hier gibt, die mit einer solchen Waage arbeiten, ist es nicht ausgeschlossen, dass du damit abwiegen und abdosieren kannst, ohne völlig falsche Werte zu haben.
Eine gewisse Fehlerquote wird es aber überall geben.


vielleicht sowas in der Art? (keine Werbung! Nur als Beispiel): http://www.amazon.de/Kalibriergewicht-F ... p_s_a_1_10
Grüße
Jamie
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Re: Besteht Interesse, wie eine Apo Kapseln für euch herstel

Beitrag von tulpe » Donnerstag, 16.04.15, 13:51

Hi Jamie,

es gibt von Kern eine EMB 100-3.
Jetzt habe ich noch folgende Frage:

Die Kügelchen sind immer statisch aufgeladen.
Wenn ich die abwiege, sollte ich einen bestimmten Behälter verwenden?
Wie verhindere ich das Aufladen?
Ich muss die Kügelchen ja irgendwo rein schütten und dann wieder in die Kapseln bekommen. Wie verhindere ich falsche Wägeergenbisse?
Und gibt es irgendein schlaues Zubehör?

Danke für Deine Hilfe!

Lieben Gruß
tulpe
Chronisch Schmerzkrank seit 2006. 2007 Diagnose Depressionen, Agoraphobie und Angststörung.
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2013 2x Morphinentzug von 300mg auf 3x10mg; dafür habe ich das Lyri*a auch mit 4x100mg verwendet und das Seroqu*l zusätzlich als Bedarf
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11.05.14 Seroquel 0-0-12,5mg
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B12 hochdosiert 5000 mqg täglich,D3 4000 Einheiten tgl.
Cranberol*a 1-3 täglich
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Schmerztherpie: Nervenblockade am Bauch: Anästhetikum Novocain per Spritze an 2 Nerven 1x pro Woche
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Tensgerät

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Re: Besteht Interesse, wie eine Apo Kapseln für euch herstel

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 16.04.15, 15:39

Hallo tulpe,

als Behälter am besten Glas, weil es sich neutral verhält, z.B. ein kleines Becherglas.
Zum Abwiegen Kartenblätter, keine aus gelbem Plastik (das sind Kartenblätter speziell für die Rezeptur), da das Plastik auch elektrostatisch sein kann, sondern Kartenblätter aus z.B. einem einfachen Skat-Kartenspiel. Gibt es in größeren Supermärkten in der Spielzeugabteilung.
Günstig wäre noch ein Rezepturlöffel, das sind lange, schlanke Löffel.

Es gibt im Internet Läden, die Rezepturbedarf verkaufen.

*Kartenblätter, die nicht geeignet sind (wegen Elektrostatik, viertes Bild, gelbes Blatt): https://www.google.de/search?q=wepa+kar ... UoAw&dpr=1
*geeignete Kartenblätter: https://www.google.de/search?q=skat+kar ... d=0CDMQ7Ak
*Becherglas: https://www.google.de/search?q=skat+kar ... rglas+20ml
*Rezepturlöffel (erstes Bild): https://www.google.de/search?q=rezeptur ... CAgQ_AUoAg

LG
Jamie
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Re: Besteht Interesse, wie eine Apo Kapseln für euch herstellt?

Beitrag von catwoman » Montag, 06.07.15, 11:40

Hallo Jamie!
Ich habe eine Apotheke, die Individualkapseln (Cital*pram) für mich herstellen würde. Weißt Du, ob Krankenkassen das übernehmen, bzw was die Ärztin auf das Rezept schreiben müsste? Ich möchte absetzen, so schnell wie möglich, aber so langsam wie nötig. Leider muss ich aufgrund meines Brustkrebses in Kürze Tamox*fen nehmen, was anscheinend in seiner Wirksamkeit durchs Cit. gemindert wird. So nehme ich es denn zum Anlass, das Ausschleichen, was ich im letzten Sommer begonnen habe, jetzt weiterzuführen.
Lieben Gruß erstmal
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Zusätzlich: Promethazin 5-10 Tropfen bei Bedarf (bei akuten Panikattacken);
Bisherige Absetzversuche: Citalopram 20mg ohne Rücksprache mit Ärztin halbiert bzw. jeden nur zweiten Tag
genommen, gescheitert nach jeweils ca. 6 Wochen, da ich zwischen Absetzsymptomen und Erkrankungssymptomen
nicht unterscheiden konnte;
Absetzverlauf seit 17.7.2014: 4 Wochen 10mg (nach der 3. Woche begannen starke Hitze/Kältewallungen, Entfremdungsgefühle, Angst, schlechter Schlaf, unangenehme/sehr reale Träume, Vergesslichkeit, Verdauungsprobleme;
seit 17.8.2014 auf 15mg erhöht, nach 3 Tagen Besserung und Verschwinden der Symptome;
seit 07.10.2014 Brustkrebsdiagnose mit brusterhaltenden OPs am 28.10. und 31.10., Unterbrechung des Absetzens und weiter mit 15mg;
24.11.2014-13.5.2015: Chemotherapie (4xEC und 12xPac);
04.06-15.07.2015: Bestrahlung (28x);
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Re: Besteht Interesse, wie eine Apo Kapseln für euch herstellt?

Beitrag von Jamie » Montag, 06.07.15, 12:29

Hallo catwoman,

ja, das wird von den Kassen übernommen, sofern der Arzt bereit ist es auf ein rosa Rezept zu verordnen.
siehe auch hier: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=19&t=1030

Auf dem Rezept muss entweder auf Deutsch oder Latein in etwa Folgendes stehen:
Individualrezeptur / Rezeptur

Citalopram 7mg, 30 Stück (Mengen beispielhaft gewählt)
Standardfüllstoff NRF

misce fiat capulae [= das heißt: mische mache Kapseln]

Grüße und alles Gute
Jamie
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Re: Besteht Interesse, wie eine Apo Kapseln für euch herstellt?

Beitrag von catwoman » Montag, 06.07.15, 19:53

Vielen Dank für die schnelle Antwort! :hug: !
Jetzt habe ich alle Infos zusammen, das 10% Absetzschema aufgeschrieben und ausgerechnet und morgen werde ich dann mit der Psychiaterin sprechen und hoffe sehr, dass sie mein Vorhaben mitträgt. Ich werde davon berichten!
Bis dahin lieben Gruß
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genommen, gescheitert nach jeweils ca. 6 Wochen, da ich zwischen Absetzsymptomen und Erkrankungssymptomen
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seit 17.8.2014 auf 15mg erhöht, nach 3 Tagen Besserung und Verschwinden der Symptome;
seit 07.10.2014 Brustkrebsdiagnose mit brusterhaltenden OPs am 28.10. und 31.10., Unterbrechung des Absetzens und weiter mit 15mg;
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Re: Besteht Interesse, wie eine Apo Kapseln für euch herstellt?

Beitrag von catwoman » Dienstag, 07.07.15, 17:16

Hallo Jamie,

:cry: Der Termin heute bei der Psychiaterin war nicht so toll. Ich hatte mir schön mein Absetzschema ausgerechnet, hübsch als Übersicht für die Ärztin im PC angefertigt und ihr mitgebracht. Zusammengefasst hat sie gesagt, dass ich so ein Schema garnicht brauchen würde, dass wäre eher ein Zeichen meiner Angst/meines Perfektionismusses und sie wisse auch garnicht, ob das mit dem Rezept für die Apotheke funktionieren würde (hatte ich ihr auch erklärt). Ihr Vorschlag, wenn ich denn dann unbedingt so kleinschritttig absetzen wolle: Cipralex nehmen und mit den Tropfenzahlen dann zu reduzieren. Sie hat es mir auch gleich ausgerechnet: Meine Citalodosis auf Cipr*ex umgerechnet (15mg Citalo = 7,5mg Cipr*ex) und dann in 2-4 wöchigem Abstand je nach meinem Wunsch jeweils 1 Tropfen (=1mg) weniger.

:frust: Ich ärgere mich total über mich selbst, ich wollte wegen der ganzen Situation mit der Krebstherapie, dem Tamoxif*n und allem drumherum keine Experimente machen und war meinem Absetzschema total zufrieden und überzeugt und ich habe es nicht geschafft, der Ärztin zu widersprechen und ihr zu sagen, dass ich den vielen Betroffenen und kritischen Ärzten (und deren Studien) glaube und er eben gerne nach MEINEM Schema machen möchte. Ich habe in den letzten Monaten so viel geschafft, aber gegen eine Autorität (meiner Ärztin) einfach "nur" meine Meinung zu vertreten und meinen Wunsch zu äußern und durchzusetzen habe ich nicht geschafft :marionette:

Es gibt über Cipralex soooo viel im Netz, habe ganz schnell aufgehört zu suchen. Da ist alles dabei, auch die ganzen Erklärungen über den Unterschied bzw den nicht vorhandenen Unterschied, von Leuten die überhaupt keinen Unterschied in der Umstellung gemerkt haben bis zu den fiesesten NW.

Und um Abzusetzen noch auf was anderes umzusteigen klingt so absurd. Ob ich es riskieren soll oder nochmal mit der Ärztin reden.... Ach ich weiß es nicht.... :shock: :(

Verwirrten, frustrieten, leicht verzweifelten Gruß

Catwoman :bettzeit:
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Re: Besteht Interesse, wie eine Apo Kapseln für euch herstellt?

Beitrag von hope89 » Donnerstag, 02.02.17, 19:01

Hallo,

gibt es denn hier Leute, die es verschrieben bekommen haben?

LG
2011 - 2015 März Citalopram Hersteller: Dura 5MG
2015 März Dura nicht mehr vertragen
2015 März abdosiert auf 2,5MG (Anweisung Arzt)
2015 April auf Null MG
sehr schlimme Enzugssymptome
2015 Mai neues Medikament Sertralin
absolut nicht vertragen und wieder umgestigen auf Citalopram
2015 Mai - 2016 aktuell: 10 MG Citalopram Hersteller: Aliud Pharma
2017 Mai: 5 MG abdosiert
2017 Juni: 3 MG
2017 Juli: 1MG
2017 August: 0 MG
2017 September: erste Woche 5MG Citalopram
aktuell: zweite Woche 10 MG Citalopram

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Re: Besteht Interesse, wie eine Apo Kapseln für euch herstellt?

Beitrag von hope89 » Donnerstag, 02.02.17, 19:10

und verschreibt das nur der Psychiater oder auch Hausarzt und unter welchen Vorraussetzungen??

Ohhh man:-(( ich will doch nur diese Tabletten absetzen, wenn ich gewusst hätte, dass des soo schwer wird....
Nehme schon immer 10MG Citalopram und es ist echt traurig, dass es diese Tabletten net mal in 5MG gibt.. Wie soll man denn da absetzen ich bin echt ein bisschen verzweifelt.
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Re: Besteht Interesse, wie eine Apo Kapseln für euch herstellt?

Beitrag von Jamie » Freitag, 03.02.17, 0:15

Hallo hope,

Citalopram kann man in Wasser auflösen!
Das ist auf jeden Fall eine Möglichkeit vom Citalopram kloszukommen.

Aber zu deiner Frage: Sowohl Hausarzt als auch Psychiater / Neurologe dürfen dir das verschreiben, aber ich tippe mal, dass der Hausarzt das wohl ablehnen wird, weil es vielleicht zu sehr sein Budget belastet und außerdem sind AD Verordnungen eigentlich Sache des Facharztes.
Kommt aber auch auf deine Beziehung zum Arzt an.
Dein behandlender Arzt muss es einfach wollen bzw. du musst Überzeugungsarbeit leisten.

Ein Rezept kann ganz einfach so ausgestellt werden:

zB.
"Individualrezeptur: Citalopram 9mg Kapseln, 30 Stück"
plus Dosierung: "S: 1 mal tägl. morgens eine Kapsel"

oder:
"Citalopram 9mg Kapseln, 30 Stück; misce fiat capsulae"
plus Dosierung "S: 1 mal tägl. morgens eine Kapsel"

siehe auch hier noch mal: viewtopic.php?f=19&t=1030


ja, es gab schon ein paar adfd´ler, die das von ihrem Arzt verordnet bekommen haben. Es ist aber eher selten, da einige Ärzte nicht kooperieren / es nicht einsehen.
Gerade erst letzte Woche hat carmen allegra solche Kapseln bekommen; sie kommt allerdings aus Österreich.

Grüße
Jamie
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Re: Besteht Interesse, wie eine Apo Kapseln für euch herstellt?

Beitrag von padma » Freitag, 03.02.17, 13:35

hallo Hope, :)

du kannst auch in Apotheken nachfragen, ob sie dir aus von dir mitgebrachten Tabletten, Kapseln in der gewünschten Dosierung herstellen. Das müsstest du dann selber bezahlen.

Das machen nicht alle Apotheken und evtl. wollen sie eine Bestätigung deines Arztes, dass du diese Dosierung brauchst.

liebe Grüsse,
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20.4.2019: 0,07 mg



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Re: Besteht Interesse, wie eine Apo Kapseln für euch herstellt?

Beitrag von JayBlue » Samstag, 04.02.17, 9:48

Jamie hat geschrieben: vielleicht sowas in der Art? (keine Werbung! Nur als Beispiel): http://www.amazon.de/Kalibriergewicht-F ... p_s_a_1_10
Ich habe genau die Waage. Ich muss sagen sie wiegt recht zuverlässig. Ab und zu habe ich Sprünge von 3-4 mg (Nur der Kapselinhalt, nicht der Wirkstoff). Das relativiert sich dann wieder wenn ich die Waage aus und wieder einschalte. Ich weiß nicht wie das zustande kommt. Wenn ich dann z.B. einen Tag später die Kapseln nochmals wiege dann passt es auch wieder.

Meine Methode ist die Folgende:
Ich schütte den Inhalt der Kapsel auf das mitgelieferte Plastikdings. Dann bekomme ich meist 0,163mg heraus. Dann schütte ich den Inhalt in ein Gefäß und wiege nur die Kapsel (die wiegt ca. 0,050mg). Dann (bei 15mg Dosis) rechne ich 0,163 / 2 + Kapsel-Gewicht. Dann habe ich meine Dosis und muss nur noch die Kapsel füllen. Das mache ich in dem ich den Inhalt auf meine Handinnenfläche schütte und in die Kapsel einfülle. Das funktioniert recht gut, weil die Kapseln statisch aufgeladen sind und meist da liegen bleiben wo sie sind ;-). Ich habe auch hier irgendwo mal gelesen, dass man seine Hände vorher mit Seife waschen soll, damit die Schutzschicht nicht angegriffen wird - stimmt das?? Gibt es da eigentlich irgendwelche Probleme wenn man so vorgeht? Also dass z.B. die Kapsel angegeriffen wird durch den Schweiß der Hand oder die Kügelchen? Würde mich mal interessieren :roll: .

Danke und viele Grüße

Jay
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Jamiepadma
Mein Absetzthread: viewtopic.php?f=18&t=11981
In der Vergangenheit viele unterschiedliche AD's und NL genommen (kann leider nicht mehr alle aufzählen).
Derzeit (2016):
* Vor 16.07.16: Cymbalta 30mg (ca. 6 Jahre). Diagnose war damals Zwangsstörung/Angststörung, Depression.
* Seit 16.07.16 Cymbalta (30mg) -> alternierend alle 2 Tage auf Anraten des Arztes.
* In der Zwischenzeit mehrere Versuche. War auf bis zu 15mg runter und hatte heftige Symptome während des Urlaubs. Wieder hoch dosiert auf 30mg 1x täglich. Gewechselt auf Duloxetin von ALUID Pharma.
* 22.11.16: 18mg.
* 17.12.16: 15mg.
* 10.02.17: 13mg.
* 13.03.17: 12mg.
* 14.03.17: Wieder hoch auf 13mg da zu starke Symptome. Umstellung auf Kügelchenmethode da Feinwaage zu ungenau.
* 14.03.17: 13mg (52 K.)
* 22.03.17: 12,5mg (50 K.)
* 15.05.17: 12mg (48 K.)
* 11.06.17: 11,5mg (46 K.)
* 26.07.17: 11,0mg (44 K.)
* 07.10.17: 10,5mg (42 K.)
* 25.11.17: 10,4mg (42 K.) <- Neue Packung Duloxetin.
* 01.02.18: 10,15mg (41K.)
* 04.03.18: 9,90mg (40K.)
* 20.03.18: 20mg <- Absetzstop!

lakeSonne1
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Re: Besteht Interesse, wie eine Apo Kapseln für euch herstellt?

Beitrag von lakeSonne1 » Montag, 24.04.17, 11:29

halihalo,

ich werf mal meine Erfahrung mit dem 'Apotheken-Kapseln machen lassen' in die Runde:

Für Eilige: Es funktioniert prima.

Jetzt die Langversion:
Bin zum Hausarzt, hab ihm das (Absetz-)Problem geschildert. Er fand, daß ich sehr verantwortungsbewußt handeln würde, und hat mit dann ein Rezept ausgestellt:

'30 stück, Citalopram 13mg, misce fiat capulae'

Ein paar Apotheken abtelefoniert; Eine gefunden, die Kapseln macht.
Diese macht mir nun die Kapseln seit 7 Reduktionsschritten, ohne Probleme.
Falls ich mal länger brauche als 30 Tage für einen Reduktionschritt (kam 1 mal vor), hole ich mir kein neues Rezept, sondern benutze die Wiegemethode und mach mir die Dosis selbst.

Grüßle,
lake
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MurmelineJamiepadma
Diagnose:Angst,PA Sommer 2010
Medi: Citalopram 20 mg, Eindosiert über 4 Wochen , war ok. sonstige Medis: Pantoprazol 20mg abends
2012: Erster misslungener Absetzversuch
2016: ab 20.3.16: 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE auf 15mg: 3.9.2016 - 2.3.2017
2017: 15mg auf 10,3mg
2018: 10,0mg auf 7,7mg
► Text zeigen
11.1.19: 7,5mg: massives Herzstolpern, Angst, Schlafstörungen, Brustraumbeschwerden
29.1.19: Herzstolpern weg. immer noch Brustraumbeschwerden, Atemnot, Kurzatmig, hohe Grundanspannung (8/10), Panikattacken. Neu: Schultern/Arme Nervenschmerzen beidseitig , Bodyzaps Körpermitte,
31.1.19: fast alle Symtome weg, niedrige Grundanspannung (3/10)
3.2.-20.2 : Übelkeit, Panik, Brustraumbeschwerden, Atemnot, Hypersensibilität(Haut, Geruchssinn, Schmerzempfinden), Schulterverspannungen, Zaps, Nervenschmerzen, Magen/Darm, Migräne, Schlapp
18.2.-19.2.: Zusätzlich teilweise Depri.
21.2. -: Es wird insgesamt besser; PAs und Nervenschmerzen noch da, Depri weg.
22.2-25.2: PAs mit Atemnot, Brustschmerzen
25.2. - 10.3: es stabilisiert sich langsam: körperliche Symtome gehen zurück, dafür vermehrt PAs
10.3.- 25.3: Massive PAs, teilweise über Stunden
1.4.: seit 4 Tagen keine Symptome mehr. ich fühle mich gut.
14.4.: es wird immer besser; fühle mich gut. Ab und zu kleine Einbrüche, nicht der Rede wert
- längere Absetzpause: ein paar Monate -

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