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Liebe Mitglieder des ADFD, liebe Interessierte.
Aufgrund anhaltender Neuanmeldungen, Urlaubszeit und Unterbesetzung in den Teams sieht sich die Moderation leider gezwungen, das Forum temporär für Neuanmeldungen zu schließen.
Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
padma
Moderatorenteam
Beiträge: 21744
Registriert: 06.01.2013 17:04

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von padma »

liebe Jamie, :)

dass das auch gar kein Ende nimmt, mit diesen ständigen heftigsten Infekten etc. :(

Ich drücke dir fest die Daumen, dass es nicht der gefürchtete Keim ist und dass es sich nun endlich bessert.
Alles Gute für morgen, ich denke an dich.

Fühl dich lieb :hug:
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


lunetta
Teamunterstützung
Beiträge: 4110
Registriert: 17.08.2015 18:09

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta »

Jamie, Liebes!

Was soll ich sagen...? Es zerreißt mir schon beim Lesen das Herz!

Unsere ältere Tochter hat auch immer wieder mit dem Thema Blase zu tun, Entzündungen immer wieder, aber auch allgemein ist es ihr schwaches Organ.
Zu sclimmsten Zeiten hatte sie ein halbes Jahr lang AB, trotzdem immer Entzündungssymptome, zusätzlich auch immer diese Vaginalentzündungen aufgrund der AB und auch Durchfälle und pipapo.

Sie war schon reif für die Psychiatrie, so verzweifelt war sie, und wir auch.

Geholfen hat letztendlich nur eine monatelange Kur mit Omnibiotic Flora plus, täglich auf nüchternen Magen ein Glas Wasser mit einem Eßlöffel Natron, trinken sowieso viel, und viel Geduld.

Ihr ging es nicht so schlecht wie dir, aber die hatte auch Phasen wo die tagelang nur im Bett war, Schmerzen hatte, und man merkte, dass der ganze Bauch irgendwie akut war.

Ich erinnere mich aber auch, dass sie damals von ihrem Urologen gefragt wurde, ob wir Vögel als Hautiere hätten, sie meinte dann nur, nein nur Hund und Pferd, der meinte dann ok, da kann dann nix sein.
Vielleicht gibt es irgendwas was Vögel übertragen können, irgendwelche Parasiten, oder im Futter irgendwas?

Ich wünsche dir nur Besserung und dass du den morgigen Tag überstehst!!!

GLG
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Rosenrot
Beiträge: 1281
Registriert: 20.03.2017 07:30

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Rosenrot »

Liebe Jamie,

alles Gute für morgen, Kraft und göttliche Führung! <3

In Gedanken bei dir! :hug:

Rosenrot
► Text zeigen

Mobu
Beiträge: 703
Registriert: 12.02.2018 10:52

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Mobu »

Liebe Jamie,

eine liebe Umarmung und viele positive Gedanken.
Ich drücke beide Daumen.
Nun kann es mal endlich gut werden.🙏🏻

Liebe Grüße Mobu
[spoil][spoil][/spoil]Dez.2016-Februar 2018
-0,25 mg-0,5mg Alprazolam gegen Unruhe und Herzklopfen

Februar 2018 erste Panikattacke
Alprazolam wirkt in der Dosis nicht mehr
Wechsel auf Clonazepam (Rivotril)
Vom 1.3.bis 15.6. 2018 Rivotril 0,8 mg ausgeschlichen
25.11.-12.12.2018 50mg Trazodon, abgesetzt ohne Probleme
Extreme Schlafprobleme
13.12.2018 Mirtazapin 7,5 mg
19.12.2018 Mirtazapin 15 mg
5.1. 2019 reduziert auf ca 12 mg
6.1. 2019 12 mg
7.1. 2019 7,5 mg bis 12.1.genommen (8.1.-9.1. ging es mir sehr gut)
13.1.2019 wieder 15mg wegen Symptome
14.1.2019 15 mg
17.1 .2019 15mg Mirtazapin +100mg Opipramol
18.1-26.1. 2019 15 mg Mirtazapin
27.1. 2019 15 mg Mirtazapin + 100 mg Opipramol
OPIPRAMOL WAR EIN FEHLER!!!
Psy.Klinik
Mirtazapin 15 mg ,28.2-7.3.2019 auf 7,5 mg reduziert
0.8.03.2019 Null
6 Wochen auf 0 , es ist die Hölle!!!
Eindosierung:
14.4. 2019 1 mg Mirtazapin auf Anraten im Forum...
23.4. 1 mg abgesetzt da heftige Symptome

Nochmal Eindosiert 3.5.2019
->3.5.. 0,1 mg Mirtazapin
10 Wochen bis zur Stabilisierung gebraucht
Symptome:Kopfschmerzen,Muskelschmerzen,depressive Stimmung,Unruhe,Angst,Panik,schwitzen,frieren,Bluthochdruck und und und
->14.7. Stabilität
-> 15.7. Reduzieren auf 0,08mg
nach 8 Tagen erste Absetzsymptome:
Schlaf etwas unruhiger, viel Wasser lassen,
Muskelverspannungen, leichte Kopfschmerzen,
->15.9.Reduzierung auf 0,07 mg
nach 4 Tagen erste Symptome...
Druck im Kopf, sehe schlechter, leichte Unruhe,
Kopfschmerzen

Anikke
Beiträge: 1445
Registriert: 05.07.2017 07:20

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Anikke »

Liebe Jamie, wie geht es dir?
Hast du schon die Ergebnisse von der Untersuchung?
Ich denk an dich!
Liebe grüße anikke
[spoil]Was bisher geschah

Diagnose:
- komplexe ptbs, seit vielen Jahren bekannt und seit einigen Jahren guter stabiler Umgang damit
- seit ca 2012 chronisches Sodbrennen
- daraufhin Anfang 2017 Psychosomatische Reha, wo man mir nach schwerem Trigger 15mg Mirtazapin zum Schlafen verabreichte, die regelmäßige Einnahme empfahl und den abhängig machenden Aspekt verharmloste

1.03. bis 21.06. täglich 15 mg Mirtazapin
seit 21.06. 2017 täglich ca 11 mg Mirtazapin
seit 06.07.2017 12 mg
seit 03.08.2017 10 mg
seit 09.09.2017 9 mg
seit 08.10.2017 8 mg
seit 27.10.2017 7,5 mg
seit 24.11.2017. 6,7 mg
seit 16.12.2017. 6,0 mg
seit 03.01.2018. 5,5 mg
seit 27.01.2018. 5,0 mg
seit 21.02.2018. 4,5 mg
seit 21.03.2018. 4,0 mg
seit 17.04.2018. 3,5 mg
seit 15.05.2018. 3,0 mg
seit 09.06.2018. 2,75 mg
seit 08.07.2018. 2,5 mg
seit 07.08.2018. 2,25 mg
seit 10.08.2018. 2,0 mg
seit 08.09.2018. 1,5 mg
seit 07.10.2018. 1,0 mg
seit 04.11.2018. 0,75 mg
seit 13.12.2018. 0,6 mg
seit 10.01.2019 0,5 mg
seit 17.02.2019 0,4 mg
seit 17.03.2019. 0,2 mg
seit 14.04.2019 0,075 mg
seit 12.05.2019 0,069 mg herstellerwechsel
seit 02.06.2019. 0,045 mg
Seit 28.06.2019 0,000000 :party2:

seit ca Mitte Februar 2018 Vitamin d3 1000ie und Vitamin b12 tägliche
seit 28.08.18 agnus castus 1x täglich wg zyklusschwankungen - besser ab Ende November 18- abgesetzt
seit 16.12.18 täglich ca 2 Teel kurkuma nach 21 tagen wg Magenbeschwerden abgesetzt
seit 25.05.19 esomeprazol täglich ca 7mg (50 Kügelchen)
Seit 18.07.2019 esomeprazol tgl 20mg - 164 kügelchen

Absetzverlauf esomeprazol
28.10.2019 150 Kügelchen von 164 küg.
11.11.2019 135 Küg.
28.11.2019 122 Küg.
10.12.2019 110 Küg.
25.12.2019 100 Küg.
09.01.2020 90 Küg.
20.01.2020 82 Küg.
17.02.2020 74 Küg.
09.04.2020 70 Küg.
10.05.2020 65 Küg.
10.07.2020 60 Küg.
Wegen Lieferengpässen Wechsel auf Omeprazol
20.07.2020 61 Küg.

Doku Menstruation
02.09.19
30.09.19
27.10.19
24.11.19
20.12.19
23.01.20
18.02.20
16.03.20
11.04.20
07.05.20
01.06.20
25.06.20
23.07.20

Blumenwiese
Beiträge: 1054
Registriert: 21.04.2018 16:33

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Blumenwiese »

Ohje Jamie :cry:

Es tut mir so leid, dass es dir so schlecht geht. Ich wünsche dir so von Herzen einen Lichtblick.

Ich denke an dich und hoffe so mit dir, dass du gute Nachrichten bekommst und dass die Ärzte bald wissen, wie sie die helfen können.

:hug:

Liebe Grüße
Blumenwiese
Liebe Grüße
B L U M E N W I E S E


Bitte keine religiösen Worte in meinem Thread.

Diagnosen u. vorherige Medikation:
► Text zeigen
Aktuelle Absetzverläufe:
► Text zeigen
Aktuell:
Quetiapin 0-0-0-19 mg
Promethazin 25-0-25-10 (60 mg)
Bedarf: 2x10 mg Promethazin
*********************************
Sonstige Medikamente:
Artelac Complete, Chelidonium Rh D4, Movicol, Magnesiumglycinat
Bedarf: Salbutamol, Levociterizin, Ibulysin

li-la
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von li-la »

Liebe Jamie,

Es tut mir so leid wie schlecht es dir geht.
Ich hoffe die Ärzte können dir rasch helfen. 5 Wochen nur Schmerzen ist wirklich schon heftig.

Alles liebe für dich Jamie.

Lila
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

[highlight=yellow]Seit 2 1/2Jahr auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 2 1/2 jahren 0mg Escitalopram :party2:
[/highlight]


Befinden aktuell ( 06.06.2020)
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- ab und an Zwangsgedanken und die Angst davor das sie wieder auftreten.

Harry29
Beiträge: 153
Registriert: 17.10.2018 21:27

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Harry29 »

Liebe Jamie,

es tut mir leid, dass es bei dir kein Ende findet.
Ich wünsche Dir das Beste und dass sich schnellstmöglich Besserung einstellt.

Fühle dich :hug:

Liebe Grüße,
Harry
05.12.2019: 7mg Quetiapin

NEM wieder eingestellt.

NEM: vom 24.01.2020 bis 08.02.2020:
6.800 IE Vitamin D + Vitmain K, Magnesium, Vitamin B Komplex, Fischöl, Vitamin A - Z, cogniLoges (Eisenkraut, Vitamin C, Vitamin B5 und Zink), Vitasprint B12 (Billigmarke) und Mumijo

[spoil]

Risperidon: (2010/11 - kurzzeitig - denke ca. 3 Monate - wurde aber wieder abgesetzt - im Klinikaufenthalt wurde etwas experimentiert, da ich auf die Medikamente nicht wirklich angesprungen bin)
Venlafaxin: (ca. 3 Jahre - 2011 bis 2013 - in der Spitze 225mg)
Quetiapin: seit ca. 8 Jahren. Viele Jahre Prolong, dann Umstellung auf normales Quetiapin. Höchstdosis bei Prolong 400mg, beim normalen Quetiapin 200mg.

04.03.2011: Tägliche Medikation
Quetiapin Prolong mg 0-0-50mg-0
Venlafaxin 150mg am Morgen
Risperidon 1-0-0-2mg

30.04.2013: Tägliche Medikation
Quetiapin Prolong: 200 mg am Abend
Velafaxin 75-0-75-0

danach folgte schrittweise erst die Reduktion/das Ausschleichen von Venlafaxin. Im Anschluss erfolgte dann nach und nach die Reduktion des Quetiapin.

August/2018: Absetzen von 25mg Quetiapin (Kaltentzug)
(Anfangs nur Alpträume - nach ca. 8 Wochen körperliche Symptome und nach ca. 10-11 Wochen starke
kognitive Symptome)

NEM:
Aktuell vertrage ich scheinbar die tägliche Vitaminzufuhr von Vitamin D wieder - eine Zeit lang war das nicht so.
Mögliche Gründe:
1. ich nehme es jetzt ca. 12h nach Quetiapin-Einnahme gegen Mittag/Nachmittag
2. ich nehme es nicht mehr in Tropfen-Form, sondern als lösliche Kapseln
3. Es gab keine Unverträglichkeit oder aber mein Körper ist jetzt in der Wiedereindosierungsphase in der Lage, es zu verarbeiten anstatt paradox zu reagieren.

Mittlerweile nehme ich auch wieder 3.000 i.E. Vitamin D in Tropfenform - vertrage auch das wieder.

Wiedereindosierung & Ausschleichen:

19.10.2018: 3mg Quetiapin
20.10.2018: 4mg Quetiapin
21.10.2018: 5mg Quetiapin (+1000 i.E Vitamin D3 alle 2 Tage)
11.11.2018: 7,5mg Quetiapin
30.11.2018: 10mg Quetiapin
25.12.2018: 10mg Quetiapin (+2.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl).
24.03.2019: 10mg Quetiapin (+8.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl+200mg Magnesium).
19.04.2019: 8mg Quetiapin (+~5.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl+ ~200mg Magnesium).
09.09.2019: 6,5mg Quetiapin
21.11.2019: 6,75mg Quetiapin (leichte Aufdosierung, da kognitive Einschränkungen zu lange anhalten)
05.12.2019: 7mg Quetiapin
[/spoil]

Koralle
Beiträge: 90
Registriert: 28.02.2018 00:33

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Koralle »

Liebe Jamie,

das ist wirklich fies! Ich wünsche dir, dass du schnell wieder auf die Beine kommst. Wo du dich immer so viel um andere kümmerst und dann so ein Mist...

Liebe Grüße!

Koralle
März 2017: 150mg Opipramol wegen psychischer Krise mit Angst und Depressionen, zu leichtfertig abgesetzt
April 2017: 100mg Sertralin 1-0-0-0, bei Eindosierung starke Angst, Schlafstörungen, Missempfindungen und Herzklopfen dann zwei Monate euphorische Stimmung, allerdings immer wieder Zustände von Übererregtheit, Flush und Schwitzen am Morgen, Verwirrtheit, Zittern. Zuspitzung Juni 2017.
Juni 2017: Zusätzlich 100mg Quetiapin prolong 0-0-0-1, Unruhe kommt immer wieder, aufdosiert
Juli 2017: 150mg Quetiapin prolong.
August 2017: 200mg Quetiapin prolong.
September 2017: Unruhe schlägt immer wieder durch, ich erkenne, dass dies Nebenwirkungen sind und setze Sertralin ab in 12,5mg Schritten. Nun starke Nebenwirkungen durch Quetiapin (Sedierung, Desorientiertheit, Depersonalisierung).
November 2017: Absetzen von Quetiapin innerhalb von 14 Tagen. Etwas Unruhe und brennende Wirbelsäule.
Dezember 2017: Sertralin auf 0mg.
Januar 2018: Schwindel, Desorientierheit, Gedächtnisstörungen, Kreislaufbeschwerden, erhöhter Puls.
Februar 2018: Zusätzlich ab nachmittags Muskelzuckungen, Schreckhaftigkeit, häufiges frühes Erwachsen mit Schwitzen, Flushs, Missemfindungen.
März 2018: Zusammenbruch mit ständigem Herzrasen, Angst, Depersonalisation, paradoxen Medikamentenreaktionen, Schlaflosigkeit. Wiedereindosieren von Quetiapin untretardiert 75mg 0-0-0-1, Schlaf wieder möglich, Linderung weiterer Symptome nach einigen Tagen. Umstieg auf 50mg Quetiapin prolong 18Uhr, 25mg Quetiapin unretardiert 21h
April 2018: Zurück auf 67,5mg Quetiapin unretardiert abends wegen Sedierung, 6mg Quetiapin morgens.
Juni-Juli 2018: In 3 Wochen-Schritten auf 25mg Quetiapin abends reduziert. Seitdem im Wechsel mit Unruhephasen auch verstärkt depressive und müde Stimmung, starke Konzentrationsprobleme. Zusätzlich als Versuch, die Symptome abzufangen, Insidon Tropfen abends 4Stck. (18mg), tagsüber alle zwei Std. 2Tropfen (8-18Uhr, insg. 54mg)
September 2018:18,5mg Quetiapin abends, Insidon abends 18mg, tagsüber 27mg (reduziert wegen paradoxer Reaktion) (ca. in 1. und 3. Woche nach Quetiapin Reduktion starke Panik morgens und weitere Symptome..Übelkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Missempfindungen in Unterarmen und Füßen, Muskelzuckungen, Flushs, dafür aber wieder deutlich wacher und weniger depressiv).
Ende Oktober 2018: 15,25mg Quetiapin, Insidon abends 18mg, tagsüber 18mg
November 2018: 15,25mg Quetiapin, Insidon abends 18mg, tagsüber 4,5mg (Symptome wie oben beschrieben, Schlafstörungen verstärkt)
19.11.2018: 18,5mg Quetiapin, Insidon abends 18mg, tagsüber 4,5mg
27.01.2019: 18,5mg Quetiapin, Insidon abends 18mg, tagsüber 0mg
(in erster Woche nach Insidon Reduktion verstärkt Müdigkeit und Benommenheit, in zweiter Unruhe und Erregung)
Februar 2019: Amoxicillin nach Zahn OP, starker Schwindel und Herzrasen nach Absetzen, weiß nicht ob vom AB oder Insidon Reduktion
8.3.2019: 12,5mg Quetiapin abends, Insidon abends 18mg
(in ersten Wochen Müdikeit, Gereiztheit, Unruhe, trotzdem verbessertes Befinden; in 5.Woche starke Angst, Schwitzen, Übelkeit, Zittern, Schwindel, danach langsam Besserung)
1.6.2019 Quetiapin 1,25 – 1,25 - 10mg, (Aufteilung auf drei Einnahmezeitpunkte); Insidon abends 18mg
15.6.2019 zurück auf 12,5mg Quetiapin abends, Insidon abends 18mg
1.9.2020 Quetiapin 0mg, Insidon 0mg, Schlimme Welle nach 9 Monaten, völlig überreiztes ZNS

li-la
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Registriert: 17.03.2018 11:29

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von li-la »

Liebe Jamie,

Darf ich fragen wie es dir aktuell geht?

Liebe Grüße
Lila
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

[highlight=yellow]Seit 2 1/2Jahr auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 2 1/2 jahren 0mg Escitalopram :party2:
[/highlight]


Befinden aktuell ( 06.06.2020)
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- ab und an Zwangsgedanken und die Angst davor das sie wieder auftreten.

lunetta
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Registriert: 17.08.2015 18:09

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Ja, liebe jamie, mich würde auch interessieren was sich bei dir mit den Befunden ergeben hat?

Auf jeden Fall - alles Liebe und Gute! LG
► Text zeigen

Quietscheentchen
Beiträge: 1200
Registriert: 01.10.2018 03:43

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Quietscheentchen »

Liebe Jamie,

oh, ich hab erst jetzt deinen letzten Beitrag hier gelesen.

Ich denke an dich! Gibt es denn was neues?

Liebe Grüße
Bild
Mein Thread
[spoil]
Vorgeschichte:
[spoil]2014depressive Episode
August 2015 Escitalopram 20mg
Februar 2017 10mg

21. Mai 2018 Escitalopram 5mg
4. Juni Escitalopram 2,5mg
seit 18. Juni 0


Einzelne Beschwerden bis zum verzögerten Knall
Höllenmonate und Besserung Verlauf[/spoil]
Seit 10. Juni 2019
Deutliche Besserung. Nicht symptomfrei aber viel, viel besser

13. Januar 2020: 0,48 mg
24. Februar 2020: 0,46 mg
13. März 2020: 0,44 mg

Diagnosen:
Zuletzt mittelschwere Depression
POTS
Spastische Spinalparalyse
Selten Migräne mit Aura
Schwerhörigkeit links
Hashimoto


Medikation und Nahrungsergänzungsmittel

Escitalopram 0,46 mg
L-Thyroxin 50
Magnesium
Omega 3
[/spoil]

Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie »

:pillowtalk: Hallo.

Danke allen für die Nachfrage, ich melde mich in den kommenden Tagen.
Ich bin eine auf-dem-Papier-(fast-)gesunde 39Jährige im Körper einer 100Jährigen mit 18 Jahren Schlafdefizit und dem Bewegungstempo einer Schildkröte.
Über mir wacht der Himmel und unter mir trägt mich die Erde.
Wie immer Glück im Unglück gehabt.

:hug: :hug: :hug: Gute Nacht
Jamie

Susanne1978
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Susanne1978 »

Liebe Jamie, ich habe mal ein gutes Buch gelesen. Die Autorin heißt Angela Kilmartin. Es ging auch um die Blase. Ich habe damals immer Natron getrunken, das half damit es nicht so brannte.
:wink: -------------------- :wink:
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg
11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg
29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
Einnahme vergessen am 18.12.19!
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg
18.02.2020 = abzgl. 10% = 75,00 mg
01.05.2020 = abzgl. 10% = 67,50 mg
02.07.2020 = abzgl. 7,5 % = 62,50 mg

[spoil]
NEM ab 01-19

Vit. K 2, Calciumcitrat 150 mg, Magnesiumcitrat 240 mg, Kaliumcitrat 400 mg, Same 400 mg, Vit. B 12 Trp. 10, Vit. B Kompl., Vitamin C 1000 mg, Bifidyn, Vit. E 400, Tocotrinols, L-Carnitin 1000 mg, Omega 3, Coenzym Q 10 120 mg,
Zink 30 mg, 2x wöchentlich Biotin und Folsäure je 5 mg

NEM Streng verteilt auf morgens und abends! Nach Plan lt. Mitochondrienmediziner...

AB 07-2019 NEHME ICH DIESE NEM VERTEILT AUF 2 TAGE

Vit. K 2, Calciumcitrat 150 mg, Magnesiumcitrat 240 mg, Kaliumcitrat 400 mg, Same 400 mg, Vit. B 12 Trp. 10, Vit. B Kompl., Vitamin C 1000 mg, Bifidyn, Vit. E 400, Tocotrinols, L-Carnitin 1000 mg, Omega 3, Coenzym Q 10 120 mg,
Zink 30 mg, 2x wöchentlich Biotin und Folsäure je 5 mg[/spoil]

Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie »

Hallo,

ich kann nicht glauben, dass ich Ende Februar hier das letzte Mal geschrieben habe. :shock:
Natürlich habe ich es nicht geschafft, mich zu melden. :wacko:
Es ist zu viel los und ich bin stark erschöpft.

Diese heftige Urogenitalinfektion mit den vielen AB und der darauf folgenden Darmentzündung haben mich noch bis Ende März beschäftigt und hängen mir auch heute noch nach.
Momentan warte ich wieder auf das Ergebnis einer weiteren Stuhlprobe, da ich seit fast 3 Wochen unerklärlichen Durchfall habe. Es könnte immer noch eine Antibiotika - Assoziierte Diarrhö (AAD) sein.

Meiner Schwester geht es gar nicht gut, aber darauf möchte ich heute nicht eingehen, Gleiches für meinen Vater, mit dem wir großen Kummer in den letzten Wochen hatten.
Er muss mittlerweile über 30 Medikamente am Tag nehmen! Ja, ihr lest richtig.
Alleine 6 Sorten Augentropfen für sein Glaukom.
Die Interaktionen sind mittlerweile komplett unüberschaubar.
Spreche ich die Ärztin auf Nebenwirkungen an, ob das oder jenes davon kommen könnte, heißt es immer nein.
Das ist aber nicht wahr. Und das wissen wir doch alle! :evil:
Ich komme mir vor wie ihr aus dem Forum und ich damals, als ich noch auf PP war - "nein, kann alles nicht sein. So Nebenwirkungen gibt es nicht, Ihr Vater hat halt einen progredienten Verlauf, das kommt von seiner Grunderkankung" blabla .........

Man denkt immer, sowas passiert uns nicht, wir sind ja vom Fach, meine Schwester und ich und haben ein Auge drauf.
Aber genau das passiert uns. Die Ärzte setzen ohne Rücksprache mit uns ständig neue Medikamente an und per Salamischeibchen Taktik erfährt man dann ganz zufällig, dass jetzt das noch verordnet wurde oder jenes. Mein Vater ist so abgeschossen, der kriegt das gar nicht mit und nickt anscheinend auch nur noch resigniert ab. Und da er aufgrund des Tracheostamas nicht reden kann, ist es auch noch ungemein schwierig, an Infos von ihm zu kommen, zumal das, was er dann aufschnappt, auch oft nicht stimmt.

Es ist frustrierend.

Ich selber knappse wie gesagt immer noch an der Infekt herum und an hundert anderen Baustellen am Körper.
Meine Gehörgänge sind immer noch feucht und jucken und entzünden sich immer wieder; ein neuer HNO Arzt meinte, es könnte evtl. Neurodermitis im Gehörgang sein. Das würde passen, denn parallel dazu habe ich endlose Neurodermitis Schübe am Körper und die Schübe gehen mittlerweile nahtlos ineinander über; früher hatte ich Pause dazwischen.

Meine Blase ist nach wie vor nicht ausgeheilt; eine konsultierte Urologin war zwar nett und kooperativ und verschrieb auch ein etwas teureres blasenentspannendes Medikament (Spasmex), aber eine Drittel Tablette hat meine Blase so entspannt, dass ich sie danach nicht mehr benutzen konnte. :o
Sprich die Muskeln waren wie gelähmt und ich konnte nicht urinieren. Lol, das hat´s ja voll gebracht, ich hatte einen halben Harnverhalt als UAW.

Mit meiner Wirbelsäule im Lumbal -und Sakralbereich stimmt auch etwas nicht.
Ich habe einen brennend schmerzenden rechten kleinen Fußzeh und einen tauben linken Außenrist am Fuß. Mir scheint, da sind Nervenfasern im Rückenmark an den o.g. WS Bereichen komprimiert. Interessanterweise hab ich keine Rückenschmerzen dort.

Zudem pocht immer mal wieder, gerne im Kombination mit einem Aufflammen von Entzündungszeichen an der Ohrspeicheldrüse, mein Zahn, den die damals in der Uniklinik verpfuscht haben. Dann klinkt sich auch noch der Trigeminusnrtv zu einem kakophoben Dreiklang mit ein und ich bin der Panik nahe.

Meine Nächte sind anstrengend und zerfahren. Ich bin viel wach, schlafe oft spät ein und träume belastendes oder konfuses Zeug. Immer wieder liege ich wach und lese dann ZON oder Spon auf meinem Smartphone und hoffe, wieder wegzudämmern.

Morgens fehlt mir eine Stunde Schlaf, nachdem ich heimlich still und leise meinen letzten Tropfen Amitriptylin abgesetzt habe. Den Preis zahle ich bewusst; ich wusste, dass das so kommen würde. Größeren Entzug spüre ich nicht, aber eben, dass mir morgens die so doll herbei gesehnte Stunde mehr Schlaf fehlt.

Ich nehme jetzt nur noch 20mg Esomeprazol und mein L-Thyroxin.

Die Pille habe ich auch abgesetzt und finde es schrecklich, mit Ende dreißig wieder eine Haut voller Pickel und Pusteln am Decolletee und Rücken zu haben. Die Hormone spinnen wirklich völlig und es ist ein große Anstrengung, das ordentlich therapiert zu bekommen
Interessanterweise hat sich mein Zyklus superschnell und verlässlich etabliert und ich spüre wieder mehr, wie es ist, Frau zu sein. Ein sehr gutes Gefühl; ein Gefühl der Selbstermächtigung.
Darüber ärgere ich mich im Nachhinein sehr, dass ich nicht viel früher die Pille abgesetzt habe, denn ich fühle mich über Jahre meiner Lust und meiner Sexualität beraubt.
Unter der Pille hatte ich kaum Lust auf Intimität und Sex, aber ohne sie spüre ich viel stärker meinen Zyklus und damit auch Schwingungen und Bedürfnisse.

So, für heute Abend war das Teil 1. TEIL 2 folgt morgen oder übermorgen :hug:

Fühlt euch umarmt, Jamie :)
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

Susanne1978
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Registriert: 23.12.2018 19:51

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Susanne1978 »

Jamie hat geschrieben:
09.05.2019 23:59
Die Pille habe ich auch abgesetzt und finde es schrecklich, mit Ende dreißig wieder eine Haut voller Pickel und Pusteln am Decolletee und Rücken zu haben. Die Hormone spinnen wirklich völlig und es ist ein große Anstrengung, das ordentlich therapiert zu bekommen
Interessanterweise hat sich mein Zyklus superschnell und verlässlich etabliert und ich spüre wieder mehr, wie es ist, Frau zu sein. Ein sehr gutes Gefühl; ein Gefühl der Selbstermächtigung.
Darüber ärgere ich mich im Nachhinein sehr, dass ich nicht viel früher die Pille abgesetzt habe, denn ich fühle mich über Jahre meiner Lust und meiner Sexualität beraubt.
Unter der Pille hatte ich kaum Lust auf Intimität und Sex, aber ohne sie spüre ich viel stärker meinen Zyklus und damit auch Schwingungen und Bedürfnisse.
Liebe Jamie, da stimme ich dir voll und ganz zu. Es ist ein Jahr her wo ich mich von der Hormonspirale losgesagt habe. Es dauerte nicht lange und ich stand wartend an der Tür bis mein Mann nach Hause kam. Auch für ihn war es eine Umstellung. Er sagte, dass er vorher jahrelang im Dornröschenschlaf war und nun nicht von heute auf gleich in der Lage ist meine Bedürfnisse zu stillen. :o
Mit Pickeln habe ich nix zu tun, aber lass dich doch von einer Kosmetikerin verwöhnen, das ist Balsam für die Seele. Mit dem Thema Hormone habe ich mich sehr intensiv befasst und auch da heisst es von Seiten der Ärzte immer, die Hormone haben keine Auswirkungen auf die Psyche. Ich kenne über ein anderse Forum sehr viele Frauen die gerade aufgrund der Verhütung an Antidepressiva herangeführt wurden.

Ich finde die Seite www.generation-pille.de sehr gut.... :P
:wink: -------------------- :wink:
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg
11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg
29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
Einnahme vergessen am 18.12.19!
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg
18.02.2020 = abzgl. 10% = 75,00 mg
01.05.2020 = abzgl. 10% = 67,50 mg
02.07.2020 = abzgl. 7,5 % = 62,50 mg

[spoil]
NEM ab 01-19

Vit. K 2, Calciumcitrat 150 mg, Magnesiumcitrat 240 mg, Kaliumcitrat 400 mg, Same 400 mg, Vit. B 12 Trp. 10, Vit. B Kompl., Vitamin C 1000 mg, Bifidyn, Vit. E 400, Tocotrinols, L-Carnitin 1000 mg, Omega 3, Coenzym Q 10 120 mg,
Zink 30 mg, 2x wöchentlich Biotin und Folsäure je 5 mg

NEM Streng verteilt auf morgens und abends! Nach Plan lt. Mitochondrienmediziner...

AB 07-2019 NEHME ICH DIESE NEM VERTEILT AUF 2 TAGE

Vit. K 2, Calciumcitrat 150 mg, Magnesiumcitrat 240 mg, Kaliumcitrat 400 mg, Same 400 mg, Vit. B 12 Trp. 10, Vit. B Kompl., Vitamin C 1000 mg, Bifidyn, Vit. E 400, Tocotrinols, L-Carnitin 1000 mg, Omega 3, Coenzym Q 10 120 mg,
Zink 30 mg, 2x wöchentlich Biotin und Folsäure je 5 mg[/spoil]

li-la
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von li-la »

Liebe Jamie,

Wie du sicher bei mir mitgegeben hattest musste ich ja für kurze Zeit die Pille zwangsabsetzen. Ich hatte mega probleme, nicht nur mit der Haut, bei mir ging es voll auf die psyche... panikattacken, Unruhe, stimmungsschwankungen usw... ich hätte sie gerne auch komplett abgesetzt aber ich war so froh sie wieder nehmen zu dürfen... dumm ich weiß...aber es ging gar nicht!

Das du immer noch so mit deinem Infekt zu kämpfen hast tut mir leid.
Auch das es deiner Schwester und deinem Vater so schlecht geht. Du hast wirklich nur sorgen 😯 und bist trotzdem so stark. Wahnsinn.

Ich drück dich liebe Jamie und wünsche dir und deiner Familie Alles gute!

Lila
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

[highlight=yellow]Seit 2 1/2Jahr auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 2 1/2 jahren 0mg Escitalopram :party2:
[/highlight]


Befinden aktuell ( 06.06.2020)
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- ab und an Zwangsgedanken und die Angst davor das sie wieder auftreten.

lunetta
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Registriert: 17.08.2015 18:09

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta »

Hallo liebe jamie!

Wenn man bei dir mitliest, hat man das Gefühl das steht ein einzelner Mensch ganz allein auf weiter Flur und muß sooo viel tragen... das tut weh!

Und trotzdem bist du so mutig gewesen, hast dein Ami abgesetzt, und setzt dich jetzt allen Lebenslagen vollkommen nackt und ungeschützt aus... Du hast meinen vollen Respekt.

Diese ganzen Infektionsgeschichten haben ganz sicher auch irgendwas damit zu tun, was sich bei uns auf höherer Ebene abspielt, auch wenn man es nicht immer gleich erkennt...
Ich wünsche dir, dass das einmal ein Ende hat!

Wegen deinem Vater und deiner Schwester möchte ich dri ganz ganz lieb ans Herz legen, dass du da nur ein klein wenig an mich denkst - ich habe monatelang gedacht ich bin stark genug für alles und schaffe es mich zu vierteilen um allen und allem gerecht zu werden - man merkt es nicht sofort, die Anzeichen kommen schleichend, aber wenn man dann erst einmal vollkommen kraftos am Boden liegt, dann merkt man erst wieviel Kraft sowas kostet und wie sehr man dafür bezahlt.

Alles Liebe und Gute!

GLG
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Kaenguru
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Beiträge: 2963
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Kaenguru »

Liebe Jamie,

Ich wünsche dir ganz viel Kraft :fly:

Ganz liebe Grüße
Sarah
[spoil]

Ca ab 2013 regelmässige Einnahme von Alprazolam (0,25 -0,375 mg) aufgrund schwieriger Lebensumstände . Ich wusste um die Abhängigkeit und habe nicht die Dosis erhöht.
Ab Nov 2017 konstante Dosis von 0,25 mg Alprazolam
8.1. 2018 1/4 davon reduziert
19.1.2018 weiteres 1/4 somit nun 0,125 mg
7.2.2018 Wechsel auf 2,5 mg Diazepam
wegen Schwierigkeit mit der Müdigkeit Versuch alles wegzulassen, nach 7 Tagen wieder eindosiert. Hatte Entzugsprobleme und Angst zu schnell zu sein.
13.3.2018 auf 2 mg Diazepam
3.4.2018 auf 1,5 mg Diazepam
10.4.2018 auf 1,25 mg Diazepam (geschätzt)
17.4.2018 auf 1,0 mg Diazepam
28.4.2018 auf 1,36 mg Diazepam erhöht
12.5.18 auf 1,22 mg Diazepam reduziert
Seit 2.6. auf 1,08 mg (2 Tage)
Seit 4.6. auf 1,22 mg (2 Tage)
Seit 6.6. auf 1,08 mg ( 5 Tage)
Seit 12.6. auf 1,15 mg wegen schweren Depressionen
6.7. und 7.7. Umstellung auf Alprazolam

8.7.18 0,0625 mg Alprazolam
11.7.18 : 0,05 mg Alprazolam
4.8.18 0,045 mg Alprazolam
5.8.18 0,040 mg Alprazolam
Zwischenentzüge anstrengend, Alprazolam hat Nebenwirkungen

6.8.18 0,0000000!!!!

6.4.19 Beginn Reduzierung Lamotrigin wegen NW
15 % weniger 170 mg
17.4. auf 150 mg
23.4. Zurück auf 170 mg starke Entzugssymptome
27.4. Zurück auf 180 mg (langsam ist besser)
7.5. zurück auf 200 mg Zwischenentzüge am Tag

Ich nehme Vitamin D 2000iE (manchmal)
Ferritin -Infusion 5x
- 29.11.18 - 1.4.2019

Regelmäßige Einnahme :
Sertralin 100 mg
Bupropion 300 mg
Lamotrigin 150 mg in Reduktion siehe oben [/spoil]
Seit 6.8.2018 Alprazolam auf Null
Werde bald anfangen Lamotrigin abzusetzen
HIT !

Rafa13

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Rafa13 »

Liebe Jamie,

mein Mitgefühl für all das Leid, was du ertragen hast bzw. ertragen musst. Das meine ich ehrlich, so gut solltest du mich kennen.

Das Leben der Menschen ist unterschiedlich, wir haben ein Leben, das schwierig ist, ich glaube nicht dass wir es uns ausgesucht haben, so spirituell bin ich auch nicht, außerdem wäre man blöd, wozu sollte man sich ein Leben voller Leid aussuchen?

Ich denke, du weißt, dass es auch für mich nicht leicht ist und war und das auch mein Leben lang. Heute ist mein Umgang mit dem Leid ein anderer. Ich spreche normal nicht mehr darüber, es sind auch gesundheitlich so viele Sachen, dass eine Abklärung gar keinen Sinn macht, es kann letztendlich alles - alles sein oder auch nichts.

Meine Erkenntnis ist, dass es keine Empathie gibt und dass die einzige Person, die auf mich sieht oder die ich interessiere ich selbst bin. Diese Sichtweise teile ich übrigens mittlerweile mit "Vielen", die auch größeres Leid erfahren haben, wobei da auch Menschen dabei sind, die noch gute familiäre Strukturen haben.

Für mich gibt es keinen Trost. Ich weiß egal was kommen kann oder wird bzw. was ist, ich habe es so zu akzeptieren, weil da ist nichts und niemand was hilfreich wäre.

Ich weiß, dass dieser Beitrag von vielen falsch verstanden werden könnte, dass ich kalt bin oder eben verbittert, aber das bin ich nicht, weder das eine noch das andere. Mich berühren auch nach wie vor Schicksale anderer Menschen, ich helfe nach wie vor anderen Menschen, wenn ich kann.

Aber für mich selbst habe ich mich sehr zurückgezogen, vor allem in der Kommunikation über mein eigenes Leben. Es interessiert auch niemanden, nicht mal meine Ärzte, selbst die sind glücklich mit mir über alles mögliche zu sprechen nur nicht über Leid.

Wie gesagt mein Ansatz ist ein anderer geworden, ich war früher sehr offen und habe zu viel erzählt, das schadet mir heute übrigens sehr, weil das Stigma des Kranken und des Süchtigen werde ich mein Leben lang nicht mehr los, ich möchte eigentlich kein Opfer sein.

Daher habe ich mich auch von vielen Menschen zurückgezogen, die mich so sehen.

Das was ich tun kann werde ich tun, aber vieles habe ich verstanden, dass ich es nicht beeinflussen kann.

Meine Theorie ist wirklich, dass es ein Teil Schicksal ist, aber viele Probleme von den verschiedensten Medikamenten kamen, die ich im Laufe meines Lebens zu mir nahm und nehme und der Weg zu einer "möglichen" Erleichterung oder Stabilisierung führt für mich nur über Minimalisierung dessen, was ich brauche. Ich glaube heute mehr denn je, dass Medizin in vielen Bereichen deutlich mehr schadet als nützt.

Alles Gute und versuch es anzunehmen wie es ist, weil es verändert sich durch deinen Ärger darüber nichts. Ich glaube auch nicht, dass uns nachdenken weiterbringt, warum es so ist. Jeder hat so gelebt, wie er oder sie es in dem Augenblick für richtig erachtet hat. Da gibt es nichts aus meiner Sicht, wo man mit Wehmut hinsehen soll und sich denken, hätte ich dies oder das anders gemacht. Es war so und vermutlich konnte man einfach nicht anders und selbst wenn, wäre die Frage, wäre dann alles gut?

Alles Liebe und Gute, Kevin

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