Histamin-Intoleranz im Entzug
Re: Histamin-Intoleranz im Entzug
Liebe Luna,
nur zur Klarstellung: ich möchte nicht das eine durch das andere ersetzen. Aber ich brauche was für einzelne Tage, an denen ich mal eine Ausnahme machen muss, z.B. um meine Berufstätigkeit ausüben zu können. Nicht für jeden Tag.
Du hattest ja wiederholt auf die Absetzproblematik hingewiesen und das habe ich verstanden. Ich glaube auch, dass es so ist, wie Du sagst, also ich ziehe das nicht in Zweifel.
Die Auslassdiät mit Dinkel klappt übrigens besser als die mit Reis letztes Jahr, ich habe ein subjektiv besseres Gefühl und es schmeckt mir besser, aber ich habe genauso viel Migräne, Erschöpfung und neuerdings ziemlich Bauchgrummeln (gefühlt wegen der vielen Kohlenhydrate, die Dr. Wolz-Kapseln habe ich abgesetzt).
Viele Grüße
Kimeta
nur zur Klarstellung: ich möchte nicht das eine durch das andere ersetzen. Aber ich brauche was für einzelne Tage, an denen ich mal eine Ausnahme machen muss, z.B. um meine Berufstätigkeit ausüben zu können. Nicht für jeden Tag.
Du hattest ja wiederholt auf die Absetzproblematik hingewiesen und das habe ich verstanden. Ich glaube auch, dass es so ist, wie Du sagst, also ich ziehe das nicht in Zweifel.
Die Auslassdiät mit Dinkel klappt übrigens besser als die mit Reis letztes Jahr, ich habe ein subjektiv besseres Gefühl und es schmeckt mir besser, aber ich habe genauso viel Migräne, Erschöpfung und neuerdings ziemlich Bauchgrummeln (gefühlt wegen der vielen Kohlenhydrate, die Dr. Wolz-Kapseln habe ich abgesetzt).
Viele Grüße
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg
Hintergründe und Absetzverlauf:
Mein Thread 
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg
Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
-
Luna
- Beiträge: 1519
- Registriert: 17.05.2014 02:57
- Hat sich bedankt: 95 Mal
- Danksagung erhalten: 207 Mal
Re: Histamin-Intoleranz im Entzug
Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)
Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)
Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
(© Franz Schmidberger (*1942)
Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)
Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
► Text zeigen
Re: Histamin-Intoleranz im Entzug
Hallo,
ich habe diesen Link weitergeleitet bekommen. Man kann den Text auch lesen, wenn man nicht bei Facebook ist.
Ronja Mariel Heinz beschreibt anlässlich des International Mast Cell Awareness Days ihre Geschichte. Sie hatte ganz normales Leben, bis sie Ciprofloxacin einnahm (ich werde den Beitrag im entsprechenden Thread noch verlinken). Jetzt leidet sie unter Mastzellenaktivierungssyndrom (MCAS), etwas, das auch mit unserem Thema Histaminintoleranz zu tun hat und deswegen stelle ich den Link hier ein. Vielleicht ist jemand auf Facebook und möchte sie kontaktieren, denn wie wir ja alle wissen, sind Betroffene die besten Experten
.
Aber auch wenn man nicht betroffen ist, scheint mir das eine für unser Gesundheitssystem leider typische Krankheitsgeschichte zu sein, sie schildert anschaulich ihr Leben mit all den Einschränkungen, deshalb finde ich den Text lesenswert, er erinnert mich an das, was wir hier ebenfalls erleben.
Diesen Link zum Thema Mastzellen habe ich ebenfalls bekommen: https://mastocytosis-mcas.org/mast-cell ... on/german/ bzw. die englischsprachige Startseite: https://mastocytosis-mcas.org/.
Viele Grüße
Kimeta
ich habe diesen Link weitergeleitet bekommen. Man kann den Text auch lesen, wenn man nicht bei Facebook ist.
Ronja Mariel Heinz beschreibt anlässlich des International Mast Cell Awareness Days ihre Geschichte. Sie hatte ganz normales Leben, bis sie Ciprofloxacin einnahm (ich werde den Beitrag im entsprechenden Thread noch verlinken). Jetzt leidet sie unter Mastzellenaktivierungssyndrom (MCAS), etwas, das auch mit unserem Thema Histaminintoleranz zu tun hat und deswegen stelle ich den Link hier ein. Vielleicht ist jemand auf Facebook und möchte sie kontaktieren, denn wie wir ja alle wissen, sind Betroffene die besten Experten
Aber auch wenn man nicht betroffen ist, scheint mir das eine für unser Gesundheitssystem leider typische Krankheitsgeschichte zu sein, sie schildert anschaulich ihr Leben mit all den Einschränkungen, deshalb finde ich den Text lesenswert, er erinnert mich an das, was wir hier ebenfalls erleben.
Diesen Link zum Thema Mastzellen habe ich ebenfalls bekommen: https://mastocytosis-mcas.org/mast-cell ... on/german/ bzw. die englischsprachige Startseite: https://mastocytosis-mcas.org/.
Viele Grüße
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg
Hintergründe und Absetzverlauf:
Mein Thread 
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg
Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
Re: Histamin-Intoleranz im Entzug
Hallo alle zusammen,
Mich würde mal interessieren ob es einige gibt wo die HIT wieder verschwindet.
Zur Zeit macht mir die HIT wieder Arg zu schaffen.
Ich habe das große Glück ,das ich bei Histaminikus viele Produkte testen darf,die einem den Alltag mit HIT erleichtert.
Denoch stelle ich mir die Frage ,kann ich irgendwann wieder ein normales Leben führen.
Ich habe noch einen Teil abzudosieren.
Ich weiß nicht was der Auslöser der HIT ist,das Antibiotika oder das Abdosieren .
Lg
Mich würde mal interessieren ob es einige gibt wo die HIT wieder verschwindet.
Zur Zeit macht mir die HIT wieder Arg zu schaffen.
Ich habe das große Glück ,das ich bei Histaminikus viele Produkte testen darf,die einem den Alltag mit HIT erleichtert.
Denoch stelle ich mir die Frage ,kann ich irgendwann wieder ein normales Leben führen.
Ich habe noch einen Teil abzudosieren.
Ich weiß nicht was der Auslöser der HIT ist,das Antibiotika oder das Abdosieren .
Lg
2012 nach dem Unfall Diazepam Ratiopharm Tropfen und mirtrazipin unregelmäßig
2013 ohne Probleme abgesetzt beides.
Januar 2017 3 ×15 Tropfen Diazepam Ratiopharm
Und 15 Tropfen Promethazin neuraxpharm.
September 2017 wir verlieren unser Baby Ende der 10ssw.
Diazepam und promethazin bedarf außer Kontrolle.
Ich nehme viel wenn ich den Schmerz die Trauer nicht trage wie viel keine Ahnung.
Dezember 2017 Diazepam Stopp komplett auf null.
So geht es nicht weiter
Versucht den Entzug aufzufangen mit promethazin immer bei Bedarf und Baldrian.
Nach 2 Wochen Abbruch ich dachte ich werde irre.
Diazepam Ratiopharm wieder eingeschlichen
Ca 8×8×8 Tropfen
Und 15 Tropfen Promethazin wieder nur Abends.
Am 5.3 nur noch 4 ×4 Tropfen Diazepam Ratiopharm und Abends 15 Tropfen Promethazin
Am Mittwoch den 14.3.2018 ich kann nicht mehr neuer Arzt
Von da an 4× 4 Diazepam und 10 mg doxipin erst mal kein Promethazin.
Am 17.3.2018 4×4 Diazepam Ratiopharm
10 mg doxipin und 15 Tropfen Promethazin ich konnte endlich mal schlafen.
Anmeldung hier im Forum .
Alles auf Anfang.
9 mg Diazepam und 15 mg Promethazin
11.04.2018
8 mg Diazepam und 15 mg Promethazin
17.04.2018
7.5 mg Diazepam und 14 mg Promethazin
22.04.2018 unruhig zittern und den Drang nach Diazepam ich versuche durchzuhalten
30.04.2018 7
7 mg Diazepam und 14 mg Promethazin.
13.5.2018 6.5 mg
01.06.2018 .6 mg Diazepam und 13 mg Promethazin
12.06.2018 _/ 5 mg Diazepam 13 mg Promethazin
04.07 .2018 4.5 mg Diazepam 13 mg Promethazin
02.08.2018 4 mg Diazepam 14 mg Promethazin
18.08.2018 3.5 mg Diazepam 14 mg Promethazin
28.08.2018 3 mg Diazepam 14 mg Promethazin um so niedriger ich komme um so schwere wird es ,aufgegeben gibt es nicht
09.09.2018 2,5 Diazepam, 14 mg Promethazin
Jetzt muß ich langsamer werden deutliche Symptome ,aber ich versuche es auszusitzen, in der Hoffnung mein Körper verzeiht mir den schnellen Schritt
23.10.2018 2 mg 14 mg Promethazin
Aufdosierung auf 3 mg in der Hoffnung das es mir besser geht.
5.12.2018 Ich kann nicht mehr, schmerzende Zähne und Depressiva Phasen ich entschließe mich Opripramol 50 mg zu nehmen.
Diazepam dosiere ich nicht auf ,und reduziere 2019 weiter .
5.01.2019 mir geht es immer schlechter dennoch habe ich entschieden weiter zumachen zur Zeit nehme
1.5 mg Diazepam und kein Promethazin mehr.
Im Februar einen allergischen Schock der in der Notaufnahme endete.
Im Mai Diagnose Borreliose, 5 Wochen Antibiotika Therapie.
Seid dem stecke ich in der Diagnostik.
Seid Anfang Juni 3 Tropfen morgens Diazepam und 3 Tropfen mittags Diazepam.
Vermehrt Schlafstörungen
Unruhe,das gefühl das alles außer Kontrolle Gerät
2013 ohne Probleme abgesetzt beides.
Januar 2017 3 ×15 Tropfen Diazepam Ratiopharm
Und 15 Tropfen Promethazin neuraxpharm.
September 2017 wir verlieren unser Baby Ende der 10ssw.
Diazepam und promethazin bedarf außer Kontrolle.
Ich nehme viel wenn ich den Schmerz die Trauer nicht trage wie viel keine Ahnung.
Dezember 2017 Diazepam Stopp komplett auf null.
So geht es nicht weiter
Versucht den Entzug aufzufangen mit promethazin immer bei Bedarf und Baldrian.
Nach 2 Wochen Abbruch ich dachte ich werde irre.
Diazepam Ratiopharm wieder eingeschlichen
Ca 8×8×8 Tropfen
Und 15 Tropfen Promethazin wieder nur Abends.
Am 5.3 nur noch 4 ×4 Tropfen Diazepam Ratiopharm und Abends 15 Tropfen Promethazin
Am Mittwoch den 14.3.2018 ich kann nicht mehr neuer Arzt
Von da an 4× 4 Diazepam und 10 mg doxipin erst mal kein Promethazin.
Am 17.3.2018 4×4 Diazepam Ratiopharm
10 mg doxipin und 15 Tropfen Promethazin ich konnte endlich mal schlafen.
Anmeldung hier im Forum .
Alles auf Anfang.
9 mg Diazepam und 15 mg Promethazin
11.04.2018
8 mg Diazepam und 15 mg Promethazin
17.04.2018
7.5 mg Diazepam und 14 mg Promethazin
22.04.2018 unruhig zittern und den Drang nach Diazepam ich versuche durchzuhalten
30.04.2018 7
7 mg Diazepam und 14 mg Promethazin.
13.5.2018 6.5 mg
01.06.2018 .6 mg Diazepam und 13 mg Promethazin
12.06.2018 _/ 5 mg Diazepam 13 mg Promethazin
04.07 .2018 4.5 mg Diazepam 13 mg Promethazin
02.08.2018 4 mg Diazepam 14 mg Promethazin
18.08.2018 3.5 mg Diazepam 14 mg Promethazin
28.08.2018 3 mg Diazepam 14 mg Promethazin um so niedriger ich komme um so schwere wird es ,aufgegeben gibt es nicht
09.09.2018 2,5 Diazepam, 14 mg Promethazin
Jetzt muß ich langsamer werden deutliche Symptome ,aber ich versuche es auszusitzen, in der Hoffnung mein Körper verzeiht mir den schnellen Schritt
23.10.2018 2 mg 14 mg Promethazin
Aufdosierung auf 3 mg in der Hoffnung das es mir besser geht.
5.12.2018 Ich kann nicht mehr, schmerzende Zähne und Depressiva Phasen ich entschließe mich Opripramol 50 mg zu nehmen.
Diazepam dosiere ich nicht auf ,und reduziere 2019 weiter .
5.01.2019 mir geht es immer schlechter dennoch habe ich entschieden weiter zumachen zur Zeit nehme
1.5 mg Diazepam und kein Promethazin mehr.
Im Februar einen allergischen Schock der in der Notaufnahme endete.
Im Mai Diagnose Borreliose, 5 Wochen Antibiotika Therapie.
Seid dem stecke ich in der Diagnostik.
Seid Anfang Juni 3 Tropfen morgens Diazepam und 3 Tropfen mittags Diazepam.
Vermehrt Schlafstörungen
Unruhe,das gefühl das alles außer Kontrolle Gerät
-
Luna
- Beiträge: 1519
- Registriert: 17.05.2014 02:57
- Hat sich bedankt: 95 Mal
- Danksagung erhalten: 207 Mal
Re: Histamin-Intoleranz im Entzug
Hallo Nature
Ich kann nur kurz antworten. Bin in Trauer.
Wenn der Körper geheilt ist und auch andere möglichen nmu weg sind und du keine genetische Hit hast, dann erholt sich alles wieder....es kann nur dauern.
Histamin wirst du immer im Körper haben...ein Leben lang. Ist ja wichtig und gehört zum Immunsystem aber irgendwann ist es nicht mehr in Überschuss vorhanden.
Achte darauf ob nicht das Histamin hoch geht auch durch andere Lebensmittel...bei mir Fruktose usw.
Alles Liebe wünsche ich Dir
Ich kann nur kurz antworten. Bin in Trauer.
Ja gibt es hier und wo anders Leute, die hit hatten.Mich würde mal interessieren ob es einige gibt wo die HIT wieder verschwindet.
Wenn der Körper geheilt ist und auch andere möglichen nmu weg sind und du keine genetische Hit hast, dann erholt sich alles wieder....es kann nur dauern.
Histamin wirst du immer im Körper haben...ein Leben lang. Ist ja wichtig und gehört zum Immunsystem aber irgendwann ist es nicht mehr in Überschuss vorhanden.
Achte darauf ob nicht das Histamin hoch geht auch durch andere Lebensmittel...bei mir Fruktose usw.
Alles Liebe wünsche ich Dir
Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)
Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)
Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
(© Franz Schmidberger (*1942)
Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)
Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
► Text zeigen
-
LenaLena
- Beiträge: 1107
- Registriert: 30.11.2017 17:07
- Hat sich bedankt: 94 Mal
- Danksagung erhalten: 331 Mal
MCAS - Mastzellenaktivierungsyndrom
Hi Kimeta,
Wir haben definitiv alle nicht "nur" eine HIT, sondern eine MCAS. Für mich definiert das fast den Entzug. Ich bin aber kein Freund von Diagnosen, die diesen sehr logischen Zustand nach regelmäßiger Medikamenteneinnahme beschreiben ("Nebennierenschwäche" wäre hier ein weiteres Beispiel). Diagnosen führen zu Hoffnungslosigkeit, weil es so endgültig und irreversibel klingt. MCAS geht wieder weg, es ist schlicht ein Ausdruck des heilenden Körpers!
Der Körper hat angeborene Selbstheilungskräfte, sein Bestreben ist es, immer zurück ins Gleichgewicht zu finden. Auch wenn das manchmal weh tut.
Eine andere Betroffene hat einen wunderbaren Text zusammengetragen zum Thema, den ich hier zur Verfügung stellen darf. Austausch ist erwünscht, sagt sie!
Quelle: www.mastzellaktivierung.info
Ich persönlich würde aus meiner Erfahrungskiste mit Entzug und MCAS zu den Stressarten noch hinzufügen:
- Chemische Mittel, Umweltgifte (ich habe reagiert auf: Wandfarbe, Lack. Andere reagieren auf Putz- und Waschmittel, Parfüm, Raumduft usw. Lösung: weglassen oder biologische / Sensitiv-Varianten nutzen)
LG
Wir haben definitiv alle nicht "nur" eine HIT, sondern eine MCAS. Für mich definiert das fast den Entzug. Ich bin aber kein Freund von Diagnosen, die diesen sehr logischen Zustand nach regelmäßiger Medikamenteneinnahme beschreiben ("Nebennierenschwäche" wäre hier ein weiteres Beispiel). Diagnosen führen zu Hoffnungslosigkeit, weil es so endgültig und irreversibel klingt. MCAS geht wieder weg, es ist schlicht ein Ausdruck des heilenden Körpers!
Der Körper hat angeborene Selbstheilungskräfte, sein Bestreben ist es, immer zurück ins Gleichgewicht zu finden. Auch wenn das manchmal weh tut.
Eine andere Betroffene hat einen wunderbaren Text zusammengetragen zum Thema, den ich hier zur Verfügung stellen darf. Austausch ist erwünscht, sagt sie!
Verfasserin: Ruth DellhofenIhr Lieben
Folgendes habe ich zusammen getragen im Bezug auf das Problem mit der Mastzellüberaktivität nach dem (Kalt)Entzug.
Bei dem MCAS spielen, im Gegensatz zur 'klassischen" Histaminintoleranz nicht nur vermeintlich falsche Lebensmittel (histaminreiche, histaminfreisetzende und histaminabbauverhindernde) eine Rolle.
Vor allem auch negativer, teilweise aber auch positiver Stress löst MCAS aus, auch ohne dass im Zusammenhang überhaupt etwas Falsches gegessen wurde...
Überreizung durch Eindrücke (Einkaufen - etwas im Laden suchen, Gedränge, viele Menschen), Gerüche, Geräusche, Menschenmengen, Angst, zu wenig Schlaf, Müdigkeit, Überforderung/Übersnstrengung geistig/körperlich, auch Gespräche etc. über 'berührende' Themen (Therapie), Streit, Diskussionen, manchmal schon das anderen Menschen Zuhören zu negativen Themen.
Führt zu --> übermäßiger Ausschüttung von Histamin --> führt zu teils schwerwiegenden (z.B. MS ähnelnden) Symptomen.
Zitat einer Therapeutin:
In meinen Augen ist das Innere Gleichgewicht / der Innere Frieden der wichtigste Aspekt bei der Therapie. Dafür braucht es Achtsameit, Annahme der Situation und eine körperorientierte Psychotherapie (z.B. Biodynamik, Gestalttherapie, Arbeit mit dem Inneren Kind, …). Besonders bei einer Erkrankung wie MCAS, bei der Stress ein großer Trigger ist.
Sehr wichtige Aspekte der Therapie sind:
→ Trigger (siehe oben) aufspüren und versuchen, so viele wie möglich zu vermeiden.
→ Frieden finden, die Seele und den Körper befrieden!
Wichtige Therapieformen dafür:
- Meditationen
- Körper-Psychotherapie
- Lernen, auf den Körper zu hören, sich zu akzeptieren, sich liebevoll zu begegnen und mit sich selber und der Umwelt achtsam umzugehen
- Das Leben entschleunigen
- Entrümpeln: die Seele, das Leben, die Wohnung, …
- Frieden schliessen mit sich selber, aber auch anderen Menschen, Vorfahren, Gegebenheiten
- Lernen, die Aufmerksamkeit auf die wichtigen Dinge des Lebens zu legen
Insgesamt: das vegetative Nervennsystem herunterfahren.
Der erste Schritt: Annahme!
Ohne die Annahme gibt es meiner Erfahrung nach keine wirkliche Verbesserung. Ohne einen ersten Schritt kann kein Lebewesen einen Weg gehen.
Die Webseite Mastzellaktivierung.info sagt:
Bestimmt kennen Sie auch den Ausdruck, man sei auf eine bestimmte Person "allergisch", weil sie einem "auf die Nerven" geht. Auch dies illustriert die über das Hirn gesteuerte Histaminfreisetzung.
Es gibt viele Arten von Stress. zB. Psychischer / seelischer Stress:
- Emotionen: Angst, Wut, Zorn, Ärger, Nervosität, Spannung, aber auch Freude, Erregtheit, schlechtes Gewissen
- Hektik, Zeitdruck, Leistungsdruck, Erwartungshaltung, Versagensängste, Minderwertigkeitsgefühle, Existenzangst
- Geistige Anstrengung, hochkonzentriertes geistiges Arbeiten
- Sexuelle Erregung
- Stimulantien (z.B. Koffein)
- Psychische Eigenschaften und Erkrankungen
- Ängstlichkeit, Angststörungen
- Psychosomatische Störungen
(Wobei hier anzumerken wäre, dass viele MCAD-Betroffene irrtümlich als "Psychosomatiker" diagnostiziert werden, in der Annahme, eine übererregte Psyche löse die nicht anders erklärbaren Symptome aus.
Echte Psychosomatiker mag es wohl schon geben, aber meist dürfte wohl eine Mastzellaktivierungserkrankung der Grund für übermässige Mediatorfreisetzung sein, nicht die Psyche!
Bei MCAS kann bereits ganz normale, alltägliche nervliche Erregung eines psychisch Gesunden zu übermässiger Mediatorfreisetzung führen.)
Ich habe zuletzt nicht mehr gewußt was ich Falsches zu mir genommen hatte, den Aspekt des Histaminüberschusses durch schlicht und einfach Stress war mir gar nicht bewußt, ich dachte es wären Symptome der MCAS bedingten Histaminintoleranz.
Heute ist mir einiges klar geworden.
Wann immer ich in negative Situationen oder psychischen und körperlichen Stress geriet, spürte ich eine aufkommende Welle von Hitze, Druck und Depressivität in mir, manchmal von jetzt auf gleich, wenn ein bestimmter Zenit überschritten war.
Viele Ereignisse sammelten sich regelrecht an, irgendwann lief das bildliche Histamin-Faß dann über
--> Bettlägerigkeit mit:
Fatique, Schwindel, wie Pudding in den Beinen, einschlafende Glieder, Kopf wie zu, Müdigkeit, Erschöpfungssyndrom, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisstörungen, Stressanfälligkeit, depressive Verstimmung, Hitzewallungen, Schweissausbrüche, gestörtes Temperaturempfinden, Herzrasen, Herzstolpern, Herzklopfen, Kopfschmerzen, Migräne, Übelkeit, Sehstörungen, Reizblase.
Quelle: www.mastzellaktivierung.info
Ich persönlich würde aus meiner Erfahrungskiste mit Entzug und MCAS zu den Stressarten noch hinzufügen:
- Chemische Mittel, Umweltgifte (ich habe reagiert auf: Wandfarbe, Lack. Andere reagieren auf Putz- und Waschmittel, Parfüm, Raumduft usw. Lösung: weglassen oder biologische / Sensitiv-Varianten nutzen)
LG
Zuletzt geändert von Annanas am 23.10.2019 14:01, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Linkname korrigiert
Grund: Linkname korrigiert
► Text zeigen
Zu rasches Reduzieren (nur 5 Monate) nach Langzeiteinnahme, seitdem PWS (PROTRAHIERTES ENTZUGSSYNDROM) seit August 2017.
Genesung ab Mai/Juni 2021 durch DNRS (Dynamic Neural Retraining System, ein Gehirn-Retrainings-Programm für chronische Erkrankungen), seitdem vollständig gesund und voll im Leben!
Mein Thread: http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=14041
-
Kaenguru
- Teamunterstützung
- Beiträge: 2969
- Registriert: 05.04.2018 17:58
- Hat sich bedankt: 205 Mal
- Danksagung erhalten: 110 Mal
Re: Histamin-Intoleranz im Entzug
Liebe Lena
,
Ich teile diese, deine Sichtweise.
Seit ich mehr auf die Empfindlichkeiten achte, fühlt es sich an, als wäre der Entzug zumindest stundenweise vorbei.
Von daher denke ich manchmal, dass ich es überstanden habe aber letztlich zeigen diese Sensibilitäten ja auf, dass er NICHT vorbei ist.
Für mich persönlich ist Sonne und Hitze ganz schlimm, so dass ich mich dadurch spezielle in der Freizeit und im Urlaub mit anderen sehr eingeschränkt fühle.
Ständig sagen zu müssen, was man alles nicht kann, beeinträchtigt Beziehungen. Bei mir hat es auch schon zu Verlusten geführt, weil auf der anderen Seite absolutes Unverständnis herschte.
Akzeptanz der Situation ist so wichtig, aber auch genug Selbstliebe und Selbstbewusstsein, um die Regeln zu beachten, wodurch es einem gut geht. Wie schon gerade gesagt, eckt man damit immer irgendwie an.
Ich finde den Austausch hierüber sehr angenehm und beruhigend.
Ohne das Forum wüsste ich ja gar nicht was mit mir los ist.
Lena, ich finde es absolut toll, wie du mit den Widrigkeiten des Entzugs umgehst.
Viele Grüße
Sarah
Ich teile diese, deine Sichtweise.
Seit ich mehr auf die Empfindlichkeiten achte, fühlt es sich an, als wäre der Entzug zumindest stundenweise vorbei.
Von daher denke ich manchmal, dass ich es überstanden habe aber letztlich zeigen diese Sensibilitäten ja auf, dass er NICHT vorbei ist.
Für mich persönlich ist Sonne und Hitze ganz schlimm, so dass ich mich dadurch spezielle in der Freizeit und im Urlaub mit anderen sehr eingeschränkt fühle.
Ständig sagen zu müssen, was man alles nicht kann, beeinträchtigt Beziehungen. Bei mir hat es auch schon zu Verlusten geführt, weil auf der anderen Seite absolutes Unverständnis herschte.
Akzeptanz der Situation ist so wichtig, aber auch genug Selbstliebe und Selbstbewusstsein, um die Regeln zu beachten, wodurch es einem gut geht. Wie schon gerade gesagt, eckt man damit immer irgendwie an.
Ich finde den Austausch hierüber sehr angenehm und beruhigend.
Ohne das Forum wüsste ich ja gar nicht was mit mir los ist.
Lena, ich finde es absolut toll, wie du mit den Widrigkeiten des Entzugs umgehst.
Viele Grüße
Sarah
► Text zeigen
Werde bald anfangen Lamotrigin abzusetzen
HIT !
Re: Histamin-Intoleranz im Entzug
Liebe Lena und liebe Sarah,
Nebennierenschwäche wurde bei mir auch gerade diagnostiziert. Mein Arzt reagierte mit der Verschreibung weiterer NEMs.
Leider ist die Seite mastzellenaktivierung.info offenbar nicht mehr erreichbar, ich hätte gern mehr gelesen.
Sarah, Sonne und Hitze sind für mich auch kaum auszuhalten, und es trennt mich ebenfalls sehr von den anderen, teilweise auch von meinem Partner, der den Sommer am Liebsten komplett draußen verbringt und das gerne mit mir gemeinsam tun würde. Ich muss aber rein, Rolläden runter, bis zum Abend durchhalten. Wenn ich mich mit meinen Freundinnen treffe, müssen sie wegen mir im Café sitzen statt draußen. Ich dachte jahrzehntelang, es liegt an der Migräne, aber offenbar ist die Migräne eine Folge und nicht die Ursache.
Menschenmengen, Einkaufen gehen, Essen gehen in großen Gruppen mit durcheinanderreden, Parfüms waren schon immer Horror für mich.
Mein Körper rebelliert momentan immer mehr, also vermute ich, dass es bei mir noch immer in die falsche Richtung läuft. Obwohl ich mich schon viele, viele Jahre reichlich mit Entspannungsmethoden und Meditation beschäftigt habe, bin ich ganz offensichtlich noch nicht am richtigen Punkt gelandet.
Vom tiefen Frust und der Angst vorm Zusammenbruch abgesehen, ist das Ganze aber ziemlich interessant. Ich wünschte nur, es würde mich nicht direkt betreffen
.
Viele Grüße
Kimeta
Nebennierenschwäche wurde bei mir auch gerade diagnostiziert. Mein Arzt reagierte mit der Verschreibung weiterer NEMs.
Leider ist die Seite mastzellenaktivierung.info offenbar nicht mehr erreichbar, ich hätte gern mehr gelesen.
Sarah, Sonne und Hitze sind für mich auch kaum auszuhalten, und es trennt mich ebenfalls sehr von den anderen, teilweise auch von meinem Partner, der den Sommer am Liebsten komplett draußen verbringt und das gerne mit mir gemeinsam tun würde. Ich muss aber rein, Rolläden runter, bis zum Abend durchhalten. Wenn ich mich mit meinen Freundinnen treffe, müssen sie wegen mir im Café sitzen statt draußen. Ich dachte jahrzehntelang, es liegt an der Migräne, aber offenbar ist die Migräne eine Folge und nicht die Ursache.
Menschenmengen, Einkaufen gehen, Essen gehen in großen Gruppen mit durcheinanderreden, Parfüms waren schon immer Horror für mich.
Mein Körper rebelliert momentan immer mehr, also vermute ich, dass es bei mir noch immer in die falsche Richtung läuft. Obwohl ich mich schon viele, viele Jahre reichlich mit Entspannungsmethoden und Meditation beschäftigt habe, bin ich ganz offensichtlich noch nicht am richtigen Punkt gelandet.
Vom tiefen Frust und der Angst vorm Zusammenbruch abgesehen, ist das Ganze aber ziemlich interessant. Ich wünschte nur, es würde mich nicht direkt betreffen
Viele Grüße
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg
Hintergründe und Absetzverlauf:
Mein Thread 
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg
Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
-
Annanas
- Moderatorenteam
- Beiträge: 7766
- Registriert: 25.01.2016 19:41
- Hat sich bedankt: 470 Mal
- Danksagung erhalten: 264 Mal
Re: Histamin-Intoleranz im Entzug
Hallo Kimeta
,
@ Lena
- vielen Dank für die Einstellung des Beitrages der Betroffenen.
Liebe Grüße von Anna
habe die Linkbezeichnung korrigiert (Lena sind da 2 Buchstaben -en, zu viel reingerutscht) - er funktioniert.
@ Lena
Liebe Grüße von Anna
-
Hope19
- Beiträge: 215
- Registriert: 12.09.2019 17:50
- Hat sich bedankt: 1 Mal
- Danksagung erhalten: 3 Mal
Re: Histamin-Intoleranz im Entzug
Hallo,
Ich habe seit ein paar Tagen ab Mittag immer einen sehr trockenen Mund, Halsdruck und finde das sehr ekelig. Habe die letzten Tage viel Histamin abgekriegt und auch einen Missglückten Wechsel meines SD Hormonmittels gehabt, also Stress pur.
Nun wollte ich mir was Gutes tun und da doch Vitamin C gut gegen Histamin ist, habe ich Xitix gelutscht......auweia.....da ich Gelborange drin.....nicht gut bei HIT.
Ich finde nichts zum Lutschen was neutral ist.....die Bach Blüten Drops sind aus Gelatine und leider auch mit einigen Süsstoffen....
Alles mit Zitrusfrüchten geht auch nicht.....so sitze ich hier und Nippel an meinem Wasser.......die letzten Tage habe ich auch leider Wasser mit fast 1000 mg Sulfat getrunken. Mein Mann hatte nicht drauf geachtet und anderes mitgebracht.
Dann hatte ich mich gestern auch noch mit Magnesiumöl....Magnesiumchlorid.....eingerieben da ich die Tbl. Umgehen wollte, aber so Muskelverspannungen habe......das war wohl auch nicht gut.
Im Moment habe ich den Eindruck ganz nichts mehr zu vertragen und habe auch gar keinen Appetit.....ich nehme leicht ab und Stress hat mir schon immer den Appetit verschlagen.
Jetzt lege ich mich mal hin....war gerade kurz mit Hund in der Sonne und habe mal durchgesaugt......das reicht erstmal......
Hoffentlich wird mein Hals nicht wieder so schlimm wie gestern.....ich hätte würgen können, zum Glück ging es dann gegen Abend wieder.....
Hat jemand einen Tipp zum Lutschen ?
LG an Euch von Hope
Ich habe seit ein paar Tagen ab Mittag immer einen sehr trockenen Mund, Halsdruck und finde das sehr ekelig. Habe die letzten Tage viel Histamin abgekriegt und auch einen Missglückten Wechsel meines SD Hormonmittels gehabt, also Stress pur.
Nun wollte ich mir was Gutes tun und da doch Vitamin C gut gegen Histamin ist, habe ich Xitix gelutscht......auweia.....da ich Gelborange drin.....nicht gut bei HIT.
Ich finde nichts zum Lutschen was neutral ist.....die Bach Blüten Drops sind aus Gelatine und leider auch mit einigen Süsstoffen....
Alles mit Zitrusfrüchten geht auch nicht.....so sitze ich hier und Nippel an meinem Wasser.......die letzten Tage habe ich auch leider Wasser mit fast 1000 mg Sulfat getrunken. Mein Mann hatte nicht drauf geachtet und anderes mitgebracht.
Dann hatte ich mich gestern auch noch mit Magnesiumöl....Magnesiumchlorid.....eingerieben da ich die Tbl. Umgehen wollte, aber so Muskelverspannungen habe......das war wohl auch nicht gut.
Im Moment habe ich den Eindruck ganz nichts mehr zu vertragen und habe auch gar keinen Appetit.....ich nehme leicht ab und Stress hat mir schon immer den Appetit verschlagen.
Jetzt lege ich mich mal hin....war gerade kurz mit Hund in der Sonne und habe mal durchgesaugt......das reicht erstmal......
Hoffentlich wird mein Hals nicht wieder so schlimm wie gestern.....ich hätte würgen können, zum Glück ging es dann gegen Abend wieder.....
Hat jemand einen Tipp zum Lutschen ?
LG an Euch von Hope
-
Alana44
Re: Histamin-Intoleranz im Entzug
Hallo Hope
Das tut mir sehr leid für dich das es dir so schlecht geht. Das mit dem Hals kenne ich nur zu gut. Leider habe ich auch keine Ahnung was man da lutschen kann. Ich mach mir immer lauwarmes Wasser mit ein bisschen Meersalz und gurgel damit. Ist aber nicht jedermanns Sache und Geschmack.
Viel viel trinken und evtl Omega3
Liebe Grüße Franziska Alana
Das tut mir sehr leid für dich das es dir so schlecht geht. Das mit dem Hals kenne ich nur zu gut. Leider habe ich auch keine Ahnung was man da lutschen kann. Ich mach mir immer lauwarmes Wasser mit ein bisschen Meersalz und gurgel damit. Ist aber nicht jedermanns Sache und Geschmack.
Viel viel trinken und evtl Omega3
Liebe Grüße Franziska Alana
Re: Histamin-Intoleranz im Entzug
Liebe Anna,
danke! Oh, dann habe ich total falsch gesucht
. Und außerdem kenne ich die Seite natürlich, das habe ich auch nicht gemerkt. Ich sage ja - mit mir stimmt was nicht.
Liebe Hope,
aus einer Schmerzklinik habe ich den Tipp, einen Kirschkern im Mund zu bewegen. Im Chor machen wir manchmal die Übung, mit der Zunge die Zähne der Reihe nach von allen Seiten zu berühren. Das kann man längere Zeit machen. Beides hilft mir persönlich gut gegen trockenen Mund.
Viele Grüße
Kimeta
danke! Oh, dann habe ich total falsch gesucht
Liebe Hope,
aus einer Schmerzklinik habe ich den Tipp, einen Kirschkern im Mund zu bewegen. Im Chor machen wir manchmal die Übung, mit der Zunge die Zähne der Reihe nach von allen Seiten zu berühren. Das kann man längere Zeit machen. Beides hilft mir persönlich gut gegen trockenen Mund.
Viele Grüße
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg
Hintergründe und Absetzverlauf:
Mein Thread 
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg
Hintergründe und Absetzverlauf:
► Text zeigen
-
LenaLena
- Beiträge: 1107
- Registriert: 30.11.2017 17:07
- Hat sich bedankt: 94 Mal
- Danksagung erhalten: 331 Mal
Re: Histamin-Intoleranz im Entzug
Liebe Annanas 
Danke für die Korrektur des Links, jemand hatte mich schon drauf hingewiesen, aber da war die Bearbeitungszeit des Posts leider schon vorbei. Ich hatte vor, euch Moderatoren noch um Korrektur zu bitten, aber du warst schneller, dankeschön
Habe den Post vom Handy aus geschrieben, das ist immer doppelt mühsam, was Fehlerquellen angeht
Liebe Sarah,
danke für deine Worte, das ist wirklich lieb!
Spannend finde ich immer wieder von Neuem, wie verschieden diese Beeinträchtigungen bei uns allen sind. Ich zB habe, um auf dein Beispiel einzugehen, überhaupt keine Probleme mit Sonne und kaum mit Hitze, im Gegenteil, ich sitze in diesen Jahren des protrahierten Entzugs im Sommer wie eine alte Oma jeden Tag auf meinem Stühlchen in der Sonne und mir gehts dann richtig gut.
Auch mit Putzmitteln oder Parfum habe ich höchstens kleinere Probleme, während ich von so vielen von euch weiß, dass das so problematisch ist. Dafür habe ich heftig reagiert, als wir ein paar Wände frisch gestrichen haben.
Oder Luna hat mal erzählt, dass bei ihr persönlich die Reizüberflutung unter Menschen oder das Gehen in einen Supermarkt, wo alles bunt und viel ist, nicht so ausgeprägt war und ist. Bei mir dagegen ist das nach über 2 Jahren noch immer nicht ganz gegessen
Das war eine meiner schlimmsten Beeinträchtigungen und ist definitiv einer der Hauptgründe, warum ich derart lange und viel und teils bis jetzt an die Wohnung gebunden bin. Während andere im Entzug viel mehr raus können und das gar nicht verstehen. Das sind dann die Anlässe, wo gut gemeint doch immer wieder nachgefragt wurde - "und wenn das nun doch eine Angststörung ist...?" Ich hatte so derart die Schnauze voll davon, das immer zu hören und gleichzeitig im Gespräch mit meinem Körper zu WISSEN, dass der Grund ein anderer ist - denn das habe ich immer gespürt.
Darum finde ich in Ruths Text diesen Hinweis auf die fälschliche Involvierung der Psyche auch so wichtig.
Es ist auf alle Fälle ein spannendes Thema und ich finde es auch sehr hilfreich, dass wir uns darüber austauschen können. Denn ohne diese Plattformen und den Austausch wüssten wir ja wirklich nicht, was mit uns los ist, und das wäre wirklich beunruhigend!
LG
Danke für die Korrektur des Links, jemand hatte mich schon drauf hingewiesen, aber da war die Bearbeitungszeit des Posts leider schon vorbei. Ich hatte vor, euch Moderatoren noch um Korrektur zu bitten, aber du warst schneller, dankeschön
Habe den Post vom Handy aus geschrieben, das ist immer doppelt mühsam, was Fehlerquellen angeht
Liebe Sarah,
danke für deine Worte, das ist wirklich lieb!
Absolut, so ist es. Bei mir hat es zu sehr vielen Verlusten geführt, ich muss mir mein Leben "nachher" echt wieder fast von vorne neu aufbauen. Hätte ich nicht noch meinen Partner an meiner Seite, wäre das Ganze echt mau!
Spannend finde ich immer wieder von Neuem, wie verschieden diese Beeinträchtigungen bei uns allen sind. Ich zB habe, um auf dein Beispiel einzugehen, überhaupt keine Probleme mit Sonne und kaum mit Hitze, im Gegenteil, ich sitze in diesen Jahren des protrahierten Entzugs im Sommer wie eine alte Oma jeden Tag auf meinem Stühlchen in der Sonne und mir gehts dann richtig gut.
Auch mit Putzmitteln oder Parfum habe ich höchstens kleinere Probleme, während ich von so vielen von euch weiß, dass das so problematisch ist. Dafür habe ich heftig reagiert, als wir ein paar Wände frisch gestrichen haben.
Oder Luna hat mal erzählt, dass bei ihr persönlich die Reizüberflutung unter Menschen oder das Gehen in einen Supermarkt, wo alles bunt und viel ist, nicht so ausgeprägt war und ist. Bei mir dagegen ist das nach über 2 Jahren noch immer nicht ganz gegessen
Darum finde ich in Ruths Text diesen Hinweis auf die fälschliche Involvierung der Psyche auch so wichtig.
Es ist auf alle Fälle ein spannendes Thema und ich finde es auch sehr hilfreich, dass wir uns darüber austauschen können. Denn ohne diese Plattformen und den Austausch wüssten wir ja wirklich nicht, was mit uns los ist, und das wäre wirklich beunruhigend!
LG
Zuletzt geändert von LenaLena am 23.10.2019 17:50, insgesamt 1-mal geändert.
► Text zeigen
Zu rasches Reduzieren (nur 5 Monate) nach Langzeiteinnahme, seitdem PWS (PROTRAHIERTES ENTZUGSSYNDROM) seit August 2017.
Genesung ab Mai/Juni 2021 durch DNRS (Dynamic Neural Retraining System, ein Gehirn-Retrainings-Programm für chronische Erkrankungen), seitdem vollständig gesund und voll im Leben!
Mein Thread: http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=14041
-
Kaenguru
- Teamunterstützung
- Beiträge: 2969
- Registriert: 05.04.2018 17:58
- Hat sich bedankt: 205 Mal
- Danksagung erhalten: 110 Mal
Re: Histamin-Intoleranz im Entzug
Liebe Lena
,
Wie ist es denn für dich in dir Natur zu gehen? Da wo keine Menschen sind, keine Kaufhäuser, also quasi keine Zivilisation. Im Winter und Abends geht das bei mir super.
Ich schaffe es sogar ins Kino oder in Einkaufsläden, aber es wird mir rasch zuviel. Und am besten vorher nichts essen, vor allem nicht das falsche, sonst kann ich das vergessen.
Ich wäre dann innerhalb kürzester Zeit in den schlimmsten Entzugssymptomen.
Wenn ich schwach werde und Schokolade esse, ist die Angst garantiert.
Manchmal kann ich trotzdem nicht anders und esse sie.
Völlig bescheuert, aber menschlich.
Mir fehlt auch Sport, ich merke, dass die Verteilung von Muskeln zu Fett gerade ganz ungünstig ist und dass obwohl ich ca 10 kilo abgenommen habe. Ich fühle mich trotzdem nicht gut und 'hübsch'.
Aber gerade für Sport fehlt mir noch die Kraft und meine Gelenke lassen nicht mal walken zu.
Aber ich muss dringend was tun.
Komisch ist, dass ich soviel im Haushalt und Garten mache und trotzdem lassen die Problemzonen grüßen.
Sport triggert ja Mastzellen.
Ich versuche vorsichtig Krafttraining zu machen.
Alles Gute für alle Leidenden.
Sarah
Wie ist es denn für dich in dir Natur zu gehen? Da wo keine Menschen sind, keine Kaufhäuser, also quasi keine Zivilisation. Im Winter und Abends geht das bei mir super.
Ich schaffe es sogar ins Kino oder in Einkaufsläden, aber es wird mir rasch zuviel. Und am besten vorher nichts essen, vor allem nicht das falsche, sonst kann ich das vergessen.
Ich wäre dann innerhalb kürzester Zeit in den schlimmsten Entzugssymptomen.
Wenn ich schwach werde und Schokolade esse, ist die Angst garantiert.
Manchmal kann ich trotzdem nicht anders und esse sie.
Völlig bescheuert, aber menschlich.
Mir fehlt auch Sport, ich merke, dass die Verteilung von Muskeln zu Fett gerade ganz ungünstig ist und dass obwohl ich ca 10 kilo abgenommen habe. Ich fühle mich trotzdem nicht gut und 'hübsch'.
Aber gerade für Sport fehlt mir noch die Kraft und meine Gelenke lassen nicht mal walken zu.
Aber ich muss dringend was tun.
Komisch ist, dass ich soviel im Haushalt und Garten mache und trotzdem lassen die Problemzonen grüßen.
Sport triggert ja Mastzellen.
Ich versuche vorsichtig Krafttraining zu machen.
Alles Gute für alle Leidenden.
Sarah
► Text zeigen
Werde bald anfangen Lamotrigin abzusetzen
HIT !
-
LenaLena
- Beiträge: 1107
- Registriert: 30.11.2017 17:07
- Hat sich bedankt: 94 Mal
- Danksagung erhalten: 331 Mal
Re: Histamin-Intoleranz im Entzug
Liebe Sarah,
leider hat sich meine Reizüberflutung auch auf die Natur erstreckt. Mein Fast-Kalt-Entzug war da wohl einfach zu heftig. Ich bin rausgegangen, und ich dachte, der riesige blaue Himmel über mir erschlägt mich!
Mein Gleichgewichtsgefühl war sofort völlig weg. Als würde ich im Nirgendwo schweben oder übelst auf Drogen sein. Was das Gehirn da für Sachen produziert, das ist wirklich ein Wahninn.
Nie hätte ich gedacht, dass ich im Leben mal in solche Abgründe schauen würde!!!
Zudem hatte ich viele körperliche Symptome, die es mir nicht oft möglich gemacht haben, in der Natur zu sein. Dazu gehörte auch die starke Lichtempfindlichkeit - und abends, wenn kein Licht mehr da war, hatte ich dieses Symptom, das auch viele kennen, dass das Gehirn sich nicht auf Dämmerung/Nacht einstellen kann. Es flitzt dann verzweifelt hin und her, ich merke es richtig "klicken", als wolle sich eine Kamera sich auf die Lichtverhältnisse einstellen und es geht nicht.
Meine extreme Schwäche hat es mir auch gar nicht erlaubt, bis zur Natur zu kommen (wohnte bis vor einigen Monaten in der Stadt) - zu Fuß - no way, im Auto - Autofahren, selbst als Beifahrer, war bis vor kurzem und oft auch jetzt noch komplette Reizüberflutung, weil das Bild vor Augen sich ja sekündlich ändert. Daher kann ich leider auch noch immer nicht safe selber Autofahren, zumindest nicht mehr als 10 Minuten (und es ist einfach unverantwortlich).
Mittlerweile ist das alles besser geworden, sodass es immer mal wieder klappt, und es tut mir definitiv gut, in der Natur zu sein.
Aber weg ist das alles noch nicht, ich muss das noch vorsichtig angehen, jedes einzelne Mal austesten.
Oh ja, mir fehlt auch Sport, aber ich habe es schon soo oft versucht und es triggert einfach noch immer. Nach über 1,5 Jahren Bett-/Sofalägrigkeit sind so viele Muskeln abgebaut. Ich versuche es immer mal vorsichtig mit Yoga, das ist ja super für den Anfang. Manchmal geht es, aber oft triggert es eben, wie du sagst (Histamin/MCAS!).
Naja, irgendwann wird das alles weg sein, so wie es bei Tausenden vor uns auch schon der Fall war
LG Lena
leider hat sich meine Reizüberflutung auch auf die Natur erstreckt. Mein Fast-Kalt-Entzug war da wohl einfach zu heftig. Ich bin rausgegangen, und ich dachte, der riesige blaue Himmel über mir erschlägt mich!
Mein Gleichgewichtsgefühl war sofort völlig weg. Als würde ich im Nirgendwo schweben oder übelst auf Drogen sein. Was das Gehirn da für Sachen produziert, das ist wirklich ein Wahninn.
Nie hätte ich gedacht, dass ich im Leben mal in solche Abgründe schauen würde!!!
Zudem hatte ich viele körperliche Symptome, die es mir nicht oft möglich gemacht haben, in der Natur zu sein. Dazu gehörte auch die starke Lichtempfindlichkeit - und abends, wenn kein Licht mehr da war, hatte ich dieses Symptom, das auch viele kennen, dass das Gehirn sich nicht auf Dämmerung/Nacht einstellen kann. Es flitzt dann verzweifelt hin und her, ich merke es richtig "klicken", als wolle sich eine Kamera sich auf die Lichtverhältnisse einstellen und es geht nicht.
Meine extreme Schwäche hat es mir auch gar nicht erlaubt, bis zur Natur zu kommen (wohnte bis vor einigen Monaten in der Stadt) - zu Fuß - no way, im Auto - Autofahren, selbst als Beifahrer, war bis vor kurzem und oft auch jetzt noch komplette Reizüberflutung, weil das Bild vor Augen sich ja sekündlich ändert. Daher kann ich leider auch noch immer nicht safe selber Autofahren, zumindest nicht mehr als 10 Minuten (und es ist einfach unverantwortlich).
Mittlerweile ist das alles besser geworden, sodass es immer mal wieder klappt, und es tut mir definitiv gut, in der Natur zu sein.
Aber weg ist das alles noch nicht, ich muss das noch vorsichtig angehen, jedes einzelne Mal austesten.
Oh ja, mir fehlt auch Sport, aber ich habe es schon soo oft versucht und es triggert einfach noch immer. Nach über 1,5 Jahren Bett-/Sofalägrigkeit sind so viele Muskeln abgebaut. Ich versuche es immer mal vorsichtig mit Yoga, das ist ja super für den Anfang. Manchmal geht es, aber oft triggert es eben, wie du sagst (Histamin/MCAS!).
Naja, irgendwann wird das alles weg sein, so wie es bei Tausenden vor uns auch schon der Fall war
LG Lena
► Text zeigen
Zu rasches Reduzieren (nur 5 Monate) nach Langzeiteinnahme, seitdem PWS (PROTRAHIERTES ENTZUGSSYNDROM) seit August 2017.
Genesung ab Mai/Juni 2021 durch DNRS (Dynamic Neural Retraining System, ein Gehirn-Retrainings-Programm für chronische Erkrankungen), seitdem vollständig gesund und voll im Leben!
Mein Thread: http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=14041
-
Edi567
- Beiträge: 400
- Registriert: 14.03.2018 18:19
- Hat sich bedankt: 2 Mal
- Danksagung erhalten: 3 Mal
Re: Histamin-Intoleranz im Entzug
Hey Leute.
Dass mit der MCAS ist ein echt interessantes Thema.
Liebe Lena, wer sagt das dass wieder weg geht, wie du in einen Beitrag beschrieben hast ?
Bei Wikipedia ist die Prognose nicht sehr rosig
Heißt das jetzt der Entzug ist nichts anderes als eine MCAS ?
Gibt es dafür ausser Trigger vermeidung i.welche andere Ansätze um sich selbst zu helfen ?
Bekomms gerade wieder extrem mit der Angst zu tun.
Lg vielen Dank
Edi
Dass mit der MCAS ist ein echt interessantes Thema.
Liebe Lena, wer sagt das dass wieder weg geht, wie du in einen Beitrag beschrieben hast ?
Bei Wikipedia ist die Prognose nicht sehr rosig
Heißt das jetzt der Entzug ist nichts anderes als eine MCAS ?
Gibt es dafür ausser Trigger vermeidung i.welche andere Ansätze um sich selbst zu helfen ?
Bekomms gerade wieder extrem mit der Angst zu tun.
Lg vielen Dank
Edi
Venlafaxin 2013 - 2016 125mg keine Probleme.
Seit erster Panikattacke im Jänner 2017, 225mg Venlafaxin und die Probleme wurden größer und größer!
17.Juni 18 / 205mg (-65 Küglechen)
1.April 19 / 196mg (-95 Kügelchen)
3.Juni 19 / 188mg (-120 Kügelchen)
30.Juli 19 / 179mg (-150 Kügelchen)
10.Okt.19 / 169mg
23.Dez.19/ 159mg
4. Feb. 20/ 150mg
(Neues Präperat, Anzahl der Kügelchen varieren)
2018 ab Sommer ständiges hin und her mit der Trittico Dosis, schlimme Folgen!
Zurzeit ca. 50mg Trittico geteilt NM und Abends!
Jänner 17 - Dezember 17 unkontrollierter Gebrauch von Lorazepam danach Diazepam. Mehrere Entzugsversuche, seit Dezember 17 kein Benzo mehr!
Stolze 17 Monate ohne Diazepam.
Nie mehr Benzos!!!
Derzeitige Medikation
150mg Venlafaxin
50mg Trittico
3000i.E. Vit D plus K2 und 0,2mg Folsäure (Wert im Keller)
Seit erster Panikattacke im Jänner 2017, 225mg Venlafaxin und die Probleme wurden größer und größer!
17.Juni 18 / 205mg (-65 Küglechen)
1.April 19 / 196mg (-95 Kügelchen)
3.Juni 19 / 188mg (-120 Kügelchen)
30.Juli 19 / 179mg (-150 Kügelchen)
10.Okt.19 / 169mg
23.Dez.19/ 159mg
4. Feb. 20/ 150mg
(Neues Präperat, Anzahl der Kügelchen varieren)
2018 ab Sommer ständiges hin und her mit der Trittico Dosis, schlimme Folgen!
Zurzeit ca. 50mg Trittico geteilt NM und Abends!
Jänner 17 - Dezember 17 unkontrollierter Gebrauch von Lorazepam danach Diazepam. Mehrere Entzugsversuche, seit Dezember 17 kein Benzo mehr!
Stolze 17 Monate ohne Diazepam.
Nie mehr Benzos!!!
Derzeitige Medikation
150mg Venlafaxin
50mg Trittico
3000i.E. Vit D plus K2 und 0,2mg Folsäure (Wert im Keller)
-
Luna
- Beiträge: 1519
- Registriert: 17.05.2014 02:57
- Hat sich bedankt: 95 Mal
- Danksagung erhalten: 207 Mal
Re: Histamin-Intoleranz im Entzug
Hallo Edi
Ich kann dir auch was zu mcas schreiben, weil ich mich damit auch schon lange beschäftige.
Man sollte keine Angst haben vor solchen Netzaussagen.
Mcas ist nichts schlimmes...wenn auch unangenehm und es geht irgendwann weg wenn die Medikamente weg sind und der Körper sich wieder geheilt hat. Mastzellen werden nun mal aktiv wenn der Körper im Ungleichgewicht ist. Sie sind auch notwendig für die Heilung. Zudem haben die Medikamente dafür gesorgt, dass es zum Überschuss bzw auch zu Sensibilität kommt durch Rezeptorenblockaden usw.
Mastzellen gehören zum Immunsystem...also sind sie auch nötig. Zum Entzug gehört noch viel mehr als nur mcas.
Aber nicht nur Mastzellen sind aktiv. Da gehört noch viel mehr zu. Der Entzug ist nicht mcas. Einige Symptome entstehen schon durch die Aktivität der Mastzellen aber auch durch Stresshormone, Ungleichgewicht anderer Neurotransmitter usw.
Das Problem ist, dass Medikamente auch ein Trigger sind und der Spiegel hier kaum sinken kann. Der Entzug ist hier schon wichtig.
Eine Histaminarme Ernährung hilft vielen besonders nach 0 mehr merkbar aber manche haben noch andere Unverträglichkeiten zu Histamin durch pp und dann muss mehr beachtet werden. Da muss man selbst schauen was einen hilft usw. Wichtig...zusätzlichen Stress meiden.
Versuche zu entspannen, atmen und dir nicht Angst machen zu lassen.
Hier was zu Mastzellen
https://www.philosophie-des-gesundwerde ... mastzelle/
Liebe Grüße
Ich kann dir auch was zu mcas schreiben, weil ich mich damit auch schon lange beschäftige.
Im Netz gibt es für so vieles keine guten Prognosen und glauben sollte man das meiste nicht. Alles ist UNHEILBAR aber bei den meisten Sachen stimmt das nicht. Vorausgesetzt man ändert seine Lebensweise wie Medikamente weg, zu viel Alkohol weg usw...alles was dem Körper schadet.Wikipedia ist die Prognose nicht sehr rosig
Man sollte keine Angst haben vor solchen Netzaussagen.
Mcas ist nichts schlimmes...wenn auch unangenehm und es geht irgendwann weg wenn die Medikamente weg sind und der Körper sich wieder geheilt hat. Mastzellen werden nun mal aktiv wenn der Körper im Ungleichgewicht ist. Sie sind auch notwendig für die Heilung. Zudem haben die Medikamente dafür gesorgt, dass es zum Überschuss bzw auch zu Sensibilität kommt durch Rezeptorenblockaden usw.
Das heißt, dass Mastzellen aktiv sind im Entzug...aus verschiedenen Gründen.Heißt das jetzt der Entzug ist nichts anderes als eine MCAS ?
Mastzellen gehören zum Immunsystem...also sind sie auch nötig. Zum Entzug gehört noch viel mehr als nur mcas.
Aber nicht nur Mastzellen sind aktiv. Da gehört noch viel mehr zu. Der Entzug ist nicht mcas. Einige Symptome entstehen schon durch die Aktivität der Mastzellen aber auch durch Stresshormone, Ungleichgewicht anderer Neurotransmitter usw.
Manchen hilft Vitamin C zum Histamin senken...anderen gar nicht. Zumal da noch andere Botenstoffe sind, die sich nicht mit C senken lassen und manche vertragen keine nem.Gibt es dafür ausser Trigger vermeidung i.welche andere Ansätze um sich selbst zu helfen ?
Das Problem ist, dass Medikamente auch ein Trigger sind und der Spiegel hier kaum sinken kann. Der Entzug ist hier schon wichtig.
Eine Histaminarme Ernährung hilft vielen besonders nach 0 mehr merkbar aber manche haben noch andere Unverträglichkeiten zu Histamin durch pp und dann muss mehr beachtet werden. Da muss man selbst schauen was einen hilft usw. Wichtig...zusätzlichen Stress meiden.
Versuche zu entspannen, atmen und dir nicht Angst machen zu lassen.
Hier was zu Mastzellen
https://www.philosophie-des-gesundwerde ... mastzelle/
Liebe Grüße
Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)
Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)
Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
(© Franz Schmidberger (*1942)
Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)
Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.
► Text zeigen
-
Edi567
- Beiträge: 400
- Registriert: 14.03.2018 18:19
- Hat sich bedankt: 2 Mal
- Danksagung erhalten: 3 Mal
Re: Histamin-Intoleranz im Entzug
Liebe Luna.
Ich danke Dir vielmals, du hast mich in der Hinsicht sehr beruhigt !
Danke dass du immer alles so Top erklärst, wie immer sehr hilfreich !
Danke Danke Danke
Lg Edi
Ich danke Dir vielmals, du hast mich in der Hinsicht sehr beruhigt !
Danke dass du immer alles so Top erklärst, wie immer sehr hilfreich !
Danke Danke Danke
Lg Edi
Venlafaxin 2013 - 2016 125mg keine Probleme.
Seit erster Panikattacke im Jänner 2017, 225mg Venlafaxin und die Probleme wurden größer und größer!
17.Juni 18 / 205mg (-65 Küglechen)
1.April 19 / 196mg (-95 Kügelchen)
3.Juni 19 / 188mg (-120 Kügelchen)
30.Juli 19 / 179mg (-150 Kügelchen)
10.Okt.19 / 169mg
23.Dez.19/ 159mg
4. Feb. 20/ 150mg
(Neues Präperat, Anzahl der Kügelchen varieren)
2018 ab Sommer ständiges hin und her mit der Trittico Dosis, schlimme Folgen!
Zurzeit ca. 50mg Trittico geteilt NM und Abends!
Jänner 17 - Dezember 17 unkontrollierter Gebrauch von Lorazepam danach Diazepam. Mehrere Entzugsversuche, seit Dezember 17 kein Benzo mehr!
Stolze 17 Monate ohne Diazepam.
Nie mehr Benzos!!!
Derzeitige Medikation
150mg Venlafaxin
50mg Trittico
3000i.E. Vit D plus K2 und 0,2mg Folsäure (Wert im Keller)
Seit erster Panikattacke im Jänner 2017, 225mg Venlafaxin und die Probleme wurden größer und größer!
17.Juni 18 / 205mg (-65 Küglechen)
1.April 19 / 196mg (-95 Kügelchen)
3.Juni 19 / 188mg (-120 Kügelchen)
30.Juli 19 / 179mg (-150 Kügelchen)
10.Okt.19 / 169mg
23.Dez.19/ 159mg
4. Feb. 20/ 150mg
(Neues Präperat, Anzahl der Kügelchen varieren)
2018 ab Sommer ständiges hin und her mit der Trittico Dosis, schlimme Folgen!
Zurzeit ca. 50mg Trittico geteilt NM und Abends!
Jänner 17 - Dezember 17 unkontrollierter Gebrauch von Lorazepam danach Diazepam. Mehrere Entzugsversuche, seit Dezember 17 kein Benzo mehr!
Stolze 17 Monate ohne Diazepam.
Nie mehr Benzos!!!
Derzeitige Medikation
150mg Venlafaxin
50mg Trittico
3000i.E. Vit D plus K2 und 0,2mg Folsäure (Wert im Keller)
-
Michael808
- Beiträge: 179
- Registriert: 18.09.2019 20:02
- Hat sich bedankt: 1 Mal
- Danksagung erhalten: 7 Mal
Re: Histamin-Intoleranz im Entzug
Hallo allerseits,
Ich habe zwar nicht genau verfolgt, wer von euch schon wie lange nach dem Entzug noch Symptome einer HIT hat, aber möchte euch ermutigen, nicht zu denken, dass das nie wieder weg geht. Ich habe Mirtazapin sehr schnell ausgeschlichen und hatte noch ca. 4 Wochen Symptome einer HIT, aber die verschwanden dann wieder. Ich habe zwar heute immer noch Muskelschmerzen, Zaps und Gelenkbeschwerden und es fühlt sich an, als würde es nicht besser. Aber zu glauben, das würde nicht weggehen ist halt nur kontraproduktiv. Ich denke zwar, man kann aktiv nichts gegen den Entzug tun, aber man muss der Zeit vertrauen, um nicht zu verzweifeln.
LG
Michael
Ich habe zwar nicht genau verfolgt, wer von euch schon wie lange nach dem Entzug noch Symptome einer HIT hat, aber möchte euch ermutigen, nicht zu denken, dass das nie wieder weg geht. Ich habe Mirtazapin sehr schnell ausgeschlichen und hatte noch ca. 4 Wochen Symptome einer HIT, aber die verschwanden dann wieder. Ich habe zwar heute immer noch Muskelschmerzen, Zaps und Gelenkbeschwerden und es fühlt sich an, als würde es nicht besser. Aber zu glauben, das würde nicht weggehen ist halt nur kontraproduktiv. Ich denke zwar, man kann aktiv nichts gegen den Entzug tun, aber man muss der Zeit vertrauen, um nicht zu verzweifeln.
LG
Michael
► Text zeigen
-
Hope19
- Beiträge: 215
- Registriert: 12.09.2019 17:50
- Hat sich bedankt: 1 Mal
- Danksagung erhalten: 3 Mal
Re: Histamin-Intoleranz im Entzug
Hallo,
Hat schon jemand wegen HIT sein Diazepam gegen etwas anderes getauscht ? Ich fürchte ich vertrage es einfach nicht mehr, aber mein Arzt glaubt das nicht. Wegen der HIT hatte ich ja auch nicht mein ganzes Bromazanil umgetauscht in Diazepam, sondern nehme noch beides.....ich vertrage kaum noch etwas und habe auf nichts Appetit. HIT ist sicher.
LG von Angela
Hat schon jemand wegen HIT sein Diazepam gegen etwas anderes getauscht ? Ich fürchte ich vertrage es einfach nicht mehr, aber mein Arzt glaubt das nicht. Wegen der HIT hatte ich ja auch nicht mein ganzes Bromazanil umgetauscht in Diazepam, sondern nehme noch beides.....ich vertrage kaum noch etwas und habe auf nichts Appetit. HIT ist sicher.
LG von Angela