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Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Nixe: Paroxetin Absetzverlauf

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Nixe
Beiträge: 26
Registriert: 08.07.2018 08:44

Nixe: Paroxetin Absetzverlauf

Beitrag von Nixe »

Hallo zusammen,

ich möchte mich jetzt auch vorstellen: ich bin, 50 Jahre alt, weiblich, verheiratet, 1 Sohn 10 Jahre alt, Sozialpädagogin.
Meinen Krankheitsverlauf könnt Ihr in der Signatur lesen.

Schon seit fast zwei Jahren lese ich hier zeitweise mit und habe durch die Absetzinformationen letztes Jahr im Sommer begonnen, das Paroxetin auszuschleichen. Zunächst habe ich immer 10% vom Ausgangswert genommen, sicherlich auch dadurch Symptome gehabt. Seit der letzten Reduzierung mache ich es in (ungefähren) 10%-vom-letzten-Wert-Schritten.
Ich wiege die Bröselei mit einer einfachen Feinwaage ab (die irgendwo im Forum mal benannt wurde).

Mit dem Verlinken von Themen bin ich nicht so vertraut, außerdem weiß ich nicht genau, wo ich meinen ersten Beitrag posten soll, hoffe, es ist hier richtig. Gerne würde ich mich mit anderen Betroffenen, die ebenfalls (nur) Paroxetin nach der hier empfohlenen Methode ausschleichen, austauschen.

Zur Zeit geht´s mir (was die Symptome angeht) gut. Und mir ist auch klar, dass ich einen relativ leichten Verlauf habe, da ich erstens nur das olle Paroxetin ausschleichen muss und zweitens mit einer mittelschweren Depression ohne großartige andere Diagnosen auch "gut" dastehe.
Unsicher bin ich mir nach wie vor, in welchen Zeiträumen ich weiter absetze. Das ist tatsächlich das größte Problem, zumal ich im Vorfeld nie weiß, wie sehr mich soziale/kommunikative Kontakte schlauchen.

Ich hoffe, dieser Beitrag reicht erstmal, um "aufgenommen" zu werden. Ich bin echt froh, dieses Forum gefunden zu haben.

LIebe Grüße an allel Leser/innen,

Nixe
Zuletzt geändert von Murmeline am 05.11.2019 12:22, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
[spoil]Symptome: 10/2012: Zusammenbruch, nicht mehr arbeitsfähig
Diagnose: mittelgradige Depression (Psychotherapeutin)
Medikation: Paroxetin 20 mg - seit 12/2012 (wirkt stimmungsaufhellend nach ca. 6 Wochen)
Wiedereingliederung 2013, reduzierte Arbeitszeit bis Ende 2013

erster Absetzversuch (kann ich nicht mehr genau nachvollziehen):
07/2015 Paroxetin 10 mg (Übelkeit und Magen-Darmprobleme nach einigen Wochen, lassen wieder nach)
ca. 03/2016 5 mg
danach relativ schnell ganz abgesetzt
Symptome Frühsommer/Sommer 2016: erneut nicht mehr arbeitsfähig, Morgentief mit weinen, Übelkeit, Schwindel, Sehstörungen, Schlafstörungen
Wiedereinschleichen Paroxetin (nach Rücksprache mit obiger Therapeutin):
24.08.2016 2,5 mg (leichte Übelkeit)
28.08.2016 5 mg (leichte Kopfschmerzen, zeitweise leichte Übelkeit)
05.09.2016 10 mg (leichte Übelkeit + leichte Schwindel; Stimmung immer mal wieder schlecht, weine, Morgentiefs, Katastrophengedanken, Verspannungen im Gesicht, auf der Kopfhaut))
22.09.2016 15 mg (weiterhin o.g. Symptome in wechselnder Stärke, immer nachmittags besser)
27.09.2016 20 mg (Symptome bessern sich nach und nach)
Diagnose Tagesklinik Herbst 2016: rez. mittelgradige Depression
Jan.-März 2017 Tagesklinik
Mai 2017 Wiedereingliederung, nach 2 Wochen abgebrochen
AU bis Aussteuerung Feb. 2018
Ab April 2018 Aushilfe in einer Bäckerei im Ort
September 2018: kündige meine (super) Stelle

Aktueller Absetzverlauf:
18.07.2018 Paroxetin 18 mg (Bröselmethode mit Feinwaage)
18.09.2018 16,2 mg
18.11.2018 14,4 mg (Migräne, Unruhe, Erschöpfung)
21.11.2018 15 mg
03.12.2018 16 mg (Depri-Symptome halten an: Schlafe schlechter, Unruhe, Magen-Darmprobleme, nächtliches Schwitzen, Kopfkribbeln, trockener Mund, Katastrophengedanken, Stressgedanken), mache verstärkt Entspannungsübungen
Stabiler im Dezember
05.03.2019 14,4 mg
21.04.2019 12,6 mg (Mitte Juni 2019: Zuviel Inputt --> erneut leichter Rückfall mit leichter Übelkeit vormittags bis über Mittag, Magen-Darmproblemen, leichtem Hang zu Katastrophengedanken, etwas schlechterem Schlaf) sage radikal alles an unnötigen Terminen ab, gehe nicht arbeiten
07.09.2019 ca. 11,8 mg (fange an, nur noch 10% vom letzten Wert zu reduzieren; reagier ca, 2 Wochen später mit leichter Übelkeit und Abgeschlagenheit, verändertes Essverhalten; allerdings auch Stress, weil mein Sohn den Wechsel zur weiterführenden Schule nicht gut verkraftet)
17.11.2019 ca. 10,4 mg (Übelkeit und matschig Anfang Dezember für ca. 1 Woche, über Weihnachten wehleidig, kann auch Zyklus sein, weiß ich aber nicht, da keine Gebärmutter mehr)
12.02.2020 ca. 9,4 mg (trotz Corona-Sorge keine Symptome in dieser Phase)
22.04.2020 8,4 mg (Mitte Mai traurig, ca. eine Woche, Mitte Juni nach selbstgemachtem Stress: Schwindel, Sehstörungen, leichtes Ohrensausen, Kribbeln auf der Kopfhaut, Konzentrationsprobleme, morgens bedrückt)[/spoil]

InnocenceFelis
Beiträge: 166
Registriert: 19.01.2019 12:28

Re: Nixe: Paroxetin Absetzverlauf

Beitrag von InnocenceFelis »

Hi Nixe :)

herzlich willkommen!

Hab mich angesprochen gefühlt. Bin auch dabei Paroxetin auszuschleichen. Bisher bin ich was Symptome betrifft relativ gut weggekommen.

Mein nächster Schritt steht Mitte November an.

Ich reduziere eigentlich alle 5 Wochen. Allerdings befinde ich mich zur Zeit in einer Prüfungsphase, weswegen ich pausieren.

Wünsche dir weiterhin viel Erfolg. Können uns gerne weiter austauschen :)

Liebe Grüße, Felis
2011 - Symptome einer sozialen Phobie. Medikation zunächst Opipramol 100mg

2014- Paroxetin 20mg, anstelle von Opipramol

Mai 2018 - aufgrund anhaltender Nervosität wegen anstehendem Stellenwechsle höher Dosierung Paroxetin auf 40mg

Januar 2019- Wunsch mit Ausschleichen zu beginnen

Los geht's :sports: ab heute sage ich dem SSRI den Kampf an :sports:

26.01.2019 Reduktion auf 36 mg

--> ab 21.02.19 5mg Bisoprolol (Betablocker) wegen Hypertonie

23.02.2019 Reduktion auf 32 mg

23.03.2019 Reduktion auf 28,57 mg

20.04.2019 Reduktion auf 25,71mg

18.05.2019 Reduktion auf 23,14mg

15.06.2019 Reduktion auf 20,45mg

13.07.2019 Reduktion auf 18,40mg

09.09.2019 Reduktion auf 17,04mg

NEMs aufgrund nachgewiesener Mängel ab Oktober 2019: 25mg B6 als P5P, 100mg Q10, aktiven Vitamin B Komplex hochdosiert

--> ab 27.10.19 Antibabypille abgesetzt

--> ab 15.11.19 Bisoprolol auf 2,5mg reduziert, da Blutdruck gesunken ist

01.12.2019 Reduktion auf 15,85mg

12.01.2020 Redaktion auf 14,74mg

Januar 2020 Trennung von langjährigem Partner, Umzug, Abschluss Betriebswirtstudium, durch Corona extrem hohes Arbeitsaufkommen im Geschäft...

Februar 2020 Erhöhung auf 20mg

FineFinchen
Beiträge: 2667
Registriert: 08.04.2015 17:34

Re: Nixe: Paroxetin Absetzverlauf

Beitrag von FineFinchen »

Hallo Nixe, :-)

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.


Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen



Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.


Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen
Danke, dass Du das schon erledigt hast. :-)

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
Finchen
[spoil]PPs: Lyrica, Trimipramin, Mirtazapin / Benzodiazepin: Alprazolam. Seit 2016 medikamentenfrei und alltagskompatibel :-) [/spoil]

Nixe
Beiträge: 26
Registriert: 08.07.2018 08:44

Re: Nixe: Paroxetin Absetzverlauf

Beitrag von Nixe »

Hallo Felis und Fine,

Danke für eure schnellen Antworten.
Felis: du nimmst P. ja auch schon recht lange. Hast du seit Beginn des Ausschleichens nichts an Symptomen gemerkt?
Bin echt baff und wünsche Dir weiterhin dabei alles Gute. Sicherlich sinnvoll, während einer Prüfungsphase zu pausieren.
Ich überlege, den nächsten Schritt zu machen, sind ja schon zwei Monate her seit dem letzten mal. Bin auch relativ stressfrei zur Zeit.

Liebe Grüße,
Nixe
[spoil]Symptome: 10/2012: Zusammenbruch, nicht mehr arbeitsfähig
Diagnose: mittelgradige Depression (Psychotherapeutin)
Medikation: Paroxetin 20 mg - seit 12/2012 (wirkt stimmungsaufhellend nach ca. 6 Wochen)
Wiedereingliederung 2013, reduzierte Arbeitszeit bis Ende 2013

erster Absetzversuch (kann ich nicht mehr genau nachvollziehen):
07/2015 Paroxetin 10 mg (Übelkeit und Magen-Darmprobleme nach einigen Wochen, lassen wieder nach)
ca. 03/2016 5 mg
danach relativ schnell ganz abgesetzt
Symptome Frühsommer/Sommer 2016: erneut nicht mehr arbeitsfähig, Morgentief mit weinen, Übelkeit, Schwindel, Sehstörungen, Schlafstörungen
Wiedereinschleichen Paroxetin (nach Rücksprache mit obiger Therapeutin):
24.08.2016 2,5 mg (leichte Übelkeit)
28.08.2016 5 mg (leichte Kopfschmerzen, zeitweise leichte Übelkeit)
05.09.2016 10 mg (leichte Übelkeit + leichte Schwindel; Stimmung immer mal wieder schlecht, weine, Morgentiefs, Katastrophengedanken, Verspannungen im Gesicht, auf der Kopfhaut))
22.09.2016 15 mg (weiterhin o.g. Symptome in wechselnder Stärke, immer nachmittags besser)
27.09.2016 20 mg (Symptome bessern sich nach und nach)
Diagnose Tagesklinik Herbst 2016: rez. mittelgradige Depression
Jan.-März 2017 Tagesklinik
Mai 2017 Wiedereingliederung, nach 2 Wochen abgebrochen
AU bis Aussteuerung Feb. 2018
Ab April 2018 Aushilfe in einer Bäckerei im Ort
September 2018: kündige meine (super) Stelle

Aktueller Absetzverlauf:
18.07.2018 Paroxetin 18 mg (Bröselmethode mit Feinwaage)
18.09.2018 16,2 mg
18.11.2018 14,4 mg (Migräne, Unruhe, Erschöpfung)
21.11.2018 15 mg
03.12.2018 16 mg (Depri-Symptome halten an: Schlafe schlechter, Unruhe, Magen-Darmprobleme, nächtliches Schwitzen, Kopfkribbeln, trockener Mund, Katastrophengedanken, Stressgedanken), mache verstärkt Entspannungsübungen
Stabiler im Dezember
05.03.2019 14,4 mg
21.04.2019 12,6 mg (Mitte Juni 2019: Zuviel Inputt --> erneut leichter Rückfall mit leichter Übelkeit vormittags bis über Mittag, Magen-Darmproblemen, leichtem Hang zu Katastrophengedanken, etwas schlechterem Schlaf) sage radikal alles an unnötigen Terminen ab, gehe nicht arbeiten
07.09.2019 ca. 11,8 mg (fange an, nur noch 10% vom letzten Wert zu reduzieren; reagier ca, 2 Wochen später mit leichter Übelkeit und Abgeschlagenheit, verändertes Essverhalten; allerdings auch Stress, weil mein Sohn den Wechsel zur weiterführenden Schule nicht gut verkraftet)
17.11.2019 ca. 10,4 mg (Übelkeit und matschig Anfang Dezember für ca. 1 Woche, über Weihnachten wehleidig, kann auch Zyklus sein, weiß ich aber nicht, da keine Gebärmutter mehr)
12.02.2020 ca. 9,4 mg (trotz Corona-Sorge keine Symptome in dieser Phase)
22.04.2020 8,4 mg (Mitte Mai traurig, ca. eine Woche, Mitte Juni nach selbstgemachtem Stress: Schwindel, Sehstörungen, leichtes Ohrensausen, Kribbeln auf der Kopfhaut, Konzentrationsprobleme, morgens bedrückt)[/spoil]

InnocenceFelis
Beiträge: 166
Registriert: 19.01.2019 12:28

Re: Nixe: Paroxetin Absetzverlauf

Beitrag von InnocenceFelis »

Hi :)
Nixe hat geschrieben:
05.11.2019 14:53
Hast du seit Beginn des Ausschleichens nichts an Symptomen gemerkt?
Doch, vor allem nach dem vorletzten Schritt. Magen-Darm Probleme, Ängste,...

Mit "relativ gut" meinte ich, im Vergleich zu anderen hier im Forum. Aktuell hab ich gar keine Symptome und die die ich bisher hatte sind auch "schnell" wieder verschwunden.

Habe beim letzten Schritt dann nicht mehr 10%, sondern nur noch rund 7% abgezogen und werde das nun erstmal so beibehalten.

Grüße!
2011 - Symptome einer sozialen Phobie. Medikation zunächst Opipramol 100mg

2014- Paroxetin 20mg, anstelle von Opipramol

Mai 2018 - aufgrund anhaltender Nervosität wegen anstehendem Stellenwechsle höher Dosierung Paroxetin auf 40mg

Januar 2019- Wunsch mit Ausschleichen zu beginnen

Los geht's :sports: ab heute sage ich dem SSRI den Kampf an :sports:

26.01.2019 Reduktion auf 36 mg

--> ab 21.02.19 5mg Bisoprolol (Betablocker) wegen Hypertonie

23.02.2019 Reduktion auf 32 mg

23.03.2019 Reduktion auf 28,57 mg

20.04.2019 Reduktion auf 25,71mg

18.05.2019 Reduktion auf 23,14mg

15.06.2019 Reduktion auf 20,45mg

13.07.2019 Reduktion auf 18,40mg

09.09.2019 Reduktion auf 17,04mg

NEMs aufgrund nachgewiesener Mängel ab Oktober 2019: 25mg B6 als P5P, 100mg Q10, aktiven Vitamin B Komplex hochdosiert

--> ab 27.10.19 Antibabypille abgesetzt

--> ab 15.11.19 Bisoprolol auf 2,5mg reduziert, da Blutdruck gesunken ist

01.12.2019 Reduktion auf 15,85mg

12.01.2020 Redaktion auf 14,74mg

Januar 2020 Trennung von langjährigem Partner, Umzug, Abschluss Betriebswirtstudium, durch Corona extrem hohes Arbeitsaufkommen im Geschäft...

Februar 2020 Erhöhung auf 20mg

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 21744
Registriert: 06.01.2013 17:04

Re: Nixe: Paroxetin Absetzverlauf

Beitrag von padma »

hallo Nixe, :)

auch von mir willkommen.

Ich habe mir deine Signatur angeschaut. Du nimmst Paroxetin mit 7 Jahren schon recht lange, hast zwei Absetzversuche hinter dir und reagierst auf die Reduktionen mit deutlichen Absetzsymptomen.
Ich würde dir daher raten, jetzt wirklich behutsam vorzugehen.
Ich überlege, den nächsten Schritt zu machen, sind ja schon zwei Monate her seit dem letzten mal. Bin auch relativ stressfrei zur Zeit.
Nach deiner Signatur ist es ein Monat her und du hattest Stress oder ist das Datum falsch?

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Nixe
Beiträge: 26
Registriert: 08.07.2018 08:44

Re: Nixe: Paroxetin Absetzverlauf

Beitrag von Nixe »

Hallo zusammen,

Dankeschön für eure Antworten, Padma und Felis,

padma hat geschrieben:
05.11.2019 18:47
Nach deiner Signatur ist es ein Monat her und du hattest Stress oder ist das Datum falsch?
Ja, das letzte Datum war falsch, habe es eben korrigiert, es war zuletzt Anfang September :cry:
Und ich hatte nur einen Absetzversuch, danach das Geschreibsel war das Wiedereinschleichen, ist vielleicht etwas verwirrend in der Signatur?

Bin jetzt über zwei Monate mit den "10% vom letzten Wert" gefahren und es geht mir gut soweit. Daher würde ich jetzt den nächsten Schritt machen, dachte ich mir.

Was meint ihr?

LG und schönes WE,

Nixe
[spoil]Symptome: 10/2012: Zusammenbruch, nicht mehr arbeitsfähig
Diagnose: mittelgradige Depression (Psychotherapeutin)
Medikation: Paroxetin 20 mg - seit 12/2012 (wirkt stimmungsaufhellend nach ca. 6 Wochen)
Wiedereingliederung 2013, reduzierte Arbeitszeit bis Ende 2013

erster Absetzversuch (kann ich nicht mehr genau nachvollziehen):
07/2015 Paroxetin 10 mg (Übelkeit und Magen-Darmprobleme nach einigen Wochen, lassen wieder nach)
ca. 03/2016 5 mg
danach relativ schnell ganz abgesetzt
Symptome Frühsommer/Sommer 2016: erneut nicht mehr arbeitsfähig, Morgentief mit weinen, Übelkeit, Schwindel, Sehstörungen, Schlafstörungen
Wiedereinschleichen Paroxetin (nach Rücksprache mit obiger Therapeutin):
24.08.2016 2,5 mg (leichte Übelkeit)
28.08.2016 5 mg (leichte Kopfschmerzen, zeitweise leichte Übelkeit)
05.09.2016 10 mg (leichte Übelkeit + leichte Schwindel; Stimmung immer mal wieder schlecht, weine, Morgentiefs, Katastrophengedanken, Verspannungen im Gesicht, auf der Kopfhaut))
22.09.2016 15 mg (weiterhin o.g. Symptome in wechselnder Stärke, immer nachmittags besser)
27.09.2016 20 mg (Symptome bessern sich nach und nach)
Diagnose Tagesklinik Herbst 2016: rez. mittelgradige Depression
Jan.-März 2017 Tagesklinik
Mai 2017 Wiedereingliederung, nach 2 Wochen abgebrochen
AU bis Aussteuerung Feb. 2018
Ab April 2018 Aushilfe in einer Bäckerei im Ort
September 2018: kündige meine (super) Stelle

Aktueller Absetzverlauf:
18.07.2018 Paroxetin 18 mg (Bröselmethode mit Feinwaage)
18.09.2018 16,2 mg
18.11.2018 14,4 mg (Migräne, Unruhe, Erschöpfung)
21.11.2018 15 mg
03.12.2018 16 mg (Depri-Symptome halten an: Schlafe schlechter, Unruhe, Magen-Darmprobleme, nächtliches Schwitzen, Kopfkribbeln, trockener Mund, Katastrophengedanken, Stressgedanken), mache verstärkt Entspannungsübungen
Stabiler im Dezember
05.03.2019 14,4 mg
21.04.2019 12,6 mg (Mitte Juni 2019: Zuviel Inputt --> erneut leichter Rückfall mit leichter Übelkeit vormittags bis über Mittag, Magen-Darmproblemen, leichtem Hang zu Katastrophengedanken, etwas schlechterem Schlaf) sage radikal alles an unnötigen Terminen ab, gehe nicht arbeiten
07.09.2019 ca. 11,8 mg (fange an, nur noch 10% vom letzten Wert zu reduzieren; reagier ca, 2 Wochen später mit leichter Übelkeit und Abgeschlagenheit, verändertes Essverhalten; allerdings auch Stress, weil mein Sohn den Wechsel zur weiterführenden Schule nicht gut verkraftet)
17.11.2019 ca. 10,4 mg (Übelkeit und matschig Anfang Dezember für ca. 1 Woche, über Weihnachten wehleidig, kann auch Zyklus sein, weiß ich aber nicht, da keine Gebärmutter mehr)
12.02.2020 ca. 9,4 mg (trotz Corona-Sorge keine Symptome in dieser Phase)
22.04.2020 8,4 mg (Mitte Mai traurig, ca. eine Woche, Mitte Juni nach selbstgemachtem Stress: Schwindel, Sehstörungen, leichtes Ohrensausen, Kribbeln auf der Kopfhaut, Konzentrationsprobleme, morgens bedrückt)[/spoil]

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 21744
Registriert: 06.01.2013 17:04

Re: Nixe: Paroxetin Absetzverlauf

Beitrag von padma »

hallo Nixe, :)

wenn die Reduktion bereits 2 Monate her ist und du dich stabil fühlst, spricht nichts dagegen erneut zu reduzieren. Ich würde auf 9,5 mg gehen.

liebe Grüsse und gutes Gelingen,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
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Nixe
Beiträge: 26
Registriert: 08.07.2018 08:44

Re: Nixe: Paroxetin Absetzverlauf

Beitrag von Nixe »

Hallo zusammen,

Nachdem ich längere Zeit nichts geschrieben habe, hier mal ein aktueller Stand:
Bin bei 8,4 mg von 20 mg Paroxetin. Ganz frisch ist wieder mal leichter Schwindel, gestern Migräne-Attacke mit Sehstörungen, kann nicht gut fokussieren (habe mich allerdingsauchpanischgemacht, weil ich arbeiten musste). Gedrückte Stimmung ist auch dabei, ich versuche, nicht an Negatives zu denken.

Wenn es so weiter geht und die Rduktionsschritte immer kleiner werden, sehe ich mich noch mind. 2 Jahre am Medi hängen und dann ist ja immer noch nicht Schluss mit Lustig (ha,ha).

InnocenseFelis: wie machst du das mit dem Abwiegen der Anteile der Tablette? Auch mit Bröselei und Feinwaage?

Inzwischen glaube ich, dass ich auch in Richtung Hochsensibel gehe, und einige hier berichten ja, dass sie deswegen wahrscheinlich stärker auf das Absetzen reagieren...

Mehr fällt mir gerade nicht ein.

Liebe Grüße an alle, die hier mitlesen und aktiv sind. Ich bin froh, dass es dieses Forum gibt,

Nixe
[spoil]Symptome: 10/2012: Zusammenbruch, nicht mehr arbeitsfähig
Diagnose: mittelgradige Depression (Psychotherapeutin)
Medikation: Paroxetin 20 mg - seit 12/2012 (wirkt stimmungsaufhellend nach ca. 6 Wochen)
Wiedereingliederung 2013, reduzierte Arbeitszeit bis Ende 2013

erster Absetzversuch (kann ich nicht mehr genau nachvollziehen):
07/2015 Paroxetin 10 mg (Übelkeit und Magen-Darmprobleme nach einigen Wochen, lassen wieder nach)
ca. 03/2016 5 mg
danach relativ schnell ganz abgesetzt
Symptome Frühsommer/Sommer 2016: erneut nicht mehr arbeitsfähig, Morgentief mit weinen, Übelkeit, Schwindel, Sehstörungen, Schlafstörungen
Wiedereinschleichen Paroxetin (nach Rücksprache mit obiger Therapeutin):
24.08.2016 2,5 mg (leichte Übelkeit)
28.08.2016 5 mg (leichte Kopfschmerzen, zeitweise leichte Übelkeit)
05.09.2016 10 mg (leichte Übelkeit + leichte Schwindel; Stimmung immer mal wieder schlecht, weine, Morgentiefs, Katastrophengedanken, Verspannungen im Gesicht, auf der Kopfhaut))
22.09.2016 15 mg (weiterhin o.g. Symptome in wechselnder Stärke, immer nachmittags besser)
27.09.2016 20 mg (Symptome bessern sich nach und nach)
Diagnose Tagesklinik Herbst 2016: rez. mittelgradige Depression
Jan.-März 2017 Tagesklinik
Mai 2017 Wiedereingliederung, nach 2 Wochen abgebrochen
AU bis Aussteuerung Feb. 2018
Ab April 2018 Aushilfe in einer Bäckerei im Ort
September 2018: kündige meine (super) Stelle

Aktueller Absetzverlauf:
18.07.2018 Paroxetin 18 mg (Bröselmethode mit Feinwaage)
18.09.2018 16,2 mg
18.11.2018 14,4 mg (Migräne, Unruhe, Erschöpfung)
21.11.2018 15 mg
03.12.2018 16 mg (Depri-Symptome halten an: Schlafe schlechter, Unruhe, Magen-Darmprobleme, nächtliches Schwitzen, Kopfkribbeln, trockener Mund, Katastrophengedanken, Stressgedanken), mache verstärkt Entspannungsübungen
Stabiler im Dezember
05.03.2019 14,4 mg
21.04.2019 12,6 mg (Mitte Juni 2019: Zuviel Inputt --> erneut leichter Rückfall mit leichter Übelkeit vormittags bis über Mittag, Magen-Darmproblemen, leichtem Hang zu Katastrophengedanken, etwas schlechterem Schlaf) sage radikal alles an unnötigen Terminen ab, gehe nicht arbeiten
07.09.2019 ca. 11,8 mg (fange an, nur noch 10% vom letzten Wert zu reduzieren; reagier ca, 2 Wochen später mit leichter Übelkeit und Abgeschlagenheit, verändertes Essverhalten; allerdings auch Stress, weil mein Sohn den Wechsel zur weiterführenden Schule nicht gut verkraftet)
17.11.2019 ca. 10,4 mg (Übelkeit und matschig Anfang Dezember für ca. 1 Woche, über Weihnachten wehleidig, kann auch Zyklus sein, weiß ich aber nicht, da keine Gebärmutter mehr)
12.02.2020 ca. 9,4 mg (trotz Corona-Sorge keine Symptome in dieser Phase)
22.04.2020 8,4 mg (Mitte Mai traurig, ca. eine Woche, Mitte Juni nach selbstgemachtem Stress: Schwindel, Sehstörungen, leichtes Ohrensausen, Kribbeln auf der Kopfhaut, Konzentrationsprobleme, morgens bedrückt)[/spoil]

Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 19476
Registriert: 04.02.2013 22:37

Re: Nixe: Paroxetin Absetzverlauf

Beitrag von Jamie »

Liebe Nixe,

schön von dir zu lesen :)

Alle Achtung, du schneckst dich ja auch beharrlich weiter voran :schnecke: .

Es mag banal klingen, aber darauf darfst du stolz sein; du hast schon viel geschafft :fly: .

Ich denke irgendwann begleitet einen Entzug wie ein Dauerschatten - man lernt damit zu leben, aber richtig hell und schön ist es selten :roll:.

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute, Durchhaltevermögen und dass du nie die Hoffnung verlierst :hug:

Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

Nixe
Beiträge: 26
Registriert: 08.07.2018 08:44

Re: Nixe: Paroxetin Absetzverlauf

Beitrag von Nixe »

Hallo Jamie,

herzlichen Dank für deine lieben Worte!
Ich hoffe ja mal, dass irgendwann dieser blöde "Dauerschatten" mal aufhört und ich ohne ständige Angst, dass irgendwas wieder irgendwelche Symptome triggert, einfach mal " leben" kann.
Einfach mal was planen ohne immer denken zu müssen: klappt das stressmäßig, werde ich nicht wieder absagen müssen etc., etc....
Das nervt so unglaublich. Musste am WE meine Arbeit abbrechen und dann müssen immer welche einspringen, die eh schon zu viele Schichten haben. Nächsten Sonntag wäre ich wieder dran und habe schon angekündigt, dass es vorraussichtlich nicht geht. Die Kollegin, die einspringt, ist entsprechend gut gelaunt.
Das ärgert mich so maßlos, dass ich nicht zuverlässig sein kann. Leider ist auch wenig Verständnis für die Krankheit da (lebe im Dorf, die sehen mich lustig Radfahren (tut mir gut) und denken natürlich...)

Naja, ich kann immerhin meistens zur Arbeit gehen, wenn auch nicht zu der, für die ich eigentlich qualifiziert bin (könnte ich auch stundenlang drüber heulen, Therapie hin oder her zum Thema "Perfektionismus").

Und wenn ich hier so lese sind so viele viel, viel schlimmer betroffen als ich.
So, 'ne kleine Runde ausgeheult, danke, dass es euch gibt!

LG, Nixe
[spoil]Symptome: 10/2012: Zusammenbruch, nicht mehr arbeitsfähig
Diagnose: mittelgradige Depression (Psychotherapeutin)
Medikation: Paroxetin 20 mg - seit 12/2012 (wirkt stimmungsaufhellend nach ca. 6 Wochen)
Wiedereingliederung 2013, reduzierte Arbeitszeit bis Ende 2013

erster Absetzversuch (kann ich nicht mehr genau nachvollziehen):
07/2015 Paroxetin 10 mg (Übelkeit und Magen-Darmprobleme nach einigen Wochen, lassen wieder nach)
ca. 03/2016 5 mg
danach relativ schnell ganz abgesetzt
Symptome Frühsommer/Sommer 2016: erneut nicht mehr arbeitsfähig, Morgentief mit weinen, Übelkeit, Schwindel, Sehstörungen, Schlafstörungen
Wiedereinschleichen Paroxetin (nach Rücksprache mit obiger Therapeutin):
24.08.2016 2,5 mg (leichte Übelkeit)
28.08.2016 5 mg (leichte Kopfschmerzen, zeitweise leichte Übelkeit)
05.09.2016 10 mg (leichte Übelkeit + leichte Schwindel; Stimmung immer mal wieder schlecht, weine, Morgentiefs, Katastrophengedanken, Verspannungen im Gesicht, auf der Kopfhaut))
22.09.2016 15 mg (weiterhin o.g. Symptome in wechselnder Stärke, immer nachmittags besser)
27.09.2016 20 mg (Symptome bessern sich nach und nach)
Diagnose Tagesklinik Herbst 2016: rez. mittelgradige Depression
Jan.-März 2017 Tagesklinik
Mai 2017 Wiedereingliederung, nach 2 Wochen abgebrochen
AU bis Aussteuerung Feb. 2018
Ab April 2018 Aushilfe in einer Bäckerei im Ort
September 2018: kündige meine (super) Stelle

Aktueller Absetzverlauf:
18.07.2018 Paroxetin 18 mg (Bröselmethode mit Feinwaage)
18.09.2018 16,2 mg
18.11.2018 14,4 mg (Migräne, Unruhe, Erschöpfung)
21.11.2018 15 mg
03.12.2018 16 mg (Depri-Symptome halten an: Schlafe schlechter, Unruhe, Magen-Darmprobleme, nächtliches Schwitzen, Kopfkribbeln, trockener Mund, Katastrophengedanken, Stressgedanken), mache verstärkt Entspannungsübungen
Stabiler im Dezember
05.03.2019 14,4 mg
21.04.2019 12,6 mg (Mitte Juni 2019: Zuviel Inputt --> erneut leichter Rückfall mit leichter Übelkeit vormittags bis über Mittag, Magen-Darmproblemen, leichtem Hang zu Katastrophengedanken, etwas schlechterem Schlaf) sage radikal alles an unnötigen Terminen ab, gehe nicht arbeiten
07.09.2019 ca. 11,8 mg (fange an, nur noch 10% vom letzten Wert zu reduzieren; reagier ca, 2 Wochen später mit leichter Übelkeit und Abgeschlagenheit, verändertes Essverhalten; allerdings auch Stress, weil mein Sohn den Wechsel zur weiterführenden Schule nicht gut verkraftet)
17.11.2019 ca. 10,4 mg (Übelkeit und matschig Anfang Dezember für ca. 1 Woche, über Weihnachten wehleidig, kann auch Zyklus sein, weiß ich aber nicht, da keine Gebärmutter mehr)
12.02.2020 ca. 9,4 mg (trotz Corona-Sorge keine Symptome in dieser Phase)
22.04.2020 8,4 mg (Mitte Mai traurig, ca. eine Woche, Mitte Juni nach selbstgemachtem Stress: Schwindel, Sehstörungen, leichtes Ohrensausen, Kribbeln auf der Kopfhaut, Konzentrationsprobleme, morgens bedrückt)[/spoil]

Straycat
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Beiträge: 3682
Registriert: 10.10.2016 16:51

Re: Nixe: Paroxetin Absetzverlauf

Beitrag von Straycat »

Liebe Nixe,

ich hatte auch früher diese Gedanken "was werden die anderen denken, wenn sie mich so sehen usw."
Mir hat es geholfen mich mit Hilfe von Therapie freier von diesen Gedanken zu machen. Natürlich klappt es nicht immer, aber ich kann es mittlerweile gelassener sehen. Klar haben nicht immer alle Verständnis und manche wollen es vielleicht auch gar nicht verstehen.
Aber letztlich ist es wichtig, dass du gut und behutsam mit dir umgehst. Und wenn arbeiten dann noch nicht klappt und dir radfahren aber gut tut, dann lass die anderen ruhig denken was sie wollen... Man bekommt ja gerne viele Ratschläge álà "reiß dich bisschen zusammen, dann geht das schon". Aber so etwas kommt nur von Menschen, die nicht das durchmachen, was du durchmachen musst.
Vertrau auf dich und dein eigenes Gespür für deinen Körper und deine Seele - du weißt am allerbesten, was dir gut tut und was dir schadet!

Ich wünsch dir weiterhin alles Gute beim Absetzen!
Alles Liebe,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
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Nixe
Beiträge: 26
Registriert: 08.07.2018 08:44

Re: Nixe: Paroxetin Absetzverlauf

Beitrag von Nixe »

Hallo Cat,

Herzlichen Dank für deinen Zuspruch.
Ja, du hast selbstverständlich Recht, wenn du sagst, sich von den Reiss-dich-zusammen- und was-denken-die-anderen-Gedanken zu befreien ist sinnvoll.
Habe ich in den Therapieen mühsam auch erlernt und DENKEN kann ich es immer. Aber FÜHLEN leider selten bis nie. Als wenn hier mein Denken vom Fühlen total abgekoppelt wäre...
Und ich will ja auch immer "auf den Schoß". Erlerntes Durch-Leistung-lieb-gehabt-werden, mein inneres Kind heult schon beim Schreiben dieser Zeilen
Ich hoffe, dass ich es nicht zu sehr an meinen Sohn weitergebe, dieses Sch...-Verhalten.

Liebe Grüße, Nixe
[spoil]Symptome: 10/2012: Zusammenbruch, nicht mehr arbeitsfähig
Diagnose: mittelgradige Depression (Psychotherapeutin)
Medikation: Paroxetin 20 mg - seit 12/2012 (wirkt stimmungsaufhellend nach ca. 6 Wochen)
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erster Absetzversuch (kann ich nicht mehr genau nachvollziehen):
07/2015 Paroxetin 10 mg (Übelkeit und Magen-Darmprobleme nach einigen Wochen, lassen wieder nach)
ca. 03/2016 5 mg
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22.09.2016 15 mg (weiterhin o.g. Symptome in wechselnder Stärke, immer nachmittags besser)
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07.09.2019 ca. 11,8 mg (fange an, nur noch 10% vom letzten Wert zu reduzieren; reagier ca, 2 Wochen später mit leichter Übelkeit und Abgeschlagenheit, verändertes Essverhalten; allerdings auch Stress, weil mein Sohn den Wechsel zur weiterführenden Schule nicht gut verkraftet)
17.11.2019 ca. 10,4 mg (Übelkeit und matschig Anfang Dezember für ca. 1 Woche, über Weihnachten wehleidig, kann auch Zyklus sein, weiß ich aber nicht, da keine Gebärmutter mehr)
12.02.2020 ca. 9,4 mg (trotz Corona-Sorge keine Symptome in dieser Phase)
22.04.2020 8,4 mg (Mitte Mai traurig, ca. eine Woche, Mitte Juni nach selbstgemachtem Stress: Schwindel, Sehstörungen, leichtes Ohrensausen, Kribbeln auf der Kopfhaut, Konzentrationsprobleme, morgens bedrückt)[/spoil]

Nixe
Beiträge: 26
Registriert: 08.07.2018 08:44

Re: Nixe: Paroxetin Absetzverlauf

Beitrag von Nixe »

P.S. wie kann man denn nochmal die Signatur ausblenden, ich finde das einfach nicht. Dann sind meine Beiträge nicht immer so lang
[spoil]Symptome: 10/2012: Zusammenbruch, nicht mehr arbeitsfähig
Diagnose: mittelgradige Depression (Psychotherapeutin)
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07/2015 Paroxetin 10 mg (Übelkeit und Magen-Darmprobleme nach einigen Wochen, lassen wieder nach)
ca. 03/2016 5 mg
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Symptome Frühsommer/Sommer 2016: erneut nicht mehr arbeitsfähig, Morgentief mit weinen, Übelkeit, Schwindel, Sehstörungen, Schlafstörungen
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05.09.2016 10 mg (leichte Übelkeit + leichte Schwindel; Stimmung immer mal wieder schlecht, weine, Morgentiefs, Katastrophengedanken, Verspannungen im Gesicht, auf der Kopfhaut))
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27.09.2016 20 mg (Symptome bessern sich nach und nach)
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Mai 2017 Wiedereingliederung, nach 2 Wochen abgebrochen
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18.07.2018 Paroxetin 18 mg (Bröselmethode mit Feinwaage)
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07.09.2019 ca. 11,8 mg (fange an, nur noch 10% vom letzten Wert zu reduzieren; reagier ca, 2 Wochen später mit leichter Übelkeit und Abgeschlagenheit, verändertes Essverhalten; allerdings auch Stress, weil mein Sohn den Wechsel zur weiterführenden Schule nicht gut verkraftet)
17.11.2019 ca. 10,4 mg (Übelkeit und matschig Anfang Dezember für ca. 1 Woche, über Weihnachten wehleidig, kann auch Zyklus sein, weiß ich aber nicht, da keine Gebärmutter mehr)
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22.04.2020 8,4 mg (Mitte Mai traurig, ca. eine Woche, Mitte Juni nach selbstgemachtem Stress: Schwindel, Sehstörungen, leichtes Ohrensausen, Kribbeln auf der Kopfhaut, Konzentrationsprobleme, morgens bedrückt)[/spoil]

Bruno
Beiträge: 80
Registriert: 07.10.2015 09:41

Re: Nixe: Paroxetin Absetzverlauf

Beitrag von Bruno »

Hallo Nixe
Wenn du den Spoiler benutzt kann du dahinter Nachrichten verstauen.
Zu deiner Frage mit dem Seroxat. Bin damals einfach zum Hausarzt gegangen und wollte das so haben.
Hat er zwar nicht verstanden aber trotdem verschrieben.
Heutzutage würde ich mich hier im Forum erst noch mal schlau machen. Einige vertragen wohl das Seroxat nicht so gut.
Wenn du oben in der Suche eintipst .Paroxetin Tropfen, Da wurde deine Frage schon oft gestellt.
Die Umstellung bei mir auf Seroxat Suspension wae kein Problem.
Es gibt wohl auch Paroxetin Tropfen.
Nach so einer langen Einnahme kann ich nur empfehlen besonders im unterem Bereich sehr lagsam vorzugehen.
Du solltest vieleicht nicht so sehr in die Zukunft schauen sondern immer jetzt schaun ,wie geht es mir.
Danke für deine Grüße und ja ich hoffe zur Zeit täglich das es mir bald besser geht.
Auf jeden fall bist du wohl auch ein Kämpfer Typ.
Lass immer dein Bauch entscheiden wann es weiter geht.
Liebe Grüße
<3
Bruno
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Vitamin D Mangel
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Nixe
Beiträge: 26
Registriert: 08.07.2018 08:44

Re: Nixe: Paroxetin Absetzverlauf

Beitrag von Nixe »

Hallo Bruno und alle,

Herzlichen Dank für deine Antwort.

Nachdem ich gerade wieder 'ne Stunde quergelesen habe stelle ich fest, dass meine beiden letzten Schritte wohl zu hoch waren, empfohlen hier wird bei Paroxetin unter 10mg nur noch in 5%-Schritten zu reduzieren. Jetzt habe ich den Salat: das aktuelle Tief könnte 'ne lustige Reaktion sein, so'n Mist :frust:
Ich dosiere aber nicht mehr auf, ist schon zu lange her...

Das mit den Nebenwirkungen beim Umstellen auf Seroxat habe ich gelesen. Ich taste mich jetzt erstmal an die 5mg heran und dann mal sehen, wie das Bröseln weiter klappt. Dauert ja eh' noch Monate :schnecke:

Ich bin so froh, dass ich das Forum gefunden habe, ich danke nochmal herzlichst allen, die so viel Arbeit 'reinstecken.

Liebe Grüße, Nixe

Towanda
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Beiträge: 3367
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Wohnort: Bayern

Re: Nixe: Paroxetin Absetzverlauf

Beitrag von Towanda »

Hallo Nixe,

Schau mal hier unter Punkt 6.4: viewtopic.php?f=35&t=15035&p=245590&hil ... en#p245590

Solche Sachen findest Du entweder über die Suchfunktion oder über den Thread „Was finde ich wo im Forum“

Grüße, Towanda
► Text zeigen

13.05.20 - 0,55 mg Mirtazapin
25.06.20 - 0,45 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

Straycat
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Beiträge: 3682
Registriert: 10.10.2016 16:51

Re: Nixe: Paroxetin Absetzverlauf

Beitrag von Straycat »

Liebe Nixe,

Bitte die Signatur bei allen Beiträgen angehängt lassen!
Wenn sie zu lange ist, kannst du den Signatur Text, den du "einklappen" willst markieren und dann auf das Icon mit dem Rufzeichen im Dreieck klicken.

[spoil]Das sieht dann so aus ;-)
[/spoil]

Liebe Grüße,
Cat
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Nixe
Beiträge: 26
Registriert: 08.07.2018 08:44

Re: Nixe: Paroxetin Absetzverlauf

Beitrag von Nixe »

Hallo zusammen,

so, ich hoffe, das mit der Signatur hat geklappt.

Ich berichte einfach mal weiter:
Die psychischen Symptome sind Gott-sei-dank so gut wie weg. Noch immer Sehprobleme, Kopfkribbeln, geräuschempfindlich, Konzentrationsprobleme, so dass ich nicht arbeiten kann.

Manchmal lese ich in anderen Beiträgen, dass für die Portionierung von Paroxetin beim Abwiegen Leerkapseln empfohlen werden. M.M.n. ist das nicht nötig; die Tablette löst sich quasi sofort mit Flüssigkeit "an" (nicht "auf"), zumindest bei meinem Präparat.

Meine Symptome führe ich inzwischen darauf zurück, dass ich seit 10mg zweimal erneut 10% vom letzten Wert reduziert habe und nicht, wie hier insbesondere bei Paroxetin empfohlen, nur noch 5%. Und da ich ja immer deutlich zeitversetzt reagiere passt es auch.

Da ich aber alles normale schaffe (außer arbeiten) wird es schon klappen. Ich warte haĺt ab, bis alles wieder ausgeglichen ist und dann geht's weiter.
Wenn ich 60 bin bin ich vielleicht endlich fertig damit.

Liebe Grüße an alle, Nixe
[spoil]Symptome: 10/2012: Zusammenbruch, nicht mehr arbeitsfähig
Diagnose: mittelgradige Depression (Psychotherapeutin)
Medikation: Paroxetin 20 mg - seit 12/2012 (wirkt stimmungsaufhellend nach ca. 6 Wochen)
Wiedereingliederung 2013, reduzierte Arbeitszeit bis Ende 2013

erster Absetzversuch (kann ich nicht mehr genau nachvollziehen):
07/2015 Paroxetin 10 mg (Übelkeit und Magen-Darmprobleme nach einigen Wochen, lassen wieder nach)
ca. 03/2016 5 mg
danach relativ schnell ganz abgesetzt
Symptome Frühsommer/Sommer 2016: erneut nicht mehr arbeitsfähig, Morgentief mit weinen, Übelkeit, Schwindel, Sehstörungen, Schlafstörungen
Wiedereinschleichen Paroxetin (nach Rücksprache mit obiger Therapeutin):
24.08.2016 2,5 mg (leichte Übelkeit)
28.08.2016 5 mg (leichte Kopfschmerzen, zeitweise leichte Übelkeit)
05.09.2016 10 mg (leichte Übelkeit + leichte Schwindel; Stimmung immer mal wieder schlecht, weine, Morgentiefs, Katastrophengedanken, Verspannungen im Gesicht, auf der Kopfhaut))
22.09.2016 15 mg (weiterhin o.g. Symptome in wechselnder Stärke, immer nachmittags besser)
27.09.2016 20 mg (Symptome bessern sich nach und nach)
Diagnose Tagesklinik Herbst 2016: rez. mittelgradige Depression
Jan.-März 2017 Tagesklinik
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18.07.2018 Paroxetin 18 mg (Bröselmethode mit Feinwaage)
18.09.2018 16,2 mg
18.11.2018 14,4 mg (Migräne, Unruhe, Erschöpfung)
21.11.2018 15 mg
03.12.2018 16 mg (Depri-Symptome halten an: Schlafe schlechter, Unruhe, Magen-Darmprobleme, nächtliches Schwitzen, Kopfkribbeln, trockener Mund, Katastrophengedanken, Stressgedanken), mache verstärkt Entspannungsübungen
Stabiler im Dezember
05.03.2019 14,4 mg
21.04.2019 12,6 mg (Mitte Juni 2019: Zuviel Inputt --> erneut leichter Rückfall mit leichter Übelkeit vormittags bis über Mittag, Magen-Darmproblemen, leichtem Hang zu Katastrophengedanken, etwas schlechterem Schlaf) sage radikal alles an unnötigen Terminen ab, gehe nicht arbeiten
07.09.2019 ca. 11,8 mg (fange an, nur noch 10% vom letzten Wert zu reduzieren; reagier ca, 2 Wochen später mit leichter Übelkeit und Abgeschlagenheit, verändertes Essverhalten; allerdings auch Stress, weil mein Sohn den Wechsel zur weiterführenden Schule nicht gut verkraftet)
17.11.2019 ca. 10,4 mg (Übelkeit und matschig Anfang Dezember für ca. 1 Woche, über Weihnachten wehleidig, kann auch Zyklus sein, weiß ich aber nicht, da keine Gebärmutter mehr)
12.02.2020 ca. 9,4 mg (trotz Corona-Sorge keine Symptome in dieser Phase)
22.04.2020 8,4 mg (Mitte Mai traurig, ca. eine Woche, Mitte Juni nach selbstgemachtem Stress: Schwindel, Sehstörungen, leichtes Ohrensausen, Kribbeln auf der Kopfhaut, Konzentrationsprobleme, morgens bedrückt)[/spoil]

padma
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Re: Nixe: Paroxetin Absetzverlauf

Beitrag von padma »

hallo Nixe, :)

gut, dass es dir zumindest soweit geht, dass du alles schaffst. Ich hoffe, dass es sich bei dir bald noch weiter bessert.
Manchmal lese ich in anderen Beiträgen, dass für die Portionierung von Paroxetin beim Abwiegen Leerkapseln empfohlen werden. M.M.n. ist das nicht nötig; die Tablette löst sich quasi sofort mit Flüssigkeit "an" (nicht "auf"), zumindest bei meinem Präparat.
Die Kapseln dienen nicht der Lösbarkeit. Sie sind sinnvoll, wenn man mehrere Portionen auf Vorrat abwiegen will. Evtl. helfen sie auch bei einem empfindlichen Magen und bei sehr kleinen Teilchen/Krümel der besseren Aufnahme (Damit diese nicht im Nahrungsbrei "untergehen").

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



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