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Schuetze: Gefangen in der Cipralex (Escitalopram) Spirale und meine Ausbruchsversuche

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Schuetze
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Schuetze: Gefangen in der Cipralex (Escitalopram) Spirale und meine Ausbruchsversuche

Beitrag von Schuetze »

Tag Zusammen

Nach Jahren des Mitlesens nun ein kurzer Vorstellungsbeitrag.
Ich fange damit in der Gegenwart an, da ich langsam nicht mehr weiss ob ich erneut in die Depression rutsche, oder ich "nur" massivst abhängig vom Cipralex geworden bin.
Ich bin seit Oktober 19 auf 2 mg, nachdem ich Wochen lang vorher bis zu 1.4 mg abdosieren konnte. Unsere USA Familienreise war wohl der Auslöser für die neuen Problme. Inert weniger Tage vor dem Abflug bekam ich wieder meine Insomnie und Furcht vor dem grossen Abenteuer über dem Teich. Dort angekommen habe ich nach der ersten, schlaflosen Nacht auf 2 mg hochdosiert. Ich war total fertig, aber mein Zustand besserte sich rasch und ich konnte trotz der ständigen Hotelwechsel einigermassen gut schlafen und unseren Leihwagen sicher durch den weiten Westen der USA steuern. Trotzdem war dieser Urlaub für mich der pure Stress!

Zurückgekommen, ging es so richtig los mit völliger Hoffnungslosigkeit, Weinanfällen, Insomnie und zahleichen anderen Beschwerden, die ich noch gut aus 2012 kannte, wo es mir am schlimmsten ging. Der Zustand besserte sich (ohne Dosisanpassung) inert etwa 2 Wochen. Einschlafen konnte ich ganz gut mit Melatonin, das ich mir reichlich in den USA besorgt habe.

Seit Anfang 2020 verschlechterte sich der Schlaf schnell. Jedes normale zum Job gehörende Ereignis (Kundenbesuche, Termine....) registriere ich plötzlich als Hindernis, das ich glaube nicht mehr überwinden zu können (obwohl es doch immer ohne jedes Problem gut geht). Die Sorge um solche Ereignisse kriecht Nachts in mir rauf, das Herz schlägt schneller, die Nebennieren werfen Adrnalin und Cortisol in die Blutbahn, in Folge bekomme ich ständigen Harndrang und Angst, Angst und Angst. Keine guten Vorraussetzungen um noch Schlaf finden zu können.

Schlafe ich nicht, fühle ich mich anderntags depressiv und unendlich schwach. Diese Gefühl kann aber am Tag hundertmal von ganz schlecht, über Normal bis zu einer Art glücklicher Zustand führen.

Ich möchte vom Cipralex wegkommen! Es gibt keine äusseren Einflüsse/Gründe für ein burnout oder eine Depression. Ich bin seit bald 20 Jahren glücklich verheiratet, habe zwei liebe Kinder, eine Frau, die sich ständig bemüht mich mit gesunder Ernährung zu unterstützen und habe einen Job in der Pharmaindustrie (ich wüde sagen ich bin vom Fach was Medis angeht), der Leistung fordert uns aber auch ein gutes Auskommen gibt.

Cipralex hat mir sehr geholfen, ich mochte diesen Zustand des dicken Fells, der Angstlosigkeit und der für mich einzigartigen Fähigkeit praktisch immer einschlafen zu können (ich bin seit meiner Kindheit ein schlechter Einschläfer). Leider funktionierte ich damit schon zu Gut und wurde zunehmend gefühlskalt. Danke an meine liebe Frau, die mir das mit viel, viel Geduld so aufgezeigt hat, wie ich mich langsam veränderte.

Befinde ich mich im Entzugssyndrom, oder werde ich wieder depressiv und meine Angststörung kommt zurück?
Der Wunsch wieder aufzudosieren und diese damit eingentlich verbotenen Umfahrung zu nutzen um so zu funktionieren wie ich es erwarte, wird zunehmend stärker.
Zuletzt geändert von Straycat am 27.01.2020 17:16, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Nutzername korrigiert von Annanas, Wirkstoff im Titel ergänzt
m, heute 47 J,
03/2012 Burnout, Angst- u. Panikstörung, Insomnie, Hypochondrie, Depression.
Viele Versuche mit Mirtazapin, Temesta, Johanniskraut, Agomelatin, Gesprächstherapie...alles wurde schlimmer
Hauptproblem ist das Nicht-Eischlafen können und die Angst hiervor. Einmal eingeschlafen, schlafe ich wie ein Kind.
01/2013 10 mg Cipralex/15 mg Mirtazapin - schnelle Remission (bei niedergelassenem Psychiater)
06/2014 10 mg Cipralex/7.5 mg Mirtazapin - alles Bestens
01/2015 10 mg Cipralex/ 0 mg Mirtazapin - alles Bestens
07/2015 Cipralex nach Ausschleichen auf Null (0 mg)
09/2015 Todesfall in Familie, Symptome kommen zurück
02/2016 Es wird alles wieder schlimm, massive Einschlafprobleme.
03/2016 8 mg Cipralex + Trimipramin
04/2016 8 mg Cipralex (Trimipramin abgesetzt), alles Bestens (Abdosierschritte 7, 6 und schliesslich 5 mg)
02/2017 5 mg Cipralex, alles Bestens
03/2017 bis 09/2019 Cipralex ausschleichen bis 1.4 mg (In unregelmässigen Abständen abdosiert 5 auf 4mg , 3, und 2 mg). Dosierschritte ab 05/19: 1.8 mg, 1.7 mg, 1.5 mg dann 1.4 mg)
10/2019 Insomnie, Traurigkeit, Heulanfälle, depressiv und ängstlich
10/2019 während USA Rundreise schnell auf 2 mg aufdosiert, zusätzlich CBD Öl
11-12/2019 2 mg Cipralex, alles wieder ganz okay. (fast so gut, dass ich an Dosisreduzierung dachte)
01/2020 Insomnie stärker werdend (Nächte ohne Schlaf und mit viel Angst) , Hoffnungslosigkeit, weiter mit 2 mg Cipralex
02/2020 2 mg Cipralex, nach guten 2 Wochen die nächste durchwachte Panik- u. Angst-Nacht
Abendliche Begleitmedikation seit x Jahren: 3 x 400 mg Passionsblume, 1000 mg Baldrian, seit 11/19 5 mg Melatonin, gelegentlich CBD Öl 12 %
sonstiges: EPA-reiches Fischöl 3 Kapseln/Tag; Vitamin D3/K; Vit. B-Komplex, Vit. B12
20 mg Esomeprazol pro Tag wegen eosinophiler Ösophagitis.

28.06.2020 1.8 mg Cipralex

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Re: Schuetze: Gefangen in der Cipralex (Escitalopram) Spirale und meine Ausbruchsversuche

Beitrag von Straycat »

Hallo Schuetze,

willkommen im ADFD.

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Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
Cat
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Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
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Re: Schuetze: Gefangen in der Cipralex (Escitalopram) Spirale und meine Ausbruchsversuche

Beitrag von Straycat »

Hallo Schuetze,

nun noch etwas persönlicher hallo und herzlich willkommen :)

Du hast ja bereits eine Signatur angelegt - vielen Dank dafür :) Könntest du noch die Absetzschritte vom Escitalopram (zumindest im groben) aufnehmen? Das wäre wichtig, damit wir dir besser auf deine Fragen antworten können.

Leider ist es so, dass während des Absetzens von PP auch positiver Stress stark triggern kann. Auch wenn eine Reise an sich etwas ist, das man gerne tut, kann es Absetzsymptome verstärken, wenn es einem Stress bereitet.

Ich hoffe, es geht bald bergauf bei dir!
Liebe Grüße,
Cat
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Re: Schuetze: Gefangen in der Cipralex (Escitalopram) Spirale und meine Ausbruchsversuche

Beitrag von Schuetze »

Danke. Ich habe die Signatur so angepasst, dass die Abdosierfolge detaillierter ist.

Ich war gestern nach der Arbeit schwimmen und konnte mit einer Extraportion CBD Öl gut ein- und durchschlafen. Ist gerade ein kleiner Erfolg für mich.
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06/2014 10 mg Cipralex/7.5 mg Mirtazapin - alles Bestens
01/2015 10 mg Cipralex/ 0 mg Mirtazapin - alles Bestens
07/2015 Cipralex nach Ausschleichen auf Null (0 mg)
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Towanda
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Re: Schuetze: Gefangen in der Cipralex (Escitalopram) Spirale und meine Ausbruchsversuche

Beitrag von Towanda »

Hallo Schütze,

denkst Du bitte auch an unsere Netiquette?
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Danke! :)

Grüße, Towanda
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13.05.20 - 0,55 mg Mirtazapin
25.06.20 - 0,45 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

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Re: Schuetze: Gefangen in der Cipralex (Escitalopram) Spirale und meine Ausbruchsversuche

Beitrag von Schuetze »

Towanda hat geschrieben:
28.01.2020 12:21
Hallo Schütze,

denkst Du bitte auch an unsere Netiquette?
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Danke! :)

Grüße, Towanda
Hallo Towanda

daran werde ich in Zukunft denken.

Gruss
Schütze
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Dio_Joestar
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Re: Schuetze: Gefangen in der Cipralex (Escitalopram) Spirale und meine Ausbruchsversuche

Beitrag von Dio_Joestar »

Hallo Schütze,

diese Gefühlskälte kenne ich leider auch. Mit dem Cipralex habe ich ziemlich gut funktioniert, aber diese Gefühlskälte hat mir auch ziemlich zu schaffen gemacht und war einer der Gründe warum ich mich dazu entschlossen habe es nicht mehr zu nehmen.

Leider ist es so dass auch positiver Stress stark triggern kann, kenne ich nur allzu gut, da ist es verständlich dass so etwas wie eine USA Reise die Absetzsymptome verstärken kann. Da es dir nach 2 Wochen zu Hause ohne eine Dosisanpassung besser wurde spricht auch stark dafür dass es an dem positiven Stress gelegen ist.
Seit Anfang 2020 verschlechterte sich der Schlaf schnell. Jedes normale zum Job gehörende Ereignis (Kundenbesuche, Termine....) registriere ich plötzlich als Hindernis, das ich glaube nicht mehr überwinden zu können (obwohl es doch immer ohne jedes Problem gut geht). Die Sorge um solche Ereignisse kriecht Nachts in mir rauf, das Herz schlägt schneller, die Nebennieren werfen Adrnalin und Cortisol in die Blutbahn, in Folge bekomme ich ständigen Harndrang und Angst, Angst und Angst. Keine guten Vorraussetzungen um noch Schlaf finden zu können.
Diese plötzliche Verschlechterung der Symptome ohne einen wirklichen Grund kenne ich leider auch. Das hat wohl mit dem Wellen-Fenster Muster zu tun mit dem unser Nervensystem heilt, dabei kann es schlagartig zu Verschlechterungen der Symptome kommen und einfache alltägliche Dinge können zum puren Stress werden.
Befinde ich mich im Entzugssyndrom, oder werde ich wieder depressiv und meine Angststörung kommt zurück?
Der Wunsch wieder aufzudosieren und diese damit eingentlich verbotenen Umfahrung zu nutzen um so zu funktionieren wie ich es erwarte, wird zunehmend stärker.
Ich persönlich würde eher sagen dass du dich im Entzugssyndrom befindest und dass du nicht wieder depressiv wirst, da du ja wie du schreibst keine wirklichen Gründe für einen Burnout oder Depression hast und es bei dir im Leben sehr gut läuft. Es ist leider nun wirklich so dass unser Nervensystem eher langsam heilt und Stress zusätzlich triggern kann.

Gibt es etwas womit du dich ablenken oder entspannen kannst wenn diese Symptome stärker werden? Ich denke da an so etwas wie Atemübungen, Meditation, Muskelentspannung ect.

Leider weiß ich nicht ob es klug wäre wieder aufzudosieren, vielleicht meldet sich ja noch eine etwas mehr erfahrene Person und kann dir da weiterhelfen.

Ich hoffe dass es dir bald wieder besser geht!


Liebe Grüße,
Dio
Ursprüngliche Symptome: Sommer 2018, Panikattacken und Angstzustände.

06. 2018 - 01. 2019 Cipralex 10mg

Kalt abgesetzt, starke Absetzsymptome

05. 2019 persönliche Krise/Stress; Arzt empfiehlt wieder Cipralex

06. 2019 - 09. 2019 Cipralex 5mg

bekomme nach einiger Zeit eine paradoxe Reaktion, starker Hautausschlag, extreme innere Unruhe, Herzrasen und lande schließlich 2x in der Notaufnahme

wieder kalt abgesetzt, Hautausschlag und innere Unruhe verschwinden, typische Absetzsymptome kommen, versuch 2,5mg einzuschleichen scheitert da Dosis zu hoch

Im Forum wird mir geraten 0,2mg einzuschleichen


Nahrungsergänzungsmittel die ich nehme: Magnesium 300mg, Fischöl 1g

Bei Bedarf Baldrian Tropfen, Nervenruh forte

Schuetze
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Re: Schuetze: Gefangen in der Cipralex (Escitalopram) Spirale und meine Ausbruchsversuche

Beitrag von Schuetze »

Dio_Joestar hat geschrieben:
28.01.2020 16:02
Hallo Schütze,

diese Gefühlskälte kenne ich leider auch. Mit dem Cipralex habe ich ziemlich gut funktioniert, aber diese Gefühlskälte hat mir auch ziemlich zu schaffen gemacht und war einer der Gründe warum ich mich dazu entschlossen habe es nicht mehr zu nehmen.

Leider ist es so dass auch positiver Stress stark triggern kann, kenne ich nur allzu gut, da ist es verständlich dass so etwas wie eine USA Reise die Absetzsymptome verstärken kann. Da es dir nach 2 Wochen zu Hause ohne eine Dosisanpassung besser wurde spricht auch stark dafür dass es an dem positiven Stress gelegen ist.
Seit Anfang 2020 verschlechterte sich der Schlaf schnell. Jedes normale zum Job gehörende Ereignis (Kundenbesuche, Termine....) registriere ich plötzlich als Hindernis, das ich glaube nicht mehr überwinden zu können (obwohl es doch immer ohne jedes Problem gut geht). Die Sorge um solche Ereignisse kriecht Nachts in mir rauf, das Herz schlägt schneller, die Nebennieren werfen Adrnalin und Cortisol in die Blutbahn, in Folge bekomme ich ständigen Harndrang und Angst, Angst und Angst. Keine guten Vorraussetzungen um noch Schlaf finden zu können.
Diese plötzliche Verschlechterung der Symptome ohne einen wirklichen Grund kenne ich leider auch. Das hat wohl mit dem Wellen-Fenster Muster zu tun mit dem unser Nervensystem heilt, dabei kann es schlagartig zu Verschlechterungen der Symptome kommen und einfache alltägliche Dinge können zum puren Stress werden.
Befinde ich mich im Entzugssyndrom, oder werde ich wieder depressiv und meine Angststörung kommt zurück?
Der Wunsch wieder aufzudosieren und diese damit eingentlich verbotenen Umfahrung zu nutzen um so zu funktionieren wie ich es erwarte, wird zunehmend stärker.
Ich persönlich würde eher sagen dass du dich im Entzugssyndrom befindest und dass du nicht wieder depressiv wirst, da du ja wie du schreibst keine wirklichen Gründe für einen Burnout oder Depression hast und es bei dir im Leben sehr gut läuft. Es ist leider nun wirklich so dass unser Nervensystem eher langsam heilt und Stress zusätzlich triggern kann.


Gibt es etwas womit du dich ablenken oder entspannen kannst wenn diese Symptome stärker werden? Ich denke da an so etwas wie Atemübungen, Meditation, Muskelentspannung ect.

Leider weiß ich nicht ob es klug wäre wieder aufzudosieren, vielleicht meldet sich ja noch eine etwas mehr erfahrene Person und kann dir da weiterhelfen.

Ich hoffe dass es dir bald wieder besser geht!


Liebe Grüße,
Dio
Hallo Dio

Vielen Dank für Deine Worte. Ans Aufdosieren möchte ich erstmal und solange es irgendwie geht, nicht denken. Mein Ziel soll es immer noch bleiben vom Cipralex wegzukommen und aufdosiert habe ich ja bereits im Oktober 19 von 1.4 auf 2 mg. Wenn ich mit diesen 2 mg eine richtige Stabilität erreichen könnte, könnte ich mich auch noch länger mit dieser Dosis arrangieren.

Letzte Nacht konnte ich einigermassen gut schlafen. Ich habe aber viel CDB Öl am Abend genommen . Meditation zur Ablenkung habe ich vor einigen Jahren mal in einem Kurs ausprobiert. War aber leider nichts. Kann meine Gedanken einfach nur sehr schwer abstellen oder umleiten.
Zum Ablenken spiele ich Klavier, aber dazu muss ich mich im Moment zum üben schon etwas zwingen und Nachts ist das natürlich auch nicht so einfach möglich.

Grüsse
Schütze
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01/2013 10 mg Cipralex/15 mg Mirtazapin - schnelle Remission (bei niedergelassenem Psychiater)
06/2014 10 mg Cipralex/7.5 mg Mirtazapin - alles Bestens
01/2015 10 mg Cipralex/ 0 mg Mirtazapin - alles Bestens
07/2015 Cipralex nach Ausschleichen auf Null (0 mg)
09/2015 Todesfall in Familie, Symptome kommen zurück
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Re: Schuetze: Gefangen in der Cipralex (Escitalopram) Spirale und meine Ausbruchsversuche

Beitrag von Melina 17 »

Hi Schütze,

also für mich hört sich das auch sehr nach Entzug an, auch wenn ich hier weiß Gott keine Expertin bin und mein persönlicher Entzug auch sehr mild verläuft, ich da in vielen Fällen auch nicht so mitreden kann.

Aber ähnliches was du beschreibst hab ich hier schon oft gelesen....ein Entzug ist nicht statisch und kann immer mal auch Überraschungen in die eine oder andere Richtung bringen. Und es kann auch mal etwas länger dauern, bis sich Streßsymptome wieder einpendeln.

Und deine USA-Reise würd ich mal schon als ziemlich starken Trigger bezeichnen, von daher würd ich dir einfach zu Geduld raten.

Ich weiß gar nicht, ob das möglich ist, daß die "Grunderkrankung zurückkehrt", solange man im Entzug ist, der Körper ist da einfach zu stark verändert, ich glaub eigentlich, das ist grundsätzlich erst NACH dem Entzug wieder möglich (ist aber nur Vermutung)

Aber es zeigen sich ja erste Verbesserungen, dann drück ich dir ganz fest die Daumen, daß du dich weiter stabilisierst und irgendwann weitergehen kannst.

liebe Grüße

melina
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catalina1
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Re: Schuetze: Gefangen in der Cipralex (Escitalopram) Spirale und meine Ausbruchsversuche

Beitrag von catalina1 »

Hallo Schütze,

das kenne ich auch, liege nachts wach, kann ewig nicht einschlafen obwohl ich müde bin. Das Herz schlägt schneller und mir gehen viele Sachen durch den Kopf (ich werde im Sommer wieder von Andalusien nach Deutschland zurück wandern). Wenn ich denke ich schlafe ein muss ich mehrfach zur Toilette wegen Harndrang. So wird es sehr spät bis ich zur Ruhe komme. Melatonin habe ich auch kurz mal eingenommen, ist aber eigentlich nicht so gut bei meiner Epilepsie-Erkrankung habe ich gelesen.

Bin jetzt 7 Monate frei von Escitalopram und habe mir geschworen es nie mehr zu nehmen.

Liebe Grüße von Catalina
58 J. , weibl.
1975 Epilepsie , seitdem Carbamazepin.

2011- 2013 L-Thyroxin 25 mikrogr., 2 Knoten.
2002 Diagnose Depression, 1. Antidepressiva-Einnahme Citalopram,Erhöhung auf 40mg weil es nicht mehr half.13 Jahre lang.
2 x Psychotherapie.
2014 Umstellung auf Escitalopram 20 mg, problemlos, dann langsam wieder abgesetzt.
2015 Escitalopram reduziert, Juli 2015 auf null.

Es ging mir total schlecht, einige Wochen. Gleichzeitig auch Carbamazepin gewechselt.

4/2016 Depressive Symptome fangen wieder an.
6/2016 Erneut Einnahme von Escitalopram 10 mg.
9 Monate 10 mg. Seitdem auch angeblich Bluthochdruck, Einnahme von Enalapril begonnen.

3/2017 7,5 mg Escitalopram.

Absetzsymptome: Einschlafbeschwerden, Rückenschmerzen, Unterleibsschmerzen, Verstopfung, Juckreiz, Stimmungsschwankungen, Ischiasbeschwerden.

10/2017 5 mg Escitalopram
25.11.17 3 mg Escitalopram 20 Tropfen

Absetzsymptome: total verstopfte Nase und Nießen. Schwindel nur noch ganz wenig.Immer mal Nasenspray mit Cortison wegen der Allergie,hilft aber nicht.

23.12.17 2 mg, Grippaler Infekt mit schwerer Bronchitis 6 Wochen lang. starke Gewichtsabnahme.
3.1.2018 1 mg.

14.1.2018 0 mg Escitalopram. Etwas Ohrensausen.

1.5.2018 starke Stimmungsschwankungen


9.5.2018 Wiedereindosierung von 1 mg Escitalopram Tropfen. Starke Stimmungsschwankungen.

3.10.2018 Blutdruckmittel halbiert weil ständig extrem niedriger Blutdruck. Wache oft auf.

- seit 5 Monaten 1 mg Escitalopram, anfangs wie auf Drogen, Herzrasen, Zittern, Übelkeit, starke Stimmungsschwankungen, konnte kaum schlafen

13.10.2018 0,8 mg
Nase verstopft, dauern niesen, Harndrang auch nachts oft, Cholesterin um 50 Punkte gesunken, später wieder angestiegen
13.12.2018 0,6 mg, das war zu schnell
15.12.2018 0,7 mg, starke Kopf- und Nackenschmerzen,Verstärkter Harndrang ,  laufende / verstopfte Nase, Halsschmerzen, Reizhusten ,Erschöpfung , tränende  Augen.
12
12/2018 Blutdruckmedikament halbiert, zwischenzeitlich wieder raufgesetzt weil Blutdruck wieder höher.
11.4.2019 Bin jetzt bei 0,4 mg Escitalopram Tropfen. Druck im Unterleib,ständiger Harndrang,laut Arzt leichter Harnwegsinfekt, Antibiotika bekommen, danach o.k.
24.5.19 jetzt 0,3 mg, hatte Zahnentzündung,Antibiotika,mehrmals Lokalanästhesie beim Zahnarzt
14.6.19 jetzt 0,1 mg, etwas depressiv,schlechter Schlaf,Hitzewallung
27.6.19 0,1 mg Escitalopram.
Blutdruckmittel, halbiert, extrem niedriger Blutdruck

28.6.19 0 Escitalopram


3.6.19 bis 28.4.2020 immer wieder depressiv, müde, Magenschmerzen, schlechte Träume, übel, schlechter Schlaf, verstopfte Nase, verspannter Nacken, ständig Rauschen im Kopf,Fremdempfinden. Lymphknoten vergrößert. Husten.
Nackenverspannungen. Allergie.


29.4.20 epileptischer Anfall
seitdem sehr erschöpft,niedergeschlagen,habe Enalapril wegen erhöhtem Blutdruck bekommen, leichter Reizhusten.Enalapril wieder abgesetzt weil extrem niedriger Blutdruck,Magenschmerzen,totale Appetitlosigkeit,Übel, Schwindel. RR jetzt 138/71.Rauschen im Kopf.Übelkeit.

25.5.2020 Die ganze Absetzwelle ist heute vorbei.
7.6.2020 schlafe wieder mega schlecht , nehme Melatonin. Kaum noch Sodbrennen.Übelkeit.
24.7.2020 Schwindel, starke Erschöpfung.

Schuetze
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Re: Schuetze: Gefangen in der Cipralex (Escitalopram) Spirale und meine Ausbruchsversuche

Beitrag von Schuetze »

So, melde mich mal wieder.
Die letzen knapp 2 Wochen ging es erstaunlich gut mit dem Einschlafen und dem allg. Befinden. Ich bleibe weiter auf 2 mg Cipralex.

Leider war die letzte Nacht wieder schrecklich und dies, obwohl es heute am Samstag keinen Druck zum früh aufstehen gibt.
War gestern nach der Arbeit (sehr guter Tag gewesen) wieder Schwimmen und war danach ziemlich aktiviert. Diese Aktivierung hat sich noch den ganzen Abend hingezogen und ich habe diese dann auch mit ins Bett genommen. So wie das Licht aus war, ging auch gleich wieder das ganze Programm los. Gedankenkarusell mit Kopfkino, "lauter", schneller Herzschlag und natürlich Angst, (vor was weiss ich eigentlich gar nicht). Die Nebenniere hat wohl kräftig Cortisol produziert. An Schlaf war nicht zu denken, ständig aufs Klo mit Harndrang gerannt.

Auch eine zusätzlich Einnahme von Baldrian, Passionsblume und zusätzlich CBD-ÖL hat nichts genutzt. Ich habe es dann ausgesessen. Muss nicht sagen, dass heute gar kein guter Tag ist. Möchte heute noch mit der Frau zu einem Piano-Abend (schon lange geplant) und muss die Zähne weiter zusammenbeissen.

Es nervt so unendlich wegen eigentlich Nichts, sich die Nacht um die Ohren schlagen zu müssen. Ich hoffe weiterhin, dass es "nur" Absetzerscheinungen sind und keine Rückkehr der Angst und Depression. Ist das alles noch real und geht mal wieder weg?

Zerknirschte Grüsse
Schütze.
m, heute 47 J,
03/2012 Burnout, Angst- u. Panikstörung, Insomnie, Hypochondrie, Depression.
Viele Versuche mit Mirtazapin, Temesta, Johanniskraut, Agomelatin, Gesprächstherapie...alles wurde schlimmer
Hauptproblem ist das Nicht-Eischlafen können und die Angst hiervor. Einmal eingeschlafen, schlafe ich wie ein Kind.
01/2013 10 mg Cipralex/15 mg Mirtazapin - schnelle Remission (bei niedergelassenem Psychiater)
06/2014 10 mg Cipralex/7.5 mg Mirtazapin - alles Bestens
01/2015 10 mg Cipralex/ 0 mg Mirtazapin - alles Bestens
07/2015 Cipralex nach Ausschleichen auf Null (0 mg)
09/2015 Todesfall in Familie, Symptome kommen zurück
02/2016 Es wird alles wieder schlimm, massive Einschlafprobleme.
03/2016 8 mg Cipralex + Trimipramin
04/2016 8 mg Cipralex (Trimipramin abgesetzt), alles Bestens (Abdosierschritte 7, 6 und schliesslich 5 mg)
02/2017 5 mg Cipralex, alles Bestens
03/2017 bis 09/2019 Cipralex ausschleichen bis 1.4 mg (In unregelmässigen Abständen abdosiert 5 auf 4mg , 3, und 2 mg). Dosierschritte ab 05/19: 1.8 mg, 1.7 mg, 1.5 mg dann 1.4 mg)
10/2019 Insomnie, Traurigkeit, Heulanfälle, depressiv und ängstlich
10/2019 während USA Rundreise schnell auf 2 mg aufdosiert, zusätzlich CBD Öl
11-12/2019 2 mg Cipralex, alles wieder ganz okay. (fast so gut, dass ich an Dosisreduzierung dachte)
01/2020 Insomnie stärker werdend (Nächte ohne Schlaf und mit viel Angst) , Hoffnungslosigkeit, weiter mit 2 mg Cipralex
02/2020 2 mg Cipralex, nach guten 2 Wochen die nächste durchwachte Panik- u. Angst-Nacht
Abendliche Begleitmedikation seit x Jahren: 3 x 400 mg Passionsblume, 1000 mg Baldrian, seit 11/19 5 mg Melatonin, gelegentlich CBD Öl 12 %
sonstiges: EPA-reiches Fischöl 3 Kapseln/Tag; Vitamin D3/K; Vit. B-Komplex, Vit. B12
20 mg Esomeprazol pro Tag wegen eosinophiler Ösophagitis.

28.06.2020 1.8 mg Cipralex

Straycat
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Re: Schuetze: Gefangen in der Cipralex (Escitalopram) Spirale und meine Ausbruchsversuche

Beitrag von Straycat »

Hallo Schütze,

bei mir bewirkt intensivere Bewegung/ Sport auch ähnliches. Im Entzug nehme ich das noch stärker wahr, als davor.
Ich bin dann auch immer eher sehr angetrieben und mein Körper scheint nicht zur Ruhe zu kommen.

Bei vielen ist Sport im Entzug ein starker Trigger. Ich würde es an einer Stelle mal mit moderater Bewegung (Spaziergang etc.) probieren. Vielleicht hast du dich einfach zu viel gefordert.

Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
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Schuetze
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Re: Schuetze: Gefangen in der Cipralex (Escitalopram) Spirale und meine Ausbruchsversuche

Beitrag von Schuetze »

Tag Zusammen

Nach knapp 3 Monaten melde ich mich mal zurück. Wie verliefen die letzten drei Monate?
Ehrlich gesagt überwiegend gut bis sehr gut. Meisstens hatte ich keine Einschlafprobleme was ja mein Hauptproblem ist. Aufgrund Corona habe ich keine weiteren Dosisreduzierungen durchgeführt und beabsichtige auch auf meinen 2 mg weiterhin zu bleiben.

Die letzten zwei Wochen wird es leider gerade wieder schlechter. Die Einschlafprobleme stehen im Vordergrund, ich kann oft erst gegen 3 Uhr morgens einschlafen. Wecker klingelt halt um 05.30 Uhr. Nicht gerade ideal. Das ganze Corona Zeugs beschäftigt mich natürlich (wie Milliarden andere) auch und ich horche wieder zu stark in meinen Körper rein und checke diesen auf alle möglichen Symptome hin ab was natürlich die Ängste wieder steigert.

Die letzten Tage waren vor allem eine permanentes Wechselspiel zwischen depressiven Phasen, die meist wenige Minuten bis einige Stunden andauern und plötzlich, wie per Knopfdruck, durch gute, zufriedene Phasen abgelöst werden.

Mal als Anregung zu den Cipralex Tropfen - vielleicht kennt jemand diese Problematik:
(ist vielleicht etwas schwierig zu verstehen, ich bin mit solchen Studien beruflich beschäftigt.)

Die Cipralex Tropfen sind nach dem Öffnen 8 Wochen haltbar und haben eine gesamte Haltbarkeit der ungeöffneten Flasche von 2 oder 3 Jahren.
Haltbarkeit bedeutet dabei im pharmazeutischen Sinne, dass während der Mindesthaltbarkeit der Wirkstoffabbau (durch oxidative Effekte) eine bestimmte Grenze nicht unterschreiten darf.
In der Regel ist es so, dass der Wirkstoffgehalt in der Laufzeit des Medikaments sich innerhalb von plus/minus 10% des deklarierten Wirkstoffgehalts bewegen darf. Dies wird als Gesamtlaufzeit der ungeöffneten Flasche bezeichnet, bzw. entspricht dem Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung.

Unterschreitet der Gehalt während der sogenannten Anbruchsstabilitässtudie, d. h. nach dem erstmaligen Öffnen der Flasche, die 10 % Grenze, d. h. am Start der Studie war er 100 % und nach 8 Wochen liegen nur noch weniger als 10 % Wirkstoffgehalt vor, wird die Studie beendet und daraus die Mindesthaltbarkeit nach Erstöffnung abgeleitet, was eben dann diese 8 Wochen sind.

Dass heisst, jemand, der z. Bsp. wie ich, aktuell 2 mg einnimmt, nimmt diese nach den Öffnen der Flasche ein. Während 8 Wochen Einnahme sinkt der Gehalt durch oxidativen Wirkstoffabbau aber kontinuierlich um 10 % ab, d. h. nach 8 Wochen nimmt man nur noch 1.8 mg Wirkstoff zu sich.

Jetzt ist es aber so, dass der Anfangswirkstoffgehalt ebenfalls eine Bandbreite haben darf. In der Regel sind das in der Pharmawelt plus/minus 5 %. Dies bedeutet, dass auch eine Charge des Medikaments, die nur 95 % des Wirkstoffs enthält auf den Markt kommen darf.
Bauen sich diese 95 % innerhalb von acht Wochen ab, so sind wir bereits bei einem Wirkstoffgehalt von nur noch 85 %!

Jemand, der in der Absetzphase ist, wird das vor allem bei kleinen Dosierungen zu spüren zu bekommen. Ich merke, dass es mir schlechter geht nachdem ich eine Flasche ca. 4-6 Wochen in Gebrauch habe. Benutze ich dann eine neue Flasche verschwinden meine Symptome oft innerhalb von wenigen Tagen wieder vollständig, da auf Grund der oben beschriebenen Eigenschaften dem Körper wieder mehr Wirkstoff zugeführt wird und dies unabhängig von der eigentlichen, persönlichen Dosierung geschieht.

Kann jemand diese Erfahrung mit wässrigen Lösungen von Antidepressiva, vor allem mit Cipralex Tropfen, teilen?

Besten Dank und Grüsse
Schuetze
m, heute 47 J,
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28.06.2020 1.8 mg Cipralex

Schuetze
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Re: Schuetze: Gefangen in der Cipralex (Escitalopram) Spirale und meine Ausbruchsversuche

Beitrag von Schuetze »

Hallo Zusammen

Kann mir jemand sagen ob es ihm in der Absetzphase auch so geht oder ergangen ist, dass die Gemütslage (heute ist es wirklich sehr ausgeprägt) beinahe im Minutentakt von depressiv-traurig auf "glücklich - möchte die Welt umarmen" hin und her wechselt?!

Danke und Gruss
Schuetze
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28.06.2020 1.8 mg Cipralex

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Re: Schuetze: Gefangen in der Cipralex (Escitalopram) Spirale und meine Ausbruchsversuche

Beitrag von Annanas »

Hallo Schütze :) ,
davon lesen wir hier öfter - ich selbst habe diese Erfahrungen auch machen müssen.
Bei mir kommen dann noch Gereiztheitsphasen dazu.
Es ist einfach nur anstrengend :cry: - auch für die Angehörigen.

Meinen Mann hatte ich immer schon vorgewarnt, daß nichts, außer Entzug, stattfindet.

Ich hoffe, es pegelt sich bei dir wieder ein bzw daß wenigstens die Abstände zwischen den einzelnen Phasen schnell größer werden.

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
:arrow: Was finde ich wo im Forum?
Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Schuetze
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Re: Schuetze: Gefangen in der Cipralex (Escitalopram) Spirale und meine Ausbruchsversuche

Beitrag von Schuetze »

Tag Zusammen

Melde mich mal wieder. Hatte ein paar wirklich gute Wochen mit ganz guten Schlaf und keine Einschlafprobleme. Habe daher beschlossen mit einer frischen Flasche Cipralex auf 1.8 mg zu reduzieren.
Das wollte ich vor einer Woche machen - passt gerade gut da mein aktuelles Fläschchen Cipralex die Haltbarkeit von 8 Wochen nach dem Öffnen überschritten hat und der Wirkstoffgehalt damit eh weiter abnimmt.

Leider schaue ich jeden Morgen die neue Flasche Cipralex an und traue mich nicht auf 1.8 mg zu reduzieren. Der Schlaf ist seit ein paar Tagen auch wieder deutlich schlechter geworden.

Nächste Woche wird es im Betreib stressig werden und ich sollte ausgeruht dafür sein.

Was tun? Irgendwann muss es ja mal weiter mit dem reduzieren gehen.... :(
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01/2015 10 mg Cipralex/ 0 mg Mirtazapin - alles Bestens
07/2015 Cipralex nach Ausschleichen auf Null (0 mg)
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10/2019 Insomnie, Traurigkeit, Heulanfälle, depressiv und ängstlich
10/2019 während USA Rundreise schnell auf 2 mg aufdosiert, zusätzlich CBD Öl
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01/2020 Insomnie stärker werdend (Nächte ohne Schlaf und mit viel Angst) , Hoffnungslosigkeit, weiter mit 2 mg Cipralex
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28.06.2020 1.8 mg Cipralex

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Re: Schuetze: Gefangen in der Cipralex (Escitalopram) Spirale und meine Ausbruchsversuche

Beitrag von catalina1 »

Hallo Schuetze,

habe gerade gelesen, dass Du auch so schlecht schläfst. Ich finde das momentan am schwierigsten, weil davon der ganze Tag abhängt. Dabei war der Schlaf schon mal besser gewesen. Auch Melatonin probiere ich immer mal. Allerdings bis her nur 1-2 mg. Mal klappts mit dem Einschlafen, dann wache ich aber wieder ständig auf. Vielleicht wird es besser, wenn ich innerlich weniger gestresst bin (bin gerade im Umzugsmodus). So unausgeschlafen, hat man auch nicht viel Lust etwas zu machen und die Laune schwankt sowieso. Ich habe auch mit Cipralex-Tropfen zuletzt abgesetzt, habe aber immer eine Flasche aufgebraucht. Jetzt bin ich seit 1 Jahr auf Null. Es kann nur noch besser werden. Manchmal habe ich nachts Juckreiz, mal am Fuß,mal am Arm, mal die Ohren....da kann man natürlich auch nicht schlafen. Ich würde auf jeden Fall extrem langsam und lang genug die geringere Dosis von Cipralex-Tropfen einhalten. Es wird sicher wieder besser. Stress ist sicher nicht hilfreich beim Absetzen, aber was soll man machen? Es geht oft nicht ohne Stress.

Liebe Grüße von Catalina
58 J. , weibl.
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2011- 2013 L-Thyroxin 25 mikrogr., 2 Knoten.
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2 x Psychotherapie.
2014 Umstellung auf Escitalopram 20 mg, problemlos, dann langsam wieder abgesetzt.
2015 Escitalopram reduziert, Juli 2015 auf null.

Es ging mir total schlecht, einige Wochen. Gleichzeitig auch Carbamazepin gewechselt.

4/2016 Depressive Symptome fangen wieder an.
6/2016 Erneut Einnahme von Escitalopram 10 mg.
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3/2017 7,5 mg Escitalopram.

Absetzsymptome: Einschlafbeschwerden, Rückenschmerzen, Unterleibsschmerzen, Verstopfung, Juckreiz, Stimmungsschwankungen, Ischiasbeschwerden.

10/2017 5 mg Escitalopram
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Absetzsymptome: total verstopfte Nase und Nießen. Schwindel nur noch ganz wenig.Immer mal Nasenspray mit Cortison wegen der Allergie,hilft aber nicht.

23.12.17 2 mg, Grippaler Infekt mit schwerer Bronchitis 6 Wochen lang. starke Gewichtsabnahme.
3.1.2018 1 mg.

14.1.2018 0 mg Escitalopram. Etwas Ohrensausen.

1.5.2018 starke Stimmungsschwankungen


9.5.2018 Wiedereindosierung von 1 mg Escitalopram Tropfen. Starke Stimmungsschwankungen.

3.10.2018 Blutdruckmittel halbiert weil ständig extrem niedriger Blutdruck. Wache oft auf.

- seit 5 Monaten 1 mg Escitalopram, anfangs wie auf Drogen, Herzrasen, Zittern, Übelkeit, starke Stimmungsschwankungen, konnte kaum schlafen

13.10.2018 0,8 mg
Nase verstopft, dauern niesen, Harndrang auch nachts oft, Cholesterin um 50 Punkte gesunken, später wieder angestiegen
13.12.2018 0,6 mg, das war zu schnell
15.12.2018 0,7 mg, starke Kopf- und Nackenschmerzen,Verstärkter Harndrang ,  laufende / verstopfte Nase, Halsschmerzen, Reizhusten ,Erschöpfung , tränende  Augen.
12
12/2018 Blutdruckmedikament halbiert, zwischenzeitlich wieder raufgesetzt weil Blutdruck wieder höher.
11.4.2019 Bin jetzt bei 0,4 mg Escitalopram Tropfen. Druck im Unterleib,ständiger Harndrang,laut Arzt leichter Harnwegsinfekt, Antibiotika bekommen, danach o.k.
24.5.19 jetzt 0,3 mg, hatte Zahnentzündung,Antibiotika,mehrmals Lokalanästhesie beim Zahnarzt
14.6.19 jetzt 0,1 mg, etwas depressiv,schlechter Schlaf,Hitzewallung
27.6.19 0,1 mg Escitalopram.
Blutdruckmittel, halbiert, extrem niedriger Blutdruck

28.6.19 0 Escitalopram


3.6.19 bis 28.4.2020 immer wieder depressiv, müde, Magenschmerzen, schlechte Träume, übel, schlechter Schlaf, verstopfte Nase, verspannter Nacken, ständig Rauschen im Kopf,Fremdempfinden. Lymphknoten vergrößert. Husten.
Nackenverspannungen. Allergie.


29.4.20 epileptischer Anfall
seitdem sehr erschöpft,niedergeschlagen,habe Enalapril wegen erhöhtem Blutdruck bekommen, leichter Reizhusten.Enalapril wieder abgesetzt weil extrem niedriger Blutdruck,Magenschmerzen,totale Appetitlosigkeit,Übel, Schwindel. RR jetzt 138/71.Rauschen im Kopf.Übelkeit.

25.5.2020 Die ganze Absetzwelle ist heute vorbei.
7.6.2020 schlafe wieder mega schlecht , nehme Melatonin. Kaum noch Sodbrennen.Übelkeit.
24.7.2020 Schwindel, starke Erschöpfung.

padma
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Re: Schuetze: Gefangen in der Cipralex (Escitalopram) Spirale und meine Ausbruchsversuche

Beitrag von padma »

hallo Schuetze, :)
Nächste Woche wird es im Betreib stressig werden und ich sollte ausgeruht dafür sein.
Wenn du das jetzt schon weisst, wäre es vielleicht wirklich besser diese Woche noch abzuwarten.

Es ist natürlich so, dass es den optimalen Zeitpunkt fast nie gibt, irgendetwas ist immer. Daher ist es eine Gradwanderung, nicht zu vorsichtig zu sein, aber auch nicht zu forsch.

Du könntest auch einen kleineren Reduktionsschritt wählen, z.B. nur 5 %, also auf 1,9 mg. Vielleicht traust du dir das eher zu.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


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Re: Schuetze: Gefangen in der Cipralex (Escitalopram) Spirale und meine Ausbruchsversuche

Beitrag von Schuetze »

Danke für eure Worte. Tut gut.

Vielleicht sollte ich es wirklich mit 1.9 mg probieren. Jetzt wo ich das schreib habe ich wieder richtig Mut. Eine Stunde später schaut das dann wieder ganz anders aus......

@Catalina:
Ich nehme vor dem Schlafen noch 6 mg Melatonin (schnelllösliche Tabletten) und dazu 9 Tropfen 16 % CBD Isolat Öl. Seit ich das CBD zusätzlich nehme, kann ich mit dem "Nicht-Einschlafen können" besser umgehen. Ich bin da ruhiger geworden und die Angst den nächsten Arbeitstag nicht zu schaffen hat sich spürbar reduziert.
Ich werte das als Teilerfolg und finde dann meistens doch noch etwas Schlaf. Ich hoffe das bleibt auch so - besser darf es natürlich gerne werden.

Viele Grüsse
Schuetze
m, heute 47 J,
03/2012 Burnout, Angst- u. Panikstörung, Insomnie, Hypochondrie, Depression.
Viele Versuche mit Mirtazapin, Temesta, Johanniskraut, Agomelatin, Gesprächstherapie...alles wurde schlimmer
Hauptproblem ist das Nicht-Eischlafen können und die Angst hiervor. Einmal eingeschlafen, schlafe ich wie ein Kind.
01/2013 10 mg Cipralex/15 mg Mirtazapin - schnelle Remission (bei niedergelassenem Psychiater)
06/2014 10 mg Cipralex/7.5 mg Mirtazapin - alles Bestens
01/2015 10 mg Cipralex/ 0 mg Mirtazapin - alles Bestens
07/2015 Cipralex nach Ausschleichen auf Null (0 mg)
09/2015 Todesfall in Familie, Symptome kommen zurück
02/2016 Es wird alles wieder schlimm, massive Einschlafprobleme.
03/2016 8 mg Cipralex + Trimipramin
04/2016 8 mg Cipralex (Trimipramin abgesetzt), alles Bestens (Abdosierschritte 7, 6 und schliesslich 5 mg)
02/2017 5 mg Cipralex, alles Bestens
03/2017 bis 09/2019 Cipralex ausschleichen bis 1.4 mg (In unregelmässigen Abständen abdosiert 5 auf 4mg , 3, und 2 mg). Dosierschritte ab 05/19: 1.8 mg, 1.7 mg, 1.5 mg dann 1.4 mg)
10/2019 Insomnie, Traurigkeit, Heulanfälle, depressiv und ängstlich
10/2019 während USA Rundreise schnell auf 2 mg aufdosiert, zusätzlich CBD Öl
11-12/2019 2 mg Cipralex, alles wieder ganz okay. (fast so gut, dass ich an Dosisreduzierung dachte)
01/2020 Insomnie stärker werdend (Nächte ohne Schlaf und mit viel Angst) , Hoffnungslosigkeit, weiter mit 2 mg Cipralex
02/2020 2 mg Cipralex, nach guten 2 Wochen die nächste durchwachte Panik- u. Angst-Nacht
Abendliche Begleitmedikation seit x Jahren: 3 x 400 mg Passionsblume, 1000 mg Baldrian, seit 11/19 5 mg Melatonin, gelegentlich CBD Öl 12 %
sonstiges: EPA-reiches Fischöl 3 Kapseln/Tag; Vitamin D3/K; Vit. B-Komplex, Vit. B12
20 mg Esomeprazol pro Tag wegen eosinophiler Ösophagitis.

28.06.2020 1.8 mg Cipralex

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Re: Schuetze: Gefangen in der Cipralex (Escitalopram) Spirale und meine Ausbruchsversuche

Beitrag von catalina1 »

Hallo Schuetze,

also 6 mg Melatonin nimmst du, bisher war ich da sehr vorsichtig. Muss wohl jeder sich langsam vortasten.
Deshalb würde ich auch nur 1,9 mg Cipralex nehmen. Ich hatte noch das Probem, dass die Tropfen irgendwie
nicht immer gleich gross waren, bin froh, das geschafft zu haben. Du schaffst das auch
Liebe Grüsse Catalina
58 J. , weibl.
1975 Epilepsie , seitdem Carbamazepin.

2011- 2013 L-Thyroxin 25 mikrogr., 2 Knoten.
2002 Diagnose Depression, 1. Antidepressiva-Einnahme Citalopram,Erhöhung auf 40mg weil es nicht mehr half.13 Jahre lang.
2 x Psychotherapie.
2014 Umstellung auf Escitalopram 20 mg, problemlos, dann langsam wieder abgesetzt.
2015 Escitalopram reduziert, Juli 2015 auf null.

Es ging mir total schlecht, einige Wochen. Gleichzeitig auch Carbamazepin gewechselt.

4/2016 Depressive Symptome fangen wieder an.
6/2016 Erneut Einnahme von Escitalopram 10 mg.
9 Monate 10 mg. Seitdem auch angeblich Bluthochdruck, Einnahme von Enalapril begonnen.

3/2017 7,5 mg Escitalopram.

Absetzsymptome: Einschlafbeschwerden, Rückenschmerzen, Unterleibsschmerzen, Verstopfung, Juckreiz, Stimmungsschwankungen, Ischiasbeschwerden.

10/2017 5 mg Escitalopram
25.11.17 3 mg Escitalopram 20 Tropfen

Absetzsymptome: total verstopfte Nase und Nießen. Schwindel nur noch ganz wenig.Immer mal Nasenspray mit Cortison wegen der Allergie,hilft aber nicht.

23.12.17 2 mg, Grippaler Infekt mit schwerer Bronchitis 6 Wochen lang. starke Gewichtsabnahme.
3.1.2018 1 mg.

14.1.2018 0 mg Escitalopram. Etwas Ohrensausen.

1.5.2018 starke Stimmungsschwankungen


9.5.2018 Wiedereindosierung von 1 mg Escitalopram Tropfen. Starke Stimmungsschwankungen.

3.10.2018 Blutdruckmittel halbiert weil ständig extrem niedriger Blutdruck. Wache oft auf.

- seit 5 Monaten 1 mg Escitalopram, anfangs wie auf Drogen, Herzrasen, Zittern, Übelkeit, starke Stimmungsschwankungen, konnte kaum schlafen

13.10.2018 0,8 mg
Nase verstopft, dauern niesen, Harndrang auch nachts oft, Cholesterin um 50 Punkte gesunken, später wieder angestiegen
13.12.2018 0,6 mg, das war zu schnell
15.12.2018 0,7 mg, starke Kopf- und Nackenschmerzen,Verstärkter Harndrang ,  laufende / verstopfte Nase, Halsschmerzen, Reizhusten ,Erschöpfung , tränende  Augen.
12
12/2018 Blutdruckmedikament halbiert, zwischenzeitlich wieder raufgesetzt weil Blutdruck wieder höher.
11.4.2019 Bin jetzt bei 0,4 mg Escitalopram Tropfen. Druck im Unterleib,ständiger Harndrang,laut Arzt leichter Harnwegsinfekt, Antibiotika bekommen, danach o.k.
24.5.19 jetzt 0,3 mg, hatte Zahnentzündung,Antibiotika,mehrmals Lokalanästhesie beim Zahnarzt
14.6.19 jetzt 0,1 mg, etwas depressiv,schlechter Schlaf,Hitzewallung
27.6.19 0,1 mg Escitalopram.
Blutdruckmittel, halbiert, extrem niedriger Blutdruck

28.6.19 0 Escitalopram


3.6.19 bis 28.4.2020 immer wieder depressiv, müde, Magenschmerzen, schlechte Träume, übel, schlechter Schlaf, verstopfte Nase, verspannter Nacken, ständig Rauschen im Kopf,Fremdempfinden. Lymphknoten vergrößert. Husten.
Nackenverspannungen. Allergie.


29.4.20 epileptischer Anfall
seitdem sehr erschöpft,niedergeschlagen,habe Enalapril wegen erhöhtem Blutdruck bekommen, leichter Reizhusten.Enalapril wieder abgesetzt weil extrem niedriger Blutdruck,Magenschmerzen,totale Appetitlosigkeit,Übel, Schwindel. RR jetzt 138/71.Rauschen im Kopf.Übelkeit.

25.5.2020 Die ganze Absetzwelle ist heute vorbei.
7.6.2020 schlafe wieder mega schlecht , nehme Melatonin. Kaum noch Sodbrennen.Übelkeit.
24.7.2020 Schwindel, starke Erschöpfung.

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