bin auch neu und habe gleich ein problem
bin auch neu und habe gleich ein problem
Hallo,
ich leide seit jahren an eine sp so wie ich denke. Ich habe angst das ich mich in der öffentlichkeit übergeben muß. Natürlich wird mir dann in unangenehmen situation immer schlecht. Es steigt in druckgefühl in den magen und ich kämpfe gegen das Übergeben.
Deswegen meide ich bei mir fremnden oder flüchtigen bekannten zu essenund zu trinken, in restaurants zu gehen oder dort hinzugehen wo alkohol verköstigt wird(bars, disco usw.)
Genauso gehrt es mir wenn ich was neues machen muß (neue schule, neuer job usw.)
An Medikamenten habe ich auch schon einiges durch. Insidon (hat gar nicht geholfen) Seroxat aufgrund von Nebenwirkungen sofort abgebtrochen danach leichte entzugserscheinungen.
Nun habe ich 4jahre nach den letzten schlechten therapieerfahrungen wieder angefangen eine tiefenpsychologisch fundierte psychotherapie zumachen. Die Ärztin für psychotherapeutische medizin möchte nun aber genre von mir das ich aufgrund meiner störung sepram einnehmen soll. Ich habe aber eigentlich angst davor, weil ich mit seroxat so schlechte erfahrungen gemacht habe.
Desweiteren leide ich an Migräne, Reflux, Reizmagen und einem leichten reizdarm
wer hat was ähnliches durchgemacht, was sollte man machen?
Ich bin doch sehr verunsichert.
Gruß
Sozialer
ich leide seit jahren an eine sp so wie ich denke. Ich habe angst das ich mich in der öffentlichkeit übergeben muß. Natürlich wird mir dann in unangenehmen situation immer schlecht. Es steigt in druckgefühl in den magen und ich kämpfe gegen das Übergeben.
Deswegen meide ich bei mir fremnden oder flüchtigen bekannten zu essenund zu trinken, in restaurants zu gehen oder dort hinzugehen wo alkohol verköstigt wird(bars, disco usw.)
Genauso gehrt es mir wenn ich was neues machen muß (neue schule, neuer job usw.)
An Medikamenten habe ich auch schon einiges durch. Insidon (hat gar nicht geholfen) Seroxat aufgrund von Nebenwirkungen sofort abgebtrochen danach leichte entzugserscheinungen.
Nun habe ich 4jahre nach den letzten schlechten therapieerfahrungen wieder angefangen eine tiefenpsychologisch fundierte psychotherapie zumachen. Die Ärztin für psychotherapeutische medizin möchte nun aber genre von mir das ich aufgrund meiner störung sepram einnehmen soll. Ich habe aber eigentlich angst davor, weil ich mit seroxat so schlechte erfahrungen gemacht habe.
Desweiteren leide ich an Migräne, Reflux, Reizmagen und einem leichten reizdarm
wer hat was ähnliches durchgemacht, was sollte man machen?
Ich bin doch sehr verunsichert.
Gruß
Sozialer
hallo Sozialer,
sorry, dass Dir bis jetzt noch niemand geantwortet hat.
Ich konnte vor Jahren vor lauter Angst nicht aus dem Haus. Da hab ich angefangen mich in ganz kleinen Schritten der Angst zu stellen. So habe ich Situation für Situation gemeistert. Und irgendwann war auch die Angst verschwunden.
So könntest Du es auch machen. Da wär sicher eine kognitive Therapie geeignet!
Ob es da was bringt in Deiner Psysche rumzukramen, ist für mich zweifelhaft. Es wäre sicher sinnvoller Dich dabei zu unterstützen, sich den Situationen zu stellen um die Angst davor zu verlieren.
Wie sieht die tiefenpsychologisch fundierte Therapie genau aus?
Wenn Du ein Medikament nimmst, das kann Dich nur unterstützen, heilen wird es Dich auch nicht.
Darüber mußt Du Dir klar sein.
Es ist ein sehr harter Weg aber er funktioniert!
Solltest Du noch Fragen haben, melde Dich einfach bei mir!
lieben Gruß an Dich Uschi
sorry, dass Dir bis jetzt noch niemand geantwortet hat.
Hast Du Dich schon mal übergeben müssen, oder hast Du nur die Angst in Deinem Kopf?Ich habe angst das ich mich in der öffentlichkeit übergeben muß. Natürlich wird mir dann in unangenehmen situation immer schlecht
Das vermeiden bringt gar nichts, dadurch wird es immer nur schlimmer. Da spreche ich aus Erfahrung.Deswegen meide ich bei mir fremden oder flüchtigen bekannten zu essen und zu trinken, in restaurants zu gehen oder dort hinzugehen wo alkohol verköstigt wird(bars, disco usw.)
Ich konnte vor Jahren vor lauter Angst nicht aus dem Haus. Da hab ich angefangen mich in ganz kleinen Schritten der Angst zu stellen. So habe ich Situation für Situation gemeistert. Und irgendwann war auch die Angst verschwunden.
So könntest Du es auch machen. Da wär sicher eine kognitive Therapie geeignet!
Ob es da was bringt in Deiner Psysche rumzukramen, ist für mich zweifelhaft. Es wäre sicher sinnvoller Dich dabei zu unterstützen, sich den Situationen zu stellen um die Angst davor zu verlieren.
Wie sieht die tiefenpsychologisch fundierte Therapie genau aus?
Wenn Du ein Medikament nimmst, das kann Dich nur unterstützen, heilen wird es Dich auch nicht.
Darüber mußt Du Dir klar sein.
Ich brauchte auch lange Jahre um zu kapieren, dass es nur hilft sich den Situationen zu stellen, vor denen man Angst hat, und davonzulaufen oder sie zu meiden alles nur verschlimmert.wer hat was ähnliches durchgemacht, was sollte man machen?
Es ist ein sehr harter Weg aber er funktioniert!
Solltest Du noch Fragen haben, melde Dich einfach bei mir!
lieben Gruß an Dich Uschi
Depression mit Angststörung
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
Hallo,
@uschi: früher mußte ich mich ganz häufig übergeben auch in der öffentlichkeit was mir schon sehr zu schaffen machte. Erst das übergeben brachte erleichterung. Dank meiner Verhaltenstherapie vor 4 Jahren ist es nicht mehr zum übergeben gekommen, allerdings ist das übelkeitsgefühl geblieben.
Leider gab es dann keine Fortschritte mehr in der verhaltenstherapie und mir habe nur noch die gespräche über mich und meine vergangenheit mit der therapeutin weitergebracht.
Dies gehörte aber nicht zu ihrem tätigkeitsfeld und die therapie wurde nach 20 st abgebrochen.
Die tiefenpsy. therapie behandelt alte konflikte und blickt auf neue umstände.
Das mit dem Medikament ist mir klar. Nur nachdem was ich hier gelesaen habe bin ich ganz verunsichert ob ich überhaupt damit anfanhen soll und wenn ja mit welchen. Sepram (citra...) schneidet ja bei euren berichten nicht sonderlich gut ab. Wäre amit.... (weiß nich genau wie es heißt) aufgrund meiner migräne, reizmagen/darm vielleicht empfehlenswerter und auch einfacher wieder abzusetzen?
@clonX: nein das buch kenne ich noch nict. werde ich mr aber mal ansehen.
Danke nochmal für eure Antworten. Hat mir schon etwas geholfen.
Gruß
Sozialer
@uschi: früher mußte ich mich ganz häufig übergeben auch in der öffentlichkeit was mir schon sehr zu schaffen machte. Erst das übergeben brachte erleichterung. Dank meiner Verhaltenstherapie vor 4 Jahren ist es nicht mehr zum übergeben gekommen, allerdings ist das übelkeitsgefühl geblieben.
Leider gab es dann keine Fortschritte mehr in der verhaltenstherapie und mir habe nur noch die gespräche über mich und meine vergangenheit mit der therapeutin weitergebracht.
Dies gehörte aber nicht zu ihrem tätigkeitsfeld und die therapie wurde nach 20 st abgebrochen.
Die tiefenpsy. therapie behandelt alte konflikte und blickt auf neue umstände.
Das mit dem Medikament ist mir klar. Nur nachdem was ich hier gelesaen habe bin ich ganz verunsichert ob ich überhaupt damit anfanhen soll und wenn ja mit welchen. Sepram (citra...) schneidet ja bei euren berichten nicht sonderlich gut ab. Wäre amit.... (weiß nich genau wie es heißt) aufgrund meiner migräne, reizmagen/darm vielleicht empfehlenswerter und auch einfacher wieder abzusetzen?
@clonX: nein das buch kenne ich noch nict. werde ich mr aber mal ansehen.
Danke nochmal für eure Antworten. Hat mir schon etwas geholfen.
Gruß
Sozialer
Hallo,
Das mußt Du halt auch selbst abschätzen, wenn der Leidensdruck für Dich sehr hoch ist, dann solltest Du es probieren. Vielleicht hilft es ja und Du kommst in Deiner Therapie weiter.
Wünsch Dir jedenfalls viel Erfolg.
Du hast ja schon etliches geschaft, wenn es Dir nur noch übel wird!
Dann bist Du schon einen Schritt weiter. Es braucht halt alles seine Zeit.
Ich brauchte auch Jahre dafür bis ich soweit war, ohne Angst alles zu machen. Du darfst nur nie aufgeben.
Der Tip von Clonex mit dem Buch ist jedenfalls gut. Ich habe mir auch vieles aus Büchern angeeignet und dann danach gehandelt.
Gruß Uschi
Das mit dem Medikament müßtest Du halt ausprobieren. Vorhersagen ob es Dir hilft kann niemand, auch nicht ob Du diese Probleme hast die Du hier im Forum liest.Das mit dem Medikament ist mir klar. Nur nachdem was ich hier gelesaen habe bin ich ganz verunsichert ob ich überhaupt damit anfanhen soll und wenn ja mit welchen. Sepram (citra...) schneidet ja bei euren berichten nicht sonderlich gut ab. Wäre amit.... (weiß nich genau wie es heißt) aufgrund meiner migräne, reizmagen/darm vielleicht empfehlenswerter und auch einfacher wieder abzusetzen?
Das mußt Du halt auch selbst abschätzen, wenn der Leidensdruck für Dich sehr hoch ist, dann solltest Du es probieren. Vielleicht hilft es ja und Du kommst in Deiner Therapie weiter.
Wünsch Dir jedenfalls viel Erfolg.
Du hast ja schon etliches geschaft, wenn es Dir nur noch übel wird!
Dann bist Du schon einen Schritt weiter. Es braucht halt alles seine Zeit.
Ich brauchte auch Jahre dafür bis ich soweit war, ohne Angst alles zu machen. Du darfst nur nie aufgeben.
Der Tip von Clonex mit dem Buch ist jedenfalls gut. Ich habe mir auch vieles aus Büchern angeeignet und dann danach gehandelt.
Gruß Uschi
Depression mit Angststörung
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
Um nochmal auf die medikamente zu sprechen zu kommen, gibt es denn wissenscaftlich seriöse ergebnisse darüber welche art von antidepressivan bei einer art von sozialer phobie / angststörung am besten greifen und bei welcher art mit weniger akutnebenwirkungen zu rechnen ist und eine geringere absetzproblematik vorhanden ist.
Vor allem ein gemindertes suchtpotenzial?
Ich schwanke ja zwischen den wirkstoffen:
Amitriptylin (habe im internet mehrfach über die guten erfahrungen im bezug auf reizmagen, reizdarm gelesen)
hiernbei handelt es sich ja um ein trizyklischen Antidepressiva.
und dem wirkstoff:
Citalopram (der mir von meiner therapeutin empfohlen wird) allerdings wohl eine höhere absetzproblematik hat, weil es sich um ein Selektiver-Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) handelt.
ihre zweitwahl wäre ein Mirtazapin produkt (remegril) hierbei handelöt es sich ja um ein noradrenerg und spezifisch serotonerg wirkendes Antidepressivum (NaSSA):.
Was ist von alldem zu halten?
Danke für eure hilfe
Vor allem ein gemindertes suchtpotenzial?
Ich schwanke ja zwischen den wirkstoffen:
Amitriptylin (habe im internet mehrfach über die guten erfahrungen im bezug auf reizmagen, reizdarm gelesen)
hiernbei handelt es sich ja um ein trizyklischen Antidepressiva.
und dem wirkstoff:
Citalopram (der mir von meiner therapeutin empfohlen wird) allerdings wohl eine höhere absetzproblematik hat, weil es sich um ein Selektiver-Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI) handelt.
ihre zweitwahl wäre ein Mirtazapin produkt (remegril) hierbei handelöt es sich ja um ein noradrenerg und spezifisch serotonerg wirkendes Antidepressivum (NaSSA):.
Was ist von alldem zu halten?
Danke für eure hilfe
Hallo Sozialer,
da kann ein Außenstehender nur sehr schwer einen Rat geben....
Niemand kann genau vorhersagen, wie ein bestimmtes Medikament bei dir genau wirken wird..... Du musst, wenn du Tabletten nehmen willst, ausprobieren, welche dir evtl. helfen, die Krankheit "heilen" werden die Tabletten allerdings nicht.....und die Nebenwirkungen und Absetzsymptome musst du auch einkalkulieren.
Du wirst dich deinen Ängsten stellen müssen, nur so kannst du die Angst besiegen. Ich wünsche dir, dass deine Psychotherapie dir dabei hilft..
Viel Glück und alles Gute.
Sandra
da kann ein Außenstehender nur sehr schwer einen Rat geben....
Niemand kann genau vorhersagen, wie ein bestimmtes Medikament bei dir genau wirken wird..... Du musst, wenn du Tabletten nehmen willst, ausprobieren, welche dir evtl. helfen, die Krankheit "heilen" werden die Tabletten allerdings nicht.....und die Nebenwirkungen und Absetzsymptome musst du auch einkalkulieren.
Du wirst dich deinen Ängsten stellen müssen, nur so kannst du die Angst besiegen. Ich wünsche dir, dass deine Psychotherapie dir dabei hilft..
Viel Glück und alles Gute.
Sandra