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Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

LenaLena
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Mittwoch, 01.08.18, 11:01

Liebe Moderatoren,

ich habe eine Bitte an euch:

Könntet ihr in den Anfangstext / ersten Post oder in die Überschrift oder so einen leuchtenden Hinweis setzen, dass hier in diesem Thread, aber weiter unten, die weiteren Übersetzungen von Baylissas Texten sind?

Ich werde total oft danach gefragt, wo die sind, weil die Leute sie nicht finden.

Ihr könnt dann der Übersicht halber auch gerne diesen Post von mir wieder rausnehmen :)

LG Lena
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LenaLena
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Mittwoch, 01.08.18, 11:12

Sonntags-Ermutigungsnachricht von Baylissa vom 29. Juli 2018:

Please be gentle in the things that you say to yourself. Imagine that you are a vulnerable little child. What would you say to him or her? You would find reassuring things that are calming – that will soothe and induce feelings of safety. This is how you must choose to nurture yourself.

It’s easy to lose perspective when you get caught up in a spiral of anxious thoughts, all of which are just thoughts and are not reality. But they can be powerful and will overwhelm if believed to be true. So today, remember to be kind to yourself. Think of what you would say to that scared child or to a friend you care deeply about and say those things to yourself. It will make a big difference to how you cope.

Sending healing thoughts and wishes,
Baylissa


Übersetzung:
Sei bitte sanft in den Dingen, die du zu dir selbst sagst. Stell dir vor, du bist ein verletzliches kleines Kind. Was würdest du zu ihm sagen? Du würdest beruhigende Dinge sagen - denn das wird Gefühle der Sicherheit hervorrufen und sanft beruhigen.
Das ist die Art, wie du zu dir selbst sein musst.

Es ist leicht, die Perspektive zu verlieren, wenn man sich in einer Spirale ängstlicher Gedanken verfängt, die aber nur Gedanken sind und nicht die Realität! Aber sie können mächtig sein und werden dich überwältigen, wenn du glaubst, dass sie wahr sind. Denke also heute daran, freundlich zu dir selbst zu sein. Denk darüber nach, was du zu einem verängstigten Kind oder zu einem Freund sagen würdest, um den du dich sorgst, und sag diese Dinge zu dir selbst. Es wird einen großen Unterschied machen in der Art, wie du mit all dem umgehst.

Ich sende heilsame Gedanken und Wünsche,
Baylissa

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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von Murmeline » Mittwoch, 01.08.18, 11:13

Erledigt ✅
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von Berlin030 » Freitag, 03.08.18, 6:58

Hi Lena ,

Danke für die Übersetzung ,wie immer sehr schöne aufbauende Zeilen :party2:

Liebe Grüße :fly:
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Diagnose , Angst u Panikstörung

2000 – 2017 fast regelmäßige Einahme von Benzos .
Dosis immer so um die 10-20 mg diazepam

2000 – 2013 Antidpressiva / Paroxetin und ewig gebraucht es auszuschleichen

Seit 4 jahren kämpfe ich gegen den Benzoteufel und das ist mein 4 Versuch davon weg zu kommen !!

Ich hab 2 Langzeit Therapien in den letzten 4 Jahre , a 4 Monate hinter mir und etliche Entgiftungen stationär (kontraproduktiv) was alles nix gebracht hatte , immer wieder rückfällig geworden .

Seit 26.07.17 Benzofrei

Heute Donnerstag der 19.10.17 beginnt der 4 Monat ,jeder Tag ist ein Alptraum , gerade so auszuhalten :(
13 Woche benzofrei und jeden Tag grüßt das Murmeltier —(

Heute ist der 01.12 und nix ist besser oder anders , willkommen in der Hölle —(

Heute ist der 02.01.18 keine Besserung , schlimmsten sind die dauer Kofschmerzen :censored:

23 Wochen benzofrei

Heute ist der 13.02.18 Nix ist besser , jeden Tag grüßt das Murmeltier mit spannungskopfschmerzen

28 Wochen benzofrei

Heute ist der 15.03.18 und ich befinde mich seit 8 Monaten in der Hölle —(

Das gute ich bin 32 Wochen benzofrei , aber der Lohn kann nicht sein das mein Lebrn kein Sinn mehr hat und ich dahin wegtiere .

Heute ist der 28.04.18

40 Wochen benzofrei

Täglich grüßt das Murmeltier, nix ist besser , keine Fenster groß alles wie gehabt

Die Hoffnung auf Heilung schwindet :frust:

Heute ist der 02.08-18 genau ein Jahr benzofrei

Grund zum feiern gibt es nicht , allle symthome noch vorhanden , besonders der Dauer Kopfschmerz.

Was soll’s , manchen gehts noch schlechter , weiter kämpfen :


Meine Hauptprobleme sind ,
– permanente Monster Kopfschmerzen
– muskuläre Probleme / steifer Nacken usw
– Schlafstörungen mit frühem aufwachen
– unbegründete Angstzustände und noch viel ..........mehr —(

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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Samstag, 15.09.18, 15:15

Sonntags-Ermutigungsnachricht von Baylissa vom 9. September 2018:

It may not be possible to avoid all negativity during withdrawal. Many days you could be perceived to be a “negative” person yourself, because withdrawal is so all-consuming and leaves one feeling overwhelmed and frustrated. So it’s normal and okay to be the way you are. However, try to remain in awareness because along with having to deal with the darkness of withdrawal, you do not want to become drained from absorbing the distress and negativity that one inevitably encounters in cyberspace.

In your daily experiences, remember this quote: “Avoid negative people, for they are the greatest destroyers of self-confidence and self-esteem. Surround yourself with people who bring out the best in you.” — Unknown

Negativity causes stress and stress gives your nervous system additional work, thus making symptoms feel more intense. So, be mindful of this and find the people who bring light to the darker days. One of the best ways of doing this is to be one of those people.

Sending healing thoughts and wishes,
Baylissa


Übersetzung:
Es ist eventuell nicht immer möglich, jegliche Negativität während des Entzugs zu vermeiden. An vielen Tagen könnte man selbst als "negative" Person wahrgenommen werden, weil der Entzug so alles verzehrend ist und ein Gefühl von Überwältigung und Frustration zurücklässt. Es ist also normal und okay, so zu sein, wie du bist. Versuche jedoch, dir dessen bewusst zu bleiben, denn auch wenn du dich mit der Dunkelheit deines Entzugs auseinandersetzen musst, solltest du nicht die Not und Negativität, denen du im Internet zwangsläufig begegnest, auch noch in dir aufsaugen.

Denke in deinen täglichen Erfahrungen an dieses Zitat: "Vermeide negative Menschen, denn sie sind die größten Zerstörer des Selbstvertrauens und des Selbstwertgefühls. Umgib dich mit Leuten, die das Beste aus dir herausholen. "- Unbekannt

Negativität verursacht Stress, und Stress bringt deinem Nervensystem zusätzliche Arbeit, wodurch sich die Symptome intensiver anfühlen. Achte also darauf und finde die Menschen, die Licht in die dunkleren Tage bringen. Eine der besten Möglichkeiten, dies zu tun, ist einer dieser Menschen zu sein.

Ich sende heilende Gedanken und Wünsche,
Baylissa

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Wenn das mal keine wunderschöne Message ist <3
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Guglhupf
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von Guglhupf » Montag, 17.09.18, 17:50

Hallo :)

Ich hoffe es ist okay, dass ich in LenaLenas :) Thread "dreinrede*". Habe eh aufmerksam gemacht durch die liebe Lena :) gestern diesen schönen Beitrag auf Baylissas Website entdeckt. Der passt so wunderbar als kleiner Hoffnungsträger für so viele hier, wenn Mal wieder alles aussichtslos scheint. Klare Aussage - vertraue immer darauf - es wird besser!

Sonntags-Ermutigungsnachricht von Baylissa vom 16. September 2018:

The strength and courage you need in order to make it through today will come. They are within you and you have what it takes to cope. Your track record proves it. Managing your withdrawal may not be easy – actually it may be the most difficult thing you will ever have to do in your entire life – but so far you have persevered, and you can continue to do so.

If you feel that you are losing hope, keep going. Even if the symptoms are raging and things are overwhelmingly bad, you must not give up. This is the time to summon your determination and will. This is the time to tell withdrawal it will not win. And you do so by soldiering on, by not struggling against the symptoms, by being patient and caring for yourself, and by making whatever is happening okay, because you understand that the body is doing what it needs to do to correct the imbalances caused by the drug and to regain and maintain homeostasis. Everything that is taking place is healing in action, even if it doesn’t feel like it. You are getting better.

So today, tell yourself that you have all you need to cope. How can you be sure? Remember the worst days when you woke up and thought, How can I possibly get through this? If you think back, you will see that somehow, you did. You made it through all those dark, overwhelming days and no matter what today brings, you will get through it, too.

Sending healing thoughts and wishes,
Baylissa


Übersetzung
Die Kraft und der Mut, die du brauchst, um den heutigen Tag zu überstehen werden kommen. Sie sind in dir und du hast das Zeug dazu. Deine Erfolgsbilanz beweist es. Den Entzug zu managen, mag nicht einfach sein - eigentlich ist es vielleicht das Schwierigste, was du jemals in deinem ganzen Leben tun musst - aber bis jetzt hast du es durchgehalten, und du kannst es weiterhin tun.

Wenn du die Hoffnung verlierst, mach weiter. Selbst wenn die Symptome toben und die Dinge überwältigend schlecht sind, darfst du nicht aufgeben. Dies ist die Zeit, um deine Entschlossenheit und deinen Willen zu zeigen. Dies ist die Zeit, um dem Entzug zu zeigen, dass er nicht gewinnen wird.

Du tust dies, indem du weitermachst, indem du nicht gegen die Symptome kämpfst, indem du geduldig bist und für dich sorgst, und indem du zulässt, was auch immer passiert, denn du weißt, dass der Körper tut, was er tun muss, um die durch den Entzug verursachten Ungleichgewichte zu korrigieren und um die Homöostase wiederzuerlangen und beizubehalten. Es ist ein Heilungsprozess, auch wenn es sich nicht danach anfühlt. Du heilst.

Also sag dir selbst, dass du alles hast, was du bewältigen musst. Wie kannst du dir sicher sein? Erinnere dich an die schlimmsten Tage, an denen du aufgewacht bist und dachtest: Wie kann ich das durchstehen? Wenn du zurück denkst, wirst du sehen, dass du es irgendwie getan hast. Du hast es durch all die dunklen, überwältigenden Tage geschafft und egal was heute kommt, du wirst es erneut durchstehen.

Ich sende heilende Gedanken und Wünsche,
Baylissa

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Übersetzt von Guglhupf.
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Montag, 17.09.18, 21:33

Suuuper, danke Guglhupf,
ich wollte es gestern noch übersetzen, bin aber nicht dazu gekommen, da es mir nicht gut ging :hug:

Und es ist nicht mein Thread :D

LG Lena
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Sonntag, 23.09.18, 17:03

Sonntags-Ermutigungsnachricht von Baylissa vom 23. September 2018:

“Each step no matter how difficult, is one more step closer to the top of the hill. To keep hope alive for one more heartbeat at a time leads to the light of the next sunrise and the promise of a new day. Keep going.” – Joseph M. Marshall III

Today, I will keep hope alive… heartbeat by heartbeat, breath by breath. I will persevere and not give up. I will relent control and allow my healing to reveal itself to me in its own time. I will be patient as the process flows, uninterrupted…

Whatever surfaces today, I will choose to accept without resisting as, step by step, heartbeat by heartbeat, moment by moment, I normalize what is taking place and I use the coping tools that work well for me, to nurture myself.

No matter what happens today, no matter how challenged or overwhelmed I feel, I will remember that my body’s resilience, its self-healing capabilities, and the revitalizing energy radiating within me are all more powerful than the horrors of withdrawal. I know, without a doubt, that the promise of recovery will one day be my reality.

Baylissa



Übersetzung
"Mit jedem Schritt, egal wie schwierig er ist, komme ich dem Gipfel des Hügels noch einen Schritt näher. Mit jedem weiteren Herzschlag die Hoffnung lebendig zu halten, führt zum Licht des nächsten Sonnenaufgangs und zum Versprechen eines neuen Tages. Mach weiter." - Joseph M. Marshall III

Heute werde ich die Hoffnung am Leben halten ... Herzschlag für Herzschlag, Atemzug für Atemzug. Ich werde durchhalten und nicht aufgeben. Ich werde die Kontrolle abgeben und zulassen, dass sich meine Heilung in ihrer eigenen Zeitspanne entwickelt. Ich werde geduldig sein, während der Prozess ununterbrochen läuft ...

Was auch immer heute auftauchen mag, ich werde akzeptieren, ohne Widerstand zu leisten, denn Schritt für Schritt, Herzschlag für Herzschlag, Moment für Moment, reguliere ich mich zurück und benutze die Bewältigungswerkzeuge, die gut für mich funktionieren, um für mich zu sorgen.

Egal, was heute passiert, egal, wie herausgefordert oder überwältigt ich mich fühle, ich werde mich daran erinnern, dass die Widerstandsfähigkeit meines Körpers, seine Selbstheilungskräfte und die regenerierende Energie, die in mir strahlt, mächtiger sind als die Schrecken des Entzugs. Ich weiß ohne Zweifel, dass das Versprechen der Genesung eines Tages meine Realität sein wird.

Baylissa

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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Freitag, 28.09.18, 22:14

Hier die Übersetzung eines Artikels auf Baylissas Seite über die Selbstheilungskraft unseres Körpers:

Your Body’s Innate Ability to Heal

Please, always keep in mind how resilient and self-healing the human body is. When in withdrawal it is so easy to forget. This is particularly relevant if your symptoms are cruel and persistent, and if this is making you begin to doubt that you are healing.

I’m sure you have had cuts and bruises that healed without anything being done. Maybe all you did was put a plaster on a cut or some disinfectant on a bruise. It healed itself and in time looked so perfect that you couldn’t see a difference and eventually completely forgot you had an injury there.

This self-healing process is not limited to cuts and bruises. It applies to the reversible damaged done by the drug you were taking (or are tapering off). All you need to do is be patient and allow the time required for your nervous system to heal – for those receptors to be up-regulated. While you wait, use this awareness to help allay your fears. Trust that your body’s innate ability to heal is more powerful than even the worst withdrawal symptoms.

Believe that you are indeed healing and that no matter how unwell you may be feeling at this time, the withdrawal nightmare is going to end and recovery will be your outcome.

So, for now, take a deep breath… exhale… and remember the mantra: This, too, shall pass. This, too, shall pass. This, too, shall pass.


Übersetzung:
Die angeborene Fähigkeit deines Körper zu heilen

Bitte denke immer daran, wie belastbar und selbstheilend der menschliche Körper ist. Im Entzug ist das so leicht zu vergessen. Dies ist besonders relevant, wenn deine Symptome grausam und hartnäckig sind und wenn du dadurch anfängst zu bezweifeln, dass du heilst.

Ich bin sicher, dass du schon Schnitte und blaue Flecken hattest, die heilten, ohne dass irgendetwas getan wurde. Vielleicht hast du nur ein Pflaster oder ein Desinfektionsmittel auf den Schnitt oder Bluterguss gegeben. Es heilte von selbst und sah mit der Zeit wieder so perfekt aus, dass man keinen Unterschied mehr sehen konnte und schließlich völlig vergaß, dass man sich dort verletzt hatte.

Dieser Selbstheilungsprozess ist nicht auf Schnitte und Prellungen beschränkt. Er gilt für den reversiblen Schaden, der durch das Medikament verursacht wurde, das du eingenommen hast (oder das du absetzt). Alles, was du tun musst, ist geduldig zu sein und die Zeit zu akzeptieren, die dein Nervensystem benötigt, um zu heilen - damit diese Rezeptoren wieder hochreguliert werden. Während du wartest, nutze dieses Bewusstsein, um deine Ängste zu zerstreuen. Vertraue darauf, dass die angeborene Fähigkeit deines Körpers zu heilen stärker ist als selbst die schlimmsten Entzugssymptome.

Glaube, dass du tatsächlich heilst und dass, egal wie unwohl du dich gerade fühlst, der Entzugs-Albtraum ein Ende haben und die Genesung dein Ergebnis sein wird.

Also nimm nun einen tiefen Atemzug ... atme aus ... und erinnere dich an das Mantra: Auch dies wird vorübergehen. Auch dies wird vorübergehen. Auch dies wird vorübergehen.

https://baylissa.com/bodys-innate-ability-heal/
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Samstag, 29.09.18, 12:03

Ein weiterer Blogartikel von Baylissa:

The other side

When people who have recovered write to me, they always say how content they are, how grateful they feel and how even the simplest things bring them joy. They also say that having been able to cope with withdrawal has made them profoundly appreciate how strong and courageous they are and that they can’t imagine anything in life ever having the ability to affect them as much as withdrawal did. Nothing will ever faze them. This has also been my experience.

I know it may be near-impossible for you to see any good coming out of your situation at this time, but one day you will feel differently. I don’t know what your gifts will be, but I do believe there will be some. I know that today, all you may be thinking about is coping with the symptoms and getting through the day, but this will change as you continue to heal. Remember, these symptoms are going to go one day, and go for good. You will be delighted that you have recovered, and you will say the same as those who made it to the other side.

I’ve always said I wouldn’t swap anything for the feelings of gratitude and the “preciousness” of life which I now enjoy. No matter how intense things are for you today, please trust that your time is coming. You will be able to sit back, reflect and smile gently to yourself when you think of all you have overcome and how strong you truly are.

While you wait, please never lose sight of the fact that everything that is happening now is leading you to recovery. All you have to do is hold on, allow the process to unfold, and take good care of yourself in the meantime. You are going to make it to the other side.

Sending healing thoughts and wishes,
Baylissa


Übersetzung:

Die andere Seite

Wenn Leute mir schreiben, die wieder genesen sind, sagen sie immer, wie glücklich, zufrieden und dankbar sie sind und wie selbst die einfachsten Dinge ihnen Freude bereiten. Sie sagen auch, dass sie, nachdem sie in der Lage waren, mit dem Entzug fertig zu werden, tief schätzen, wie stark und mutig sie sind und dass sie sich nichts im Leben vorstellen können, das ihnen noch mal so zusetzen könnte wie der Entzug. Nichts wird sie jemals entmutigen. Das war auch meine Erfahrung.

Ich weiß, dass es für dich fast unmöglich sein kann, im Moment etwas Gutes an deiner Situation zu sehen, aber eines Tages wirst du das anders sehen. Ich weiß nicht, was deine Geschenke sein werden, aber ich glaube, dass du welche bekommen wirst. Ich weiß, dass du heute nur daran denkst, mit den Symptomen fertig zu werden und den Tag zu überstehen, aber das wird sich ändern, wenn du weiter heilst. Denke daran, diese Symptome werden eines Tages verschwinden und zwar für immer. Du wirst dich freuen, dass du gesund geworden bist, und du wirst dasselbe sagen wie diejenigen, die es auf die andere Seite geschafft haben.

Ich habe immer gesagt, ich würde nichts eintauschen wollen gegen die Gefühle der Dankbarkeit und der "Kostbarkeit" des Lebens, die ich jetzt genieße. Egal, wie intensiv die Dinge für dich heute sind, bitte vertraue darauf, dass deine Zeit kommen wird. Du wirst dich dann zurücklehnen, nachdenken und dir sanft zulächeln, wenn du an alles denkst, was du überwunden hast und wie stark du wirklich bist.

Während du wartest, verliere bitte niemals die Tatsache aus den Augen, dass alles, was jetzt passiert, dich zur Genesung führt. Alles, was du tun musst, ist daran festzuhalten, den Prozess sich entfalten zu lassen und dich in der Zwischenzeit gut um dich selbst zu kümmern. Du wirst es auf die andere Seite schaffen.

Ich sende heilsame Gedanken und Wünsche,
Baylissa

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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Sonntag, 30.09.18, 22:48

Sonntags-Ermutigungsnachricht von Baylissa vom 30. September 2018:

As you navigate your way and take care of yourself, please choose what you accept as your truth. Don’t rely on validation from anyone but yourself. Try not to get flustered if friends or family members allude to their being something else wrong or that what you are experiencing is due to the return of an ‘underlying condition’. Be careful with the opinions and subjective advice of others online and think carefully before you act on suggestions from people who may not fully understand the process.

Remind yourself that what is happening is not coincidental and that thousands of people are experiencing symptoms similar to yours, that emerged at the time of coming off the drug (or while in tolerance). Remember this always. Allow any existing rumination and thoughts. Don’t resist or struggle against them but just don’t believe them.

Remember, this is a healing process that leads to your recovery. Know that you will cope with whatever the day brings. You always find the strength and just like you got through yesterday, you will make it through today too. Validate your feelings and find ways to soothe and care for yourself. Continue to be strong, patient and accepting and wait it out. This is all you need to do. You can and will heal.

Baylissa



Übersetzung
Während du deinen Weg gehst und auf dich selbst aufpasst, bitte wähle gut, was du als deine Wahrheit akzeptierst. Verlasse dich nicht auf die Bestätigung von jemand anderem als dir selbst. Versuche, dich nicht verwirren zu lassen, wenn Freunde oder Familienmitglieder darauf anspielen, dass ihrer Meinung nach etwas anderes nicht in Ordnung ist oder dass das, was du erlebst, auf die Rückkehr einer "zugrunde liegenden Erkrankung" zurückzuführen ist. Sei vorsichtig mit den Meinungen und subjektiven Ratschlägen anderer online und denke sorgfältig nach, bevor du auf Vorschläge von Leuten reagierst, die den Prozess möglicherweise nicht vollständig verstehen.

Erinnere dich daran, dass das, was passiert, kein Zufall ist und dass Tausende von Menschen ähnliche Symptome haben wie du, die genau zum Zeitpunkt des Weglassens oder Reduzierens des Medikaments (oder während der Toleranz) aufgetaucht sind. Halte dir das immer vor Augen. Erlaube den vorhandenen Grübeleien und Gedanken, da zu sein. Leiste keinen Widerstand und kämpfe nicht gegen sie, aber glaube ihnen einfach nicht.

Denke daran, dies ist ein Heilungsprozess, der zu deiner Genesung führt. Du wirst mit allem fertig, was auch immer der Tag bringt. Du findest immer die Kraft, und genau wie du den Tag gestern geschafft hast, wirst du es auch heute schaffen. Prüfe deine Gefühle und finde Wege, dich zu beruhigen und für dich zu sorgen. Sei weiterhin stark, geduldig und akzeptierend und warte ab. Das ist alles, was du tun musst. Du kannst und du wirst heilen.

Baylissa

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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von Lucifer » Freitag, 05.10.18, 23:38

Danke für diese wunderbaren Texte!
Es ist genau das was ich gebraucht habe.
Danke Lena für die Übersetzung
& Murmeline
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von Lucifer » Sonntag, 07.10.18, 13:59

Hi Leute, ich nehme 'mal Lena die Aufgabe ab und übersetze für euch. Sorry Lena, dass ich ungefragt mitmische. Diese Aufmunterungs-Nachrichten tun mir einfach gut. Ich hoffe du verzeihst mir.

Sonntags-Ermutigungsnachricht von Baylissa vom 07. Oktober 2018:

I know many of you get triggered by things you read on the Internet, things I say to you on the phone or in webinars and Q and As, etc. This is normal and when or if it happens, it is important that you do not blame yourself or the story or person you interacted with. Remind yourself that it is normal to be triggered, accept that it is happening and then regain the perspective that what happens to another person will not happen to you.

So, today, if you get triggered by a story and your withdrawal brain tells you that yours is going to be similar and last as long or even longer, please remember that voice lies. Your symptoms and the way things are unfolding are just what your nervous system needs in order to heal. Even if it’s taking what feels like forever and you can’t see your way out, the healing is taking place.

Everyone heals. Even the most bizarre and cruel symptoms will relent. Over the years I have seen people who were polydrugged, given ECT, cold-turkeyed – no matter what the person’s history was, the healing took place and they made it to recovery. It will be the same for you. Please don’t give up. Keep holding on. Your recovery is on its way. It’s just a matter of time.

Baylissa


Übersetzung:
Ich weiss dass viele von euch getriggert werden von den Dingen, die ihr im Internet lest, den Dingen die ich am Telefon sage oder in den Webinaren und den Fragen und Antworten etc. Das ist normal und wenn es passiert oder falls es passiert, ist es wichtig, dass du dich nicht selbst oder die Geschichte oder die Person mit der du interagierst dafür verantwortlich machst. Erinnere dich selbst daran, dass es normal ist getriggert zu werden. Akzeptiere dass es passiert und nimm wieder die Perspektive ein, dass das was jemand anderem passiert, dir nicht passieren wird.

Falls du also heute von einer Geschichte getriggert wirst und dir dein "Entzugs-Verstand" sagt, dass deine Geschichte ähnlich sein wird und genau so lange dauern wird oder sogar noch länger dauern wird, dann bitte erinnere dich: diese Stimme lügt. Deine Symptome und die Art wie die Dinge sich entwickeln sind genau das, was dein Nervensystem braucht um geheilt zu werden. Selbst wenn es sich so anfühlt als würde es eine Ewigkeit dauern und du keinen Ausweg siehst, die Heilung findet statt.

Jeder heilt. Selbst die merkwürdigsten und und grausamsten Symptome werden nachgeben. Über die Jahre habe ich Leute gesehen, die mehrfach-mediziniert wurden, die ECT-Therapien unterzogen wurden, Kaltentzüge hatten - egal was die Geschichte des Menschen war, die Heilung hat stattgefunden und sie haben es geschafft zu regenerieren. Es wird dasselbe für dich sein. Bitte gib nicht auf. Halte weiter aus. Deine Regeneration ist auf dem Weg. Es ist nur eine Frage der Zeit.

Baylissa
https://baylissa.com/encouragement/(Übersetzt von Lucifer)

Liebe Grüße
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Sonntag, 07.10.18, 17:27

Hey Lucifer,

das is ja cool, dass wir da jetzt alle zusammenhelfen!! :)
Und ja, mir tun diese Nachrichten auch soo gut.
Danke fürs Übersetzen!!

LG Lena
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Donnerstag, 18.10.18, 0:48

Sonntags-Ermutigungsnachricht von Baylissa vom 14. Oktober 2018:

You build inner strength through embracing the totality of your experience, both the delightful parts and the difficult parts. Embracing the totality of your experience is one definition of having loving-kindness for yourself. Loving-kindness for yourself does not mean making sure you’re feeling good all the time… trying to set up your life so that you’re comfortable every moment. Rather, it means setting up your life so that you have time for meditation and self-reflection, for kind-hearted, compassionate self-honesty. – Pema Chodron

This quote resonates profoundly for me. I know that in withdrawal, being able to meditate and reflect can be limited by cognitive impairment and other troubling symptoms but embracing the difficult parts of an experience truly is the way to build inner strength.

This acceptance… this embracing the totality of an experience, is a recurring underlying theme when exploring the concept of inner strength, especially as it applies to withdrawal. There is power and liberation in acceptance. May acceptance find its way into your heart today (if it hasn’t already) and may it bring you peace.

Sending healing thoughts and wishes,

Baylissa



Übersetzung
Du baust innere Stärke auf, indem du die Gesamtheit deiner Erfahrungen annimmst, sowohl die wunderbaren Teile als auch die schwierigen Teile. Die Gesamtheit deiner Erfahrungen anzunehmen ist eine der Definitionen von liebevoller Güte dir selbst gegenüber. Liebevolle Güte dir selbst gegenüber bedeutet nicht, dass du dich immer gut fühlst ... dass du versuchst, dein Leben so zu gestalten, dass es dir jeden Moment gut geht. Vielmehr bedeutet es, dein Leben so zu gestalten, dass du Zeit für Meditation und Selbstreflexion hast, für gutherzige, mitfühlende Selbst-Ehrlichkeit. - Pema Chodron (buddhistische Nonne und Schriftstellerin)

Dieses Zitat berührt mich tief. Ich weiß, dass das Meditieren und Reflektieren im Entzug durch kognitive Beeinträchtigung und andere beunruhigende Symptome eingeschränkt sein kann, aber die schwierigen Teile einer Erfahrung anzunehmen ist wirklich der Weg, innere Stärke aufzubauen.

Diese Akzeptanz ... dieses Annehmen der Gesamtheit einer Erfahrung, ist ein wiederkehrendes Grundthema, wenn es um das Konzept der inneren Stärke geht, besonders, wenn es den Entzug betrifft. Akzeptanz bringt Kraft und Befreiung. Möge die Akzeptanz heute (wenn das nicht schon passiert ist) ihren Weg in dein Herz finden und möge das dir Frieden bringen.

Ich sende heilsame Gedanken und Wünsche,
Baylissa


https://baylissa.com/encouragement/ (übersetzt von LenaLena)


--- Man merkt klar, dass Baylissa den Entzugshorror selber durchgemacht hat und dass sie durch diese Erfahrung unendlich viel gewachsen und stärker geworden ist! :) Es lohnt sich, das zum Vorbild zu nehmen.
LG Lena
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Freitag, 19.10.18, 14:09

Aus Baylissas Blog auf ihrer Homepage - kleine Erinnerung im Entzug:

Gentle Reminder

I know I say this a lot but it is oh so important, I hope you don’t mind me “nagging” you about it again. I am just asking you to please remember that the best approach to withdrawal is to recognize that no matter how much you resist and struggle against the process, nothing will change other than that there will be a possible increase in your stress levels and resulting intensification of some symptoms. It makes sense to not resist the symptoms and to accept them as a necessary path to and part of your recovery journey.

You must keep reminding yourself that what is happening is normal and that like the many people before you, the symptoms will eventually disappear and you will recover. It just does not make sense to be constantly struggling against what is happening (your nervous system healing). It is unrealistic and it compounds matters, causing immense stress, which in turn can make the symptoms even more intense.

Accepting the presence of the symptoms doesn’t necessarily mean you are in a zen-like state, smiling happily and affirming that you are healing! It just means that you have realized there is nothing you can do but wait for the healing to be completed. And that no amount of resistance will change the fact that this is a “time” issue and that patience is key.

So, keep holding on… keep going… and be as accepting and as patient as you can be. One day this nightmare will be over and you will be able to move on. Keep ploughing ahead.

With healing thoughts and wishes,
Baylissa


Übersetzung:

Kleine Erinnerung

Ich weiß, dass ich das oft sage, aber es ist so wichtig. Ich hoffe, es macht dir nichts aus, wenn ich wieder darauf "herumkaue". Ich bitte dich nur, dich daran zu erinnern, dass der beste Weg im Entzug darin besteht, zu erkennen, dass, egal wie sehr du Widerstand leistest und gegen den Prozess ankämpfst, sich nichts ändern wird, außer dass es zu einer Erhöhung deines Stresslevels und somit einer Intensivierung deiner Symptome kommen wird. Es macht Sinn, sich nicht gegen die Symptome zu wehren und sie als notwendigen Weg und Teil deiner Genesungsreise zu akzeptieren.

Du musst dich immer wieder daran erinnern, dass das, was passiert, normal ist und dass die Symptome wie bei den vielen anderen Personen vor dir verschwinden werden und du dich erholen wirst. Es macht einfach keinen Sinn, ständig gegen das zu kämpfen, was passiert (dein Nervensystem heilt). Es ist unrealistisch und es verschlimmert die Angelegenheit und verursacht immensen Stress, was wiederum die Symptome noch intensiver machen kann.

Das Vorhandensein der Symptome zu akzeptieren bedeutet nicht notwendigerweise, dass du in einem zen-ähnlichen Zustand bist, glücklich lächelst und erklärst, dass du heilst! Es bedeutet nur, dass du erkannt hast, dass du nichts anderes tun kannst, als darauf zu warten, dass die Heilung abgeschlossen ist. Und dass kein Berg an Widerstand die Tatsache ändert, dass dies ein "Zeitproblem" ist und dass Geduld der Schlüssel ist.

Also, mach weiter ... mach weiter ... aktzeptiere, so gut du kannst und sei so geduldig, wie du sein kannst. Eines Tages wird dieser Albtraum vorbei sein und du wirst weitermachen können. Geh weiter voran.

Mit heilenden Gedanken und Wünschen,
Baylissa

https://baylissa.com/gentle-reminder/ (übersetzt von LenaLena)
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Sonntag, 21.10.18, 17:50

Sonntags-Ermutigungsnachricht von Baylissa vom 21. Oktober 2018:

Deep grief sometimes is almost like a specific location, a coordinate on a map of time. When you are standing in that forest of sorrow, you cannot imagine that you could ever find your way to a better place. But if someone can assure you that they themselves have stood in that same place, and now have moved on, sometimes this will bring hope. – Elizabeth Gilbert

There are many who have stood where you are standing now. They, too, wondered if the nightmare of withdrawal would ever end. They had doubts and many days of torture. They healed and you will too.

Recently, I have been receiving more good news from friends who are improving or who feel completely healed. If you can’t imagine yourself ever getting better, just think of them and see if this will make you more hopeful.

In the meantime, while you wait, keep hope close to your heart and let this hope be ignited by the reality that just like those before you, withdrawal will one day end. Contrary to what the withdrawal voice may be telling you, we all do heal.

Sending healing thoughts and wishes,

Baylissa



Übersetzung
Tiefe Trauer ist manchmal fast wie ein bestimmter Ort, eine Koordinate auf der Landkarte der Zeit. Wenn du in diesem Wald der Trauer stehst, kannst du dir nicht vorstellen, dass du jemals deinen Weg zu einem besseren Ort findest. Aber wenn andere dir versichern können, dass sie selbst am selben Ort gestanden haben und jetzt weitergezogen sind, wird dies manchmal Hoffnung bringen. - Elizabeth Gilbert

Es gibt viele, die dort gestanden haben, wo du jetzt stehst. Sie fragten sich auch, ob der Albtraum des Entzugs jemals enden würde. Sie hatten Zweifel und viele Tage der Qual. Sie heilten und du wirst es auch tun.

Vor kurzem habe ich wieder einmal gute Nachrichten von Freunden erhalten, denen es besser geht oder die sich vollständig geheilt fühlen. Wenn du dir nicht vorstellen kannst, dass es dir jemals besser gehen wird, dann denke einfach an sie und sieh, ob dich das hoffnungsvoller macht.

In der Zwischenzeit, während du wartest, halte die Hoffnung nahe an deinem Herzen und entfache diese Hoffnung durch den Fakt, dass genau wie bei denen vor dir der Entzug eines Tages enden wird. Im Gegensatz zu dem, was die Entzugsstimme dir sagt, heilen wir alle.

Ich sende heilsame Gedanken und Wünsche,
Baylissa


https://baylissa.com/encouragement/ (übersetzt von LenaLena)

(Elizabeth Gilbert ist die Autorin von Eat, pray, love)
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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von Sunyata » Mittwoch, 24.10.18, 12:06

Liebe Lena,

Vielen Dank fürs übersetzen dieser Texte!!
Sie berühren mich sehr, ich muss jedesmal weinen wenn ich sie lese..

Baylissa ist ein Engel!

Liebe Grüße Mike
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2003 - 2007 Paroxetin 20mg

2007 - 06/2016 Venlafaxin 150mg
In dieser Zeit ab und zu bei Bedarf Zopiclon 7,5mg (meist eine halbe Tablette)

07/2016 - 07/2017 Ausschleichen Venlafaxin - über 75 und 37,5mg jeweils immer die Hälfte alle 4 Wochen

ab ca. 37,5mg verstärkte Depressionen und Ängste

seit 07/2017 auf Null, allerdings gravierende Entzugssymptome und das Gefühl, daß es eher schlimmer statt besser wird... :frust:

- schwere anhaltende Depressionen und Ängste
- kann keine positiven Gefühle empfinden wie zb. Freude
- sehr wenig Energie, sehr schnell erschöpft
- starke Hochsensibilität, va. Licht und Geräusche
- Sprunggelenksverletzung/ Knorpel heilt nicht

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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Sonntag, 28.10.18, 15:14

Sonntags-Ermutigungsnachricht von Baylissa vom 28. Oktober 2018:

I know sometimes I sound like a stuck record and what I write is repetitive. But I do this to invalidate the withdrawal voice that lies so convincingly. Every day it says things that aren’t true. “Maybe I will be the person who does not heal.” “I am getting worse, not better.” “I won’t make it.” “None of my friends are healing.” “Maybe I am permanently damaged.” “My body can’t survive this stress.”

So this is why I repeatedly say to you: “You are not going to be that one person who does not heal.” “You are getting better, not worse. Recovery is a time issue and time is passing. With each new day, you are one day closer to the end of withdrawal.” “You WILL make it. You have the strength to do this and you will.” “Your friends, too, are healing. There may be nothing dramatic yet, but even if they are a bit ahead of you, or maybe just after you (in the context of time off the drug), you will all heal. It’s just taking longer than anticipated, but they will recover and so will you.” “You are not permanently damaged. Think “neuroplasticity”…. Plus it’s way too soon to even consider such a thing. Focus on recovery, because that is where you are headed.” “Yes, your body can handle the stress and it will. Your resilience is part of what is keeping you going. You are strong enough. You will survive this.”

Everything stated above is true. You don’t even need to believe it to heal. The reality is that withdrawal is temporary and recovery is the outcome. Keep going… Keep going… Keep going. You can and you WILL make it.

Sending healing thoughts and wishes,

Baylissa



Übersetzung
Ich weiß, manchmal höre ich mich wie eine hängengebliebene Platte an und was ich schreibe, wiederholt sich. Aber ich tue dies, um die Entzugsstimme zu entkräften, die so überzeugend lügt. Jeden Tag sagt sie Dinge, die nicht wahr sind. "Vielleicht werde ich die Person sein, die nicht heilt." "Es geht mir immer schlechter, nicht besser." "Ich werde es nicht schaffen." "Keiner meiner Freunde heilt." "Vielleicht bin ich dauerhaft geschädigt." Mein Körper kann diesen Stress nicht überleben."

Deshalb sage ich wiederholt zu dir: "Du wirst nicht die eine Person sein, die nicht heilt." "Es wird dir besser gehen, nicht schlechter. Die Genesung ist ein Zeitproblem und die Zeit vergeht. Mit jedem neuen Tag bist du einen Tag näher am Ende des Entzugs." "Du WIRST es schaffen. Du hast die Kraft, das zu tun, und das wirst du." "Auch deine Freunde heilen. Es mag noch keine dramatischen Änderungen geben, aber selbst wenn sie ein bisschen vor dir sind, oder vielleicht kurz nach dir (im Zusammenhang mit der Zeit, die seit dem Absetzen der Droge vergangen ist), werdet ihr alle heilen. Es dauert nur länger als erwartet, aber sie werden sich erholen und du auch." "Du bist nicht dauerhaft geschädigt. Denken an die "Neuroplastizität" .... Außerdem ist es viel zu früh, um so etwas überhaupt in Betracht zu ziehen. Konzentriere dich auf die Genesung, denn das ist dein Weg." "Ja, dein Körper kann mit dem Stress umgehen und er wird es auch tun. Deine Belastbarkeit ist Teil dessen, was dich am Leben hält. Du bist stark genug. Du wirst das überleben. "

Alles oben Gesagte ist wahr. Du brauchst es nicht einmal zu glauben, um zu heilen. Die Realität ist, dass der Entzug vorübergehend und die Genesung das Ergebnis ist. Mach weiter ... Mach weiter ... Mach weiter. Du kannst und du WIRST es schaffen.

Heilsame Gedanken und Wünsche,

Baylissa


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Re: Baylissas Perspektive auf Bewältigung von Entzug

Beitrag von LenaLena » Mittwoch, 07.11.18, 16:32

Sonntags-Ermutigungsnachricht von Baylissa vom 4. November 2018:

It is extremely important to keep pressing on when you want to do nothing but drop, because you feel so beaten up and exhausted mentally and physically from struggling. I have observed how just doing the everyday things like getting up every morning, healthily distracting and helping others if you can, can keep you going until things get better. And doing these small things every day, making them a priority, and regarding the passing days as times of healing, make the bigger issue of full recovery less all-consuming.

Choosing to stay in the present moment, as much as possible, in terms of your activities and what your mind focuses on really makes a difference in coping and self-care, at this time. You know… the whole ‘taking baby steps’ concept that allows you to manage better by going moment by moment through each day, gently but courageously – what we sometimes refer to as ‘winging it’. You don’t know how you do it, but you do! 🙂

The minute the focus shifts to the future and the magnitude of what is happening – the devastation, analysis of symptoms and other complexities of withdrawal – the ‘what if’ thoughts, the horror stories and resulting heightened anxiety, begin to overwhelm.

So, if you can, let the everyday things (like getting up each morning, doing your breathing exercises, giving yourself gentle, positive reminders that withdrawal is a healing process, interacting with nature if the weather permits, reaching out to someone in need or volunteering, journaling or whatever you can do to pass the time) have your attention, and keep believing that the bigger issue (your recovery) is taking place and that things will come right again. You may not be able to do much, but there must be at least one thing that you can give your attention to.

Gently remind yourself that your nervous system is healing and will eventually function efficiently again. For now, attend to the little everyday things and make them the big things. Know that it’s only a matter of time before you begin to see improvements. Trust that you will feel better. You will resume normal activities. This nightmare will end. And life will have new meaning with every day being precious and one of gratitude.

Sending healing thoughts and wishes,

Baylissa



Übersetzung
Es ist äußerst wichtig, durchzuhalten, wenn du nichts anderes tun willst, als aufzugeben, weil du dich geistig und körperlich so erschöpft und erschlagen vom Kämpfen fühlst.
Ich habe beobachtet, dass die alltäglichen Dinge - also jeden Morgen aufzustehen, gesunde Ablenkung und anderen zu helfen, wenn du kannst - dich durch den Tag tragen, bis es dir besser geht. Wenn du diese kleinen Dinge jeden Tag tust, sie zu einer Priorität machst, und die verstrichenen Tage als Zeiten der Heilung ansiehst, macht das die Frage nach der vollständigen Genesung weniger anstrengend.

Entscheide dich, im gegenwärtigen Moment zu verweilen, so oft wie möglich, in Bezug auf deine Aktivitäten und auf das, worauf sich dein Verstand konzentriert. Dies macht tatsächlich einen Unterschied bei der Bewältigung und Selbstfürsorge im Entzug aus. Du weißt ja… dieses gesamte Konzept der „Baby-Schritte“, das es dir ermöglicht, besser zurechtzukommen, indem von Moment zu Moment durch den Tag gehst, sanft, aber mutig - wir bezeichnen es manchmal als "beflügelt sein".
Du weißt nicht, wie du es machst, aber du machst es! 🙂

In der Minute, in der sich der Fokus auf die Zukunft und das Ausmaß des Geschehens verlagert - die Zerstörung, die Analyse der Symptome und andere Komplexitäten des Entzugs, die Was-wäre-wenn-Gedanken, die Horrorgeschichten und die daraus resultierende gestiegene Angst - beginnt uns alles zu überwältigen.

Wenn du kannst, gib den alltäglichen Dingen (wie jeden Morgen aufstehen, deine Atemübungen machen, sich sanft und positiv daran erinnern, dass Entzug ein Heilungsprozess ist, in die Natur gehen, wenn es das Wetter erlaubt, jemandem in Not helfen oder Freiwilligenarbeit, Tagebuch schreiben, lesen oder was auch immer du tun kannst, um dir die Zeit zu vertreiben) deine Aufmerksamkeit, und glaube immer, dass die größere Angelegenheit (die Heilung) stattfindet und die Dinge wieder in Ordnung kommen werden. Du kannst möglicherweise nicht viel tun, aber es muss mindestens eine Sache geben, auf die du deine Aufmerksamkeit richten kannst.

Erinnere dich sanft daran, dass dein Nervensystem heilt und letztendlich wieder effizient funktioniert. Kümmere dich zunächst um die kleinen Dinge des Alltags und mache sie zu den großen Dingen. Behalte im Kopf, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis du Fortschritte an deinem Zustand erkennst. Vertraue darauf, dass du dich besser fühlen wirst. Du wirst deine normalen Aktivitäten wieder aufnehmen. Dieser Albtraum wird ein Ende haben. Und das Leben wird eine neue Bedeutung haben, da jeder Tag kostbar und ein Grund für Dankbarkeit ist.

Heilsame Gedanken und Wünsche,

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