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Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von padma » Donnerstag, 01.03.18, 18:35

von Hallowas:


Ich war gestern zu vierten Mal in der Augenklinik und habe mich nochmal durchchecken lassen und mein Problem & die Dringlichkeit geschildert. Nach einer ERG Untersuchung & nach dem auch sonst alles völlig in Ordnung war & ich 100 mal mein Problem geschildert habe bin ich bei einem Arzt gelandet der endlich ein bisschen ein Lichtblick war...

Ich glaube ich habe fast eine halbe Stunde mit ihm gesprochen. Er meinte bloß dass es mein spezifisches Augenproblem d.h. das Fokussieren & weniger werden dessen was ich mit den Augen fokussiere eine Wahrnehmunggstörung verursacht durch die Antidepressiva ist... selbst wenn es 5 Monate oder sonst wann her ist.

Der Arzt hatte schon ettliche Fälle wie mich dort, erklärte er & hat oft nur die selben Beobachtungen gemacht. Organisch & neurologisch alles in Ordnung... aber teils sehr bizarre, unerklärliche Sehstörungen, können durch Psychopharmaka verursacht werden.

Da er sehr viele Leute direkt von der Psychiatrie ins Sprechzimmer bekommt kann er das bestätigen dass es wohl eine Wahrnehmungsstörung ist da Rezeptoren/Weiterleitung/Verarbeitung im Hirn verändert worden sind.

Er hat mich sehr ernst genommen und hat mich nicht nach Diagnosen usw. gefragt... ich habe ihm nur geschildert ich hatte eine Schlafstörung und er konnte mein Problem völlig nachvollziehen da seine Frau auch Probleme bekommen hat welche nach Medikamenten 100 mal schlimmer geworden sind & das dann die Sinne einfach quasi komplett verzerrt werden können.

Ich hab ihm geschildert wie enorm belastend, einschränkend und bizarr ich die Sehstörungen finde und er konnte mir das nur bestätigen und hatte vollständiges Verständnis dafür dass das wohl ganz normal scheint und er das schon öfters gehört hat.

Er versicherte mir auch das man neurologisch wohl auch nichts finden wird weil es ein Wahrnehmungsproblem ist.... d.h. MRT/EEG wird normal sein... naja.. ich hab ihm auch gesagt dass ich im Dezember ein MRT hatte welches... normal war...
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Linus2015 » Samstag, 03.03.18, 12:44

Hallo Never,
bei mir ist das Visual Snow Syndrom nach zwei Tagen nach Start der Eindosierung von Maprotilin 50 mg aufgetreten und seitdem ziemlich stabil schlecht. Ich habe an zwei Studien des Kings College in London / LMU München teilgenommen. Ich habe einige NEM ausprobiert aber geholfen hat das nicht.
Etwas besser fühle ich mich wenn ich auf den Visual Snow Simulator starre.
Gruß Linus

[quaote=Neverthelessw11 post_id=229250 time=1517608085 user_id=14552]
Das Gefühl ist ein "Kopfsymptom", beschränkt sich also auf eine Benebelung des Kopfes, während sich der Rest des Körpers normal anfühlt. Der Nebel ist eine Art verschwommene Unschärfe vor Augen. Ich muss mich sehr konzentrieren um diese Unschärfe im Sichtfeldzentrum "ausblenden" zu können. Sprich wenn ich mich konzentriere kann ich diesen Nebel z.B. von meinem Laptop-Display verdrängen und dort scharf wahrnehmen. Dafür vernebelt alles drum herum extrem. Diese massive Unschärfe interpretier ich oft auch als Müdigkeit, da sie meist in Verbindung mit ganz leichter Abdunkelung stehen.
Ihr Lieben, ich habe Neuigkeiten.

Ich bin mir mittlerweile sehr sicher, dass ein Großteil meines Kopfsymtoms von den Augen kommt. Daher möchte ich gerne heute nach Erfahrungen mit "Visual Snow" fragen. Über die Suche habe ich nicht wirklich etwas an Erfahrungsberichten gefunden, leider.

Falls ihr Wissen wollt, was VS ist: http://VisionSimulations.com/visual-sno ... ainsize=10 unter dem Link findet ihr "meine" Sehrstörung. Ihr könnt mit den Reglern auch etwas rumspielen, um Euch ein Bild von den möglichen Ausprägungen zu machen. Mein VS ist offensichtlich nicht so stark, aber es ermüdet mich unfassbar. Ich bin ständig wie benebelt und alles ist schummerig...

Lg Never
[/quote]
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Neverthelessw11 » Samstag, 03.03.18, 15:37

Hay :)

Danke für die Infos. Wie genau bist du an die Studien gekommen? Gab es Erkenntnisse?

LG

Linus2015 hat geschrieben:
Samstag, 03.03.18, 12:44
Hallo Never,
bei mir ist das Visual Snow Syndrom nach zwei Tagen nach Start der Eindosierung von Maprotilin 50 mg aufgetreten und seitdem ziemlich stabil schlecht. Ich habe an zwei Studien des Kings College in London / LMU München teilgenommen. Ich habe einige NEM ausprobiert aber geholfen hat das nicht.
Etwas besser fühle ich mich wenn ich auf den Visual Snow Simulator starre.
Gruß Linus
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Beginn des Absetzens am 24.11.2017 bei 150 mg Seroquel Retardiert
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Linus2015 » Dienstag, 06.03.18, 17:41

Hallo Never,

es gibt mehrere Studien, die vom Kings College in London / LMU in München organisiert werden.
Die Basis Studie besteht aus einer email Abfrage, an der prinzipiell alle teilnehmen können,
die an dem Visual Snow Syndrom leiden:
Informationen findest Du unter http://eyeonvision.org/news/236-update-on-vs-study.html
Lass Dich nicht irritieren, dass dort auf eine MRI Imaging Studie abgehoben wird, dies betrifft nur
Patienten in UK.

Die Untersuchungen sind noch sehr am Anfang, ehe es eine Therapie geben wird,
werden wohl noch Jahre vergehen, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf,
siehe auch das Interview mit Dr. Schankin https://www.jetzt.de/gesundheit/seltene ... isual-snow

Schöne Grüße

Linus
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Neverthelessw11 » Dienstag, 06.03.18, 21:28

Danke Linus,

Ich muss schauen, ob meine beste Freundin die Zeit hat den englischen Text zu übersetzen. Falls Sie die Zeit hat, werde ich auf jeden Fall teilnehmen. Würde gerne an der Studie teilnehmen in der Hoffnung, dass es irgendwann mal eine Behandlung gibt. Oder zumindest erstmal die Krankheit als solche publik gemacht wird. Mein Augenarzt hat mich für verrückt erklärt (F-diagnose halt).

Mir war nicht so bewusst, wie schwer es ist einen Arzt zu finden, der sich etwas auskennt. Als meine Ärztin mir jemanden empfohlen hat, dachte ich die Suche hätte ein Ende. Naja, naiv.

LG Never
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von JJack » Sonntag, 08.04.18, 11:15

Wollte mich nur dazu melden:
Nehme seit 3-4 Wochen garkein AD mehr und habe seit 2 Wochen Probleme mit den Augen.
Alles wirkt irgendwie instabil "wabernd". Wenn ich die Augen auf Text oder Mustern ruhen lasse, wird alles zusammen und auseinander gezogen wie auf einem Gummiband (gefühlt im mm bereich). Es ist schwer zu beschreiben. Es ist einfach Bewegung da, die nicht da sein sollte.
Dazu sind die Augen sehr schnell überlastet und die Muskeln gereizt...wobei dass auch durch meine ganze Selbsttestung kommen mag -.-
Neurologische Tests waren negativ, Augenhintergrund ok...machen noch ein Mrt...mal schauen.
-7 Jahre Venlafaxin (erst 150mg, dann 300mg seit ca 3 Jahren)
-November 2017: Mirtazapin für einen Monat, dann abgesetzt wegen Nebenwirkungen
-Januar/Februar 2018 absetzen von Venlafaxin iA mit Psychiater (pro woche 75mg) und einschleichen von Escitalopram (auf 10 mg) über eine Woche.
-Februar/März 2018: nur Escitalopram 10
-Anfang/Mitte März 2018: Escitalopram beendet wegen Blutdruck/Herzfrequenz, seit dem ohne AD
-Ende April wieder 5mg Escitalopram, nach einer Woche 10 mg
-08.05. wegen Suizidalen Gedanken austausch gegen Duloxetin 30mg

Arianrhod
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Arianrhod » Freitag, 13.04.18, 17:02

Mal zwischen durch eine positive Meldung, um all denen Hoffnung zu geben, die gerade beim Absetzen sind.

Ich war heute beim Augenarzt , und es wurde auch der Innendruck gemessen und in mein Büchlein eingetragen.

2011 nahm ich noch 800 mg Seroquel. Mein Augeninnendruck betrug 20, war also etwas erhöht.

Heute lag er bei beiden Augen bei 16. - Normwert.

Keine Pp sind gut für die Gesundheit :)
https://www.aumedo.de/lexikon/augeninnendruck/

liebe Grüße Arian
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Neverthelessw11 » Dienstag, 08.05.18, 22:37

Guten Abend,

Eine eher allgemein gehaltene Frage, die sich nicht zwangsläufig mit Psychopharmaka beschäftigt:

Hat jemand Erfahrungen zum Zusammenhang zwischen Vitaminen/Mineralstoffen und Sehtstörungen? Hat bei euch ein Mangel Augensymptome ausgelöst? Oder habt ihr so etwas über Dritte mitbekommen?

Hintergrund: Mein Visual Snow scheint auf ein Multimineral-/Vitaminpräparat zumindest leicht zu reagieren. Ich spüre eine kleine Verbesserung. Ich will aber auf keinen Fall so ein Multipräp weiter nehmen und will daher gerne herausfinden, welcher Stoff der Übeltäter ist... an welcher Stellschraube ich drehen sollte.

LG und danke für jeden Tipp, den ihr habt
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Lahmeschnecke » Mittwoch, 18.07.18, 0:38

Ihr Lieben,
ich bin 13 Monate nach 0 und hab wieder massive Augenprobleme. Vor allem beim Auto fahren merke ich wie ich mich anstrengen muss damit meine Augen fokussieren und immer wieder blinzeln. Heute war ich beim Optiker die meinte es gibt sehr viele die AD genommen haben und immer wieder zu ihnen kommen. Bei mir hat sich nichts verändert, Sehkraft 100%. Also kann ich es nur aussitzen. Das nervt mich so! Geht's noch jemanden so?
Liebe Grüße Lahmeschnecke
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Jamie
10 mg Escitalopram 03/2016 bis 03/2017 wegen Erschöpfungsdepression
12.03.17 7,5 mg Escitalopram
09.04.17 5 mg Escitalopram
11.05.17 2,5 mg Escitalopram
12.06.17 0 mg Escitalopram
29.06.17 starke Erschöpfung, starkes schwitzen bei Anstrengung
Seit September neue Arbeit, viele Wellen, wenige Fenster
Hauptsymptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Angst, Schwäche, keine Belastbarkeit, Schlaflosigkeit
Dezember war ein Recht guter Monat im Januar kam wieder der Absturz: Durchschlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit sind die Hauptsymptome
Nach einer Grippe im Mai mit heftiger Erschöpfung geht es langsam wieder besser. Durchschlafen ist nach wie vor schwierig, auch die Ängste sind immer Mal stärker.

Weitere Medikamente: 137 Microgramm L-THYROXIN, (Hashimoto) seit 2010, 400 Microgramm Novopulmon (Koritson wg. Asthma),

Unglaublich
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Unglaublich » Freitag, 10.08.18, 22:23

Hallöchen,
Auch ich habe Probleme mit den Augen. Ich habe seit Dez 17 rechts das 4 Glas und links das 2. Glas. Zudem hat sich die Achsstellung verändert. Links um 50% und rechts um 25%. Brennen und Schleiersehen ist immer noch hin und wieder vorhanden. Fokussieren fällt schwer.
Hatte seit Dez 2017 drei kleine Einblutungspunkte im Re Auge, die im März 18 noch vorhanden waren aber seit Juni nicht mehr da sind.
Laut Augendoc ist alles o.B.

Es ist beruhigend zu wissen, das man nicht allein ist mit dem Problem.
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Jamie
Lieben Gruß
Unglaublich

2007: 60mg Mirtazapin in Klinik angesetzt
2009: nach Rücksprache mit Arzt innerhalb 2 Mon abgesetzt auf
30mg- 15mg-0

Absetztprobleme die ich damals nicht, als solche erkannt habe :evil: :frust:
Kopfschmerzen, Übelkeit, Wattegefühl im Kopf und Beinen, Bauchkrämpfe, Blutdruckprobleme, wie beim Ansetzten von Mirta, Tic´s, Brainzaps, Ängste, Panik.

2012: Psychatrie wegen Depression. Dort wurde Venlafaxin angesetzt. Nach 6 Wochen sofort abgesetzt, wegen Blasenlähmung, Eingestellt auf 150 mg Sertralin morgen und 7,5 mg Mirtazapin abends, wegen Schlafstörung.
Diagnose: PTBS und Depression

Sertralin nach ca 4 Monaten ohne Rücksprache mit Doc eigenmächtig reduziert und und im Sommer 2015 abgesetzt.
Mirta mit 7,5 mg beibehalten, wegen Schlafstörung

29.4. 2017 Mirtazapin 7,5 mg schlagartig abgesetzt (kannte das Forum noch nicht) wegen QT Verlängerung.

die ersten 2-3 Woche nach Absetzen: Augenschwindel, Herzrasen, zu hoher Blutdruck, heftige Oberbauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Brainzaps, Tic´s, Sabbergefühl Mundwinkel.
Im Herbst 2017 kamen Angst und Panik Attacken hinzu.
Seit Dez 2017: Sehstörungen, mittlerweile 3. Brillenglas aber nur re Auge.Punktförmige Einblutung im re Auge, die im März noch vorhanden war(nächste Kontrolle Anfang Juni) ansonsten Augen oB.
Lidzucken beide Augen, Oberbauchschmerzen, Sabbergefühl, Ohrenschmerzen, Muskelkrämpfe und Kieferbeißen ist bis heute noch vorhanden. Zwar nicht mehr tagtäglich aber kommt immer wieder durch.
Rauschen in den Ohren. Rechtes Ohr besonders. Fühlt sich an, wie Wasser im Ohr nach dem Duschen, was dann so vor sich hin gluckkert, weil man es nicht raus kriegt aber Ohren sind okay, kein Wasser drin. Dieses Geräusch macht mich kirre.
Muskelkrämpfe an den unmöglichsten Stellen, der Rücken und Nacken total verspannt.
März 2018: Schmerzen im ISG Gelenk, trotz regelmäßiger Übungen vom Osteopathen.
Seit April 2018: keine Angst und Panikattacken mehr, jedenfalls zur Zeit.
Falls mir noch was einfällt ergänze ich es noch.

Tapira
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Tapira » Samstag, 11.08.18, 16:33

...und noch ein Thread für mich :)

Hallo ihr Lieben,
ich habe während des Absetzens zwar keine Verschlechterung meiner Sicht feststellen können, also dass ich eine Brille bräuchte aaaaber ich habe teilweise diesen Nebel (sehe Rauch, wo keiner ist etc.) und ich kann als Beifahrerin nicht mehr gemütlich auf dem Handy zb im Forum stöbern, da wird mir schwindelig und schlecht-damit hatte ich früher nie ein Problem, hoffentlich gibt sich das nach 0 wieder.

Soweit zu meinen Erfahrungen!
Alles Liebe
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carry
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von carry » Montag, 13.08.18, 21:30

Hallo, ich muss mich leider hier einreihen. Ich habe seit ca. 6 Wochen ganz massive Augenprobleme. Erst waren die Augen dick und entzündet, haben extrem getränt und waren stark verklebt. Nach entsprechender Medikamentengabe ist das verschwunden. Jedoch sehe ich die ganze Zeit stark verschwommen.
Die Nähe geht immer noch ganz gut, die Ferne und der mittlere Bereich ist eine Katastrophe.
Ich sehe alles irgendwie verwaschen...verschwommen....
Ich habe eine Gleitsichtbrille, auf welcher ich nun in der Nähe fast nichts mehr sehe. Am besten funktioniert das Ganze im Nahen noch ohne Brille.
Der Augenarzt bescheinigt mir jedoch 100 % Sehfähigkeit.....

Das schlimmste ist die Ungewissheit, wie lange dieser scheußliche Zustand anhalten wird.
Auf alle Fälle möchte ich mich vom Optiker testen lassen und einen Augenarzt finden, der mein Problem kennt und ernst nimmt.
LG carry
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JamieSeventhWaveUlulu 69
Absetzen des Medikamentes Tranxilium
- zuletzt Einnahme von 30 mg
- Absetzversuch in 5 mg Schritten scheiterte
- daher setze ich in kleinen Schritten ab seit Januar 2012
im unterschiedlichen Abstand, je nach Befinden
- von 30mg auf 16 mg runtergesetzt in der Zeit vom Januar2012 bis 11.06.2012
-seit 12.06.2012 15 mg
-seit 28.06.2012 14 mg
-seit 21.07.2012 13 mg
-seit 20.08.2012 12 mg
-seit 08.09.2012 11 mg
-seit 23.09.2012 10 mg
-seit 14.10.2012 9 mg
-seit 31.10 2012 8 mg
-seit 18.11.2012 7 mg
-seit 10.12.2012 6 mg
- 19.12 2012 zurück auf 7 mg
- 20.12.2012 noch weiter zurück auf 8 mg
- Pause wg. schwerem Infekt
- seit 01.02.2012 7,5 mg
- seit 06.03.2012 zurück auf 8 mg
- seit 11.03.2013 zurück auf 9 mg
- seit 30.03.2013 zurück auf 10 mg
- am 07.04.2013 einmalig 17 mg eingenommen - Ziel: Verbesserung des anhaltend schlechten Befindens
- seit 08.04.2013 weiterhin 10 mg
-seit 20.06.2013 9,5 mg
-seit 05.09.2013 9,0 mg
-seit 09.10.2013 8,5 mg
-seit 06.11.2013 8,0 mg
-seit 11.12.2013 7,5 mg
-seit 15.01.2014 7,0 mg
-seit 19.02.2014 6,5 mg
-seit 02.04.2014 6,0 mg
-seit 14.05.2014 5,5 mg
-seit 28.05.2014 6,0 mg zurück wg. extremen Entzugsbeschwerden (Angst, Panik, Schlaflosigkeit seit 1 Woche, Magen)
-seit 25.06.2014 5,5 mg
-seit 01.07.2014 wieder zurück auf 6,0 mg, da heftigste Entzugserscheinungen
-seit 15.09.2014 5,75 mg
-seit 09.11.2014 5,5 mg
-seit 04.01.2015 5,25 mg
-seit 25.03.2015 5,0 mg
-seit 26.05.2015 4,75 mg
-seit 15.07.2015 4,5 mg
-seit 17.09.2015 4,25 mg
-seit 22.11.2015 4,0 mg
-seit 27.01.2016 3,75 mg
-seit 21.03.2016 3,5 mg
-seit 28.05.2016 3,25 mg
-seit 08.08.2016 3,0 mg
-seit 03.10.2016 2,75 mg
-seit 19.12.2016 2,5 mg
-seit 16.02.2017 2,25 mg
-seit 20.04.2017 2,0 mg
-seit 24.06.2017 1,75 mg
-seit 03.09.2017 1,5 mg
-seit 18.11.2017 1,25 mg
-seit 16.01.2018 1,0 mg.....das letzte mg wird in Angriff genommen......
- seit 20.03.2018 0,75 mg
- seit 22.05.2018 0,5 mg
- seit 14.08.2018 0,25 mg

escargot
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von escargot » Freitag, 14.09.18, 8:06

Hallo zusammen!

Habe durch Zufall jetzt auch den Faden hier gefunden und reihe mich ein:

habe auch brennende, trockene und juckende sowie tränende Augen

seit dem Reduzieren unter 5 mg Olanzapin.

Liebe Grüße
escargot
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Ululu 69Raito
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 1-2 mg Tavor! (selten)

Täglich :
Olanzapin 1 mg, Risperdal 2 mg, Tavor 1 mg
2 X 425 mg Passionsblume
800 mg Magnesium
Vitamin B12

2wöchentlich Globulis
Elaps Corallinus LM1 1 Tr. mit Pipette in Glas Wasser, davon 1 Löffel nur
Phosphorus C12 1 Globuli
....
► Text zeigen
01.09. 1,07 mg Olanzapin, 2 mg R, 1 mg T... Ängste,verschwommenes Sehen bei Stress "Rissschatten",Geräuschkulissen
01.10. 1 mg Olanzapin, 2 mg R, 1 mg T
Unruhe,Angst,Geräuschkulissen

Ululu 69
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 14.09.18, 16:15

Hallo carry,

auch ich trage eine Gleitsichtbrille. 8-)

Vor einigen Wochen habe ich mir eine neue machen lassen, weil mir das Gestell nicht mehr gefiel.
Bei der Messung beim Optiker kam raus, dass meine Kurzsichtigkeit relativ stark zugenommen hat in den letzten zwei Jahren.
Au der einen Seite waren es 0,5 Dioptrie und auf der anderen sogar 1,0 :shock:
Das ist ungewöhnlich in meinem Alter, normalerweise verschlechtert sich nur noch die Nahsicht.
Die ist allerdings gleich geblieben, in der Nähe geht alles noch ganz gut ohne Brille.
Ich sehe auf jeden Fall einen Zusammenhang mit den Medikamenten. Vor der Einnahme hatte sich jahrelang nichts verändert.
Was ich merke ist, dass das Umschalten von nah auf fern sehr lange dauert und die Augen reagieren mit brennen und Tränen, wenn ich zum Beispiel lange auf dem Handy lese.

Ich entspanne die Augen manchmal, indem ich bei geöffneten Augen die Augenhöhlen mit den Händen abdecke.
Dabei öffnen sich die Pupillen und die Augenmuskeln entspannen.

LG Ute
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Schwimmerin » Dienstag, 09.10.18, 9:29

Hallo zusammen :)

Danke fiebie für deine erfahrungsberichte nach 0 - das macht zumindest hoffnung :)

Ich hab auch augenprobleme seit der Beginn an von mirtazapin - schlechtes, verschwommenes sehen..

Seit ich nun in niedrigdosisbereich komme, hab ich besonders 2 wochen nach abdosieren starke probleme mit entz. Augen - trockenen augen und auch die nase läuft - fühle mich dann wie eine hochallergikerin, ...wenn dann noch stress dazu kommt, wirds arg schlimmer und dann kommt noch starkes kopfrauschen dazu :vomit:

Ich vermute deshalb dass es bei mir evl. was mit histamin zu tun hat da das problem in der 3. & 4. Woche weniger wird...

Wenn meine augen entzündet sind nehm ich 3 x tägl. Tropfen mit hyaluronsöure drin - spendet feuchtigkeit und es hilft wirklich gut.

Auch wenn es hart ist diese probleme noch weitere jahre zu haben bin ich froh dass noch hoffnung besteht und es igwann besser werden wird :roll:

Ich mach mal ein versuch mit vit a - soll ja gut für die augen sein & das vertrag ich gut..

Liebe Grüsse und viel Kraft :fly:
Petra
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Huhu90 » Samstag, 13.10.18, 13:23

Hallo zusammen, :party2:

ich habe auch extreme Augenprobleme!

Vor 9 Jahren Doxepin jeden Abend in einer Höhe von 37,5 mg genommen mittlerweile wieder dabei das ganze auszuschleichen, ab Mai 2018 wurde beim Augenarzt entdeckt das beide Sehnerven angeschwollen sind, das war nachdem ich die Dosis von 17,5 mg auf 15 mg reduziert habe. Hat hier jemand Erfahrung damit oder auch Probleme mit dem Sehnerv?

Liebe Grüße
Seit 08.04.2009 - angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund Angst und Panikattacken und Schlafstörungen.
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in vorm von Flackern und blitzen und visuel Snow. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg. Was ich die ganze Zeit seit den 9 Jahren habe ist ein pulsierenden Tinnitus besonders rechts und extreme Blutdruckschwankungen und besonders Abends wenn ich im Bett liege habe ich ein Druck im Kopf, die Blutdruckschwankungen sind vom sitzen zum stehen oder anders rum, dann wird mir leicht schwindelig und ich bekomme schlechter Luft. Außerdem vermehrte Angst und Panik mit extremen Schweißausbrüchen durch durch die Probleme mit den Augen.

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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 13.10.18, 17:40

Hallo Huhu,

Ich hatte vor vielen Jahren mal eine Sehnervenentzündung.
Wie äußern sich deine Beschwerden und wie hat dein Augenarzt das diagnostiziert?
Er kann den hinter den Augen liegenden Sehnerv ja gar nicht sehen.
:?
LG Ute
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Huhu90
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Huhu90 » Samstag, 13.10.18, 18:42

Hallo Ute,

Danke für deine Mitteilung!

Der Augenarzt hat mittels Spiegelung des Augenhintergrundes festgestellt, das beide Papillen leicht randunscharf sind. Ich habe 3 Gesichtsfelduntersuchungen gemacht aber alles ok. Kann sehr scharf sehen nur das es ab und zu Blitz oder flimmert wenn ich aufstehe zum Beispiel, weil ich einen zu niedrigen Blutdruck habe merke ich es dann besonders wenn ich vom liegen zum Beispiel langsam aufstehe.

Außerdem sehe ich auf weißen Flechen oder am Himmel diese tanzenden Mücken. Im dunklen ist gar nichts zu sehen.
Das war auch nur ein Zufallsbefund, da mir etwas ins Auge geflogen ist und ich in der Medzinischen Hochschule war und dort auch der Sehnerv untersucht wurde und alles war ok und sollte 4 Tage später zu meinen Augenarzt. Als ich den Abend dann von 17,5 auf 15 mg gegangen bin und 4 Tage später beim Augenarzt war dann gesehen wurde das der Sehnerv angeschwollen ist.

Wie hast du das denn bemerkt? Und was für Symptome hattest du, ist es bei dir wieder alleine geheilt oder wurde etwas unternommen?

Lg Marina
Seit 08.04.2009 - angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund Angst und Panikattacken und Schlafstörungen.
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in vorm von Flackern und blitzen und visuel Snow. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg. Was ich die ganze Zeit seit den 9 Jahren habe ist ein pulsierenden Tinnitus besonders rechts und extreme Blutdruckschwankungen und besonders Abends wenn ich im Bett liege habe ich ein Druck im Kopf, die Blutdruckschwankungen sind vom sitzen zum stehen oder anders rum, dann wird mir leicht schwindelig und ich bekomme schlechter Luft. Außerdem vermehrte Angst und Panik mit extremen Schweißausbrüchen durch durch die Probleme mit den Augen.

Huhu90
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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von Huhu90 » Sonntag, 14.10.18, 19:35

Ululu 69 hat geschrieben:
Samstag, 13.10.18, 17:40
Hallo Huhu,

Ich hatte vor vielen Jahren mal eine Sehnervenentzündung.
Wie äußern sich deine Beschwerden und wie hat dein Augenarzt das diagnostiziert?
Er kann den hinter den Augen liegenden Sehnerv ja gar nicht sehen.
:?
LG Ute

Hallo Ute,

Danke für deine Mitteilung!

Der Augenarzt hat mittels Spiegelung des Augenhintergrundes festgestellt, das beide Papillen leicht randunscharf sind. Ich habe 3 Gesichtsfelduntersuchungen gemacht aber alles ok. Kann sehr scharf sehen nur das es ab und zu Blitz oder flimmert wenn ich aufstehe zum Beispiel, weil ich einen zu niedrigen Blutdruck habe merke ich es dann besonders wenn ich vom liegen zum Beispiel langsam aufstehe.

Außerdem sehe ich auf weißen Flechen oder am Himmel diese tanzenden Mücken. Im dunklen ist gar nichts zu sehen.
Das war auch nur ein Zufallsbefund, da mir etwas ins Auge geflogen ist und ich in der Medzinischen Hochschule war und dort auch der Sehnerv untersucht wurde und alles war ok und sollte 4 Tage später zu meinen Augenarzt. Als ich den Abend dann von 17,5 auf 15 mg gegangen bin und 4 Tage später beim Augenarzt war dann gesehen wurde das der Sehnerv angeschwollen ist.

Wie hast du das denn bemerkt? Und was für Symptome hattest du, ist es bei dir wieder alleine geheilt oder wurde etwas unternommen?
Seit 08.04.2009 - angefangen mit 25 mg Doxepin jeden Abend vor dem schlafen gehen, aufgrund Angst und Panikattacken und Schlafstörungen.
Anfang Mai 2009 - hochgegangen auf 37,5 mg da keine Besserung stattfand, immer noch extreme Angst und Panikatacken mit Schlafstörungen.
Ende Mai 2009 - auf 50 mg dosiert, aber davon bekam ich Atemnot.
Anfang Juni auf 37,5 mg runter dosiert und gehalten über 8 Jahre, alle Symptome verschwanden und man hat mit den ,,Pillen“ jeden Abend gelebt.
Juni 2017 - da keine Symptome mehr vorhanden waren und ich endlich ohne Tabletten leben wollte habe ich im Juni 2017 mit einer Neurologin auf 25 mg reduziert.
Februar 2018 - auf 20 mg reduziert alles noch ok, außer vermehrt Angst und Panik und Suizidgedanken, mit denen ich sehr gut umgehen konnte da ich nebenbei von einer Psychologin betreut werde, abends öfters Herzrasen und Unruhe, schlechter geschlafen.
März 2018 - reduziert auf 17,5 mg weiterhin Symptome wie Angst und Panik und leichte Sehstörung in vorm von Flackern und blitzen und visuel Snow. Eine Glaskörpertrübung durch den Augenarzt festgestellt Sehnerv i.o.
11.Mai 2018 - noch 17,5 mg genommen und beim Augenarzt gewesen dort war der Sehnerv noch i.o Flackern und Blitzen schlimmer geworden extreme Lichtempfindlichkeit, also ohne Sonnenbrille und Augentropfen geht gar nichts, Angst und Panikattacken sind zurück gegangen, abends dann auf 15 mg reduziert
15.Mai 2018 - erneute Kontrolle beim Augenarzt, der Sehnerv ist beidseitig angeschwollen, nur 4 Tage später nach dem absetzten von 17,5 auf 15 mg. Immer noch extreme Lichtempfindlichkeit, ab und zu Doppelbilder bei hellen Wänden und hellen Gegenständen aber nicht immer, tanzenden Punkten am Himmel und weißen Wänden. Manchmal muss ich alles im Haus abdunkeln weil es mir sonst zu hell ist. Das Gefühl alles mehr wahrzunehmen, als wenn der Kopf das erstmal verarbeiten muss weil die Farben so intensiv sind, ich bin wacher und aufgeweckter und das Gefühl mehr da zu sein als noch mit 37,5 mg. Was ich die ganze Zeit seit den 9 Jahren habe ist ein pulsierenden Tinnitus besonders rechts und extreme Blutdruckschwankungen und besonders Abends wenn ich im Bett liege habe ich ein Druck im Kopf, die Blutdruckschwankungen sind vom sitzen zum stehen oder anders rum, dann wird mir leicht schwindelig und ich bekomme schlechter Luft. Außerdem vermehrte Angst und Panik mit extremen Schweißausbrüchen durch durch die Probleme mit den Augen.

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Re: Augenprobleme / Sehstörungen während oder nach dem Absetzen

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Samstag, 20.10.18, 12:12

Hallo Leute,

als leidenschaftlicher Zocker ist mir noch was anderes aufgefallen. Früher konnte ich ultraschnelle sogenannte Ego-Shooter (auch killerspiele genannt...) problemlos zocken. Selbst wenn die Spiele mit 500fps abgelaufen sind. Mittlerweile kann ich noch exakt 2 Spiele zocken. Und die musste ich auf 39fps beschränken per software, weil alles was schneller ist von mir gar nicht mehr verarbeitet werden kann. Es kommt bei anderen spielen zu extremen Schwindel und auch Übelkeit. Zocker nennen das Motion Sickness (Bewegungskrankheit). Um es kurz zu machen, meine Hobbys wurden durch die AD und auch durch wechselwirkungen mit anderen Medis (domperidon und mirta wirken bei mir merkwürdig) quasi beendet. Filme mit vielen Actionszenen gehen auch nicht mehr. Meine Augen kommen nicht mehr hinterher. Es gibt also kaum etwas womit ich mich noch ablenken kann. Und generell ist auch das sehen schlechter geworden.

mfg KHU
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