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Re: Abnehmen

Beitrag von Towanda1 » Samstag, 04.08.18, 19:49

Hallo,

ich habe am Anfang der Einnahme von Mirtazapin auch zugenommen. Um das zu stoppen und auch um meinen Körper zur Selbstheilung (Fluorchinolone) anzuregen, habe ich mit Intervallfasten angefangen. Ich esse von 12 Uhr bis 20 Uhr und faste von 20 Uhr bis 12 Uhr am nächsten Tag, dieser Rhythmus passt am besten in unseren Tagesablauf, da ich abends warm koche. Nach ein paar Tagen Eingewöhnung geht das sehr gut, ich lasse nur das Frühstück weg und kann mein Gewicht halten, ohne auf etwas verzichten zu müssen - im Verzicht bin ich nämlich gar nicht gut ..... 8-)

LG Towanda
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11.02.18 - 22,50 mg Mirtazapin - Zustand stabilisiert sich, NW: leichte Muskel- und Gelenkschmerzen,
aber gut auszuhalten, hin und wieder Kribbelbeine
19.02.18 - Psychiatertermin - bei 22,5 mg bleiben
29.03.18 - 18,75 Mirtazapin
07.04.18 - wegen Gewichtszunahme Intervallfasten begonnen
14.05.18 - Psychiatertermin - Kribbelbeine sind schlimmer geworden, Empfehlung: Mirtazapin auf 15 mg reduzieren
22.05.18 - 15,00 mg Mirtazapin - 3 Tage später leichte Stimmungsschwankungen, 1 x Drehschwindel,
insgesamt nicht so stabil, Tagesschwankungen, aber auszuhalten
26.06.18 - 5 Glob. Ciprofloxacin C30 einmal wöchentlich
30.06.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Wasserlösmethode
01.07.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Umstieg auf Feinwaage und Nagelfeile :D
03.08.18 - 12,00 mg Mirtazapin
09.09.18 - 10,80 mg Mirtazapin
10.10.18 - 9,50 mg Mirtazapin
09.11.18 - 8,50 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
1 x tgl. Thyreoidea comp. 5 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

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Re: Abnehmen

Beitrag von Guglhupf » Samstag, 04.08.18, 22:03

Hallo

was mir aufgefallen ist, dass der Stoffwechsel unter Einnahme von AD völlig zum Erliegen kam, lief alles nur auf Sparflamme und so kamen bei mir kombiniert mit Dauerhunger auch 12kg rauf.

Jetzt kommt alles langsam wieder in Schwung, ich bewege mich lieber und abends kreisen die Gedanken nicht unendlich ums Essen. Das war zeitweise wie ein Zwang. Ich esse jetzt tagsüber was ich mag (nur 2 Mahlzeiten) und abends nichts mehr. Wenn ich mich beim Essen auch einhalte kann ich Gewicht reduzieren, wenn ich esse was ich will und nur die Abendmahlzeit weglasse, kann ich es zumindest halten.

Aber ich fühle mich wohler und nicht mehr so furchtbar träge und leblos.

LG Anna
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- Ergänzend seit 2016: 1/2 Pkg Magnosolv pro Tag, spürbare Entspannung bei Herz und allgemeiner Muskulatur
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Re: Abnehmen

Beitrag von Katharina » Sonntag, 05.08.18, 9:43

Hallo !

Mit AD Escitalopram hat bei mir erstmalig eine Gewichtszunahme begonnen, ich war zeitlebens untergewichtig. Max 57 /173
eher 52 und ich habe davor sehr viel gegessen warm regelmäßig.

Mit AD und kaum essen bis zu 86kilo.

Ohne und nach AD in Benzo Entzug jetzt aus 69Kilo.

Verliert den Mut nicht.

Grüße,
Katharina
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Re: Abnehmen

Beitrag von Anjalena » Sonntag, 16.09.18, 16:42

Hallo,

ich habe über die Jahre mit den Psychopharmaka, 50 kilo zugenommen. Worüber ich sehr sehr traurig bin.
Jahr für Jahr ging das Gewicht hoch!!

Ich habe jetzt im Entzug keine Kraft irgendeine Diät oder Fasten zu machen. Es ist schrecklich mich so dick zu sehen. :cry:
Ich leide auch unter Atemnot, eine Treppe schaffe ich und bin dann fix und foxi. Habe allerdings auch eine Herzinsuffizienz 2-3,....damit fällt mir Sport besonders schwer.
Wenn ich Sport machen will (zb.Fahrrad fahren)....verstärken sich bei mir die Angstzustände.
Ich muss wohl den Entzug abwarten!
Liebe Grüsse, AnjaLena
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Amitriptilin, Fluoxitin, Citalopram, Lamictal, Carbamazepin, Trevilor, Opipramol, Moclobemid, Zyprexa, Risperdal. Taxilan, Tavor, Diazepham, Duoloxitin/Cymbalta, Seroquel/Quetiapin,

Diagnosen: chron.komplexe PTBS, Depressionen,

In Klinik (auch Sucht) -von Febr.2017 - Juni2017 - Kaltentzug von Opipramol und Cymbalta!!!!! :frust: einfach auf Moclobemid umgestellt !!
Mir ging es hundsmiserabel :cry: sehr starke Angstzustände, Depressionen, schlimme Suizidgedanken, konnte nicht Schlafen.....
Und. Tavor innerhalb von 5 Wochen von 5,0 mg Tavor auf 0 mg abgesetzt !!!
Und: Tilidin von 150 mg auf 0 mg abgesetzt
Es war die Hölle....und ich wurde so entlassen!!! Zu Hause konnte ich nicht sein, wohnte wieder bei meinen Eltern ;-(
Moclobemid in 3 Wochen abständen und 10 % wieder abgesetzt.....


Habe einen neuen Arzt gefunden, der mir beim Absetzen hilft!
Medikamente aktuell;
(will alle Medikamente absetzen)
Quetiapin 0-0-400 mg

Escitalopram aktuell noch 3 Tropfen (von 10mg -1 Tropfen entspricht 1mg)
2 Tropfen - 01.08.2018
1 Tropfen - 22.08.2018
0 Tropfen - 27.08.2018


Tavor; von 7,5 mg
bin beim Absetzen
seit September 2017
...21.04.2018 - noch 2,5 mg
13.05.2018 -noch 2,0 mg
24.06.2018 -noch 1,75 mg
15.07.2018 -noch 1,5 mg
13.08.2018 -noch 1,25 mg
31.08.2018 -noch 1,0 mg
11.09.2018 wieder 0,25 mg angesetzt - vom Arzt empfohlen, da wieder massive Angstzustände und vermehrt Alpträume :cry: depressiv, schlapp. kraftlos, schaffe kaum mehr was
11.09.2018 -noch 1,25 mg jetzt wieder langsam......
09.10.2018 -noch 1,0 mg (leider wieder vermehrt Ängste, halte aber durch)

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Re: Abnehmen

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 16.09.18, 18:10

Hallo AnjaLena,

du bist mit diesem Problem nicht alleine.
:( :hug: :group:

Bei mir sind es fast 30 kg. :o

Ich kann machen, was ich will, mein Körper hält an jedem Gramm fest.
Sport gestaltet sich schwierig, wenn man erstmal übergewichtig ist.
Ich versuche regelmäßig schwimmen zu gehen, schaffe das aber auch nicht immer, weil ich oft so erschöpft bin.

Ich hoffe auf die Zeit nach 0. Ich war vor den Medikamenten immer schlank und fühle mich in diesen Körper überhaupt nicht mehr zu Hause .

LG Ute
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Rippatha39
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Ab wann habt ihr wieder abgenommen bei AD/Citalopram

Beitrag von Rippatha39 » Samstag, 29.09.18, 20:13

Ab wann habt ihr wieder abgenommen bei AD/Citalopram

Zu welchem Zeitpunkt habt ihr begonnen wieder an Gewicht zu verlieren. War dies bereits beim Reduzieren des Antidepressivums oder erst nachdem ihr komplett die Tabletten abgesetzt habt.

Würde mich einfach so interessieren.

Ich habe die Schnauze so voll von diesem Scheißzeugs. Egal was ich mache ich habe jetzt erst bei 6mg 1,5 kg verloren. Bei 99kg begonnen und Spitzengewicht war 125. Habe zwar wieder seit Februar mit Kraftsport begonnen und 10kg Muskelmasse zugelegt, aber definiert wurde ich auch nicht mehr und habe einen Körperfettanteil von 33kg Fett vor 2 Monaten gehabt.


LG
Erste Symptome 2002

Erschöpfung, körperliche Schwäche, Angst aus heiterem Himmel, Panikattacken. Daraus resultierende Agoraphobie. Rückenverspannungen, körperliche Missempfindungen, ständig angespannt und unter Stress. In dem Jahr haben wir geheiratet, wollte eigentlich nicht. Keine richtige Diagnose. Arzt verabreicht mir einen Beta-Blocker für 2 Wochen, dann abgesetzt. Erste Panikattacke nach Absetzen des Beta-Blockers bei Freunden im Ausland.
Bis Sommer 2006 Beschwerdefrei.

August 2006 wieder Panikattacken

Diagnose Psychiater: Erschöpfungsdepression mit Angststörung. Beginn Einnahme von Antidepressiva Tresleen 50mg

08/06-05/07 Tresleen 50mg

Beginn 1.Absetzen
01/2007-05/2007 Tresleen 25mg
05/07-09/07 keine Einnahme

Beginn Widereinnahme
09/2007-04/2008 Citalopram 20mg
(Gehirnhautentzündung Frau und Tochter)

Beginn 2.Absetzen
05/2008-07/2008 Citalopram 10mg
08/2008-12/2008 keine Einnahme

Beginn Widereinnahme
01/2009-10/2009 Citalopram 20mg

Beginn 3.Absetzen
10/2009-12/2009 Citalopram 10mg
(Ehekrise)
12/2009-01/2011 keine Einnahme

Beginn Widereinnahme
01/2011-02/2013 Citalopram 20mg
(Geburt 3 Kind)

Beginn 4.Absetzen
02/2013-07/2013 Citalopram 10mg
07/2013-12/2014 keine Einnahme

Beginn Widereinnahme
01/2015-05/2015 Citalopram 20mg
(Meine Mutter hat Demenz)

Beginn 5.Absetzen
05/2015-07/2015 Citalopram 10mg
07/2015-04/2016 keine Einnahme

Beginn Widereinnahme
04/2016-06/2016 Citalopram 20mg
(Elternumzug Wohnung Verkauf Elternhaus)

Beginn 6.Absetzen
06/2016-07/2016 Citalopram 10mg
07/2016-01/2017 keine Einnahme
(War Ende Nov. für 3 Wochen auf Kur)

Beginn Widereinnahme
01/2017-04/2017 Citalopram 20mg

Beginn 7.Absetzen
04/2017-12.05.17 Citalopram 10mg
(Auszug älteste Tochter, viel Stress auf Arbeit und finanzielle Umsatzeinbrüche, Sorgen
1 Panikattacke im Urlaub und nach Rausch im Oktober)

Beginn Widereinnahme
Seit 11/2017- Citalopram 20mg
Seit 04/2018- Citalopram 15mg
Seit 24.06.18- Citalopram 10mg
Seit 24.07.18- Citalopram 7,5mg
Seit 06.11.18- Citalopram 5,0mg


Entzugssymptome: meistens nach 5-7 Monate stellen sich folgende körperliche und psychischen Symptome:
Erstes Anzeichen sind immer Schulter Nackenverspannungen
unbegründete Nervosität, Stress, vermehrtes Schwitzen auf den Fussohlen, kalte Füsse, aufgewühlt sein, Magenbeschwerden, innere Getriebenheit, es fällt mir dann immer schwerer mich zu entspannen. In weiterer Folge können auch leichte Angst, Konzentrationsschwierigkeiten und allgemeine Niedergeschlagenheit auftreten. Der Höhepunkt ist dann eine Panikattacke.

lunetta
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Re: Ab wann habt ihr wieder abgenommen bei AD/Citalopram

Beitrag von lunetta » Sonntag, 30.09.18, 11:31

Hallo!

Ich habe erst jetzt im ganz unteren Bereich meiner Medikamente begonnen abzunehmen.
Habe zwar nicht viel zugenommen, nur ein paar Kilogramm, aber ich bin sehr klein und war immer zart, und bin halt jetzt etwas stärker.

Meine Gewichtsabnahme beruht aber auf eine beginnende Nahrungsmittelunverträglichkeit, mit Bauchschmerzen und Durchfällen, und diese Unverträglichkeiten sind eines von vielen Absetzsymptomen,

Ich bin bei meinen beiden AD nur mehr bei ganz wenigen mg, und es hat erst vor ca. 2-3 Monaten begonnen. Habe seitdem 5 kg abgenommen.

LG
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suisse
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Re: Ab wann habt ihr wieder abgenommen bei AD/Citalopram

Beitrag von suisse » Sonntag, 30.09.18, 18:35

Hallo,

ich habe insgesamt 10-12kg zugenommen und seit ich bei 5mg bin, nehme ich langsam ab.
Mittlerweile schon 4kg und ich tue nichts dafür.
Vorher war es immer eine Qual, denn Diäten haben nur wenig Erfolg gebracht.
Also Kopf hoch, dass abnehmen kommt noch :)

LG Anna
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Re: Ab wann habt ihr wieder abgenommen bei AD/Citalopram

Beitrag von padma » Montag, 01.10.18, 11:43

hallo Rippatha, :)

wir haben hier einen thread zum Thema https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=57&t=12581

Da das Problem der Gewichtszunahme bei allen Psychopharmaka auftreten kann, ist es unerheblich, welches Präparat man nimmt/genommen hat.

Ich werde deinen thread später in den verlinkten schieben.

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: Ab wann habt ihr wieder abgenommen bei AD/Citalopram

Beitrag von Sommersprosse » Donnerstag, 04.10.18, 18:42

Hallo Rippatha,

ich hatte unter Venlafaxin innerhalb 4 Jahren, 7 kg kontinuierlich zugenommen.
Jetzt beim reduzieren ist es genau andersherum. Die kg fielen schon in der ersten Zeit bei Reduzierung.

Besonders schlimm war ich von einer Gewichtszunahme betroffen, als ich vor vielen Jahren Amitriptylin aufgrund von Fibromyalgie einnahm.
In 6 Monaten ging ich von Konfektionsgröße 38 auf 46 zu. Sport, hier jeden 2 Tag Nordicwalking 1 Std. und gesunde Ernährung hatten mich keinen Schritt weitergebracht - wechselte das Präparat.
Selbst machte ich es an meinem Stoffwechsel fest, evtl. war dieser nicht mehr so mobil zu diesem Zeitpunkt/ Alter gewesen.

Liebe Grüße Sommersprosse ( n) :schnecke:
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Ich habe z.Zt. ein kleines, techn. Problem - kann bei einigen Threads keine DANKSAGUNG vergeben, u. bitte um Verständnis

Mein Reduzierungsverlauf:
► Text zeigen


Bild .......... Der Weg ist das Ziel
.........................Zitat von Konfuzius

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Re: Abnehmen

Beitrag von Rippatha39 » Sonntag, 14.10.18, 11:21

Danke an euch alle für die Antworten und die Zeit.

Ich habe einmal ein paar Fragen an euch und würde mich über eure Antworten sehr freuen. Vielleicht kann ich daraus ein paar Erkenntnisse gewinnen.

1
Warum habt ihr mit eurem Antidepressiva aufgehört?

A) Weil eure Krankheit geheilt war
B) Weil es euch auch mit AD nicht besser
wurde.
C) Weil ihr während der Einnahme
belastende Nebenwirkungen hattet.

2
Ging es euch beim Absetzen im Herbst schlechter als im Sommer.

3
Haben euch rückwirkend die Tabletten
geholfen eure Krankheit/Beschwerden zu
überwinden, oder was war der oder die Schlüsselpunkte?

Durch die Tabletten habe ich leider auch zugenommen ( max. 25kg) die Hälfte aber durch Krafttraining. Seit Mitte Juli bin ich bei 7mg Citalopram. Mit September habe ich mit dem Krafttraining aufgehört und bis jetzt wieder 3kg verloren. Ich dachte mir mit zusätzlichen Training kann ich der falschen Gewichtszunahme entgegen wirken. Funktionierte nicht.

Meine aktuelle Situation

Durch die Gewichtszunahme habe ich wieder einen leichten Fersensporn, auch weil ich zu wenig dehnte.

Da ich in den letzten Wochen sehr viel vor dem Laptop saß, bekam ich wieder Rückenschmerzen.

Durch das mehr an Gewicht schnarche ich auch sehr laut, wodurch der Schlaf nicht die Erholung bietet die ich benötige.

Ich habe jetzt wieder begonnen, dass ich bei mir Zuhause 8-10km lange Runde schnellgehe, damit ich mit den Kilos runter komme.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich über die Winterzeit weiterhin reduzieren soll oder bis zum Frühling bei meinen 7,5mg bleiben soll.

Was meint ihr

LG aus dem Spätsommer-Herbst in Österreich
Erste Symptome 2002

Erschöpfung, körperliche Schwäche, Angst aus heiterem Himmel, Panikattacken. Daraus resultierende Agoraphobie. Rückenverspannungen, körperliche Missempfindungen, ständig angespannt und unter Stress. In dem Jahr haben wir geheiratet, wollte eigentlich nicht. Keine richtige Diagnose. Arzt verabreicht mir einen Beta-Blocker für 2 Wochen, dann abgesetzt. Erste Panikattacke nach Absetzen des Beta-Blockers bei Freunden im Ausland.
Bis Sommer 2006 Beschwerdefrei.

August 2006 wieder Panikattacken

Diagnose Psychiater: Erschöpfungsdepression mit Angststörung. Beginn Einnahme von Antidepressiva Tresleen 50mg

08/06-05/07 Tresleen 50mg

Beginn 1.Absetzen
01/2007-05/2007 Tresleen 25mg
05/07-09/07 keine Einnahme

Beginn Widereinnahme
09/2007-04/2008 Citalopram 20mg
(Gehirnhautentzündung Frau und Tochter)

Beginn 2.Absetzen
05/2008-07/2008 Citalopram 10mg
08/2008-12/2008 keine Einnahme

Beginn Widereinnahme
01/2009-10/2009 Citalopram 20mg

Beginn 3.Absetzen
10/2009-12/2009 Citalopram 10mg
(Ehekrise)
12/2009-01/2011 keine Einnahme

Beginn Widereinnahme
01/2011-02/2013 Citalopram 20mg
(Geburt 3 Kind)

Beginn 4.Absetzen
02/2013-07/2013 Citalopram 10mg
07/2013-12/2014 keine Einnahme

Beginn Widereinnahme
01/2015-05/2015 Citalopram 20mg
(Meine Mutter hat Demenz)

Beginn 5.Absetzen
05/2015-07/2015 Citalopram 10mg
07/2015-04/2016 keine Einnahme

Beginn Widereinnahme
04/2016-06/2016 Citalopram 20mg
(Elternumzug Wohnung Verkauf Elternhaus)

Beginn 6.Absetzen
06/2016-07/2016 Citalopram 10mg
07/2016-01/2017 keine Einnahme
(War Ende Nov. für 3 Wochen auf Kur)

Beginn Widereinnahme
01/2017-04/2017 Citalopram 20mg

Beginn 7.Absetzen
04/2017-12.05.17 Citalopram 10mg
(Auszug älteste Tochter, viel Stress auf Arbeit und finanzielle Umsatzeinbrüche, Sorgen
1 Panikattacke im Urlaub und nach Rausch im Oktober)

Beginn Widereinnahme
Seit 11/2017- Citalopram 20mg
Seit 04/2018- Citalopram 15mg
Seit 24.06.18- Citalopram 10mg
Seit 24.07.18- Citalopram 7,5mg
Seit 06.11.18- Citalopram 5,0mg


Entzugssymptome: meistens nach 5-7 Monate stellen sich folgende körperliche und psychischen Symptome:
Erstes Anzeichen sind immer Schulter Nackenverspannungen
unbegründete Nervosität, Stress, vermehrtes Schwitzen auf den Fussohlen, kalte Füsse, aufgewühlt sein, Magenbeschwerden, innere Getriebenheit, es fällt mir dann immer schwerer mich zu entspannen. In weiterer Folge können auch leichte Angst, Konzentrationsschwierigkeiten und allgemeine Niedergeschlagenheit auftreten. Der Höhepunkt ist dann eine Panikattacke.

Juna
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Re: Abnehmen

Beitrag von Juna » Sonntag, 14.10.18, 12:01

Huhu,
Rippatha39 hat geschrieben:
Sonntag, 14.10.18, 11:21
1 Warum habt ihr mit eurem Antidepressiva aufgehört?
A) Weil eure Krankheit geheilt war
B) Weil es euch auch mit AD nicht besser
wurde.
C) Weil ihr während der Einnahme
belastende Nebenwirkungen hattet.
2Ging es euch beim Absetzen im Herbst schlechter als im Sommer.
3Haben euch rückwirkend die Tabletten
geholfen eure Krankheit/Beschwerden zu
überwinden, oder was war der oder die Schlüsselpunkte?

Zu 1:
Wirkt nicht, bringt nichts außer NW´s, durch das CYP- Syndrom erst recht nicht, habe Erkundigungen eingezogen, will/ wollte den Mist einfach nimmer nehmen, vor allem nicht mein Leben lang, haha, für Gift und NW´s
(Ausnahme das :censored:, welches mir gegen die neuropathischen Schmerzen hilft, ich möchte es trotzdem nicht mehr nehmen, ist gesünder für mich und vor allem sind die NW´s nicht tolerabel)

Zu 2:
Die Jahreszeit ist bei mir Jacke wie Hose, zum einen sind meine Depressionen im Sommer eh wesentlich ausgeprägter, zum anderen geht es mir aufgrund meiner Situation einfach beschissen, da ist es total egal, ob Sommer oder Winter.

Zu 3:
NEIN, es gibt keine Tabletten bei Borderline, ADs deckeln bei den meisten Menschen eh nur, helfen können die Pillen sowieso nicht.
(Ausnahme Pregabalin, die neuropathischen Schmerzen werden massiv gelindert, jede Reduzierung lässt die Hölle wieder heftiger werden, ist für mich aber keine Option mehr, ich WILL das Sauzeug irgendwann nicht mehr nehmen und gehe meinen Weg!)
Ansonsten, ich lebe noch, also komme ich scheinbar klar/ zurecht und kämpfe mich so durch, funzt also ...und das ganz ohne die ganzen vielen Psychopillen, die ich nehmen soll(te).


Ich habe durch die PP´s weit über 60kg zugenommen, hatte mich damit arrangiert, mein Gewicht hat iwann nach dem absetzen (und TROTZ Pregabalin) angefangen den Weg nach unten zu bestreiten, habe nie abgenommen, "nur" Gewicht verloren.
Ich lasse mir mein Leben auch nicht mehr von ner Zahl diktieren, ich weiß, dass ich jetzt Muskeln habe, ich weiß, dass diese schwerer sind als Fett, ich habe ne Ahnung davon, wie der Körper geformt ist und kann echt zufrieden sein.
Wenn ich mal wieder die leere Haut sehe oder ne Krise bekomme, weil der Bauch so flauschig ist, denke ich darüber nach, was ich im Prinzip erreicht habe und dann passt der Rest schon.


Meine Erfahrung ist, Du kannst noch so viel tun, wenn die NWs und das CYP- Syndrom für die Gewichtszunahme zuständig sind, dann passiert da auch nichts.
Ich bin mit Gelassenheit und Akzeptanz wesentlich weiter gekommen, als mit dem grausamen Versuch, das Gewicht selber zu steuern.


Wenn für Dich die Winterzeit schwierig ist, musst Du für Dich gucken, wie Du klar kommst und ob es für Dich dann empfehlenswert ist zu reduzieren.
Denke, dass da jeder seinen eigenen Weg gehen und seine eigenen Entscheidungen treffen muss, es muss sich für jeden stimmig anfühlen.


Ich habe für mich auch die Entscheidung getroffen, zu reduzieren und weiter zu reduzieren, auch wenn die Situation bei mir nicht entsprechend stabil ist und es mir alles andere als gut geht. Ich muss halt gucken wie und auf mich achten.

Viel Erfolg,
Juna
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Clown
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Re: Abnehmen

Beitrag von Clown » Sonntag, 14.10.18, 13:36

Hallo,
zu 1 ich habe/will mit der Einahme von AD aufgehört/aufhören, weil sie für mich keinen Nutzen haben und
nur Nebenwirkungen haben z.b Gewichtszunahme, abgestumpft sein, mich nicht mehr spüren können
durch dieses zu gedröhnt sein, konnte ich keinen klaren Gedanken mehr fassen
zu 2 Absetzen klappt am besten von Januar bis Mai/Juni bei mir. Hochsommer und Herbst sind recht schwierig.
zu 3 Mein Problem ist und war die Arbeit. Die letzten Jahre unter unserem Juniorchef waren echt ... sage mal
vorsichtig "recht schwierig"
Diese Problem haben AD nie lösen können. Nun habe ich das Problem Arbeit nicht mehr und es geht mir besser.
Dafür habe ich nun ein Absetzproblem. Lt. der Aussage aller mich behandelden Ärzte gibt es das ja nicht.
Hatte in der Spitze 25 KG zugenommen und bekomme ich nur durch einen eisernen Willen in den Griff

Was ich habe lernen müssen ist: Immer nur dann zu reduzieren wenn ich wieder richtig stabil bin.
Wann der richtige Zeitpunkt ist muß jeder für sich selbst entscheiden. Habe immer, aber auch immer
zu schnell weiter reduziert. Mein Körper bestimmt das Tempo nicht der Kopf.
LG
Achim
Zuletzt geändert von Clown am Sonntag, 14.10.18, 13:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Juna
2008/2009 Tagesklinik und Reha
Verordnung Pipamperon und Mirtazapin 45mg
1 Q 2013 Tagesklinik
Verordnung Citalopram 30 mg
1 Q 2014. Reha
Kaltenzug Zopiclon
3 Q 2014 Kaltenzug Pipamperon
1Q 2015 Absetzen Citalopram 30-15-7,5-0
Bei 7,5 auf 0 sehr starke Absetzsymtome
1.1.2016 Mirtazapin von 45 auf 30 reduziert
Übelkeit,Kopfschmerzen, Tinitus verstärkt,
kein Selbstwert, Blutdruckschwankungen,
Magenschmerzen, Darmprobleme nach dem Mittagessen
1.2.2016 Reduziert auf 29, 13.2. auf 28, 22.2. auf 27, 7.3. auf 25
28.32016 Reduziert auf 23, 15.4 auf 22, 30.4 auf 21, 8.5 auf 20
1.6.2016. Reduziert auf 19, 26.6 auf 18, 23.7. auf 17, 21.8. auf 16
25.9.2016 Reduziert auf 15 Mg
Omeprazol 20 Mg ab ca. 2007, Omeprazol 40 Mg ab 2012
14.10.2016 Omeprazol wöchentlich um ca. 5% reduziert
20.12.2016 Omeprazol 20 Mg
16.01.2017 Omeprazol wöchentlich um ca. 10% reduziert
13.02.2017 Omeprazol 10 Mg
22.05.2017 Omeprazol wöchentlich um 1 Mg reduziert
12.06.2017 Omeprazol wöchentlich um 0,5 Mg reduziert
31.07.2017 Omeprazol abgesetzt
01.01.2018 Mirtazapin reduziert auf 14 Mg, 24.1. auf 13 Mg, 16.2. auf 12 Mg,
09.03.2018 Umstieg auf Wasserlösmethode reduziert auf 11 Mg, 1.4. auf 10 Mg, 30.4. auf 9,5
12.5 auf 9 Mg, 26.5 auf 8,5 Mg, 2.6. auf 8,25 Mg, 10.6. auf 8 Mg, 17.6. auf 7,75 Mg
24.6 auf 7,5 Mg Etappenziel erreicht, Absetzpause

Eva
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Re: Abnehmen

Beitrag von Eva » Sonntag, 14.10.18, 13:39

Hallo,

für mich gibt es nur einen Weg, wenn ich so sein will, wie ich mich wohlfühle: Ich muss was dafür tun. Was - drüber scheiden sich gerade wenn die Einnahme nicht vom übermäßig vielen Essen zu kommen scheint - die Geister.

Trimipramin ist ein Medikament, bei dem angeblich rund 30 % zunehmen. Ich habe damit sogar ein wenig abnehmen können. Aber sicher klappte das nur, weil ich gewarnt gewesen bin und gleich die Doppelbremse gezogen habe: Ich habe anders und seltener gegessen. Drauf los futtern ging auch bei mir nicht. Ich will niemandem unterstellen, gegen medikamenteninduziertes Übergewicht nicht ausreichend gehandelt zu haben, und ich weiß auch nicht, in wie weit sich andere Stoffwechsel anders gebährden, aber bei mir hat das von Beginn an gezielte Beachten einiger Grundsätze zum Glück nicht zu ÜG geführt.

Jetzt, aus Deiner Situation heraus ginge vielleicht, Deinen Stoffwechselstatus - also den Grund- und Verbrauchsumsatz - prüfen zu lassen und dann (obwohl ich sonst von Kaloriendiäten nichts halte) eine Zeitlang strikt mit 1200 Kalorien und dabei wenig Kohlenhydraten zu leben bzw. das genau zu kontrollieren. Und dann weitersehen. (Einmal in der Woche darf man auch ein wenig großzügiger sein mit dem Essen, aber wirklich nur an einem einzigen Tag.)
Heute bin ich fett
Klingt für mich herzzerreißend hart. Selbst dem besten Freund würde man es so nicht sagen, oder?

Viel Glück!
Eva
Zuletzt geändert von Eva am Sonntag, 14.10.18, 13:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Juna
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Re: Abnehmen

Beitrag von Juna » Sonntag, 14.10.18, 13:47

Huhu,
Rippatha39 hat geschrieben:
Sonntag, 14.10.18, 12:35
Was hast du bzw. Was hilft dir den Gesund zu werden?
(Ich verstehe nicht ganz, was Du an meiner Antwort nicht verstehst)

Ich gehe "einfach" davon aus, dass ich nicht gesund werde.
Körperlich eh nicht, weil es eben nicht möglich ist.
Psychisch ist es in meiner momentanen Situation utopisch von Linderung auszugehen, davon abgesehen hängen Psyche und Körper halt auch zusammen und... Borderline ist nicht heilbar, man kann lernen damit umzugehen und zu leben, das tue ich meiner Meinung nach.

Ich :fly: , wie ein :sports: / Löwe, sonst wäre ich nicht mehr und das funzt scheinbar.

Ich werde mich von dem ganzen Mist nicht unterkriegen lassen, es ist wie es ist, Gelassenheit und Akzeptanz, ich kann es dann eh nicht ändern, nur das ändern, was ich ändern kann und das Beste aus der Situation machen.


Ich lebe nach dem Motto, jeder ist seines Glückes Schmied, ja, ich kann die äußeren Faktoren und den ganzen Sch..... mit der RV und so nicht beeinflussen, aber ICH bin dafür verantwortlich, dass ich "glücklich" bin, ich kann daran arbeiten, ob ich mich von dem Mist zerstören lasse oder versuche das Beste aus und mit meinen Möglichkeiten zu machen.



:shock: :shock: :shock:
Eva hat geschrieben:
Sonntag, 14.10.18, 13:39
Jetzt, aus Deiner Situation heraus ginge vielleicht, Deinen Stoffwechselstatus prüfen zu lassen und dann (obwohl ich sonst nichts davon halte) eine Zeitlang mit 1200 Kalorien zu leben bzw. das genau zu kontrollieren; dann weitersehen. (Einmal in der Woche darf man auch ein wenig großzügiger sein mit dem Essen, aber wirklich nur an einem einzigen Tag.)
Das würde bei mir zu einer Gewichtszunahme führen.
Allerdings habe ich auch nie durchs Essen zugenommen sondern durch die Wassereinlagerungen.
(War zu meiner Startzeit Marathoni und bin mehrmals pro Woche ne Kurzstrecke von 10km gelaufen, hatte an ein bis zwei Tagen noch Tempotraining und am WE lange Läufe).
Meine Versuche mein Gewicht zu reduzieren haben dann eher zu einer Zunahme geführt, da ich dann schlichtweg zu wenig Kalorien zu mir genommen habe.

VG
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Eva
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Re: Abnehmen

Beitrag von Eva » Sonntag, 14.10.18, 13:52

Hallo Yuna,
... da ich dann schlichtweg zu wenig Kalorien zu mir genommen habe.
Ich will sicher niemanden verärgern, aber rein physikalisch gesehen kann man mit "zu wenig" Kalorien nicht zunehmen, nur muss man natürlich auch hinterher aufpassen.

Allerdings weiß ich ja auch nicht, was die Medis so mit den verschiedenen Stoffwechsel veranstalten. Bei mir hat's einfach mit "wenig essen" geklappt. Und jeder geht bei der Bitte um Rat irgendwie von sich aus, nicht wahr?

LG Eva
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Re: Abnehmen

Beitrag von Rippatha39 » Sonntag, 14.10.18, 14:06

Also ich bin bis zum Beginn der AD Einnahme viel Mountainbike gefahren. Dannach wöchentlich 40km schnell gewalkt, 3 Monate nach AD Beginn 200.000kcal eingespart durch noch mehr Sport und Essenskontrolle und trotzdem habe ich 6kg zugenommen. Mit dem darauffolgenden Kraftraining funktionierte es auch nicht. Legte zwar 12kg Muskelmasse zu, aber auch Wasser und Fett.

Egal was man macht durch die AD kann der Darm einfach besser aufnehmen und verwerten. Ich habe alles in den
Letzten 10 Jahren versucht. Kraftausdauersport und sogar eine Bodybuildingdiät für Wettbewerbe hat nicht funktioniert.

2013 habe ich nach 2jähriger Citaloprameinnahme und 20kg mehr
Mit Ausdauersport ( Laufen) und der 10in2 Ernährung. Einen Tag Essen und einen Tag nichts Essen, kein Alkohol und keine Milchprodukte 24kg in 12 Monate abgenommen.

Bin am überlegen ob ich das starten soll?
Erste Symptome 2002

Erschöpfung, körperliche Schwäche, Angst aus heiterem Himmel, Panikattacken. Daraus resultierende Agoraphobie. Rückenverspannungen, körperliche Missempfindungen, ständig angespannt und unter Stress. In dem Jahr haben wir geheiratet, wollte eigentlich nicht. Keine richtige Diagnose. Arzt verabreicht mir einen Beta-Blocker für 2 Wochen, dann abgesetzt. Erste Panikattacke nach Absetzen des Beta-Blockers bei Freunden im Ausland.
Bis Sommer 2006 Beschwerdefrei.

August 2006 wieder Panikattacken

Diagnose Psychiater: Erschöpfungsdepression mit Angststörung. Beginn Einnahme von Antidepressiva Tresleen 50mg

08/06-05/07 Tresleen 50mg

Beginn 1.Absetzen
01/2007-05/2007 Tresleen 25mg
05/07-09/07 keine Einnahme

Beginn Widereinnahme
09/2007-04/2008 Citalopram 20mg
(Gehirnhautentzündung Frau und Tochter)

Beginn 2.Absetzen
05/2008-07/2008 Citalopram 10mg
08/2008-12/2008 keine Einnahme

Beginn Widereinnahme
01/2009-10/2009 Citalopram 20mg

Beginn 3.Absetzen
10/2009-12/2009 Citalopram 10mg
(Ehekrise)
12/2009-01/2011 keine Einnahme

Beginn Widereinnahme
01/2011-02/2013 Citalopram 20mg
(Geburt 3 Kind)

Beginn 4.Absetzen
02/2013-07/2013 Citalopram 10mg
07/2013-12/2014 keine Einnahme

Beginn Widereinnahme
01/2015-05/2015 Citalopram 20mg
(Meine Mutter hat Demenz)

Beginn 5.Absetzen
05/2015-07/2015 Citalopram 10mg
07/2015-04/2016 keine Einnahme

Beginn Widereinnahme
04/2016-06/2016 Citalopram 20mg
(Elternumzug Wohnung Verkauf Elternhaus)

Beginn 6.Absetzen
06/2016-07/2016 Citalopram 10mg
07/2016-01/2017 keine Einnahme
(War Ende Nov. für 3 Wochen auf Kur)

Beginn Widereinnahme
01/2017-04/2017 Citalopram 20mg

Beginn 7.Absetzen
04/2017-12.05.17 Citalopram 10mg
(Auszug älteste Tochter, viel Stress auf Arbeit und finanzielle Umsatzeinbrüche, Sorgen
1 Panikattacke im Urlaub und nach Rausch im Oktober)

Beginn Widereinnahme
Seit 11/2017- Citalopram 20mg
Seit 04/2018- Citalopram 15mg
Seit 24.06.18- Citalopram 10mg
Seit 24.07.18- Citalopram 7,5mg
Seit 06.11.18- Citalopram 5,0mg


Entzugssymptome: meistens nach 5-7 Monate stellen sich folgende körperliche und psychischen Symptome:
Erstes Anzeichen sind immer Schulter Nackenverspannungen
unbegründete Nervosität, Stress, vermehrtes Schwitzen auf den Fussohlen, kalte Füsse, aufgewühlt sein, Magenbeschwerden, innere Getriebenheit, es fällt mir dann immer schwerer mich zu entspannen. In weiterer Folge können auch leichte Angst, Konzentrationsschwierigkeiten und allgemeine Niedergeschlagenheit auftreten. Der Höhepunkt ist dann eine Panikattacke.

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Re: Abnehmen

Beitrag von Juna » Sonntag, 14.10.18, 14:21

Huhu,
Eva hat geschrieben:
Sonntag, 14.10.18, 13:52
Und jeder geht bei der Bitte um Rat irgendwie von sich aus, nicht wahr?
Na klar, deshalb habe ich doch auch nur geschrieben, was das bei mir macht.
Ich habe es sogar lange Zeit mit unter 500 kcal probiert (habe mich 8 Wochen lang nur von Tee, Kaffee und Wasser ernährt, im Kaffee war ein Schuss Milch/ Sojamilch drin und in dem Tee hin und wieder auch) und habe damit zugenommen.
Bei mir (also meinem Körper) geht der Körper dann in den Hungerstoffwechsel und speichert alles, was er nur bekommen kann.
Zusätzlich ist mein Stoffwechsel von der Chemie komplett lahmgelegt worden.

Ich hatte Anfang des Jahres eine BIA- Messung (im liegen), welche aufgezeigt hat, dass ich Wassereinlagerungen habe und massiv hatte und ich meine, dass ich da zu der Zeit schon gerade das "Normalgewicht" nach BMI ( :evil: ) erreicht hatte oder an der Kippe stand, naja, ist auch von Liste zu Liste verschieden, da manche das Alter mit einrechnen und manche nur nach Geschlecht gehen.

Die Ernährungsberaterin meinte, dass das, was ich geschildert habe, soooooo oft vorkommt und sooooo klassisch ist, also das die PPs den Stoffwechsel komplett ausnocken und das Wasser überall eingelagert wird, gerade in Verbindung mit dem Gendefekt war sie sehr erstaunt, was ich mir immer von den Ärzten anhören durfte/ darf.
(Mein HA, Ernährungsarzt, haha, ist iwann mal fast vom Hocker gefallen, als er mich geschallt hat und dann bei der Leber total erstaunt war, dass diese nicht ein Gramm Fett angesetzt hatte, zu der Zeit hatte ich um die 130kg auf 184cm, wie waren seine Worte, das kann ich mir bei ihrer Leibesfülle ja gar nicht erklären, das ist aber ungewöhnlich und komisch :frust: :frust: :frust: :evil: :evil: :evil: )

(Meine Meinung vom BMI als Wertung ist nicht sehr hoch, dann wären viele Bodybilder massiv adipös etc)

Ich trinke seit Jahren schon keinen Tropfen Alk mehr, Fastfood und Fertiggerichte kann und darf ich eh nicht essen, Milchprodukte nehme ich nur selten in Form von Käse zu mir und ansonsten muss ich halt tierisch drauf achten, was ich zu mir nehme, da ich nicht viel essen kann und viel vertrage, sowohl auf die Mengen, als auch auf die Nahrungsmittel bezogen, für mich ist es teilweise schon ein Krampf, annähernd auf mein Tagessoll an kkal zu kommen :/

VG
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Re: Abnehmen

Beitrag von Anjalena » Sonntag, 14.10.18, 21:08

Hallo all Ihrs, Hallo Juna

Juna, das ist ja sooo krass, das dieser eingebil*ete Arzt Dir sowas an den Kopf geworfen hat (....bei Ihrer Leibesfülle) :frust:
Das macht mich sooo wütend!! Genau wie Du bin ich (1cm kleiner) 183 und wiege 130 kilo...Dank jahrealnger PP-Einnahme!! War früher auch immer schlank, hab viel Sport gemacht.
Ich kann auch machen was ich will, mit verdammte 400mg Quetiapin NP nimmt man nicht ab!! :evil:
Also versuche ich es derzeit garnicht, mich da irgendwie einen abzuquälen und Basta!!
Mit Psychopharmaka und Diäten zerschiesst man sich seinen Stoffwechsel, also nicht machen :hug:
Ich drück Dich mal ganz doll, LG.AnjaLena und ganz liebe Grüsse an alle anderen...... :)
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Juna
Schon genommene Psychopharmaka: (seit 20.Jahren)
Amitriptilin, Fluoxitin, Citalopram, Lamictal, Carbamazepin, Trevilor, Opipramol, Moclobemid, Zyprexa, Risperdal. Taxilan, Tavor, Diazepham, Duoloxitin/Cymbalta, Seroquel/Quetiapin,

Diagnosen: chron.komplexe PTBS, Depressionen,

In Klinik (auch Sucht) -von Febr.2017 - Juni2017 - Kaltentzug von Opipramol und Cymbalta!!!!! :frust: einfach auf Moclobemid umgestellt !!
Mir ging es hundsmiserabel :cry: sehr starke Angstzustände, Depressionen, schlimme Suizidgedanken, konnte nicht Schlafen.....
Und. Tavor innerhalb von 5 Wochen von 5,0 mg Tavor auf 0 mg abgesetzt !!!
Und: Tilidin von 150 mg auf 0 mg abgesetzt
Es war die Hölle....und ich wurde so entlassen!!! Zu Hause konnte ich nicht sein, wohnte wieder bei meinen Eltern ;-(
Moclobemid in 3 Wochen abständen und 10 % wieder abgesetzt.....


Habe einen neuen Arzt gefunden, der mir beim Absetzen hilft!
Medikamente aktuell;
(will alle Medikamente absetzen)
Quetiapin 0-0-400 mg

Escitalopram aktuell noch 3 Tropfen (von 10mg -1 Tropfen entspricht 1mg)
2 Tropfen - 01.08.2018
1 Tropfen - 22.08.2018
0 Tropfen - 27.08.2018


Tavor; von 7,5 mg
bin beim Absetzen
seit September 2017
...21.04.2018 - noch 2,5 mg
13.05.2018 -noch 2,0 mg
24.06.2018 -noch 1,75 mg
15.07.2018 -noch 1,5 mg
13.08.2018 -noch 1,25 mg
31.08.2018 -noch 1,0 mg
11.09.2018 wieder 0,25 mg angesetzt - vom Arzt empfohlen, da wieder massive Angstzustände und vermehrt Alpträume :cry: depressiv, schlapp. kraftlos, schaffe kaum mehr was
11.09.2018 -noch 1,25 mg jetzt wieder langsam......
09.10.2018 -noch 1,0 mg (leider wieder vermehrt Ängste, halte aber durch)

Rippatha39
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Registriert: Mittwoch, 24.05.17, 18:35

Re: Abnehmen

Beitrag von Rippatha39 » Sonntag, 14.10.18, 22:21

Also dass Abnehmen funktioniert nach dem Absetzen bei mir immer wieder sehr gut.

2013 Juli aufgehört von 118kg auf 96kg bis August 2014 runter
2017 Mai aufgehört von 112kg auf 100kg bis November 2017

Man kann den Stoffwechsel und das Hirn dazu zwingen, dass er sich selbst beginnt zu fressen. Die von dem Psychologen und Psychotherapeuten Bernhard Ludwig entwickelte 10in2 Methode habe ich selbst ausprobiert und es hat perfekt funktioniert, sodass ich sogar unter mein Ursprungsgewicht kam. Es bedeutet einfach 36 Stunden Fasten und 12 Stunden Essen.
Montag Esstag bis 17-18 Uhr. Dann den nächsten Tag Festtag. Mittwoch um 7.00 Uhr in der Früh wird das Fasten wieder gebrochen. Man nennt das Autophagie. Die Zelle frißt sich selbst bzw. entledigt sich seiner schädlichen Zellanteile.

https://www.10in2.at

Ich würde es allerdings nicht nach dem Absetzen beginnen sondern bereits beim reduzieren einbauen.

Mein Glück ist, dass ich keine Fressattacken hatte und habe.

Mir kann das keiner erzählen, dass es nicht auf dieser Welt eine Erkenntnis gibt, was gegen die Zunahme bei AD hilft. Vielleicht schafft es 10in2
Erste Symptome 2002

Erschöpfung, körperliche Schwäche, Angst aus heiterem Himmel, Panikattacken. Daraus resultierende Agoraphobie. Rückenverspannungen, körperliche Missempfindungen, ständig angespannt und unter Stress. In dem Jahr haben wir geheiratet, wollte eigentlich nicht. Keine richtige Diagnose. Arzt verabreicht mir einen Beta-Blocker für 2 Wochen, dann abgesetzt. Erste Panikattacke nach Absetzen des Beta-Blockers bei Freunden im Ausland.
Bis Sommer 2006 Beschwerdefrei.

August 2006 wieder Panikattacken

Diagnose Psychiater: Erschöpfungsdepression mit Angststörung. Beginn Einnahme von Antidepressiva Tresleen 50mg

08/06-05/07 Tresleen 50mg

Beginn 1.Absetzen
01/2007-05/2007 Tresleen 25mg
05/07-09/07 keine Einnahme

Beginn Widereinnahme
09/2007-04/2008 Citalopram 20mg
(Gehirnhautentzündung Frau und Tochter)

Beginn 2.Absetzen
05/2008-07/2008 Citalopram 10mg
08/2008-12/2008 keine Einnahme

Beginn Widereinnahme
01/2009-10/2009 Citalopram 20mg

Beginn 3.Absetzen
10/2009-12/2009 Citalopram 10mg
(Ehekrise)
12/2009-01/2011 keine Einnahme

Beginn Widereinnahme
01/2011-02/2013 Citalopram 20mg
(Geburt 3 Kind)

Beginn 4.Absetzen
02/2013-07/2013 Citalopram 10mg
07/2013-12/2014 keine Einnahme

Beginn Widereinnahme
01/2015-05/2015 Citalopram 20mg
(Meine Mutter hat Demenz)

Beginn 5.Absetzen
05/2015-07/2015 Citalopram 10mg
07/2015-04/2016 keine Einnahme

Beginn Widereinnahme
04/2016-06/2016 Citalopram 20mg
(Elternumzug Wohnung Verkauf Elternhaus)

Beginn 6.Absetzen
06/2016-07/2016 Citalopram 10mg
07/2016-01/2017 keine Einnahme
(War Ende Nov. für 3 Wochen auf Kur)

Beginn Widereinnahme
01/2017-04/2017 Citalopram 20mg

Beginn 7.Absetzen
04/2017-12.05.17 Citalopram 10mg
(Auszug älteste Tochter, viel Stress auf Arbeit und finanzielle Umsatzeinbrüche, Sorgen
1 Panikattacke im Urlaub und nach Rausch im Oktober)

Beginn Widereinnahme
Seit 11/2017- Citalopram 20mg
Seit 04/2018- Citalopram 15mg
Seit 24.06.18- Citalopram 10mg
Seit 24.07.18- Citalopram 7,5mg
Seit 06.11.18- Citalopram 5,0mg


Entzugssymptome: meistens nach 5-7 Monate stellen sich folgende körperliche und psychischen Symptome:
Erstes Anzeichen sind immer Schulter Nackenverspannungen
unbegründete Nervosität, Stress, vermehrtes Schwitzen auf den Fussohlen, kalte Füsse, aufgewühlt sein, Magenbeschwerden, innere Getriebenheit, es fällt mir dann immer schwerer mich zu entspannen. In weiterer Folge können auch leichte Angst, Konzentrationsschwierigkeiten und allgemeine Niedergeschlagenheit auftreten. Der Höhepunkt ist dann eine Panikattacke.

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