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Jamies "all in a tumble" Thread

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Jofab
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab » Samstag, 10.11.18, 9:30

Ach liebe Jamie,

:hug:

Ilse
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Siggi » Samstag, 10.11.18, 11:28

Meine liebe Jamie,

tief erschüttert lese ich deinen Post... :(

Deine grausige Reaktionen auf Cortison wundert mich eigentlich nicht... :frust:
Ich fand schon erstaunlich , dass du die erste Corti- Behandlung
überhaupt verkraftet hast, wobei da schon die NW einfach unmenschlich waren.

Ich habe jahrelang in der Selbsthilfe Gruppe für Hörgeschädigte mit einem betroffenem
HNO Arzt mitgearbeitet. ( Dr. H. S.)
Er hat eine eigene HNO Praxis, und ist Chefarzt der H.N.O. Abteilung des Krankenhauses in St. W.
Ferner ist er schon seit fast 20 Jahren Präsident in Deutschland für Hörgeschädigte.

Seiner Meinung nach ist's nicht mehr erforderlich mit derlei Keulen gegen Hörstürze vorzugehen....
er gab höchstens das Durchblutungsmedikament Trental, und selbst das nicht sehr oft....
Er sagte immer, dass sich normalerweise dieses System von alleine beruhigt.
Natürlich muss man versuchen Auslöser für Stresssituationen zu meiden .

Oft ist es die Unsicherheit der H N O 's, zu glauben, viel hilft viel...
Das beste Beispiel liefern doch Ärzte bei uns mit ihrer wüsten PP Verordnung,
wenn wir verzweifelt sind und Hilfe bei ihnen suchen.... :frust:

Ich wünsche dir von Herzen dass ein wenig Ruhe in deine kaum mehr zu bewältigende
schwere Situation eintreten möge.

Alles Liebe :hug: :hug:
von Siggi
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Courage
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Courage » Montag, 12.11.18, 4:06

Liebe Jamie :) ,

leider auch hellwache Nachtgrüsse an dich, wobei ich hoffe, dir gelingt etwas Schlaf. Das ist ja heftig, wie es dich grade im Sturm segeln lässt, gottlob hast du die Behandlung abgebrochen.
Das sind sehr interessante Infos von Siggi (hallo liebe Siggi), die ich mir merken werden, sollte mich sowas auchmal treffen. Es reicht mir zwar, aber wer bitte sagte je, die Welt sei gerecht, das sieht man eindringlich bei dir, es bleibt nur zu sagen erstmal, es ist, wie es ist im Moment.

Wahrscheinlich ist das auch etwas, das du natürlich selbst weisst, aber ich erinnere mich sooo gut an diesen manchmal gar nicht mehr wahrgenommenen, aber doch IMMER bestehenden ALARMzustand, das Telefon könnte läuten....in diesen Zeiten lag es auch in der Nacht neben mir, klar. Man meint nur, man wäre etwas ruhiger, leider interessiert das die Psyche eher nicht.

Es gibt sooooviele Methoden, wie man entspannen kann etc., aber WIE soll das denn gehen, ist man auf der Lauer, weil eben das Telefon läuten kann.

Deine (Zwillings-?)schwester ist erkrankt, hast du hier schon irgendwo geschrieben, was ihr fehlt, oder lässt du das lieber weg, dann natürlich ok.

Dann mach ich mal wieder davon und hoffe, bald den schlaflosen Nächte entkommen zu können, shit Opioidentzug,
alles Liebe und vor allem gute Besserung, auch für deine Schwester,
Andrea :hug:
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Drop the thought.

* Sorgen vom Tageslicht bestrahlt sind wortlos. Nachts brennen ihre tausend Sterne hell und groß ! *
__________________
26.09.10 - 01.08.11 Diazepam nach ASHTON abgesetzt, langjährige Einnahme ca. 10 mg/Tag, im letzten halben Jahr d. Einnahmezeit 20-30 mg/Tag.
Ab 1994 täglich eingesetzt als Muskelrelaxans/Schmerzpatientin.

Durch Toleranzentwicklung im Laufe der letzten Jahre immer mehr Probleme, Nervosität, starke Überreiztheit, innere Unruhe, Erschöpfung, Depressionen, Ängste, Stimmungsschwankungen, dies alles ist durch Absetzen der Benzos verschwunden, es geht mir besser als seit Jahren.
Es sind weder physische noch psychische Folgeschäden durch die lange Einnahmezeit vorhanden.
Fragen zum Entzug beantworte ich gerne, dank des Forums und vor allem unserer Moderatorin
"Das-kleine-Runde" habe ich erst den Mut zum Absetzen gefasst, vielleicht kann ich nun auch etwas Unterstützung geben.

Auch nach LANGJÄHRIGER Einnahme ist ganz sanftes Absetzen möglich u. sehr gutes Wohlbefinden erreichbar. Man muss absolut keine Angst davor haben, die nötige GEDULD ist allerdings Voraussetzung. STRESS wirkt sich verstärkend auf Absetzbeschwerden aus, ebenso zuviel Sport.

Ergänzung: Im April 2012 nahm ich nach 8 völlig benzofreien Monaten aus privaten Gründen für 4 Wochen erneut als Muskelrelaxans und etwas Entspannung 10 mg/Tag Diazepam. Setzte sie danach in 2,5 mg Schritten pro Woche PROBLEMLOS ab und habe bisher keinerlei Folgesymptome.
MEIN Fazit: Besteht KEINE psychische Abhängigkeit oder Kontrollverlust, kann man nach einigen Monaten ein Benzo als BEDARFSmedikament für KURZE Zeit anwenden, ohne dass erneute körperliche Abhängigkeit entsteht, 4 Wochen sind aber grenzwertig, da würde ich trotz problemlosem EIGENEM Absetzen zur Vorsicht raten, je kürzer der Bedarf, je besser.

All meine Einträge und Antworten beziehen sich immer nur auf EIGENE Erfahrungen, ich bin medizinischer Laie, kein Arzt.

Mein Verlauf ist hier zu finden : http://www.adfd.org/forum/viewtopic.php?f=16&t=5967

Luisa1974
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Luisa1974 » Montag, 12.11.18, 10:14

Liebe Jamie

es tut mir so leid... ich denke fest an dich und hoffe von Herzen, dass es bald wieder bergauf gehen wird
:hug:
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JoshyJamie
Symptome: soziale Phobie / Ängste / Panikattacken
Medikation: 08/2011: 20 mg Citalopram, bei akuten Angstanfällen Bromazanil
seit 2013 zunehmend wieder Panikattacken mit Atemnot
2014 Burnout, Schlaflosigkeit, Erschöpfung
Medikation: weiterhin 20mg Citalopram, Bedarf an Bromazanil steigt ständig (psychisch abhängig)

Absetzverlauf:
August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus, in der 3. Woche Höhepunkt, dann wurde es besser)
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, vor allem im Hinterkopf, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, konnte kaum aufstehen, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren, aber Stimmungsschwankunge extrem
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedankentäglich,Weinkrämpfe
Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise, aber auch bei Stress/Alkohol/zu wenig Schlaf wieder extrem (schrilles Geräusch sehr laut)
Januar 2017: täglich Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Brainzaps im Hinterkopf, Tinnitus schriller Piepton, macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser und durch den Antrieb besser auszuhalten - Happy!
25.01.2017: Tinnitus wird wieder extrem laut, schriller Piepton, denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: Panikattacke nach Klinikabsage - auf 30mg erhöht - wahnsinnige Unruhe, Nervosität, Atemnot, habe das Gefühl das Citalopram löst die Panikattacken aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten
==>> ab jetzt zusätzlich bis zur Klinikeinweisung Mirthazapin 15

*** KLINIK ENDGÜLTIG ABGESAGT *******************

31.05.2017: Reduzierung Mirtazapin auf 11,5 mg. Symptome: Einschlafschwierigkeiten, sehr gereizt, nervös, Brainzaps links wo der Tinnitus ist, Müdigkeit vom Kopf her - nach einigen Tagen bis auf Tinnitus besser
14.06.2017: Mirtazapin 7,5 mg

27.06.-10.07.2017 -> Reduzierung Mirtazapin auf 3,75 mg (Symptome: die ersten Tage extreme Müdigkeit)
01.09.2017 => Mirtazapin wieder auf 7,5 mg erhöht (die extreme Müdigkeit war keine Folge des Mirtazapins sondern Symptom meiner Depression. Brauche das Mirtazapin gegen Nebenwirkungen von Citalopram (Schlafen, Schwitzen)
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg (da ich so unter den Nebenwirkungen leide), Mirtazapin 15 mg
01.01.2018 - heute => langsame Reduzierung des Citaloprams auf 10 mg (keine großen Probleme, schwitze nur wieder extrem), Mirtazapin meistens 15 mg, bei Bedarf auch mal mehr oder weniger- brauche dies vor allem zum Schlafen

Joshy
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Joshy » Montag, 12.11.18, 16:50

Hi Jamie,

auch von mir alles Liebe und das es dir bald wieder besser geht.

Fühl dich ganz fest gedrückt.

:hug:

Alles Gute
Joshy
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Jamie
1997 bis 2008 Alkoholiker mit hochprozentigem fast täglich.
Anfang 2009 abgesetzt und starke Angststörung generalisiert entwickelt samt Depressionen.
März 2009 Psychiatrie wegen zu starken Entzugserscheinungen für 18 Tage eingestellt auf 100 mg Stangyl (Trimmipramin) über den Tag verteilt.
Ende 2009 wieder Alkoholiker geworden durch schwere Krankheit meiner Mutter. Stangyl trotzdem weiter dazu genommen.
November 2011 Stangyl ausgeschlichen. Alkohol weiter getrunken.
Dezember 2011 Mutter verstorben und ich habe einen Nervenzusammenbruch erlitten.
15. Dezember 2011 Klinik Alkohol abgesetzt und 4 Wochen auf 1,5 mg Tavor eingestellt und auf 100 mg Sertralin, 300 mg Lyrica und 100 mg Doxepin eingestellt. 1 Woche 50 mg Seroquel auch noch, aber ist mir nicht bekommen, deshalb direkt wieder weggelassen
Tavor dann ausgeschlichen als die anderen Sachen gewirkt haben. Keine Entzugserscheinungen durch die Ads.
Februar 2012 wieder raus und die nächsten Jahre so eingestellt ganz gut gelebt und stabilisiert.
2014 leider wieder zum Alkohol gegriffen erst kleine Mengen und wieder schnell gesteigert.
2016 das Lyrica ausgeschlichen.
Anfang 2017 das Sertralin ausgeschlichen.
Alkohol hochprozentig und 100 mg Doxepin weiter genommen.
Ende Mai 2017 Alkohol abgesetzt. 100 mg Doxepin weiter genommen.
Anfang Juli 2017 kam plötzlich und schnell fortschreitent die Dystonie, erst Torticollis am Hals nach links unten dann Meige Syndrome an Augen und Mund-Kiefer Zungenbereich dazu gekommen.
Tavor 1 mg einmal täglich zur Beruhigung bekommen.
November 2017 wegen Verdacht das die Dystonie von den Tabletten kommt, das Doxepin abgesetzt komplett.

Update 21.02.2019:
Derzeitige Situation und Tabletten Einnahme:

Tavor seit 3,5 Monaten auf 0
Zopiclon seit 5 Wochen auf 0
Artane seit 3 Monaten auf 0
Alkohol seit 21 Monaten komplett trocken null Tropfen!!! Achte auf jedes Lebensmittel, das kein Alkohol drin ist.

Morgens:
5 Milligramm Amlodipin (Blutdrucksenker)
75 Mikrogramm Clonidin (Blutdrucksenker)

Mittags:
1 Milligramm Clonazepam

Abends:
5 Milligramm Amlodipin
75 Mikrogramm Clonidin
47,5 Milligramm Metroprolol (Betablocker für Blutdruck)
1 Milligramm Clonazepam

Nachts:
1 Milligramm Clonazepam
7,5 Milligramm Mirtazapin

Zustand : manchmal ängstlich, leicht angespannt, leicht unruhig, manchmal doppelt sehen, mittlere Stimmungsschwankungen, Verstopfungen, Blutdruckschwankungen, mehr Hunger, Schwindelgefühle, leichte Schlafstörungen.

Vor kurzem ist mein Vater gestorben und kurz darauf mein Opa ebenfalls, das alles noch schwerer macht und triggert.

Am 05.03.2019 ist mein 23-jähriger Neffe Noah durch einen Autounfall mit einem betrunkenen anderen Verkehrsteilnehmer ums Leben gekommen. Der ver :censored: te Säufer hat überlebt. Ich bin in tiefer Trauer und stelle mir jeden Tag die Frage "Warum und wofür???".

Lieber Gott schenke meiner Schwester viel Kraft in dieser dunklen furchtbaren unfassbaren Zeit der Trauer!

Und hoffentlich kommt der Säufer für sehr lange Zeit ins Gefängnis.

In tiefer Trauer Jörg (Joshy).

0816
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von 0816 » Montag, 12.11.18, 19:41

Hallo Jamie,
ich habe ja leider selbst festgestellt, dass bei mir Benzoentzug und Cortisonnahme kaum zusammengehen. Es tut mir sehr leid, dass du ähnliche Erfahrungen machen musstest. Eine solche Dosis, wie du sie bekommen hast, würde mich momentan wohl auch komplett rausbringen.
Mehrere Hörstürze innerhalb von kurzer Zeit hatte ich leider auch schon häufig wobei ich mir dabei nie sicher bin, ob es wirklich mehrere Hörstürze sind und ob es letztlich der Selbe körperliche Vorgang ist, der durch die kurze Cortisonnahme nur beruhigt wurde. Bei mir wirkt Cortison insgesamt kaum. Aber meistens erreiche ich eine spontane Erstverbesserung, die aber leider nicht dauerhaft ist.
Ich wünsche dir, dass sich deine Ohrprobleme von selber wieder einpendeln. Leider kann man ja in diesem Bereich kaum vorhersagen machen.
Ich hatte 2014 nach einem halben Jahr kontunuoierlicher Probleme eine Verbesserung, die bis zu meinem Versuch die Zolpidem kalt zu entziehen recht konstant war. Vielleicht hast du Glück und bei dir gehen dir Probleme auch ohne Kortison bald wieder zurück.
Die Kortisonbehandlung ist ja, soviel ich weiß, sowiso ein deutscher Sonderweg, der außerhalb Deutschlands weniger eingesetzt wird, weil dort die Studienlage eher schlecht ist.

Ich drücke die beide Daumen, dass bei dir auch ohne Kortison eine vollständige Regeneration gelingt.

MFG
0816
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Jamie
Psychische Probleme seid Kindesalter mit unterschiedlicher Manifestation. Verschiedene Diagnose wobei ich eigentlich nur eine Angststörung als wirklich treffend ansehe.

Einnahme von Zolpidem als Schlafmittel seit 18. Lebensjahr. Zunächst 5 mg, später 10 mg.
2004 psychischer Zusammenbruch mit traumatischer Psychatrieerfahrung. In Psychatrie hohe Dosen Lorazepam erhalten. Mehrere Jahre Psychotherapie und Versuche mit etlichen Antidepressiva. Antidepressiva haben bei mir weder wirkliche Wirkung gezeigt noch Absetzprobleme bereitet. Letzte Einnahme ca. 2010
Erst ab 2007 wieder halbwegs geregeltes Leben.
Seit 2008 sich verstärkende gesundheitliche Probleme (starke Schleimbildung, starker Tinnitus, Hörsturz, allergische Reaktionen bei Sport bis hin zu allergischem Schock).
2012 im Rahmen von Studienabschluss vom Hausarzt Atosil als weitere Einschlafhilfe erhalten (15 Tropfen).
Seit 2014 deutliche Verschlimmerung des Gesundheitszustandes mit mehreren Hörstürzen und Verschlimmerung der Verschleimungsproblematik.
Seit 2015 Zusammenbruch des geregelten Lebens.
Seit 2016 massive Probleme mit Zolpidemeinnahme nach einmaliger Einnahme einer hohen Dosis (Tagesmüdigkeit, trockene Augen, häufig nur Augenschlitze, verzögertes Wahrnehmungsvermögen, Kopfschmerzen, paradoxe Reaktion auf Zolpidem)
Absetzversuch Zolpidem mit Substitution mit Oxazepam gescheitert, ebenso kalter Entzug aufgrund erneuter Hörstürze in Zusammenhang mit fehlendem Schlaf.

Seit August 2018 Versuch der ambulanten Entzugs über Diazepam. Deutlich bessere Entzugssymptomatik im Gegensatz zu Zolpidem und Oxazepam.

August 2018: 6 mg Diazepam, 10 Tropfen Atosil
September 2018: 5 Tropfen Diazepam, 6 Tropfen Atosil
zur Zeit: 4 mg Diazepam, 3 Tropfen Atosil
seit 9.10.18: 4 mg Diazepam 2 Tropfen Atosil
seit 13.10.18: 4 mg Diazepam, 3 Tropfen Atosil aufgrund neuerlichem Hörsturz und massiven Schlafproblemen.
18.10.18 Aufgrund zwei Nächte kompletter Schlaflosigkeit und extremer Ohrprobleme wieder zurück zu 4 mg Diazepam und 10 Tropfen Atosil
30.10.18 3,5 mg Diazepam, 7 Tropefen Atosil + 3 Bedarf
19.11.18 3,0 mg Diazepam, 7 Tropfen Atosil + 3 Bedarf extreme und Ohrprobrobleme
04.12.18 2,5 mg Diazepam 7 Tropen Atosil
26.12.18 2,0 mg Diazepam 7 Tropfen Atosil
17.01.18 1,5 mg Diazepam 7 Tropfen Atosil

Traurige
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Traurige » Mittwoch, 14.11.18, 20:06

Hallo Jamie,

och Mensch, bei Dir reißt es auch nicht ab... ich :hug: Dich mal ein bisschen wenn Du magst.

Tipps habe ich leider keine für Dich, mit Hörstürzen habe ich keine Erfahrungen gemacht bislang. Aber ich wünsche Dir von Herzen eine gute Besserung und dass Dein Hörvermögen sich wieder komplett erholt.

Liebe Grüße
von Maria
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Jamie
1999 Burnout mit Diagnose V.a. paranoide Psychose, vorübergehende psychotische Störung (Medikament: Perazin, 60 mg; 2003 langsam ausgeschlichen ohne Probleme)
2011 schwere Depression mit psychotischen Symptomen (Medikament: Duloxetin 60 mg)
2015 schwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Duloxetin (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg)
2016 mittelschwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Risperidon (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg), Angststörung

18.02.2017
Täglich
60mg Duloxetin
2mg Risperidon
Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

Ab 17.08.2018 Duphaston 10 mg morgens und abends für 14 Tage

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
17.07.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,625 mg auf 0,5 mg
22.08.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,5 auf 0,375 mg
01.10.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,375 auf 0,25 mg

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Gismo26 » Mittwoch, 14.11.18, 21:31

Liebe Jamie,
ganz erschrocken lese ich gerade, das es dir so schlecht geht. Das tut mir soo leid. Fühl dich lieb gedrückt von mir und hoffe sehr, das es dir bald besser geht. Glg Iris
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Seit Anfang April 2018 Trimipramin Tropfen Anfang mit 7. Runterdosiert bis auf 3 dann hoch auf 7, 12, 15,22, und bei 25 aus lauter Verzweiflung nicht schlafen zu können. Runterdosiert alle 2 Tage bis auf 10 tropfen. Dann eine Woche auf 10 tropfen. Am 8. Mai 18, versuch auf 8 tropfen. Nach 3 Tagen raufgegangen auf 9 tropfen. Seitdem auf 9 tropfen. Seit 27.05. auf 9,5 tropfen hochgegangen. Seit 4.6. auf 9 tropfen. Seit dem 13. Juni bei 8,5 Tropfen
15. August 8 Tropfen
15. September 7,5 Tropfen

8. Oktober 7 Tropfen
24.November 6, 5 Tropfen
31.12. 6 Tropfen
19.2. 5,5 tropfen

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Montag, 19.11.18, 21:37

Guten Abend :)

Ich bin ins Team zurück gekehrt.
Mit mehr Abstand, lernend mehr nach mir zu schauen und einer gewissen Zurückhaltung, die ich in den letzten Monaten bereits einüben durfte.

Viele Grüße, freu mich zurück zu sein in der kleinen Familie <3
Jamie

----------

PS meine Rückkehr hat nichts mit LinLinas Ausscheiden zu tun.
Ich war wie erwähnt überhaupt nicht informiert, dass sie aufhört.
Ich hatte bereits davor die Teammitglieder angeschrieben, was sie davon halten würden, wenn ich zurück käme.
Nur um irgendwelchen Spekulationen Einhalt zu gebieten ;)
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab » Montag, 19.11.18, 22:20

Liebe Jamie, :)

ich freu mich sehr über deinen Entschluß !
Bitte gib trotzdem auf dich acht !

Alles Gute
Ilse
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Rosenrot » Montag, 19.11.18, 23:16

Oh, Jamie, das sind ja mal gute Nachrichten!

Willkommen zurück! :party2:

Ich wünsche dir, dass du eine gute Balance zwischen Selbstfürsorge und Engagement finden kannst.

LG Rosenrot
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Schwimmerin » Samstag, 24.11.18, 17:23

Liebe Jamie :)

Was für eine tolle Nachricht ich freu mich sehr darüber! :party2:

Eure Hilfe hier im forum hat mich & auch meine Kinder vor so vielem bewahrt und ich werde euch für ewig dankbar sein!

Liebe Grüsse
Petra :)
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Katzi2000 » Samstag, 24.11.18, 18:51

Liebe Jamie 🤗

Obwohl du ja auch immer für die Foris da warst freut es mich trotzdem sehr, dass du wieder ins Team zurückkehrst.

Gib auch auf dich acht !

LG Katzi 😻
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SchwimmerinJamieJofab
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
Seit 23. Juli 18 kytta sedativum
Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

feenarm
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von feenarm » Samstag, 24.11.18, 18:57

liebe jamie,

ich freue mich sehr--gerade für uns neuen ist es eine bereicherung.
als erstes natürlich -pass gut auf dich auf.

lg fee
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26.03.2003 40mg citralopram
01.04.2003 30mg citralopram
07.04.2003 20mg citralopram
01.01.2006 10mg citralopram
16.03.2016 15mg citralopram 25mg Atosil zur Nacht -über die Notaufnahme ins KK
23.03.2016 20mg citralopram 10mg Atosil zur Nacht
15.09.2016 20mg citralopram

11.11.2017 19mg Citralopram
11.12.2017 18mg Citralopram
03.01.2018 17mg Citralopram
17.01.2018 16mg Citralopram
01.02.2018 15mg Citralopram
14.02.2018 14mg Citralopram
13.03.2018 13 mg Citralopram
19.05.2018 12mg Citralopram
17.06.2018 11mg Citralopram
30.06.2018 10 mg Citralopram
26.07.2018 9 mg Citralopram
01.08.2018 9 mg Citralopram Wasserlösemethode umgestellt
24.08.2018 8,5 mg Citralopram
19.09.2018 8 mg Citralopram
03.10.2018 7,5 mg Citralopram
23.10.2018 7.5 mg Citralopram und 10 Atosi
28.10.2018 8.0 mg Citralopram und 10 Atosil
15.11.2018 8,5 mg Cita -
04.12.2018 9,0 mg Cita- Atosil / Atosil 5/5/10 mg
07.12.2018 10 mg Cita

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Quietscheentchen » Dienstag, 27.11.18, 12:37

Liebe Jamie,

du bist so, so wertvoll hier! Danke dafür!
Wirklich, danke!
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Fledermaus
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Fledermaus » Dienstag, 27.11.18, 17:29

Ach Jamie,
ich sende dir ganz liebe und feste Umarmungen.
LG
Fledermaus
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seit 2004 150 mg Venlafaxin

2015 für 6 Wochen komplett abgesetzt, 150 mg - 75 mg- 37.5 mg - 25 mg - 0. In welchem Zeitraum weiß ich nicht mehr.
Nach 4 - Wochen ohne zeigten sich Hitzewallungen, Brennen der Haut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nerven/Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Weinerlichkeit. Zusammenbruch emotionaler Art.
Nach 8 Wochen ohne wieder zurück auf 150 mg. schnelles Verschwinden der Symptomatik.

2016 Habe ich bis auf 75 mg reduziert. I
m Dezember 2016 von 75 mg auf 62,5 mg Venlafaxin. Symptome waren
Übelkeit, Hitzewallungen, Augenprobleme, leichtes Erbrechen morgens, Zahnbürste im Mund war schwierig.

Anfang Februar 2017 von 62.5. mg auf 50 mg Venlafaxin.
verstärkte Übelkeit und Zahnbürste im Mund kaum auszuhalten, sofortiges Erbrechen. Von einem Tag auf dem anderen dann 16 Std Schlaf, Augenprobleme, Erbrechen, Hitzewallungen, Nerven/Muskelzucken, Unruhe, Angst/Panik, Herzklopfen,
Suizidgedanken.

18.02 wieder 75 mg Venlafaxin,
seitdem Verbesserung, kein Erbrechen, keine Panikattacken, leichte Nervenzuckungen noch vorhanden. Stabilisation von einem zum anderen Tag schwankend, auf jedem Fall Besserung im Laufe des Tages.

08.04.17 72 mg Venla
12.04. Umstieg auf Kügelchenmethode (2 37,5-Kaspsel)
72 mg 11 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kaspel -3%
01.06.17 68 mg =26 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel -4%
20.07.17 66 mg =32 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2% Durchschnitt 135 Kügelch/Kapsel
29.09.17 64 mg =40 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2%
24.10.17 64 mg = 38 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (neue Charge)
13.12.17 62 mg = 46 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (Rechnung 75-62=13 37.5-13=24,5
132.6:37,5x24.5=86,63 132,6-86,6=46)
31.0 1.18 60 mg = 55 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (137:37,5x22,5=82,2 137-82=55)
10.02.18 Blutdruck schießt wieder hoch, zusätzlich zu den schon bekannten Symptomen
23.03.18 57mg=59 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (123:37,5x19.5=64 123-64=59 Kügelchen weniger)
12.05.18 70 54 mg? Kügelchen weniger verrechnet? Auswirkung jetzt katastrophal (25.6.18)
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Brennende Haut, Sehstörung, Nervenzucken, Weinen, Angst, müde, schwere in Gliedern, Schwitzen, frieren, Hunger kann aber nichts Essen

27.06.18 56 mg
10.08.18 56 mg (Durchschnitt 701:5=140,2, 140,2:37,5x19= 71 Kügelchen weniger in einer 37,5mg Kapsel
02.10.18 54 mg (Durchschnitt wie oben 701:5=140,2 :37,5x21= 78,512 = 79 Kügelchen weniger
28.11.18 52 mg (Durchschnitt 141,8) 141,8:37,5 X 23= 87 Kügelchen weniger
14.01.19 50 mg 14,6:37,5x25=94,4 141,6-94,4= 94.4 Kügelchen weniger

Vitamin D seit 07/18 bei 43 - keine zusätzliche Einnahme
Vitamin B6 bei 7.7 i
Vitamin B12 bei 220
Magnesium bei 0,9
Calcium bei 2,39
Magnesium bei Wadenkrämpfen und Nervenzuckungen

lunetta
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta » Dienstag, 27.11.18, 20:14

Jamielein,

ich freue mich sehr dass du wieder im Team bist! Obwohl du trotzdem IMMER für alle da warst und trotzdem dass es dir selbst so schlecht ging und du deinen Vater in schlechten Zeiten begleitet hast, und deiner Schwester so zu Seite stehst, immer für das Forum mit Rat und Tat zu Seite gestanden bist!

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ihr, diejenigen die hier am meisten leisten, zuwenig zurück bekommt, dass ihr mehr gebt als ihr bekommt, und das tut mir weh, denn es sollte sich die Waage halten.... ich weiß nicht ob man versteht was ich damit ausdrücken will, ich habe einfach Angst dass du nicht gut genug auf dich achtest...

Bitte, lieb jamie, mach das unbedingt, liebe dich selbst und tu dir alles erdenklich Gute - du bist so ein wertvoller Mensch, und obwohl wir uns nie begegnet sind, bist du mir nah am Herzen!

Danke für alles was du für uns hier machst! Umarmung und GLG!
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie » Dienstag, 27.11.18, 20:15

Wumms. Mitten ins Herz. In meins.
Meine Seele hat es eilig

​​Ich zählte meine Jahre und entdeckte, dass mir weniger Lebenszeit bleibt als die, die ich bereits durchlebte.

​Ich fühle mich wie jenes Kind, das eine Packung Süßigkeiten gewann: Die ersten aß es mit Vergnügen, doch als es merkte, dass nur noch wenige übrig waren, begann es sie wirklich zu genießen.

​Ich habe keine Zeit mehr für unendliche Konferenzen, wo man Statuten, Normen, Verfahren und interne Vorschriften diskutiert; wissend, dass ​nichts erreich​t wird.

​Ich habe keine Zeit mehr, absurde Menschen zu ertragen, die ​ungeachtet ihres ​Alters nicht gewachsen sind.

​Ich habe keine Zeit mehr, mit Mittelmäßigkeiten zu kämpfen.

​Ich will nicht in ​Meetings sein, wo aufgeblähte Egos ​aufmarschieren.

​Ich vertrage keine Manipulierer und Opportunisten.

​Mich stören die Neider, die versuchen, Fähigere in Verruf zu bringen, um sich ihrer Stellen, Talente und Erfolge zu bemächtigen.

​Die Menschen, die keine Inhalte diskutieren, sondern kaum die ​Titel.

​Meine Zeit ist zu knapp, um Überschriften zu diskutieren.


​Ich ​will das Wesentliche, denn meine Seele hat es eilig.

​Ohne viele Süßigkeiten in der Packung...

​Ich möchte neben Menschen ​leben, die sehr menschlich sind.

​Die über ihre Fehler lachen können.

​Die sich auf ihre Erfolge nichts einbilden.

​Die sich nicht vorzeitig berufen fühlen.

​Die nicht vor ihren Verantwortungen fliehen.

​Die die menschliche Würde verteidigen.

​Und die nur an der Seite ​​der Wahrheit und Rechtschaffenheit gehen möchten.

​Das Wesentliche ist das, was das Leben lohnenswert macht.

​Ich möchte mich mit Menschen umgeben, die das Herz anderer ​zu berühren wissen.

​Menschen, denen die harten Stöße des Lebens beibrachten zu wachsen ​​mit sanften Berührungen der Seele.

​Ja ... ich habe es eilig ... um mit der Intensität zu leben, die nur die Reife geben kann.

​Ich versuche, keine der Süßigkeiten zu verschwenden, die mir noch bleiben.

​Ich bin sicher, dass sie köstlicher sein werden als die, die ich bereits gegessen habe.

​Mein Ziel ist, das Ende zufrieden zu erreichen - in Frieden mit mir, meinen Liebsten und meinem Gewissen.

Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn du merkst, dass du nur eines hast.
(Text von Ricardo Gondim; oft fälschlicherweise Mario Andraté zugeschrieben)

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Towanda1 » Dienstag, 27.11.18, 21:51

Liebe Jamie,

vielen Dank für diesen tiefen Text - ja, der trifft mitten ins Herz!

Liebe Grüße,

Towanda
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13.12.18 - 7,50 mg Mirtazapin
16.01.19 - 6,70 mg Mirtazapin
15.02.19 - 6,00 mg Mirtazapin
13.03.19 - 5,40 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Kaenguru70 » Dienstag, 27.11.18, 22:33

Liebe Jamie,

Der Text berührt mich sehr.
Gondim hat geschrieben:
Dienstag, 27.11.18, 20:15
​Ich ​will das Wesentliche, denn meine Seele hat es eilig.
Für mich fühlt es sich inzwischen oft so an, dass ich ein Leben vor dem Entzug hatte und eines danach.
Wenn ich es aus der positiven Perspektive betrachte, achte ich mehr auf mich und meine Bedürfnisse.

Dieses Verhalten ist aus der Not enstanden, da ich das Tempo, welches ich mit Benzos gehen konnte nicht mehr halten kann. Also macht man Abstriche und besinnt sich auf das Wesentliche.
Und das sind vor allem Menschen, Tiere , Natur und die sozialen Bindungen.
Gondim hat geschrieben:
Dienstag, 27.11.18, 20:15
​Ich will nicht in ​Meetings sein, wo aufgeblähte Egos ​aufmarschieren.

Mich stört die materialistische, leistungsorientierte Gesellschaft, welche die eigentlichen Werte aus den Augen verliert.
Gondim hat geschrieben:
Dienstag, 27.11.18, 20:15
​Das Wesentliche ist das, was das Leben lohnenswert macht.

​Ich möchte mich mit Menschen umgeben, die das Herz anderer ​zu berühren wissen.
Das Leid, welches ich durch den Entzug erlebt habe, brachte mir die Einsicht, dass es Wertvolleres im Leben geben muss, als immer nur der gesellschaftlichen Norm zu entsprechen.

Es ist nicht wichtig, ob ich es schaffe zum 1.Advent die Weihnachtsdeko im Vorgarten zu haben, oder Plätzchen in übergroßen Mengen zu backen, obwohl man keine Lust hat.

Es ist aber wichtig, für meine Kinder da zu sein, wenn sie kommen und reden wollen. Ihnen zuzuhören und ihnen Geborgenheit und Verständnis mitgeben.
Gondim hat geschrieben:
Dienstag, 27.11.18, 20:15
​Ja ... ich habe es eilig ... um mit der Intensität zu leben, die nur die Reife geben kann.
Ich bin falschen Werten gefolgt und habe mich dabei aus den Augen verloren.
Jetzt frage ich meine Seele, was sie wirklich will und braucht und tue nicht was ich meine tun zu müssen, weil es andere von mir erwarten.

In diesem Sinne verstehe und interpretiere ich diesen tollen Text, danke Jamie.

Herzliche Grüße
Sarah
Zuletzt geändert von Jamie am Mittwoch, 28.11.18, 14:23, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: um mich nicht mit fremden Federn zu schmücken, habe ich Gondim in die Zitate gesetzt ;-)
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