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Liebe Mitglieder des ADFD, liebe Interessierte.
Aufgrund anhaltender Neuanmeldungen, Urlaubszeit und Unterbesetzung in den Teams sieht sich die Moderation leider gezwungen, das Forum temporär für Neuanmeldungen zu schließen.
Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
padma
Moderatorenteam
Beiträge: 21677
Registriert: 06.01.2013 17:04

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von padma »

liebe Jamie, :)

für dich und Mausi :hug: :hug: :hug:

alles Liebe,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


happytree
Beiträge: 13
Registriert: 04.09.2018 06:06

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von happytree »

Hello Jamie,

ich erinnere mich an ein paar so nette Antworten von dir in meinem Thread.
Da bin ich gerade hier auf dein Kunterbunt gestoßen und habe mich ein wenig von vorne nach hinten durch gelesen.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft in der Zeit Deines Verlusts. Wie viele anderen auch, kann ich es als Tierfreund und "Besitzer" nachempfinden.

Alles Gute!
Ende 2014:
Opipramol 100mg - verschrieben wegen somatisch nicht erklärbarer Symptome wie Übelkeit, Appetitlosigkeit, Nervosität. Letztlich psychosomat. Symptome

+ Paroxetin 20mg - verschrieben weil Symtpome vor allem in sozialen Situationen auftraten. Auch Niedergeschlagenheit, Einsamkeitsgefühle. Mittelschwere depressive Episode.

2015 - 2017:
- Aufgrund von NW wie Benommenheit, Reduzierung von Paroxetin auf 10mg.
- Psychotherapie. Ergründung der Symptome und dahinterliegender Konflikte. Langsame aber stetige Besserung aller Symtpome bishin zur fast völligen Remission.

2018:
- September: Erste Reduzierungsverssuche der AD. Leider schlecht beraten und fast kalt entzogen. Erster Eintrag ins Forum. Aufgrund von Absetzphänomenen und anstehender Prüfungen wieder eindosiert auf Opi: 100mg, Par: 10mg.

September 2018 - August 2019:
- Teilw. wieder mehr psychosomat. Symptome wie Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, innere Unruhe.
- Reduzierung von Par. mit Mörsern + Feinwaage. 10% alle 4-6 Wochen, je nach Situation und Verfasung. Teilweise auch größere Reduzierungsschritte.
- Juli 2019: Reduzierung von Opi. mit Tropfen (Insidon). Von 50mg (12 Tropfen) direkt auf 37.5 (9 Tropfen).
- Ab 10.07.2019: 3.5mg Par. // 37.5mg Opi .

Quietscheentchen
Beiträge: 1197
Registriert: 01.10.2018 03:43

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Quietscheentchen »

Es tut mir so leid, liebe Jamie!
Aber quäle dich nicht, du hast alles richtig gemacht für den kleinen Schatz. Mehr ging wirklich nicht.

Ich umarme dich und wünsche dir weiter Kraft und Schutz, Liebe und Führung von "oben".

Gute Nacht.
Bild
Mein Thread
[spoil]
Vorgeschichte:
[spoil]2014depressive Episode
August 2015 Escitalopram 20mg
Februar 2017 10mg

21. Mai 2018 Escitalopram 5mg
4. Juni Escitalopram 2,5mg
seit 18. Juni 0


Einzelne Beschwerden bis zum verzögerten Knall
Höllenmonate und Besserung Verlauf[/spoil]
Seit 10. Juni 2019
Deutliche Besserung. Nicht symptomfrei aber viel, viel besser

13. Januar 2020: 0,48 mg
24. Februar 2020: 0,46 mg
13. März 2020: 0,44 mg

Diagnosen:
Zuletzt mittelschwere Depression
POTS
Spastische Spinalparalyse
Selten Migräne mit Aura
Schwerhörigkeit links
Hashimoto


Medikation und Nahrungsergänzungsmittel

Escitalopram 0,46 mg
L-Thyroxin 50
Magnesium
Omega 3
[/spoil]

krasiva
Beiträge: 390
Registriert: 21.02.2019 11:59

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von krasiva »

Liebe Jamie,

es tut mir vom Herzen weh zu lesen was für alles du in diesem Jahr durchzustehen hast. Es ist erschütternd zu lesen was dir geschah mit dem Arm und dazu die ganze Geschichte mit deinen armen Vögelchen. Sei von mir innerlich umarmt und begleitet. Möge der Engel, der über dir wacht dir die Kraft geben und Salbung deines Schmerzes lindernd tun. Ich bete für dich du gute, liebe tapfere Jamie. :hug:

Lichtstrahlende warme Grüße,

krasiva
[spoil]Vorgeschichte: zw. März und Anf. Dez. 2018, 4 Klinikaufenthalte wg. Schlaflosigkeit, Panikattacken, Gedankenkarussels. Medik.: Quetiapin (zw. 25 und 150mg). Jeweils nach d. Aufenthalten abgesetzt. 3 Absetzpsychosen da keine Infos über Ausschleichen.

Medikation: Quetiapin (zw. 25 - 150mg) schon in Klinik abgesetzt.
Risperidon 1mg
Atosil 25 mg nach Bedarf

Sonstige Hilfen: Magnesium 400 mg (morg. und abds.)
Mangan 5mg (morg. u. abds.)
Vitamin & Mineral Komplex von Wahrnke (3 x 2 oder mehr morg. bis
nachmittags)
Zink (morg. u. abds.)
Chromium (morg. u. abds.)
Avena comp. Glob. von Wala (morg. u. mitt. jew. 5 u. 1/2 Std. vor
dem schlaffen gehen 10 Glob.)
Stibium D6 Spritzen (morg.) von Weleda nach Bedarf

Bücher: Peter Lehmann (Psychopharmaka absezten)
Julia Ross (Was die Seele essen will)

Foren: Zentrum der Gesundheit
Naturheilkundliche Selbstmedikation
Natura Naturans / Olaf Rippe
Natura Naturans / Margret Madejsky

Zur Medikation: Risperidon 1mg von Mitte Sept. bis Anfang Dez. 2018
Risperidon 0,50mg von Anfang Dez. bis 25.02.2019
Risperidon 0,60mg von 25.02.2019 bis 31.08.2019
Risperidon 0,54mg von 31.08.2019 bis 26.10.2019
Risperidon 0,49mg von 26.10.2019 bis 28.12.2019
Risperidon 0,44mg von 29.12.2019 bis 8.5.2020
Risperidon 0,40mg von 9.5.2020 bis 4.7.2020
Risperidon 0,36mg ab 5.7.2020

ab 1.09.2019 ca. 4 Wochen ziemliche Erschöpfung mit Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und Kraftlosigkeit. Immunsystem ist schwach; ganze 8 Wo. Bronchitis.
Brochitis ist Anf. Nov. 2019 besser geworden, aber dafür bekam ich ziemliche Erkältung, ca. 10 Tage. Danach besser, nur Kraftlosigkeit noch ziemlich vorhanden.
Ganzer Februar 2020 schlap. Dazu von Mitte Februar bis Anfang März Erkältung mit Herpes u. leicht. Fieber und schmerzhafte Schwellung einer Backe und teilweise Zahnfleisch. Die Entzündung hat noch den ganzen April gedauert.[/spoil]

lunetta
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta »

Liebe jamie!

ich mußte seit Freitag Noch mehr an dich denken...

Unser altes Hundemädchen erbricht seit ca. 1 Woche nach jedem Fressen, den ganze Nahrungsbrei wieder hoch, auch wenn wir ihr nur Miniportiönchen geben, es kommt nach wenigen Minuten wieder hoch.

Sie wäre eigentlich hungrig, will immer wieder fressen, aber es bleibt eben nicht unten:(

Ich habe nun seit Freitag begonnen ihr mit der Spritze Babygläschen in 5 ml Portionen zu geben, aber es graust ihr so davor, dass sie mir das auch hochwürgt, sie mag die nicht,

Dazwischen habe ich ihr immer wieder Kamillentee mit Srpitze eingeflößt, das geht, wenn es immer nur ein paar ml sind,

Heute Nacht war dann die große Krise, sie hat im Halbstundentakt erbrochen, war dann schon so ausgetrocknet, weil gar nichts unten blieb, ich habe ihr alle paarMinuten Kamillentee eingeflöst, aber sie konnte einfach nicht aufhören zu brechen.

Sie hat in unser Bett gebrochen, auf beide Bettvorleger, Auf den Perserteppich im Wohnzimmer, eigentkich in jedem Raum der Wihnungm wir haben nur hinterhergeputzt.

Gegen 4.00 früh war sie schon so matt dass sie nur mehr mit halbüberdrehten Augen und schwerer Atmung dagegelegen ist und zum Raufwürgen nicht mehr aufstehen konnte,

Wir waren heute beim tieräztl Notdienst, sie hat Infusion mit Elektrolyten, Antiemetikum bekommen, und hat dann kaum zuhause angekommen, wieder gebrochen, dann wurde es besser, aber sie wollte heut nie raus, mußte auch kein Pipi machen.

Da sie auch stark nach Amoniak riecht, denken der Tierarzt und wir auch, dass sie ein beginnendes Nierenversagen entwickelt.

Wir haben vereinbart dass sie nun noch ein paar Tage Pantoprazol bekommt, falls es nur eine schwere Gastritis ist, aber da beim Uktraschall auch eine merkwürdige Veränderung am Mageneingang ist, nicht eindeutig tumorös, wollen wir die arme 14 Jahre alte Hundedame nicht zu Tode behandeln, sondern bis Ende der kommenden Woche die Entscheidung treffen, dass sie gehen darf, wenn es jetzt so schlecht weitergeht,

Sie ist fix und fertig, riecht scharf nach Aminiak, und will auch nicht mehr angefaßt werden, sie scheint Schmerzen im Bauchraum zu haben - und das unser Hund, der es liebt gekrault und liebkost zu werden...;(

Loslassen ist schwer, aber wir werde es aus Liebe machen, wenn der Weg zu beschwerlich wird.

Dir auf jeden Fall alles Liebe, meine gute Tierfreundin! Umarmung!
► Text zeigen

Harry29
Beiträge: 153
Registriert: 17.10.2018 21:27

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Harry29 »

Liebe Jamie,

es ist schwer Worte für deine das zu finden, was du die ganze Zeit durchstehen musst.

Ich wünsche dir von Herzen, dass sich das Blatt für dich bald wieder zum Besseren wendet, du hast Besseres verdient!

Es ist grausam, dich so leiden zu sehen. Du hast alles richtig gemacht im Umgang mit deinem Vögelchen!

Ich wünsche dir viel Kraft! Fühl dich sanft umarmt. :hug: :hug:

Liebe Grüße,
Harry
05.12.2019: 7mg Quetiapin

NEM wieder eingestellt.

NEM: vom 24.01.2020 bis 08.02.2020:
6.800 IE Vitamin D + Vitmain K, Magnesium, Vitamin B Komplex, Fischöl, Vitamin A - Z, cogniLoges (Eisenkraut, Vitamin C, Vitamin B5 und Zink), Vitasprint B12 (Billigmarke) und Mumijo

[spoil]

Risperidon: (2010/11 - kurzzeitig - denke ca. 3 Monate - wurde aber wieder abgesetzt - im Klinikaufenthalt wurde etwas experimentiert, da ich auf die Medikamente nicht wirklich angesprungen bin)
Venlafaxin: (ca. 3 Jahre - 2011 bis 2013 - in der Spitze 225mg)
Quetiapin: seit ca. 8 Jahren. Viele Jahre Prolong, dann Umstellung auf normales Quetiapin. Höchstdosis bei Prolong 400mg, beim normalen Quetiapin 200mg.

04.03.2011: Tägliche Medikation
Quetiapin Prolong mg 0-0-50mg-0
Venlafaxin 150mg am Morgen
Risperidon 1-0-0-2mg

30.04.2013: Tägliche Medikation
Quetiapin Prolong: 200 mg am Abend
Velafaxin 75-0-75-0

danach folgte schrittweise erst die Reduktion/das Ausschleichen von Venlafaxin. Im Anschluss erfolgte dann nach und nach die Reduktion des Quetiapin.

August/2018: Absetzen von 25mg Quetiapin (Kaltentzug)
(Anfangs nur Alpträume - nach ca. 8 Wochen körperliche Symptome und nach ca. 10-11 Wochen starke
kognitive Symptome)

NEM:
Aktuell vertrage ich scheinbar die tägliche Vitaminzufuhr von Vitamin D wieder - eine Zeit lang war das nicht so.
Mögliche Gründe:
1. ich nehme es jetzt ca. 12h nach Quetiapin-Einnahme gegen Mittag/Nachmittag
2. ich nehme es nicht mehr in Tropfen-Form, sondern als lösliche Kapseln
3. Es gab keine Unverträglichkeit oder aber mein Körper ist jetzt in der Wiedereindosierungsphase in der Lage, es zu verarbeiten anstatt paradox zu reagieren.

Mittlerweile nehme ich auch wieder 3.000 i.E. Vitamin D in Tropfenform - vertrage auch das wieder.

Wiedereindosierung & Ausschleichen:

19.10.2018: 3mg Quetiapin
20.10.2018: 4mg Quetiapin
21.10.2018: 5mg Quetiapin (+1000 i.E Vitamin D3 alle 2 Tage)
11.11.2018: 7,5mg Quetiapin
30.11.2018: 10mg Quetiapin
25.12.2018: 10mg Quetiapin (+2.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl).
24.03.2019: 10mg Quetiapin (+8.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl+200mg Magnesium).
19.04.2019: 8mg Quetiapin (+~5.000 i.E. Vitamin D3 + Vitamin K2 200 qg + Omega 3 Fettsäuren in Form von Fischöl+ ~200mg Magnesium).
09.09.2019: 6,5mg Quetiapin
21.11.2019: 6,75mg Quetiapin (leichte Aufdosierung, da kognitive Einschränkungen zu lange anhalten)
05.12.2019: 7mg Quetiapin
[/spoil]

Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 19476
Registriert: 04.02.2013 22:37

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie »

Hallo, :)

das ist ein schweres Jahr für mich.

Da Mausis Partner ohne sie unglücklich ist, habe ich beschlossen, ihn in gute Hände zu vermitteln.
Ich denke da an sowas wie einen Vogelpark o.Ä., der alleinstehende Tiere aufnimmt und wo er mit seinen Artgenossen zusammen sein darf. Momentan eruiere ich die Optionen.
Bourkesittiche sind Liebhabervögel und Züchter geben ungern Hennen her, weil sie diese fürs Züchten / den Nachwuchs verwenden wollen.
Ich habe 1,5 Jahre gebraucht und gesucht, ehe ich für Barclay Mausi als Partnerin fand und ihr Glück währte nur ein halbes Jahr. :cry:

Ich möchte für ihn das Beste, er hat es nicht verdient allein zu sein, er hat das beste und schönste Leben verdient, das möglich ist. <3

Ich werde mich auch aus der Tierhaltung verabschieden, mittelfristig.
Ich habe noch zwei Wellensittiche, die Henne (Tiffy) davon ist totkrank (Lebertumor) und unsere gemeinsame Zeit begrenzt. Ich weiß nicht, ob sie Weihnachten dieses Jahr noch erleben wird.
Wenn dann Pauli (ihr Partner) übrig bleibt, dann versuche ich ihn zu vermitteln; Wellensittiche sind glücklicherweise leichter zu vermitteln als so ein Bourkie wie Barclay.

Ich kann einfach nicht mehr. Immer wieder stirbt nach nur kurzer Zeit ein Tierchen und ich muss ein neues holen, es hört einfach nie auf und meine Nerven liegen blank.
Ich liebe sie alle so sehr, aber es macht mich krank und kaputt. :cry:
Es ist schrecklich, dies als liebende Tierhalterin schreiben zu müssen.

Ich dachte ja eigentlich, meine Nerven könnten sich nun nach diesen harten Wochen anfangen zu erholen, aber das Gegenteil ist der Fall.

Zum einen hat die BG abgelehnt meinen Unfall im Ehrenamt anzuerkennen und die Verletzung ist, wie ich seit letzter Woche weiß, schlimmer als gedacht.
Von wegen Muskelfaserrisse (die hatte ich auch) - die Supraspinatussehne (Schulter) ist am Sehnenansatz angerissen, der Schleimbeutel entzündet, es ist freie Flüssigkeit im Gewebe.
Und da ich kein BG-Fall mehr bin und keine Kraft habe ein Widerspruchsverfahren durchzufechten, stehe ich jetzt auch noch ohne Orthopäde da, denn der BG-Arzt darf mich jetzt ja nicht weiterbehandeln und die BG Unfallklinik hat es auch abgelehnt. Ich müsse zum niedergelassenen Orthopäden.

Zu all dem hat sich meine CMD und mein lädierter Backenzahn von der missglückten Zahnbehandlung letztes Jahr wieder gemeldet und ich drehe hier durch vor Angst und Schmerzen.
Ich kann nicht reden (ich spreche kaum noch), schlucken, kauen, essen, trinken.
Ich lebe von Müllermilch und weichen Blättereigknabberstangen und überreifen Bananen, die ich mit der Zunge zerdrücke.
Meine ganze linke Gesichtshälfte schmerzt, brennt, pocht, zieht. Der Kiefer kracht bei jeder Bewegung, meine Zunge ist taub bzw. brennt und ich habe dort auch Missempfindungen. Ich habe im ganzen Mundraum, linkslastig, diese Missempfindungen.
Ich habe Kopfschmerzen und meine HWS tut irre weh, da beginnt ein weiteres HWS-Syndrom, das merke ich.
Unter meinem Auge sticht es und die Ohrspeicheldrüse beginnt sich auch wieder zu entzünden.

Gestern hat mich meine Familie mit Suppen (auf Vorrat) bekocht, damit ich mal etwas Vernünftiges esse außer diesen Chemieschrott.

Die Probleme habe ich nun ca. 7-10 Tage, aber der pochende Zahn setzte am Samstag Spätabend ein und dann begann die gleiche (Tor-)tu(o)r wie als Tiffy fast gestorben ist.
Mit Einsetzen des pochenden heftigen Nervenschmerzes in dem kaputten Zahn ist innerhalb einer Sekunde eine fulminante Zitterwelle durch meinen Körper geschwappt und ich habe unkontrolliert das Beben und Schlottern angefangen. Mein Herz raste, die schiere Panik in all meinen Zellen. Jegliches Blut ist aus all meinen Extremitäten gewichen und ich bin kalt geworden wie ein Stein.
Das Traumaprogramm hat sich selbstständig aktiviert.
Im Darm ging ein riesen Geglucker los und ich habe mich zum Klo geschleppt und hatte heftigen Durchfall. Dazu wieder Würgen und Übelkeit.
Gleichzeitig fing die Nase wieder an Unmengen Schleim zu produzieren, obwohl ich überhaupt keinen Schnupfen habe.
All diese Vorgänge laufen innerhalb von 2 Minuten ab und ich kann dann nur noch schauen nicht zu kollabieren.

Mein autonomes Nervensystem übernimmt komplett die Steuerung, ich bin wehr- und hilflos.
Mein Körper spult da ein Programm ab, dem ich mit rationalen Gedanken nicht entgegensteuern kann. Außerdem schleichen sich dann auch Flashbacks ein.
So fühlt es sich also an, traumatisiert zu sein. Es ist jedes Mal wieder absolut verstörend und horrorhaft, ich bestehe nur aus Angst.

Ich habe dann nachts um halb eins meine Mutter angerufen, weil ich so verzweifelt war.
Ich habe ganz viel Bachblüten und Arnica Globuli und Passionsblumentropfen genommen, mich in mehrere Decken gewickelt und Wärmflasche an die Füße. Ich habe Ibu 600 genommen und mir die Morphium-Lösung von letztem Jahr ans Bett gestellt.
Irgendwann wirkte das Ibuprofen und ich wurde etwas ruhiger, schlotterte aber immer noch und meine Beinmuskeln kontrahierten unwillkürlich (das ist die Anspannung).
Leider hat das Schmerzmittel nur 95% der Schmerzen abgedeckt und jedes Mal, wenn es eine Schmerzspitze (Nervenpochen) wieder schaffte, lief das o.g. Programm von vorne ab.
Ja, ihr lest richtig. Alles von vorne.

Ich bin dem vollkommen ausgeliefert, nichts hilft das zu verhindern, selbst mein starker Glaube und das Gottvertrauen nicht. Ich bin Opfer meiner überschießenden Panik- und Stressreaktion.
Hab dann um dreiviertel zwei auch 4,5mg Bromazepam genommen, weil ich nicht mehr konnte. Konnte damit wenigstens knapp 5h schlafen, auch wenn ich sofort wieder angespannt aufgewacht bin. Ich denke für die wenigen Notfälle im Jahr, wo ich Benzos benötige, geht dies klar, zumal ich keinerlei Impulse spüre sie sonst einzunehmen oder sie "locken" mich auch nicht.
Ich bin da mittlerweile sehr resistent innerlich, sie kratzen mich einfach nicht, sind nur Notfallmedikamente und wenn der Notfall rum ist, lasse ich es weg.

Ich weiß momentan nicht, wie es weitergehen soll.
Ich habe gestern, und es ist mir schnurzpiepegal, angefangen Pregabalin 25mg zu nehmen.
Da ich mich an dieses Medikament nicht herantraue, habe ich es in Anwesenheit meiner Familie genommen. Zuerst eine halbe Kapsel mit 12,5mg, nach 30min (ich lebte noch und habe nichts Auffälliges als NW festgestellt), dann die restliche Lösung mit den anderen 12,5mg.
Ich hatte das Gefühl es macht etwas müde und dämpft den Schmerz etwas, ganz sicher bin ich mir aber nicht, ob es wirklich hilft.
Ich habe nicht vor es dauerhaft zu nehmen, nur wegen der Schmerzen.

Ich möchte nicht sagen, dass mir in diesem Zustand alles egal ist, aber da die Situation so verfahren ist, muss ich Wege gehen (ich gehe die der ganzen Zeit :x ), die mir ggf. auch nicht passen.

Ich fühle mich so alleingelassen von den Ärzten und Zahnärzten. Natürlich auch wegen der BG Sache.
Krankengymnastik könnte etwas Linderung bringen, aber ich bin das Betteln leid; ich bekomme immer nur Absagen :(. Ich bin so deprimiert. :cry:

Ihr Lieben, es muss besser werden!
Es muss.
Ich hab das nicht "verdient". Schnief.

Grüße
Jamie
Zuletzt geändert von Jamie am 04.10.2019 11:30, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: ergänzt
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

lunetta
Teamunterstützung
Beiträge: 4093
Registriert: 17.08.2015 18:09

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta »

Hallo Liebelein!

Ich bin erschüttert.....

Nimm alles was dir richtig erscheint ohne schlechtes Gewissen, Hauptsache du kannst diesen Teufelskreis von Schmerz und Anspannung durchbrechen!

Schrecklich, was ist das nur für ein Jahr heuer....

Ich denk an dich und umarme dich ganz sanft! GLG
► Text zeigen

Jofab
Beiträge: 2583
Registriert: 16.08.2017 19:51

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab »

Liebe Jamie

ich fühle so mit dir.

:hug: :hug: :hug:
Ilse
[spoil]Symptome : die ersten Monate vom Erwachen bis gegen Abend hoher Puls und Herzrasen,
innerlich total zittrig, nervös, unkonzentriert, appetitlos, total desinteressiert an Dingen, die mir
vorher Spass gemacht haben.

nach 5 Mo. massive Einsamkeitsgefühle und Verzweiflung, die sich körperlich im Solarplexus
bemerkbar machen - sehr heftig
ab abends oft etwas besser
Diagnose : Depression wegen Wechseljahren
Fluoxetin 20mg März 2005 - Sept. 2016 / abgesetzt über 3 Mo. weil es nicht mehr wie am Anfang wirkte. Okt. 16 auf 0

Febr. 17 wieder eindosiert 10 mg, nach 10 Tagen heftigste Beschwerden. Trotzdem lt. Neurologen erhöht auf 20 mg - zusätzlich Diazepam/ aber nur 10 Tage morgens 10 Tropfen. Beschwerden nach Wochen besser, aber keine stimmungsaufhellende Wirkung mehr.
Plötzlich Gefühl, es wird wieder schlechter. ( Tod des Exmannes - mag getriggert haben )
Total in Panik geraten !

Entschieden abzusetzen, leider lt.Neurologen !!! kalt abgesetzt auf 0 : 25. Mai 2017

1. Absetzen : August/Sept.2016 über 8 Wochen 10 mg Fluoxetin, dann jeden 2. Tag, ab Okt. auf 0
keine Beschwerden, nur wieder leicht depressiv (oder Absetzsymptome ??!), Tageslichtlampe

2. Absetzen : 25. Mai 17 von 20 mg auf 0 / 6 Wochen keine Symptome
Anfang Juli : leicht depressiv, total freudlos, aber noch Energie Mitte Juli : Gefühl von Unwirklichkeit - Derealisation
Anfang Aug. : beim Aufwachen wieder Angst, die den Vormittag anhält, aber kein "innerliches"
Zittern - wird aber spürbar von Tag zu Tag schlechter !!!
22.Aug. : beim Aufwachen Herzrasen (Puls 110), hält bis Nachmittags an. Völlig verzweifelt !!!
ab 28.Aug. 1mg Betablocker Bisoproplolfumarat - übel - nach 2 Tagen abgesetzt

ab 22. Aug.17 ca.0,5 mg Fluoxetin eindosiert
ab 6.Sept. 0,75 mg + 50 % !
ab 16. Sept. 0,83 mg + 10 %
ab 30. Sept. 0,87 mg + 5 %
ab 9. Okt. 1 mg + 15 % definitiv schlechter - also zurück
ab 25. Okt. 0,92 mg - 8 %
ab 11.Nov. 0,95 mg + 3 %
ab 14.Nov. 0,92 mg - 3 % red.
ab 28.Nov. 0,90 mg - 2 % red.
ab 14.Jan. 0,87 mg - 3 % red.
ab 7.März 0,85 mg - 3 % red.
ab 10.März wieder auf 86 mg
seit ca. Mitte April auf 0,85 mg
ab 11. Nov. 18 0,82 mg - 3,5% red.
ab 7. Febr. 19 0,83 mg aufdosiert

seit Nov. 17
zunehmend plötzlich sehr starke Ängste - Einsamkeits - und Verzweiflungsgefühle

Febr.18
hoher Puls und Herzrasen etwas weniger
März 18
seit der letzten Dosisveränderung von morgens bis abends unbeschreibliche
Verlassenheits- und Einsamkeitsgefühle, die vermutlich von Neuroemotionen massiv
verstärkt werden. Solarplexus krampft.
Nov. 18
"Gefühlskrämpfe" unverändert stark
Dez/ Jan. 19 Ängste werden noch schlimmer.

Juli 19 Magenschmerzen, 3 Wochen Pantoprazol, danach Magenspiegelung ohne Befund.
Ängste und Unruhe immer schlimmer.

8.August 19
Versuch mit Amitriptilyn : 8 Tage 0,25 mg, danach 0,5 mg - verteilt auf 2 x tägl.
[/b][/spoil]

Alana44
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Alana44 »

Liebe Jamie

Ich drücke dich ganz fest!

Deine Franziska Alana
[spoil] 2000 mit 14 das erste Mal Depo Spritzen gegen PA.
2004-2008 Zoloft (?mg)
Sommer 2009 12 Wochen Klinik
2009-2011 500mg Orfiril long (Valbroinsäure)
Winter 2011 Venlafaxin 37,5 mg
[/spoil]

[spoil]
2012 Venlafaxin 75mg Kapseln
Dez. 2017 auf 37,5mg
03.18 - 08.18 Reduziert bis 18,5mg (zu schnell)
Zusätzlich Abends Pregabalin 25mg
Nach 2 Wochen abgesetzt
14.9- 29.9 Doxycyclin Antibiotika wegen Borilliose totales Chaos
10.10 37,5mg
27.10 75 mg +bei Bedarf 25mg Atarax
01.11 37,5mg
17.12 Borilliose nicht mehr nachweisbar
24.06.19 sehr sensibel auf Medikamente u NEM
17.07.19
Magenspiegelung triggert
Zittern, starker Schwindel, Übelkeit, starke Zwischenblutung, Panikattacken, innere Nervosität, Nackenschmerzen [/spoil]

[spoil] 10.08 Zittern, Unruhe, Dröhnen in den Ohren, leichte Zwischenblutung, Muskelschmerzen an Hände, Armen, Knien Oberkörper
Verzicht auf Histamin u Fruktose
Schluckbeschwerden bessern sich.
23.8 Abends Notaufnahme Kh. Verdacht auf Serotonin Syndrom. Nicht bestätigt.
wahrscheinlich eine Histaminvergiftung
Rauchstopp
28.8 leichte Herzinsuffizens mit Tachykardie festgestellt. Beta- Blocker 1,25mg in aller größten Notfall.
[/spoil]
:schnecke: Venlafaxin 37,5
24.8 140 >100
25.8 100 <130
01.9 130 <133
10.9 133 >130
22.9 seit Juni 16 Kg abgenommen
23.9 Fructoseintoleranz Positiv
27.9 130>120
07.10 ➡️ 33 mg
25.10 Pekana Komplex Nr.66 3×4 täglich
Okoubaka D4
Gepuffertes Vitamin C 1×Woche
16.11 ⬇️ 30,5 mg - 7,5%
viewtopic.php?f=18&t=16047&p=336020#p336020
03.01.20 ⬇️ 28,5 mg - 6,5%
viewtopic.php?f=18&t=16047&p=348985#p348985
26.02.20 ⬇️ 26 mg - 8,5%
06.04.20 ⬇️ 23,5 mg - 9,5%
13.05.20 ⬇️ 23 mg - 2%
01.07.20 ⬇️ 21 mg - 8,5%
viewtopic.php?f=18&t=16047&p=372007#p372007

Muck
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Registriert: 12.11.2018 15:30

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muck »

Liebe Jamie

Schlimmer geht immer aber was du dieses Jahr ertragen muß ist
wirklich die Hölle.

Überlege dir doch nochmals ob der Weg aus der Tierhaltung auszutreten der richtige ist.
Du bist so ein tierlieber Mensch. Es wäre so schade für all die armen Tiere.
Warum suchst du keinen Partner für deinen kleinen Freund?
Du weißt doch auch wie viel Freude sie machen.
Ist nur ein Vorschlag.

Das du an und an etwas zur Beruhigung nimmst kann ich verstehen und finde ich auch ok.
Wenn man nicht mehr weiter weiß versucht man alles.

Das mit der Panik kenne ich nur zu gut.
Der gesamte Körper läuft Amok. Symptome die man manchmal garnicht beschreiben kann.
Mein Jahr ist auch nicht das schönste. Mutter krank Mann krank, Hund alt und auch etwas krank.
Selber seit Jahren krank.
Möchte auch nur noch abhauen aber wo hin?
Würde ja sowieso alles mitnehmen.

Hatte gerade einen heftigen Streit mit meinem Mann.
Habe sofort wieder gemerkt wie schlimm solche Situationen für mich sind.
Laufe wieder rum wie ein Hamster im Rad aber auf Droge.

Ich wünsche dir von ganzen Herzen das es dir wieder besser geht

Was ich besonders schlimm finde ist das man für das Ehrenamt noch bestraft wird.
Die guten werden bestraft. Die schlechten machen fröhlich weiter.

Laß dich nicht unterkriegen .

Liebe Grüße
Muck
Symptome: (...); Diagnose: (...)


1. Symptome

Schwindel
Benommenheit
Schwitzen besonders stark nachts
Kälteschauer fast nur nachts
Blähungen
Sodbrennen
Muskel und Gelenkschmerzen überall
Zuckungen
Sehstörungen verschwommen oder Dinge bewegen sich
Einschlafen der Hände in der Nacht
Albträume
Akustische Halluzinationen Nachts
Seltsame Wellen durch den ganzen Körper Nachts
Blutdruck schwankend
Lustlosigkei
Gedankenkreisen
Übelkeit
Nesselsucht urplötzlich
Wespenstichallergie
Würgeanfälle
Kalte Hände und kalte Füße
Unruhe
Konzentrationsschwäche
Mundtrockenheit
Mundbrennen
Schwächegefühl in armen und Beinen
Vergesslichkeit
Verspannungen
Schnell Argressiv
Tinnitus
Ohrendruck
Angst mehr als früher
Juckreiz

Diagnose

Fibromylagie
Generalisierte Angststörung
Mittelschwere Depression
Somatisierungsstörungen



Medikation: (Wirkstoff XXmg, Dauer) (>>) (Wirkstoff XXmg, Dauer) >> (usw.)


2. Medikation


Bis Februar 2013 nur immer Naturheilmittel
Februar 2013 Citalopram 20 mg eingeschlichen mit 10 mg
Ca. 2 Jahre genommen dann von heute auf morgen auf10 mg runter
Symptome vor Citalopram und nun kein großer Unterschied
September 2017 oft die Einnahme vergessen dann nicht mehr genommen
Also auf 0 wie ich heute weiß Kalter Entzug
2018 für 6 Wochen Hormonpflaster keine Besserung
13.11.2018 Omep 40 mg Magnetfans 150 mg Passivligatropfen bei Bedarf
Bisoprolol 5 mg

u]Zusätzlich:[/u] (Wirkstoff XXmg, Start (wofür/wogegen));


3. Zusätzliches

Keine

Bisherige Absetzversuche: (Wirkstoff XXmg, wie abgesetzt, warum gescheitert)


4. BieherigevAbsetzversuche

Mein erster

Absetzverlauf (Startdatum, Startdosierung): (Dauer XXmg) (>>) (Dauer XXmg) (>>) (usw.)


5. Absetzverlauf

Siehe Punkt 6

stubi
Beiträge: 754
Registriert: 12.02.2015 19:16

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi »

Liebe Jamie, :hug:

das ist nicht fair, ganz und gar nicht und ich verstehe gut wie du fühlst.

Was soll ich sagen um zu trösten?

Fällt nicht leicht, du hast besseres verdient als ständig dieses Leid erleben zu müssen.

Ich wünsche dir all das Glück dieser Welt.

Liebe Grüße
Renate
[spoil]seit 1990 Psychopharmaka, Fluoxetin, Lyrika, Trimiparmin, Bromazepan, Zopiclon, Lamotrigin, Sertralin. Seit März 2015 abgesetzt.[/spoil]

krasiva
Beiträge: 390
Registriert: 21.02.2019 11:59

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von krasiva »

Liebe Jamie,

auch von mir warme und mitfühlende Grüße.
Bezüglich Sehnen / Muskel / Knochen hat mir ganz gut Symphytum geholfen.
Für allgemeine Kräftigung reibe ich mich schon Jahre mit Johanniskrautöl. Beides habe ich da und könnte ich es dir versenden. Ich verlinke dir auch paar Links darüber:

https://www.heilpflanzenschule.de › wp-content › uploads › 2016/03 › Bei...
https://www.wala.world › am-liebsten-intensiv-rot-johanniskrautoel

Ich schicke dir ganz viele gute Gedanken und Licht. Wenn ich weiter helfen kann, lasse mich bitte wissen. :group:

Liebe Grüße,

krasiva
[spoil]Vorgeschichte: zw. März und Anf. Dez. 2018, 4 Klinikaufenthalte wg. Schlaflosigkeit, Panikattacken, Gedankenkarussels. Medik.: Quetiapin (zw. 25 und 150mg). Jeweils nach d. Aufenthalten abgesetzt. 3 Absetzpsychosen da keine Infos über Ausschleichen.

Medikation: Quetiapin (zw. 25 - 150mg) schon in Klinik abgesetzt.
Risperidon 1mg
Atosil 25 mg nach Bedarf

Sonstige Hilfen: Magnesium 400 mg (morg. und abds.)
Mangan 5mg (morg. u. abds.)
Vitamin & Mineral Komplex von Wahrnke (3 x 2 oder mehr morg. bis
nachmittags)
Zink (morg. u. abds.)
Chromium (morg. u. abds.)
Avena comp. Glob. von Wala (morg. u. mitt. jew. 5 u. 1/2 Std. vor
dem schlaffen gehen 10 Glob.)
Stibium D6 Spritzen (morg.) von Weleda nach Bedarf

Bücher: Peter Lehmann (Psychopharmaka absezten)
Julia Ross (Was die Seele essen will)

Foren: Zentrum der Gesundheit
Naturheilkundliche Selbstmedikation
Natura Naturans / Olaf Rippe
Natura Naturans / Margret Madejsky

Zur Medikation: Risperidon 1mg von Mitte Sept. bis Anfang Dez. 2018
Risperidon 0,50mg von Anfang Dez. bis 25.02.2019
Risperidon 0,60mg von 25.02.2019 bis 31.08.2019
Risperidon 0,54mg von 31.08.2019 bis 26.10.2019
Risperidon 0,49mg von 26.10.2019 bis 28.12.2019
Risperidon 0,44mg von 29.12.2019 bis 8.5.2020
Risperidon 0,40mg von 9.5.2020 bis 4.7.2020
Risperidon 0,36mg ab 5.7.2020

ab 1.09.2019 ca. 4 Wochen ziemliche Erschöpfung mit Müdigkeit, Stimmungsschwankungen und Kraftlosigkeit. Immunsystem ist schwach; ganze 8 Wo. Bronchitis.
Brochitis ist Anf. Nov. 2019 besser geworden, aber dafür bekam ich ziemliche Erkältung, ca. 10 Tage. Danach besser, nur Kraftlosigkeit noch ziemlich vorhanden.
Ganzer Februar 2020 schlap. Dazu von Mitte Februar bis Anfang März Erkältung mit Herpes u. leicht. Fieber und schmerzhafte Schwellung einer Backe und teilweise Zahnfleisch. Die Entzündung hat noch den ganzen April gedauert.[/spoil]

Mole25
Beiträge: 197
Registriert: 13.01.2017 18:34

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Mole25 »

Jamie - never give up!!

Krankengymnastik - wird nicht verschrieben- Dann bewegt dich zu Hause, um Stress abzubauen. Ein Fitness-Fahrrad zu Hause. Nur eine Idee. Habe ein Massagen-Gerät (kann man an einen Stuhl festbinden mit 4 rotierenden Massagen-Rollen und die Höhe variieren) Kann am ganzen Körper eingesetzt werden. Das tut gut. Fünf meiner Freunde haben dieses Gerät zu Hause.
Ich hoffe, dass der Zahn OK wird.
Nun hoffe ich, dass es dir bald besser geht.
Mole
:whistle: :whistle: Nov/ Dez 2016 Panikattacken
11.2016 - 12.2017 15,00 mg Citalopram
Starke Nebenwirkungen: Halluzination, Durchfall, mehr Unruhe
Langsames Absetzen Citalopram.
Psychologin will mich nicht weiter behandeln
Feb 2017: 10,00 mg Citalopram
Anfang März 2017: 9,00 mg Citalopram
Ende März 2017: 8,00 mg Citalopram / Starke Entzugssymptome, aber 4 Tage ohne Beschwerden
01.04.2017: 7,50 mg Citalopram / weiterhin starke Entzugssymptome
30.04.2017: 7,00 mg Citalopram / weiterhin teilweise starke Entzugssysmptome
inkl. Nackenschmerzen / Herzstechen
20.06.17: 3,50 mg Citalopram
01.07.17 3,00 mg Citalopram
05.07.17 2,50 mg Citalopram
14.07.17 2,00 mg Citalopram
03.09.17 0 Citalopram / diverse Entzugssymptome manchmal sehr stark
Seit 01.06.18 Omega Öl 6000 mg + Vitamin Bs
Seit ungefähr Jan 18 CBD Öl - beruhigt
Seit 12.02.18 Black Seed Oil / Cumin - beruhigt
Seit 20.02.18 Chlorella - Dr. Klinghardt
Seit 24.02.18 ausgeprägtes Brain movement, Schmerzen - kann mich kaum
konzentrieren. Autofahrten verursachen noch mehr Schmerzen
26.02.18 Brain Zaps und Schmerzen nicht zu ertragen
Seit 26.02.18 kein Chlorella mehr - Verdacht auf verschlimmerte Symptome
Seit 06.18 Omega Öl mit Mega DHA - positive Erfahrung
Seit 07.18 Rhodiola Rosea - effektiv bei der Reduzierung von Cortisol
Seit einer Woche zum ersten Mal:
Kein Cortisol-Unruhe beim Aufwachen, Keine Übelkeit morgens, und ab und zu mal kurze
:roll: Windows

Philine
Beiträge: 1514
Registriert: 02.08.2019 15:47

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Philine »

Liebe Jamie,

vielleicht kannst du ja, wenn du wirklich deine Tierchen abgeben möchtest, das ganze Zubehör behalten für bessere Zeiten, und dann gehst du ins Tierheim und schenkst einem Vogelpärchen ein tolles Leben bei dir...

Es wäre so schade, wenn du als Tierfreundin für immer auf Tiere verzichten würdest, sie machen das Leben reicher und wärmer, finde ich.
Aber ich kann gut verstehen, dass das im Moment kaum mehr auszuhalten ist für dich.
Es ist erschreckend, wie dein Nervensystem sich selbständig macht durch diese ganzen kumulierenden Überlastungen.
Es hat mich aber getröstet und erleichtert, bei Joshy zu lesen, dass du dich selbst als Kämpferin siehst und immer wieder aufstehst.

Und ich wünsche dir über die Maßen, dass bald Besserung eintritt.

Liebe Grüße,
Philine
Mitte Okt. 2018-bis Mitte Jan. 2019: 30 x Tavor 0.5
Mitte Okt. – Ende Nov. 2018 Esci. 5-10-5 mg
seit Dez. 2018 Sertr. 25, langsam runterdosiert auf 16
weitere Medikation:
nach SD-OP 100 Euthyrox
Calcium 500

Melina 17
Beiträge: 657
Registriert: 15.07.2018 11:43

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Melina 17 »

Hi Jamie,

ich bin auch erschüttert......wie kann es sein, daß einzelne Menschen auf diesem Planeten soooviel Leid ertragen müssen? Da hab ich immer fast schlechtes Gewissen, weil es mir, verglichen mit sowas ja echt Bombe geht.

Mit den Tieren kann ich verstehen, ich hatte ja auch schon alles mögliche von Ratte, Meerschweinchen, Kaninchen, Sittiche bis Hund und Katz. Und gerade bei den Kleintieren ist das oft frustrierend, weil so ein kleiner Organismus halt oft kaum Überlebenschancen hat. Wenn meine Tiere krank wurden, hat es keiner überlebt. Das ist bei Hund und Katz anders. Ich weiß nicht, wie die Hamster- und Mäusehalter das aushalten, da immer nach ein paar wenigen Jahren schon wieder Abschied nehmen zu müssen.

Für mich kann ich das akzeptieren, daß Tiere auch irgendwann sterben. Nach einem ungefähr dreimonatigem Trauerprozess kommen die schönen Erinerungen hervor und ich bin dankbar, sie erlebt haben zu können. Meine Hunde hatte ich alle bis ins hohe Alter, und das tröstet natürlich auch schon.

Ich versteh aber den Konflikt, daß man gerade als tierlieber Mensch eigentlich Tiere um sich möchte, aber das Leid, das damit auch verbunden ist, nicht ertragen kann. Ich persönlich würd mich z.B eigentlich gern im Tierschutz engagieren, aber ich kann es nicht, weil ich weiß, daß ich es nicht ertragen könnte, und nicht wenige Tierschützer haben sich sogar umgebracht.

Hör da auf dein Herz, Jamie, manchmal braucht man auch einfach nur eine "Tierpause", bis der Schmerz verarbeitet ist.

Das mit der BG darf ja wohl wieder nicht wahr sein! ist das nicht völlig egal, wie ein Unfall zustande kommt, ob durch Schusseligkeit oder sonstwas????!!!! Wozu gibt es Versicherungen, wenn sie im Notfal nicht einspringen? Du hättest glaub ich Chancen, wenn du dich wehren würdest, aber wenn du zur Zeit Keine Kraft hast..... nicht wenigstens nur Widerspruch um Zeit zu gewinnen?

Wie dem auch sei, ich find es beeindruckend, wie du dein schweres Schicksal meisterst. Ich denk für mich auch gerade über Traumatherapie nach, hast du es da mal mit versucht? So Traumata können einem ja das ganze Leben versauen.

Ich wünsch dir ganz ganz viel Kraft und ein gnädigeres Schicksal. Ich hoffe ganz stark, daß dein Leben irgendwann leichter wird.

Liebe Grüße

Melina
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Siggi
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Wohnort: Rheinland-Pfalz

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Siggi »

Meine liebe Jamie <3

erst soeben las ich mit Entsetzten und voll tiefer Trauer deine jetzige Situation,
deinen Zustand, der so ungerecht und unfassbar ist!

Ich will einfach nicht verstehen, warum gerade dir, die so viel Gutes für Andere tut,
solch ein schweres Leid zuteil wird!

Gerade bei dir, die mit Geduld, Wissen, Verständnis und Güte immer wieder Möglichkeiten findet,
alles zu stemmen, und auch uns immer wieder Mut machst , nun solch einer schweren Zeit
ausgeliefert bist!

Ich kann nur meinen Vorschreiberinnen beipflichten, dass gerade dir, der liebenden Tierfreundin,
ein Leben ohne Kuscheltierchen sehr viel seelischen Verzicht abverlangt.
Aber der momentane Verzicht auf diese Tierchen soll dich ein wenig schützen, nicht noch mehr
Herzeleid, und Verzweiflung deiner Misère zu erfahren.
Aber sei bitte versichert, dass wieder andere, bessere Zeiten kommen werden,
wo du wieder mit Tierchen leben wirst und sie dir Seelenkraft geben werden.

Bitte vertraue weiterhin auf unseren Herrn, dein Weg ist ein schwerer ,aber heiliger Weg,
Er wird dir nie mehr aufladen , als du zu tragen vermags, bitte denke immer daran <3

Ich bin mit lieben und hoffnungsvollen Gedanken bei dir
und denke sehr viel an meine tapfere und demütige Jamie.

Alles Liebe , und eine ganz feste Umarmung
Siggi :hug: :hug:
Mein Absetzverlauf:

[spoil]2002 wegen Angst-Panik-Depressionen 12 wöchiger Klinikaufenthalt, wo mir 15 µg Remergil und Tavor verschrieben wurde.
Diganose :Hashimoto . Danach Substitution von L.Thyroxin
Von 2003 bis 2005 Remergil von 15 µg auf 7,5. von 2005 bis 2007 Remergil auf 4,5 µg
Im Januar 2007 Remergil ausgeschlichen, 6 Wochen keine Entzugserscheinungen, doch danach umso heftiger, wie Schwindel, Derealisation, starke Benommenheit, Übelkeit und teilweise Depris mit Ängsten.
Ende 2007- ein langes Jahr lang- schwere Symptome aber- erfolgreich ausgeschlichen
2011 wegen 3 schweren OP's (lange Narkose) Angst, Unruhe Herzrasen,etc.erneute Einnahme mit 20 mgMirtazapin (Remergil Tropfen) begonnen!!
April 2012 bis Juli 2012 von 20 mg auf 8mg gesenkt (zu schnell!)
Absetzsymptome: massive innere Unruhe,begleitende generalisierte Angst, Benommenheit, Schwindel! Massive Histaminunverträglichkeit,Gluten-und Fructoseunverträglichkeit-vertrage nur noch wenige Lebensmittel.
Starke, Gelenk-Rücken-Knie-Knochen Schmerzen, Steifigkeit und Schmerzen bei jeder kleinen Bewegung
20.10. 2012 auf 7,2 mg. Mirta reduziert, einfach nur grausig mit allen Symptomen die man sich denken kann
27.12 2012 6,4 Mirta-Tropfen einfach die Hölle...
weiter, monatlich in kleinen Schritten von :
27.12. 2012 bis 7.8. 2014 reduziert!
seit 7.8. 2014 auf Null....
weiterhin kein gutes Befinden, nur wenige Fenster,Ängste, Katastrophengedanken, Unruhe.
sind es Wellen??
Gluten, Histamin, Fructose und seit Jan. 2016 noch Laktose-Unverträglichkeit, Ernährung immer karger.
Seit ca. 3 Monaten bei Vitalogen wegen massiver Nackenmuskelschmerzen und unbeweglich steifem Hals... seit ca. 4 Wochen Beweglichkeit und Radius, sowie Schmerzen durch Behandlung etwas besser.
Seit 7.8. 2014 keine Stabiliät.Immer wieder viel Auf und Ab mit all den Absetzsymptomen.
jedoch immer mal wieder Fenster.... die ich dann versuche zu genießen und davon zu zehren[/spoil]

Rosenrot
Beiträge: 1281
Registriert: 20.03.2017 07:30

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Rosenrot »

Liebe Jamie,

es tut mir so leid, dass du immer wieder solchen Prüfungen unterzogen wirst.

Ich hoffe inständig, dass ein so herzensguter Mensch wie du Linderung und Heilung erfahren darf.

Bitte fühl dich sanft umarmt! :hug: <3

Liebe Grüße
Rosenrot
► Text zeigen

Marcilie

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Marcilie »

Liebe Jamie,

Das tut mir ganz ganz doll leid , was Ich hier gerade bei dir lese, bin leider vorher nicht auf deinen Beitrag gekommen... :(

Ich sende dir gaaanz gaaaanz viel Glück , das alles wieder besser wird und vor allem viel Kraft, für die schlimme Zeit!!!!!!!!! 🐞🍀🐞🍀🐞🍀🐞🍀🐞🍀🐞🍀
Gruss
Marc

Jofab
Beiträge: 2583
Registriert: 16.08.2017 19:51

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jofab »

Liebe Jamie,

es tut mir leid, dass du deinen Geburtstag unter so schlimmen Umständen verbringen musstest.
Ich weiß nicht, um was es ging bei der Op - aber ich wünsch dir ganz schnelle Besserung.

Und natürlich trotzdem liebe Glückwünsche zum Geburtstag !

Von Herzen noch einmal Dank für deine Worte bei Guglhupf - sie sprechen auch mir aus der Seele.

Alles Liebe
Ilse
[spoil]Symptome : die ersten Monate vom Erwachen bis gegen Abend hoher Puls und Herzrasen,
innerlich total zittrig, nervös, unkonzentriert, appetitlos, total desinteressiert an Dingen, die mir
vorher Spass gemacht haben.

nach 5 Mo. massive Einsamkeitsgefühle und Verzweiflung, die sich körperlich im Solarplexus
bemerkbar machen - sehr heftig
ab abends oft etwas besser
Diagnose : Depression wegen Wechseljahren
Fluoxetin 20mg März 2005 - Sept. 2016 / abgesetzt über 3 Mo. weil es nicht mehr wie am Anfang wirkte. Okt. 16 auf 0

Febr. 17 wieder eindosiert 10 mg, nach 10 Tagen heftigste Beschwerden. Trotzdem lt. Neurologen erhöht auf 20 mg - zusätzlich Diazepam/ aber nur 10 Tage morgens 10 Tropfen. Beschwerden nach Wochen besser, aber keine stimmungsaufhellende Wirkung mehr.
Plötzlich Gefühl, es wird wieder schlechter. ( Tod des Exmannes - mag getriggert haben )
Total in Panik geraten !

Entschieden abzusetzen, leider lt.Neurologen !!! kalt abgesetzt auf 0 : 25. Mai 2017

1. Absetzen : August/Sept.2016 über 8 Wochen 10 mg Fluoxetin, dann jeden 2. Tag, ab Okt. auf 0
keine Beschwerden, nur wieder leicht depressiv (oder Absetzsymptome ??!), Tageslichtlampe

2. Absetzen : 25. Mai 17 von 20 mg auf 0 / 6 Wochen keine Symptome
Anfang Juli : leicht depressiv, total freudlos, aber noch Energie Mitte Juli : Gefühl von Unwirklichkeit - Derealisation
Anfang Aug. : beim Aufwachen wieder Angst, die den Vormittag anhält, aber kein "innerliches"
Zittern - wird aber spürbar von Tag zu Tag schlechter !!!
22.Aug. : beim Aufwachen Herzrasen (Puls 110), hält bis Nachmittags an. Völlig verzweifelt !!!
ab 28.Aug. 1mg Betablocker Bisoproplolfumarat - übel - nach 2 Tagen abgesetzt

ab 22. Aug.17 ca.0,5 mg Fluoxetin eindosiert
ab 6.Sept. 0,75 mg + 50 % !
ab 16. Sept. 0,83 mg + 10 %
ab 30. Sept. 0,87 mg + 5 %
ab 9. Okt. 1 mg + 15 % definitiv schlechter - also zurück
ab 25. Okt. 0,92 mg - 8 %
ab 11.Nov. 0,95 mg + 3 %
ab 14.Nov. 0,92 mg - 3 % red.
ab 28.Nov. 0,90 mg - 2 % red.
ab 14.Jan. 0,87 mg - 3 % red.
ab 7.März 0,85 mg - 3 % red.
ab 10.März wieder auf 86 mg
seit ca. Mitte April auf 0,85 mg
ab 11. Nov. 18 0,82 mg - 3,5% red.
ab 7. Febr. 19 0,83 mg aufdosiert

seit Nov. 17
zunehmend plötzlich sehr starke Ängste - Einsamkeits - und Verzweiflungsgefühle

Febr.18
hoher Puls und Herzrasen etwas weniger
März 18
seit der letzten Dosisveränderung von morgens bis abends unbeschreibliche
Verlassenheits- und Einsamkeitsgefühle, die vermutlich von Neuroemotionen massiv
verstärkt werden. Solarplexus krampft.
Nov. 18
"Gefühlskrämpfe" unverändert stark
Dez/ Jan. 19 Ängste werden noch schlimmer.

Juli 19 Magenschmerzen, 3 Wochen Pantoprazol, danach Magenspiegelung ohne Befund.
Ängste und Unruhe immer schlimmer.

8.August 19
Versuch mit Amitriptilyn : 8 Tage 0,25 mg, danach 0,5 mg - verteilt auf 2 x tägl.
[/b][/spoil]

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