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 ! Nachricht von: Oliver

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Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

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Zoloft weg - Elend auf zwei Beinen

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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Lulu
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Zoloft weg - Elend auf zwei Beinen

Beitrag von Lulu »

Hallo, ich bin neu hier im Forum und ersteinmal super froh, dass es euch gibt.
Interessiert habe ich mir viele Beiträge durchgelesen und bin teils entsetzt über die doch so gravierenden Problematiken bei der Behandlung mit Antidepressiva.
Weil es mir wegen eines momentan laufenden Absetzversuches wahnsinnig elend geht hoffe ich, ihr könnt mir ein paar Tipps oder Erfahrungen weitergeben.
Ich nehme seit etwa einem Jahr Sertralin (Zoloft) 50mg wegen starker Schlaflosigkeit (das einzige Symptom einer wohl existierenden Depression); parallel mache ich Psychotherapie, denn ich finde, so etwas muss man ganzheitlich (nicht nur biologisch) angehen.
Da sich aber auch mit Zoloft meine Schlaflosigkeit kaum verbessert hat und ich auch ansonsten nicht viel Positives gespürt habe (eher das Gegenteil war der Fall- Nebenwirkungen hab ich genug gehabt und mich durchgebissen (kennt ihr sicher auch;- zum Beispiel verminderte Libido / Orgasmusschwierigkeiten)) - habe ich mich nun entschlossen, das Medikament auszuschleichen (5 Tage lang 25mg) und nehme es nun seit knapp 10 Tagen gar nicht mehr.
Seitdem krieche ich aber wirklich auf dem Zahnfleisch.
Ich hab bereits in anderen Beiträgen (auch im SSRI Paket) gelesen, was das Absetzen von Zoloft so alles ´anrichtet´ , neben der ganzen Palette von Zittern, Schwindel, Übelkeit, elektrischen Stromstößen im Körper, Missempfindungen, Prickeln und Kribbeln in den Extremitäten, Schwitzen, Frieren, Nachtschweiß, Panikattacken, Müdigkeit oder auch Nervosität/ Erregtheit, fieberähnlichen Alpträumen und dem generellen Gefühl, momentan total nah am Wasser gebaut zu sein bzw. bei kleinsten Dingen aggressiv und gereizt zu sein hat sich bei mir mittlerweile noch ein weiteres schwerwiegend körperliches Problem eingestellt: nämlich sehr unspezifische, aber dafür ernsthafte Magen-Darm-Probleme. Meine Frage ist: könnte das evtl. auch mit dem Absetzen zu tun haben? Hat jemand etwas Ähnliches erlebt? Meine Ärzte rätseln zur Zeit nämlich, was mit mir los ist.
Ich hab nicht nur etwas Übelkeit oder so, sondern ich hab starke Bauchschmerzen, die in den Rücken strahlen, bekomme keinen Bissen mehr runter, weil alles im Magen fürchterlich weh tut und habe auch ansonsten einen völlig harten verspannten Bauch.
Sämtliche Untersuchungen (Ultraschall Bauchraum / gyn. Abklärung) haben überhaupt kein Ergebnis gebracht und nach einem Magen-Darm-Virus sieht es nicht aus. Zur Zeit warte ich noch auf ein ausführliches Blutbild- aber wenn ihr mich fragt: ich tippe fast, da wird nichts rauskommen.
Gibt es bei euch evtl. Beobachtungen, dass solche gastrointestinalen Störungen unklarer Genese nicht nur während, sondern auch nach dem Absetzen von Zoloft aufgetaucht sind bzw. gerade erst durch das Absetzen evtl. ausgelöst(massiv verschlimmert) werden können?
Für Tipps und Hilfe wäre ich super-super froh, denn es geht mir momentan einfach nur mies, keiner weiß was los ist und ich bin der Verzweiflung nahe.
*schnief*
:(

Ich bin für alles dankbar, was weiterhilft.
Danke

Lulu (25 Jahre, weiblich)
Symptome: chronische Schlaflosigkeit, weniger psychische Beschwerden

Diagnose: vermutlich verursacht durch Depression

Medikation: Sertralin 50 mg; bei Bedarf Flunitrazepam, Diazepam oder Zolpidem, um die Schlaflosigkeit punktuell zu behandeln (wenn mehrere Nächte ´durchgemacht´wurden)
Einnahme seit ca 1 Jahr (Benzodiazepine allerdings sehr selten als ultima ratio)

Absetzversuche: 2mal, zur Zeit befinde ich mich gerade im zweiten Versuch.
Schwere allgemeine Beeinträchtigungen: Zittern, Schwindel, elektrische Stromstöße in Kopf und Körper, Prickeln in Füßen, Nervenschmerzen, Müdigkeit oder Nervosität im Wechsel, miserabler Schlaf, Gereiztheit, oft das Bedürfnis zu weinen.
Ari
Beiträge: 18
Registriert: 01.11.2004 18:05

Beitrag von Ari »

Hallo Lulu,

das klingt zunächst nach einer heftigen Gastritis(Magenschleimhautentzündung) oder gar nach einem Geschwür, und das läßt sich mit einem Ultraschall nicht diagnostizieren. Ist denn noch keine Magen-Spiegelung vorgenommen worden?



Ari
Lulu
Beiträge: 18
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Beitrag von Lulu »

Gastritis ist natürlich in Betracht gezogen worden. Ich habe sie schon oft gehabt, aber selten in so einem starken Ausmaß. Außerdem ist laut Aussage meines Arztes auch eher die Region unterhalb des Magens so sehr schmerzempfindlich;- na ja, wer weiß- Geschwüre soll´s ja fast überall geben können *schnief*
Sicher werde ich in den sauren Apfel beißen müssen und zur Magenspiegelung antreten, wenn es nicht besser wird (das wäre dann die dritte;- und ehrlich gesagt: das muss nicht unbedingt wieder sein!) - aber einstweilen überlege ich wirklich ernsthaft, ob es nicht etwas mit dem Zoloft zu tun haben könnte.
Außerdem ist für mich noch etwas wichtig: ich bin halb Ärzte-traumatisiert - und ehe ich mir das wieder antue, muss ich mich psychisch erstmal wieder etwas stabiler fühlen; der Druck, Stress und die Angst sind mir da momentan einfach etwas zuviel. :sick:
Ari
Beiträge: 18
Registriert: 01.11.2004 18:05

Beitrag von Ari »

Hallo Lulu,

wie ist denn die Verdauung?Durchfall oder Verstopfung?
Alle SSRI, insbesondere Zoloft, haben einen starken Einfluss auf den Dickdarm.
Und der querliegende Teil des Dickdarmes liegt an der von dir beschriebenen Stelle. Ich nahm selber Zoloft und hatte des öfteren mit diesem Abschnitt des Dickdarms Probleme. Ich denke auch, das deine Symptome direkt mit dem Zoloft zu tun haben, also Absetzerscheinungensind.


Gruß
Ari
Lulu
Beiträge: 18
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Beitrag von Lulu »

Hallo Ari

Verdauung? Hmm, da ich seit Tagen nur sehr wenig zu mir nehme und wenn, dann Babygläschen (weich, leicht verdaulich und eigentlich ganz lecker), kann ich über die Verdauung nicht so sehr viel sagen; ich habe aber keinen Durchfall (das eben würde mehr auf einen Infekt hinweisen), sondern wenn, dann ist der Stuhl eher hart und wirkt -ich kann´s nicht gut beschreiben- ziemlich ´unverdaut´. Mein Arzt hat etwas Sorge, es könnte sich um ein Problem der Bauchspeicheldrüse handeln (Bluttest abwarten!!!) - aber ansonsten keinen blassen Schimmer. :( Sehr unberuhigend.
Ich trinke Tees, liege mit Wärmflasche im Bett, nehme nur leichte Kost zu mir und versuche parallel, mit all den anderen üblen Zoloft- Absetzungserscheinungen klarzukommen. Im Bett geht das definitiv am besten; da ist mir nicht schwindelig, ich hab auch nicht so viele zaps und das Leben ist generell nicht so anstrengend wie auf 2 Beinen....
Im Übrigen versuche ich ergänzend, meine Beschwerden mir Akupressur, positivem Denken, Aromatherapie und Fußreflexzonenmassage zu lindern.
Schaden kann es nicht- und ich klammer mich zur Zeit eh an jedem Strohhalm fest.
Haben sich deine Bauchprobleme mittlerweile gelegt?

Liebe Grüße
Lulu
Symptome: chronische Schlaflosigkeit, weniger psychische Beschwerden

Diagnose: vermutlich verursacht durch Depression

Medikation: Sertralin 50 mg; bei Bedarf Flunitrazepam, Diazepam oder Zolpidem, um die Schlaflosigkeit punktuell zu behandeln (wenn mehrere Nächte ´durchgemacht´wurden)
Einnahme seit ca 1 Jahr (Benzodiazepine allerdings sehr selten als ultima ratio)

Absetzversuche: 2mal, zur Zeit befinde ich mich gerade im zweiten Versuch.
Schwere allgemeine Beeinträchtigungen: Zittern, Schwindel, elektrische Stromstöße in Kopf und Körper, Prickeln in Füßen, Nervenschmerzen, Müdigkeit oder Nervosität im Wechsel, miserabler Schlaf, Gereiztheit, oft das Bedürfnis zu weinen.
Ari
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Beitrag von Ari »

Hallo Lulu,

ja, meine Bauchschmerzen sind fast völlig weg. Ich nehme das Zoloft seit Montag wieder. Anfangs reagiere ich dann immer mit heftigen Darmbeschwerden.

Das mit der Bauchspeicheldrüse hatte ich auch ein wenig vermutet, dann allerdings wieder verworfen. Aber es ist ja bekannt, das diese Medikamente die Bauchspeicheldrüse belasten können und sogar zu Entzündungen an diesem so wichtigen Organ auslösen können. Ich hoffe und wünsche für dich, das dem bei dir nicht so ist. Gib bitte Rückmeldung, was bei den Untersuchungen herausgekommen ist.


lieben gruß
ari
Hannes Wien
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Beitrag von Hannes Wien »

Hallo Lulu, willkommen im Forum!
Bedarf Flunitrazepam, Diazepam oder Zolpidem, um die Schlaflosigkeit punktuell zu behandeln
Ich fange jetzt mal wo anders an wie regelmässig hat du die 3 Medikamente genommen, nimmst du sie jetzt noch?

Achtung alle diese Medikamente machen ABHÄNGIG und das schon nach 3 Wochen !

Wenn du sie laufend genommen hast bzw. nimmst ist das keine gute Idee das SSRI AD jetzt schon abzusetzen (dann fühestens nach 8 Monaten Benzo 0)!
genug gehabt und mich durchgebissen (kennt ihr sicher auch;- zum Beispiel verminderte Libido / Orgasmusschwierigkeiten)) - habe ich mich nun entschlossen, das Medikament auszuschleichen (5 Tage lang 25mg) und nehme es nun seit knapp 10 Tagen gar nicht mehr.
Das ist nicht ausschleichen sondern knallhart absetzen!

Du solltest nach einem Jahr über einge Monate langsam absetzen an besten flüssig immer wenn es dir gut geht ein paar mg. weniger!

Gehe doch wenigsten auf 20-25mg zurück und reduziere dann sehr viel langsamer.
Ich nehme seit etwa einem Jahr Sertralin (Zoloft) 50mg wegen starker Schlaflosigkeit
Das ist mir überhaupt ganz unklar Sertalin putscht doch auf und macht nicht müde!
Bei Schlaflosigkeit wohl so, wie wenn man dir noch einen starken Kaffee vor dem Schlafen geben würde.

Liebe Grüße

Hannes
CloneX
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Beitrag von CloneX »

Hallo Lulu,

was du da durchmachst klingt ja wirklich nach heftigem Entzug. Hannes hat recht, das was du da gemacht hast war eher schnelles Absetzen und kein Ausschleichen. Ein langsameres Ausschleichen wäre in deinem Fall wohl eher angebracht.

Die meisten Symptome die du genannt hast treffen ja sehr auf Entzugssymptome zu. Natürlich kann dir hier keiner per Ferndiagnose sagen ob deine Magenprobleme auch damit zusammenhängen - zu vermuten ist es jedoch schon.

Eine Möglichkeit wäre, die Dosis wieder zu erhöhen und zu warten bis sich dein Zustand verbessert hat. Entzugssymptome sollten sich recht schnell danach bessern. Möglicherweise lassen dann auch deine Magenbeschwerden nach und du hättest den Beweis, dass es mit dem Absetzen zu tun hat.

So ein Entzug von einem SSRI kann deinen ganzen Körper in Beschlag nehmen, von Kopf bis Fuß. Deswegen lass dir Zeit mit dem Absetzen.
Lulu
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Beitrag von Lulu »

Hallo ihr,
danke für die Hilfe und Tipps.
DASS SSRI´s abhängig machen können und beim Absetzen einen Entzug hervorrufen, dem man nur dann beikommt, indem man kontinuierlich herunterdosiert und sich viel Zeit lässt - das habe ich nicht gewusst, bis es mir so elend wurde und ich bei der Suche nach Hilfe auf euch gestoßen bin!
Selbstverständlich hätte ich es anders gemacht, wenn ich es besser gewusst hätte (bin ja nicht völlig wahnsinnig und mach das freiwillig) :cry:
Dafür bin ich jetzt viel schlauer. Das war eindeutig zu schnell und unbedacht von mir. Hätte mir das vielleicht mal ein Arzt vorher gesagt, dass schnelles Absetzen zu dermaßen gravierenden Problemen führt- ich hätte es natürlich beachtet und wäre es anders angegangen!
Jetzt ist das Kind leider in den Brunnen gefallen und ich muss sehen, wie es weitergeht.

Dass Sertralin aufputscht ist mir relativ unbekannt; ich hatte nur zu Einnahmebeginn dieses Problem; es wurde nach einigen Wochen besser und ich wieder ruhiger. Wenn ich aber so darüber nachdenke, dann wird mir jetzt schon bewusst, dass ich seit Monaten eigentlich etwas aufgedrehter bin als früher (zu Zeiten, in denen ich kein AD nahm). Ich habe das darauf zurückgeführt, dass ich mich einfach besser fühle, wenn ich das Gefühl habe, viel zu leisten - aber vielleicht hängt es ja doch mit dem Zoloft zusammen (?)
Beängstigend, was einem da so alles langsam dämmert
:wacko:

Zu den Benzodiazepinen ist zu sagen, dass ich mir über deren Abhängigkeitspotential bewusst bin und die Einnahme dieser in Absprache mit meiner Neurologin nur sehr sporadisch, quasi als ultima ratio, erfolgt.
Ich greife nur zu den Tabletten (und das auch ungern), wenn ich tagelang weniger als 3 Stunden geschlafen habe und mich psychisch als auch physisch dem totalen Zusammenbruch nahe fühle.
Sämtliche andere Optionen (z.B. Atosil-Einnahme) musste ich mittlerweile streichen, denn es ist bei mir vollkommen wirkungslos!

Was mir etwas half war mal ein Versuch mit trizyklischen Antidepressiva
(Amitryptilin)- allerdings habe ich davon sehr stark zugenommen und war tagsüber wie betäubt und halb lebensunfähig.
Da mich die Gewichtszunahme sehr unglücklich gemacht hat, habe ich es wieder abgesetzt und mit meinen Ärzten weiter ausprobiert: Anafranil, Insidon, Remergil, Trevilor, Promethazin, L-Tryptophan... ich hab mich schon durch die halbe Apotheke ´durchgefuttert´, um meiner Schlaflosigkeit Herr zu werden. - Tja, gelandet bin ich bei Zoloft- und das ist eine fragwürdige Angelegenheit, wie sich jetzt herausstellt...

Da meine Neurologin mittlerweile einen Defekt im Melatonin-Haushalt nicht mehr ausschließt (Melatonin reguliert den Schlafrhythmus), wollten sie und ich versuchsweise eine Melatonin-Gabe probieren (schlimmer werden kann es nicht; nur evtl. nicht helfen!) Diese ist allerdings wegen schwerer möglicher Nebenwirkungen kontraindiziert bei SSRI´s! Und darum geht Zoloft nicht zusammen mit Melatonin, weshalb ich einen Absetzversuch startete.
Wie es aber jetzt aussieht, hab ich mir keinen Gefallen damit getan!
Aber wer es von euch kennt- dieses elende Nächtedurchmachn; der wird mir sicher nachempfinden können, dass ich alles probieren mag um endlich mal einzuschlafen, halbwegs erholsam zu schlafen und auch fit aufzuwachen, denn dieses Gefühl kenne ich seit bald 5 Jahren nicht mehr.
Und das macht mich noch ganz irre! :frust:

So, soviel zum background.
Vielleicht habt ihr ja noch weiter Lust, euch mit mir über eure Erfahrungen auszutauschen.
PS. Könnt ihr mir noch etwas näher schreiben, wie ich evtl. einen neuen Zoloft- ´Einschleichversuch´ starte, um diese Qualen etwas abzumildern und was ich da Dosis-mäßig nehmen soll und wie ich dann davon auch wieder wegkomme?

Dankeschön :)
Lulu
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Beitrag von Lulu »

PS. eine Anmerkung noch.

Im ellenlangen Beipackzettel der Firma Pfizer / Zoloft steht in mickrigen zwei Sätzen geschrieben, dass das Absetzen zu Beeinträchtigungen führen kann (Betonung liegt auf ´mickrig´´zwei Sätzen´und ´führen kann´)!!!
In Anbetracht des großen Leidensdruckes sowohl der Menschen hier als auch von mir- klingt das wie Hohn und Spott in meinen Ohren!
Da müsste ein kompletter zweiter Beipackzettel mit hinein- auf dem schön detailliert draufsteht, mit was man alles rechnen muss, wenn man davon wieder loskommen möchte!
:twisted:
CloneX
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Beitrag von CloneX »

Lulu hat geschrieben: PS. Könnt ihr mir noch etwas näher schreiben, wie ich evtl. einen neuen Zoloft- ´Einschleichversuch´ starte, um diese Qualen etwas abzumildern und was ich da Dosis-mäßig nehmen soll und wie ich dann davon auch wieder wegkomme?

Dankeschön :)
Eine sichere Aussage gibt es da nicht. Aber du kannst es z.B. erstmal mit einer halben Dosis probieren - evtl. reicht das schon aus um dich wieder zu stabiliseren und zumindest einige Symptome zu mildern. Und dann erstmal stabiliseren und irgendwann einen neuen Versuch starten. Das ist keine Schande :) Viele mussten es wie du auf die harte Tour lernen :? . Falls die halbe Dosis nicht reicht kannst du evtl. noch mehr erhöhen. 5 Tage ganz ohne ist ja noch keine sooo lange Zeit.
PhilRS
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Beitrag von PhilRS »

Hi Lulu,
... noch 'ne Anmerkung von mir:

Muss tatsächlich ganz schön schlimm stehen, wenn Deine Neurologin jetzt sogar (versuchsweise) auf Melatonin setzen will.

Melatonin ist m.W. in Deutschland weder irgendwie zugelassen noch verkehrsfähig. Es gab sogar mal eine Zeit, da behördlich gegen Anbieter vorgegangen wurde (gesetzwidriges Inverkehrbringen).

Mir sind keine zuverlässigen Studien dazu bekannt, weder zum Nutzen noch zur Sicherheit: Aber es soll ja wohl auch "experimentell" sein ...

Da Du sogar schon Flunitrazepam (aka ROHYPNOL u.a.) durch hast, ein schweres BtM, ist so ein Versuch jedoch beinahe zu rechtfertigen - aus Sicht der Arzneimittelsicherheit, meine ich.

Es gibt eben immer wieder Fälle, die einen ratlos zurücklassen; gut dass ich nicht in der Haut Deiner Ärztin stecke. Angesichts dieser "Karriere" fällt es schwer, Ideen für die Therapie zu entwickeln.

<hr>
Betr. Sertralin/ZOLOFT:

Es gibt auch Pat., bei denen es tatsächlich sedierend/beruhigend wirkt, zumindest am Anfang bzw. direkt nach Einnahme.

Ich habe das immer als tendenziellen Hinweis auf den Plazebo-Effekt gedeutet:
Wenn ein Medikament so unterschiedliche, im Einzelfall nicht prognostizierbare Wirkungen hat, dann ist es wahrscheinlich nicht die Wirkung der verabreichten Substanz, sondern die Konsequenz aus den bewussten + unbewussten Erwartungen, die sich nach der Einnahme zeigt.

Grüße sendet
-PhilRS.
Potenzieller Interessenkonflikt: Beamter, Forensische Psychiatrie (Finnland) seit 1/08.

Quellen: Medizin allgemein BMJ | JAMA | Lancet | NEJM || Psychiatrie/Neurologie Acta Psychiatr Scand | Am J Psychiatry | Arch Gen Psychiatry | Br J Psychiatry | JAACAP | JCPP | J Clin Psychiatry | J Clin Psychopharmacol | Neurology || Open Access | Ann Gen Psychiatry | BMC Psychiatry | Can J Psychiatry | CMAJ | CNS Spectrums | Depress Anxiety | PLoS Med
Britta
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Beitrag von Britta »

Hallo!

Ich habe fast 3 Jahre Zoloft genommen und es seit ein paar Wochen abgesetzt. Ich habe mir dazu 1/2 Jahr Zeit genommen und am Schluß nur noch von der Pille wenige Körnchen abgekratzt. Damit ging es bei mir gut. Ich habe lediglich ab und zu noch so ein dumpfes Gefühl im Kopf.

Das man Zoloft zum Einschlafen verschreibt ist mir allerdings auch neu. Es soll vor allen Dingen antriebssteigernd wirken.

Britta
Leide seit ca. 8 Jahren an schlimmer innerer Unruhe und diffusen Ängsten. Diagnose: gen. Angststörung mit Depression
Therapien
12 Wochen psychosomatische Klinik, 3 1/2 Wochen Reha, seit 2 Jahren Verhaltenstherapie, regelmäßige Arztbesuche bei meiner Ärztin in unserer psychatrischen Klinik, regelmäßig Angstgruppe
Medikation
bereits erfolglos ausprobiert: Bespar, Saroten, Dipiperon, Atosil (reagier ich paradox drauf), Stangyl und div. andere Medis
-seit 2002 Zoloft 50mg/seit 08.12.04 Zoloft 25mg morgens/seit 02/2005 Zoloft, ca. 10mg morgens/seit 18.05.05 kein Zoloft mehr - Tavor bei Bedarf
-seit 08.02.05 Insidon Tropfen (ca. 45-50 Tropfen auf 3x täglich verteilt, davon die größte Menge abends)
-März 05 bis Juli 05 Akupunktur - ohne großen Durchbruch
-seit Juni 05 1xtgl. 12mg Perazin (mehr vertrag ich nicht)
-ab August 05 "Jarsin" Johanniskraut-Präparat
Lulu
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Beitrag von Lulu »

Hallo,

heute geht es mir Gott sei Dank ein klein wenig besser.
Ich ruhe mich aus, schone mich und versuche, mich weder aufzuregen noch allzusehr wegen der ganzen Geschichte zu ängstigen.
Sobald ich nämlich sorgenvoll sowohl auf meinen´Entzug´als auch auf die Magen-Darm-Geschichte blicke, wird es schlimmer!
Ein eindeutiges Zeichen dafür, wie sehr Körper und Psyche miteinander vernetzt sind.
Unterstützend habe ich mir aus der Apotheke mal wieder Schüssler-Salze geholt, die für mich sehr hilfreich sind und auf die ich vertraue.
Eines davon ist auch bekannt dafür, Entgiftungsprozesse zu unterstützen und ausleitend zu wirken; - kann ja nicht verkehrt sein! (und das Beste: es gibt keine Nebenwirkungen) :roll:

Ich bin froh, dass der ein- oder andere (Gruß an Ari und Katharina) hier auch mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen hat - da fühl ich mich nicht so alleine; letzten Endes wird es aber weiter abgeklärt werden müssen, nur heißt es jetzt erst einmal: Wochenende überstehen und -wie auch schon angeklungen ist- entspannen! Denn das hilft Bauch als auch Seele.

@PhilRS:
Zu der Problematik mit dem Melatonin wollt ich kurz noch loswerden, dass das in der Tat experimentell ist. Ich habe 3 Apotheker in der Familie und über diese Melatonin aus den USA bezogen, da es hier in der Tat verboten ist.
Es ist sowas wie eine letzte (mehr oder weniger verzweifelte) Option, eine ziemlich unerklärliche und gegen alles resistente Schlaflosigkeit versuchsweise zu behandeln. Mir ist auch klar, dass das nicht ganz risikolos ist, aber ein Versuch ist es wert.
Dass selbst meine Ärztin zu diesem Schritt bereit ist ist natürlich nicht das beste Zeichen, denn es zeigt, wie ratlos wir mittlerweile sind.
Sie hat mir angeboten, ich könne ruhig eine zweite Meinung einholen, aber wenn ich jemanden für engagiert und kompetent halte- dann sie!
Außerdem weiß ich, dass sie sich medizinisch immer auf dem neuesten Stand der Forschung hält und wir alles getestet haben, was optional überhaupt nur möglich war und ist! Mal sehen, wie es weitergeht...

Momentan überlege ich noch, wieder mit Zoloft einzusteigen und es dann (wie von Britta beschrieben) wirklich in kleinsten Minidosen wieder zu reduzieren; ich hab mich aber noch zu keiner endgültigen Entscheidung durchringen können, denn ich überlege schon, ob ich jetzt auf halbem Weg nicht doch weitermachen soll (oder nicht)

Schwierige Sache....

Trotzdem sehr lieben Dank für eure Hilfe :)
PhilRS
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Beitrag von PhilRS »

Lulu hat geschrieben:Ich habe 3 Apotheker in der Familie
Wow! :wink:

<hr>

Zur Schlaflosigkeit fällt mir übrigens noch ein:

Habt Ihr die "abgefahrenen" Ursachen abgecheckt - Infektionen, Mikroinfarkte in den entsprechenden Arealen, sowie natürlich die nicht-neurologischen Ursachen (Atmung/Apnoe usf.)?

Eigentlich 'ne blöde Frage, aber man weiß ja nie...

Es gab mal so einen Fall, wo jemand jahrelang fast nicht geschlafen hat - ging durch die Medien - bis man schließlich in einer ungewöhnlichen ZNS-Infektion die Ursache fand.

(Blöderweise find ich's gerade nicht im Archiv, verdammt, obwohl ich mir sonst jeden Müll merke... im Prange/Bitsch stehts auf den ersten Blick auch nicht drin.)

Dass die Schlaflosigkeit die übrige Symptomatik auslösen könnte, wollte ich nur noch erwähnen - sofern sie als erstes auftrat.

...

Melatonin: Hab ich früher d.ö. auf Transatlantik-Flügen genommen bzw. hinterher, aber nie die richtige Rhythmik erwischt - einmal war ich dann in N.Y. 54 Stunden (!) wach, oder habe wieder in Berlin bis 24 Stunden geschlafen.

Muss man sehr gezielt und unter korrekter Anleitung ansetzen.

Grüße von
-PhilRS.
Potenzieller Interessenkonflikt: Beamter, Forensische Psychiatrie (Finnland) seit 1/08.

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Lulu
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Beitrag von Lulu »

Hallo

es geht mir besser! Ich bin wirklich froh.
Freitag Abend war ich echt soweit, mich freiwillig ins Krankenhaus oder in die Psychiatrie einweisen zu lassen... Aber die hätten mich wegen dem Haufen unspezifischer Symptome eh nicht genommen sondern vermutlich als hysterisch, hypochondrisch oder eben ´typisch Psycho´ abgestempelt...
Mittlerweile habe ich meine Blutwerte, die nicht die geringste Auffälligkeit haben. Organisch bin ich also in topform, nur stimmt das eben gar nicht meinem subjektiven Gefühl überein.
Diese Beobachtungen bestärken mich nun nur noch mehr darin, dass es sich bei meinem Magen-Darm-Kram genauso um massive Absetzstörungen handelt wie auch bei dem Rest meiner Beschwerden. Ich frage mich nur, wie man das einem waschechten Schulmedizinier klarmachen soll, der einen wegen des Verdachtes auf eine Bauchspeicheldrüsenentzündung oder eines Magengeschwüres beinahe ins Krankenhaus einliefern lassen will...? :?
Seufz

Ich werde euch diesbezüglich auf dem Laufenden halten und das Gespräch sowohl mit meinem Hausarzt als auch meiner Neurologin suchen.
Ich hoffe, sie haben ein offenes Ohr (und Herz! - das braucht man nämlich auch, wenn man sich Sachen anhören muss, die vielleicht so ganz anders sind als das, was man bislang so dachte, meinte und für richtig hielt)!

:!:


@PhilRS

Ups ups, ich fürchte, bei mir wurde bezüglich der Schlaflosigkeit gar nichts an ´Kuriositäten´ abgeklärt, außer dass eine Atemstörung / Apnoe nachts auszuschließen ist, - da bin ich mir sicher.
Was könnte man denn da überprüfen lassen? Ich fürchte aber, dass kein Arzt mich theorie-halber in irgendwelcher Kernspins schicken - oder seltsame aufwendige Untersuchungen einleiten wird, bei denen man kaum denkt, sie könnten etwas mit Schlaflosigkeit zu tun haben, - oder sehe ich das falsch?
Froh wäre ich auch, wenn die vielleicht doch noch der Fall mit dem total schlaflosen patienten einfallen würde und wo ich mich da informieren / recherchieren könnte (?) Vielleicht gäbe es da ja noch einen wertvollen Tipp für mich ? :?:

P.S. - zu den 3 Apothekern in der Familie: ist zugegebenermaßen ganz nett, man muss nur damit leben, dass die fachsimplerische Debatte über die neuesten Hämmorhidal-Salben und ähnlich Beklemmendes auch vor dem Abendessen keinen Halt machen :P
Gast

hallo Lulu

Beitrag von Gast »

Hallo Lulu,
ich nehme auch schon seit 2001 Antidepressiva und seit sept 2001 zoloft. Ich habe auch zwischendurch versucht das Medikament abzusetzen,weil ich erstens testen wollte ,ob es nicht doch abhängig macht und zweitens ich endlich mal wieder ein normales sexleben erleben wollte (blöde orgasmusschwierigkeiten) :whistle: ...
Das einzige was ich feststellen musste (und ich habe es auch von einem zum nächstem tag abgesetzt von 50mg zu 0mg), ES TAT SICH NICHTS :frust: ....... weder hatte ich magenprobleme noch sonstwelche nebenerscheinungen und meine libido hat sich aber leider auch nicht gebessert (menno)...Von der Psyche her ging es mir einigermaßen. Erst im Frühjahr 2003 kamen die depressiven erscheinungen heftig wieder. Hatte noch mehr schlafprobleme,die gefühlsschwanken waren sehr extrem. einen moment weinen,den nächsten moment lachen. das schlauchte ganz schön. ich hatte keine lust mehr zu nichts. hab mich in meinem schlafzimmer verkrochen,telefon und türklingel abgestellt und war nurnoch am grübeln. Durch zufall musste ich zum arzt und der hat mich gleich in eine tagesklinik geschickt. Dort wurde ich wieder aufgepäppelt und ich bekam wieder zoloft,welchen stufenweise immer weiter erhöht wurde. jetzt bin ich bei 100mg und mir gehts soweit wieder besser. habe zwar immernoch einschlaf und durchschlafprobleme und am tage bin ich auch oft müde und der antrieb gefällt mir auch nicht.Ich bemühe mich aber das es besser wird.

Es tut mir für Dich sehr leid,das du so heftige nebenwirkungen hast ,aber vielleicht liegt es dochdaran das du dir viel zu viel gedanken machst und es dir darum auch körperlich nicht gut geht...wie wäre es mit ablenkung? unternimm mal wieder etwas was dir spass macht ! :D

Lieben Gruss,
BlueShine
PhilRS
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Beitrag von PhilRS »

Hallo Lulu,
Lulu hat geschrieben:Atemstörung / Apnoe nachts auszuschließen ist, - da bin ich mir sicher.
Das war Nr. 1.

Jetzt Nr. 2: Schlaflabor - gibt's an jeder Uniklinik, und auch anderswo. Feststellen, welches Ausmaß die Schlaflosigkeit hat. Differenzieren der Störung (welche Schlafphasen, welche Dauer usw.), um möglichst gezielt anzusetzen.
irgendwelcher Kernspins
...oder PET... ist gar nicht das Sinnvollste (s.o.)! Besonders, weil es sich aus meiner Sicht doch ziemlich nach "Herumdoktern" anhört = z.B. Sertralin gg. Schlaflosigkeit, wie von anderen schon gesagt.

Da sollte wirklich eine ordentliche Schlafdiagnostik gemacht werden.
<hr>
der Fall mit dem total schlaflosen patienten
Treffer: In DER SPIEGEL 36/2000, S. 230f.
Hab ich als PDF, ist zu lang für diesen Rahmen.
Ich sehe gerade noch die Fachzeitschriften des Zeitraums durch, um verwertbarere Fakten (für mich) zu finden. SPIEGEL ist manchmal fragwürdig.
Vielleicht gäbe es da ja noch einen wertvollen Tipp für mich ?
In dieser Richtung wollte ich auch verstanden werden: Nicht dass so ein Fall (nochmals) zu bedenken wäre. Aber ggf. steht da ja was, an wen man sich wenden könnte.
<hr>
Debatte über die neuesten Hämmorhidal-Salben ... vor dem Abendessen
:party:

Jo, EXAKT das! kenn ich gut: Meine Lebensgefährtin ist auch Ärztin - richtig fies ist's aber wohl für Außenstehende, es haben sich schon welche beschwert dass wir beim Essen über Darmkrankheiten o.Ä. reden...

(Übrigens haben wir uns "über den Präpariertisch" in der Anatomie kennengelernt, beim Leichen-Zerrupfen: Sehr "romantisch".)

Alles Gute
-PhilRS.
Potenzieller Interessenkonflikt: Beamter, Forensische Psychiatrie (Finnland) seit 1/08.

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Lulu
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Über das Schlafen

Beitrag von Lulu »

Danke für die Infos,
ich habe mir das Spiegel-Dossier gekauft (per click and buy - es gab es leider nicht umsonst) und bin jetzt ganz gespannt darauf, ob da etwas Interessantes drinsteht.
Laut Headline hatte der betreffende Patient einen mysteriösen Bakterien-Befall im Gehirn / Rückenmark oder Ähnlichem- das klingt übel und auch ziemlich außergewöhnlich - aber in dieser Welt ist ja bekanntlich viel möglich.
Ich habe auch überlegt, ob ich nicht nach dessen Adresse recherchieren - und ihn mal anschreiben werde; - dieser Mann hat sicherlich auch alles durchprobiert, was nur im enferntesten hätte helfen können.
Was mir bei meiner Schlaflosigkeit besonders nahe geht ist die Tatsache, dass das Thema Schlafforschung eigentlich mein Hauptschwerpunkt in meinem Psychologiestudium ist und ich - obgleich ich quasi an der Quelle der Forschung und neuester Ergebnisse sitze- mir selber nicht helfen kann.
Es mag ja sein, dass viele Schlafstörungen ´hausgemacht´ sind (Stichpunkt Schlafhygiene) (oder Kaffee abends, Aufregung, Krimis, nicht rechtzeitig abschalten, - entspannen, aufwühlende Filme im TV gucken, schlechtes Bett, Lärm, zuviel Licht, falsche Nahrungsmittel, Probleme mit ins Bett nehmen, auch Sport kann beim Einschlafen hinderlich sein... - w h a t e v e r . . . )
- hier versagen alle meine Kenntnisse und Versuche, dem Herr zu werden.
Echt frustig :wacko: ...

Na ja, ich halte euch auf dem Laufenden, wenn sich was ergibt.
Soweit euch allen alles Gute und ein schönes sonniges Wochenende, das ihr hoffentlich Angst- Sorgen - und Beschwerdefrei genießen könnt :)

Gruß Lulu
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