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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Remergil...Teufelszeug

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
greek
Beiträge: 33
Registriert: 07.09.2005 13:44

Remergil...Teufelszeug

Beitrag von greek »

Hallo Leidensgenossen,

schreibe heut wiedermal einen weiter Erfahrungsbericht meiner Entzugerscheinungen.

Da es jetzt schon so gut wie 14 Wochen her ist woch die Remergil abgesetzt habe habe, kommt es mir an manchen Tagen vor als ob überhaupt nichts mehr geht....total erschöpft,schlechte Laune,Übelkeit.

Aber auch gute Tage sind dabei...voller Energie,Tatendrang.

Habe mir das Buch" Pschychopharmaka absetzen" von Peter Lehmann gekauft und darin gelesen...was soll ich sagen wir in diesem Forum sind ja nur ein kleiner Teil der damit zu kämpfen hat.Es ist unglaublich was manche erlebt haben.Zwangsverordnung von Pillen,ohne Aufklärung wie was warum....!
Wenn das die moderne Medizin ist, dann Danke.hier ein Pillchen da ein Pillchen das wird schon wieder.

Kann mich nicht genug darüber auslassen wie verantwortungslos manche Ärzte sind, die haben das wahrscheinlich beim Wochenend Seminar gelernt.....
"Frage sie einige Symptome ab...und schon haben wirs..DEPRESSION...oh man!

Naja...aber es nützt ja alles nichts, wir alle hier haben unsere Erfahrungen machen müssen, und in der Größten Not denkt man ja wirklich man tut was gutes Antidepressiva zu nehmen, was auch einschliesslich mir so ist.
Aber für die Zeit danach gibt es keine Pille,keinen Arzt der einem wirklich hilft.
Das muss man dann selbst durchstehen.

Aber man sollte sich auch einmal selbst überlegen was kann ich tun um diesen Zustand zu ändern........ich überlege immernoch....obwohl ich sagen muss es hat sich vieles geändert.
Zur Zeit der Einnahme habe ich manche Sachen wie Ausgehen,Einkaufen usw. als schweres Unterfangen gesehen...doch jetzt nach dem absetzen ist das nicht mehr so...wie das?
Also trotzdem ein großer Fortschritt für mich.

So,mach jetzt mal ein NACHMITTAGSSAUWETTERNICHERCHEN.

Bis Bald

Greek
Symptome: (Angst,Panik,Depression); Diagnose: (Depression mit Angstzuständen)
Medikation:
(Gladem,50mg,4 Monate) >>
(Gladem 100mg zusätzlich Remergil 15 mg,4 Wochen) >>
(Gladem 100mg zusätzlich Remergil 45 mg,3 Monate) >>
(Gladem 50mg zusätzlich Remergil30 mg,11 Monate) >>
(Gladem 50mg im März 2005 Abgesetzt bis auf Zaps für 4 Wochen keine weiteren Absetzerscheinungen) >>
(Remergil 15 mg,2 Monate) >>
(Remergil 7,5 mg,2 Monate) >>
(Remergil seit Juli 2005 abgesetzt) >>
amanda

Beitrag von amanda »

Hallo greek ich konnte selbst an mir beobachten dass man ohne Pillen sein Gehirn neu schulen kann. Wenn aber die Emotionen lahm gelegt sind durch Psychopharmaka bleibt der positive Lerneffekt (z.B eine Situation als ungefährlich einzustufen) aus....So war es zumindestens bei mir. Gruss AMANDA
greek
Beiträge: 33
Registriert: 07.09.2005 13:44

Stimmt

Beitrag von greek »

Hallo amanda,

genauso ist das gefühl.........auch nach dem absetzen dauerts noch einige zeit bis man sich wieder dran gewöhnt.
ist manchmal alles so unecht.

greek
Symptome: (Angst,Panik,Depression); Diagnose: (Depression mit Angstzuständen)
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(Gladem 100mg zusätzlich Remergil 15 mg,4 Wochen) >>
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