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Benzodiazepine absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
Jamie
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Re: Benzodiazepine absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Beitrag von Jamie » Sonntag, 04.08.19, 13:32

Hier ein Erfolgsbericht vom CURUBA :party2:

https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 59#p316826
hallo

wollte mal berichten wie es mir zur zeit geht.
bin ja nun ca. 16 monate weg von den benzos und mir geht es echt gut.habe auch kein verlangen nach dem benzorausch,sie werden auf der drogenszene auch kaum noch angeboten,die ärzte verschreiben sie nur noch minimal.
das ist für die die drauf sind aber keine vom arzt bekommen echt mist.

seit 6 wochen mache ich die hepatitis c therapie mit dem medikament maviret.nach 4 wochen schon lagen die viren unter der nachweisgrenze,von einst 1,1 millionen pro milliliter blut.8 wochen sind für die behandlung angesetzt,hoffe die hep. c ist dann endgültig weg :)
und das beste-nicht eine nebenwirkung!!
was für eine entwicklung zu der vorherigen therapie mit interferon.

wünsche euch alles gute weiterhin und viel kraft denen die noch mitten im entzug stecken.

lg.
matthias
Folgende Benut

Jamie
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Re: Benzodiazepine absetzen - Erfolgsgeschichten Sammelthread

Beitrag von Jamie » Sonntag, 11.08.19, 9:09

Bardina ist mit den Benzos aus Null und endlich wird der Schlaf auch wieder normaler :party2:

https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 60#p317980
Hallo
ich möchte heute von meinen Umgang mit Schlaf berichten:
Aufgrund verschiedener Ursachen konnte ich nicht mehr schlafen.
Die Neurologin vermutete die Psyche (Auswirkung des Todes meiner Freundin) die Orthopäden den Bandscheibenvorfall in der hws... ich denke beides und dazu noch eine Atlas Blockade.

Aufgrund dessen bekam ich zopiclon und es half. Ich war so dankbar.
Ich habe immer gerne und viel geschlafen und es war grausam als es nicht mehr ging.
Aber mein Gefühl sagte mir der Schlaf ist nicht vergleichbar mit dem vor zopiclon. Nicht so erholsam.... also habe ich direkt reduziert und bin bei 1,9 mg hängen geblieben.

Dann habe ich eine ambulante reha besucht und man empfahl mir diese Mini Menge weg zu lassen. Danach hatte ich Symptome könnte diese aber nicht zuordnen. Dann habe ich wieder angefangen erst mit zolpidem.. verschreibungsfehler dann wieder zopiclon. Ich war verzweifelt. Kannte mich selbst nicht mehr. War hoffnungslos, orientierungslos, traurig usw.
Als ich nach 9 Monaten auf 0 war ich froh und hatte auch Angst. Aber ich hatte zwischenzeitlich hier viel erfahren und gelesen.

Ich für mich habe immer gedacht ich muss schlafen wieder lernen wie ein Kind. Und ein Kind schläft auch erst mit einem Jahr .. bei Glück... durch. Unterstützung habe ich durch baldriparan, neurexan und calmvalera bekommen. Dieser Präparate nutze ich immer noch mal mehr mal weniger. Irgendwann werde ich auch diese los sein.

Jetzt 2,5 Jahre nach 0 ist der Schlag wieder besser. Wieder tiefer und erholsamer. Ich werde noch oft wach aber schlafe wieder ein. Achte auf regelmäßigen Rhythmus und Ruhe. Es besucht sehr lange Zeit aber in Mini Mini Schritten wird es besser. Habt Vertrauen in euren Körper und die Zeit.
Lieben Gruß

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