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Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


Differenzialdiagnose der Depression

Eine Sammlung von Artikeln, die über wissenschaftliche, politische und wirtschaftliche Hintergründe der Behandlung von seelischen Leiden mit Psychopharmaka berichten.
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Oliver
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Differenzialdiagnose der Depression

Beitrag von Oliver »

Bevor die Diagnose Depression (engl. Major Depressive Disorder, MDD) gestellt wird, müssen andere Krankheiten und Zustände ausgeschlossen werden, die depressive Symptome bzw. das klinische Bild einer "endogenen Depression" auslösen können.[1]

Die Behandlung der Grunderkrankung ist dann als kausale Therapie (=die Ursache beseitigende Behandlung) der Symptomunterdrückung durch Antidepressiva vorzuziehen; in manchen Fällen ist der Einsatz psychotroper Substanzen bis zur Beseitigung der Grunderkrankung sinnvoll.

Die folgende Auswahl solcher Differenzialdiagnosen der Depression entstammt der finnischen Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Depression und einem Artikel der Österreichische Gesellschaft für Neuropsychopharmakologie und Biologische Psychiatrie [3]. In Finnland sind wegen der dort extremen Häufigkeit depressiver Zustände die Erfahrungen und auch die öffentliche Wahrnehmung des Problems weiter entwickelt als in anderen europäischen Ländern.[2]

Krankheiten und Mangelzustände

*Hirninfarkt, Schlaganfall
*Vitaminmangel (B1, B2, B6, B12, Eisen und D)
*Folsäuremangel
*Diabetes mellitus
*Homocysteinämie
*Hypo- und Hyperthyreose (Schilddrüsenerkrankungen)
*Hypo- und Hyperparathyreose (Nebenschilddrüsenerkrankungen)
*Morbus Addison, M. Cushing (Nebennierenerkrankungen)
*Morbus Wilson (Kupferspeichererkrankung)
*Niemann-Pick Typ C
*Parkinson-Krankheit
*Porphyrie
*Koronare Herzkrankheit
*Zustand nach Herzinfarkt
*Krebserkrankungen (besonders Pankreas-Ca)
*Temporallappen-Epilepsie
*Urämie

Pharmakogene Depression

*Anabole Steroide (Anabolika)
*Neuroleptika
*Betablocker
*Östrogene (weibliche Hormone)
*Digitalis
*Clonidin
*Kortikosteroide
*Methyldopa
*Ranitidin, Cimetidin
*Reserpin

Die umfassendste Liste von depressionsauslösenden Medikamenten im deutschen Internet bietet das ADFD unter Pharmakogene Depression.
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 385#p10385

Drogengebrauch

*Alkohol
*Amfetamine
*Ecstasy (MDMA)
*Kokain

Quellen

* [1] Depression in Primary Care, Volume 1. Detection and Diagnosis. Clinical Practice Guideline, AHCPR (Agency for Health Care Policy and Research, US-Regierungsinstitut)
* [2] Finnische Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung der Depression (in finnischer Sprache, Auszug übersetzt f. ADFD)
* [3] Österreichische Gesellschaft für Neuropsychopharmakologie und Biologische Psychiatrie

Category:Informationen
Zuletzt geändert von LinLina am 29.05.2018 07:35, insgesamt 1-mal geändert.
Oliver
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Re: Differenzialdiagnose der Depression

Beitrag von Oliver »

importiert aus ADFD.wissen

Autor: PhilRS
Erstveröffentlichung: 15.1.2007
Letze Bearbeitung: 19.7.2007
Markus 77
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Re: Differenzialdiagnose der Depression

Beitrag von Markus 77 »

Das ist sehr wichtig wenn das passiert denn es passiert soviel blödsinn...!
Seit 1.2 mirtazapin 15mg ca. 14tage ausgeschlichen. Psychische Krise: 25.2 .14 15mg mirtazapin ca. 15Tage u. 15 Tage 7,5 mg u.ausgeschlichen. ( schlief 15 Std. Damit)Seit.25.2 citalopram 10mg ( 65 Tage)umstieg am 5.4 30mg Duloxetin 14 Tage .. Dann Null( Grund:heftige kopfschmerzen,Augendruck , blutdruckkrise) seit. 15.5 Probleme mit starker Ermüdung/ tagesschläfrigkeit / war vorher nie/starker Erschöpfung/ am 1.6 2tage escitalopram 5mg ( starke Kopfschmerzen)26.6.14 in psychiatrischer Klinik mirtazapin 15mg u. 75mg bupropion . 2 Tage mit 150mg ... 75 mg zurückdosiert ( bekam bei 150mg blutdruckkrise zittrige Hände, übelkeit , Schwindel) ....Derzeitige Medikamente seit ca.seit ca.18.7:6,5m mirtazapin 7.8 ca 5mg Mitra. 2-3 mg Mirta seit 20.8..Seit 30.8 ..Seit 20.10 ca.6,5 mirtazapin seit 3. 11 15mg mirtazapin seit. 7.11 ca.12mg mirta weil 15 mg nicht benötigt!! 11mg Mirtazapin seit 21.11.13 13mg 2.12 .13 seit 18.1 Temsta 4,5mg reduziert auf null seit 22.2. 15 .! seit 20.2 15mg Mirtazapin seit 10.3.15 20mg stabil 18mg seit 15.4 .2015 seit 20.5 auf 16,5 mg schlaf 8 Std. Past 22.6 15,5 mg Versuch
....seit 14.7 . 14,5 mg mirtazapin seit 8.7.15 abilify 5mg abilify seit 18.7 2,5 mg mirta zapin seit 18.7 14mg , 13 mg mirta seit 11.8 12,5 mirtazapin seit 22.8 seit 3.9 12mg , seit 20.9 11mg ,seit 8.10.
...10 mg mirtazapin rezed. Depressionen .seit 1.10.15 9 mg 1.12.15 8 mg mirtazapin und seit 15.11 5 mg abilify schlaf ca.7-8 std . absetzerscheinung :erschöpfung (körperlich ,nervliche) erbrechen , übelkeit ...... ...7mg mirtazapin seit 25.12. 30.1......6,5mg mirtazpin 6 mg seit 29.2.16 .....19.3 5,5 mg
abilify 4,75mg ...!! abilify 5 mg 19.3 3.4.16 Umstieg wasserlösmethode 35ml ergibt 5,25
mg Mirtazapin 33ml ( 5 mg Mirtazapin ) 8.4. 16......30 ml ,( 4,5 mg ) 17.4 .16... 4mg ( 27ml ) 9.5 .16 .....31.5.16 ...3,5 mg ( 35 ml ) 24.6.16 3 mg ( 30ml ) 16.7
(26 ml ) 2,6 mg 18. 7 . 2,7 mg ( 27 ml ) 14 .8 ( 24 ml .. 2,4 mg 11.9.16 21 ml 2,1 mg ... 2 mg seit 25.9. 1,8 ml ( 1,8 mg ) seit 10.10 1,5 mg seit 5.11.16 ...1,2mg seit 30.11. (12ml ) .. 1mg ( 10ml ) 28.12.16....22.1 .17 ...0,8 mg .0,7 mg seit ...8.2.. 0,6 mg seit 18.2 ...0,5 mg 24.2 ..0,4mg ...3.3.17 0,3 mg 17.3 seit . 25.3 abgesetzt .....wieder eindosiert mit 0,2 mg ...ab 1.4.17....abgesetzt 27.4 .17 mit 0,15 mg Mirtazapin abgesetzt ...!!schlaf past 6-9 std.....seit 6.6.17 .........4 mg abilify 3,5 mg Abilify ....seit 29.6....21.7.. ..3mg. 2,6 mg ...seit 21.8 .....21.9.. 2,1 mg ...21.10...1,8 mg 21.11 1,4 mg .....21.12. .....1,00 mg .... 22.1 0,7 mg ....22.2 ... 0,4 mg abgesetzt
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Re: Differenzialdiagnose der Depression

Beitrag von Jamie »

Die Liste sollte ergänzt werden mit Vitamin D bei Mangelzuständen.
Das ist mittlerweile gut erforscht.

LG
jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Differenzialdiagnose der Depression

Beitrag von Oliver »

Jamie1979 hat geschrieben:Die Liste sollte ergänzt werden mit Vitamin D bei Mangelzuständen.
Das ist mittlerweile gut erforscht.
Danke Jamie - ist ergänzt.
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Re: Differenzialdiagnose der Depression

Beitrag von Oliver »

Hier ist ein Artikel aus dem Spiegel, der als Beispiel dienen kann, dass Depression oft die einfachere Diagnose ist und vor allem bei Frauen die Ursachenforschung zu schnell eingestellt wird:

Ein rätselhafter Patient: Vermeintlich depressiv
Bitte beachten:
Bitte melde Beiträge, die gegen die Regeln verstoßen über einen Klick auf das Ausrufezeichen oben rechts im problematischen Beitrag und erkläre in der Meldung was das Problem ist. Das Team wird sich dann darum kümmern. Da das Team nur ehrenamtlich in der Freizeit aktiv ist, kann das allerdings auch mal dauern.

Wenn es um Probleme direkt mit Entscheidungen des Teams geht, dann wende Dich bitte per PN oder mail ( forenmaster@adfd.org) an mich.
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Re: Differenzialdiagnose der Depression

Beitrag von LinLina »

Ich würde gern noch Eisenmangel zur Liste hinzufügen, was meint ihr?
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
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Re: Differenzialdiagnose der Depression

Beitrag von Arianrhod »

Mir wurden in der Neurologischen Klinik noch

- Hirntumore (deshalb sollte immer ein Kopf- MRT gemacht werden)
- Hormonumstellung in den Wechseljahren
- Fibromyalgie
- Neuroborreliose

genannt.

Hier ein Überblick, was der Arzt eigentlich alles abchecken müsste, bevor er die Diagnose "Depression" stellt:
http://www.medizin-wissen-online.de/ind ... depression

liebe Grüße Arianrhod
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
Murmeline
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Re: Differenzialdiagnose der Depression

Beitrag von Murmeline »

Ich setze hier mal noch einen Querverweis auf die Liste der Medikamente, die depressive Symptome auslösen können: http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=6&t=1880
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
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Re: Differenzialdiagnose der Depression

Beitrag von Neverthelessw11 »

Guten Morgen,

bei Mangelerscheinungen: Bei mir verwechselte meine Hausärztin einen massiven Natriummangel mit "rezidivierenden Depressionen" :roll: . Ein Natriummangel kann extreme Müdigkeit, Verwirrtheitszustände und Bewusstseinsstörungen auslösen. Die Apothekenumschau schreibt weiterhin
Bei zu niedrigen Werten können Persönlichkeitsveränderungen, Verwirrtheit, Kopfschmerzen und Bewusstlosigkeit auftreten.
Hier möchte ich auf die Persönlichkeitsveränderung auch nochmal hinweisen!

Gerade, wenn man bereits "psychiatrisch" vordiagnostiziert wurde, sollte man massiv auf die Überprüfung der Blutwerte bestehen, auch wenn vieles für eine Wiederkehr von psychiatrischen Symptomen spricht. Meine Verwirrung, die Denkunfähigkeit und die extremste Müdigkeit verbesserten sich unter Salzeinnahme (eklig, aber hilfreich) deutlich.

Als Info: 135 bis 145 mmol/l wären die normale Natriumkonzentration im Blut. Mein Wert lag bei der extremsten Messung bei nur 117, meine Ärztin meinte, dass es mir noch viel schlechter hätte gehen müssen. Völlig logisch, wenn einem die Wichtigkeit von Natrium und Kalium für die Nervenleitprozesse bewusst ist.

LG Never

PS: Für einen deutlichen Kaliummangel gilt ähnliches.
PPS: Ein Natriummangel ist allerdings in der heutigen Zeit sehr selten (Durchfallerkrankungen, ältere Menschen....). Bevor ihr wie ich eine salzarme Diät macht, um euren Körper vor Bluthochdruck etc zu schützen, lasst den Natriumwert bestimmen! Bei mir ging das total nach hinten los.
Medikamente zu Beginn: Seroquel (Quetiapin retardiert) 150 mg + Seroquel (Quetiapin unretardiert) 25 mg abends bei Bedarf

Grund der Medikamenteneinnahme: Somatisierungsstörung, Angststörung + (daraus resultierende Verzweiflung aka) Depressionen

Psychiatrieaufenthalte:
[spoil]2010-2012: Zwei lange + mehrere sehr kurze Aufenthalte in der Kinder- und Jugendpsychiatrie (absolute Katastrophe: Mit Medikamenten zugeballert und so entlassen worden, kaum Therapie, Entwicklung von vielen anderen Problemen, die ich vorher nie hatte - einfach weil die Zeit dort kaum aushaltbar war.)
2014: Sechs wöchiger Aufenthalt in der Erwachsenenpsychiatrie nach Wiederkehr der Panikattacken (Aufenthalt war ok.)
Medikamente in der Psychiatrie: Einnahme von Tavor (bis 12,5 mg täglich - in wenigen Tagen abgesetzt nach mehrmonatiger Einnahme), Fluoxetin (in wenigen Tagen abgesetzt nach mehrwöchiger Einnahme wegen plötzlich einsetzender, extremer Schlafstörung) und Dipiperon (kalt abgesetzt, wegen Neuro-Aggressionen)[/spoil]
Absetzgründe:
[spoil]Geistige Verlangsamung, Tagesmüdigkeit, Beinschwellung, extreme Gewichtszunahme ~35 kg, starker Durst + ständiger Harndrang, emotionale Verflachung, Visual Snow.[/spoil]
Absetzverlauf: :schnecke:-Tempo von Beginn an
Beginn des Absetzens am 24.11.2017 bei 150 mg Seroquel Retardiert
Aktueller Stand des Absetzens: Retardiert: 0 - 0 - 100 + Unretardiert: 0 - 0 - 0
Zwischenstufen (Immer Anpassung an Klausuren und Uniplanung):
[spoil] Seit ca. 09/2011: 150 mg Retardiertes Quetiapin
24.11.-03.12.2017: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 12.5-0-25 (- 8,3%) - Verbesserung des Schlafbedarfs
04.12.-04.01.2018: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 6-0-25 (- 4,3%) - Für drei Tage Herzklopfen
05.01.-16.02.2018: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 0-0-25 (- 4,8%) - 2× "Narkolepsie" & Verzweiflung
17.02.-23.03.2018: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 0-0-19 (- 5,0%) - leichte Hautrötung + Juckreiz
24.03.-01.05.2018: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 0-0-12.5 (- 5,3%) - alles super
02.05.-13.06.2018: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 0-0-6 (- 5,6%) - alles super
14.06.-xx.xx.2018: Retardiert: 0-0-100 + Unretardiert: 0-0-0 (- 5,9%) - Unwirklichkeitsgefühl.

Zwischenfazit nach 50 von 150 mg: Anfangs holprig, aber gut erträglich. Am Ende besser als man es sich wünschen kann. Weniger Schlafbedürfnis als vor dem Absetzen und etwas mehr Energie im Allgemeinen. Sehr zufrieden! [highlight=yellow]Aktuell Absetzpause wegen Stress in der Uni.[/highlight]

Weitere Pläne:
Retardiert: 0-0-50 + Unretardiert: 12.5-6-25 (-6,3%)
Retardiert: 0-0-50 + Unretardiert: 12.5-0-25 (-6,7%)
Retardiert: 0-0-50 + Unretardiert: 6-0-25 (-7,1%)
Retardiert: 0-0-50 + Unretardiert: 0-0-25 (-7,7%)

[/spoil]

Experimente mit NEM: Keine Aktiven.
[spoil]Seit dem 21.03.2018: Experiment mit Vitamin D, 1000 IE am Tag. Keine Triggerwirkung, gefühlsmäßiges Fazit: Verbesserung von Antrieb, Kraft und Energie. Experiment unterbrochen während der Sommermonate.

Seit dem 01.05.2018: Experiment mit einem Mutivitamin-/Mineralpräparat. Ziel: Testen, ob die Sehstörung sich dadurch beeinflussen lässt. Wenn ja, Suche nach dem relevanten Mangel. Experiment vorerst beendet, da kein Einfluss auf den Visual Snow.[/spoil]
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