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EXin Genesungsbegleiter...

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
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chicoline
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EXin Genesungsbegleiter...

Beitrag von chicoline »

vielleicht gibts ja hier im forum auch schon menschen die die EXIN Ausbildung haben....ihr werdet gesucht....folgender link...

http://www.dfpp.de/index.php/archivdfpp ... ichte.html

Liebe Grüße
chico...
das Gras wächst nicht schneller, wenn ich dran ziehe... :schnecke:

150mg Venlafaxin( Beginn mit Trevilor) seit ca 10 Jahren. Diverse Absetzversuche...alle gescheitert....
seit Mitte September 2015 BEGINN der Reduktion von 150mg auf 112,5 mg da ich von der Kügelchenmethode noch nichts wusste...
15.10.2015 nächster Schritt um 16% auf 93,75mg, bislang gut vertragen, keine Besonderheiten
ab 29.10 Wechsel auf Firma Hennig ( wegen der Kügelchen)
12.11.15, Reduzierung auf 75mg
28.11.15, Reduzierung auf 67,5mg....jetzt gehts los in 10% nach Breggin
10.12.15, Reduzierung auf 60mg, mit dieser Dosis schon mal KEINE Hitzewallungen mehr
06.01.2016, 52,5mg
28.1.2016, 45mgab hier 3 Monate krank geschrieben , Depression und Ängste
25.3.2016, 42mg
11.04.2016, 39,75mg
22.04. 2016, 37,5mg

13.052016, ca 35,6mg( ab jetzt immer 10 Kügelchen weniger, ca 5%)

06.06.2016, 33,7mg
13.6.2016, -5 Kügelchen, ca 32,6mg
20.6.2016, - 5 Kügelchen
26.6.2016, - 10 Kügelchen, ca 28 mg

30.7.2016, - 8 Kügelchen, ca 21mg, die letzten ca 73 Kügelchen.....:-))

20.08.2016, 20mg (70 Kugeln/ Kapsel)
27.8.2016, ca 18,75 (65 Kugeln)
06.09.2016, 60 Kugeln, ca 18mg
seit November 68 Kügelchen ca 20mg
20 und 21.12 150mg Opipramol wegen starker Angstzustände die nicht nachliessen

ab 21.12 eindosieren von Venlafaxin zunächst mit 3mg( 20 Kügelchen) heute Abend
ab 22.12 25mg, 88 Kügelchen
ab

27.9.16, das erste Mal wieder leicht eindosiert bzw zurück auf 65 Kügelchen, wegen Zunahme der Angstsymptomatikund depressiver Gedanken
12.11.16 68 kügelchen ca 19,5 mg sehr depressive Symptome: weiter eindosiert

seit 2.1.2017 37,5 mg, Depression und Ängste


es geht weiter...seit 6.1.2018

35,5 mg Venlafaxin


Ca 30mg Venlafaxin seit 11.8.2018

ca 20 mg Venlafaxin seit 15.4.2019

ca 18mg Venlafaxin seit 02.12. 2019 ( 67 Kügelchen)

ca 17mg Venlafaxin ( inzwischen von TAD) seit 21.2.2020 ( 65 Kügelchen)

Nebenwirkungen die ich bislang spürte, habe oder hatte:
Schwamm im Kopf
Müdigkeit
Schlafstörungen
unruhige Beine, Missempfindungen
allgemeine Unruhe
nie entspannen können
Störungen der Libido
erschöpft sein
Lichtempfindlichkeit, Sehkraft lässt nach. geschwollene Ränder unter den Augen....immer
Geräuschempfindlichkeit
starke Stimmungsschwankungen
zeitweise Gleichgültigkeit
Lustlosigkeit
Konzentrationschwierigkeiten
Antriebslosgkeit
Gedankenkreisen
erhöhte Leberwerte
Heißhungerattacken abends
Traurigkeit und dann nicht weinen können
innere Leere
Ängste
Flummi

Re: EXin Genesungsbegleiter...

Beitrag von Flummi »

Hallo,
Gerade habe ich gelesen, dass in der Schweiz Peer-Mitarbeitende als Genesungsbetreuer in Psychiatrien eingestellt werden:
https://www.limmattalerzeitung.ch/limma ... -132043589

Liebe Grüsse,
Claudia
Murmeline
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Re: EXin Genesungsbegleiter...

Beitrag von Murmeline »

Neue Therapieansätze in der Psychiatrie
Krisenbegleitung durch Krisengeprüfte
http://www.deutschlandfunkkultur.de/neu ... _id=408602
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Clarissa
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Re: EXin Genesungsbegleiter...

Beitrag von Clarissa »

Hallo.

Ich las über diese Gesundheitsexperten:

"... sie fungieren als Teil des psychiatrischen Versorgungssysrems und sind als Angestellte darin auch weisungsgebunden ..."

Nein, danke, dafür stünde ich nicht zur Verfügung. Ich kann mich mit der modernen Psychiatrie nicht identifizieren.

VG von Clarissa
► Text zeigen
Marko92

Re: EXin Genesungsbegleiter...

Beitrag von Marko92 »

Hallo,

kann mir vorstellen, dass einen das ganz schön triggern kann, da muss man schon stabil sein.

VG Marko
inandout
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Re: EXin Genesungsbegleiter...

Beitrag von inandout »

Hallo,

zumindest in größeren Städten gibt es auch manche alternative Einrichtungen, wo EX-INler arbeiten können, da müssen es also nicht immer die Kliniken sein. Allerdings ist natürlich generell die Frage, wieviele dann eingestellt werden und wie die Jobaussichten sind. In einer Klinik könnte ich definitiv nicht arbeiten.

VG inandout
[spoil]Ausgangsmedikation Amisulprid (vor ADFD):

Mit Psychiatern:

Juli 2009: 800 mg Amisulprid
Okt. 2011: 400 mg Amisulprid
März 2012: 200 mg Amisulprid
Anfang 2013: 150 mg Amisulprid
Juli 2013: 50 mg Amisulprid
August 2013: 100 mg Amisulprid
Anfang 2014: 75 mg Amisulprid
September 2015: 50 mg Amisulprid
Anfang 2016: 100 mg Amisulprid
Juli 2016: 75 mg Amisulprid

Langfristiger Absetzplan: Alle 6 Wochen 5% (mit individuell hergestellten Kapseln; den Einnahmezeitpunkt hatte ich schon schrittweise auf 10 Uhr morgens verschoben)
14. Juli 2017: Beginn mit 66,5 mg Amisulprid
25. August: 63mg
6. Oktober: 59,5mg (bis laufend auf dieser Dosis; relativ symptomfrei, aktuelle "Symptome" liegen nicht an Reduktion allein)
26. Oktober: Erhöhung auf 60,5 mg mit Wasserlösemethode wegen starker Symptome
4. November: Erhöhung auf 61,5 mg mit Wasserlösemethode (weiterhin stark gestörter Schlaf und belastende Bilder/ Zwangsgedanken)

2018
11. Januar: Weiterhin 61,5 mg mit Wasserlösemethode, weiterhin Zwangsgedanken, Nervenbrennen, Schlafstörungen
17., 18. Januar: 1 mg Tavor zum Schlafen
19.,20. Januar: 0,5 mg Tavor zum Schlafen
21-25. Januar: 20mg Diazepam zum Schlafen
26.-28. Januar: 10mg Diazepam zum Schlafen
29. Januar - 1. Februar: 5mg Diazepam zum Schlafen
2. - 4. Februar: 2,5mg Diazepam zum Schlafen
9. Februar: erneut 10mg Diazepam
10. Februar: 10mg Diazepam
11.-13. Februar: 10mg Diazepam
14.-18. Februar: 5mg Diazepam
19.-21. Februar: 2,5mg Diazepam
22. u. 23. Februar: mit CBD-Öl probiert, für Schlaf nichts gebracht
24. Februar bis laufend: 10mg Diazepam
9. - 20. März: 7,5 mg Diazepam
21. März bis 2. April: 5mg Diazepam
3. April - laufend: 4mg Diazepam (Tropfen)

6.6. 2018: Amisulprid: Wasserlösemethode (weiter 61,5 mg)

Beginn Reduktion Diazepam (Ausgangsdosis 4mg):
13.6.2018: 3,5 mg
04.7.2018: 3 mg
26.7.2018: 2,5 mg
14.8.2018: 2mg
15.9.2018: 1,6mg
2.10.2018: 1,2mg
ca. 1.11.2018: 0,8mg
30.11.2018: 0,4mg
23.12.2018: 0 mg

8.9.2019: 54mg Amisulprid
31.12.2019: 48mg Amisulprid
5.5. 2020: 42mg Amisulprid
[/spoil]
Arianrhod
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Re: EXin Genesungsbegleiter...

Beitrag von Arianrhod »

Clarissa hat geschrieben: 20.01.2018 13:48 Hallo.

Ich las über diese Gesundheitsexperten:

"... sie fungieren als Teil des psychiatrischen Versorgungssysrems und sind als Angestellte darin auch weisungsgebunden ..."

Nein, danke, dafür stünde ich nicht zur Verfügung. Ich kann mich mit der modernen Psychiatrie nicht identifizieren.

VG von Clarissa
Du könntest ja auch Sand im Getriebe des Systems sein...... :wink:

wer mich beim Absetzen damals voll unterstützt hat - ich habe sie sozusagen überzeugt, auf meine Seite gebracht - war meine Soziotherapeutin, auch sie als Arbeitnehmerin in der Sozialpsychiatrie natürlich Teil des Systems. Und sie wiederum hat meinen neuen Psychiater ins Boot geholt ......
Auch wenn das System mies ist, nicht alle Mitarbeiter müssen es sein.
Gerade bei den Älteren - manchmal ist es so, dass sie in den Siebzigern in den Reformbewegungen unterwegs waren, und sie sind gar nicht so einverstanden, mit dem rein biologistischen Ansatz und der Pharmazie-Lobby, das kommt raus, wenn man mit ihnen spricht.

liebe Grüße Arian
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
Reiner Ott
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Re: EXin Genesungsbegleiter...

Beitrag von Reiner Ott »

Hi allerseits,

ich bin Genesungsbegleiter mit der Ex-In-Fortbildung und habe den Weg zurück in das psychiatrischen Hilfesystem genommen. War vor der Ex-In-Fortbildung in der EU-Rente und heute arbeite ich auf einer 29Wochenstunden-Sozialversicherte Stelle und weg von allen Transferleistungen.

Bei uns in Hamburg (eine der beiden Pilotstädte) sind gegenwärtig ca. 40 GB auf unterschiedlichen Stellen (Aufwandsentschädigung, 450€, Sozialversicherte Stelle) und in unterschiedlichen Hilfesettings eingestellt. Von der Klinik (auch auf einer Akutstation), Eingliederungshilfe nach SGB XII §53/54, Integrierte Versorgung (Homethreatment), Forschung (Projekt EmPeeRie) und an der Hochschule für angewandte Wissenschaft, Bereich Soziale Arbeit.

Dabei sind die GB öfters das Sandkorn im Getriebe, wo sie die herkömmlichen Hlfesysteme auf den Prüfstand stellen und die Betroffeneperspektive in die Teams einbringen. Aber auch in der EUTB (ergänzende Unabhängigen Teilhabeberatung) nach dem BTHG sind in Hamburg ausgebildete GB zu finden.
Auf der Akutstationen sind die GB dort oft als Fürsprecher, in der Aufklärung und Informationsvermittlung aktiv. Gerade der Kollege auf dieser Station ist, wie übrigens ich, heute Medikamentenfrei.

Wenn ihr spezielle Fragen habt, stehe ich euch gerne zur Verfügung.

lg Reiner
Offene Reise
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Re: EXin Genesungsbegleiter...

Beitrag von Offene Reise »

Hey Reiner,

danke für die Übersicht! Spannend, was sich da entwickelt.

LG

Lukas
Meine Erfahrungsberichte
1. Jahr nach dem Absetzen
2. Jahr danach
3. Jahr ohne Meds
4. Jahr nach Null
Update für 2020: Meine drei wichtigsten Lektionen aus dem 5. Jahr Neu

Radiosendung
Feature im SWR2: mein Bericht zwei Jahre nach dem Absetzen

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Seit Anfang 2015 ganz frei von Medikamenten (einige Jahre Erfahrung mit Olanzapin, dann lange mit Abilify, für kurze Phasen zusätzlich auch mit ADs und Lithium)
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Re: EXin Genesungsbegleiter...

Beitrag von Reiner Ott »

Hallo Lukas,
kein Thema, der Bereich der Genesungsbegleiter greift immer mehr um sich. zwischenzeitlich wird an 33 Standorte in Deutschland ausgebildet.
Ich selber sehe auch einen riesigen Bedarf und nicht nur in der Psychiatrischem Hilfesystem.
Sei es bei Behörden (JobCenter, Sozialpsychiatrische Dienste SPDi, Gesundheitsämter) oder auch als betrieblicher Genesungsbegleiter in Großunternehmen im Bereich des Betrieblichen Eingliederungsmanagment und und und. Der Bedarf ist da, die Akzeptanz steigt fast täglich. Hier in HH haben wir teilweise mehr offene Stellen, als ausgebildete GB zur Verfügung.

Habe dazu auch eine klare Meinung: Es wird ein Qualitätsmerkmal sein, ob eine Einrichtung GB in ihrem multiproffessionellem Team mit einsetzen.

Was man nicht verschweigen darf, einige Einrichtungen und Träger nutzen GB um Fachkräfte einzusparen oder weil es eben "Mode" ist. Das halte ich für sehr problematisch, denn der eigentliche Sinn geht so verloren.
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Re: EXin Genesungsbegleiter...

Beitrag von Offene Reise »

Hey lieber Reiner,

das ist echt schön zu hören, da öffnet sich ja die professionelle Welt ein ganzes Stück! Ich liebäugele schon länger damit, auch die Ex-In-Ausbildung zu machen und ins System zu gehen. Sanften Aktivismus im Alltag finde ich ziemlich spannend. Deine Berichte machen Mut!

LG

Lukas
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Re: EXin Genesungsbegleiter...

Beitrag von Reiner Ott »

Hallo lieber Lukas,
nur es ist noch sehr viel Pionierarbeit. Wir in Hamburg sind da im Vergleich zum übrigen Bundesgebiet schon sehr weit fortgeschritten. Die Stellen hängen noch nicht an den Bäumen und man muss viel Klinkenputzen, Motivations- und Überzeugungsarbeit aktuell noch leisten und kann somit zu Frust und Entmutigung führen ;-)

lg Reiner
Offene Reise
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Re: EXin Genesungsbegleiter...

Beitrag von Offene Reise »

Hallo lieber Reiner,

ja, das passt ziemlich zu dem, was man wo anders lesen kann, leider. Aber cool, dass es in Hamburg schon anders aussieht. ;)

LG

Lukas
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