Medien: TV, Zeitung, Radio, Internet etc. über AD & Co.
Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.
Der "Transparenzkodex" wurde im ADFD an anderer Stelle bereits erwähnt: Ca. 20.000 der 71.000 Ärzte, die 2015 Zahlungen von Pharmaunternehmen erhalten haben, legten dies offen. Das sind ca. 28%.
In diesem Zusammenhang habe ich folgenden Text über Tom Bschor, den Chefarzt der Psychiatrie an der Berliner Schlosspark-Klinik, gefunden, der kein Geld mehr von Pharmaunternehmen annimmt (Hervorhebung von mir):
Jahrelang hat er auf Pharmakongressen gesprochen, bis zu 15-mal im Jahr. "Es ist sehr gut bezahlt, es macht Spaß, man kommt rum", sagt Bschor. Mehrere Tausend Euro pro Vortrag sind in der Branche nicht unüblich.
Doch je länger er sich mit Psychopharmaka beschäftigt habe, desto skeptischer gegenüber diesen Arzneien sei er geworden. Einerseits. Auf den bezahlten Vorträgen habe er sich andererseits kaum getraut, Kritik zu äußern. "Man weiß ja, dass immer ein Vertreter der Firma drinsitzt. Und möchte wieder beauftragt und von einer dunklen Limousine abgeholt werden."
Ärzte sind zu Fortbildungen verpflichtet, das Problem: Ein Großteil der Veranstaltungen ist mittlerweile von der Industrie finanziert. Die Vortragenden erhalten üppige Honorare, die Teilnehmer werden umsonst in Luxushotels untergebracht. Damit, so Bschor, kauften sich die Unternehmen eine emotionale Bindung der Ärzte.
Die Konsequenz war für ihn klar: Keinen Cent mehr von Pharmafirmen. "Ich habe entschieden, meine finanziellen Beziehungen zu den Unternehmen einzustellen, um meine Unabhängigkeit zu bewahren", sagt Bschor. Und fügt hinzu: Auch damals, als er noch Geld angenommen habe, sei er sich unabhängig vorgekommen. "Heute glaube ich, das stimmt nicht." Und er vermutet: "Das geht allen so."
Quelle
In diesem Zusammenhang habe ich folgenden Text über Tom Bschor, den Chefarzt der Psychiatrie an der Berliner Schlosspark-Klinik, gefunden, der kein Geld mehr von Pharmaunternehmen annimmt (Hervorhebung von mir):
Jahrelang hat er auf Pharmakongressen gesprochen, bis zu 15-mal im Jahr. "Es ist sehr gut bezahlt, es macht Spaß, man kommt rum", sagt Bschor. Mehrere Tausend Euro pro Vortrag sind in der Branche nicht unüblich.
Doch je länger er sich mit Psychopharmaka beschäftigt habe, desto skeptischer gegenüber diesen Arzneien sei er geworden. Einerseits. Auf den bezahlten Vorträgen habe er sich andererseits kaum getraut, Kritik zu äußern. "Man weiß ja, dass immer ein Vertreter der Firma drinsitzt. Und möchte wieder beauftragt und von einer dunklen Limousine abgeholt werden."
Ärzte sind zu Fortbildungen verpflichtet, das Problem: Ein Großteil der Veranstaltungen ist mittlerweile von der Industrie finanziert. Die Vortragenden erhalten üppige Honorare, die Teilnehmer werden umsonst in Luxushotels untergebracht. Damit, so Bschor, kauften sich die Unternehmen eine emotionale Bindung der Ärzte.
Die Konsequenz war für ihn klar: Keinen Cent mehr von Pharmafirmen. "Ich habe entschieden, meine finanziellen Beziehungen zu den Unternehmen einzustellen, um meine Unabhängigkeit zu bewahren", sagt Bschor. Und fügt hinzu: Auch damals, als er noch Geld angenommen habe, sei er sich unabhängig vorgekommen. "Heute glaube ich, das stimmt nicht." Und er vermutet: "Das geht allen so."
Quelle
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg
Hintergründe und Absetzverlauf:
Mein Thread 
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg
Hintergründe und Absetzverlauf:
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.
Im Zusammenhang mit dem im vorigen Beitrag erwähnten Thema hier ein Artikel über den Neurologen Hans-Christoph Diener, unter Migränikern wohlbekannt.
Er hat (freiwillig) angegeben, 200.000 Euro an Honoraren von Pharmafirmen bekommen zu haben und beschreibt, warum er darin kein Problem sieht.
Viele Grüße,
Kimeta
Er hat (freiwillig) angegeben, 200.000 Euro an Honoraren von Pharmafirmen bekommen zu haben und beschreibt, warum er darin kein Problem sieht.
Viele Grüße,
Kimeta
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- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
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Hintergründe und Absetzverlauf:
Mein Thread 
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Midlife
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.
Passt das hier rein?
Der Amokfahrer von Nizza stand wohl auch unter diversen Psychopharmaka.
Die Rede ist u.a. Von Haldol und einem AD.
Aber das wird natürlich wie immer nur kurz erwähnt...
Der Amokfahrer von Nizza stand wohl auch unter diversen Psychopharmaka.
Die Rede ist u.a. Von Haldol und einem AD.
Aber das wird natürlich wie immer nur kurz erwähnt...
11/15- erstmals 20 mg Citalopram vom Hausarzt bekommen, ohne Diagnose
29.12/15- Tavor/Lorazepam 1,5 mg für ca 3 Wochen selbst genommen ohne ärztliche Verordnung
Seit Anfang März 2016 weg vom Tavor und auch Citalopram
Seit 1.4.16 Escitalopram 10 mg plus bei Bedarf 25 mg Atosil/Promethazin
Seit 28.4.16 7,5 mg Escitalopram plus 2x tgl 25 mg Atosil
Seit 14.5.16 5 mg Escitalopram plus b.Bed. Atosil
Seit 20.5.16 3,75 mg Escitalopram , Atosil nicht mehr gebraucht..am 24.5.16 Angst, Weinen, depr. Verstimmungen
Seit 25.5.16 wieder 5 mg Escitalopram
Seit 1.6.16 4 Trofen = 4 mg Escitalopram
Seit 7.6.16 3 Tropfen = 3 mg Escitalopram
Seit 12.6.16 2Tropefn =2 mg Escitalopram , Weinerlich, Unruhe, Zittern, Frust
Seit 15.6.16 3 Tropfen = 3 mg Escitalopram, nach 2 guten Tagen , 1 gaaanz schlechter...bleibe bei 3 mg
Seit 27.6.16 2,5 Tropfen=2,5 mg Escita
Seit 04.7.16 1,5 Tropfen=1,5 mg Escita
Seit 09.7.16 1 Tropfen =1 mg Escita...viel Weinen, rauschen im Kopf
Seit 10.07.16 1,5 Tropfen =1,5 mg Escit..
Seit 30.07.16 0mg!Stimmung wechselnd, aber nicht schlechter...Gedanken klarer...und manchmal auch positver!
Immer noch bei 0 mg...die psych. Ausfälle deutöich seltener und wenn auch nur noch sehr kurz!
29.12/15- Tavor/Lorazepam 1,5 mg für ca 3 Wochen selbst genommen ohne ärztliche Verordnung
Seit Anfang März 2016 weg vom Tavor und auch Citalopram
Seit 1.4.16 Escitalopram 10 mg plus bei Bedarf 25 mg Atosil/Promethazin
Seit 28.4.16 7,5 mg Escitalopram plus 2x tgl 25 mg Atosil
Seit 14.5.16 5 mg Escitalopram plus b.Bed. Atosil
Seit 20.5.16 3,75 mg Escitalopram , Atosil nicht mehr gebraucht..am 24.5.16 Angst, Weinen, depr. Verstimmungen
Seit 25.5.16 wieder 5 mg Escitalopram
Seit 1.6.16 4 Trofen = 4 mg Escitalopram
Seit 7.6.16 3 Tropfen = 3 mg Escitalopram
Seit 12.6.16 2Tropefn =2 mg Escitalopram , Weinerlich, Unruhe, Zittern, Frust
Seit 15.6.16 3 Tropfen = 3 mg Escitalopram, nach 2 guten Tagen , 1 gaaanz schlechter...bleibe bei 3 mg
Seit 27.6.16 2,5 Tropfen=2,5 mg Escita
Seit 04.7.16 1,5 Tropfen=1,5 mg Escita
Seit 09.7.16 1 Tropfen =1 mg Escita...viel Weinen, rauschen im Kopf
Seit 10.07.16 1,5 Tropfen =1,5 mg Escit..
Seit 30.07.16 0mg!Stimmung wechselnd, aber nicht schlechter...Gedanken klarer...und manchmal auch positver!
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Midlife
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co
Hallo Ihr Lieben!
Äwas ist denn dieser Dr. Hegerl für einer?
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber ... 91985.html
Äwas ist denn dieser Dr. Hegerl für einer?
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber ... 91985.html
11/15- erstmals 20 mg Citalopram vom Hausarzt bekommen, ohne Diagnose
29.12/15- Tavor/Lorazepam 1,5 mg für ca 3 Wochen selbst genommen ohne ärztliche Verordnung
Seit Anfang März 2016 weg vom Tavor und auch Citalopram
Seit 1.4.16 Escitalopram 10 mg plus bei Bedarf 25 mg Atosil/Promethazin
Seit 28.4.16 7,5 mg Escitalopram plus 2x tgl 25 mg Atosil
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Seit 7.6.16 3 Tropfen = 3 mg Escitalopram
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Seit 09.7.16 1 Tropfen =1 mg Escita...viel Weinen, rauschen im Kopf
Seit 10.07.16 1,5 Tropfen =1,5 mg Escit..
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Murmeline
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.
Hallo Midlife,
wenn Du "Hegerl" oben in die Suchleiste eingibst, dann findest Du einige ältere Artikel dazu.
Herr Hegerl wird als Vorsitzender der Deutschen Depressionshilfe immer von den Medienschaffenden Interviewt und er erzählt seit Jahren das gleiche: Antidepressiva machen nicht abhängig und verändern die Persönlichkeit nicht.
Die Zeit-Autoren waren immerhin mal etwas kritisch mit ihm:
wenn Du "Hegerl" oben in die Suchleiste eingibst, dann findest Du einige ältere Artikel dazu.
Herr Hegerl wird als Vorsitzender der Deutschen Depressionshilfe immer von den Medienschaffenden Interviewt und er erzählt seit Jahren das gleiche: Antidepressiva machen nicht abhängig und verändern die Persönlichkeit nicht.
Die Zeit-Autoren waren immerhin mal etwas kritisch mit ihm:
http://www.zeit.de/zeit-magazin/2016/25 ... edikamenteGewandhaus Leipzig, ein Samstag im Spätsommer. 1200 Menschen, meist Patienten, sind zum größten deutschen Depressionskongress gepilgert. Ihr Papst ist der Mann, der gerade vorne steht. Professor Ulrich Hegerl, Vorsitzender der Deutschen Depressionshilfe. Mit ruhiger Stimme erklärt er den Patienten, warum sie krank sind. "Alles, was wir reden und tun, hat mit den Hirnfunktionen zu tun. So auch die Depressionen. Hormone im Gehirn", sagt er, "können aus dem Gleichgewicht sein. Vom Serotonin haben Sie vielleicht gehört." Die gute Nachricht sei, fügt er hinzu, dass es Medikamente gebe, die die Chemie im Gehirn wieder in Ordnung brächten "und nicht nur die Symptome beseitigen, sondern die Krankheit auch in ihrem Kern angehen".
Eine Theorie, mit der viele leben können: die Patienten, die eine einfache Erklärung bekommen, was mit ihnen los ist, und ein Medikament einnehmen können, das oft tatsächlich dazu führt, dass es ihnen besser geht. Die Ärzte, die auf dieser Basis ein Heilmittel anbieten können. Und die Firmen, die genau dieses Heilmittel verkaufen.
Es gibt nur ein Problem: Vermutlich stimmt sie so nicht.
(...)
Zurück zu Professor Hegerl, dem Mann, der den Vortrag vor über 1.000 Patienten hielt – am Tag danach waren wir mit ihm zum Interview verabredet. Auf dem Weg wurde er immer wieder von Kongressteilnehmern aufgehalten. Gab Autogramme, nahm Dank und Geschenke entgegen. Die Menschen waren ihm dankbar dafür, dass er ihnen eine Erklärung für ihr Leid anbietet und Heilung in Aussicht stellt. Dann saßen wir in einem schlichten Besprechungsraum, das Aufnahmegerät zwischen uns. Und plötzlich baute auch er den Zweifel in seine Worte ein: "Es ist zunächst wohl trivial, dass im Gehirn etwas aus dem Gleichgewicht sein muss, wenn man keinen Appetit mehr hat, keine Freude mehr, nicht mehr schlafen kann", sagte er. Fügte dann aber hinzu: "Was stimmt, ist, dass man im Detail nicht verstanden hat, was eine Depression auslöst."
"Trotzdem ist überall zu lesen, es liege am Serotonin-Ungleichgewicht."
"Ja", sagte Hegerl, "das wurde halt mal von irgendeinem etwas plakativ so erzählt, wohl um den Medien entgegenzukommen. Aber das haben wir nicht beweisen können."
"Es steht in den Broschüren, die hier verteilt wurden, und auch in Ihrem Vortrag erwähnten Sie das", wandten wir ein.
"Ich glaube nicht, dass ich das je behauptet habe", sagte der Professor.
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.
Telepolis vom Heise-Verlag (der mit der Computerzeitschrift c't) hat gestern einen Beitrag mit dem Thema "Dicke haben angeblich weniger weiße und graue Gehirnsubstanz" veröffentlicht. Ein Kommentar erwähnt in diesem Zusammenhang Citalopram:
"Ich bin übergewichtig (BMI von ca. 33).
Von 2005 bis Anfang 2016 habe ich Citalopram mit einer Dosis von 30 mg/Tag eingenommen. Anfang diesen Jahres ist das erste Mal passiert, dass ich an einen Psychiater geraten bin, der mich beim Absetzen dieses Arzneimittel unterstützen will, auch weil nach seiner Einschätzung ich derzeit in einer stablien Lage bin, dass ein Versuch durchgeführt werden könne.
Bei der Reduzierung der Dosis auf 20mg/Tag habe ich neben diversen Absetzerscheinungen (Unkonzentriertheit bei der Arbeit, Fahrigkeit, Aggressivität, Schlaflosigkeit, Gedankenkreisen), die nach ca. vier Wochen verschwanden eine weitere wichtige Wirkung festgestellt:
Ich werde satt und das Sättigungsgefühl hält über längere Zeit an.
Das hört sich trivial an, und Nichtbetroffene werden denken, dass diese keine Rede wert sei, aber über Jahre hinweg hatte ich das Gefühl, beim Essen nicht richtig satt zu werden und ca. 3 Stunden nach dem Essen regelrechte Hungerattacken zu bekommen. Trotz Willenskraft, das Essen hinauszuzögern, habe ich dann abermals zu viel gegessen.
Antidepressiva und weitere Arzneimittel, die auf den Stoffwechsel des Gehirns wirken, beeinflussen das Sättigungsgefühl, so dass es nach dem Essen später auftritt oder das Hungergefühl zu früh eintritt. Psychiatrische Medikamente können einen Einfluss auf das Denk- und Reaktionsvermögen haben. Wenn ein Zusammenhang zwischen Übergewicht und dem Denk- und Reaktionsvermögen vermutet wird, sollte zusätzlich der Einfluss von Arzneimitteln im Allgemeinen und von Antidepressiva und weiteren Psychopharmaka berücksichtigt werden."
"Ich bin übergewichtig (BMI von ca. 33).
Von 2005 bis Anfang 2016 habe ich Citalopram mit einer Dosis von 30 mg/Tag eingenommen. Anfang diesen Jahres ist das erste Mal passiert, dass ich an einen Psychiater geraten bin, der mich beim Absetzen dieses Arzneimittel unterstützen will, auch weil nach seiner Einschätzung ich derzeit in einer stablien Lage bin, dass ein Versuch durchgeführt werden könne.
Bei der Reduzierung der Dosis auf 20mg/Tag habe ich neben diversen Absetzerscheinungen (Unkonzentriertheit bei der Arbeit, Fahrigkeit, Aggressivität, Schlaflosigkeit, Gedankenkreisen), die nach ca. vier Wochen verschwanden eine weitere wichtige Wirkung festgestellt:
Ich werde satt und das Sättigungsgefühl hält über längere Zeit an.
Das hört sich trivial an, und Nichtbetroffene werden denken, dass diese keine Rede wert sei, aber über Jahre hinweg hatte ich das Gefühl, beim Essen nicht richtig satt zu werden und ca. 3 Stunden nach dem Essen regelrechte Hungerattacken zu bekommen. Trotz Willenskraft, das Essen hinauszuzögern, habe ich dann abermals zu viel gegessen.
Antidepressiva und weitere Arzneimittel, die auf den Stoffwechsel des Gehirns wirken, beeinflussen das Sättigungsgefühl, so dass es nach dem Essen später auftritt oder das Hungergefühl zu früh eintritt. Psychiatrische Medikamente können einen Einfluss auf das Denk- und Reaktionsvermögen haben. Wenn ein Zusammenhang zwischen Übergewicht und dem Denk- und Reaktionsvermögen vermutet wird, sollte zusätzlich der Einfluss von Arzneimitteln im Allgemeinen und von Antidepressiva und weiteren Psychopharmaka berücksichtigt werden."
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg
Hintergründe und Absetzverlauf:
Mein Thread 
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg
Hintergründe und Absetzverlauf:
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Dane
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- Wohnort: Saarland
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- Danksagung erhalten: 11 Mal
Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.
Hallo an alle,
Depressionsforschung im Stimmungstief – Gründe für eine wissenschaftliche Krise und mögliche Auswege
"Die Depressionsforschung steckt fest – und wissenschaftliche Studien haben das 2015 deutlicher denn je gezeigt. Pharmakologische Medikamente, die gegen Depression verschrieben werden (sogenannte Antidepressiva), wirken nur unwesentlich besser als Placebos. Und auch die seit 20 Jahren andauernde Suche nach biologischen Grundlagen der Erkrankung ist größtenteils erfolglos geblieben. Ein wichtiger Grund für den fehlenden Fortschritt ist, dass Depression als eine spezifische Krankheit verstanden und untersucht wird, obwohl depressive PatientInnen sich maßgeblich in ihren Symptomen unterscheiden. Erfolg versprechender ist deshalb die Erforschung spezifischer Probleme und deren gegenseitigen Einflüsse." [...]
http://de.in-mind.org/article/depressio ... -krise-und
Viele Grüße
Dane
Depressionsforschung im Stimmungstief – Gründe für eine wissenschaftliche Krise und mögliche Auswege
"Die Depressionsforschung steckt fest – und wissenschaftliche Studien haben das 2015 deutlicher denn je gezeigt. Pharmakologische Medikamente, die gegen Depression verschrieben werden (sogenannte Antidepressiva), wirken nur unwesentlich besser als Placebos. Und auch die seit 20 Jahren andauernde Suche nach biologischen Grundlagen der Erkrankung ist größtenteils erfolglos geblieben. Ein wichtiger Grund für den fehlenden Fortschritt ist, dass Depression als eine spezifische Krankheit verstanden und untersucht wird, obwohl depressive PatientInnen sich maßgeblich in ihren Symptomen unterscheiden. Erfolg versprechender ist deshalb die Erforschung spezifischer Probleme und deren gegenseitigen Einflüsse." [...]
http://de.in-mind.org/article/depressio ... -krise-und
Viele Grüße
Dane
In den Wintermonaten 12/13 und 13/14: Einnahme von Johanniskraut (Laif 900, nicht ausgeschlichen)
06.2014 - 04.2015: Paroxetin (20/10mg) -> abrupt abgesetzt. Psychiaterin meinte: einfach weglassen!
Ende Juni beginnen die Absetzerscheinungen deutlich. Seitdem im kalten Entzug mit diversen Symptomen (vor allem Unruhe, Schwindel, Dauerübelkeit, Derealisation, Depression, Tinnitus, RLS, Druck/Ziehen hinter der Stirn, hohe Geräuschempfindlichkeit, kaum Libido).
Oft abwechselnd / wellenartiges Auftauchen & wieder verschwinden
> Versuch des krümelweise Wiedereinschleichens nach 2 Wochen abgebrochen! (Herzrasen, Panikattacken) <
Sep. - Nov. 2015: Promethazin (Atosil) bis zu 10 Tropfen -> zum Schluß heftige Symptomverschlimmerung
Stand März 2016: Die meisten Symptome haben sich stark abgeschwächt; ich denke, ich befinde mich auf dem aufsteigenden Ast!
[highlight=yellow]Was mir hilft:[/highlight] (oder zumindest nicht schadet)
Fischölkapseln
Passionsblumenkraut
Vitamin D3
Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training
und wenn es geht: viel Ruhe und Geduld
06.2014 - 04.2015: Paroxetin (20/10mg) -> abrupt abgesetzt. Psychiaterin meinte: einfach weglassen!
Ende Juni beginnen die Absetzerscheinungen deutlich. Seitdem im kalten Entzug mit diversen Symptomen (vor allem Unruhe, Schwindel, Dauerübelkeit, Derealisation, Depression, Tinnitus, RLS, Druck/Ziehen hinter der Stirn, hohe Geräuschempfindlichkeit, kaum Libido).
Oft abwechselnd / wellenartiges Auftauchen & wieder verschwinden
> Versuch des krümelweise Wiedereinschleichens nach 2 Wochen abgebrochen! (Herzrasen, Panikattacken) <
Sep. - Nov. 2015: Promethazin (Atosil) bis zu 10 Tropfen -> zum Schluß heftige Symptomverschlimmerung
Stand März 2016: Die meisten Symptome haben sich stark abgeschwächt; ich denke, ich befinde mich auf dem aufsteigenden Ast!
[highlight=yellow]Was mir hilft:[/highlight] (oder zumindest nicht schadet)
Fischölkapseln
Passionsblumenkraut
Vitamin D3
Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training
und wenn es geht: viel Ruhe und Geduld
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Oliver
- Gründer
- Beiträge: 11072
- Registriert: 10.10.2003 23:58
- Hat sich bedankt: 713 Mal
- Danksagung erhalten: 420 Mal
Die Wissenschaft hat festgestellt ...
Moin,
ich recherchiere gerade eigentlich gerade ein wenig zu dem Attentat in München gestern, weil ich wissen möchte, ob hier auch (wie bei so vielen Vorfällen dieser Art) SSRI eine Rolle gespielt haben könnten, dabei bin ich über diese "Perle" gestolpert:
Forscher wollen (bereits 2013) herausgefunden haben, warum Antidepressiva zu einer Stimmunsaufhellung führen. Nicht Botenstoffe, sondern eine Reduktion eines angeblichen Ceramidüberschusses, der die Neubildung von Nervenzellen verhindert
- die Tatsache, dass bis heute gar nicht nachgewiesen werden konnte, dass ADs besser als Plazebos helfen wurde auch dabei natürlich wieder komplett außer acht gelassen.
http://www.welt.de/regionales/muenchen/ ... rkung.html
Oliver
ich recherchiere gerade eigentlich gerade ein wenig zu dem Attentat in München gestern, weil ich wissen möchte, ob hier auch (wie bei so vielen Vorfällen dieser Art) SSRI eine Rolle gespielt haben könnten, dabei bin ich über diese "Perle" gestolpert:
Forscher wollen (bereits 2013) herausgefunden haben, warum Antidepressiva zu einer Stimmunsaufhellung führen. Nicht Botenstoffe, sondern eine Reduktion eines angeblichen Ceramidüberschusses, der die Neubildung von Nervenzellen verhindert
http://www.welt.de/regionales/muenchen/ ... rkung.html
Alles GuteWissenschaftler haben einen neuen Ansatz zur Behandlung von Depressionen entdeckt: Eine Begleitwirkung vieler gängiger Antidepressiva könnte eine der Hauptwirkungen sein. Viele gängige Medikamente gegen Depressionen mindern ganz nebenbei auch den Gehalt des fettähnlichen Stoffes Ceramid in Nervenzellen, wie das Team unter Leitung deutscher Mediziner beobachtet hat. "Doch genau dieser Effekt scheint in Wirklichkeit eine zentrale Rolle zu spielen, um wieder in eine positive Stimmung zu kommen", sagte einer der beiden Hauptautoren der siebenjährigen Studie, Johannes Kornhuber von der Universität Erlangen-Nürnberg.
Oliver
Ich sag jetzt auch einfach mal in meiner Signatur Hallo und Tschüss 
Wenn es um Probleme direkt mit Entscheidungen des Teams geht, dann wende Dich bitte per PN oder mail ( forenmaster@adfd.org) an mich.
Bitte beachten:
Bitte melde Beiträge, die gegen die Regeln verstoßen über einen Klick auf das Ausrufezeichen oben rechts im problematischen Beitrag und erkläre in der Meldung was das Problem ist. Das Team wird sich dann darum kümmern. Da das Team nur ehrenamtlich in der Freizeit aktiv ist, kann das allerdings auch mal dauern.Wenn es um Probleme direkt mit Entscheidungen des Teams geht, dann wende Dich bitte per PN oder mail ( forenmaster@adfd.org) an mich.
Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.
Ein weiterer Beitrag im Spiegel zum Thema Transparenzkodex: klick
Zitate:
"Eine Essenseinladung hier, ein Honorar da: Selbst kleine Geldsummen können Ärzte bei ihren Entscheidungen beeinflussen. Auch wenn sie es selbst nicht glauben wollen."
"Viele Ärzte sähen sich von allen beschimpft: Patienten, Journalisten, Krankenkassen. "Der Einzige, der immer nett zu ihnen ist, ist der Pharma-Außendienstler.""
"Klaus Lieb, Psychiater an der Uniklinik Mainz und Kritiker von Pharma-Zahlungen, fand 2014 mit einem Kollegen in einer Umfrage unter 160 Ärzten heraus, dass die meisten Ärzte Pharmareferenten empfangen. Die Autoren schreiben, dass Ärzte, die keine Pharmareferenten empfangen, rationaler im Umgang mit Medikamenten seien."
"Ärzte müssen sich fortbilden lassen, das ist gesetzlich vorgeschrieben. Doch heutzutage seien Fortbildungen und Kongresse gar nicht mehr ohne Pharma-Sponsoring denkbar, sagt Ulrich Laufs, leitender Oberarzt für Innere Medizin am Uniklinikum Saarland. "Es gibt eine Fortbildungspflicht, aber keinen Etat", sagt Laufs, "man überlasst das Ganze den Herstellern.""
Viele Güße,
Kimeta
Zitate:
"Eine Essenseinladung hier, ein Honorar da: Selbst kleine Geldsummen können Ärzte bei ihren Entscheidungen beeinflussen. Auch wenn sie es selbst nicht glauben wollen."
"Viele Ärzte sähen sich von allen beschimpft: Patienten, Journalisten, Krankenkassen. "Der Einzige, der immer nett zu ihnen ist, ist der Pharma-Außendienstler.""
"Klaus Lieb, Psychiater an der Uniklinik Mainz und Kritiker von Pharma-Zahlungen, fand 2014 mit einem Kollegen in einer Umfrage unter 160 Ärzten heraus, dass die meisten Ärzte Pharmareferenten empfangen. Die Autoren schreiben, dass Ärzte, die keine Pharmareferenten empfangen, rationaler im Umgang mit Medikamenten seien."
"Ärzte müssen sich fortbilden lassen, das ist gesetzlich vorgeschrieben. Doch heutzutage seien Fortbildungen und Kongresse gar nicht mehr ohne Pharma-Sponsoring denkbar, sagt Ulrich Laufs, leitender Oberarzt für Innere Medizin am Uniklinikum Saarland. "Es gibt eine Fortbildungspflicht, aber keinen Etat", sagt Laufs, "man überlasst das Ganze den Herstellern.""
Viele Güße,
Kimeta
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg
Hintergründe und Absetzverlauf:
Mein Thread 
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 23.12.2021: 0,70 mg
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steve74
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Re: TV Tipps
Kein TV.-, aber Zeitungstipp:
"Bleiben Sie jetzt bloß nicht ruhig!
Zunächst helfen Beruhigungs- und Schlafmittel, dann schaden sie massiv – 1,5 Millionen Deutsche sind süchtig. Die Folgen tragen wir alle. Höchste Zeit, sich aufzuregen."
(..)
"Dieses System ist der Grund, warum Schlaf- und Beruhigungsmittel seit Jahrzehnten in einem derartigen Ausmaß verschrieben und eingenommen werden. Wenn die Patienten, einmal abhängig gemacht, ihren Stoff einfordern, profitieren alle Akteure: Die Pharmaindustrie verkauft Bestseller, die Behörden haben ihre Ruhe, die Ärzte genug Patienten. Nicht nur in Deutschland, sondern in allen westlich geprägten Ländern. Es ist, als wiege das Sediersystem die Welt in einen großen Schlaf."
Schon heftig wie solche Artikel konsequent ignoriert werden.
http://www.zeit.de/2015/24/medikamenten ... hlafmittel
Grüße an alle hier, IHR seid auf dem richtigen Weg!
ps. ich bin nicht religiös, aber hier wird eindeutig jemand vom Teufel geritten:
"Das Zimmer, in dem Melanie Schneider vor der Alpen-Kulisse sitzt, liegt in einer Entzugsklinik. Wenn sie sich Stilnox als Person vorstellt – wie wäre sie? "Eine liebe Person", sagt Melanie Schneider sofort. "Ich mag alles an ihr. Schon der Name: Stilnox." Gedehnt, fast genüsslich spricht sie es aus. "Ich würde sie anlachen", sagt sie. "Sie hat mir so viel geholfen. Mir die Ängste genommen. Einen Mantel gegeben, wenn mir kalt war." Melanie Schneiders Augen leuchten jetzt. Sie sagt: "Sie ist so zierlich. Wie eine gute Fee." Der Entzug dauert bereits sechs Wochen. Halbzeit. Doch Melanie Schneider ist immer noch verliebt. "So schlank sind die Tabletten, so klein", schwärmt sie. "Und die Packung, so elegant."
(ebenfalls aus dem Artikel)
"Bleiben Sie jetzt bloß nicht ruhig!
Zunächst helfen Beruhigungs- und Schlafmittel, dann schaden sie massiv – 1,5 Millionen Deutsche sind süchtig. Die Folgen tragen wir alle. Höchste Zeit, sich aufzuregen."
(..)
"Dieses System ist der Grund, warum Schlaf- und Beruhigungsmittel seit Jahrzehnten in einem derartigen Ausmaß verschrieben und eingenommen werden. Wenn die Patienten, einmal abhängig gemacht, ihren Stoff einfordern, profitieren alle Akteure: Die Pharmaindustrie verkauft Bestseller, die Behörden haben ihre Ruhe, die Ärzte genug Patienten. Nicht nur in Deutschland, sondern in allen westlich geprägten Ländern. Es ist, als wiege das Sediersystem die Welt in einen großen Schlaf."
Schon heftig wie solche Artikel konsequent ignoriert werden.
http://www.zeit.de/2015/24/medikamenten ... hlafmittel
Grüße an alle hier, IHR seid auf dem richtigen Weg!
ps. ich bin nicht religiös, aber hier wird eindeutig jemand vom Teufel geritten:
"Das Zimmer, in dem Melanie Schneider vor der Alpen-Kulisse sitzt, liegt in einer Entzugsklinik. Wenn sie sich Stilnox als Person vorstellt – wie wäre sie? "Eine liebe Person", sagt Melanie Schneider sofort. "Ich mag alles an ihr. Schon der Name: Stilnox." Gedehnt, fast genüsslich spricht sie es aus. "Ich würde sie anlachen", sagt sie. "Sie hat mir so viel geholfen. Mir die Ängste genommen. Einen Mantel gegeben, wenn mir kalt war." Melanie Schneiders Augen leuchten jetzt. Sie sagt: "Sie ist so zierlich. Wie eine gute Fee." Der Entzug dauert bereits sechs Wochen. Halbzeit. Doch Melanie Schneider ist immer noch verliebt. "So schlank sind die Tabletten, so klein", schwärmt sie. "Und die Packung, so elegant."
(ebenfalls aus dem Artikel)
eine ungefähre Medikamenteneinnahme:
verschiedene Antidepressiva über 20 Jahre: Fluctin, Cymbalta, Venlafaxin und andere für kurze Zeit
ca. 10 Jahre lang Lorazepam, erst alle paar Monate, dann alle paar Wochen, alle paar Tage, die letzten 2-3 Jahre täglich 2mg, seit Mai 2016 benzodiazepinfrei
jetzige Medikation:
- Cipralex 20mg
- Depakine 500mg
verschiedene Antidepressiva über 20 Jahre: Fluctin, Cymbalta, Venlafaxin und andere für kurze Zeit
ca. 10 Jahre lang Lorazepam, erst alle paar Monate, dann alle paar Wochen, alle paar Tage, die letzten 2-3 Jahre täglich 2mg, seit Mai 2016 benzodiazepinfrei
jetzige Medikation:
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Annanas
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.
Hallo zusammen
- hatte
hier noch einen Link gespeichert, in dem u.a. AD u PPI angesprochen werden -
komischerweise kann ich ihn nicht kopieren u. einfügen - da erscheint die Anmerkung,
daß die Seite nicht mehr existiert?!
Vllt hat Jemand etwas gegen den Inhalt gehabt??!!!
Ich hab jetzt einfach den Text kopiert - hoffe, es war nicht falsch (der Autor ist ja benannt):
Sechs gefährliche Medikamente, deren Einnahme Sie sich zweimal überlegen sollten
Ethan A. Huff
Dass Ihr Arzt es Ihnen verschrieben hat, heißt noch lange nicht, dass Sie das Medikament auch gefahrlos einnehmen können. Denn bei den meisten beliebten verschreibungspflichtigen Mitteln besteht die Gefahr ernster Nebenwirkungen, von kurzzeitiger Übelkeit und Kopfschmerzen bis zur entzündlichen Myopathie oder Herzkrankheiten – und Schlimmerem.
Aber diese wichtige Information wird der Öffentlichkeit oftmals gar nicht mitgeteilt und dadurch das Märchen zementiert, der Nutzen der von den Gesundheitsbehörden zugelassenen Medikamente überwiege die Risiken. Um Ihnen ein besseres Verständnis des Themas zu vermitteln, folgen hier sechs Klassen von verschreibungspflichtigen Medikamenten, deren Einnahme Sie sich wegen der dabei bestehenden Gefahren definitiv zweimal überlegen sollten:
1. Protonenpumpenhemmer (PPI). Millionen von Amerikanern nehmen PPI zur Linderung der Symptome von Gastroösophagealem Reflux (GERD) ein. Bei dieser Erkrankung fließen Essen und Säure in die Speiseröhre zurück und führen dort zu einer Reizung. Es ist jedoch erwiesen, dass PPI wie Esomeprazol und Lansoprazol die Nährstoffabsorption und die Bildung notwendiger Magensäure blockieren, was eine ganze Palette weiterer gesundheitlicher Probleme nach sich ziehen kann.
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat mindestens zwei Warnungen vor den Gefahren der PPI herausgegeben, darunter das erhöhte Risiko von bakteriell verursachtem Durchfall, Magnesiummangel und Knochenbrüchen. Die Langzeiteinnahme von PPI wird auch mit dem erhöhten Risiko einer Lungenentzündung und der Entstehung ungesunder Gewichtszunahme in Verbindung gebracht.
2. Statine. Diese seit Jahren meistverkauften Medikamente werden vom Medizinsystem als eine Art Wundermittel gegen hohe Cholesterinwerte und Herzerkrankungen gepriesen. Aber beliebte Statine wie Atorvastatin und Rosuvastatin können das Risiko von Diabetes, Lebererkrankungen, einer Schädigung des Gehirns, Muskelatrophie und sogar frühzeitigem Tod erhöhen.
Die Nebenwirkungen der Statine sind so schwerwiegend, dass die FDA kürzlich die offizielle Warnung vor deren Gebrauch erweitert hat. Darüber hinaus haben mehr als ein Dutzend Studien ergeben, dass Statine, die hauptsächlich zur Prävention eingenommen werden, allenfalls wenig bewirken, um Herzinfarkt oder Schlaganfall zu verhindern. Das heißt: Diese Medikamentenklasse ist für die Millionen ansonsten gesunder Menschen, denen sie verschrieben wird, medizinisch nutzlos.
3. Antibiotika. Antibiotika sind die Hauptursache für das Entstehen antibiotikaresistenter »Super-Erreger«. Es handelt sich um eine weitere Klasse von Medikamenten, die zu einer langfristigen gesundheitlichen Beeinträchtigung führen können, ohne dass sie dem Einnehmenden von größerem Nutzen wären. Unverantwortlich häufig gegen Krankheiten verschrieben, gegen die sie überhaupt nicht wirksam sind, haben Antibiotika und ihr langjähriger Missbrauch durch das Medizinsystem viele Infektionskrankheiten virulenter, ja sogar unbehandelbar gemacht.
Für die Apothekerin Shane Ellison von The People’s Chemist sind die drei zurzeit gefährlichsten häufig verschriebenen Medikamente das Levofloxacin, das Vancomycin-Hydrochlorid sowie das Trimethoprim und Sulfamethoxazol. Außerdem führt Ellison die Chinolone, die meistverschriebene Antibiotikaklasse, als gefährlich auf, sie betont, dass Medikamente wie Ciprofloxacin, Moxifloxacin-Hydrochlorid und Ofloxacin eine schwere und dauerhafte Behinderung verursachen können.
4. Antipsychotika. Sie sind eine der gefährlichsten Klassen von Medikamenten und werden in der Regel bei Krankheiten wie Schizophrenie, bipolarer Störung und auch schwerer Depression verschrieben, allerdings auch »off label« gegen Erkrankungen wie eine milde affektive Störung und sogar bei ganz alltäglicher Ängstlichkeit. Doch Antipsychotika wie Quetiapinfumarat, Aripiprazol, Risperidon und Olanzapin können den Blutzuckerwert in die Höhe treiben, Lipid- und Cholesterinwerte erhöhen und eine Gewichtszunahme fördern.
Mehr Sorgen bereiten jedoch die langfristigen neurologischen Schäden und die Schädigung des Gehirns, die durch die Einnahme von Antipsychotika entstehen können, ganz zu schweigen von dem deutlich erhöhten Risiko des metabolischen Syndroms, darunter schwere Krankheiten wie Herzkreislauferkrankung und Diabetes. Antipsychotika sind so gefährlich, dass sie in einer im British Medical Journal (BMJ) veröffentlichten Studie als tödlicher eingeschätzt werden als der Terrorismus.
5. Opiat-Schmerzmittel. Medikamente sind offiziell zu einer führenden Todesursache im heutigen Amerika geworden. Die wichtigsten sind die Kombination von Hydrocodon-Bitartrat und Paracetamol, Ocycodon-HCl, die Kombination von Oxycodon und Paracetamol, Codein sowie Morphin.
Laut einer Studie der Brandeis University in Massachusetts gibt es bei verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln heute häufiger eine tödliche Überdosierung als bei Heroin und Kokain zusammen. Die US-Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) hat angesichts dieser gestiegenen Zahl von Todesopfern durch verschreibungspflichtige Schmerzmittel eine Epidemie ausgerufen.
6. Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Antidepressiva wie Fluoxetin, Sertralin, Paroxetin und Escitalopram gibt es schon seit Jahren, aber ihre Gefahren finden weit weniger Aufmerksamkeit als nötig wäre. Nebenwirkungen wie Selbstmordneigung, sexuelle Dysfunktion, Magen-Darm-Blutung und Herzkrankheit sind nur die Spitze des Eisbergs bei den vielen unerwünschten Wirkungen der SSRI.
In einigen Fällen können SSRI die Symptome einer Depression sogar verschlimmern, so dass die Betroffenen gewalttätig werden.
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LG von Anna
hier noch einen Link gespeichert, in dem u.a. AD u PPI angesprochen werden -
komischerweise kann ich ihn nicht kopieren u. einfügen - da erscheint die Anmerkung,
daß die Seite nicht mehr existiert?!
Vllt hat Jemand etwas gegen den Inhalt gehabt??!!!
Ich hab jetzt einfach den Text kopiert - hoffe, es war nicht falsch (der Autor ist ja benannt):
Sechs gefährliche Medikamente, deren Einnahme Sie sich zweimal überlegen sollten
Ethan A. Huff
Dass Ihr Arzt es Ihnen verschrieben hat, heißt noch lange nicht, dass Sie das Medikament auch gefahrlos einnehmen können. Denn bei den meisten beliebten verschreibungspflichtigen Mitteln besteht die Gefahr ernster Nebenwirkungen, von kurzzeitiger Übelkeit und Kopfschmerzen bis zur entzündlichen Myopathie oder Herzkrankheiten – und Schlimmerem.
Aber diese wichtige Information wird der Öffentlichkeit oftmals gar nicht mitgeteilt und dadurch das Märchen zementiert, der Nutzen der von den Gesundheitsbehörden zugelassenen Medikamente überwiege die Risiken. Um Ihnen ein besseres Verständnis des Themas zu vermitteln, folgen hier sechs Klassen von verschreibungspflichtigen Medikamenten, deren Einnahme Sie sich wegen der dabei bestehenden Gefahren definitiv zweimal überlegen sollten:
1. Protonenpumpenhemmer (PPI). Millionen von Amerikanern nehmen PPI zur Linderung der Symptome von Gastroösophagealem Reflux (GERD) ein. Bei dieser Erkrankung fließen Essen und Säure in die Speiseröhre zurück und führen dort zu einer Reizung. Es ist jedoch erwiesen, dass PPI wie Esomeprazol und Lansoprazol die Nährstoffabsorption und die Bildung notwendiger Magensäure blockieren, was eine ganze Palette weiterer gesundheitlicher Probleme nach sich ziehen kann.
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat mindestens zwei Warnungen vor den Gefahren der PPI herausgegeben, darunter das erhöhte Risiko von bakteriell verursachtem Durchfall, Magnesiummangel und Knochenbrüchen. Die Langzeiteinnahme von PPI wird auch mit dem erhöhten Risiko einer Lungenentzündung und der Entstehung ungesunder Gewichtszunahme in Verbindung gebracht.
2. Statine. Diese seit Jahren meistverkauften Medikamente werden vom Medizinsystem als eine Art Wundermittel gegen hohe Cholesterinwerte und Herzerkrankungen gepriesen. Aber beliebte Statine wie Atorvastatin und Rosuvastatin können das Risiko von Diabetes, Lebererkrankungen, einer Schädigung des Gehirns, Muskelatrophie und sogar frühzeitigem Tod erhöhen.
Die Nebenwirkungen der Statine sind so schwerwiegend, dass die FDA kürzlich die offizielle Warnung vor deren Gebrauch erweitert hat. Darüber hinaus haben mehr als ein Dutzend Studien ergeben, dass Statine, die hauptsächlich zur Prävention eingenommen werden, allenfalls wenig bewirken, um Herzinfarkt oder Schlaganfall zu verhindern. Das heißt: Diese Medikamentenklasse ist für die Millionen ansonsten gesunder Menschen, denen sie verschrieben wird, medizinisch nutzlos.
3. Antibiotika. Antibiotika sind die Hauptursache für das Entstehen antibiotikaresistenter »Super-Erreger«. Es handelt sich um eine weitere Klasse von Medikamenten, die zu einer langfristigen gesundheitlichen Beeinträchtigung führen können, ohne dass sie dem Einnehmenden von größerem Nutzen wären. Unverantwortlich häufig gegen Krankheiten verschrieben, gegen die sie überhaupt nicht wirksam sind, haben Antibiotika und ihr langjähriger Missbrauch durch das Medizinsystem viele Infektionskrankheiten virulenter, ja sogar unbehandelbar gemacht.
Für die Apothekerin Shane Ellison von The People’s Chemist sind die drei zurzeit gefährlichsten häufig verschriebenen Medikamente das Levofloxacin, das Vancomycin-Hydrochlorid sowie das Trimethoprim und Sulfamethoxazol. Außerdem führt Ellison die Chinolone, die meistverschriebene Antibiotikaklasse, als gefährlich auf, sie betont, dass Medikamente wie Ciprofloxacin, Moxifloxacin-Hydrochlorid und Ofloxacin eine schwere und dauerhafte Behinderung verursachen können.
4. Antipsychotika. Sie sind eine der gefährlichsten Klassen von Medikamenten und werden in der Regel bei Krankheiten wie Schizophrenie, bipolarer Störung und auch schwerer Depression verschrieben, allerdings auch »off label« gegen Erkrankungen wie eine milde affektive Störung und sogar bei ganz alltäglicher Ängstlichkeit. Doch Antipsychotika wie Quetiapinfumarat, Aripiprazol, Risperidon und Olanzapin können den Blutzuckerwert in die Höhe treiben, Lipid- und Cholesterinwerte erhöhen und eine Gewichtszunahme fördern.
Mehr Sorgen bereiten jedoch die langfristigen neurologischen Schäden und die Schädigung des Gehirns, die durch die Einnahme von Antipsychotika entstehen können, ganz zu schweigen von dem deutlich erhöhten Risiko des metabolischen Syndroms, darunter schwere Krankheiten wie Herzkreislauferkrankung und Diabetes. Antipsychotika sind so gefährlich, dass sie in einer im British Medical Journal (BMJ) veröffentlichten Studie als tödlicher eingeschätzt werden als der Terrorismus.
5. Opiat-Schmerzmittel. Medikamente sind offiziell zu einer führenden Todesursache im heutigen Amerika geworden. Die wichtigsten sind die Kombination von Hydrocodon-Bitartrat und Paracetamol, Ocycodon-HCl, die Kombination von Oxycodon und Paracetamol, Codein sowie Morphin.
Laut einer Studie der Brandeis University in Massachusetts gibt es bei verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln heute häufiger eine tödliche Überdosierung als bei Heroin und Kokain zusammen. Die US-Gesundheitsbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) hat angesichts dieser gestiegenen Zahl von Todesopfern durch verschreibungspflichtige Schmerzmittel eine Epidemie ausgerufen.
6. Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI). Antidepressiva wie Fluoxetin, Sertralin, Paroxetin und Escitalopram gibt es schon seit Jahren, aber ihre Gefahren finden weit weniger Aufmerksamkeit als nötig wäre. Nebenwirkungen wie Selbstmordneigung, sexuelle Dysfunktion, Magen-Darm-Blutung und Herzkrankheit sind nur die Spitze des Eisbergs bei den vielen unerwünschten Wirkungen der SSRI.
In einigen Fällen können SSRI die Symptome einer Depression sogar verschlimmern, so dass die Betroffenen gewalttätig werden.
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LG von Anna
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Grund: Absätze eingefügt
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padma
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.
@ Arianrhod,
ich habe deinen Beitrag verschoben, da wir einen passenden thread dazu haben
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 56#p151056
lg padma
ich habe deinen Beitrag verschoben, da wir einen passenden thread dazu haben
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 56#p151056
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Oliver
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.
Grad zufällig reingeschaltet: Das Geschäft mit der Krankheit – Wie wir zu Patienten gemacht werden
ZDF hat geschrieben:Medikamente sind ein Milliardenmarkt: 2014 gaben die Deutschen über 33 Milliarden Euro für Arzneimittel aus so viel wie nie zuvor. Werden wir immer kränker? Oder werden wir krank geredet? Die Botschaft der Pharmabranche lautet: Für und gegen alles gibt es die passende Medizin. Doch Kritiker wenden ein, dass immer häufiger normale Zustände zu Krankheiten erklärt werden. „ZDFzoom“ begibt sich auf Spurensuche bei sogenannten erfundenen Krankheiten. „Ein klassisches Beispiel für eine erfundene Krankheit sind die so genannten Wechseljahre des Mannes. Die gibt es nicht“, so die pharmakritische Ärztin Dr. Christiane Fischer in der Dokumentation. Die Industrie dagegen bestreitet, gewöhnliche Beschwerden zu behandlungsbedürftigen Zuständen zu stilisieren: „Wir erleben des Öfteren, dass junge Leute älteren Menschen erklären wollen, dass ihre Alterungsbeschwerden normal seien. Ältere Leute sehen das völlig anders“, so Siegfried Throm vom Verband Forschender Arzneimittelhersteller. „ZDFzoom“-Autorin Sonja Kolonko spricht mit Ärzten und Patienten, recherchiert Verflechtungen der Pharmaindustrie mit Ärzten. Sie konfrontiert Strippenzieher, die sich damit brüsten, durch „intensive PR“ neue Krankheitsbegriffe geschaffen zu haben. Die Dokumentation gibt Antworten auf die Frage: Wann sind Medikamente sinnvoll – und wann Geldmacherei?
Ich sag jetzt auch einfach mal in meiner Signatur Hallo und Tschüss 
Wenn es um Probleme direkt mit Entscheidungen des Teams geht, dann wende Dich bitte per PN oder mail ( forenmaster@adfd.org) an mich.
Bitte beachten:
Bitte melde Beiträge, die gegen die Regeln verstoßen über einen Klick auf das Ausrufezeichen oben rechts im problematischen Beitrag und erkläre in der Meldung was das Problem ist. Das Team wird sich dann darum kümmern. Da das Team nur ehrenamtlich in der Freizeit aktiv ist, kann das allerdings auch mal dauern.Wenn es um Probleme direkt mit Entscheidungen des Teams geht, dann wende Dich bitte per PN oder mail ( forenmaster@adfd.org) an mich.
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Murmeline
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.
Mal etwas aus der Glitzersternchenwelt
Original-Zitate von Cara Delevingne:
http://www.vip.de/cms/cara-delevingne-k ... 29821.htmlCara Delevingne kämpft ohne Medikamente weiter
Die Schauspielerin ('Suicide Squad') hat im Laufe ihrer Karriere offen über die Depressionen gesprochen, die sie im Alter von 16 Jahren fast in den Selbstmord trieben. Nachdem sie im Teenageralter in der Hoffnungslosigkeit versank, wurde ihr ein regelrechter Cocktail an verschiedenen Antidepressiva verschrieben, die sie bis zum 19. Lebensjahr zu sich nahm. Die Entscheidung, in Zukunft auf die Pillen zu verzichten, habe von der Grundangst gerührt, von ihnen abhängig zu werden.
"Ich hasse Medikamente. Wir stehen auf Kriegsfuß. Es ist zu einfach, sie zu missbrauchen", erklärte Cara im Gespräch mit dem britischen 'Esquire'.
Die Entscheidung, auf die Antidepressiva zu verzichten, sei für sie die bestmögliche gewesen. Der Unterschied zu vorher hätte nicht größer sein können: "In der Woche, in der ich aufhörte, sie zu nehmen, habe ich meine Jungfräulichkeit verloren, habe mich gestritten, habe geweint und gelacht. Es war das beste auf der ganzen Welt, endlich wieder etwas zu fühlen. Ich rutsche immer wieder in die Depression, aber ich lerne viel lieber, wie ich da wieder rauskomme, anstatt jemals wieder auf Medikamente angewiesen zu sein.”
Der Grund für die Abwärtsspirale in die Depression sei ihre Hormonumstellung als Teenager gewesen und der Druck, gute Noten in der Schule zu bekommen. Mit diesen Gefühlen habe sie nicht umgehen können.
Original-Zitate von Cara Delevingne:
http://caradelevingne.esquire.co.uk/She was taken out of school for around six months at 16 and avoided being hospitalised by agreeing to go on medication. “After that,” she says, “until I was 18 I was just numb. I didn’t feel shit. It was horrible. I was like a sociopath. When something was funny I would go, ‘Ha ha!’, just because other people laughed, but then I’d stop immediately because I wasn’t really very good at faking it. And I was a pretty horny teenager right up until I got to 16, when I stopped having any sexual feelings for anyone. I missed out a lot from 16 to 18.
“I hate meds,” she concludes. “I think they saved my life and they’ve probably saved my mother’s life but I don’t agree with them. It’s so easy to abuse them.”
One day, when she was 18, she stopped taking them. “And that week, I lost my virginity, I got into fights, I cried, I laughed. It was the best thing in the world to feel things again. And I get depressed still but I would rather learn to figure it out myself rather be dependant on meds, ever.”
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
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Arianrhod
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.
[offtopic]Danke, den thread kannte ich noch nicht - hier gibt es immer was Neues Informatives zu entdecken.[/offtopic]padma hat geschrieben:@ Arianrhod,![]()
ich habe deinen Beitrag verschoben, da wir einen passenden thread dazu haben
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 56#p151056
lg padma
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.
Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.
Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung
Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .
Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon
jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.
Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.
Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.
Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0".
Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.
Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung
Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .
Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon
jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.
Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.
Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.
Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0".
Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
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Arianrhod
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.
Hier ein Artikel eines Psychiaters, der sich gegen den Vergleich von Psychopharmaka mit Drogen wehrt. Ich kenne den blog dieses Arztes und schätze ihn so ein, dass er sich Gedanken macht und ihm das Wohlergehen seiner Patienten am Herzen liegt. Aber dennoch....
Ich persönlich halte das alleinige Konzentrieren auf Wirkung aufs Belohnungssystem " Drogen wirken aufs Belohnungssystem, Psychopharmaka tun das nicht" zu kurz gegriffen.
Zumindest einige Kommentare geben mir da recht.
liebe Grüße Arianrhod
http://news.doccheck.com/de/blog/post/4 ... lock=20856Wenn ich als Psychiater mit allen mir zur Verfügung stehenden Substanzen neben einem Dealer am Hauptbahnhof einer beliebigen Großstadt stünde, würde sich niemand für mich interessieren. Der Grund ist ganz einfach: Die Stoffe, die ein Drogendealer vertickt, lösen einen schnellen Kick aus, machen high. Keine Substanz, die in der Psychopharmakotherapie verwendet wird, macht high.
Ich persönlich halte das alleinige Konzentrieren auf Wirkung aufs Belohnungssystem " Drogen wirken aufs Belohnungssystem, Psychopharmaka tun das nicht" zu kurz gegriffen.
Zumindest einige Kommentare geben mir da recht.
liebe Grüße Arianrhod
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.
Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.
Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung
Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .
Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon
jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
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seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
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Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.
Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.
Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.
Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0".
Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
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hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.
Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung
Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .
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Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon
jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
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seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.
Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.
Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.
Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0".
Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
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Kassiopeia
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.
Diagnose 3/2013: Schwere/mittlere Depression/Burn-Out induzierte D.>>März 2013: Venlafaxin 75 mg>>auf 225 mg
nach Abklingen der NW gut vertragen>>Dezember 2013: Um Tiefs (Schmerzen am ganzen Körper, extreme Schwäche)abzufedern auf 300 mg: stabile Stimmung, jedoch körperlich ständig erschöpft, extrem hohes Schlafbedürfnis und neue NW: "Stöße" am Hinterkopf + kurzzeitig schwankender Gang>>5.2.2014:225 mg Absetzsymptome: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, Weinerlichkeit, intensive (auch Angst-) Träume, Nachtschweiß, Kälteschauer, Kribbeln an den Fußsohlen. Positiv: Bin seitdem tagsüber nicht mehr so erschöpft und müde! AS nach etwa drei Wochen abgeklungen>>9.3.2014: Reduktion auf 200 mg. Erst Hochgefühl (manische Phase?) Plötzliche AS nach zehn Tagen: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, intensive Träume, Kälteschauer, Tinnitus verstärkt, Müdigkeit, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Gliederschmerzen, Verspannungen, Pessimismus, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, Gefühl der Überforderung. Dann psychisch eine Besserung, jedoch werden die Krankheitssymptome heftiger: Kopf, Kiefer, Hals, Ohren, Zunge abwechselnd oder gleichzeitig, wechselnd besser und wieder schlechter>>26.4.2014:: 150 mg: Körperliche Schwäche und Gliederschmerzen. Halsschmerzen und Kopfschmerzen abwechselnd. Tinnitus, Müdigkeit. Nach etwa 1 Monat symptomfrei. Dann Tabletten vergessen: Alptraumnacht und massive körperliche Symptome. Wiedereindosiert nach 2 Tagen. Symptome nun wieder wie nach letztem Absetzschritt, mit Ausnahme von Halsschmerzen.
Absetzpause, Reha, Stabilisierung. Neue Diagnose: rezidivierende Depression und somatoforme Schmerzstörung
20.12.2014: Ca. 147,5 mg leichte Absetztsymptome
31.12.2014: Ca. 145 mg die ersten paar Tage nix, dann Schwitzen, Kälteschauer, Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit
07.01.2015: Ca. 142,5 mg Schmerzen am ganzen Körper, grippig, morgens total im Eimer
17.01.2015: Ca. 140 mg
19.01: Bakterieller Infekt mit Fieber: Wegen heftiger Muskelzuckungen wieder zurück auf 142,5 mg
02.02. 140 mg
11.02. 137,5 mg
13.03. 132,5 mg
05.04. 127, 5 mg
23.04. 125 mg
27.05. 122,5 mg
10.06. 120 mg
04.08. 117.5 mg
18.08. 115 mg
08.09. 75 mg. hypomanische Phase, Schwitzen, Kälteschauer, Träume, dann Tief mit Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Gliederschmerzen.
03.01. 7 Kügelchen weniger
08.02. 10 Kügelchen weniger
28.02. 15 Kügelchen weniger - also bei etwa 70,8 mg
14.03. 20 - etwas zu früh
Umstellung von morgendlicher Einnahme auf abends
2.5. 25 Kügelchen weniger
15.5. 30 Kügelchen
28.5. 35 Kügelchen
20.6. 40 Kügelchen
14.7. 45 Kügelchen
2.8. 55 Kügelchen - der Schritt war anscheinend zu groß. Enorme Erschöpfung und Schmerzen in den Fingern, Händen, Füßen, Oberarmen, Oberschenkeln, Kribbeln im Gesicht, Halsschmerzen. Jeder Schritt ist anstrengend.
1.9. 60 Kügelchen
20.9. 65 Kügelchen
5.10. -70 Kügelchen

16.10. -75 K.
30.10. -80 K.
20.11. -85 K.
20.12. -90 K. - immer noch ca. 50mg to go
weitergemacht in dem Tempo, bis ich gemerkt habe, dass eine vergessene Dosis mir kaum mehr etwas ausgemacht hat, da hab ich dann immer geschwindelt und bin am nächsten Tag deutlich niedriger eingestiegen.
Ab 1.5.2017 Countdown von 70 Kügelchen, jeden Tag eines weniger
1.7.2017 9 Kügelchen to go
10.07.2017 - 0. Ich bin gereizt und weinerlich, meine Muskeln ziehen, es kribbelt und mir schlafen die Gliedmaßen ein
nach Abklingen der NW gut vertragen>>Dezember 2013: Um Tiefs (Schmerzen am ganzen Körper, extreme Schwäche)abzufedern auf 300 mg: stabile Stimmung, jedoch körperlich ständig erschöpft, extrem hohes Schlafbedürfnis und neue NW: "Stöße" am Hinterkopf + kurzzeitig schwankender Gang>>5.2.2014:225 mg Absetzsymptome: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, Weinerlichkeit, intensive (auch Angst-) Träume, Nachtschweiß, Kälteschauer, Kribbeln an den Fußsohlen. Positiv: Bin seitdem tagsüber nicht mehr so erschöpft und müde! AS nach etwa drei Wochen abgeklungen>>9.3.2014: Reduktion auf 200 mg. Erst Hochgefühl (manische Phase?) Plötzliche AS nach zehn Tagen: Kopfschmerzen, Augenbrennen, Rachenschmerzen, intensive Träume, Kälteschauer, Tinnitus verstärkt, Müdigkeit, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Gliederschmerzen, Verspannungen, Pessimismus, Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit, Gefühl der Überforderung. Dann psychisch eine Besserung, jedoch werden die Krankheitssymptome heftiger: Kopf, Kiefer, Hals, Ohren, Zunge abwechselnd oder gleichzeitig, wechselnd besser und wieder schlechter>>26.4.2014:: 150 mg: Körperliche Schwäche und Gliederschmerzen. Halsschmerzen und Kopfschmerzen abwechselnd. Tinnitus, Müdigkeit. Nach etwa 1 Monat symptomfrei. Dann Tabletten vergessen: Alptraumnacht und massive körperliche Symptome. Wiedereindosiert nach 2 Tagen. Symptome nun wieder wie nach letztem Absetzschritt, mit Ausnahme von Halsschmerzen.
Absetzpause, Reha, Stabilisierung. Neue Diagnose: rezidivierende Depression und somatoforme Schmerzstörung
20.12.2014: Ca. 147,5 mg leichte Absetztsymptome
31.12.2014: Ca. 145 mg die ersten paar Tage nix, dann Schwitzen, Kälteschauer, Gliederschmerzen und Antriebslosigkeit
07.01.2015: Ca. 142,5 mg Schmerzen am ganzen Körper, grippig, morgens total im Eimer
17.01.2015: Ca. 140 mg
19.01: Bakterieller Infekt mit Fieber: Wegen heftiger Muskelzuckungen wieder zurück auf 142,5 mg
02.02. 140 mg
11.02. 137,5 mg
13.03. 132,5 mg
05.04. 127, 5 mg
23.04. 125 mg
27.05. 122,5 mg
10.06. 120 mg
04.08. 117.5 mg
18.08. 115 mg
08.09. 75 mg. hypomanische Phase, Schwitzen, Kälteschauer, Träume, dann Tief mit Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Gliederschmerzen.
03.01. 7 Kügelchen weniger
08.02. 10 Kügelchen weniger
28.02. 15 Kügelchen weniger - also bei etwa 70,8 mg
14.03. 20 - etwas zu früh
Umstellung von morgendlicher Einnahme auf abends
2.5. 25 Kügelchen weniger
15.5. 30 Kügelchen
28.5. 35 Kügelchen
20.6. 40 Kügelchen
14.7. 45 Kügelchen
2.8. 55 Kügelchen - der Schritt war anscheinend zu groß. Enorme Erschöpfung und Schmerzen in den Fingern, Händen, Füßen, Oberarmen, Oberschenkeln, Kribbeln im Gesicht, Halsschmerzen. Jeder Schritt ist anstrengend.
1.9. 60 Kügelchen
20.9. 65 Kügelchen
5.10. -70 Kügelchen
16.10. -75 K.
30.10. -80 K.
20.11. -85 K.
20.12. -90 K. - immer noch ca. 50mg to go
weitergemacht in dem Tempo, bis ich gemerkt habe, dass eine vergessene Dosis mir kaum mehr etwas ausgemacht hat, da hab ich dann immer geschwindelt und bin am nächsten Tag deutlich niedriger eingestiegen.
Ab 1.5.2017 Countdown von 70 Kügelchen, jeden Tag eines weniger
1.7.2017 9 Kügelchen to go
10.07.2017 - 0. Ich bin gereizt und weinerlich, meine Muskeln ziehen, es kribbelt und mir schlafen die Gliedmaßen ein
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Midlife
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Re: Forschungsprojekt zum Absetzen von Antidepressiva nach Langzeiteinnahme (UK)
http://www.faz.net/aktuell/wissen/mediz ... 78451.html
Auch ganz interessant...wieder nur placebo-Niveau
Auch ganz interessant...wieder nur placebo-Niveau
11/15- erstmals 20 mg Citalopram vom Hausarzt bekommen, ohne Diagnose
29.12/15- Tavor/Lorazepam 1,5 mg für ca 3 Wochen selbst genommen ohne ärztliche Verordnung
Seit Anfang März 2016 weg vom Tavor und auch Citalopram
Seit 1.4.16 Escitalopram 10 mg plus bei Bedarf 25 mg Atosil/Promethazin
Seit 28.4.16 7,5 mg Escitalopram plus 2x tgl 25 mg Atosil
Seit 14.5.16 5 mg Escitalopram plus b.Bed. Atosil
Seit 20.5.16 3,75 mg Escitalopram , Atosil nicht mehr gebraucht..am 24.5.16 Angst, Weinen, depr. Verstimmungen
Seit 25.5.16 wieder 5 mg Escitalopram
Seit 1.6.16 4 Trofen = 4 mg Escitalopram
Seit 7.6.16 3 Tropfen = 3 mg Escitalopram
Seit 12.6.16 2Tropefn =2 mg Escitalopram , Weinerlich, Unruhe, Zittern, Frust
Seit 15.6.16 3 Tropfen = 3 mg Escitalopram, nach 2 guten Tagen , 1 gaaanz schlechter...bleibe bei 3 mg
Seit 27.6.16 2,5 Tropfen=2,5 mg Escita
Seit 04.7.16 1,5 Tropfen=1,5 mg Escita
Seit 09.7.16 1 Tropfen =1 mg Escita...viel Weinen, rauschen im Kopf
Seit 10.07.16 1,5 Tropfen =1,5 mg Escit..
Seit 30.07.16 0mg!Stimmung wechselnd, aber nicht schlechter...Gedanken klarer...und manchmal auch positver!
Immer noch bei 0 mg...die psych. Ausfälle deutöich seltener und wenn auch nur noch sehr kurz!
29.12/15- Tavor/Lorazepam 1,5 mg für ca 3 Wochen selbst genommen ohne ärztliche Verordnung
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Seit 25.5.16 wieder 5 mg Escitalopram
Seit 1.6.16 4 Trofen = 4 mg Escitalopram
Seit 7.6.16 3 Tropfen = 3 mg Escitalopram
Seit 12.6.16 2Tropefn =2 mg Escitalopram , Weinerlich, Unruhe, Zittern, Frust
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Seit 27.6.16 2,5 Tropfen=2,5 mg Escita
Seit 04.7.16 1,5 Tropfen=1,5 mg Escita
Seit 09.7.16 1 Tropfen =1 mg Escita...viel Weinen, rauschen im Kopf
Seit 10.07.16 1,5 Tropfen =1,5 mg Escit..
Seit 30.07.16 0mg!Stimmung wechselnd, aber nicht schlechter...Gedanken klarer...und manchmal auch positver!
Immer noch bei 0 mg...die psych. Ausfälle deutöich seltener und wenn auch nur noch sehr kurz!
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Murmeline
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.
Dr. Peter Ansari schreibt in einem neuen Artikel Zwei Jahre lang Antidepressiva – Und warum? über die Empfehlungen der Leitlinien, AD längerfristig anzunehmen.
Im Artikel auch ein Statement eines psychiatrischen Chefarztes:Wie lange sollen Patienten mit Antidepressiva behandelt werden? Ein Patient, der zwei oder mehr depressive Phasen hatte, soll „sinnvollerweise mindestens zwei Jahre lang“ mit Antidepressiva behandelt werden. Das schreibt die Leitlinie unipolare Depression auf Seite 46 vor. Heute prüfen wir: Basiert diese Empfehlung auf Wissenschaft?
http://www.depression-heute.de/blog/emp ... -und-warumWenn Psychiater und Kliniken eigene Evaluationen durchführen würden und nicht nur bezahlte Studien der Pharmaindustrie zitieren würden, hätten sie schon lange dieselben Schlüsse gezogen, wie der Chefarzt Dr. Gernot Langs von der Schön Klinik Bad Bramstedt:
„Unsere Nachuntersuchungen haben gezeigt, dass es für einen Teil unsere Patienten für einen stabilen Behandlungserfolg nicht zwingend notwendig ist, dass sie nach der Stabilisierung im stationären Aufenthalt (= Zeitpunkt der Entlassung, dies zur Erklärung) die Medikamente sechs, neun oder zwölf Monate einnehmen. Unsere Patienten sind erwachsene Menschen, die merken schon, wenn sie die Medikamente nicht mehr brauchen: wichtig ist aber die Rücksprache mit ihrem Arzt. Zur Ergänzung: von großer Bedeutung für die Aufrechterhaltung des Therapieerfolges ist die Weiterführung oder Aufnahme einer ambulanten Psychotherapie.“ sagt Chefarzt Dr. Gernot Langs im Interview mit Depression-Heute.
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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Murmeline
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Re: TV, Zeitungsberichte etc. über AD & Co.
[mod=Murmeline]Alle Beiträge, die sich mit dem Zeitungsartikel
Debatte: Sind Antidepressiva wirkungslos oder gar schädlich? beschäftigen, sind in den Hintergrundinfos verschoben worden
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=6&t=11988[/mod]
Um es aufzubereiten fehlt glaube ich allen die Zeit, aber so ist es dort zu finden und geht nicht hier etwas unter...
Debatte: Sind Antidepressiva wirkungslos oder gar schädlich? beschäftigen, sind in den Hintergrundinfos verschoben worden
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=6&t=11988[/mod]
Um es aufzubereiten fehlt glaube ich allen die Zeit, aber so ist es dort zu finden und geht nicht hier etwas unter...
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