Hallo Rameike,
Rameike hat geschrieben: ↑06.10.2019 18:35
Gibt es eine Firma, die für P5P empfohlen wird? Dann starte ich mit dem reinen P5P, ohne weitere B-Vitamine.
Ebenso Zink und Mangan: Wie wäre da zu Beginn die Dosierung? Bzw. höchstens?
Du könntest mit dem B-Life-Protect von Heidelberger Chlorella beginnen. Das ist ein Kombipräparat: p5p, Mangan, Mag, und Zink im richtigen Verhältnis. Eine Kapsel enthält an p5p 15 mg (und die anderen Stoffe in anderen Dosierungsmengen, die machen aber keine Symptome), du könntest den Kapselinhalt zum Einstieg halbieren oder dritteln (Achtung, brennt etwas auf der Zunge, wenn man es ohne Kapsel schluckt). Wenn du davon nichts merkst, dann kannst du alle drei Tage höher gehen. Ziel sollten 30 mg sein, das sind bei diesem Produkt zwei Kapseln am Tag.
Ich kann mir bei dir gut vorstellen (nachdem, was du über dich geschrieben hast), dass du das p5p gut und schnell vertragen wirst.
Rameike hat geschrieben: ↑06.10.2019 18:35
Korrekt, ich hatte Symotome, wie ich sie inzwischen vom Reduzieren kenne und bis gestern Abend habe ich mich immer gefragt, warum ich diese Symptome schon hatte, BEVOR ich überhaupt AD bekommen habe. Nun habe ich eine Erklärung.
Ich hatte diese hier als Absetzsymptome bekannten Symptome immer wieder phasenweise über mehr als 20 Jahre, und das auch ohne jegliche AD-Einnahme in den ersten 17 Jahren und dann natürlich beim AD-Absetzen massivst. Das hat mich auch stutzig gemacht und durch das aktive Entgiften mit verschiedenen Mitteln seit mehr als einem Jahr ist mir dann ein Licht aufgegangen und ich habe diese Zusammenhänge erkannt. Bei mir war es aber nicht Chlorella/Bärlauch, sondern die Schilddrüsenhormone, die immer wieder für diese Entgiftungs-/Absetzsymptome gesorgt haben (und dann natürlich das AD). Schilddrüsenhormone machen ja auch nichts anderes als Entgiftung, weil sie den Zellstoffwechsel ankurbeln.
Rameike hat geschrieben: ↑06.10.2019 18:35
Aber bezügl. AD und absetzen hat sie auch klar gesagt, dass sie sich da nicht auskennt
Ich finde es gut, wenn sie das so offen sagt. Aber den Zusammenhang hast du ja schon selbst erkannt:
Rameike hat geschrieben: ↑06.10.2019 18:35
ich hatte Symotome, wie ich sie inzwischen vom Reduzieren kenne
Fast alle Pp sorgen dafür, dass bestimmte Enzyme (die für die körpereigene Entgiftung wichtig sind) blockiert werden. Dann können Schadstoffe im Körper nicht mehr abgebaut werden und lagern sich ein. Reduziert man das Pp (vor allem im unteren Bereich tritt das dann massiv auf), bekommt der Körper wieder mehr Entgiftungskapazität zurück und legt auch dementsprechend sofort los. Diese Schadstoff-Welle, die dann losgetreten wird, kann der Körper bei mehr als 50% der Menschen nicht so einfach kompensieren (das kann man über einen Gentest herausfinden lassen), das alles umzuwandeln und auszuschleusen braucht Zeit und verursacht eben diese Symptome. Grundsätzlich kann man also einen Absetzschritt als Entgiftungsschritt bezeichnen. Eine eingestellte HPU und die Bindemittel sorgen dafür, dass diese Absetzschritte aber um einiges symptomarmer zu bewältigen sind und die Absetzintervalle kürzer werden. Grundsätzlich bleibt es aber ein Ausschleichen nach den Regeln, die hier aufgelistet sind.
LG Leni