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HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann

Rameike
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann

Beitrag von Rameike »

Hallo Leni,
Leni hat geschrieben: 06.10.2019 10:12 Ich weiß jetzt nicht, ob du den aktivierten Vit B Komplex zusätzlich zum HPU-Komplex nehmen sollst oder ob dieser Vit. B Komplex als HPU-Komplex gedacht ist.
Nein, nicht zusätzlich, sondern nur ihn. Gibt es eine Firma, die für P5P empfohlen wird? Dann starte ich mit dem reinen P5P, ohne weitere B-Vitamine.
Ebenso Zink und Mangan: Wie wäre da zu Beginn die Dosierung? Bzw. höchstens? Dazu habe ich irgendwie nichts gefunden.
Magnesium nehme ich eh täglich über den Tag verteilt.
Leni hat geschrieben: 06.10.2019 10:12 :o Ohne Bindemittel????
Korrekt, ich hatte Symotome, wie ich sie inzwischen vom Reduzieren kenne und bis gestern Abend habe ich mich immer gefragt, warum ich diese Symptome schon hatte, BEVOR ich überhaupt AD bekommen habe. Nun habe ich eine Erklärung.

Meine HP hat selber HPU. Aber bezügl. AD und absetzen hat sie auch klar gesagt, dass sie sich da nicht auskennt und ich immer auch selber schauen soll, was von dem für mich passt, was sie mir vorschlägt.

Liebe Grüße, Mareike
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Leni
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann

Beitrag von Leni »

Hallo Rameike,
Rameike hat geschrieben: 06.10.2019 18:35 Gibt es eine Firma, die für P5P empfohlen wird? Dann starte ich mit dem reinen P5P, ohne weitere B-Vitamine.
Ebenso Zink und Mangan: Wie wäre da zu Beginn die Dosierung? Bzw. höchstens?
Du könntest mit dem B-Life-Protect von Heidelberger Chlorella beginnen. Das ist ein Kombipräparat: p5p, Mangan, Mag, und Zink im richtigen Verhältnis. Eine Kapsel enthält an p5p 15 mg (und die anderen Stoffe in anderen Dosierungsmengen, die machen aber keine Symptome), du könntest den Kapselinhalt zum Einstieg halbieren oder dritteln (Achtung, brennt etwas auf der Zunge, wenn man es ohne Kapsel schluckt). Wenn du davon nichts merkst, dann kannst du alle drei Tage höher gehen. Ziel sollten 30 mg sein, das sind bei diesem Produkt zwei Kapseln am Tag.
Ich kann mir bei dir gut vorstellen (nachdem, was du über dich geschrieben hast), dass du das p5p gut und schnell vertragen wirst.
Rameike hat geschrieben: 06.10.2019 18:35 Korrekt, ich hatte Symotome, wie ich sie inzwischen vom Reduzieren kenne und bis gestern Abend habe ich mich immer gefragt, warum ich diese Symptome schon hatte, BEVOR ich überhaupt AD bekommen habe. Nun habe ich eine Erklärung.
Ich hatte diese hier als Absetzsymptome bekannten Symptome immer wieder phasenweise über mehr als 20 Jahre, und das auch ohne jegliche AD-Einnahme in den ersten 17 Jahren und dann natürlich beim AD-Absetzen massivst. Das hat mich auch stutzig gemacht und durch das aktive Entgiften mit verschiedenen Mitteln seit mehr als einem Jahr ist mir dann ein Licht aufgegangen und ich habe diese Zusammenhänge erkannt. Bei mir war es aber nicht Chlorella/Bärlauch, sondern die Schilddrüsenhormone, die immer wieder für diese Entgiftungs-/Absetzsymptome gesorgt haben (und dann natürlich das AD). Schilddrüsenhormone machen ja auch nichts anderes als Entgiftung, weil sie den Zellstoffwechsel ankurbeln.

Rameike hat geschrieben: 06.10.2019 18:35 Aber bezügl. AD und absetzen hat sie auch klar gesagt, dass sie sich da nicht auskennt
Ich finde es gut, wenn sie das so offen sagt. Aber den Zusammenhang hast du ja schon selbst erkannt:
Rameike hat geschrieben: 06.10.2019 18:35 ich hatte Symotome, wie ich sie inzwischen vom Reduzieren kenne
Fast alle Pp sorgen dafür, dass bestimmte Enzyme (die für die körpereigene Entgiftung wichtig sind) blockiert werden. Dann können Schadstoffe im Körper nicht mehr abgebaut werden und lagern sich ein. Reduziert man das Pp (vor allem im unteren Bereich tritt das dann massiv auf), bekommt der Körper wieder mehr Entgiftungskapazität zurück und legt auch dementsprechend sofort los. Diese Schadstoff-Welle, die dann losgetreten wird, kann der Körper bei mehr als 50% der Menschen nicht so einfach kompensieren (das kann man über einen Gentest herausfinden lassen), das alles umzuwandeln und auszuschleusen braucht Zeit und verursacht eben diese Symptome. Grundsätzlich kann man also einen Absetzschritt als Entgiftungsschritt bezeichnen. Eine eingestellte HPU und die Bindemittel sorgen dafür, dass diese Absetzschritte aber um einiges symptomarmer zu bewältigen sind und die Absetzintervalle kürzer werden. Grundsätzlich bleibt es aber ein Ausschleichen nach den Regeln, die hier aufgelistet sind.

LG Leni
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Rameike
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann

Beitrag von Rameike »

Helloooo,

Wären dann 2 Kapseln vom Präparat von Heidelberger Chlorella auch das "Endziel"? Oder brauche ich dann noch 10 mg p5p extra?

Ich glaube, dann habe ich erstmal alles!
Ich danke dir für all deine Informationen ❤ und ich hoffe, das hier geschriebene hilft auch anderen weiter 🙏

LG!
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Leni
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann

Beitrag von Leni »

Guten Morgen Rameike,
Rameike hat geschrieben: 06.10.2019 21:14 Wären dann 2 Kapseln vom Präparat von Heidelberger Chlorella auch das "Endziel"? Oder brauche ich dann noch 10 mg p5p extra?
Die Mehrzahl der Patienten kommt mit 2 Kapseln (30 mg p5p) gut zurecht. Das ist die Mindestdosis. Ob du dann noch weitere 10 mg verträgst, musst du ausprobieren. Grundsätzlich macht es Sinn, einen hohen Spiegel aufzubauen. Je mehr p5p (solange du das gut verträgst) umso besser die Entgiftungsleistung.

Ich vertrage sie gut (ich nehme zusätzlich einen aktivierten B-Komplex und Multivitamin ohne Kupfer, da sind insgesamt nochmal 15 mg p5p drin), allerdings ging das erst, nachdem ich die HPU eingestellt hatte und mit dem Citruspektin 6 Wochen lang die Schadstoffe aus dem Blut entgiftet hatte.

Aber bitte daran denken: Beim Pp-Absetzen kann das dann ggf. schnell zu viel sein. Dann mehr binden oder das p5p reduzieren.

Rameike hat geschrieben: 06.10.2019 21:14 Ich danke dir für all deine Informationen ❤ und ich hoffe, das hier geschriebene hilft auch anderen weiter
Gerne. Das ist der Grund, warum ich das hier angelegt habe.
Vielleicht kannst du hier immer wieder mal berichten, wie es dir mit der Einstellung geht und wie das Absetzen läuft?

LG Leni

PS: Wenn du noch Fragen hast: Ich bin inzwischen mehr im Hashimoto-Forum unterwegs, auch als "Leni".
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Ritschie
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann

Beitrag von Ritschie »

Hallo,
Hab mich gerade eingelesen bei euch. Ich benutze auch seit ca. 6 Wochen das modifizierte Citruspektin und mache parallel dazu noch Chelatausleitungen in einer Privatpraxis. Bei mir ist wohl auch die körpereigene Entgiftung gestört durch 15 Jahre Venlafaxin. 3 Kontrastmittelgaben beim MRT die letzten 3 Jahre haben das Fass wahrscheinlich zum überlaufen gebracht. Laut Provokationstest sind bei mir neben dem Gadolinium noch 11 weitere Schwermetalle teilweise bis zu 10 Fach erhöht. Zur Zeit versuche ich Sertralin auszuschleichen und möchte während dieser Zeit auch mit Citruspektin und Chelattherapie weiter machen.
Gruß Richard
Dezember 2003 Klinikaufenthalt Venlaflaxin 75mg bekommen und alles gut
- Oktober 2017 Dosisreduzierung aufgrund unerklärlicher Schmerzen schrittweise auf 37,5mg
Februar 2018 schwere Depression, Venlaflaxin wieder aufdosiert auf 150mg plus Mirtazapin 15mg.
April 2018 Mirtazapin wieder abgesetzt Schmerzen bessern sich nicht.
August 2018 Umstellung über 4 Wochen von 150mg Venlaflaxin auf 90mg Duloxetin.
Januar 2019 Totalzusammenbruch Duloxetin erhöht auf 120mg und 14 Tage Tavor
Februar 2019 Umstellung auf Citalopram bis 20 mg und Amitriptilin
Februar 2019 Nichts geht mehr, 9 wöchiger Klinikaufenthalt beginnt
März 2019 Citalopram in 3 Tagen ausgeschlichen und Venlaflaxin über 4 Wochen hochdosiert auf 375mg plus
Mirtazapin 75mg. Schlafen ging wieder besser aber Depression wurde immer schlechter.
April 2019 Venlaflaxin innerhalb einer Woche abgesetzt und Milnacipran innerhalb von 2 Wochen hochdosiert auf 100mg -keine Besserung
Mai 2019 Übergang von stationär auf Tagesklinik. Milnacipran innerhalb einer Woche ausgeschlichen und umstellung auf Escitalopram. Steigerung innerhalb 2 Wochen auf 20mg plus Mirtazapin 30mg plus Risperidon Dosis?.
Juni 2019 Tagesklinik abgebrochen, mir gings zu schlecht,Endokrinologen aufgesucht der erheblichen Testosteronmangel festgestellt hat und mir Hormoncreme verschrieb.
July 2019 Escitalopram und Mirtazapin abgesetzt und Bupropion für eine Woche mit 150mg probiert.Ich hing eine Woche lang nur über der Kloschüssel.
August 2019 Umstellung auf Sertralin innerhalb 3 Wochen auf 100mg und Quetiapen 50mg.Testosteroncreme wirkt nicht, Testosteronwert weiter gefallen
September 2019 Umstieg von Testosterongel auf Spritze, der Wert steigt jedoch nicht
Oktober 2019 für eine Untersuchung der Hirnanhangdrüse soll ich Sertralin wieder ausschleichen, ich mag eh nicht
mehr!!!! Seit 3 Tagen Dosisreduktion von Sertralin von 100mg auf 75mg
Leni
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann

Beitrag von Leni »

Hallo Richard,
Ritschie hat geschrieben: 09.10.2019 12:32 3 Kontrastmittelgaben beim MRT die letzten 3 Jahre haben das Fass wahrscheinlich zum überlaufen gebracht.
Kontrastmittelgaben sind bei einer gestörten Engiftungskapazität leider kontraproduktiv. Aber die meisten Patienten werden darüber vorher nicht aufgeklärt. :o
Ritschie hat geschrieben: 09.10.2019 12:32 Zur Zeit versuche ich Sertralin auszuschleichen und möchte während dieser Zeit auch mit Citruspektin und Chelattherapie weiter machen.
Bist du in guten Händen in der Privatpraxis? Kannst du den Namen der Praxis verraten?
Alle drei Dinge gleichzeitig machen zu wollen, sehe ich ehrlich gesagt kritisch. Für eine Chelattherapie müssen die Ausleitungsorgane fit sein, vor allem die Leber (ich habe selbst verschiedene Chelattherapien gemacht). Durch das Sertralin werden aber noch Leberenzyme blockiert. Das kann dazu führen, dass es dir durch die Chelattherapie erst richtig schlecht geht.
Ritschie hat geschrieben: 09.10.2019 12:32 Bei mir ist wohl auch die körpereigene Entgiftung gestört durch 15 Jahre Venlafaxin.
Das ist stimmt. Hast du eine HPU? Sofern du keine HPU hast, kannst du bereits durch das Ausschleichen des Venlafaxins in Verbindung mit dem Citruspektin deine körpereigene Entgiftung wieder normalisieren. Und sofern dann deine Gluthation-S-Transferasen funktionieren (GSTs) bekommst du dann auch die Schwermetalle raus.

Eine Chelattherapie ist eigentlich nur dann zwingend notwendig, wenn die Enzyme der GST defekt sind. Funktionieren diese Enzyme aber normal, dann kann der Körper Schwermetalle grundsätzlich alleine loswerden (außer man hat doch HPU). Die Chelattherapie würde dann "nur" dafür sorgen, dass die Entgiftung schneller geht, was natürlich auch nicht schlecht ist.

LG Leni
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann

Beitrag von Leni »

Ich muss etwas ergänzen:
Leni hat geschrieben: 09.10.2019 17:39 Eine Chelattherapie ist eigentlich nur dann zwingend notwendig, wenn die Enzyme der GST defekt sind. Funktionieren diese Enzyme aber normal, dann kann der Körper Schwermetalle grundsätzlich alleine loswerden (außer man hat eine uneingestellte HPU).
Mit eingestellter HPU und funktionierender GST kann der Körper Schwermetalle grundsätzlich auch alleine loswerden.

Leni
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Ritschie
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann

Beitrag von Ritschie »

Hallo,
Ich weiß nicht ob ich eine HPU habe. Welcher Arzt kann so etwas feststellen?
Gruß Richard
Dezember 2003 Klinikaufenthalt Venlaflaxin 75mg bekommen und alles gut
- Oktober 2017 Dosisreduzierung aufgrund unerklärlicher Schmerzen schrittweise auf 37,5mg
Februar 2018 schwere Depression, Venlaflaxin wieder aufdosiert auf 150mg plus Mirtazapin 15mg.
April 2018 Mirtazapin wieder abgesetzt Schmerzen bessern sich nicht.
August 2018 Umstellung über 4 Wochen von 150mg Venlaflaxin auf 90mg Duloxetin.
Januar 2019 Totalzusammenbruch Duloxetin erhöht auf 120mg und 14 Tage Tavor
Februar 2019 Umstellung auf Citalopram bis 20 mg und Amitriptilin
Februar 2019 Nichts geht mehr, 9 wöchiger Klinikaufenthalt beginnt
März 2019 Citalopram in 3 Tagen ausgeschlichen und Venlaflaxin über 4 Wochen hochdosiert auf 375mg plus
Mirtazapin 75mg. Schlafen ging wieder besser aber Depression wurde immer schlechter.
April 2019 Venlaflaxin innerhalb einer Woche abgesetzt und Milnacipran innerhalb von 2 Wochen hochdosiert auf 100mg -keine Besserung
Mai 2019 Übergang von stationär auf Tagesklinik. Milnacipran innerhalb einer Woche ausgeschlichen und umstellung auf Escitalopram. Steigerung innerhalb 2 Wochen auf 20mg plus Mirtazapin 30mg plus Risperidon Dosis?.
Juni 2019 Tagesklinik abgebrochen, mir gings zu schlecht,Endokrinologen aufgesucht der erheblichen Testosteronmangel festgestellt hat und mir Hormoncreme verschrieb.
July 2019 Escitalopram und Mirtazapin abgesetzt und Bupropion für eine Woche mit 150mg probiert.Ich hing eine Woche lang nur über der Kloschüssel.
August 2019 Umstellung auf Sertralin innerhalb 3 Wochen auf 100mg und Quetiapen 50mg.Testosteroncreme wirkt nicht, Testosteronwert weiter gefallen
September 2019 Umstieg von Testosterongel auf Spritze, der Wert steigt jedoch nicht
Oktober 2019 für eine Untersuchung der Hirnanhangdrüse soll ich Sertralin wieder ausschleichen, ich mag eh nicht
mehr!!!! Seit 3 Tagen Dosisreduktion von Sertralin von 100mg auf 75mg
Ritschie
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann

Beitrag von Ritschie »

Hallo, der Arzt bei dem ich bin ist der Dr. Selz in Ingolstadt. Ich hab mir jetzt mal bei Keac so einen Test bestellt wegen der HPU.
Gruß Richard
Dezember 2003 Klinikaufenthalt Venlaflaxin 75mg bekommen und alles gut
- Oktober 2017 Dosisreduzierung aufgrund unerklärlicher Schmerzen schrittweise auf 37,5mg
Februar 2018 schwere Depression, Venlaflaxin wieder aufdosiert auf 150mg plus Mirtazapin 15mg.
April 2018 Mirtazapin wieder abgesetzt Schmerzen bessern sich nicht.
August 2018 Umstellung über 4 Wochen von 150mg Venlaflaxin auf 90mg Duloxetin.
Januar 2019 Totalzusammenbruch Duloxetin erhöht auf 120mg und 14 Tage Tavor
Februar 2019 Umstellung auf Citalopram bis 20 mg und Amitriptilin
Februar 2019 Nichts geht mehr, 9 wöchiger Klinikaufenthalt beginnt
März 2019 Citalopram in 3 Tagen ausgeschlichen und Venlaflaxin über 4 Wochen hochdosiert auf 375mg plus
Mirtazapin 75mg. Schlafen ging wieder besser aber Depression wurde immer schlechter.
April 2019 Venlaflaxin innerhalb einer Woche abgesetzt und Milnacipran innerhalb von 2 Wochen hochdosiert auf 100mg -keine Besserung
Mai 2019 Übergang von stationär auf Tagesklinik. Milnacipran innerhalb einer Woche ausgeschlichen und umstellung auf Escitalopram. Steigerung innerhalb 2 Wochen auf 20mg plus Mirtazapin 30mg plus Risperidon Dosis?.
Juni 2019 Tagesklinik abgebrochen, mir gings zu schlecht,Endokrinologen aufgesucht der erheblichen Testosteronmangel festgestellt hat und mir Hormoncreme verschrieb.
July 2019 Escitalopram und Mirtazapin abgesetzt und Bupropion für eine Woche mit 150mg probiert.Ich hing eine Woche lang nur über der Kloschüssel.
August 2019 Umstellung auf Sertralin innerhalb 3 Wochen auf 100mg und Quetiapen 50mg.Testosteroncreme wirkt nicht, Testosteronwert weiter gefallen
September 2019 Umstieg von Testosterongel auf Spritze, der Wert steigt jedoch nicht
Oktober 2019 für eine Untersuchung der Hirnanhangdrüse soll ich Sertralin wieder ausschleichen, ich mag eh nicht
mehr!!!! Seit 3 Tagen Dosisreduktion von Sertralin von 100mg auf 75mg
Rameike
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Re: HPU – Wie eine unbehandelte Stoffwechselstörung das Absetzen/Ausschleichen von PP verschlimmern kann

Beitrag von Rameike »

Hallo Leni,
Ich hoffe, du schaust hier noch rein.
Ich bin wegen meiner Schwangerschaft etwas überfragt und meine HP hat mir so viel Zeug gegeben, dass ich den Überblick gar nicht mehr habe...
Muss ich bei einer SS und HPU etwas besonders beachten?
Ich nehme Bindemittel und alles mögliche (Zink, B-Komplex mit p5p, Magnesium, Jod, Selen, etwas Mangan, Folat, Glycin) an Zeug...

Habe auch bei HC gelesen, aber nicht spezifisch was zum Thema SS und HPU gefunden.


Also, danke, falls du was weißt!
Rameike
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