PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
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Emslaender73
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
So, heute morgen Termin beim Doc gehabt. Er möchte eine weitere Magenspiegelung durchführen lassen und ich soll anstatt Esomeprazol 20 mg nun Ranidura T 150 mg einnehmen. Es würde sich um ein Vorläufer-Präparat der heutigen PPI´s handenln und mal sollte mal testen, ob das besser zu vertragen ist.
Was halltet ihr von Ranidura T ? Gibt es da Erfahrungen ? Ich möchte nicht vom Regen in die Traufe kommen.
Was halltet ihr von Ranidura T ? Gibt es da Erfahrungen ? Ich möchte nicht vom Regen in die Traufe kommen.
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Jamie
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo Emsländer,
dass nochmal eine weitere Magenspiegelung zwecks Abklärung gemacht werden soll, ist sicher hilfreich.
Bei Magenschmerzen sollte man schon wissen, ob da etwas Organisches dahintersteckt.
Wie kommt es jetzt, dass dir Ranitidin vorgeschlagen wurde? Wirkt das Esomeprazol nicht ausreichend?
Es ist schwer dir da etwas zu raten; du kannst theoretisch dem Ranitidin eine Chance geben, aber langfristig ist das keinen Deut besser als ein PPI und Ranitidin ist bzgl. Nebenwirkungen auch nicht "ohne".
Zum Ausschleichen ist definitiv (Es-)Omeprazol (in Kapseln) besser geeignet, wenn jetzt allerdings ein akutes Magenproblem vorliegt, dann muss man abwägen, ob man das Ranitidin testweise mal nimmt. Es hat eine andere Wirkweise als PPI und belegt andere Rezeptoren.
Grüße
Jamie
dass nochmal eine weitere Magenspiegelung zwecks Abklärung gemacht werden soll, ist sicher hilfreich.
Bei Magenschmerzen sollte man schon wissen, ob da etwas Organisches dahintersteckt.
Wie kommt es jetzt, dass dir Ranitidin vorgeschlagen wurde? Wirkt das Esomeprazol nicht ausreichend?
Es ist schwer dir da etwas zu raten; du kannst theoretisch dem Ranitidin eine Chance geben, aber langfristig ist das keinen Deut besser als ein PPI und Ranitidin ist bzgl. Nebenwirkungen auch nicht "ohne".
Zum Ausschleichen ist definitiv (Es-)Omeprazol (in Kapseln) besser geeignet, wenn jetzt allerdings ein akutes Magenproblem vorliegt, dann muss man abwägen, ob man das Ranitidin testweise mal nimmt. Es hat eine andere Wirkweise als PPI und belegt andere Rezeptoren.
Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.
mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478
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Emslaender73
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo Jamie,
mit Esomeprazol kommen die Beschwerden langsam zurück : Schluckbeschwerden, gereizte Mandeln und Kehlkopf. Außerdem bekomme ich die Nebenwirkungen zu spüren wie Kopfschmerzen, leichten Schwindel, Kopfdruck, trockenen Mund. Daraufhin hat der Doc empfohlen, ein anderes Medikament auszuprobieren.
Ich teste mal die Wirkung, zur Not könnte man ja noch zu Esomeprazol zurück. Ich werde nochmal eine Magenspiegelung machen, vielleicht geht ja doch noch was.
Gruß
Emslaender
mit Esomeprazol kommen die Beschwerden langsam zurück : Schluckbeschwerden, gereizte Mandeln und Kehlkopf. Außerdem bekomme ich die Nebenwirkungen zu spüren wie Kopfschmerzen, leichten Schwindel, Kopfdruck, trockenen Mund. Daraufhin hat der Doc empfohlen, ein anderes Medikament auszuprobieren.
Ich teste mal die Wirkung, zur Not könnte man ja noch zu Esomeprazol zurück. Ich werde nochmal eine Magenspiegelung machen, vielleicht geht ja doch noch was.
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Emslaender
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Jamie
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo Emsländer,
ok, dann ist der Versuch vernünftig und wie du schon sagtest - eine Rückkehr zu den PPI steht dir ja offen.
Wurden diese Halsbeschwerden auch mal von einem HNO-Arzt überprüft?
Manchmal kann auch eine vergrößerte Schilddrüse (SD) oder eine SD mit Knoten Schluckbeschwerden (oft Kloßgefühl) auslösen; hat sich dein Hausarzt das mal angesehen? Wurden mal SD-Werte erhoben?
Die Abklärung per Magenspiegelung halte ich für unerlässlich - für den Fall, dass da z.B. wirklich eine weiterbestehende Refluxösophagitis oder Anderes ist; man will ja Gewissheit, was man da eigentlich behandelt oder ob man einen Reizmagen hat, der denn vor allem mit Ernährungsumstellung, mehr Achtsamkeit etc. anzugehen wäre.
Grüße
Jamie
ok, dann ist der Versuch vernünftig und wie du schon sagtest - eine Rückkehr zu den PPI steht dir ja offen.
Wurden diese Halsbeschwerden auch mal von einem HNO-Arzt überprüft?
Manchmal kann auch eine vergrößerte Schilddrüse (SD) oder eine SD mit Knoten Schluckbeschwerden (oft Kloßgefühl) auslösen; hat sich dein Hausarzt das mal angesehen? Wurden mal SD-Werte erhoben?
Die Abklärung per Magenspiegelung halte ich für unerlässlich - für den Fall, dass da z.B. wirklich eine weiterbestehende Refluxösophagitis oder Anderes ist; man will ja Gewissheit, was man da eigentlich behandelt oder ob man einen Reizmagen hat, der denn vor allem mit Ernährungsumstellung, mehr Achtsamkeit etc. anzugehen wäre.
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo liebe PPI-Absetzer 
Hab mir jetzt nochmal den Befund meiner letzten Magenspiegelung (Oktober 2012) aushändigen lassen.
Ich hatte damals wohl Drüsenkörperzysten. Daher wurde die Behandlung mit einem PPI weiterhin angeraten.
Nun habe ich aber im Internet gelesen, dass diese Zysten wohl gerade bei Leuten häufig auftreten, die PPI's einnehmen.
Bin jetzt schon ein bischen verunsichert...
Die Absetzung habe ich nun fast abgeschlossen (siehe Signatur). Doch gerade in den letzten Wochen habe ich häufig Halsschmerzen und Druck auf dem Brustkorb. Kennt ihr das auch?
Will eigentlich ohne PPI klarkommen, da ich immer noch die Hoffnung habe, dadurch meine starke Abgeschlagenheit und die permanenten Muskel- & Gelenkschmerzen besser in den Griff zu bekommen. Habe aber Angst, dass ich dadurch vielleicht alles schlimmer mache (Speiseröhre entzünden etc.)
Die Ärzte sind hier leider mal wieder keine Hilfe. Die sagen einfach, wenn ich Halsschmerzen habe vom Sodbrennen, dann soll ich die PPI weiternehmen. Die weiterführenden Gedanken, die ich mir machen werden weggewischt.
LG Jack
Hab mir jetzt nochmal den Befund meiner letzten Magenspiegelung (Oktober 2012) aushändigen lassen.
Ich hatte damals wohl Drüsenkörperzysten. Daher wurde die Behandlung mit einem PPI weiterhin angeraten.
Nun habe ich aber im Internet gelesen, dass diese Zysten wohl gerade bei Leuten häufig auftreten, die PPI's einnehmen.
Bin jetzt schon ein bischen verunsichert...
Die Absetzung habe ich nun fast abgeschlossen (siehe Signatur). Doch gerade in den letzten Wochen habe ich häufig Halsschmerzen und Druck auf dem Brustkorb. Kennt ihr das auch?
Will eigentlich ohne PPI klarkommen, da ich immer noch die Hoffnung habe, dadurch meine starke Abgeschlagenheit und die permanenten Muskel- & Gelenkschmerzen besser in den Griff zu bekommen. Habe aber Angst, dass ich dadurch vielleicht alles schlimmer mache (Speiseröhre entzünden etc.)
Die Ärzte sind hier leider mal wieder keine Hilfe. Die sagen einfach, wenn ich Halsschmerzen habe vom Sodbrennen, dann soll ich die PPI weiternehmen. Die weiterführenden Gedanken, die ich mir machen werden weggewischt.
LG Jack
Symptome:
Abgeschlagenheit, Darm-Beschwerden, Glieder- & Gelenkschmerzen, Rückenbeschwerden mit Blockadenbildungen, Depressive Phasen, Missempfindungen in Armen & Beinen
Krankheiten:
Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis, Small Fiber Neuropathie
Absetzung Amineurin 75 mg:
22.10.2017: 68,75 mg (91,67 %)
langsame Umstellung auf Tropfen:
1 Tropfen = 2 mg
17.11.2017: 68,5 mg (91,33 %) 62,5 mg Tabletten + 3 Tropfen
[/color]12.08.2018: 68 mg (90,67 %) 50 mg Tabletten + 9 Tropfen
[/color]25.10.2018: 62 mg (82,67 %) 50 mg Tabletten + 6 Tropfen
Umstellung zurück auf Tabletten:
[/color]25.11.2018: 62,5 mg (83,33 %)
[/color]26.03.2019: 60 mg (80 %)
Absetzung PPI - Omebeta 20 mg ca. 150 Kügelchen
20.10.2017: Reduzierung auf ca. 15 mg
04.12.2017: Reduzierung auf ca. 13 mg
13.12.2017: Erhöhung auf 16 mg (120 Kügelchen)
11.01.2018: Reduzierung auf 14 mg (105 Kügelchen)
17.01.2017: Erhöhung auf 16 mg (120 Kügelchen)
03.02.2018: Reduzierung auf 14 mg (105 Kügelchen)
25.02.2018: Reduzierung auf 12 mg (90 Kügelchen)
27.03.2018: Reduzierung auf 10 mg (75 Kügelchen)
01.02.2019: Reduzierung auf 0 mg
Abgeschlagenheit, Darm-Beschwerden, Glieder- & Gelenkschmerzen, Rückenbeschwerden mit Blockadenbildungen, Depressive Phasen, Missempfindungen in Armen & Beinen
Krankheiten:
Anti-NMDA-Rezeptor-Enzephalitis, Small Fiber Neuropathie
Absetzung Amineurin 75 mg:
22.10.2017: 68,75 mg (91,67 %)
langsame Umstellung auf Tropfen:
1 Tropfen = 2 mg
17.11.2017: 68,5 mg (91,33 %) 62,5 mg Tabletten + 3 Tropfen
[/color]12.08.2018: 68 mg (90,67 %) 50 mg Tabletten + 9 Tropfen
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Umstellung zurück auf Tabletten:
[/color]25.11.2018: 62,5 mg (83,33 %)
[/color]26.03.2019: 60 mg (80 %)
Absetzung PPI - Omebeta 20 mg ca. 150 Kügelchen
20.10.2017: Reduzierung auf ca. 15 mg
04.12.2017: Reduzierung auf ca. 13 mg
13.12.2017: Erhöhung auf 16 mg (120 Kügelchen)
11.01.2018: Reduzierung auf 14 mg (105 Kügelchen)
17.01.2017: Erhöhung auf 16 mg (120 Kügelchen)
03.02.2018: Reduzierung auf 14 mg (105 Kügelchen)
25.02.2018: Reduzierung auf 12 mg (90 Kügelchen)
27.03.2018: Reduzierung auf 10 mg (75 Kügelchen)
01.02.2019: Reduzierung auf 0 mg
Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
So Leute... das Omep ist weg. Geht aber aktuell gar nicht. Seit Wochen habe ich morgens einen entzündeten Rachen und vermehrt Schleim im Hals. Zudem Druck auf der Brust.
Heute morgen bin ich durchgeschwitzt aufgewacht und habe auch einen Hustenreiz.
Internist sagte mir, wenn ich das Omep immer mal 1, 2 Wochen weglassen kann, sollte ich es als Bedarfsmedikamet nehmen. Also bei Beschwerden immer für ein paar Tage.
Wenn du Probleme aber gleich nach dem Aussetzten wieder Auftreten wäre eine Dauermedikation notwendig. Hab jetzt echt keinen Plan mehr was ich machen soll. Hab gerade echt Sorgen, dass sich jetzt alles total entzündet.
Heute morgen bin ich durchgeschwitzt aufgewacht und habe auch einen Hustenreiz.
Internist sagte mir, wenn ich das Omep immer mal 1, 2 Wochen weglassen kann, sollte ich es als Bedarfsmedikamet nehmen. Also bei Beschwerden immer für ein paar Tage.
Wenn du Probleme aber gleich nach dem Aussetzten wieder Auftreten wäre eine Dauermedikation notwendig. Hab jetzt echt keinen Plan mehr was ich machen soll. Hab gerade echt Sorgen, dass sich jetzt alles total entzündet.
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Psychopsis
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Sagt mal,
kann das denn sein, dass 40 mg Esomeprazol nicht genau das doppelte an Kügelchen sind wie 20 mg?
Ich teile die ja seit einiger Zeit und hab da öfters das Gefühl von Wirkungsminderung, was ich sonst bei den 20 mg eigentlich nicht habe (bis auf Ausnahmen, wenn ich arg sündige)?
Ich muss mal nachzählen, wollte aber vorher (ähem...) mal sehen, ob das schon ein bekanntes Phänomen ist?
kann das denn sein, dass 40 mg Esomeprazol nicht genau das doppelte an Kügelchen sind wie 20 mg?
Ich teile die ja seit einiger Zeit und hab da öfters das Gefühl von Wirkungsminderung, was ich sonst bei den 20 mg eigentlich nicht habe (bis auf Ausnahmen, wenn ich arg sündige)?
Ich muss mal nachzählen, wollte aber vorher (ähem...) mal sehen, ob das schon ein bekanntes Phänomen ist?
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Psychopsis
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
@ Jack
hab gerade deine Sorgen noch gelesen....
also in diesem Fall würde ich immer zu einer Zweitmeinung tendieren!
notfalls auch eine dritte....
Du brauchst doch Klarheit, was die Ursache für das Sodbrennen ist, damit du entweder selbst etwas tun kannst oder dich damit arrangieren musst, die PPI doch längerfristig zu nehmen. Oder noch nach anderen Optionen suchen könntest, zB eben auch eine OP.
Zysten wären ja jetzt auch nix, was man so völlig unbeobachtet lassen sollte. Ich weiß nicht, wie es speziell bei dieser Zystenart ist, aber generell gilt das schon und das hab ich mal höchstselbst von einem Mediziner gehört... lieber einmal zu genau nehmen als nachher mit etwas ganz doofem dazu stehen. (ich will nicht unken, aber es gab auch schon Zysten, in denen sich ein Tumor versteckte)
Was ich auch gar nicht kapiere - was wurde denn aus den Drüsenkörperzysten überhaupt, da du in der Vergangenheit schreibst, klingt das so, als seien die bei der letzten MS nciht mehr vorrätig gewesen?
Manchmal muss man den Ärzten leider so richtig aufn Sack gehen oder die Gebärmutter bei Weibchen
Ich würde da auch mal scharf kontern bei so einem Spruch "nehmse mal ruhig weiter PPI, im Zweifel immer gut". vielleicht sollte man den Viertelgöttern in Weiß öfter die Meinung geigen, damit sie mal langsam merken, es gibt immer mehr mündige, gut informierte und teilweise sogar richtig kompetente Patienten! Grrr. Ärgerlich.
hab gerade deine Sorgen noch gelesen....
also in diesem Fall würde ich immer zu einer Zweitmeinung tendieren!
notfalls auch eine dritte....
Du brauchst doch Klarheit, was die Ursache für das Sodbrennen ist, damit du entweder selbst etwas tun kannst oder dich damit arrangieren musst, die PPI doch längerfristig zu nehmen. Oder noch nach anderen Optionen suchen könntest, zB eben auch eine OP.
Zysten wären ja jetzt auch nix, was man so völlig unbeobachtet lassen sollte. Ich weiß nicht, wie es speziell bei dieser Zystenart ist, aber generell gilt das schon und das hab ich mal höchstselbst von einem Mediziner gehört... lieber einmal zu genau nehmen als nachher mit etwas ganz doofem dazu stehen. (ich will nicht unken, aber es gab auch schon Zysten, in denen sich ein Tumor versteckte)
Was ich auch gar nicht kapiere - was wurde denn aus den Drüsenkörperzysten überhaupt, da du in der Vergangenheit schreibst, klingt das so, als seien die bei der letzten MS nciht mehr vorrätig gewesen?
Manchmal muss man den Ärzten leider so richtig aufn Sack gehen oder die Gebärmutter bei Weibchen
Ich würde da auch mal scharf kontern bei so einem Spruch "nehmse mal ruhig weiter PPI, im Zweifel immer gut". vielleicht sollte man den Viertelgöttern in Weiß öfter die Meinung geigen, damit sie mal langsam merken, es gibt immer mehr mündige, gut informierte und teilweise sogar richtig kompetente Patienten! Grrr. Ärgerlich.
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Psychopsis
- Beiträge: 34
- Registriert: 03.04.2016 18:58
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Ich hab heute mal eine Kapsel durchgezählt.
309 Küchelchen habe ich (mühevoll!!!) gezählt.
Wobei es schwierig war, da einige Küchelchen als Paar zusammenhingen und einige viel kleier als die Norm waren.
Also wären 150 einzunehmen, was ich bisher immer abgeschätzt hab.
Habe heute morgen schon wieder leichtes Sodbrennen, obwohl ich gestern nachmittag eine Dosis und morgens auch schon mal eine genommen hatte.
Trinke allerdings auch gerade anderen Kaffee, die Sorte Mocca (löslicher Kaffee) statt mild in Kombination mit koffeeinfrei.
Kann das am erhöhten Kaffeekonsum liegen? Sonstige Ernährung nicht verändert.
also jedenfalls ist mir die exakte Zählerei zu mühsam und falls es so bleibt, dass die Wirkung herabgesetzt ist, wechsle ich wieder zurück zu 20 mg, nehme eine ohne Brimborium drumherun und fertig.
Seit einigen Tagen juckt mir außerdem die Haut wie verrückt. Heute ist es etwas besser. Keine sichtbaren Veränderungen; sie juckt einfach nur, besonders Kopfhaut und Gesicht. Wenn mir eine Haarsträhne oder ein einzelnes HÄrchen ins Gesicht fällt, werde ich schier wahnsinnig.
Das könnte allerdings auch die Nachwirkung von einem Sündenfall mit Extremzuckergenuss sein, den ich letzte Woche mal hatte. Einen Tag später (also nicht direkt am nächsten Tag) fing das Jucken an und hielt dann etwa vier Tage richtig doll an. Nun ist es wieder fast verschwunden.
Meine Ernährung ist sonst fast komplett zuckerfrei, wobei ich damit Industriezucker meine. Obst esse ich allerdings auch nicht in Massen.... ab und an mal etwas Honig zum Süßen. Wenig Kohlenhydrate und die stammen aus Obst und Gemüse, keine raffinierten.
Werde das mal beobachten, bevor ich wieder das Medikament wechsle. Ansonsten heißt es für mich leider, Zuckerorgien künftig komplett zu vermeiden. Auch auf Feiern. Mal ein kleines Teilchen oder ein Riegelchen ist nicht mein Ding. Ich bin der ganz oder gar nicht Typ und komme damit auch gut klar, was die Ernährung angeht. Lieber einmal richtig schlemmen und dann wieder Verzicht (fällt mir auch leicht) als öfter ein winziges Krumchen Zucker.
So ein Mist. Ich werde noch wahnsinnig mit meinen Unverträglichkeitserscheinungen! Zucker als Bedarfsfall fällt auch weg, da ich da direkt die gleichen heftigen Enzugssymptome krieg wie vom Promethazin.
sorry für das Gejammere, aber ich bin gerade grün vor Neid auf Leute, die alles vertragen und dazu noch rauchen wie die Schornsteine und überhaupt keine gesundheitlichen Probleme zu haben scheinen....
309 Küchelchen habe ich (mühevoll!!!) gezählt.
Wobei es schwierig war, da einige Küchelchen als Paar zusammenhingen und einige viel kleier als die Norm waren.
Also wären 150 einzunehmen, was ich bisher immer abgeschätzt hab.
Habe heute morgen schon wieder leichtes Sodbrennen, obwohl ich gestern nachmittag eine Dosis und morgens auch schon mal eine genommen hatte.
Trinke allerdings auch gerade anderen Kaffee, die Sorte Mocca (löslicher Kaffee) statt mild in Kombination mit koffeeinfrei.
Kann das am erhöhten Kaffeekonsum liegen? Sonstige Ernährung nicht verändert.
also jedenfalls ist mir die exakte Zählerei zu mühsam und falls es so bleibt, dass die Wirkung herabgesetzt ist, wechsle ich wieder zurück zu 20 mg, nehme eine ohne Brimborium drumherun und fertig.
Seit einigen Tagen juckt mir außerdem die Haut wie verrückt. Heute ist es etwas besser. Keine sichtbaren Veränderungen; sie juckt einfach nur, besonders Kopfhaut und Gesicht. Wenn mir eine Haarsträhne oder ein einzelnes HÄrchen ins Gesicht fällt, werde ich schier wahnsinnig.
Das könnte allerdings auch die Nachwirkung von einem Sündenfall mit Extremzuckergenuss sein, den ich letzte Woche mal hatte. Einen Tag später (also nicht direkt am nächsten Tag) fing das Jucken an und hielt dann etwa vier Tage richtig doll an. Nun ist es wieder fast verschwunden.
Meine Ernährung ist sonst fast komplett zuckerfrei, wobei ich damit Industriezucker meine. Obst esse ich allerdings auch nicht in Massen.... ab und an mal etwas Honig zum Süßen. Wenig Kohlenhydrate und die stammen aus Obst und Gemüse, keine raffinierten.
Werde das mal beobachten, bevor ich wieder das Medikament wechsle. Ansonsten heißt es für mich leider, Zuckerorgien künftig komplett zu vermeiden. Auch auf Feiern. Mal ein kleines Teilchen oder ein Riegelchen ist nicht mein Ding. Ich bin der ganz oder gar nicht Typ und komme damit auch gut klar, was die Ernährung angeht. Lieber einmal richtig schlemmen und dann wieder Verzicht (fällt mir auch leicht) als öfter ein winziges Krumchen Zucker.
So ein Mist. Ich werde noch wahnsinnig mit meinen Unverträglichkeitserscheinungen! Zucker als Bedarfsfall fällt auch weg, da ich da direkt die gleichen heftigen Enzugssymptome krieg wie vom Promethazin.
sorry für das Gejammere, aber ich bin gerade grün vor Neid auf Leute, die alles vertragen und dazu noch rauchen wie die Schornsteine und überhaupt keine gesundheitlichen Probleme zu haben scheinen....
Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo Jack,
ich habe mir gerade mal deinen Absetzrhytmus angeschaut und finde, dass du zu schnell reduziert hast.
Wenn überhaupt, hätte ich alle 4 Wochen reduziert. Aber ich verstehe schon, dass man es eilig hat.
Ich habe jetzt innerhalb von drei Wochen zwei Mal reduziert, die erste Reduktion habe ich kaum gemerkt, aber jetzt die Zweite.
Deswegen machen ich jetzt erstmal länger Pause.
Du hast jetzt meiner Meinung nach zwei Optionen. Entweder hälst du durch und hilfst dir mit Alternativen, oder du nimmst wieder eine Minidosis Omep, die du dann länger hälst und fängst dann leicht an zu reduzieren (aber wirklich gaaaaanz langsam)
Ich könnte mir vorstellen, dass gerade gegen Ende das Reduzieren schwieriger ist.
Normal braucht der Körper sowieso 3-4 Monate, oder sogar länger, abhängig von der Länge der Einnahme, um sich an den neuen Zustand zu gewöhnen, wenn man von 100% auf 0 reduziert.
Alles Gute.
ich habe mir gerade mal deinen Absetzrhytmus angeschaut und finde, dass du zu schnell reduziert hast.
Wenn überhaupt, hätte ich alle 4 Wochen reduziert. Aber ich verstehe schon, dass man es eilig hat.
Ich habe jetzt innerhalb von drei Wochen zwei Mal reduziert, die erste Reduktion habe ich kaum gemerkt, aber jetzt die Zweite.
Deswegen machen ich jetzt erstmal länger Pause.
Du hast jetzt meiner Meinung nach zwei Optionen. Entweder hälst du durch und hilfst dir mit Alternativen, oder du nimmst wieder eine Minidosis Omep, die du dann länger hälst und fängst dann leicht an zu reduzieren (aber wirklich gaaaaanz langsam)
Ich könnte mir vorstellen, dass gerade gegen Ende das Reduzieren schwieriger ist.
Normal braucht der Körper sowieso 3-4 Monate, oder sogar länger, abhängig von der Länge der Einnahme, um sich an den neuen Zustand zu gewöhnen, wenn man von 100% auf 0 reduziert.
Alles Gute.
Aktuell: 20mg Omeprazol und 75mg Ranitidin
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Seit 2009 Omeprazol 20mg.
Mehrere Absetzversuche durch Rebound gescheitert.
Seit 2011 Nahrungsmittelunverträglichkeiten (schiebe es auf das Omeprazol).
Seit 2013 Histaminintoleranz.
Herbst 2015 bei 80mg Omeprazol.
Langsam reduziert, weiter als bis 20mg nicht gekommen.
Im Frühjahr 2016 wieder zusätzlich zu Ranitidin gegriffen. Langsames ausschleichen im Sommer.
Seit Herbst wieder starke Probleme mit Sodbrennen und Unverträglichkeiten.
Wieder zu Ranitidin zusätzlich gegriffen.
Kann derzeit nur Reis und Kartoffeln gut vertragen.
Selbst Flüssignahrung macht Probleme.
Seit 6 Wochen Dauerkopfschmerz. Ich schiebe es auf das Omeprazol.
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Seit 2009 Omeprazol 20mg.
Mehrere Absetzversuche durch Rebound gescheitert.
Seit 2011 Nahrungsmittelunverträglichkeiten (schiebe es auf das Omeprazol).
Seit 2013 Histaminintoleranz.
Herbst 2015 bei 80mg Omeprazol.
Langsam reduziert, weiter als bis 20mg nicht gekommen.
Im Frühjahr 2016 wieder zusätzlich zu Ranitidin gegriffen. Langsames ausschleichen im Sommer.
Seit Herbst wieder starke Probleme mit Sodbrennen und Unverträglichkeiten.
Wieder zu Ranitidin zusätzlich gegriffen.
Kann derzeit nur Reis und Kartoffeln gut vertragen.
Selbst Flüssignahrung macht Probleme.
Seit 6 Wochen Dauerkopfschmerz. Ich schiebe es auf das Omeprazol.
Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Achja, wichtig beim Absetzen:
Unbedingt auf die Ernährung und Trinkgewohnheiten achten.
Jeder Reiz kann Säure locken und der Körper ist jetzt gerade sowieso dabei sich an die neue Dosis zu gewöhnen,
alles schafft zusätzlich Stress, auch Sport oder äußere Einflüsse !
Unbedingt auf die Ernährung und Trinkgewohnheiten achten.
Jeder Reiz kann Säure locken und der Körper ist jetzt gerade sowieso dabei sich an die neue Dosis zu gewöhnen,
alles schafft zusätzlich Stress, auch Sport oder äußere Einflüsse !
Aktuell: 20mg Omeprazol und 75mg Ranitidin
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Seit 2009 Omeprazol 20mg.
Mehrere Absetzversuche durch Rebound gescheitert.
Seit 2011 Nahrungsmittelunverträglichkeiten (schiebe es auf das Omeprazol).
Seit 2013 Histaminintoleranz.
Herbst 2015 bei 80mg Omeprazol.
Langsam reduziert, weiter als bis 20mg nicht gekommen.
Im Frühjahr 2016 wieder zusätzlich zu Ranitidin gegriffen. Langsames ausschleichen im Sommer.
Seit Herbst wieder starke Probleme mit Sodbrennen und Unverträglichkeiten.
Wieder zu Ranitidin zusätzlich gegriffen.
Kann derzeit nur Reis und Kartoffeln gut vertragen.
Selbst Flüssignahrung macht Probleme.
Seit 6 Wochen Dauerkopfschmerz. Ich schiebe es auf das Omeprazol.
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Seit 2009 Omeprazol 20mg.
Mehrere Absetzversuche durch Rebound gescheitert.
Seit 2011 Nahrungsmittelunverträglichkeiten (schiebe es auf das Omeprazol).
Seit 2013 Histaminintoleranz.
Herbst 2015 bei 80mg Omeprazol.
Langsam reduziert, weiter als bis 20mg nicht gekommen.
Im Frühjahr 2016 wieder zusätzlich zu Ranitidin gegriffen. Langsames ausschleichen im Sommer.
Seit Herbst wieder starke Probleme mit Sodbrennen und Unverträglichkeiten.
Wieder zu Ranitidin zusätzlich gegriffen.
Kann derzeit nur Reis und Kartoffeln gut vertragen.
Selbst Flüssignahrung macht Probleme.
Seit 6 Wochen Dauerkopfschmerz. Ich schiebe es auf das Omeprazol.
Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo zusammen,
nach "längerer" Pause melde ich mich mal wieder...
Hatte letzte Woche einen Termin bei der Magenspiegelung.
Diagnose: eigentlich keine... außer "Refluxkrankheit bei axialer Hiatusgleithernie"
Heliobacter Pylori wurde ausgeschlossen. Zum Zeitpunkt der Magenspiegelung hatte ich seltsamerweise keine Beschwerden. AUch die Tage davor nicht. Hatte Esomeprazol ca 10 Tage vor der Spiegelung abgesetzt. Im "Kritischen Bericht" steht u.a. "inaktive Phase einer Refluxkrankheit" und "inaktive chronische Corpusgastritis" (evtl kennt sich jemand mit den Berichten genauer aus? Könnte ich mal per PN zusenden zur Hilfe ??)
Seit gestern beginnt das Brennen wieder....
Mein Hausarzt meinte dann auf einmal ich sollte jetzt nochmal Esomeprazol 20mg morgen nehmen bis die Beschwerden weg sind um einen Rückfall zu vermeiden. Er meinte, ich hatte eine Speiseröhrenentzündung und mein Magen produziert aus irgendeinem ungeklärten Grund wohl zu viel Magensäure.
Und danach "ausschleichen" (er hat zum ersten Mal dieses Wort verwendet, war die zwei Jahre davor nie Thema!)
Er meinte, wenn die Beschwerden abgeklungen sind, sollte ich die PPI nur noch dreimal die Woche nehmen (z.B. Mo - Mi - Fr) und danach absetzen.
Was meint ihr zu dem Vorschlag?
Ich tappe total im Dunkeln und die Schmerzen fangen nun von neuem an.
Habe heute wieder 20mg Esomeprazol genommen....
Grüße...
nach "längerer" Pause melde ich mich mal wieder...
Hatte letzte Woche einen Termin bei der Magenspiegelung.
Diagnose: eigentlich keine... außer "Refluxkrankheit bei axialer Hiatusgleithernie"
Heliobacter Pylori wurde ausgeschlossen. Zum Zeitpunkt der Magenspiegelung hatte ich seltsamerweise keine Beschwerden. AUch die Tage davor nicht. Hatte Esomeprazol ca 10 Tage vor der Spiegelung abgesetzt. Im "Kritischen Bericht" steht u.a. "inaktive Phase einer Refluxkrankheit" und "inaktive chronische Corpusgastritis" (evtl kennt sich jemand mit den Berichten genauer aus? Könnte ich mal per PN zusenden zur Hilfe ??)
Seit gestern beginnt das Brennen wieder....
Mein Hausarzt meinte dann auf einmal ich sollte jetzt nochmal Esomeprazol 20mg morgen nehmen bis die Beschwerden weg sind um einen Rückfall zu vermeiden. Er meinte, ich hatte eine Speiseröhrenentzündung und mein Magen produziert aus irgendeinem ungeklärten Grund wohl zu viel Magensäure.
Und danach "ausschleichen" (er hat zum ersten Mal dieses Wort verwendet, war die zwei Jahre davor nie Thema!)
Er meinte, wenn die Beschwerden abgeklungen sind, sollte ich die PPI nur noch dreimal die Woche nehmen (z.B. Mo - Mi - Fr) und danach absetzen.
Was meint ihr zu dem Vorschlag?
Ich tappe total im Dunkeln und die Schmerzen fangen nun von neuem an.
Habe heute wieder 20mg Esomeprazol genommen....
Grüße...
-
padma
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
hallo Iliyama,
zu deinen Beschwerden kann ich leider nichts sagen.
In grösseren Abständen wird dann die Dosis jeweils ein wenig reduziert.
Lies mal in diesem thread, da wird beschrieben, wie genau die einzelnen das machen.
liebe Grüsse,
padma
zu deinen Beschwerden kann ich leider nichts sagen.
Das ist ein ganz schlechter Vorschlag. Eines der wichtigsten Dinge beim Ausschleichen ist die gleichbleibende tägliche Einnahme.sollte ich die PPI nur noch dreimal die Woche nehmen (z.B. Mo - Mi - Fr) und danach absetzen.
In grösseren Abständen wird dann die Dosis jeweils ein wenig reduziert.
Lies mal in diesem thread, da wird beschrieben, wie genau die einzelnen das machen.
liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt
Was finde ich wo im Forum
Das neue Forum "PsyAb" (von Psychopharmaka absetzen) hat nun auch für neue Teilnehmer eröffnet: www.psyab.net
Hier findet ihr die wichtigen ersten Informationen für neue Teilnehmer
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Ja das dachte ich mir schon, dass mein Hausarzt da wieder recht wenig Ahnung hat. Leider.
Ich bin mir nur nicht sicher in welcher Geschwindigkeit man reduzieren soll weil das anscheinend eine recht individuelle Sache ist.
Ist der Sprung von 20mg auf 17,5mg z.B. schon zu groß?
Ich bin mir nur nicht sicher in welcher Geschwindigkeit man reduzieren soll weil das anscheinend eine recht individuelle Sache ist.
Ist der Sprung von 20mg auf 17,5mg z.B. schon zu groß?
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Jamie
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo Ilyama, 
ich würde 10 Tage Esomeprazol 20mg nehmen und dann - ist nur ein Vorschlag - wie folgt ausschleichen:
18 - 16 - 14 - 10 - 7 - 5- 3mg über 7 Tage.
Das ist dann eine Einnahme von 17 Tagen insgesamt.
Die Idee mit tageweise Auslassen ist furchterregend; die Belegzellen im Magen, so habe ich es in der Ausbildung gelernt, reagieren etwas zeitverzögert auf ein PPI und das heißt just an dem Tag, an dem du es weglässt, beginnt der Magen zu kapieren, er soll langsam eine HCl-Produktion wieder anwerfen und kaum hat er die Mechanismen dazu hochgefahren, bekommt er wieder eine Dosis PPI... - das kann nur Chaos geben.
Der weiß ja gar nicht, auf was er sich einstellen soll.
Vielleicht ist es am besten zu akzeptieren, dass dein Magen deine Schwachstelle ist und dass du dich innerlich darauf einstellst, immer mal wieder PPI nehmen zu müssen. Manche Menschen begleitet eine Magensymptomatik ein Leben lang; ich gehöre ja auch dazu. Achte auf deine Ernährung und dass dein Magen nicht so gereizt wird.
Viele Grüße
Jamie
ich würde 10 Tage Esomeprazol 20mg nehmen und dann - ist nur ein Vorschlag - wie folgt ausschleichen:
18 - 16 - 14 - 10 - 7 - 5- 3mg über 7 Tage.
Das ist dann eine Einnahme von 17 Tagen insgesamt.
Die Idee mit tageweise Auslassen ist furchterregend; die Belegzellen im Magen, so habe ich es in der Ausbildung gelernt, reagieren etwas zeitverzögert auf ein PPI und das heißt just an dem Tag, an dem du es weglässt, beginnt der Magen zu kapieren, er soll langsam eine HCl-Produktion wieder anwerfen und kaum hat er die Mechanismen dazu hochgefahren, bekommt er wieder eine Dosis PPI... - das kann nur Chaos geben.
Der weiß ja gar nicht, auf was er sich einstellen soll.
Vielleicht ist es am besten zu akzeptieren, dass dein Magen deine Schwachstelle ist und dass du dich innerlich darauf einstellst, immer mal wieder PPI nehmen zu müssen. Manche Menschen begleitet eine Magensymptomatik ein Leben lang; ich gehöre ja auch dazu. Achte auf deine Ernährung und dass dein Magen nicht so gereizt wird.
Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............
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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.
mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Danke für deinen Tipp, Jamie!
Ich befürchte nur, dass das wieder zu "schnell" für meinen Magen ist.
Im Zeitraum von März bis Mai habe ich jeden Tag Esomeprazol 20mg genommen.
Ende Mai waren meine Beschwerden verschwunden und dann habe ich eiskalt abgesetzt - das war ein Fehler wie ich dann schmerzhaft feststellen musste. Es war für ca. eine Woche besser anfang Juni und dann war es so schlimm, dass ich zur Magenspiegelung musste.
Das hätte ich davor evtl. erwähnen sollen....
Hab jetzt trotzdem meinen Befund der letzten Magenspiegelung letzte Woche mal abgetippt, vielleicht kann mir das jemand besser interpretieren als mein Hausarzt...
I (Duodenum): hyperämische, sonst histomorphologisch unauffällige Dudenalschleimhaut. Kein Anhalt für Sprue, Morbus Whipple oder Lambliasis.
II (Antrum): Antrale Mischgastritis: Kombination aus einer Typ-C-Antrumgastritis wie bei Gallereflux etc. und Residuen einer HP-Antrumgastritis. Fokale, teils inkomplette, teils komplette intestinale Metaplasie wie bei Defektheilung nach Erosion, bzw. Ulceration.
III (Corpus): Inaktive und geringgradige chronische Corpusgastritis.
IV (Carida): Sog. hyperregeneratorische Ösophagopathie (inaktive PHase einer Refluxkrankheit) Geringgradige chronische, inaktive Reflux-Cardiagastritis. Keine BArrett-Mucosa.
Und im Bericht den ich direkt danach bekommen habe steht:
Diagnosen: Refluxkrankheit bei axialer Hiatusgleithernie, V.a. HP-Gastritis
Wie gesagt - am Tag der Spiegelung und ein paar Tage davor hatte ich keine Beschwerden. Kann der Bericht deshalb überhaupt als "richtig" gewertet werden? Und was genau steht denn jetzt eigentlich drin?
Außerdem habe ich noch eine kleine andere Frage.
Und zwar sagt man den PPI ja nach, dass durch die Reduzierung der Magensäure ein wichtiges Vitamin (ich glaube B12?) fehlt. Durch den Rebound-Effekt produziert mein Magen ja tatsächlich zu viel Säure. Und unter Einnahme von PPI ist die Magensäureproduktion ja dann auf das "normale" Maß zurückgefahren, oder?
Ich hab einfach Bedenken von langfristigen Schäden wenn ich das Zeug zu lang schlucke..
Ich befürchte nur, dass das wieder zu "schnell" für meinen Magen ist.
Im Zeitraum von März bis Mai habe ich jeden Tag Esomeprazol 20mg genommen.
Ende Mai waren meine Beschwerden verschwunden und dann habe ich eiskalt abgesetzt - das war ein Fehler wie ich dann schmerzhaft feststellen musste. Es war für ca. eine Woche besser anfang Juni und dann war es so schlimm, dass ich zur Magenspiegelung musste.
Das hätte ich davor evtl. erwähnen sollen....
Hab jetzt trotzdem meinen Befund der letzten Magenspiegelung letzte Woche mal abgetippt, vielleicht kann mir das jemand besser interpretieren als mein Hausarzt...
I (Duodenum): hyperämische, sonst histomorphologisch unauffällige Dudenalschleimhaut. Kein Anhalt für Sprue, Morbus Whipple oder Lambliasis.
II (Antrum): Antrale Mischgastritis: Kombination aus einer Typ-C-Antrumgastritis wie bei Gallereflux etc. und Residuen einer HP-Antrumgastritis. Fokale, teils inkomplette, teils komplette intestinale Metaplasie wie bei Defektheilung nach Erosion, bzw. Ulceration.
III (Corpus): Inaktive und geringgradige chronische Corpusgastritis.
IV (Carida): Sog. hyperregeneratorische Ösophagopathie (inaktive PHase einer Refluxkrankheit) Geringgradige chronische, inaktive Reflux-Cardiagastritis. Keine BArrett-Mucosa.
Und im Bericht den ich direkt danach bekommen habe steht:
Diagnosen: Refluxkrankheit bei axialer Hiatusgleithernie, V.a. HP-Gastritis
Wie gesagt - am Tag der Spiegelung und ein paar Tage davor hatte ich keine Beschwerden. Kann der Bericht deshalb überhaupt als "richtig" gewertet werden? Und was genau steht denn jetzt eigentlich drin?
Außerdem habe ich noch eine kleine andere Frage.
Und zwar sagt man den PPI ja nach, dass durch die Reduzierung der Magensäure ein wichtiges Vitamin (ich glaube B12?) fehlt. Durch den Rebound-Effekt produziert mein Magen ja tatsächlich zu viel Säure. Und unter Einnahme von PPI ist die Magensäureproduktion ja dann auf das "normale" Maß zurückgefahren, oder?
Ich hab einfach Bedenken von langfristigen Schäden wenn ich das Zeug zu lang schlucke..
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Jamie
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo
,
also ich bin kein Arzt, aber V.a. HP-Gastritis heißt, dass der Verdacht besteht, dass du Helicobakter pylori (HP) Befall hast.
Hier müsste ein Befund ausstehen, denn normalerweise testen die das direkt bei der Magenspiegelung, ob die Bakterien anwesend sind bzw. schicken eine Schleimhautprobe an ein Labor, dass das dann untersucht.
Wann kannst du mit dem Ergebnis rechnen?
OK, dass du doch wieder sooo lange davor PPI genommen hast, das wusste ich natürlich nicht.
Darf ich fragen, warum du kalt abgesetzt hast, obwohl ich so oft davor warne? Ich warne ja nicht aus Spaß davor. Das ergibt keinen Sinn, ich dachte ich hätte dich aufgeklärt, wie wichtig ausschleichen ist? Na ja, sei´s drum.
Dass du am Tag der Gastroskopie keine Probleme hattest, verfälscht das Bild nicht. Man will ja anhand der Situation im Magen feststellen, ob da schon länger Prozesse am Laufen sind und das scheint bei dir, wenn auch nur mild ausgeprägt, der Fall zu sein. Die Schleimhautzellen sind angegriffen, also wird da - aus was für Gründen auch immer - zuviel Magensäure sein oder evtl. nimmst du ein Medikament, das den Magen angreift? Dann können die Zellen auch verändert sein. Zumindest eine akute Gastritis scheinst du nicht zu haben, aber es ist eben schon nicht alles ok.
Du wirst das Esomeprazol länger ausschleichen müssen, mindestens über 2 Monate.
Ja, Vitamin B 12 Mangel ist häufig bei PPI, dein Arzt sollte mal den Blutwert bestimmen. Sollte ein Mangel herrschen, muss B12 substituiert oder gespritzt werden. Bei mir wird das demnächst auch untersucht, aber ich nehme das Zeug auch schon 15 Jahre
.
Einen echten, nicht mehr gut zu machenden Schaden verursacht B12Mangel nur über viele Jahre, aber bei dir sicher nicht, dafür nimmst du das PPI nicht lange genug (sei froh!). Der Mangel kann aber schon gesundheitliche Probleme auslösen, also lass lieber einen Bluttest machen:
http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php ... B12_Mangel
Grüße und Gute Besserung
Jamie
also ich bin kein Arzt, aber V.a. HP-Gastritis heißt, dass der Verdacht besteht, dass du Helicobakter pylori (HP) Befall hast.
Hier müsste ein Befund ausstehen, denn normalerweise testen die das direkt bei der Magenspiegelung, ob die Bakterien anwesend sind bzw. schicken eine Schleimhautprobe an ein Labor, dass das dann untersucht.
Wann kannst du mit dem Ergebnis rechnen?
OK, dass du doch wieder sooo lange davor PPI genommen hast, das wusste ich natürlich nicht.
Darf ich fragen, warum du kalt abgesetzt hast, obwohl ich so oft davor warne? Ich warne ja nicht aus Spaß davor. Das ergibt keinen Sinn, ich dachte ich hätte dich aufgeklärt, wie wichtig ausschleichen ist? Na ja, sei´s drum.
Dass du am Tag der Gastroskopie keine Probleme hattest, verfälscht das Bild nicht. Man will ja anhand der Situation im Magen feststellen, ob da schon länger Prozesse am Laufen sind und das scheint bei dir, wenn auch nur mild ausgeprägt, der Fall zu sein. Die Schleimhautzellen sind angegriffen, also wird da - aus was für Gründen auch immer - zuviel Magensäure sein oder evtl. nimmst du ein Medikament, das den Magen angreift? Dann können die Zellen auch verändert sein. Zumindest eine akute Gastritis scheinst du nicht zu haben, aber es ist eben schon nicht alles ok.
Du wirst das Esomeprazol länger ausschleichen müssen, mindestens über 2 Monate.
Ja, Vitamin B 12 Mangel ist häufig bei PPI, dein Arzt sollte mal den Blutwert bestimmen. Sollte ein Mangel herrschen, muss B12 substituiert oder gespritzt werden. Bei mir wird das demnächst auch untersucht, aber ich nehme das Zeug auch schon 15 Jahre
Einen echten, nicht mehr gut zu machenden Schaden verursacht B12Mangel nur über viele Jahre, aber bei dir sicher nicht, dafür nimmst du das PPI nicht lange genug (sei froh!). Der Mangel kann aber schon gesundheitliche Probleme auslösen, also lass lieber einen Bluttest machen:
http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php ... B12_Mangel
Grüße und Gute Besserung
Jamie
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Danke für die schnelle Antwort!
Tja.. warum ich so schnell abgesetzt habe, weiß ich auch nicht. Vermutlich habe ich darauf gehofft, dass mein Magen nicht so extrem drauf reagiert und habe es leichsinnig probieren wollen. Aber gut - das ist ein anderes Thema. Lernen durch Schmerz und Erfahrung...
Bzgl. Heliobacter:
Das Ergebnis vom Labor lautet "kein morphologischer Nachweis von HP".
--> Das erklärt aber meiner Meinung nach nicht, warum dann im Befund steht: "Residuen einer HP-Antrumgastritis" ??????????
Und nein, Medikamente nehme ich keine. Absolut nichts, nichtmal eine Kopfschmerztablette!
Den Vitamin B12-Mangel werde ich mal ansprechen wenn ich mir das nächste Rezept für Esomeprazol hole...... Danke für den Tip!
Wie würdest du dann beim Ausschleichen vorgehen?
Summa summarum hab ich das Zeug seit Anfang des Jahres immer mal bedarfsweiße genommen und zwischendrin mal 2-3 Monate am Stück....
Grüße
Tja.. warum ich so schnell abgesetzt habe, weiß ich auch nicht. Vermutlich habe ich darauf gehofft, dass mein Magen nicht so extrem drauf reagiert und habe es leichsinnig probieren wollen. Aber gut - das ist ein anderes Thema. Lernen durch Schmerz und Erfahrung...
Bzgl. Heliobacter:
Das Ergebnis vom Labor lautet "kein morphologischer Nachweis von HP".
--> Das erklärt aber meiner Meinung nach nicht, warum dann im Befund steht: "Residuen einer HP-Antrumgastritis" ??????????
Und nein, Medikamente nehme ich keine. Absolut nichts, nichtmal eine Kopfschmerztablette!
Den Vitamin B12-Mangel werde ich mal ansprechen wenn ich mir das nächste Rezept für Esomeprazol hole...... Danke für den Tip!
Wie würdest du dann beim Ausschleichen vorgehen?
Summa summarum hab ich das Zeug seit Anfang des Jahres immer mal bedarfsweiße genommen und zwischendrin mal 2-3 Monate am Stück....
Grüße
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dragon4277
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
Hallo Ihr lieben,
hab PPI abgesetzt seit 6 Tagen frei davon. War kein zuckerschlecken. Hab 40mg Pantoprazol eingenommen. Jeden 2. Tag dann jeden dritten Tag usw das dann über 6 Monate. Hab immer wieder heftige Sodbrennen bekommen , wo ich die Zähne einfach zusammen gebissen habe (empfehl ich keinem), ist aber auch eine Methode.
Hab allerding mind zweimal eine Psychose erlbet, die letzte war dann doch richtig heftig, Mit agression Angst, Wahnideen. Sowas hatte ich seit mehr als 2 Jahren nicht mehr.
Meine Frage hat jemand das auch erlebt, das der entzug von PPI zu psychosen geführt hat.
LG Dragon
P.S. Wer genauer wissen will wie es mir ging während des PPI Entzugs bitte meinen Thread lesen
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 72#p145472
hab PPI abgesetzt seit 6 Tagen frei davon. War kein zuckerschlecken. Hab 40mg Pantoprazol eingenommen. Jeden 2. Tag dann jeden dritten Tag usw das dann über 6 Monate. Hab immer wieder heftige Sodbrennen bekommen , wo ich die Zähne einfach zusammen gebissen habe (empfehl ich keinem), ist aber auch eine Methode.
Hab allerding mind zweimal eine Psychose erlbet, die letzte war dann doch richtig heftig, Mit agression Angst, Wahnideen. Sowas hatte ich seit mehr als 2 Jahren nicht mehr.
Meine Frage hat jemand das auch erlebt, das der entzug von PPI zu psychosen geführt hat.
LG Dragon
P.S. Wer genauer wissen will wie es mir ging während des PPI Entzugs bitte meinen Thread lesen
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 72#p145472
2003 Diagnose reine Paranoia
- Zyprexa 5-10mg
J01/2005 Zyprexa abgesetzt auf anraten des Docs ohne auschleichen rückfall+ verschlimmerung ->
03/2005 Diagnose Schizophrenie
-Zyprexa 5mg
2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
10/2013 Amisulprid 300mg
10/2014 amisulprid 200mg
11/2015 amisulprid 150mg
06/2016 Pantoprazol von 40mg auf 20mg
04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg
04/2018 nach langem hin und her und mehrfachen entzugserscheinungen
Pantoprazol 40mg und Amisulprid 150mg (muss mich sehr lange von dieser odyssee erholen)
10/2018 100mg Amisulprid
11/2018 150 mg Amisulprid (Wegen heftiger Erkältung)
03/2019 137 mg AMisulprid (wasserlösemethode)
03/2019 150 mg Amisulprid aufdosiert wegen absetztpsychose
10/2019 125 mg Amisulpird (100mg + 1/2 50mg)
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2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
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03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
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padma
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Re: PPI absetzen. Probleme, Hilfe, Tipps, Austausch
hallo Dragon,
im Beipackzettel von Patoprazol werden Halluzinationen als mögliche NW aufgeführt
Da NW i.d.R. auch als Absetzsymptome auftreten können, halte ich einen Zusammenhang von Absetzen und deiner "Psychose" durchaus für möglich.
Zudem du ja mit dem Auslassen von Dosen sehr ungünstig abgesetzt hast. Jamie hat dazu hier was geschrieben
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 35#p145335
liebe Grüsse,
padma
im Beipackzettel von Patoprazol werden Halluzinationen als mögliche NW aufgeführt
http://www.apotheken-umschau.de/Medikam ... 76318.htmlHäufigkeit nicht bekannt:
Halluzinationen, Verwirrung (besonders bei Patienten, in deren Krankheitsgeschichte diese Symptome bereits aufgetreten sind),
Da NW i.d.R. auch als Absetzsymptome auftreten können, halte ich einen Zusammenhang von Absetzen und deiner "Psychose" durchaus für möglich.
Zudem du ja mit dem Auslassen von Dosen sehr ungünstig abgesetzt hast. Jamie hat dazu hier was geschrieben
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 35#p145335
liebe Grüsse,
padma
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