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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


An alle ein liebes HALLO

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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Unicorn
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An alle ein liebes HALLO

Beitrag von Unicorn »

Ich bin 34 und hatte 1999/2000 schwere Depressionen mit Selbstmordversuch. Habe damals Prozac (Fluctin) genommen und hatte keine Absetzschwierigkeiten.

Letztes Jahr fingen wieder schwere Depressionen an. Der Psychotherapeut hat mir zuerst wieder Prozac verschrieben, allerdings hat das Medikament diesmal gar nicht gewirkt. Dann hat er auf Effexor XR umgestellt. Im August habe ich mit diesem Medikament begonnen, was nach und nach erhöht wurde. Seit September nehme ich morgens und abends je 150 mg und zusaetzlich abends 50 mg Trazodon und 100 mg Neurontin (Gabapentin).

Diese Seite hier habe ich durch CloneX gefunden, worüber ich sehr froh bin. Allerdings mache ich mir jetzt vermehrt Sorgen bezüglich des Absetzens der Medikamente.

Wenn ich im Internet die Depri-Seiten durchlese, sehe ich immer wieder, dass von den meisten Effexor in einer Dosis von 75 mg genommen wird. Da stelle ich mir immer die Frage, ob mein Arzt denn eigentlich wusste was er tat, als er mir die Dosis von 300 mg verschrieben hat (das ist mehr als die Höchstdosis, die in der Packungsbeilage steht).

Die Einnahme von Effexor hat bei mir auch zu sexuellen Problemen und Gewichtszunahme geführt. Ich kann nur hoffen, dass nach dem Absetzen doch wieder alles normal wird. Aber der Arzt hat mir schon gesagt, dass ich Effexor noch für mindestens ein Jahr nehmen muss.

Unicorn
CloneX
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Beitrag von CloneX »

Hi Unicorn, willkommen an Board.

Im Moment würde ich dir raten dir nicht zu viel Sorgen um das Absetzen zu machen. Dass du damals von Prozac so gut runtergekommen bist ist ja schon mal ein gutes Zeichen - auch wenn es nicht alle Probleme bei Effexor ausschliesst.

Wichtig ist nur, dass FALLS beim Absetzen dann Probleme auftreten sollten, du dir dann bewusst sein kannst, dass dies auch Absetzungssymptome seien können und nicht unbedingt die Rückkehr der Grunderkrankung.

Gewichtszunahme und sexuelle Probleme verschwinden normalerweise einige Zeit nach dem Absetzen.
Sina
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Beitrag von Sina »

Hallo Unicorn,

auch von mir ein herzliches Willkommen!

Liebe Grüße
Sina
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