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Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
Siggi
Beiträge: 1015
Registriert: 05.07.2007 19:49
Wohnort: Rheinland-Pfalz

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Siggi »

Liebe Jamie :hug:

auch von mir meine allerinnigsten Wünsche, dass alles gut wird.... :sports:

Ich fühle mich so hilflos angesichts deines schlimmen Dramas, und Worte können nicht sagen, wie groß
meine Erschütterung über diese Zahnsanierung ist.
Aber ... eines weiß ich gewiss, du bekommst immer die nötigen impulse von unserm Herrn,
auch wenn du oft vor dem Abgrund stehst und meinst,dass nichts mehr geht...
Er liebt dich , auch wenn seine Wege oft unüberwindbar steinig anmuten

Vielleicht kannst du versuchen zu verstehen, dass seine schweren Umwege Prüfungen sind, Prüfungen,
weil er weiß, dass du sie bestehst...
Er weiß, dass du bisher , wenn auch mit Pein, Schmerzen, Verlusten und Entbehrungen , alle seine
auferlegten harten Herausforderungen bestanden hast, und wird dich auch jetzt nicht verlassen.
Er gab dir einen außergewöhnlichen Intellekt, festen, starken Willen, Wachstum, Reife und Lebenstüchtigkeit,
sicher nicht deswegen, um dir nun unabwendbaren Schaden zuzufügen.
Ich glaube fest an deine Heilung, auch wenn sie anders verläuft wie wir Menschen sie uns vorstellen... es sind
seine Wege, Wege die wir Menschen oft nicht verstehen können...

In lieber Verbundeheit <3
Siggi
Mein Absetzverlauf:

[spoil]2002 wegen Angst-Panik-Depressionen 12 wöchiger Klinikaufenthalt, wo mir 15 µg Remergil und Tavor verschrieben wurde.
Diganose :Hashimoto . Danach Substitution von L.Thyroxin
Von 2003 bis 2005 Remergil von 15 µg auf 7,5. von 2005 bis 2007 Remergil auf 4,5 µg
Im Januar 2007 Remergil ausgeschlichen, 6 Wochen keine Entzugserscheinungen, doch danach umso heftiger, wie Schwindel, Derealisation, starke Benommenheit, Übelkeit und teilweise Depris mit Ängsten.
Ende 2007- ein langes Jahr lang- schwere Symptome aber- erfolgreich ausgeschlichen
2011 wegen 3 schweren OP's (lange Narkose) Angst, Unruhe Herzrasen,etc.erneute Einnahme mit 20 mgMirtazapin (Remergil Tropfen) begonnen!!
April 2012 bis Juli 2012 von 20 mg auf 8mg gesenkt (zu schnell!)
Absetzsymptome: massive innere Unruhe,begleitende generalisierte Angst, Benommenheit, Schwindel! Massive Histaminunverträglichkeit,Gluten-und Fructoseunverträglichkeit-vertrage nur noch wenige Lebensmittel.
Starke, Gelenk-Rücken-Knie-Knochen Schmerzen, Steifigkeit und Schmerzen bei jeder kleinen Bewegung
20.10. 2012 auf 7,2 mg. Mirta reduziert, einfach nur grausig mit allen Symptomen die man sich denken kann
27.12 2012 6,4 Mirta-Tropfen einfach die Hölle...
weiter, monatlich in kleinen Schritten von :
27.12. 2012 bis 7.8. 2014 reduziert!
seit 7.8. 2014 auf Null....
weiterhin kein gutes Befinden, nur wenige Fenster,Ängste, Katastrophengedanken, Unruhe.
sind es Wellen??
Gluten, Histamin, Fructose und seit Jan. 2016 noch Laktose-Unverträglichkeit, Ernährung immer karger.
Seit ca. 3 Monaten bei Vitalogen wegen massiver Nackenmuskelschmerzen und unbeweglich steifem Hals... seit ca. 4 Wochen Beweglichkeit und Radius, sowie Schmerzen durch Behandlung etwas besser.
Seit 7.8. 2014 keine Stabiliät.Immer wieder viel Auf und Ab mit all den Absetzsymptomen.
jedoch immer mal wieder Fenster.... die ich dann versuche zu genießen und davon zu zehren[/spoil]

Chrissie
Beiträge: 164
Registriert: 21.02.2017 15:11

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Chrissie »

Hey,
ist ja echt ein riesen Mist was du da alles mitmachen musst. :shock:
Wünsche dir von Herzen dass sich alles zum Guten wendet, ich finde, du hälst dich trotz dem ganzen :censored: noch sehr tapfer, schicke dir hiermit einen dicken Respekt!
Gaaaanz viel Kraft und Durchhaltevermögen wünscht dir Chrissie <3
Februar 2016: schwere depressive Episode mit Panikstörung Opipramol und Mirtazapin
März 2016: 2 Wochen Klinik, Umstellung auf Citalopram 20 mg
Dezember 2016: Citalopram auf 10 mg runterdosiert, erneute schwere Depression mit Suizidgedanken, Citalopram hoch auf 40 mg :cry: bin mittlerweile ziemlich sicher dass das keine erneute Depression war sondern massive Entzugserscheinungen, hatte aus Unwissenheit innerhalb einer Woche die Dosis halbiert
Ab 21.Juni 2017: wieder bei 20 mg Citalopram
Ab 13.Juli : 125 mg Pregabalin (neuropathische Schmerzen)
Ende August : 100 mg Pregabalin
Ab 21.September :450mg Quilonoum (Diagnose bipolar bekommen, nicht nur Depressionen :evil: )
Ab 02.Oktober : 75 mg Pregabalin
Ab Nov. : 675mg Quilonum
Ab Dez.: 50 mg Pregabalin
Ab Januar 2018 : 900mg Quilonum, 40mg Pregabalin
Ab März 20018 13wöchiger Klinikaufenthalt aufgrund extremer Stimmungsschwankungen , Diagnose bipolare Störung mit ultra rapid cycling ; Citalopram wurde ausgeschlichen ohne Probleme, wenigstens etwas!
Stand Februar 2019: 50 mg Pregabalin, 1125mg Lithium, 200mg Lamotrigin (seit Mai 2018), 10mg Abilify (seit 11.02.)
Das Abilify wurde gegen 50 mg Quetiapin ausgetauscht das ich ebenfalls seit Mai 2018 genommen habe
Für mich momentan der Horror, wollte alles loswerden und rutsche da nur von einem Medi zum Anderen :?

Muryell
Beiträge: 1232
Registriert: 14.05.2017 18:04

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muryell »

Liebe Jamie,

ich bestelle wieder viel Kraft für Dich beim Universum. Fühle Dich gedrückt :hug:

Liebe Grüße

Muryell
[spoil]Diagnose
Angststörung - Februar 2015 mit Klinikaufenthalt
Medikation
Paroxetin 20 mg und für kurze Zeit 12 mg Olanzapin
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ausschleichen und Absetzen - Februar bis März 2016 - Plan der Ärztin: 20 mg - 10 mg - 0. Absetzsymptome: brain zaps, Erbrechen, Durchfall, Lichtempfindlichkeit, Übelkeit
Neue Krise im Juli (vermutlich Absetzsyndrom) mit Klinikaufenthalt von Juli bis September 2016 Wiedereindosierung von 10 mg Paroxetin mit (vermutlich) paradoxer Reaktion: Stundenlange Muskelzuckungen, Ohnmacht, Panik, Angst, Erschöpfung, extreme Unruhe
Medikation
Paroxetin 40 mg
Pregabalin 75 - 0 - 125 mg
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ab März 2017 - Muskelschmerzen und Lähmungserscheinungen
Ausschleichsbeginn: 25. April 2017

Verhaltenstherapie mit Erfolg abgeschlossen :D
9. Mai 2017

Zwei Wochen nach Reduzierung der Pregabalin-Dosis kann ich viel besser fokussieren und lesen

Mitte Juni 2017: zweitägiger KH-Aufenthalt wegen Schmerzen im Bein und im Rücken sowie Lähmungserscheinungen

01.7.2017
Wegen der starken Nebenwirkungen wird Pregabalin ab jetzt in zwei Schritten um 25 mg pro Woche reduziert.

10.7.2017
Die Schmerzen werden schwächer.

30.9.2017 - Pregabalin abgesetzt!

Keine Absetzsymptome von Pregabalin, allerdings wirkt das Paroxetin stärker und ich bin schwächer.

[highlight=yellow]Paroxetin[/highlight]: Die Reduzierung von 40 mg auf 25 mg wurde schrittweise abwechselnd mit dem Ausschleichen von Pregabalin gemacht.


Ich stelle fest, dass ich Paroxetin gar nicht vertrage, und beschließe, es zügig auszuschleichen.
09.10. - 22,5 mg
21.10. - 20 mg
28.10.- 17,5 mg
05.11. - 15 mg
11.11. - 12,5 mg
25.11. - 10 mg - Längere Pause - stärkere Müdigkeit
19.12. - 9 mg - mit der neuen Reduzierung wurde die Müdigkeit schwächer
26.12. - 8 mg
02.01. - 7 mg - die Schwäche dauert jetzt nur ca. 6 Stunden an. Keine Absetzerscheinungen bis jetzt.
09.01. - 6 mg
16.01. - 5 mg (furchtbare Symptome wie beim Einschleichen. Ich beschließe, noch zügiger auszuschleichen).
23.01. - 3 mg (es geht mir besser)
27.01. - 2 mg
29.01. - 1 mg
01.02. - 0,5 mg
03.02.2018 - 0! :party2:

Nach dem Absetzen: Gelegentlich ganz schwache brain zaps, Tremor am 5. Tag nach 0. Nachmittags Verzweiflungswellen, die immer schwächer wurden und nach zwei Wochen ganz verschwanden.

Welle: Ende April 2018 - Starke Lichtempfindlichkeit, Weinkrämpfe, starke Angst vor dem Alleinsein.
Ich nehme Promethazin, weil es früher geholfen hat. Es wirkt paradox.
Ich nehme Neurexan. Es hilft. Nach zwei Wochen wirkt es paradox.
Ab dem 09.5.2018 nehme ich nichts mehr. Die Beschwerden sind schwächer.
Ende Mai 2018 - psychisch stabil, körperlich sehr geschwächt

Welle: Mitte Juli bis Mitte August 2018. Hitzeempfindlichkeit, Schwäche
Nachhher fast vier Wochen beschwerdenfrei

Welle: Anfang September 2018, getriggert durch zu viele Verpflichtungen. Zitternanfälle, extreme Akathisie und Hoffnungslosigkeit.

Erneuter Klinikaufenthalt
Seit September 2018: 2,5 mg Olanzapin
Seit Dezember 2018: 100 mg Amitriptylin
[/spoil]

Ululu
Moderatorenteam
Beiträge: 6036
Registriert: 04.05.2017 17:43

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Ululu »

Liebe Jamie,

das ist ja echter Horror, den du da durchmachst.
Ich schicke dir schon mal viel Mut.

Hast du dich mal über eine Behandlung unter Hypnose informiert? Ich weiß, dass es Zahnärzte gibt, die so etwas anbieten.

Wäre nur nochmal eine Idee, ich weiß ja nicht, ob das für dich in Frage käme.

GLG Ululu
[spoil]Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen

2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04.2017 Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.

Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen, hilft zuerst sehr gut, dann treten Zyklusstörungen wieder auf, ist aber normal, da sicher Wechseljahrsbedingt
zeitweise Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg, daher wieder weggelassen

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg

01.01.2018 Mirtazapin auf 13,5 mg
31.01.2018 Mirtazapin auf 12,0 mg
24.03.2018 Mirtazapin auf 10,5 mg ab 06.04. Vitamin B12 für vier Wochen, keine Auswirkung
19.04.2018 Mirtazapin auf 9,0 mg
19.05.2018 Mirtazapin auf 7,5 mg
02.06.2018 Mirtazapin auf 8,25 mg wegen Schwindel, Angst, Verzweiflung und Migräne

Pause.
Hitze triggert Schwindel und Migräne.

27.08.2018 Mirtazapin auf 7,5 mg


aktuelle Einnahme: Duloxetin 60 mg
Mirtazapin 7,5 mg
Seroquel prolong 50 mg

1.7.19 Mirta auf 6,75 mg
17.8.19 Mirta auf 6 mg
1.9.19 Mirta auf 5,25 mg
21.9.19 Mirta auf 4,5 mg
11.11.19 Mirta auf 3,75 mg
Pause bis mindestens Weihnachten, Leberwerte besser, Schlaf zerhackt, dauermüde :bettzeit:
[/spoil]7

Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Borusse09
Beiträge: 283
Registriert: 22.10.2014 13:07
Wohnort: Osnabrück

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Borusse09 »

Hallo Jamie, wo wohnst du eigendlich.
Ich habe mir auch Zähne ziehen lassen sogar und habe ja immer schreckliche Symthome.
Aber bei dem Arzt wo ich war der ist super toll und sehr vorsichtig und auch mit Betäubungen. Könnte dir den Namen des Zahnarztest gerne schreiben.
Bei mir wirken die Betäubungen auch nicht gut oder halten nicht lange an, aber es hat bei ihm geklappt.
Ich bin ja gelernte Zahnarzthelferin und ich könnte mich ja mal erkundigen welche Betäubungen es noch so gibt die ohne Adrenalin sind.
Was ich auch immer gemacht habe, nach den Behandlungen Toxaprevent eingenommen das
Entgiftet das Anästhetikum und nimmt auch noch Histamin weg.
Hilft sehr sehr gut.
Ist teuer aber wenn du magst kann ich dir gerne mal etwas zuschicken und du probierst es mal aus.
Es hilft wirklich sehr gut.
Melde dich einfach und liebe Grüße Petra .
Mirtazepin von Januar bis Mai 2014 eingenommen 30 mg, zwischenzeitlich mal runter auf 20 mg und dann auch auf 10 mg.
Magen und Darmspiegelung bekommen und zweimal ein MRT mit Komtrastmittel gespritzt bekommen.
Diverse Entgiftungen gemacht und HWS Behandlung beim Osteopathen und Chiropraktiker.
Dann durch zwei mal Homeophatische Hochpotenzen toten Zusammenbruch gehabet.
Habe dann innerhalb ganz kurzer Zeit das Mirtazepin abgesetzt.
Ab dann Histamimintoleranz und total überreiztes Nervensystem.Verdacht auf Serotoninsyndrom.
Geruchssensibelität und Elektrosensibel geworden.
Könnte fast mit keinem Menschen mehr reden ist auch heute noch machmal so.
Von August 2014 bis Januar 2015 täglich 2 mg Tavor eingenommen und dann innerhalb 8 Wochen ausgeschlichen , wobei ich das letzte vierte so abgesetzt habe. Danach alle Symthome wieder schlimmer vorhanden.
Fast vier Monate ohne Tavor .
3 Wochen in Amerika in einer Umweltklinik, könnte die Behandlung leider nicht vertragen denn in den Spritzen zur Resensibelisierumg war auch Natriumchlorid enthalten.
Ab Mitte Juni 2015 nehme ich jeden Tag 1 mg tavor ein weil die Überreizung nicht aufhört.
Ende Feburar 2016 Schilddrüsen komplett OP und seit dem Versuch von Einnahme der Schilddrüsenhormone, was noch mehr zur Überreitzug führt und mein Histamin wird immer schlimmer.
Verträge das Tavor seit dem auch kaum noch.
Symthome seit Einnahme der Schilddrüsenhormone, Unruhe , totale überregbarkeit des Nervensystems ,trockene Schleimhäute und Haut sowie trockene Haare. Juckreiz am Körper, kaum noch etwas essen können, erschöpft, lichtempfindlicher, Geruchssensibeler, gereizter Magen und Darm, Ausschlag im Gesicht , Nackenschmerzen,elektrosenibelität noch stärker, Konzentrationsprobleme,
Trockene Augen , Exeme an den Ohren und noch einiges mehr.

Snowman

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Snowman »

Hallo Jamie Schwesterchen,
Ich habe eine ziemliche Menge von dem Zeug gebraucht und Gott sei Dank hatte ich keine Schmerzen, als er an den beiden Zähnen herumbohrte.
Ich las das du dir die Zähne sanieren lassen willst, hast du zufällig Amalgamplomben? Wenn ja, dann musst du höllisch aufpassen, das du nicht noch mehr vergiftet wirst! Das kannst du bestimmt nicht gut brauchen. Ich habe da große Erfahrungen darin, weil ich selber 16 (!) Amalgamplomben hatte.
Seit Samstag ist die Übelkeit leicht besser und Kreislauf stabilisiert sich auch langsam; aber dieser widerliche grässliche Geschmack ist immer noch da.

Kann mir jemand mal sagen, wie es jetzt weitergehen soll?
Also ich würde Ölziehen! hilft immer, insbesondere gegen den schlechten Geschmack im Mund. LG.
Zuletzt geändert von Snowman am 07.06.2017 22:31, insgesamt 1-mal geändert.

Snowman

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Snowman »

Hallo Schwesterchen, :-)
Und jetzt muss ich einfach nur weinen. Es macht mich so fertig :cry: . Diese Anspannung, die Ungewissheit.
Ich bin so unglücklich und frustriert. Ich weiß überhaupt nicht wohin mit diesem Ballast.
Ich erreiche auch gerade keinen, A nicht, meine Mutter nicht, meine Schwester nicht und B auch nicht.
Ich will, dass das endlich ein Ende hat, dieser Alptraum-
Och du armes Kind. Komm lass dich vom Onkel Snowman einmal kräftig Virtuell knuddeln. Schade das ich nicht bei dir in der nähe bin, ich würde dann einfach so bei dir sein und dir zuhören. Also mir hilft das jedenfalls ungemein, wenn es mir schlecht geht und ein guter Freund/in ist bei mir und tröstet mich oder ist einfach nur da.

Wir sollten wirklich eine Rubrik starten wo wir so eine Art Task-Force haben und uns gegenseitig unterstützen, wenn wir Leidensgenossen haben, die in der nähe sind. LG.

Snowman

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Snowman »

Hallo liebe Katharina,
Hallo!

Das wäre gut.
Einfach gut.

Gute Nacht,
Katharina
Wer sollte uns denn sonst Helfen wenn nicht wir uns gegenseitig Helfen? Wer sollte einen besser verstehen, als einer der das gleiche Problem hat? Ich habe den großen Fehler gemacht, da ich aufgeschlossen und Selbstbewusst bin, das auch Leuten, (z.b. Stammkneipe) zu erzählen, mit dem Ergebnis, das vom anfänglichen Verständnis, sich das genau ins gegen teil gekehrt hat. Die verstehen das einfach nicht und dann kommt irgendwann "reiss dich mal zusammen" und danach schreiben sie dich ab und die Situation kippt dann auf die Negative Seite.

Ich sehe da draußen nur eine gleichgültige Masse, die sich übers Wetter unterhält und ansonsten genug eigene Probleme hat. Ich z.b. bin täglich mit dutzenden Menschen zusammen, bin aber immer allein. Die Ärzte kannst du auch vergessen, wo sind denn die paar noch, die wirklich am wohl ihrer Patenten interessiert sind. Es geht nur ums Geld letztendlich, habe ich das Gefühl.

Einfach mal ein Thread mit den PLZ und dann eben den Mut haben auch zusammen zu kommen. Ich bin überzeugt, das die meisten hier, (mir wird das auch allmählich klar) auch vor allen deshalb Krank sind, weil sie alle mehr oder weniger alleine dastehen, insbesondere wenn was passiert. Mir geht es genau so. Meine selbstbestimmte Freiheit und Eigenständigkeit, zeigt (so schön es ist) jetzt die negative Seite.

LG
------------
Snowman

Juna
Beiträge: 840
Registriert: 10.04.2016 13:00

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Juna »

Liebe Jamie,

es tut mir wahnsinnig leid, was Du erleiden musst und erleiden musstest, das hat kein Mensch verdient.
Es ist schon der Hammer, was in unserem Gesundheitssystem so abgeht.
Das die Ärzte auf den Gendefekt so krass reagieren ist mir noch nicht passiert, bisher wusste keiner etwas damit anzufangen, als ich die Diagnose noch nicht schriftlich hatte, habe ich vor der OP immer gesagt, dass ich ein ultrarapid Metaboliser bin und es hat gefunzt, leider nach der Spondylodese nicht mehr, ich bin schmerztechnisch durch die Hölle gegangen und habe sogar liebe Schwestern angeschrien, was so gar nicht meinem Naturell entspricht (schreien mag ich gar nicht).

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du einen Weg findest, es kann echt nicht sein, das lässt meine Wut auf das Sozial- und Gesundheitssystem noch mehr wachsen, da fehlen einem die Worte, naja, wie die Wahlen gezeigt haben, wollen die Menschen aber scheinbar nichts ändern.
Ähm sry, anderes Thema, hilft Dir auch nicht.

Ich würde Dir gerne helfen, habe aber keinen Schimmer wie, ich kann nur an Dich denken und hoffen, dass Deine Engelchen Dir den Weg weisen und auf Dich achten.

Fühl Dich ganz lieb gedrückt, wenn Du magst.
GGLG
Juna
Mein Thread:
viewtopic.php?t=11366



BildIch entziehe nicht wie empfohlen, bitte nicht nachmachen!!!Bild

Diagnosen:
einige Bild

In Behandlung bei einem Psychiater u. Schmerzdoc

[spoil]Venlafaxin
seit 2004 150-75-0
seit 15.4.1016 wieder 150-0-0
(...)
seit ~7.9.16 auf null

seit Februar 2016 Lamotrigin 100-0-100
(...)
seit 20.01.17 0

Bisoprolol 5mg
(...)
seit 22.6.17 0

Lisinopril 5mg seit 4.6.17 (verordnet 10mg, geht gar nicht)
(...)
seit ? 0

Pantopraxol 40-0-0 (40-40-40)
(...)
auf: 0 (seit 20.1.17)

seit Oktober 2015 Levomepromazin 0-0-0-200
(..)
1.5.17 0-0-0-0


seit 8.4.16 wieder Targin 20/10, 4x/d
(...)
Stand 23.6.17 20mg- 10mg- 20mg- 10mg
Stand 07.11.19 20mg- 10mg- 10mg



8.4.16 Pregabalin 75-0-75
(...)
9.5.16 auf 225-0-225
22.6.17 200-0-225
6.7.17 200-0-200
7.7.17 200-0-175
7.8.17 175-0-175
8.9.17 175-0-150
10.10.17 150-0-150
hmm, die Zwischenschritte finde ich gerade nicht, sind glaube ich auf meinem kaputten Laptop
seit 31.7.18 100-0-75
seit 14.10.18 80-0-75
durch einen Fehler der Apotheke, den ich erst Wochen später festgestellt habe, war ich dann spontan bei 25-0-25 (ich hatte nicht gesehen, dass ich 25 er Kapseln statt 75 er Kapseln erhalten habe (14.11.18) :frust:
14.12.18 25-0-20
14.1.19 25-0-10
14.2.19 25-0-5
14.3.19 25-0-0
14.4.19 20-0-0
16.5.19 15-0-0
17.6.19 10-0-0
17.7.19 5-0-0
seit 18.8.19 0-0-0

- mal schauen, ob es klappt, vielleicht finde ich dann ja endlich mal wieder mein Gleichgewicht (oky, meine Situation spricht zZt. nicht dafür, allerdings kann ich die exogenen Faktoren nicht ändern und beeinflussen, ich kämpfe, so weit wie möglich und mache das mir Mögliche, mehr kann ich aber nicht tun.)
Gefühlt ständige Retraumatisierungen machen es nicht leichter, aber die Triggern, Flashbacks und Kopfblitze gehören nun einmal dazu, seufz


:sports:

seit 6.1.17 Duspatal ret 1-0-0

1x Mg

2x MSM

1x Probiotika

1x Mometasonfuroat


seit 27.3.19 Sativex- Einschleichung (Ziel: 12 Hub/ d)

seit 15.5.19 Ginkgo 1x 200 mg

bei Bedarf: Oxygesic Akut 40 mg + 10 mg Domperidon, Buscopan
[/spoil]

Schmerzpatient Bild

Juna
Beiträge: 840
Registriert: 10.04.2016 13:00

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Juna »

Liebe Jamie,

mein Schatzi hat mich da gerade noch an etwas erinnert.

Ich habe nichts davon gelesen, deshalb versuche ich es einfach mal,

hast Du es schon mal mit Hypnose versucht?
Es gibt Zahnärzte, die versetzen die Patienten in Hypnose und es hilft.
Ruhe, Entspannung, keine Schmerzen und von dem was er weiß, sogar ganz ohne LA.

Ist das vielleicht ein Versuch für Dich?

Ich wünsche es Dir sooooo sehr, wo man die Ärzte findet, weiß ich allerdings nicht,
ABER, Du machst und tust und googlst immer soooo viel, ich werde mich mal ranbegeben, vor allem, wenn Du sagst, dass Du es Dir mal anschaust/ vorstellen könntest (mit anschauen meine ich nicht nen Zahnversuch, sondern nen Schnupperversuch bei nem Doc, man weiß schließlich auch nicht vorher, ob man hypnotisierbar ist, ich bin es z.B. nicht wirklich, da ich mich auf den Kontrollverlust nicht einlassen kann).

GGLG und gute Besserung,
Juna


Edit:
Keine Ahnung, ob das bei Dir in der Nähe ist (vermutlich nicht, sonst hätte Murphy nachher Unrecht gehabt)
https://zahnarzt-frankfurt-tomovic.de/z ... chmerzlos/
Mein Thread:
viewtopic.php?t=11366



BildIch entziehe nicht wie empfohlen, bitte nicht nachmachen!!!Bild

Diagnosen:
einige Bild

In Behandlung bei einem Psychiater u. Schmerzdoc

[spoil]Venlafaxin
seit 2004 150-75-0
seit 15.4.1016 wieder 150-0-0
(...)
seit ~7.9.16 auf null

seit Februar 2016 Lamotrigin 100-0-100
(...)
seit 20.01.17 0

Bisoprolol 5mg
(...)
seit 22.6.17 0

Lisinopril 5mg seit 4.6.17 (verordnet 10mg, geht gar nicht)
(...)
seit ? 0

Pantopraxol 40-0-0 (40-40-40)
(...)
auf: 0 (seit 20.1.17)

seit Oktober 2015 Levomepromazin 0-0-0-200
(..)
1.5.17 0-0-0-0


seit 8.4.16 wieder Targin 20/10, 4x/d
(...)
Stand 23.6.17 20mg- 10mg- 20mg- 10mg
Stand 07.11.19 20mg- 10mg- 10mg



8.4.16 Pregabalin 75-0-75
(...)
9.5.16 auf 225-0-225
22.6.17 200-0-225
6.7.17 200-0-200
7.7.17 200-0-175
7.8.17 175-0-175
8.9.17 175-0-150
10.10.17 150-0-150
hmm, die Zwischenschritte finde ich gerade nicht, sind glaube ich auf meinem kaputten Laptop
seit 31.7.18 100-0-75
seit 14.10.18 80-0-75
durch einen Fehler der Apotheke, den ich erst Wochen später festgestellt habe, war ich dann spontan bei 25-0-25 (ich hatte nicht gesehen, dass ich 25 er Kapseln statt 75 er Kapseln erhalten habe (14.11.18) :frust:
14.12.18 25-0-20
14.1.19 25-0-10
14.2.19 25-0-5
14.3.19 25-0-0
14.4.19 20-0-0
16.5.19 15-0-0
17.6.19 10-0-0
17.7.19 5-0-0
seit 18.8.19 0-0-0

- mal schauen, ob es klappt, vielleicht finde ich dann ja endlich mal wieder mein Gleichgewicht (oky, meine Situation spricht zZt. nicht dafür, allerdings kann ich die exogenen Faktoren nicht ändern und beeinflussen, ich kämpfe, so weit wie möglich und mache das mir Mögliche, mehr kann ich aber nicht tun.)
Gefühlt ständige Retraumatisierungen machen es nicht leichter, aber die Triggern, Flashbacks und Kopfblitze gehören nun einmal dazu, seufz


:sports:

seit 6.1.17 Duspatal ret 1-0-0

1x Mg

2x MSM

1x Probiotika

1x Mometasonfuroat


seit 27.3.19 Sativex- Einschleichung (Ziel: 12 Hub/ d)

seit 15.5.19 Ginkgo 1x 200 mg

bei Bedarf: Oxygesic Akut 40 mg + 10 mg Domperidon, Buscopan
[/spoil]

Schmerzpatient Bild

weg

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von weg »

hallo jamie,

danke für deinen bericht. ich denke du stehst in einer endlosschlaufe, da wiederholt sich etwas was ungesund ist. du brauchst einen vermittler/in, der dich im uni-spital anmeldet und dieses bittet, dass deine zähne unter narkose behandelt werden müssen.

du schreibst, dass du einen guten HA hast. ich würde dir vorschlagen, dass dieser HA einen bericht über dich, deine medikamenten-unverträglichkeiten aber auch über deine ängste schreibt und auch aus medizinischer verantwortung heraus in deinem sonderfall eine narkose beantragt.

ich finde es traumatisierend für dich, dass du dich selber bei den spitälern vorstellen musst. das ist nicht gut für dich. ich könnte mir auch vorstellen, dass sich deine änsgte auf die ärzte und anderes personal überträgt. hier könnte ein weiterer teufelskreis entstehen.

ich stand vor gut einem jahr in einer ähnlichen situation. meine HA hat dann alles für mich geregelt und angemeldet. sicher war das für mich kein schmeichelhafter bericht, der meine HA über mich schrieb, aber er hat zum ziel geführt, dass ich ausnahmsweise mit einer narkose untersucht wurde und es hat mich dann auch niemand mehr diskriminierend behandelt.

ich hoffe, dass du einen kompetenten fürsprecher für dich findest.

herzlich
weg

Berlin-2013
Beiträge: 1147
Registriert: 05.11.2013 17:26

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Berlin-2013 »

Hallo Jamie,

gerade deinen Fall würde ich gerne dem "deutschen Dr. House" vorstellen, was denkst du?
Diese Idee hatte ich schon länger aber da du sehr müde bist (von Diagnosen und Ärzten), erschien mir dieser Vorschlag vor einiger Zeit unangemessen aber jetzt nicht mehr..

Obwohl dort zur Zeit mindestens 3000 Fälle vorliegen, werden diese alle zeitnah gesichtet und nach bestimmten Kriterien geordnet und ist geht nicht mehr nach Posteingang, sondern es geht nach Dringlichheitkeit und da es mittlerweile deutschlandweit mehrere Zentren gibt, die zusammen arbeiten, verkürzt sich die Bearbeitungsdauer extrem. Einen Versuch wäre es wert, denke ich.

LG
[offtopic]Viele Grüße und 2020 wird ein schönes Jahr [/offtopic] 😍
FAZIT: Ich war viel zu schnell unterwegs und DAS hat alles verschlimmert und den Entzug dadurch unnötig verlängert!! :schnecke: besser ist ZEIT UND GEDULD beim Absetzen. Microtappering ist die beste und schonendste Variante!

Am 13. September 2019 sind es 5 Jahre nach 0 mg :party2: Die Heilung des ZNS ist leider erst zu 85 % erfolgt und da es bei mir nur langsam voran geht 🙄 kostet es mich sehr viel Kraft, Disziplin, Geduld und Willensstärke!


[spoil]Nach der OP im April 2011 bis zum Umzug und Ende der Reha im April 2013 jede Nacht zum Durchschlafen "nur" 5 mg Diazepam genommen.

KEINE Angsterkrankung!!!

April bis Dezember 2013 = HÖLLE

2013
15.04. - 31.12.2013 - Alles FALSCH gemacht aus UNKENNTNIS der Ärzte über Entzugs-Symtome

Wegen der Symptomfülle nach 4 Monaten totaler Abstinenz wieder eindosiert und genau das war der größte Fehler, den ich machen konnte aber das weiß ich erst heute.

11.11. - 20.11 je 5,0 mg - 9 Tage
20.11. - 24.11 je 4,5 mg - 4 Tage
24.11. - 27.11 je 4,0 mg - 4 Tage
27.11. - 01.12 je 2,5 mg - 5 Tage
01.12. - 04.12 je 2,0 mg - 4 Tage
04.12. - 07.12 je 1,0 mg - 4 Tage
07.12. - 19.12 je 0,5 mg - 12 tage
19.12. - 24.12 je 0,25 mg - 6 tage
24.12. - 28.12 je 2,0 mg - 5 tage

2. Versuch bin noch am Ausprobieren ...

29.12. -- 31.12. je 5 mg -3 tage
01.01. -- 02.01. je 7 mg - 2 tage
03.01. -- je 2,5 mg, je 6 mg - 1 tag
04.01. -- je 6 mg - 1 tag
05.01. -- 08.01. je 10 mg - 4 tage
09.01. -- 10.01. je 8,5 mg - 2 tage
11.01. -- 13.01. je 7,5 mg - 3 tage
14.01. -- 20.01. je 7,0 mg - 6 tage
21.01. -- 23.01. je 6,2 mg - 3 tage
24.01. -- 26.01. je 6,0 mg - 2 tage
26.01. -- 01.02. je 5,5 mg -



2014


26.01. - je 5,5 mg zur nacht - 7 tage
02.02. - je 5,0 mg zur nacht - 9 tage
10.02. - je 4,5 mg zur nacht - 9 tage
17.02. - je 4,0 mg zur nacht - 8 tage
25.02. - je 3,5 mg zur nacht - 9 tage
11.03. - je 3,0 mg zur nacht - 14 tage
23.03. - je 3,5 mg zur nacht - 28 tage
21.04. - je 3,0 mg zur nacht - 23 tage
14.05. - je 2,5 mg zur nacht - 13 tage
27.05. - je 2,0 mg zur nacht - 20 tage
16.06. - je 2,5 mg zur nacht - 20 tage
05.07. - je 3,0 mg zur nacht - 10 tage
15.07. - je 2,5 mg zur nacht - 11 tage
26.07. - je 2,0 mg zur nacht - 9 tage
03.08. - je 1,5 mg zur nacht - 8 tage
10.08. - je 1,0 mg zur nacht - 21 tage
01.09. - je 0,5 mg zur nacht - 12 tage

[/color][/b]
13.09.2014 - ENDE - der Einnahme 🚫

[highlight=yellow]Psychopharmaka heilen nicht, können sie gar nicht, sie schaden meistens mehr als sie nutzen.[/highlight]

Vertrauen sie nicht ihrem Arzt oder ihrem Apotheker, weil die nicht wissen was sie tun. Diese Medikamentengruppe und ihre Wirkweise und gerade die Nebenwirkungen wie die schlimmen und langanhaltenden Entzugssymtome werden jetzt erst erforscht.

[highlight=yellow]Deshalb der Tipp: Absetzen und zwar ganz langsam aber stetig! Es gibt keinen anderen Weg!! Keine Zeit verlieren, sondern loslegen mit dem Absetzen, sofort[/highlight]!


_____________________________________________________________________________
TIPPFEHLER SIND FÜR ALLE GEMACHT ABER WER EINEN FINDET DARF IHN BEHALTEN!
[/spoil]

Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie »

Hallo, :)

wer ist denn der deutsche "Dr. House"?

Grüße Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

Berlin-2013
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Berlin-2013 »

Melde mich morgen da ich zur Zeit mit Symptomen oder parkinson kämpfen muss.. muskelschmerzen aber wie :cry:
[offtopic]Viele Grüße und 2020 wird ein schönes Jahr [/offtopic] 😍
FAZIT: Ich war viel zu schnell unterwegs und DAS hat alles verschlimmert und den Entzug dadurch unnötig verlängert!! :schnecke: besser ist ZEIT UND GEDULD beim Absetzen. Microtappering ist die beste und schonendste Variante!

Am 13. September 2019 sind es 5 Jahre nach 0 mg :party2: Die Heilung des ZNS ist leider erst zu 85 % erfolgt und da es bei mir nur langsam voran geht 🙄 kostet es mich sehr viel Kraft, Disziplin, Geduld und Willensstärke!


[spoil]Nach der OP im April 2011 bis zum Umzug und Ende der Reha im April 2013 jede Nacht zum Durchschlafen "nur" 5 mg Diazepam genommen.

KEINE Angsterkrankung!!!

April bis Dezember 2013 = HÖLLE

2013
15.04. - 31.12.2013 - Alles FALSCH gemacht aus UNKENNTNIS der Ärzte über Entzugs-Symtome

Wegen der Symptomfülle nach 4 Monaten totaler Abstinenz wieder eindosiert und genau das war der größte Fehler, den ich machen konnte aber das weiß ich erst heute.

11.11. - 20.11 je 5,0 mg - 9 Tage
20.11. - 24.11 je 4,5 mg - 4 Tage
24.11. - 27.11 je 4,0 mg - 4 Tage
27.11. - 01.12 je 2,5 mg - 5 Tage
01.12. - 04.12 je 2,0 mg - 4 Tage
04.12. - 07.12 je 1,0 mg - 4 Tage
07.12. - 19.12 je 0,5 mg - 12 tage
19.12. - 24.12 je 0,25 mg - 6 tage
24.12. - 28.12 je 2,0 mg - 5 tage

2. Versuch bin noch am Ausprobieren ...

29.12. -- 31.12. je 5 mg -3 tage
01.01. -- 02.01. je 7 mg - 2 tage
03.01. -- je 2,5 mg, je 6 mg - 1 tag
04.01. -- je 6 mg - 1 tag
05.01. -- 08.01. je 10 mg - 4 tage
09.01. -- 10.01. je 8,5 mg - 2 tage
11.01. -- 13.01. je 7,5 mg - 3 tage
14.01. -- 20.01. je 7,0 mg - 6 tage
21.01. -- 23.01. je 6,2 mg - 3 tage
24.01. -- 26.01. je 6,0 mg - 2 tage
26.01. -- 01.02. je 5,5 mg -



2014


26.01. - je 5,5 mg zur nacht - 7 tage
02.02. - je 5,0 mg zur nacht - 9 tage
10.02. - je 4,5 mg zur nacht - 9 tage
17.02. - je 4,0 mg zur nacht - 8 tage
25.02. - je 3,5 mg zur nacht - 9 tage
11.03. - je 3,0 mg zur nacht - 14 tage
23.03. - je 3,5 mg zur nacht - 28 tage
21.04. - je 3,0 mg zur nacht - 23 tage
14.05. - je 2,5 mg zur nacht - 13 tage
27.05. - je 2,0 mg zur nacht - 20 tage
16.06. - je 2,5 mg zur nacht - 20 tage
05.07. - je 3,0 mg zur nacht - 10 tage
15.07. - je 2,5 mg zur nacht - 11 tage
26.07. - je 2,0 mg zur nacht - 9 tage
03.08. - je 1,5 mg zur nacht - 8 tage
10.08. - je 1,0 mg zur nacht - 21 tage
01.09. - je 0,5 mg zur nacht - 12 tage

[/color][/b]
13.09.2014 - ENDE - der Einnahme 🚫

[highlight=yellow]Psychopharmaka heilen nicht, können sie gar nicht, sie schaden meistens mehr als sie nutzen.[/highlight]

Vertrauen sie nicht ihrem Arzt oder ihrem Apotheker, weil die nicht wissen was sie tun. Diese Medikamentengruppe und ihre Wirkweise und gerade die Nebenwirkungen wie die schlimmen und langanhaltenden Entzugssymtome werden jetzt erst erforscht.

[highlight=yellow]Deshalb der Tipp: Absetzen und zwar ganz langsam aber stetig! Es gibt keinen anderen Weg!! Keine Zeit verlieren, sondern loslegen mit dem Absetzen, sofort[/highlight]!


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TIPPFEHLER SIND FÜR ALLE GEMACHT ABER WER EINEN FINDET DARF IHN BEHALTEN!
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Jamie
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie »

Hallo,

ich war heute wieder in der Uniklinik.
2 h 50min hat die Behandlung gedauert :zombie: .
Alle Klamotten einmal durchgeschwitzt und wieder getrocknet... und wieder durchgeschwitzt...

Ich hatte ein Attest dabei, wie schlecht ich die letzte Lokalanästhesie (LA) vertragen habe, aber mir war natürlich klar, dass es mir nicht so furchtbar viel nutzen wird, da man bei mir schlichtweg keine Auswahl mehr hat.
LA mit Adrenalinzusatz sind zu gefährlich für mein Herz und ohne gibt es nur noch wenig Auswahl; das Mepivacain eben und noch ein weiteres (Bupivacain), dessen Toxizität allerdings so hoch ist, dass ich mich weigern würde es an mir anwenden zu lassen.

Der behandelnde Arzt und die 2 Studentinnen gehen nach Rücksprache mit mir davon aus, dass ich letztes Mal tatsächlich eine beginnende Medikamentenvergiftung hatte und das bedeutet, dass ich künftig mit weniger LA auskommen muss, was man heute auch ausprobiert hat.
Einerseits finde ich das für mich selbst begrüßenswert, denn die Aussicht auf 5 Kreislauf-würg-und-kotz-Tage und Dauerübelkeit sind nicht wirklich prickelnd, andererseits hab ich dann das Problem der nicht ausreichenden Schmerzblockade und das ist hinlänglich bekannt.

Was soll ich sagen. Letztes Mal bekam ich 5ml Mepivacain (das ist eigentlich eine normale Dosis und zulässig; die Grenze, ab wann Mepivacain zu Intoxifikationen führt, liegt bei 12,25ml - bei mir hat schon weniger als die Hälfte gereicht :( ), dieses Mal gab man mir initial 3ml als Blockade (und später noch mal 0,5 am Zahn direkt).
Einen Backenzahn rechts unten hatte ich mir ausgeguckt, da war Karies am Zahnhals / Zahnfleischrand, doch dann hat die Studentin gleich gesagt, dass ihr die Füllung nicht ganz koscher aussieht und sie das gerne anbohren möchte und in der Tat - je mehr sie bohrte, desto verfärbter war es - also war unter der Füllung auch Karies.
Mit diesem Zahn wären wir eigentlich gut beschäftigt gewesen, das "Problem / parallel das Gute" war, dass nach Entfernung der Füllung und seitlichem Wegbohren der kariösen Stelle sehr gut zu sehen war, dass am Zahn davor und am Zahn danach im Zwischenzahnraum auch Kariesstellen waren und der oberaufsichtshabende Dr. X beim Begutachten darauf hinwies, dass man so gut wie heute eigentlich nie wieder an die beiden anderen Zähne / Stellen kommen würde und man das unbedingt jetzt ausnutzen sollte!

Er legte dann auch gleich selbst Hand an und bohrte einen Teil weg, aber da bemerkte ich schon, wie die Betäubung sich verabschiedete :frust: :o
Nachspritzen wollte man aber nicht (um mich vor dem Elend des letzten Mals zu bewahren) und so lautete dann der Deal: Bohrer ansetzen, kurz bohren bis ich es schmerztechnisch nicht mehr aushalte, pausieren, wieder neu ansetzen usw. :abtransport:
Ich muss sagen, für mich als Schmerztraumatisierte war das ziemlich nah an dem, was ich einen Horror nennen würde, ich habe es aber eingesehen, dass man diese Chance nutzen sollte und kann und so habe ich mich wirklich durchgebissen.
Gut ist das für meine Psyche allerdings nicht gewesen. Ich bin jetzt auch noch zu geplättet, um das einzuordnen, es ist gerade 2,5h her und mir fehlt noch eine Bewertung der Situation.

Ich bin einerseits froh, dass es rum ist, andererseits bin ich ziemlich fertig und ich merke schon, wie sich wieder der grässliche bittere Geschmack in meinem Mund verbreitet und mein Körper auf Hochtouren läuft, um das Mepivacain zu entgiften. Ich denke auch, dass ich von Übelkeit und Kreislaufproblemen nicht verschont bleiben werde, hoffe aber, dass es mich nicht wieder Tage ausknockt und ich schlimmstenfalls wieder als Notfall bei meinem Hausarzt lande. Notfalls habe ich aber auch das Setron jetzt hier liegen.

Ich danke euch allen für das Feedback und Input; weiß jetzt nicht genau, wer es war, der mir den Tipp mit dem Toxaprevent gab, aber das Klinoptilolith Pulver nehme ich jetzt zusätzlich zum Entgiften, ferner meine Schüsslersalze und auch Arnica C30 als Vorbereitung vor dem Eingriff und Nachsorge.

Geplättet und erschöpft,
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

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Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

Juna
Beiträge: 840
Registriert: 10.04.2016 13:00

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Juna »

Liebe Jamie,

fühl Dich mal ganz lieb virtuell gedrückt, wenn Du magst.
Respekt!!!
Ich verstehe das Handeln voll, trotzdem stehen mir die Haare bei der Vorstellung zu Berge.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass die NW´s jetzt nicht so lange anhalten/ Du mit der Entgiftung zu tun hast, damit sich der Horror wenigstens gelohnt hat.

Ist denn jetzt auch ein Ende absehbar? (Ich hoffe es sehr, vermute aber das Gegenteil, schluck)

Alles Liebe, ganz viel Kraft, Stärke und Wohlbefinden,
Juna
Mein Thread:
viewtopic.php?t=11366



BildIch entziehe nicht wie empfohlen, bitte nicht nachmachen!!!Bild

Diagnosen:
einige Bild

In Behandlung bei einem Psychiater u. Schmerzdoc

[spoil]Venlafaxin
seit 2004 150-75-0
seit 15.4.1016 wieder 150-0-0
(...)
seit ~7.9.16 auf null

seit Februar 2016 Lamotrigin 100-0-100
(...)
seit 20.01.17 0

Bisoprolol 5mg
(...)
seit 22.6.17 0

Lisinopril 5mg seit 4.6.17 (verordnet 10mg, geht gar nicht)
(...)
seit ? 0

Pantopraxol 40-0-0 (40-40-40)
(...)
auf: 0 (seit 20.1.17)

seit Oktober 2015 Levomepromazin 0-0-0-200
(..)
1.5.17 0-0-0-0


seit 8.4.16 wieder Targin 20/10, 4x/d
(...)
Stand 23.6.17 20mg- 10mg- 20mg- 10mg
Stand 07.11.19 20mg- 10mg- 10mg



8.4.16 Pregabalin 75-0-75
(...)
9.5.16 auf 225-0-225
22.6.17 200-0-225
6.7.17 200-0-200
7.7.17 200-0-175
7.8.17 175-0-175
8.9.17 175-0-150
10.10.17 150-0-150
hmm, die Zwischenschritte finde ich gerade nicht, sind glaube ich auf meinem kaputten Laptop
seit 31.7.18 100-0-75
seit 14.10.18 80-0-75
durch einen Fehler der Apotheke, den ich erst Wochen später festgestellt habe, war ich dann spontan bei 25-0-25 (ich hatte nicht gesehen, dass ich 25 er Kapseln statt 75 er Kapseln erhalten habe (14.11.18) :frust:
14.12.18 25-0-20
14.1.19 25-0-10
14.2.19 25-0-5
14.3.19 25-0-0
14.4.19 20-0-0
16.5.19 15-0-0
17.6.19 10-0-0
17.7.19 5-0-0
seit 18.8.19 0-0-0

- mal schauen, ob es klappt, vielleicht finde ich dann ja endlich mal wieder mein Gleichgewicht (oky, meine Situation spricht zZt. nicht dafür, allerdings kann ich die exogenen Faktoren nicht ändern und beeinflussen, ich kämpfe, so weit wie möglich und mache das mir Mögliche, mehr kann ich aber nicht tun.)
Gefühlt ständige Retraumatisierungen machen es nicht leichter, aber die Triggern, Flashbacks und Kopfblitze gehören nun einmal dazu, seufz


:sports:

seit 6.1.17 Duspatal ret 1-0-0

1x Mg

2x MSM

1x Probiotika

1x Mometasonfuroat


seit 27.3.19 Sativex- Einschleichung (Ziel: 12 Hub/ d)

seit 15.5.19 Ginkgo 1x 200 mg

bei Bedarf: Oxygesic Akut 40 mg + 10 mg Domperidon, Buscopan
[/spoil]

Schmerzpatient Bild

Snowman

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Snowman »

Tapferes Mädchen, knuddels, hast du gut gemacht Jamie! :o :)

Ich hoffe nur das bei dem "Ausbohren" keine Amalgamplomben im Spiel sind, (hatte ich schon mal gefragt). Viel Erfolg weiterhin bei deiner Zahnsanierung. LG.

Fledermaus
Beiträge: 853
Registriert: 05.03.2017 10:04

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Fledermaus »

Hallo Jamie,

so gerne würde ich dir etwas Gutes tun oder wenigstens einen kleinen Tipp geben, aber ich bin ratlos.
So bleibt mir nur die alle Gute Gedanken zu senden.

Einen dicken Drücker für dich
Fledermaus
[spoil]seit 2004 150 mg Venlafaxin 2015 für 6 Wochen komplett abgesetzt, 150 mg - 75 mg- 37.5 mg - 25 mg - 0. In welchem Zeitraum weiß ich nicht mehr.
Nach 4 - Wochen ohne zeigten sich Hitzewallungen, Brennen der Haut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nerven/Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Weinerlichkeit. Zusammenbruch emotionaler Art.
Nach 8 Wochen ohne wieder zurück auf 150 mg. schnelles Verschwinden der Symptomatik.
2016 Habe ich bis auf 75 mg reduziert. I
m Dezember 2016 von 75 mg auf 62,5 mg Venlafaxin. Symptome waren
Übelkeit, Hitzewallungen, Augenprobleme, leichtes Erbrechen morgens, Zahnbürste im Mund war schwierig.
Anfang Februar 2017 von 62.5. mg auf 50 mg Venlafaxin.
verstärkte Übelkeit und Zahnbürste im Mund kaum auszuhalten, sofortiges Erbrechen. Von einem Tag auf dem anderen dann 16 Std Schlaf, Augenprobleme, Erbrechen, Hitzewallungen, Nerven/Muskelzucken, Unruhe, Angst/Panik, Herzklopfen,
Suizidgedanken.
18.02 wieder 75 mg Venlafaxin,
seitdem Verbesserung, kein Erbrechen, keine Panikattacken, leichte Nervenzuckungen noch vorhanden. Stabilisation von einem zum anderen Tag schwankend, auf jedem Fall Besserung im Laufe des Tages.
08.04.17 72 mg Venla
12.04. Umstieg auf Kügelchenmethode (2 37,5-Kaspsel)
72 mg 11 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kaspel -3%
01.06.17 68 mg =26 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel -4%
20.07.17 66 mg =32 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2% Durchschnitt 135 Kügelch/Kapsel
29.09.17 64 mg =40 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2%
24.10.17 64 mg = 38 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (neue Charge)
13.12.17 62 mg = 46 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (Rechnung 75-62=13 37.5-13=24,5
132.6:37,5x24.5=86,63 132,6-86,6=46)
31.0 1.18 60 mg = 55 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (137:37,5x22,5=82,2 137-82=55)
10.02.18 Blutdruck schießt wieder hoch, zusätzlich zu den schon bekannten Symptomen
23.03.18 57mg=59 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (123:37,5x19.5=64 123-64=59 Kügelchen weniger)
12.05.18 70 54 mg? Kügelchen weniger verrechnet? Auswirkung jetzt katastrophal (25.6.18)
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Brennende Haut, Sehstörung, Nervenzucken, Weinen, Angst, müde, schwere in Gliedern, Schwitzen, frieren, Hunger kann aber nichts Essen
27.06.18 56 mg
10.08.18 56 mg (Durchschnitt 701:5=140,2, 140,2:37,5x19= 71 Kügelchen weniger in einer 37,5mg Kapsel
02.10.18 54 mg (Durchschnitt wie oben 701:5=140,2 :37,5x21= 78,512 = 79 Kügelchen weniger
28.11.18 52 mg (Durchschnitt 141,8) 141,8:37,5 X 23= 87 Kügelchen weniger
14.01.19 50 mg 14,6:37,5x25=94,4 141,6-94,4= 94.4 Kügelchen weniger
24.04.19 48mg 144,2 :37,5x27=103,82 Kügelchen weniger
26.06.19 47mg
02.08.19 46 mg
08.10.19 44mg
17.12.19 43 mg
06.03.20 41 mg
02.02.20 mg

Vitamin D 07/18 bei 43
Vitamin B6 bei 7.7 i
Vitamin B12 bei 220
Magnesium bei 0,9
Calcium bei 2,39
Magnesium bei Wadenkrämpfen und Nervenzuckungen[/spoil]

TeaTime
Beiträge: 1841
Registriert: 20.07.2016 13:07

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von TeaTime »

Liebe Jamie,

das klingt ja nach dem totalen Horror. Respekt, dass Du Dich da durchgebissen hast. (Im fast wahrsten Sinne des Wortes).

Nach wie vor finde ich es unfassbar, dass man Dir die Vollnarkose verweigert und Dir damit nun dieses Weg zumutet.

Hoffe und wünsche Dir sehr, dass es Dir in den nächsten Tagen nicht wieder so schlecht geht.

Lieben Gruß,

TeaTime
Bild
[spoil]Einnahme PPI seit 2008 (Mittel um die Magensäurenproduktion zu verringern)

Beginn mit 40mg Nexium (Esomeprazol)
In den Jahren danach 20mg Esomeprazol (Kapseln/Tabletten). Auch 2 Jahre mit einem Tag aussetzen.
Nochmal Erhöhung auf 40mg für ein knappes Jahr. Zuletzt wieder 20mg Esomeprazol.

Ausgangsdosis : 20mg Kapseln.
Am 23.06.16 : Beginn 18mg --> danach alle 2 Wochen um je 1mg reduziert.
*50% Reduzierung nach 16 Wochen geschafft !!!*
Am 13.10.16 : Beginn 10mg --> danach weiterhin alle 2 Wochen um 1mg reduziert
Am 08.12.16 : Beginn 6mg ---> danach 0,5mg pro Woche reduziert
*75% Reduzierung nach 26 Wochen geschafft !!!*
Am 22.12.16 : Beginn 5mg -->das erste Mal seit d. Reduzierung Druckgefühl Hals/Ohren.Teils Brennen in der Speiseröhre
Am 16.01.17 : Beginn 5mg jeden 2. Tag --> Druckgefühl Hals/Ohren wieder schlimmer. Kein Brennen mehr.
Am 05.03.17 : Beginn 4,5mg jeden 2.Tag --> Plan : alle 2 Wochen 0,5mg reduzieren.
Am 30.04.17 : Beginn 2 mg jeden 2. Tag (von vorher 3mg)
*100% geschafft !!Nach 10,5 Monaten erfolgreich abgesetzt !!!*
Bild

:party2: Am 06.Mai 2017 habe ich die letzten 2mg Esomeprazol eingenommen :party2:


Guten alten Zeiten nachzutrauern, bringen sie nicht zurück. Du musst Dir neue gute Zeiten schaffen ![/spoil]

"Anfangs wollt' ich fast verzagen,
Und ich glaubt', ich trüg es nie,
Und ich hab es doch getragen,
Aber frag mich nur nicht: wie?"
(Heinrich Heine)

weg

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von weg »

hallo jamie,

ich hoffe mit dir, dass das gut kommt und du das durchhalten kannst. ich finde nach wie vor, dass eine narkose bedeutend schonender wäre. hat denn deine HA oder die menschen im unispital kein einsehen? das mit dem attest hast du gut gemacht. wenigstens ein teilziel erreicht, dass man dir glaubt, dass du das zeugs nicht verträgst, es dich vergiftet.

ich an deiner stelle würde mich weiter darum bemühen, die restlichen zähne unter narkose geflickt zu bekommen.

herzlich
weg

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