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Liebe Mitglieder des ADFD, liebe Interessierte.
Aufgrund anhaltender Neuanmeldungen, Urlaubszeit und Unterbesetzung in den Teams sieht sich die Moderation leider gezwungen, das Forum temporär für Neuanmeldungen zu schließen.
Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Jamies "all in a tumble" Thread

Sammlung von Erfahrungsberichten mit Psychopharmaka.
stubi
Beiträge: 754
Registriert: 12.02.2015 19:16

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi »

Liebe Jamie,

das ist ja ein Pech was du hast, auch ich Wünsche dir von Herzen alles Gute und recht baldige Besserung.

Liebe Grüße
stubi
[spoil]seit 1990 Psychopharmaka, Fluoxetin, Lyrika, Trimiparmin, Bromazepan, Zopiclon, Lamotrigin, Sertralin. Seit März 2015 abgesetzt.[/spoil]

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 21758
Registriert: 06.01.2013 17:04

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von padma »

liebe Jamie, :)

das tut mir sehr leid. Du hast wirklich zu viel am Hut.
Es macht mich hilflos und auch wenig fassungslos, dass man das Unheil auf sich zukommen sieht und versucht zu intervenieren, aber es nicht aufhalten kann :(.
Ja, das macht einen ratlos. Du kannst nur, so gut es geht für dich sorgen.

Gute Besserung, :hug: :hug: :hug:
Pass auf dich auf.

ganz liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Clarissa
Beiträge: 3721
Registriert: 24.08.2014 18:37

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Clarissa »

Hallo Jamie,

nix für ungut, aber ist es denn sicher, daß nicht ein Ceruminalpropf Dein Ohr verstopft? Das kann sich ebenso anfühlen wie ein Hörsturz, kann vom HNO aber im Handumdrehen behoben werden. Bei mir war das nämlich der Fall.

Gute Besserung und VG!

weg

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von weg »

hallo jamie,

ich hoffe, dass die therapie gut anschlägt und wünsche dir gute besserung und dass es dich nicht zu sehr in deiner lebensqualität einschränkt. :fly:

danke dir für dein grosses engagement für dieses forum. dein wissen und deine sachlichen, wohlwollenden, geduldigen ratschläge lese ich immer gerne bei den anderen foris mit. ich lerne viel von dir.

herzlich :hug:
weg

Muryell
Beiträge: 1232
Registriert: 14.05.2017 18:04

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muryell »

Liebe Jamie,

ich hoffe sehr, dass die Therapie Dir helfen kann. Du bist immer so hilfsbereit, deshalb freut es mich, dass Du einen HA hast, der Dich unterstützt.

Ich wünsche Dir, dass Du Dich bald erholen kannst.
Mensch, Du bist wirklich bewundernswert, Du hast so viel Stress umd trotzdem findest Du die Zeit und die Energie, anderen zu helfen.

Vielen Dank

Alles Gute und liebe Grüße <3

Muryell
[spoil]Diagnose
Angststörung - Februar 2015 mit Klinikaufenthalt
Medikation
Paroxetin 20 mg und für kurze Zeit 12 mg Olanzapin
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ausschleichen und Absetzen - Februar bis März 2016 - Plan der Ärztin: 20 mg - 10 mg - 0. Absetzsymptome: brain zaps, Erbrechen, Durchfall, Lichtempfindlichkeit, Übelkeit
Neue Krise im Juli (vermutlich Absetzsyndrom) mit Klinikaufenthalt von Juli bis September 2016 Wiedereindosierung von 10 mg Paroxetin mit (vermutlich) paradoxer Reaktion: Stundenlange Muskelzuckungen, Ohnmacht, Panik, Angst, Erschöpfung, extreme Unruhe
Medikation
Paroxetin 40 mg
Pregabalin 75 - 0 - 125 mg
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ab März 2017 - Muskelschmerzen und Lähmungserscheinungen
Ausschleichsbeginn: 25. April 2017

Verhaltenstherapie mit Erfolg abgeschlossen :D
9. Mai 2017

Zwei Wochen nach Reduzierung der Pregabalin-Dosis kann ich viel besser fokussieren und lesen

Mitte Juni 2017: zweitägiger KH-Aufenthalt wegen Schmerzen im Bein und im Rücken sowie Lähmungserscheinungen

01.7.2017
Wegen der starken Nebenwirkungen wird Pregabalin ab jetzt in zwei Schritten um 25 mg pro Woche reduziert.

10.7.2017
Die Schmerzen werden schwächer.

30.9.2017 - Pregabalin abgesetzt!

Keine Absetzsymptome von Pregabalin, allerdings wirkt das Paroxetin stärker und ich bin schwächer.

[highlight=yellow]Paroxetin[/highlight]: Die Reduzierung von 40 mg auf 25 mg wurde schrittweise abwechselnd mit dem Ausschleichen von Pregabalin gemacht.


Ich stelle fest, dass ich Paroxetin gar nicht vertrage, und beschließe, es zügig auszuschleichen.
09.10. - 22,5 mg
21.10. - 20 mg
28.10.- 17,5 mg
05.11. - 15 mg
11.11. - 12,5 mg
25.11. - 10 mg - Längere Pause - stärkere Müdigkeit
19.12. - 9 mg - mit der neuen Reduzierung wurde die Müdigkeit schwächer
26.12. - 8 mg
02.01. - 7 mg - die Schwäche dauert jetzt nur ca. 6 Stunden an. Keine Absetzerscheinungen bis jetzt.
09.01. - 6 mg
16.01. - 5 mg (furchtbare Symptome wie beim Einschleichen. Ich beschließe, noch zügiger auszuschleichen).
23.01. - 3 mg (es geht mir besser)
27.01. - 2 mg
29.01. - 1 mg
01.02. - 0,5 mg
03.02.2018 - 0! :party2:

Nach dem Absetzen: Gelegentlich ganz schwache brain zaps, Tremor am 5. Tag nach 0. Nachmittags Verzweiflungswellen, die immer schwächer wurden und nach zwei Wochen ganz verschwanden.

Welle: Ende April 2018 - Starke Lichtempfindlichkeit, Weinkrämpfe, starke Angst vor dem Alleinsein.
Ich nehme Promethazin, weil es früher geholfen hat. Es wirkt paradox.
Ich nehme Neurexan. Es hilft. Nach zwei Wochen wirkt es paradox.
Ab dem 09.5.2018 nehme ich nichts mehr. Die Beschwerden sind schwächer.
Ende Mai 2018 - psychisch stabil, körperlich sehr geschwächt

Welle: Mitte Juli bis Mitte August 2018. Hitzeempfindlichkeit, Schwäche
Nachhher fast vier Wochen beschwerdenfrei

Welle: Anfang September 2018, getriggert durch zu viele Verpflichtungen. Zitternanfälle, extreme Akathisie und Hoffnungslosigkeit.

Erneuter Klinikaufenthalt
Seit September 2018: 2,5 mg Olanzapin
Seit Dezember 2018: 100 mg Amitriptylin
[/spoil]

Gwen
Beiträge: 1935
Registriert: 12.01.2017 12:31

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Gwen »

Liebe Jamie, gute und baldige Besserung! Pass auf Dich auf.
Liebe Grüße Gwen :hug:

Rosenrot
Beiträge: 1281
Registriert: 20.03.2017 07:30

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Rosenrot »

Liebe Jamie, :)

es tut mir leid, das zu lesen.

Ich hoffe, du kannst dich etwas schonen und fühlst dich bald besser.

Wie schön, dass du die Unterstützung durch deinen Hausarzt hast.

Gute Besserung und liebe Grüße

Rosenrot
► Text zeigen

micha68
Beiträge: 221
Registriert: 11.08.2017 10:42
Wohnort: Rhein-Main

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von micha68 »

Liebe Jamie,

es tut mir sehr leid und ich wünsche Dir von Herzen schnelle Genesung!

Ein Bekannter von mir hat sich hinter das betroffene Ohr Blutegel :cry: setzen lassen und es hat tatsächlich sehr schnell gewirkt :shock: und sein Hörsturz war komplett weg. Ich mag diese Tiere nicht, finde sie irgendwie eklig, aber wollte Dir einfach seine Erfahrungen mitteilen.

Ich wünsche Dir das die Infusionstherapie gut anschlägt!

Alles erdenklich Liebe und Gute für Dich :)
Micha
Reduktion von Valproinsäure retardiert/ Valpro Saft unretardiert/Quetiapin (Wasserlösemethode)
[spoil]1999 erste Psychose - Klinik u.a. Haldol (danach war ich ein Roboter)
2000 Entlassung Dosierung: Risperdal 2-0-2mg, Nipolept 25-50-50mg, Akiniton ret. 1-0-0mol, Dociton 10-10-10mg (Betablocker mit Anfang 30!), L-Thyroxin 50-0-0yg, Tavor bis zu 3x1mg (Abhängigkeit, Dank meiner Ma Entzug geschafft), Planum 0-0-20mg zur Nacht
da weiss man nicht mehr, wie was wirkt :zombie:
Die ganze Geschichte lass ich weg- war dann ab 2006 Medikamenten frei, ging alles gut bis
2011 Postnatale Psychose mit Zwangseinweisung und Unterbringung Haldol, Valproinsäure, Quetiapin, Risperdal, Tavor etc Dank Einsatz von hochdosierten Hormonen (Frauenarzt) schnell wieder entlassen; im Nachblick allerdings alles zu schnell abgesetzt denn:
2015 Juni Psychose oder Bipolare Störung mit Verfolgungswahn, geschlossene Station mit allem was man nicht hören und erleben möchte :cry: Quetiapin retardiert wieder bis 1000mg hoch! Genaue Medikation (was alles in mich reingepumpt wurde) liegt bei meiner Psychiaterin.
2015 August entlassen Quetiapin retard 0-0-400mg, Quetiapin unretardiert 50-0-0mg, dazu Valpoinsäure 900-0-900
2015 Nov Mutter-Kind-Reha die mir sehr gut getan hat!
Reduzierung der Medikamente mit Kinesiologin in Absprache mit meiner Psychiaterin, mache Gesprächstherapie, zusätzlich diverse Seminare ambulant zum Thema Stress und Anspannung
2017 Dosierung: Valproinsäure 300-0-150mg Quetiapin ret. 0-0-50mg, ab 08.2017 Skills Training DBT
Bin auf das Forum gestossen-was für ein Glück, bevor ich die letzten 50mg Quetiapin ret einfach so weggelassen habe... ein GROSSES DANKESCHOEN für dieses Forum!
Nahrungsergänzungen bzw. Naturheilkunde:
Öl-Kps Omega-3-FS und Knoblauchöl (Wegen zu hohem Cholesterin)
Zink, B-Komplex (habe Kryptopyrrolurie und kann Zink und B6 nicht speichern)
Schüssler Salze Nr. 5 morgens, Nr. 2 mittags, Nr. 7 abends
Darmbakterien (Stress repair)
Vitamin D (Vitamin D puffert die Insulinreduzierung des Quetiapins...)
Q10
Hopfen und Baldrian zum Schlafen
Allopathie:
L-Thyroxin 75yg
Insulintherapie
Aktuell: Psychopharmaka
11.08.2017 Valproinsäure ret 300-0-150mg, Quetiapin umgestellt auf unretadiert 0-0-25mg
12.08.2017 Valero gleich; Quetiapin 25-0-25mg
17.08.2017 Valproinsäure ret 150-0-300mg (nur Einnahmezeitpunkte verändert), Quetiapin gleich
20.08.2017 Dosierung gleich, nur Quetiapin morgens 25mg in Wasser gelöst, keine Veränderungen gemerkt
22.08.2017 Valpro ret 150mg-0-300mg, Quetiapin 20mg-0-25mg (mit Wasserlösemethode-0-Tab)
05.09.2017 Valpro ret 150mg-0-300mg, Quetiapin 10mg-0-25mg
16.09.2017 Valpro ret 150mg-0-150mg, Quetiapin 10mg-0-25mg
23.09.2017 Valpro ret 150mg-0-150mg, Quetiapin 7mg-0-25mg
07.10.2017 Valpro ret 150mg-0-150mg, Quetiapin 4mg-0-25mg
17.10.2017 Valpro ret 150mg-0-150mg, Quetiapin 0-0-25mg
24.10.2017 Valpro ret 0-0-150mg, Quetiapin 0-0-25mg
31.10.2017 Valpro ret 0-0-150mg, Quetiapin 0-0-22,5mg
14.11.2017 Valpro ret 0-0-150mg, Quetiapin 0-0-20mg
28.11.2017 Valpro ret 0-0-150mg, Quetiapin 0-0-18mg
7.12.2017 Valpro Saft unretardiert 0-0-75mg, Quetiapin 0-0-18mg[/spoil]

Seit März 2018 Medikamenten frei

Ich habe das Berliner Manifest unterschrieben und möchte Euch bitten auch zu unterschreiben: https://www.change.org/p/gesellschaft-p ... sychiatrie
Initiatorin SHG Psychiatrie-Erfahrene in der Landeshauptstadt Wiesbaden
:pillowtalk:

neuling
Beiträge: 288
Registriert: 12.08.2016 14:35

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von neuling »

Hallo Jamie,

Danke für deinen Einsatz und alles alles Gute.

LG Mary
Diagnose: keine- längere Krankheit, hab 10 Kilo ungewollt abgenommen, hab mich in eine Panik gesteigert, konnte nicht mehr schlafen, es stand Ms und borreliose im Raum. Bis heute nicht endgültig geklärt.
Stattdessen Beruhigungstabletten Opipramol bekommen. Zum ausprobieren!


Opipramol 25 mg - 50 mg täglich für ca. 5 Wochen (Ende März 16 bis ca.Ende April 2016) kalt abgesetzt wie Neurologin gesagt hat
Hatte keine Ahnung das so ein Horror folgt
Konnte nicht mehr schlafen, etc. Hab nicht verstanden das es vom absetzen kommen kann.

zunächst Mai 16 Oxacepam 10 mg 2 x, Zopiram 1 x, Tavor 1 mg 1 x, dann nochmal Ende Mai 5 x Oxacepam, Diazepam 1x, Umstellung auf Bromazepam 2mg für ca. 17 Tage mit Mirtazapin zunächst 7,5mg, dann 15 mg

Hatte auch noch eine Vollnarkose in dem Zeitraum.

dann Umstellung auf Mirtazapin 15 mg , Dominal 80 mg (3Tage), Olanzapin 2,5mg (4Tage), Dominal und Olanzapin wieder abgesetzt w/ Unverträglichkeit, stattdessen Mirta und Dipiperon 40mg (für 7 Tage).

Jetzt nur noch Mirtazapin 15 mg alles nur um zu schlafen
17.08.16 Mirta 7,5mg sonst nix schlimme Symptome seit langer Zeit, werde nochmal auf 15 mg gehen

Habe dann wieder auf 7,5mg reduziert
10.9.16 bin auf 0 Mirta gegangen lt.Arzt

Hatte die ganze Zeit auch mit Mirta schlimmste Zustände vermute hab ich nie vertragen

28.9. 16 Psychatrieeinlieferung
haben mir gar nicht zugehört mit den Tabletten in der Vorgeschichte --- Risperdal angesetzt wegen Psychose (kann nicht von den Tabletten sein! )
hab ich nicht genommen
Haldol unter Androhung Gerichtsbeschluss
Habe mich ergeben.
Haldol 2mg früh 4mg abends
Diazepam 10 mg
Dominal zum schlafen 40mg
Ca.4 Wochen lang an 1x Tavor erinnere ich mich
24.10.16 Umstellung auf Risperdal von Haldol
Akineton, Diazepam innerhalb 4Tage
Ab 3.11.Risperdal u.Akineton
Ab 10.11.16 alles abgesetzt und
Oxacepam u.Zolpidem
Dann irgendwann Mirtazapin bis 30mg aufdosiert
Und abilify 5 dann 10 dann 5 dann 3 mg
So bin ich dann entlassen worden.
Ohne Diagnose! !!
Absoluter Wahnsinn was die mit mir gemacht haben .
Aussage : Wir sind ein Fachkrankenhaus vertrauen Sie uns! !
Jetzt heißt es das auf Station wohl nicht SO GUT GELAUFEN IST.
5.1.17 Mirtazapin nach Entlassung auf 15 mg reduziert
Keine Veränderung der Symptome
Abilify alle paar Tage um 0,5 mg reduziert
Ging schief.
Ende Jan 17 Abilify auf 0
Mirta auf 15 mg
22.2.17 Abilify wieder genommen 1mg
Dann 2mg
24.2.17 Abilify 3 mg
16.3.Mirtazapin 7,5 mg
23.3.Mirtazapin lt Arzt auf 0
Seitdem kein Mirta mehr
Abilify reduziert ab 01.04.17 immer um 0,5mg
Von 3 mg auf 0
23.05.17 Abilify 0
Keine Medikamente mehr seitdem.
Aber mir geht es schrecklich.
Nach absetzen Mirta ging es besser und während Reduzierung Abilify auch.
Auf 0 dann wieder Horror vom feinsten.

2.6.17 Abilify 0,5mg lt.Arzt
Ging nicht.
Wieder ohne.
27.6.17 Abilify 0,2mg versuch lt. Forum nach 7 Tage
4.7.17 Abilify auf 0,4mg bis 23.7. durchgezogen keine Besserung.
18.7. Psychosomatische Klinik o Wunder die haben mir geglaubt das das meiste Medikamenten bedingt ist und sie mit mir absetzen.
24.7.Reduzierung auf 0,3mg Abilify
6.8. Reduziert auf 0,2 mg
13.8.reduziert auf 0,1 mg
21.8. Auf 0
Keine Änderung der Symptome während Reduzierung.

Allerdings geht's mir immer noch ganz schrecklich. Hölle auf Erden. Bin zuhause.

Habe ALLE Symptome vor allem Kopf , Akathisie, Sehstörungen, Gefühl umzufallen, Gefühl das mein Hirn "ausschaltet". Es ist die pure Hölle! !!!

Siggi
Beiträge: 1017
Registriert: 05.07.2007 19:49
Wohnort: Rheinland-Pfalz

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Siggi »

Liebe Jamie, <3

oh je.. erst eben las ich von deinen üblen Hörsturz- Symptomen, und bin sehr betroffen!
Manchmal fragt man sich , wieviel ein Mensch aushalten muss... und er tut es.... :(

Meine Gedanken sind ganz fest bei dir, und begleiten dich immer täglich im Gebet, und ich weiß, dass Er dir
immer beistehen wird!

Ein Hörsturz ist ein richtiges Schock-Erlebnis. Man verliert völlig die Orientierung, und erlebt alles wie unter
einer Glasglocke.
Ich kann dich aber ein wenig beruhigen, und bin mir sicher, dass sich dein Hörvermögen , die Benommenheit,
evntl. auch Schwindel , bald wieder normalisieren.
Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob der Tinni wieder vollkommen zurückgeht, denn die Haarzellen wurden leider
stark "durcheinandergewirbelt" und liegen nicht mehr so geordnet...aber auch hier verändert sich der quälende Ton und mutiert zum "Erträglichen".

Ich denke fest an dich :hug: :hug:
und grüße dich ganz herzlich
Siggi
Mein Absetzverlauf:

[spoil]2002 wegen Angst-Panik-Depressionen 12 wöchiger Klinikaufenthalt, wo mir 15 µg Remergil und Tavor verschrieben wurde.
Diganose :Hashimoto . Danach Substitution von L.Thyroxin
Von 2003 bis 2005 Remergil von 15 µg auf 7,5. von 2005 bis 2007 Remergil auf 4,5 µg
Im Januar 2007 Remergil ausgeschlichen, 6 Wochen keine Entzugserscheinungen, doch danach umso heftiger, wie Schwindel, Derealisation, starke Benommenheit, Übelkeit und teilweise Depris mit Ängsten.
Ende 2007- ein langes Jahr lang- schwere Symptome aber- erfolgreich ausgeschlichen
2011 wegen 3 schweren OP's (lange Narkose) Angst, Unruhe Herzrasen,etc.erneute Einnahme mit 20 mgMirtazapin (Remergil Tropfen) begonnen!!
April 2012 bis Juli 2012 von 20 mg auf 8mg gesenkt (zu schnell!)
Absetzsymptome: massive innere Unruhe,begleitende generalisierte Angst, Benommenheit, Schwindel! Massive Histaminunverträglichkeit,Gluten-und Fructoseunverträglichkeit-vertrage nur noch wenige Lebensmittel.
Starke, Gelenk-Rücken-Knie-Knochen Schmerzen, Steifigkeit und Schmerzen bei jeder kleinen Bewegung
20.10. 2012 auf 7,2 mg. Mirta reduziert, einfach nur grausig mit allen Symptomen die man sich denken kann
27.12 2012 6,4 Mirta-Tropfen einfach die Hölle...
weiter, monatlich in kleinen Schritten von :
27.12. 2012 bis 7.8. 2014 reduziert!
seit 7.8. 2014 auf Null....
weiterhin kein gutes Befinden, nur wenige Fenster,Ängste, Katastrophengedanken, Unruhe.
sind es Wellen??
Gluten, Histamin, Fructose und seit Jan. 2016 noch Laktose-Unverträglichkeit, Ernährung immer karger.
Seit ca. 3 Monaten bei Vitalogen wegen massiver Nackenmuskelschmerzen und unbeweglich steifem Hals... seit ca. 4 Wochen Beweglichkeit und Radius, sowie Schmerzen durch Behandlung etwas besser.
Seit 7.8. 2014 keine Stabiliät.Immer wieder viel Auf und Ab mit all den Absetzsymptomen.
jedoch immer mal wieder Fenster.... die ich dann versuche zu genießen und davon zu zehren[/spoil]

Muryell
Beiträge: 1232
Registriert: 14.05.2017 18:04

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Muryell »

Hallo Jamie,

wie geht es Dir denn?
Ich hoffe, Du konntest Dich ein bisschen erholen.

Liebe Grüße

Muryell
[spoil]Diagnose
Angststörung - Februar 2015 mit Klinikaufenthalt
Medikation
Paroxetin 20 mg und für kurze Zeit 12 mg Olanzapin
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ausschleichen und Absetzen - Februar bis März 2016 - Plan der Ärztin: 20 mg - 10 mg - 0. Absetzsymptome: brain zaps, Erbrechen, Durchfall, Lichtempfindlichkeit, Übelkeit
Neue Krise im Juli (vermutlich Absetzsyndrom) mit Klinikaufenthalt von Juli bis September 2016 Wiedereindosierung von 10 mg Paroxetin mit (vermutlich) paradoxer Reaktion: Stundenlange Muskelzuckungen, Ohnmacht, Panik, Angst, Erschöpfung, extreme Unruhe
Medikation
Paroxetin 40 mg
Pregabalin 75 - 0 - 125 mg
Lorazepam und Promethazin als Bedarfsmedikation
Ab März 2017 - Muskelschmerzen und Lähmungserscheinungen
Ausschleichsbeginn: 25. April 2017

Verhaltenstherapie mit Erfolg abgeschlossen :D
9. Mai 2017

Zwei Wochen nach Reduzierung der Pregabalin-Dosis kann ich viel besser fokussieren und lesen

Mitte Juni 2017: zweitägiger KH-Aufenthalt wegen Schmerzen im Bein und im Rücken sowie Lähmungserscheinungen

01.7.2017
Wegen der starken Nebenwirkungen wird Pregabalin ab jetzt in zwei Schritten um 25 mg pro Woche reduziert.

10.7.2017
Die Schmerzen werden schwächer.

30.9.2017 - Pregabalin abgesetzt!

Keine Absetzsymptome von Pregabalin, allerdings wirkt das Paroxetin stärker und ich bin schwächer.

[highlight=yellow]Paroxetin[/highlight]: Die Reduzierung von 40 mg auf 25 mg wurde schrittweise abwechselnd mit dem Ausschleichen von Pregabalin gemacht.


Ich stelle fest, dass ich Paroxetin gar nicht vertrage, und beschließe, es zügig auszuschleichen.
09.10. - 22,5 mg
21.10. - 20 mg
28.10.- 17,5 mg
05.11. - 15 mg
11.11. - 12,5 mg
25.11. - 10 mg - Längere Pause - stärkere Müdigkeit
19.12. - 9 mg - mit der neuen Reduzierung wurde die Müdigkeit schwächer
26.12. - 8 mg
02.01. - 7 mg - die Schwäche dauert jetzt nur ca. 6 Stunden an. Keine Absetzerscheinungen bis jetzt.
09.01. - 6 mg
16.01. - 5 mg (furchtbare Symptome wie beim Einschleichen. Ich beschließe, noch zügiger auszuschleichen).
23.01. - 3 mg (es geht mir besser)
27.01. - 2 mg
29.01. - 1 mg
01.02. - 0,5 mg
03.02.2018 - 0! :party2:

Nach dem Absetzen: Gelegentlich ganz schwache brain zaps, Tremor am 5. Tag nach 0. Nachmittags Verzweiflungswellen, die immer schwächer wurden und nach zwei Wochen ganz verschwanden.

Welle: Ende April 2018 - Starke Lichtempfindlichkeit, Weinkrämpfe, starke Angst vor dem Alleinsein.
Ich nehme Promethazin, weil es früher geholfen hat. Es wirkt paradox.
Ich nehme Neurexan. Es hilft. Nach zwei Wochen wirkt es paradox.
Ab dem 09.5.2018 nehme ich nichts mehr. Die Beschwerden sind schwächer.
Ende Mai 2018 - psychisch stabil, körperlich sehr geschwächt

Welle: Mitte Juli bis Mitte August 2018. Hitzeempfindlichkeit, Schwäche
Nachhher fast vier Wochen beschwerdenfrei

Welle: Anfang September 2018, getriggert durch zu viele Verpflichtungen. Zitternanfälle, extreme Akathisie und Hoffnungslosigkeit.

Erneuter Klinikaufenthalt
Seit September 2018: 2,5 mg Olanzapin
Seit Dezember 2018: 100 mg Amitriptylin
[/spoil]

stubi
Beiträge: 754
Registriert: 12.02.2015 19:16

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von stubi »

Liebe Katharina,

du sprichst mir durch deinen Beitrag gerade aus der Seele.

Liebe Jamie, gute Besserung.

Herzlichst
stubi
[spoil]seit 1990 Psychopharmaka, Fluoxetin, Lyrika, Trimiparmin, Bromazepan, Zopiclon, Lamotrigin, Sertralin. Seit März 2015 abgesetzt.[/spoil]

Fledermaus
Beiträge: 853
Registriert: 05.03.2017 10:04

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Fledermaus »

Hallo liebe Jamie,

ich lese gerade von deinem Hörsturz und bin echt betroffen. Ich weiß nicht woher du deine Stärke nimmst das alles zu meistern. Es tut mir so leid, dass du so viel durchmachen musst.

Ich sende dir einen Drücker und hoffe das alles wieder gut wird. :hug:

Liebe Grüße
Fledermaus
[spoil]seit 2004 150 mg Venlafaxin 2015 für 6 Wochen komplett abgesetzt, 150 mg - 75 mg- 37.5 mg - 25 mg - 0. In welchem Zeitraum weiß ich nicht mehr.
Nach 4 - Wochen ohne zeigten sich Hitzewallungen, Brennen der Haut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nerven/Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Weinerlichkeit. Zusammenbruch emotionaler Art.
Nach 8 Wochen ohne wieder zurück auf 150 mg. schnelles Verschwinden der Symptomatik.
2016 Habe ich bis auf 75 mg reduziert. I
m Dezember 2016 von 75 mg auf 62,5 mg Venlafaxin. Symptome waren
Übelkeit, Hitzewallungen, Augenprobleme, leichtes Erbrechen morgens, Zahnbürste im Mund war schwierig.
Anfang Februar 2017 von 62.5. mg auf 50 mg Venlafaxin.
verstärkte Übelkeit und Zahnbürste im Mund kaum auszuhalten, sofortiges Erbrechen. Von einem Tag auf dem anderen dann 16 Std Schlaf, Augenprobleme, Erbrechen, Hitzewallungen, Nerven/Muskelzucken, Unruhe, Angst/Panik, Herzklopfen,
Suizidgedanken.
18.02 wieder 75 mg Venlafaxin,
seitdem Verbesserung, kein Erbrechen, keine Panikattacken, leichte Nervenzuckungen noch vorhanden. Stabilisation von einem zum anderen Tag schwankend, auf jedem Fall Besserung im Laufe des Tages.
08.04.17 72 mg Venla
12.04. Umstieg auf Kügelchenmethode (2 37,5-Kaspsel)
72 mg 11 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kaspel -3%
01.06.17 68 mg =26 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel -4%
20.07.17 66 mg =32 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2% Durchschnitt 135 Kügelch/Kapsel
29.09.17 64 mg =40 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2%
24.10.17 64 mg = 38 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (neue Charge)
13.12.17 62 mg = 46 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (Rechnung 75-62=13 37.5-13=24,5
132.6:37,5x24.5=86,63 132,6-86,6=46)
31.0 1.18 60 mg = 55 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (137:37,5x22,5=82,2 137-82=55)
10.02.18 Blutdruck schießt wieder hoch, zusätzlich zu den schon bekannten Symptomen
23.03.18 57mg=59 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (123:37,5x19.5=64 123-64=59 Kügelchen weniger)
12.05.18 70 54 mg? Kügelchen weniger verrechnet? Auswirkung jetzt katastrophal (25.6.18)
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Brennende Haut, Sehstörung, Nervenzucken, Weinen, Angst, müde, schwere in Gliedern, Schwitzen, frieren, Hunger kann aber nichts Essen
27.06.18 56 mg
10.08.18 56 mg (Durchschnitt 701:5=140,2, 140,2:37,5x19= 71 Kügelchen weniger in einer 37,5mg Kapsel
02.10.18 54 mg (Durchschnitt wie oben 701:5=140,2 :37,5x21= 78,512 = 79 Kügelchen weniger
28.11.18 52 mg (Durchschnitt 141,8) 141,8:37,5 X 23= 87 Kügelchen weniger
14.01.19 50 mg 14,6:37,5x25=94,4 141,6-94,4= 94.4 Kügelchen weniger
24.04.19 48mg 144,2 :37,5x27=103,82 Kügelchen weniger
26.06.19 47mg
02.08.19 46 mg
08.10.19 44mg
17.12.19 43 mg
06.03.20 41 mg
02.02.20 mg

Vitamin D 07/18 bei 43
Vitamin B6 bei 7.7 i
Vitamin B12 bei 220
Magnesium bei 0,9
Calcium bei 2,39
Magnesium bei Wadenkrämpfen und Nervenzuckungen[/spoil]

micha68
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Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von micha68 »

Liebe Jamie,

hoffe Deine Migräneattacke geht ganz schnell vorbei!

Bewundere dich, das Du es dann trotzdem noch schaffst, Dich hier einzuklinken!

Ratschläge gebe ich keine- Du kennst dich mit Deiner Migräne sicher am Besten aus und weisst, was dir dabei hilft!

In diesem Sinne gute und schnelle Genesung!
Micha
Reduktion von Valproinsäure retardiert/ Valpro Saft unretardiert/Quetiapin (Wasserlösemethode)
[spoil]1999 erste Psychose - Klinik u.a. Haldol (danach war ich ein Roboter)
2000 Entlassung Dosierung: Risperdal 2-0-2mg, Nipolept 25-50-50mg, Akiniton ret. 1-0-0mol, Dociton 10-10-10mg (Betablocker mit Anfang 30!), L-Thyroxin 50-0-0yg, Tavor bis zu 3x1mg (Abhängigkeit, Dank meiner Ma Entzug geschafft), Planum 0-0-20mg zur Nacht
da weiss man nicht mehr, wie was wirkt :zombie:
Die ganze Geschichte lass ich weg- war dann ab 2006 Medikamenten frei, ging alles gut bis
2011 Postnatale Psychose mit Zwangseinweisung und Unterbringung Haldol, Valproinsäure, Quetiapin, Risperdal, Tavor etc Dank Einsatz von hochdosierten Hormonen (Frauenarzt) schnell wieder entlassen; im Nachblick allerdings alles zu schnell abgesetzt denn:
2015 Juni Psychose oder Bipolare Störung mit Verfolgungswahn, geschlossene Station mit allem was man nicht hören und erleben möchte :cry: Quetiapin retardiert wieder bis 1000mg hoch! Genaue Medikation (was alles in mich reingepumpt wurde) liegt bei meiner Psychiaterin.
2015 August entlassen Quetiapin retard 0-0-400mg, Quetiapin unretardiert 50-0-0mg, dazu Valpoinsäure 900-0-900
2015 Nov Mutter-Kind-Reha die mir sehr gut getan hat!
Reduzierung der Medikamente mit Kinesiologin in Absprache mit meiner Psychiaterin, mache Gesprächstherapie, zusätzlich diverse Seminare ambulant zum Thema Stress und Anspannung
2017 Dosierung: Valproinsäure 300-0-150mg Quetiapin ret. 0-0-50mg, ab 08.2017 Skills Training DBT
Bin auf das Forum gestossen-was für ein Glück, bevor ich die letzten 50mg Quetiapin ret einfach so weggelassen habe... ein GROSSES DANKESCHOEN für dieses Forum!
Nahrungsergänzungen bzw. Naturheilkunde:
Öl-Kps Omega-3-FS und Knoblauchöl (Wegen zu hohem Cholesterin)
Zink, B-Komplex (habe Kryptopyrrolurie und kann Zink und B6 nicht speichern)
Schüssler Salze Nr. 5 morgens, Nr. 2 mittags, Nr. 7 abends
Darmbakterien (Stress repair)
Vitamin D (Vitamin D puffert die Insulinreduzierung des Quetiapins...)
Q10
Hopfen und Baldrian zum Schlafen
Allopathie:
L-Thyroxin 75yg
Insulintherapie
Aktuell: Psychopharmaka
11.08.2017 Valproinsäure ret 300-0-150mg, Quetiapin umgestellt auf unretadiert 0-0-25mg
12.08.2017 Valero gleich; Quetiapin 25-0-25mg
17.08.2017 Valproinsäure ret 150-0-300mg (nur Einnahmezeitpunkte verändert), Quetiapin gleich
20.08.2017 Dosierung gleich, nur Quetiapin morgens 25mg in Wasser gelöst, keine Veränderungen gemerkt
22.08.2017 Valpro ret 150mg-0-300mg, Quetiapin 20mg-0-25mg (mit Wasserlösemethode-0-Tab)
05.09.2017 Valpro ret 150mg-0-300mg, Quetiapin 10mg-0-25mg
16.09.2017 Valpro ret 150mg-0-150mg, Quetiapin 10mg-0-25mg
23.09.2017 Valpro ret 150mg-0-150mg, Quetiapin 7mg-0-25mg
07.10.2017 Valpro ret 150mg-0-150mg, Quetiapin 4mg-0-25mg
17.10.2017 Valpro ret 150mg-0-150mg, Quetiapin 0-0-25mg
24.10.2017 Valpro ret 0-0-150mg, Quetiapin 0-0-25mg
31.10.2017 Valpro ret 0-0-150mg, Quetiapin 0-0-22,5mg
14.11.2017 Valpro ret 0-0-150mg, Quetiapin 0-0-20mg
28.11.2017 Valpro ret 0-0-150mg, Quetiapin 0-0-18mg
7.12.2017 Valpro Saft unretardiert 0-0-75mg, Quetiapin 0-0-18mg[/spoil]

Seit März 2018 Medikamenten frei

Ich habe das Berliner Manifest unterschrieben und möchte Euch bitten auch zu unterschreiben: https://www.change.org/p/gesellschaft-p ... sychiatrie
Initiatorin SHG Psychiatrie-Erfahrene in der Landeshauptstadt Wiesbaden
:pillowtalk:

Arianrhod
Beiträge: 1951
Registriert: 15.11.2015 15:16

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Arianrhod »

Hallo liebe Jamie, habe heute auch eine üble Migräne , ich bin sicher, dass Wetter schlägt um, aber gewaltig. Gute Besserung.

liebe Grüße Arian
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .

Flummi

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Flummi »

Hallo Jamie,
Wie geht es Dir?

Sei lieb gedrückt,
Claudia

Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 19476
Registriert: 04.02.2013 22:37

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Jamie »

Liebe Claudia :)

danke die Nachfrage :hug: .
Es geht mir sehr schlecht, mein Vater stirbt vor sich her. Einen unschönen Tod.
Ich habe es ganz kurz bei Mary (neuling) erwähnt.
( http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 45#p220045 )

Mir fehlt die Kraft es ausführlich zu beschreiben; ich bin seit Tagen nur noch im Überlebensmodus.
Der Rest des Lebens ist zum Stillstand gekommen.
Man ist einfach nur so unsäglich traurig und bedrückt und so maßlos erschöpft.
Ich falle nach den Krankenhausbesuchen wie paralysiert aufs Bett und stiere an die Decke und kann mich nicht mehr rühren..


Ich kann nur wünschen und hoffen, dass eure Adventszeit weniger belastend abläuft; es ist ja eigentlich eine ganz wundervolle Zeit und ich habe sie immer gerne; aber heuer ist es ein Alptraum.

Namaste
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

Gwen
Beiträge: 1935
Registriert: 12.01.2017 12:31

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Gwen »

Liebe Jamie, ich weiß, wie schlimm das sein kann.
Ich bin in Gedanken bei Dir!

"Das Leben ist zum Stillstand gekommen" hast Du geschrieben. Wie die Natur draußen zum Stillstand gekommen ist. Ich wünsche Dir, dass Du gut durch diese dunklen Zeiten kommst. Und der Frühling dann wieder Erleichterung bringen wird. Auch wenn es einem in dieser Situation vielleicht gerade nicht so erscheinen mag.

Viele liebe Grüße Gwen
Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: 0 mg!!

[spoil]Diagnosen: schwere rezidivierenden Depressionen seit der Kindheit, teilweise mit Angst-/ Panikattacken

Medikamente:
1999 Lorazepam (Bedarf), Opipramol (extreme Müdigkeit), Wechsel zu Paroxetin ca 2005 abgesetzt (selbständig langsam mit Seroxat-Suspension reduziert nach schlechten Erfahrungen beim Kaltenzugsversuch im KKH)

2008/09(?) Rückfall, Citalopram 20mg
irgendwann Wechsel auf Escitalopram 10mg
zwischendurch wg Schwangerschaft auf 2,5mg reduziert, nach der Geburt schwere postpartale Depression. 1 Woche Diazepam im AllgemeinKKH. Dank Beratung von "Schatten und Licht eV" eine Mutter-Kind Station gefunden. Zu Anfang Lorazepam als Bedarf und Escitalopram wieder 10mg.

03/2016 5mg Starke Kopfschmerzen und Müdigkeit
04/2016 6mg Besser. Jedoch seit Monaten erschöpft und müde
17.01.17 5,4mg. Lange Stabilisierungsphase. Es geht mir richtig gut. Viel Bewegung. Deutlich weniger Müdigkeit, viel fitter und ausgeglichener als sonst
09.04.17 3,5mg Übermut -> Kopfschmerzen, müde, Gliederschmerzen...
24.04.17 4mg stabiler! Dann EBV-Infektion - lange Erholungsphase
12.07.17 3,5mg
01.09.17 3,0mg
17.11.17 2,5mg
31.01.18 2,25mg
12.03.18 2,0mg
06.04.18 Omega3 (EPA+DHA=1200mg)
09.04.18 Magnesium 360mg

....
Zwischenschritte fehlen gegen Ende
Seit Ende Mai 2019 auf Null[/spoil]

lunetta
Teamunterstützung
Beiträge: 4113
Registriert: 17.08.2015 18:09

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von lunetta »

Liebe jamie!

Es ist furchtbar was du grade durchmachst!

Ich habe das bei meiner Oma letztes Jahr mitgemacht und wir haben uns am Ende alle gewünscht dass es endlich zu Ende gehen kann mit ihr. Schlimm so zu denken, aber wir habe es getan, weil sie nur noch ein lebender Leichnam war, ohne Wahrnehmung und aller Würde beraubt als vollkommener Pflegefall und zuletzt komatös. Das ganze hat sich über Wochen hingezogen, und es war im wahrsten Sinne eine Erlösung am Ende.

Ich wünsche dir viel Kraft, teile sie dir gut ein! Umarmung und GLG!
► Text zeigen

Luisa1974
Beiträge: 211
Registriert: 25.08.2016 04:59

Re: Jamies "all in a tumble" Thread

Beitrag von Luisa1974 »

Liebe Jamie,

das tut mir so unendlich leid... es ist so traurig, eine liebe Person leiden zu sehen und man kann irgendwie nicht helfen und es nicht aufhalten.. und dann noch Abschied nehmen.. bei meiner Mutter kann es quasi jeden Tag soweit sein, sie war schon sehr krank, aber damals war ich noch gesund.. ich wünsche dir ganz viel Kraft :hug:

liebe Grüße und eine Umarmung
Luisa
Symptome: soziale Phobie / Ängste / Panikattacken
Medikation: 08/2011: 20 mg Citalopram, bei akuten Angstanfällen Bromazanil
2014 Burnout, Schlaflosigkeit, Erschöpfung, weiterhin 20mg Citalopram, Bedarf an Bromazanil steigt ständig (psychisch abhängig)

Absetzverlauf:
August 2016: Citalopram runter auf 15mg (sehr gereizt, aber sonst keine Nebenwirkungen)
11.08.2016: Citalopram runter auf 10 mg (nach 2 Wochen nervös. extrem gereizt, Brainzaps, leichter Tinnitus
11.09.2016: 0g Citalopram ab der 3. Woche Hölle pur: extremer schriller Piepton in den Ohren, Druck im Kopf, ich dachte mein Kopf platzt, Brainzaps, gereizt, extreme Stimmungsschwankungen, fiel in ein schwarzes Loch, gelähmt, Selbstmordgedanken, zu diesem Zeitpunkt ebenfalls Bromazanil abgesetzt
3.11. 2016: 2,5 Wochen Nordseeurlaub hat mir gut getan, lange Spaziergänge am Strand und das Meeresrauschen halfen bei Tinnitus, nachts und morgens früh war es schon manchmal fast still in meinen Ohren
Nach Rückkehr extreme Stimmungsschwankungen, Selbstmordgedankentäglich,Weinkrämpfe
Dezember 2016: Depression, das Gefühl gelähmt zu sein, ist fast verschwunden, :) bin ruhiger, Tinnitus ist oft leise
Januar 2017: Existenzangst ->Selbstmordgedanken, extreme Stimmungsschwankungen, Tinnitus macht mich verrückt
22.01.2017: Aufdosierung Citalopram 5 mg - fühlte mich besser, Antrieb wieder da, Tinnitus leiser
25.01.2017: denke ich werde verrückt - durch Stress und Druck vom Jobcenter
27.01.2017: neue Psychiaterin: Aufdosierung auf 10 mg anschließend 1. extreme Panikattacke
02.02.2017: aufgrund erneuter Panikattacke mit Atemnot aufdosiert auf 15 mg durch Psychiaterin angeordnet
06.02.2017: 20 mg
16.02.2017: auf 30mg erhöht - Panikattacken Atemnot, bin sicher das Citalopram löst dies aus
23.02.2017: zurück auf 20 mg Citalopram nach extremer Angstattacke, zusätzlich 2 Tavor Schmelztabletten v. Psychiaterin - Androhung Einweisung in Klinik gegen eigenen Willen, ab jetzt bis zur Klinikeinweisung Mirthazapin 15 - Klinik abgesagt weil wegen meinem Hund keine Selbstmordgefahr besteht sagt Psychiaterin
*******************
01.10.2017 =>Reduzierung des Citaloprams auf 15 mg , Mirtazapin 15 mg
01.01.2018 -schrittweise langsame Reduzierung des Citaloprams auf 10 mg
2018 - 2019 - Citalopram abgesetzt bis 0 gm in Mini-Schritten, ab 5mg Wasserlösemethode - durch die Krankheit und dem Tod meiner Mutter konnte ich dies nicht dokumentieren, Tinnitus ist leider geblieben, aber erträglich, oft leise

aktuell: Mirtazapin 30 mg, musste nach dem Tod meiner Mutter erhöht werden, da Panik und Atemnot extrem wiederkamen und ich beinahe meine Arbeit verloren hätte (kein Kündigungsschutz..)
mein neuer Psychiater setzte mich unter Druck Venlafaxin zusätzlich zu nehmen, lüge ihn an, es zu nehmen, nehme es aber nicht, habe Angst dass er die Behandlung abbricht. Suche Therapieplatz bisher vergeblich.

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