Hallo,
ich will mich nun heute bei allen bedanken die mir die Augen über die Problematik der AD's geöffnet haben.
Ich muss Euch leider sagen, daß das erhoffte Gespräch nicht so gut verlief. Die Ärztin war während der gesamten Zeit auffallend nett. Und wie viele hier im Forum bereits geschrieben haben scheint die akute Situation den Ärzten völlig fremd zu sein. Sie belächelte anfangs meine noch unsicheren Äußerungen und als ich merkte sie will mich nicht verstehen, wurde ich doch etwas resoluter. Sie war sichtlich irritiert, das da jemand vor ihr sitzt, der sich informiert hat und der sie nichts vormachen kann.
Ich diskutierte mir ihr im vernünftigen Ton über die Hochdosierung meines Mannes. Sie konnte mir keine vernünftige Erklärung geben. Immer wieder musste ich eindringlich das Gespräch auf meine Fragen lenken. Was mich am meißten geschockt hat, ist der lockere Umgang mit dem Paroxetin. Alles easy kein Problem damit aufzuhören, """natürlich in 10mg Schritten und dann sind auch keine Probleme zu erwarten"""" Halloooooo, sie hat es einfach nicht begriffen, das mein Mann Entzugsprobleme( Antwort: Paroxetin ist doch keine Droge!!!!!!) hatte bei seinem Absetzversuch. Mit dem Schlafmittel sind sie da aber sehr vorsichtig, was die Abhängigkeit betrifft.
Ich wollte ihre Kompetenz was das Allgemeinwissen über Depressionen usw. angeht auch nicht in Frage stelle, ich betonte das auch immmer wieder, aber über Paroxetin hat sie keine Ahnung und dann dieses ewige blöde Grinsen. Ich wollte mich echt zurückhalten und habe es auch getan im Großen und Ganzen, denn die Therapien die dort gemacht werden (Selbstbewußtsein, Autogenes Trainimg usw.) finde ich wirklich gut und hilfreich. Mein Mann war auch dabei, er hat sich nicht so stark ins Gespräch einbringen können. Es ist menschlich seine Art und er traut sich in seiner jetzigen Situation auch nicht so recht. denkt das er was falsches sagen könnte oder so. Ab und zu lächelte er schon genauso aufgesetzt wie " Frau Doktor". Aus dem Gespräch konnte ich erfahren, dass mein Mann immer wieder die Ärzte auf die 30 mg angesprochen hat. ( Was die Ärztin bestätigte)Man hat ihn fast übergangen und nicht so richtig für voll genommen. Das Gespräch dauerte 1 1/2 Stunden. Ich habe alle Fragen gestellt und nur ziemlich spärliche Antworten bekommen. Eines ist mir klar geworden, ich wollte mich nicht als dominante Ehefrau und Besserwisserein hinstellen und damit den Ärzten neue Angriffsfläche für den Seelischen Zustand meines Mannes geben. ( Naja bei so einer Frau kann man ja nicht gegen ankommen.... sie armer Mann...da muss man ja krank werden) Ich habe nicht locker gelassen und die Ärztin auf 30 mg festgenagelt, denn ihre Begründung für die Hochdosierung war es würde meinem Mann dann noch schneller besser gehen. ( Mein sagt mir immer wieder es geht ihm gut nur das Schlafen muss klappen) Bei mir im Hinterkopf steht aber irgendwann wieder die Absetzproblematik. Wir haben geredet, geredet und diskutiert. Es war nicht alles schlecht was sie gesagt hat,aber eben nur auf der psychologischen Schiene. ( Mir schwirrt irgendwie immer noch der Kopf, sicher hab ich auch noch was vergessen, das kann ich ja dann später noch erzählen. Achso! Mein Mann sprach die Nebenwirkung der sexuellen Unlust an. Da war es wieder diese Einstellung alles kein Problem da nehmen sie einfach trevilor und dann klappt das schon. Ich fragte natürlich gleich wie das gehandhabt wird mit dem Wechsel. Wieder alles kein Problem( angeblich) Wir sollen es uns überlegen. Das Gespräch war zu Ende und ich habe ihr das Info Paket unseres Forums überreicht. Ich hab sie eindringlich gebeten es zu lesen,um dann meine Angst und skeptischen Fragen verstehen zu können. Und dann passierte es. ich ging mit meinem Mann zum Auto, plötzlich fing ich am ganzen Körper an zu zittern und alles wackelte beim sitzen. Meine Hände, Arme und Beine. Die extreme Anspannung der letzten Tage löste sich wahrscheinlich. mein Mann bekam richtig Angst. Abe mein kopf war völlig klar ichhatte keine Angst. Nach einer Zigarette gings mir wieder einigermaßen gut. Ich habe die Erkenntnis gewonnen. man kann nie genug wissen über diese Thema und ich werde keine Rücksicht mehr nehmen auf die Götter in Weiß. ich werde es schaffen( wir). Mein Mann war rcihtig stolz und erleichtert nach dem Gespräch. Ich kann verstehen warum er gegen solche immerlächelnden Menschen nicht ankommt. er ist vom Sternzeichen Waage und es fällt im schon immer schwer sich zu entscheiden und das dann umzusetzen. ich werde ihm dabei helfen so gut ich kann und ihr alle habt mich bis jetzt so toll dabei unterstützt. Langsam muss ich aber auch auf mich aufpassen, denn ich habe noch zwei Söhne die mich auch brauchen.
Alles liebe Kati
Arztgespräch!!!!!!!
Arztgespräch!!!!!!!
20mg Paroxetin 05.01, 10mg Paroxetin ab 07.03
2. Absetzversuch 02.04(Fehlschlag), 20mg Paroxetin ab 20.02.04,10mg Paroxetin ab 26.02.04 starke Schlafprobleme,04.03.20mg,10.03.30mg,23.05. 25mg
2. Absetzversuch 02.04(Fehlschlag), 20mg Paroxetin ab 20.02.04,10mg Paroxetin ab 26.02.04 starke Schlafprobleme,04.03.20mg,10.03.30mg,23.05. 25mg
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CloneX
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Hi Kati,
super was du da geleistet hast !
Dein Mann kann wirklich stolz auf dich sein - auch wenn er vielleicht noch nicht begreifen kann was du da genau für ihn tust.
Die Chance dass das Arztgespräch so abläuft wie es abgelaufen ist war recht hoch. Es ist ja bekannt dass die meisten Ärzte keine bis wenig Ahnung von Probleme bei Antidepressiva haben. Du hast es ja selber gemerkt: Sie konnte dir keine vernünftige Begründung geben - und genau das ist das Problem bei vielen Ärzten: Sie können dir zwar erzählen wie toll die Medikamente wirken und dass man dies und das tun sollte, aber häufig fehlen die Begründungen, sie beten einfach hier Wissen runter dass sie von den Pharmakonzernen aufgetischt bekommen. Das habe ich selber schon mal erlebt. Da die Ärztin, meinte es kommt nicht von Absetzungserscheinungen, habe ich sie gefragte "Wie langen glauben sie denn halten solche Absetzungserscheinungen an ?" - Und da hat sie nur geblockt und meinet sie wäre hier nicht in einem Verhör oder sowas.
Dass die Ärztin wirklich gar keine Ahnung hat was Absetzprobleme angeht hast du ja auch gemerkt - Absetzen in 10mg Schritten, das kann selbst bei Leuten Probleme verursachen die nicht so empfindlich aufs Absetzen reagieren. Wahrscheinlich erzählt sie denen dann etwas von Rückfall
Beeindruckend dass das Gespräch 1 1/2 Stunden dauerte - sowas kenne ich nicht von vielen Ärzten.
Das Problem mit der "dominanten Ehefrau" kennt man auch
Frag Linda, die wurde als "dominante Mutter" dargestellt als sie für ihre Tochter bei den Ärzten kämpfte - dabei hat sie ihr nur geholfen. Und ich finde es auch sehr gut dass du so kämpft - wenn man a) nicht der Typ dafür ist und b) auch noch mit Krankheiten wie Depressionen zu kämpfen hat, dann ist man froh darüber wenn einer für einen kämpft.
Zum Trevilorwechsel: Auch das wird wahrscheinlich nicht "easy" sein. Falls die Probleme wirklich erst durch das Absetzen von Paroxetine entstanden sind, dann wird der Wechsel sicher auch nicht gut für ihn sein. Das Trevilor weniger Nebenwirkungen hat ist mir nicht bekannt - mag vielleicht allgemein gelten. Aber da diese Medikamente bei jedem unterschiedlich wirken kann es sein dass dein Mann es auch gar nicht verträgt und dann auch noch unter Absetzproblemen leiden wird. Vielleicht hilft es aber auch. Das kann ich dir nicht vorhersagen. Allerdings würde ich da sehr vorsichtig sein.
Ich wünsch euch weiterhin viel Erfolg. Und du hast es schon gemerkt: Wissen ist Macht
super was du da geleistet hast !
Die Chance dass das Arztgespräch so abläuft wie es abgelaufen ist war recht hoch. Es ist ja bekannt dass die meisten Ärzte keine bis wenig Ahnung von Probleme bei Antidepressiva haben. Du hast es ja selber gemerkt: Sie konnte dir keine vernünftige Begründung geben - und genau das ist das Problem bei vielen Ärzten: Sie können dir zwar erzählen wie toll die Medikamente wirken und dass man dies und das tun sollte, aber häufig fehlen die Begründungen, sie beten einfach hier Wissen runter dass sie von den Pharmakonzernen aufgetischt bekommen. Das habe ich selber schon mal erlebt. Da die Ärztin, meinte es kommt nicht von Absetzungserscheinungen, habe ich sie gefragte "Wie langen glauben sie denn halten solche Absetzungserscheinungen an ?" - Und da hat sie nur geblockt und meinet sie wäre hier nicht in einem Verhör oder sowas.
Dass die Ärztin wirklich gar keine Ahnung hat was Absetzprobleme angeht hast du ja auch gemerkt - Absetzen in 10mg Schritten, das kann selbst bei Leuten Probleme verursachen die nicht so empfindlich aufs Absetzen reagieren. Wahrscheinlich erzählt sie denen dann etwas von Rückfall
Beeindruckend dass das Gespräch 1 1/2 Stunden dauerte - sowas kenne ich nicht von vielen Ärzten.
Das Problem mit der "dominanten Ehefrau" kennt man auch
Zum Trevilorwechsel: Auch das wird wahrscheinlich nicht "easy" sein. Falls die Probleme wirklich erst durch das Absetzen von Paroxetine entstanden sind, dann wird der Wechsel sicher auch nicht gut für ihn sein. Das Trevilor weniger Nebenwirkungen hat ist mir nicht bekannt - mag vielleicht allgemein gelten. Aber da diese Medikamente bei jedem unterschiedlich wirken kann es sein dass dein Mann es auch gar nicht verträgt und dann auch noch unter Absetzproblemen leiden wird. Vielleicht hilft es aber auch. Das kann ich dir nicht vorhersagen. Allerdings würde ich da sehr vorsichtig sein.
Ich wünsch euch weiterhin viel Erfolg. Und du hast es schon gemerkt: Wissen ist Macht
Hi Kati,
gratuliere zu Deinem Auftreten! Das war große Klasse!
Ich könnte hier ja mal veröffentlichen, was ich im Verlaufe meines (ach so langen
) Lebens schon mit Ärzten erlebt habe, Psychologen möchte ich erst gar nicht erwähnen (denn da wird’s schon grotesk, teils gefährlich). Diejenigen, die ähnliche Erlebnisse hatten, wissen ohnehin Bescheid, was sich in dieser Branche so alles abspielt, den anderen möchte ich besser ihr Weltbild nicht zerstören.
Fehldiagnosen, soweit das Auge reicht, sind leider keine Ausnahmeerscheinungen, im psychischen Bereich eher der Normalfall. Das hat viele Ursachen, hängt mit der Ausbildung von Ärzten zusammen, aber auch im hohen Maße mit deren Einstellung zu ihrem Job. Kurz, ich würde jedem Betroffenen dringend raten, sich selbst mit der Problematik auseinanderzusetzen und eben nicht diese Berufsgruppe als Halbgötter in weiß anzusehen, denn das sind sie mit Sicherheit nicht. Wenn ich mich nicht selber mit meinen psych. Macken befaßt hätte, würde ich mit hoher Wahrscheinlichkeit bis an mein seliges Ende durch die Praxen gutbetuchter Ärzte geistern und nebenbei auch noch der Pharmaindustrie als Versuchskaninchen und Dukatenesel dienen.
Das muß man mal so deutlich aussprechen, auch wenn manch einer mal etwas Glück hat und andere an einem vermeintlichen Idealbild festhalten wollen, warum auch immer.
Also, sich selbst vertrauen, „Fachwissen“ hinterfragen und auch mal anzweifeln, finde auch ich den besseren Weg!
Gruß, Max (ebenfalls Waage!)
gratuliere zu Deinem Auftreten! Das war große Klasse!
Ich könnte hier ja mal veröffentlichen, was ich im Verlaufe meines (ach so langen
Fehldiagnosen, soweit das Auge reicht, sind leider keine Ausnahmeerscheinungen, im psychischen Bereich eher der Normalfall. Das hat viele Ursachen, hängt mit der Ausbildung von Ärzten zusammen, aber auch im hohen Maße mit deren Einstellung zu ihrem Job. Kurz, ich würde jedem Betroffenen dringend raten, sich selbst mit der Problematik auseinanderzusetzen und eben nicht diese Berufsgruppe als Halbgötter in weiß anzusehen, denn das sind sie mit Sicherheit nicht. Wenn ich mich nicht selber mit meinen psych. Macken befaßt hätte, würde ich mit hoher Wahrscheinlichkeit bis an mein seliges Ende durch die Praxen gutbetuchter Ärzte geistern und nebenbei auch noch der Pharmaindustrie als Versuchskaninchen und Dukatenesel dienen.
Also, sich selbst vertrauen, „Fachwissen“ hinterfragen und auch mal anzweifeln, finde auch ich den besseren Weg!
Gruß, Max (ebenfalls Waage!)
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Oliver
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Hallo Kati
Ich komme hier im Moment zwar nicht so viel zum Schreiben, aber da muss ich doch auch noch ein Bravo los werden
. Ich finde es absolut klasse was Du machst und das Du Dich nicht von den Weisskitteln einschüchtern lässt. Es ist leider fast eher die Regel als die Ausnahme, daß wenn man anfängt Fragen zu stellen die über das "Und davon geht's mir dann besser?" Level hinausgehen meist recht schnell auf blankes Unwissen stösst, welches dann meist mit Autorität oder nicht Ernstnehmen des Fragenden überspielt wird. Ich wünsche Dir viel Kraft das Ganze durchzustehen.
Alles Gute
Oliver
Ich komme hier im Moment zwar nicht so viel zum Schreiben, aber da muss ich doch auch noch ein Bravo los werden
Alles Gute
Oliver
Liebe Kati,
ich bin noch ganz sprachlos.
Hut ab! Kann ich da nur sagen.
Nicht nur dein Mann kann stolz auf dich sein, sondern du selbst darfst das auch. Besonders gut finde ich, dass du zielgerichtet aber nicht voreingenommen in das Gespräch gegangen bist. Das erkennt man daran, dass du für die guten Seiten, die das Gespräch offensichtlich auch hatte, offen warst und anerkennend bist. WOW!
Das ist auch wichtig für weitere Gespräche, die bestimmt folgen werden.
Mein Mann ist auch Waage und ich Skorpion - eine gute Kombination! Ich bin auch eher die hartnäckige Kämpferin. Seine Geschwister hassen mich dafür. Er würde tun, was ich sage, behaupten sie. Die sind so bescheuert. Beleidigen sie damit doch nicht mich, sondern ihren Bruder, der sehr wohl selbst entscheidet, was er tut. Wir ergänzen uns vielmehr. Er hat Fähigkeiten, an die ich in hundert Jahren nicht ranreichen werde. So gleicht sich alles aus.
Also Kati, mach weiter so!
Auch wenn du die Ärztin heute nicht zu neuen Erkenntnissen führen konntest, so hast du ihr doch eine Menge Hintergrundwissen präsentiert und ihr zu denken gegeben. DAS wird seine Wirkung haben. Da bin ich mir ganz sicher. Auf jeden Fall werden sie wissen, dass sie mit EUCH nicht einfach machen, können was sie wollen.
Das alleine stellt einen gewissen Schutz für deinen Mann dar. Damit hast du viel erreicht. Und ihr seid noch nicht am Ende. Jetzt geht´s erst richtig los.
IHR seid auf dem richtigen Weg!
Nun erhol dich mal gut. Mach dir wenn es eben geht ein schönes Wochenende und genieße deinen ersten Teilerfolg.
Das wünscht dir von Herzen
Astrid
ich bin noch ganz sprachlos.
Hut ab! Kann ich da nur sagen.
Nicht nur dein Mann kann stolz auf dich sein, sondern du selbst darfst das auch. Besonders gut finde ich, dass du zielgerichtet aber nicht voreingenommen in das Gespräch gegangen bist. Das erkennt man daran, dass du für die guten Seiten, die das Gespräch offensichtlich auch hatte, offen warst und anerkennend bist. WOW!
Das ist auch wichtig für weitere Gespräche, die bestimmt folgen werden.
Mein Mann ist auch Waage und ich Skorpion - eine gute Kombination! Ich bin auch eher die hartnäckige Kämpferin. Seine Geschwister hassen mich dafür. Er würde tun, was ich sage, behaupten sie. Die sind so bescheuert. Beleidigen sie damit doch nicht mich, sondern ihren Bruder, der sehr wohl selbst entscheidet, was er tut. Wir ergänzen uns vielmehr. Er hat Fähigkeiten, an die ich in hundert Jahren nicht ranreichen werde. So gleicht sich alles aus.
Also Kati, mach weiter so!
Auch wenn du die Ärztin heute nicht zu neuen Erkenntnissen führen konntest, so hast du ihr doch eine Menge Hintergrundwissen präsentiert und ihr zu denken gegeben. DAS wird seine Wirkung haben. Da bin ich mir ganz sicher. Auf jeden Fall werden sie wissen, dass sie mit EUCH nicht einfach machen, können was sie wollen.
Das alleine stellt einen gewissen Schutz für deinen Mann dar. Damit hast du viel erreicht. Und ihr seid noch nicht am Ende. Jetzt geht´s erst richtig los.
IHR seid auf dem richtigen Weg!
Nun erhol dich mal gut. Mach dir wenn es eben geht ein schönes Wochenende und genieße deinen ersten Teilerfolg.
Das wünscht dir von Herzen
Astrid
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Linda
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Gut gemacht
Liebe Kati,
ich kann alles genau nachvollziehen, wie es Dir jetzt geht. Bei uns war das genau gleich. Jessica war einfach nicht in der Lage, irgendetwas für sich zu unternehmen, weil sie mit den horrenden Nebenwirkungen und Absetzproblemen zu kämpfen hatte. Ich mußte einfach eingreifen - mir blieb keine andere Wahl. Und dafür ist die Familie auch da, um in solchen schwierigen Zeiten Unterstützung zu geben. Es wird mir jetzt noch schlecht, wenn ich daran denke, wie es Jessica damals ging. Die Vorwürfe der Ärzte kenne ich auch nur zu gut. Einer meinte ich würde sie mit meinen "Informationen" nur zusätzlich verunsichern - eine andere meinte ich wäre Schuld an ihrer "Erkrankung". Eine Therapeutin meinte, Jessica muß lernen, damit zu leben!!!!!! Damit leben, dass z.B. die Geräusche der Scheibenwischerblätter im Auto unerträgliche Schmerzen im ganzen Körper auslösen??? Dass man den Drang verspürt, sich aus einem fahrenden Fahrzeug zu werfen? (was übrigens sehr oft nach der Einnahme der SSRIs plötzlich ausgelöst werden kann - es wird weltweit davon berichtet). Man wird nicht ernstgenommen und ist letztendlich völlig auf sich selbst gestellt, weil die Ärzte die möglichen negativen Wirkungen der ADs nicht anerkennen. Sie glauben nur die Aussagen der Pharmaindustrie und beachten nicht die Erfahrungen der Betroffenen - einfach unglaublich. "Nein, das, was Sie jetzt empfinden, gibt es nicht, es steht nicht auf dem Beipackzettel - sie sind krank, verstehen sie das doch endlich".
Laß Dich nicht unterkriegen Kati. Du machst das ganz toll - aber wie Du sagst, vergesse Dich selber nicht. Ich weiß, wie eine solche Situation einen auffressen kann.
Mitfühlende Grüße
Linda
ich kann alles genau nachvollziehen, wie es Dir jetzt geht. Bei uns war das genau gleich. Jessica war einfach nicht in der Lage, irgendetwas für sich zu unternehmen, weil sie mit den horrenden Nebenwirkungen und Absetzproblemen zu kämpfen hatte. Ich mußte einfach eingreifen - mir blieb keine andere Wahl. Und dafür ist die Familie auch da, um in solchen schwierigen Zeiten Unterstützung zu geben. Es wird mir jetzt noch schlecht, wenn ich daran denke, wie es Jessica damals ging. Die Vorwürfe der Ärzte kenne ich auch nur zu gut. Einer meinte ich würde sie mit meinen "Informationen" nur zusätzlich verunsichern - eine andere meinte ich wäre Schuld an ihrer "Erkrankung". Eine Therapeutin meinte, Jessica muß lernen, damit zu leben!!!!!! Damit leben, dass z.B. die Geräusche der Scheibenwischerblätter im Auto unerträgliche Schmerzen im ganzen Körper auslösen??? Dass man den Drang verspürt, sich aus einem fahrenden Fahrzeug zu werfen? (was übrigens sehr oft nach der Einnahme der SSRIs plötzlich ausgelöst werden kann - es wird weltweit davon berichtet). Man wird nicht ernstgenommen und ist letztendlich völlig auf sich selbst gestellt, weil die Ärzte die möglichen negativen Wirkungen der ADs nicht anerkennen. Sie glauben nur die Aussagen der Pharmaindustrie und beachten nicht die Erfahrungen der Betroffenen - einfach unglaublich. "Nein, das, was Sie jetzt empfinden, gibt es nicht, es steht nicht auf dem Beipackzettel - sie sind krank, verstehen sie das doch endlich".
Laß Dich nicht unterkriegen Kati. Du machst das ganz toll - aber wie Du sagst, vergesse Dich selber nicht. Ich weiß, wie eine solche Situation einen auffressen kann.
Mitfühlende Grüße
Linda
Hallo Kati,
ich habs ja gewußt Du schaftst es. Toll wie Du das gemacht hast.
Du hast wirklich sehr großen Mut, sich so gegen die Ärztin zu stellen. Die haben anscheinend keine Ahnung, in 10mg Schritten reduzieren, ich spüre schon 5mg. Die sollte mal meine Träume nachts haben , (letzte Nacht träumte ich genau wie ich jemanden ermorde, in allen Einzelheiten) die ich habe seit ich reduzierte! Da könnte Sie dann einen Ihrer Kollegen kosultieren, der wär vollauf beschäftigt, diese Träume zu deuten. Ich habe jede Nacht lange Filmnacht, abends gehe ich ins Bett und frage mich was kommt heute nacht im Programm. Morgends brauche ich dann immer ein Weile, bis ich wieder klarkomme. Am Montag habe ich ja wieder um 5mg reduziert, da hatte ich wieder für 3 Tage Muskelschmerzen. Wohl noch alles im erträglichen Bereich, aber trotzdem. Was wäre erst wenn ich immer gleich um 10mg reduziere. Und einfach zu einem anderen Medikament wechseln, das soll problemlos gehen. Kann ich mir nicht vorstellen. Alles ohne Probleme, mein Gott ich merke ich bekomme eine Stinkwut. Am besten sie nimmts mal selbst, damit sie weiß wovon hier geschrieben wird. Wie stolz kann Dein Mann sein, daß er so ein Frau wie Dich hat, du kämpfst wirklich wie ein Löwe! Toll !!
Aber pass auch auf Dich auf, nicht dass Du als nächste schlapp machst.
Erhol Dich gut übers Wochenende
Liebe Grüße Uschi
ich habs ja gewußt Du schaftst es. Toll wie Du das gemacht hast.
Du hast wirklich sehr großen Mut, sich so gegen die Ärztin zu stellen. Die haben anscheinend keine Ahnung, in 10mg Schritten reduzieren, ich spüre schon 5mg. Die sollte mal meine Träume nachts haben , (letzte Nacht träumte ich genau wie ich jemanden ermorde, in allen Einzelheiten) die ich habe seit ich reduzierte! Da könnte Sie dann einen Ihrer Kollegen kosultieren, der wär vollauf beschäftigt, diese Träume zu deuten. Ich habe jede Nacht lange Filmnacht, abends gehe ich ins Bett und frage mich was kommt heute nacht im Programm. Morgends brauche ich dann immer ein Weile, bis ich wieder klarkomme. Am Montag habe ich ja wieder um 5mg reduziert, da hatte ich wieder für 3 Tage Muskelschmerzen. Wohl noch alles im erträglichen Bereich, aber trotzdem. Was wäre erst wenn ich immer gleich um 10mg reduziere. Und einfach zu einem anderen Medikament wechseln, das soll problemlos gehen. Kann ich mir nicht vorstellen. Alles ohne Probleme, mein Gott ich merke ich bekomme eine Stinkwut. Am besten sie nimmts mal selbst, damit sie weiß wovon hier geschrieben wird. Wie stolz kann Dein Mann sein, daß er so ein Frau wie Dich hat, du kämpfst wirklich wie ein Löwe! Toll !!
Aber pass auch auf Dich auf, nicht dass Du als nächste schlapp machst.
Erhol Dich gut übers Wochenende
Liebe Grüße Uschi