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Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

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Melodien im Kopf / Ohrwurm

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nila
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Melodien im Kopf / Ohrwurm

Beitrag von nila »

Hallo,

Ich hab seit ich olanzapin genommen habe Melodien im Kopf. Ist schon ein halbes Jahr her hört aber nicht auf. Ich nehme jetzt abilify ist aber nicht besser geworden. Weiß einer was da hilft?
Zuletzt geändert von Murmeline am 06.04.2021 22:48, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
Clarissa
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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von Clarissa »

Guten Morgen.

Ich hatte das auch unter NL, besonders Olanzipin, hat mir übrigens wieder keiner geglaubt.
Es hörte eine Weile nach dem Absetzen aller NL von selbst wieder auf. Aber, wie gesagt: nach Null erst.

VG von Clarissa
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nila
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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von nila »

Clarissa hat geschrieben: 03.05.2018 06:13 Guten Morgen.

Ich hatte das auch unter NL, besonders Olanzipin, hat mir übrigens wieder keiner geglaubt.
Es hörte eine Weile nach dem Absetzen aller NL von selbst wieder auf. Aber, wie gesagt: nach Null erst.

VG von Clarissa
Das hört sich genau an wie mein Problem das das vom olanzapin kommt hat mir na klar auch keiner geglaubt. Ich kriege jetzt abilify gegen die Melodien bringt aber nix. Olanzapin hab ich vor 7 Monaten abgesetzt....
Clarissa
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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von Clarissa »

Ja, nila, ich denke, bei mir hat das die Medikamentengruppe "Neuroleptika" ausgelöst. Beim Olanzapin ist es mir besonders aufgefallen. Abilify ist mir zum Glück erspart geblieben.
Einmal habe ich das einer Thera gegenüber erwähnt, die hat mich nur ungläubig und amüsiert angeschaut und fand das v.a. gar nicht schlimm. Naja, sie hatte es ja auch nicht.
Ohne NL/PP fühle ich mich erheblich "normaler" und viel weniger gequält. Manches davon ist mir erst im Nachhinein aufgefallen.

Brr, bloß nicht wieder solche eigenartigen "Erscheinungen".

VG von Clarissa
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Monalinde
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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von Monalinde »

Hallo,

ich hatte das auch sehr lange Zeit auch mit Antidepressiva, es betraf sog. Ohrwürmer, ist mit der Zeit besser geworden derart, dass es nicht mehr so lange nachgehallt hat. Ganz vorbei ist es noch immer nicht, manchmal gelingt es mir aber durch Ablenkung und Entspannungsübungen das wieder loszuwerden. Ich fand es als eines der lästigsten Symptome.

Es braucht Weile.

Mona
2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg,
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Diagnose: Angst und Depression

Dezember 2012 auf Null abgesetzt, 10 Prozent im Rhythmus von 14 Tagen ( zu schnell)
Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.
Symptome:
( Tinnitus 2011) , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals saures Aufstoßen seit 2014,
Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Hautausschläge, Angstzustände,
Gelenkschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost, Zwangsgedanken, Ohrwürmer, Neuroemotionen, Durchfälle)

2018:
Hautausschläge, Gelenkschmerzen, Schüttelfrost , Schwindel, verstopfte Nase, Albträume nicht mehr vorhanden, Reflux nur noch selten, Durchschlafstörungen sporadisch bei Stress

Ängste, Tinnitus, Neuroemotionen halten an.
nila
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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von nila »

Genau es ist ein nachhallen. Woher hast du das bekommen und wie lange wartest du schon dass es besser wird? Ich versuche mich schon damit abzufinden dass es womöglich länger dauert
Arianrhod
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Re: nila: Melodien im Kopf

Beitrag von Arianrhod »

Vielleicht dazu passend:

Musikhalluzinationen sind harmlos
hier : bei älteren Menschen
Die Ursache dieser Form von akustischen Sinnestäuschungen ist unbekannt. Es werden verschiedene Möglichkeiten von medikamentöser Einwirkung durch Salizylate (Aspirin) bis zur Epilepsie-Entstehung vermutet.
Weder Antikrampfmittel der Epilepsietherapeuten noch Neuroleptika aus der Psychosebehandlung akustischer Halluzinationen haben bisher überzeugende Ergebnisse gebracht.
https://www.zeit.de/1993/05/musik-zwisc ... ettansicht

Würde zu eurer Beobachtung passen, dass Neuroleptika vermutlich neurologische Symptome auslösen. Ich hatte das mit Stimmengemurmel übrigens auch - NACHDEM ich NL genommen hatte.

liebe Grüße Arian
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
Arianrhod
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Re: nila: Melodien im Kopf

Beitrag von Arianrhod »

gemuesemuffin hat geschrieben: 22.06.2018 20:56 ich bin auch der Meinung, das das risperidon -insbesondere Dissoziationen- sowie darauf folgend ängste, wahnerleben noch verschlimmert hat.
irgendwie als hätte ich mehr Zugang zu diesen dingen im Unterbewusstsein, als wenn die schutzmechanismen nicht mehr richtig greifen. als hätte es so gewirkt wie es eigentlich nicht wirken sollte... konträr irgendwie.

kann das sein?
ich sprach das natürlich bei den Ärzten an- man sagte mir das kann nicht sein. das ist die ursprungssymptomatik.
Hallo Gemüsemuffin : Jaaaa - du rennst bei mir offene Türen ein.
Ich hatte von Risperidon furchtbare Angst - und Panikattacken und auch Dissoziationen . Es wird immer gesagt , NL schirmen ab vor dem Chaos des Unbewussten, mein Eindruck war aber, dass meine eigene Abschirmung SCHLECHTER funktionierte als vorher.
Das ist eine paradoxe Wirkung - leider gibt es keine Zahlen und keine Studien darüber, mein Verdacht ist, dass besonders Hochsensible, Allergiker, Leite mit neurologischen Veränderungen und auch ADHS /Autismusspektrum gerne mal paradox reagieren. I
Das mit der Ursprungssymptomatik wird gerne gesagt - kann ich aber ausschließen, weil bei mir die Diagnose nicht gestimmt hat. Ich bekam psychotische Symptome erst NACH dem Absetzen von AD und der Einnahme von NL.

liebe Grüße Arianrhod
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
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Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

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u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
Blumenwiese
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Re: nila: Melodien im Kopf

Beitrag von Blumenwiese »

Hallo,

Ich kenne das auch mit Melodien im Kopf. Aber das hatte ich zuletzt Jahre bevor ich Medikamente anfing zu nehmen.

Ich hab schon von anderen hoch dissoziativen Menschen gehört, dass die Melodien im Kopf haben. Vielleicht also nur eine Form von Dissoziationen...?

Liebe Grüße
Blumenwiese
Liebe Grüße
B L U M E N W I E S E


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nila
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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von nila »

Also mittlerweile denke ich das ist ein hirnschaden der durch neuroleptika entstanden ist. Geht mit nix weg. Morgens kommt ein reiz an mein hirn und spielt musik ab bis ich aufwache und tagsüber kriege ich von allem einen ohrwurm. mir ght es insgesamt sehr schlecht und mein gehrin funktioniert überhaupt nicht mehr ausser das es melodien abspielt. ich hab garnichts mehr! keine emotionale regung bin nur daheim keine gefühle will meine freunde nicht mehr sehen. kuck den ganzne tag fern sogar körperpflege ist mir zu anstrengend...also bin ein richtiges wrack und bevor icih olanzaoin genommen habe war ich top fit und hatte bloß schlafstörungen. das ist hart. ich weiß nicht mal wie es mit mir weiter gehen soll. gibt es irgendwelche selbsthilfegruppen? psychopharmaka helfen da nicht wirklich...wenn ich in die klinik gehe bin ich die kaputteste von allen und die machen nichts das es mir besser geht. der arzt meinte jetzt es wären schäden im frontahirn vom STRESS welcher stress???? das einzige was ich gemacht hab waren seine zerstörerischen psychopharmaka anstatt einem schlafmittel zu nehmen!!
Clarissa
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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von Clarissa »

Hallo nila.

Nimmst Du denn jetzt noch PP, finde gar keine Signatur von Dir?

Bei mir hat der Zirkus mit den Melodien im Kopp relativ rasch nach Null wieder aufgehört, also innerhalb von Wochen.

Diese Abstumpfung und Antriebslosigkeit bei gleichzeitigem Getriebensein hatte ich unter den Neuroleptika ganz arg, das ist leider in abgeschwächter Form noch immer, fast vier Jahre nach Null, etwas vorhanden.

VG von Clarissa
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JelenaCl
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Re: Melodien im Kopf

Beitrag von JelenaCl »

Hallo. Der Beitrag ist ja schon etwas älter, dennoch hoffe ich, dass hier vielleicht noch jemand liest :-)

Mich plagen jetzt seit ein paar Tagen auch durchgehend Ohrwürmer. Von morgens bis abends beim Einschlafen. Ich werde noch bekloppt, denn egal, was ich mache, immer wieder kehrt der Ohrwurm zurück. Ich schleiche gerade Escitalopram aus.

Ist es bei euch besser geworden?
Dezember 2014 - Start mit Escitalopram 10 mg
November 2020 - Reduzierung auf 5 mg
23. Dezember 2020 - permanentes Benommenheitsgefühl, als wäre man nicht in seinem eigenen Körper würde alles verändert wahrnehmen. Zusätzlich Brain Zaps
25. Dezember 2020 - Dosiserhöhung auf 10 mg
01. Januar 2020 - Einschlafprobleme. Diese äußern sich mit Stromschlägen, Blitzen oder Aufschrecken in der Phase von Wach zu Schlaf
01.02. 9 mg Escitalopram
01.03. 8 mg Escitalopram
01.04. 7 mg Escitalopram
JelenaCl
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Ohrwurm den ganzen Tag

Beitrag von JelenaCl »

Hallo ihr Lieben,

ich habe ein Problem, das mich echt wahnsinnig werden lässt. Und zwar plagen mich seit ungefähr 3 Tagen permanent von morgens bis abends Ohrwürmer. Immer, wenn mein Gehirn nicht denkt oder sich auf irgendwas konzentriert, spielt die Musik wieder ab. Er ist sogar abends beim Einschlafen noch vorhanden. Kann mich kaum mehr konzentrieren, weil immer diese Musik "im Hintergrund" spielt.

Kennt das wer?

Ich schleiche gerade Escitalopram aus, vielleicht hängt das damit zusammen?
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JelenaCl
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Re: Ohrwurm den ganzen Tag

Beitrag von JelenaCl »

CoraFR hat geschrieben: 06.04.2021 18:23 Hallo Jelena, ich hab das auch! Immer dieselbe Phrase/Zeile eines Lieds. So oft und penetrant, dass es quälend ist.
Habe aber entdeckt, dass Summen hilft! Irgendeine Melodie, Töne, kein bestimmtes Lied, kein Text. Bei mir hilft das. Probier mal!
Liebe Grüße
Cora
Oh ich danke dir Cora für deine Antwort. Ich denke echt, ich werde verrückt, weil es nicht mehr aufhört. Na klar, wenn man will, dass es aufhört und es als störend empfindet, hört es erst recht nicht mehr auf.
Hast du das denn auch so wie ich, dass es sogar beim Einschlafen noch vorhanden ist?
Ja genau, bei mir ist das auch immer eine bestimmte Zeile eines Liedes.

Liebe Grüße
Dezember 2014 - Start mit Escitalopram 10 mg
November 2020 - Reduzierung auf 5 mg
23. Dezember 2020 - permanentes Benommenheitsgefühl, als wäre man nicht in seinem eigenen Körper würde alles verändert wahrnehmen. Zusätzlich Brain Zaps
25. Dezember 2020 - Dosiserhöhung auf 10 mg
01. Januar 2020 - Einschlafprobleme. Diese äußern sich mit Stromschlägen, Blitzen oder Aufschrecken in der Phase von Wach zu Schlaf
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blinded03
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Re: Melodien im Kopf / Ohrwurm

Beitrag von blinded03 »

Hallo

Das mit der Musik kenne ich bestens.
Es halt nach. Alles. Musik im Supermarkt, im Radio. Vorhin was auf Youtube geschaut, jetzt Melodie im kopf. Einfach so taucht es auf..Dauerschleife. Anstrengend.
Ist immer wieder weggegangen, aber bei kleinsten Unregelmässigkeiten wieder da.

Liebe Grüße
Blinded
zig Absetzversuche jedesmal mit starken Symptomen
Langzeitanwendung über....20 (?) Jahre
Verlauf (alte Signatur):


Medikation:Paroxetin 20mg seit 2000
nach ca. 1 Jahr >> Umstieg Paroxetin Suspension (erstes Generika klappte nicht, dann auf anderes gewechselt: Gut)
seit ca. 2003 reduz. in vielen Einzelschr.
>> ab 26.03.07: 4,2 ml (massive Entzugsersch. nach ca 2-3 Wochen)
>> ab 30.05.07: 4,3 ml (nach ca 10 Tagen Krämpfe / Muskelzittern, Arm bewegt sich hin und her)
>> ab 11.06.07: 4,2 ml
>> seit 2008 4,0ml
>> Unterbrechungen beim Reduzieren wegen Zwischenfällen wie 1-2 Std. zeitverz. Einnahme, Med. wie Antibiotika, Cortison etc.
>> seit 24.05.11 3,9 ml
>> weitere Reduz.in super-kleinen Schritten
>> ab 27.10.13: 3,6 ml
>> ab 31.03.14: 3,4 ml (Schwindel, Gangunsicherheit)
>> ab 02.07.14: Lokalanästhetikum stürzt mich in Super-Krise (alle neurolog. und psychischen Sympt. sehr heftig)
>> ab 17.07.14: 3,2ml (3 Tage bessser, dann wieder schlimmer)
>> ab 31.07.14: 3,3 ml
>> ab 01.08.14: 3,8 m (Appetit besser, geschlafen, Nervenbrennen reduzierter, Durchfall)
>> ab 02.08.14: 4,o ml (Angst besser, aber dafür andere starke Symptome, zwanghaft)
>> ab 08.08.14: 3,8ml (Ersten Tage besser, dann wieder Symptome, aber insgesamt bisschen klarer im Kopf)
>> ab 12.08.14: 3,6ml Auch nach 12 Wo. noch starke neurolog.Symptome
>> ab 06.11.14: 3,45 ml 2 Tage direkt besser, dann wieder starke Symp. und Pseudohallus (dabei 2 Nächte wie Delirium), halben Tag verwaschene Sprache
>> ab 19.11.14: 3,5 ml wie bei 3,45 ml
>> ab 20.11.14 : 3,55 ml Kurzzeitged. gleich 0
>> ab 21.11.14: 3,6 ml wie Tage zuvor, zusätzl. Schütteln i. g. Körper + Verkrampfungen 1-2 Tage, kein normales Denken mögl., Schwindel, Mundzucken, Verwirrung, Gehirndr., Ausbleiben Mens., 2 Tage Apathie, extreme Schwäche, Panik, Unruhe, Atemprobl., enger u.versp. Brustkorb, würgen, Juckreiz, nicht mehr wollen, Gewaltph., Krämpfe Oberk.
>> ab 04.12. 14: wöchentliche B12 - Spritzen a´1000ug
>> ab 11.12.14: Folsäure-Kapseln (Übelkeit, Bauchkneifen, Britzeln in Armen & Brust, Übelkeit >> wieder abgesetzt am 17.12.14

>> ab 28.12.14: B12 sublingual tägl. bis zur nächsten Spritze

akt. Beschwerden: krampfart. Versp. Oberk. mit Nervenbrennen , starker Schwindel bei Augenbew., Zucken in Gesicht & einz.Muskeln, Übelkeit, Zittern

>> 04.21: Jahre stabil, weil nichts gemacht.
Zwischendurch Diagnose Morbus Basedow. Ist aber ohne was wieder weg gegegangen...

Aktuell 3,6 ml Seroxat Suspension, keine bewusste Reduzierung


22.03. : Impfung Corminaty

Gefühl neben sich zu stehen, Armschmerzen, schwitzen: nach zwei, drei Tagen weg
Dann: Erschöfung, flau im Bauch, Gehirnschwappen, Muskelverspannungen / Muskelkrämpfe, Ohrenrauschen
Seit 4.04: totale Übelkeit, Gummibeine und Erschöpfung, Muskelverspannungen / schnell Muskelkrämpfe bei kleinsten Bewegungen wie Schuhe anziehen (Oberschenkel, Nacken), Ohrenrauschen
Gehirnschwappen bisschen besser

Seit 09.04: Ständides Aufstoßen, massive Übelkeit, Gefühl zur Seite zu kippen, Kurzzeitged. null, brain frog, Musik im Kopf, Ohrensausen, Geräuschempfindlich (Menschen, TV)
Schwindelig
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Re: Melodien im Kopf / Ohrwurm

Beitrag von Schwindelig »

Hi!

Ich habe Ohrwürmer seit dem 1. Tag meiner Mirtazapin Einnahme. Ich nehme es jetzt ein Jahr nicht mehr und habe das leider immer noch. Mal mehr, mal weniger. Oft kommt es beim Einschlafen oder beim Aufwachen, was ziemlich, ziemlich nervig ist.

Liebe Grüße
Februar 2019- April 2020 30mg Mirtazapin

Symptome nach Beginn der Einnahme: Ohrwürmer, Watte im Kopf, neben mir stehen, konnte nicht lesen, konnte nicht wirklich nachdenken, keine Empathie, nachdem das Schwerste der Depression vorbei war und ich weinen konnte, kamen die Alpträume. [size=85][/size]

Ende Juni 2019: Mirtazapin 30mg ---> 27mg
Symptome: keine

Ende Juli 2019: 27mg --> 25mg
Symptome: keine

Mitte August 2019: 25mg --> 20mg
Symptome: 2 Tage leichte Unruhe morgens, sonst keine

Anfang September 2019: 20mg --> 17mg
Symptome: keine

Mitte September 2019: 17mg --> 15mg
Symptome: keine

Mitte Oktober 2019: 15mg --> 12mg
Symptome: nach einer Woche ein trauriger Tag mit grundlosem Weinen, sonst keine

Anfang November 2019: 12mg --> 10mg
Symptome: nach einer Woche ein trauriger Tag, sonst keine

Um den 20-25 November 2019: 10mg --> 7,5mg
Symptome: erste drei Tage Kopfschmerzen, nach einer Woche zwei traurige Tage

14. Dezember 2019: 7,5mg --> 6
Symptome: keine

2. Januar 2020: 6mg --> 4,5mg
Symptome: Angst, Unruhe, Kälteschaudern, Panik, aufgrund dieser Symptome schlechterer Schlaf

5. Januar 2020: 4,5mg --> 6mg
Symptome: anderthalb Wochen lebhafte (Alp)träume, die sich wieder gelegt haben. Es hat sich alles stabilisiert. Obige Symptome waren wahrscheinlich PMS, da ich meine Periode ein Jahr nicht hatte.

1. Februar 2020: 6mg --> 5,4
Symptome: keine

10. März 2020: 5,4mg --> 2,5 (aus Versehen)
Keine Symptome

17. April 2020: auf null

Ich bin zu Anfang des Absetzens nach der 10% Regel vorgegangen, habe aber keinerlei Symptome feststellen können. Deswegen bin ich schneller vorgegangen.

NEM: natürliches Vitamin C, Weinstein, Molybdän, Bor, Magnesium Malat/Chlorid, Vitamin B6, Vitamin K2, Taurin, kolloidaler Zeolith

Anderes: Leberwickel, Magnesium/Borax Fußbäder, Rotlichttherapie, Kaffeeeinläufe
blinded03
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Re: Melodien im Kopf / Ohrwurm

Beitrag von blinded03 »

Hallo

Ja, es ist sooo unangenehm. Alles hallt eben nach. Vorallem Musik, einzelne Sequenzen, Dauerschleife.
Manchmal auch einzelne Wörter.

LG
Blinded
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>> ab 26.03.07: 4,2 ml (massive Entzugsersch. nach ca 2-3 Wochen)
>> ab 30.05.07: 4,3 ml (nach ca 10 Tagen Krämpfe / Muskelzittern, Arm bewegt sich hin und her)
>> ab 11.06.07: 4,2 ml
>> seit 2008 4,0ml
>> Unterbrechungen beim Reduzieren wegen Zwischenfällen wie 1-2 Std. zeitverz. Einnahme, Med. wie Antibiotika, Cortison etc.
>> seit 24.05.11 3,9 ml
>> weitere Reduz.in super-kleinen Schritten
>> ab 27.10.13: 3,6 ml
>> ab 31.03.14: 3,4 ml (Schwindel, Gangunsicherheit)
>> ab 02.07.14: Lokalanästhetikum stürzt mich in Super-Krise (alle neurolog. und psychischen Sympt. sehr heftig)
>> ab 17.07.14: 3,2ml (3 Tage bessser, dann wieder schlimmer)
>> ab 31.07.14: 3,3 ml
>> ab 01.08.14: 3,8 m (Appetit besser, geschlafen, Nervenbrennen reduzierter, Durchfall)
>> ab 02.08.14: 4,o ml (Angst besser, aber dafür andere starke Symptome, zwanghaft)
>> ab 08.08.14: 3,8ml (Ersten Tage besser, dann wieder Symptome, aber insgesamt bisschen klarer im Kopf)
>> ab 12.08.14: 3,6ml Auch nach 12 Wo. noch starke neurolog.Symptome
>> ab 06.11.14: 3,45 ml 2 Tage direkt besser, dann wieder starke Symp. und Pseudohallus (dabei 2 Nächte wie Delirium), halben Tag verwaschene Sprache
>> ab 19.11.14: 3,5 ml wie bei 3,45 ml
>> ab 20.11.14 : 3,55 ml Kurzzeitged. gleich 0
>> ab 21.11.14: 3,6 ml wie Tage zuvor, zusätzl. Schütteln i. g. Körper + Verkrampfungen 1-2 Tage, kein normales Denken mögl., Schwindel, Mundzucken, Verwirrung, Gehirndr., Ausbleiben Mens., 2 Tage Apathie, extreme Schwäche, Panik, Unruhe, Atemprobl., enger u.versp. Brustkorb, würgen, Juckreiz, nicht mehr wollen, Gewaltph., Krämpfe Oberk.
>> ab 04.12. 14: wöchentliche B12 - Spritzen a´1000ug
>> ab 11.12.14: Folsäure-Kapseln (Übelkeit, Bauchkneifen, Britzeln in Armen & Brust, Übelkeit >> wieder abgesetzt am 17.12.14

>> ab 28.12.14: B12 sublingual tägl. bis zur nächsten Spritze

akt. Beschwerden: krampfart. Versp. Oberk. mit Nervenbrennen , starker Schwindel bei Augenbew., Zucken in Gesicht & einz.Muskeln, Übelkeit, Zittern

>> 04.21: Jahre stabil, weil nichts gemacht.
Zwischendurch Diagnose Morbus Basedow. Ist aber ohne was wieder weg gegegangen...

Aktuell 3,6 ml Seroxat Suspension, keine bewusste Reduzierung


22.03. : Impfung Corminaty

Gefühl neben sich zu stehen, Armschmerzen, schwitzen: nach zwei, drei Tagen weg
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Seit 4.04: totale Übelkeit, Gummibeine und Erschöpfung, Muskelverspannungen / schnell Muskelkrämpfe bei kleinsten Bewegungen wie Schuhe anziehen (Oberschenkel, Nacken), Ohrenrauschen
Gehirnschwappen bisschen besser

Seit 09.04: Ständides Aufstoßen, massive Übelkeit, Gefühl zur Seite zu kippen, Kurzzeitged. null, brain frog, Musik im Kopf, Ohrensausen, Geräuschempfindlich (Menschen, TV)
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