Hallo Lithianer, hallo Karel/Danci/Jaden & Co,
im Vorfeld danke Jaden für die Lorbeeren ... Auf der A8/Schild Prien bist du mir vor ca. 3 Wochen übrigens in den Sinn gekommen.
Hatte am vergangenen Sonntag und Montag zwei sehr schöne Tage und beide waren so richtige Krafttage für mich. Dies war nun der zweiten Kurzurlaub und aus beiden bin ich gestärkt hervorgegangen obwohl sie doch recht anstrengend waren.
Der sportliche soziale Kontakt am Sonntag mit einigen Bekannten und auch Freunden bestärken mich besonders auf meinem Weg zu einer Normalität und hilft mir mit Menschen besser umzugehen.
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Seit 2019 war ich sehr vorsichtig damit, weil "wenn einer eine Reise tut" das bei psychischen Krankheiten oft sogar in einer Psychose endet.
Bei Reduktion von Medikamenten ist/kann jeder Rhythmuswechsel durch Ortsveränderung, Distress aber auch sogar Eustress und viele andere Faktoren zu starker Instabilität führen. Wenn durch Eustress das Schlafbedürfnis sinkt oder sich die Aufmerksamkeit verändert kann dies schlimme Folgen haben und sogar zu Depressionen führen.
Über viele Monate hinweg hatte ich aufgrund meinen immensen Gedankenaktivitäten sehr viele Ideen und Reisepläne und Gott sei Dank dann nicht umgesetzt.
Gehe gerne ganz alleine (auch wegen diesem Corona) in ein sehr ruhiges Appartement und bin dann sehr flexibel. Wenn eine Freundin mitgeht ist das auch schön, aber dies bedeutet jedoch viel mehr Input und ...
Diesmal habe ich die erste Nacht sehr schlecht bis gar nicht geschlafen. Verunsicherungen, Ängste bringen mich dann oft fast aus den Gleichgewicht aber in der zweiten Nacht konnte ich 4 Stunden durchschlafen und das ist sowieso fast schon mein Maximum. Die dritte Nacht war nur noch so halbwegs aber es hat gereicht und ich konnte wieder einen sehr erfolgreichen Wettkampf bestreiten.
Meinen Nieren geht es nicht wirklich gut und die linke Niere macht sich immer wieder unangenehm bemerkbar. Polydipsie, Polyurie und auch ein Diabetes Insipidus sind leider schon entsprechend fortgeschritten und auch Rötungen auf der Haut beim Brustkorb welche schon seit 2 1/2 unbehandelt sind reflektieren diese Nierenstörung zusätzlich.
Dies steht wahrscheinlich auch im Zusammenhang mit dem Anfluten von Lithium bei Beschädigung der Retardfunktion und könnte einem
Arzneimittelexanthem (allergische oder pseudoallergische Hautreaktion) zugeordnet werden.
Die Nieren sind ja so etwas wie die Heizung des Körpers. Habe immer wieder über sehr kalte Oberschenkel geklagt und niemand aus der Ärzteschaft hat sich dafür interessiert.
Aus Sicht der TCM habe ich eine Nieren-Yang Schwäche (Funktionsstörung) - meine Nieren sind einfach jahrzehntelang durch sehr unangemessene Aufnahme von Wasser überbelastet worden.
Nierenpflege ist deshalb bei mir schon länger angesagt. Bin trotzdem sehr Zuversichtlich denn ich weiß dass ich in einem Heilungsprozess bin, der für mich schon einem Wunder gleichkommt.
Auch du bist ein Wunder! Entdecke das Wunder das du bist durch Stärkung der Verbundenheit zu dir selbst. Du mußt an dieser Entfaltung arbeiten, denn dann kannst du wirklich alles erreichen.
Eine der besten Möglichkeiten positiv/entgiftend/meridianfördernd auf die inneren Organe einzuwirken ist eine bewusste Bauchatmung welche dann längerfristig zu einer Standardatmung werden sollte. Sind also Leberwerte, Nierenwerte, ... nicht gut ist dieser Wechsel ins Bewusstsein DIE EMPFEHLUNG mit der sogar vorhandene Ängste/Panikattacken sehr gut zu kontrollieren sind!
Mit der nur noch sehr geringen Dosis von 1/2 Tablette am Tag ist es schon ein ganz anderes Leben. Mit viel mehr Freude und Elan kann ich jetzt vieles angehen und es schleicht sich immer öfter eine natürliche Müdigkeit ein, welche ich sonst nur noch aus der Jugendzeit kenne als ich z. B. als Beifahrer noch wegnicken hab können.
Dies gelingt mir nur mit drei fixen täglichen Einheiten Yoga/Entspannung/Meditation. Besonderes Augenmerk auf das Essen, guter Wechsel zwischen Spannung/Entspannung, viel Bewegung in der frischen Luft, ... wirkt dann einem Ungleichgewicht zwischen Körper und Psyche entgegenwirkt.
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Der Krafttag am Montag war ein sehr gemütlicher Wandertag von ca. 6 Stunden. Hab vergessen das Handy auf lautlos zu stellen was dann zu einem Telefonat - gegen die Regeln der Achtsamkeit - mit einer Freundin geführt hat. Hätte sie gleich mitnehmen können denn am Abend gab es nochmals ein längeres Telefonat. Es ist nicht zu Unterschätzen wie die Psyche durch Handy, Computer, Fernsehr, Multimedia, ... belastet wird!
Hab dann noch zwei Reh fotografieren und in den Bergen mitten im Grün Mittag gemacht. Eine Dose Tunfisch mit Klee und Wegerich direkt vom Jausenplatz und ein gutes Brot. Dazu natürlich mein Kefir und einen Tee und als Nachtisch später dann noch ein Apfel. Hatte mein Fernglas dabei und konnte deshalb die Reh genauer betrachten und auch andere Fernziele waren sehr interessant.
Der Jausenplatz war etwas windgeschützt und angenehm sonnig. Im Hintergrund waren Grillen zu hören und dann habe ich auch eine Feldheuschrecke gesehen. Wenn diese braune Schrecke lange Fühler gehabt hat dann wäre es eine Grille gewesen. Etwas tiefer ins Gras blickend waren dann noch Waldameisen bei der Arbeit zu beobachten.
Auf dieser Lichtung sind mir gleich relativ junge Brennnesseln aufgefallen die durch den vielen Regen noch so gut gewachsen sind. Deshalb sammelte ich die zarten Spitzen und freute mich schon auf den Brennnesselspinat zu den Bratkartoffeln mit Ei am Abend zu dem ich mir auch noch 1/8 Rotwein gönnen werde.
Dann ging ich weiter und auf dem Waldweg erblickte ich ein schönes Fotomotiv. Auch dort konnte ich es nicht lassen ein paar Naturfotos zu versenden. Wahrscheinlich habe ich durch diese Nicht-Achtsamkeit den Reißverschluss bei der Hüfttasche vergessen zuzumachen und deshalb habe ich wahrscheinlich dort mein blaues Schweizer Taschenmesse verloren.
Auf dem Rundweg saß ich dann noch auf einer schönen Sonnenbank im Almgebiet und las noch ein wenig aus den Buch "Wenn du es eilig hast, gehe langsam. Was für ein Klack, Klack höre ich denn nun? Was kommt denn da daher? Ein Wandere mit Stöcken hetzt den Berg herauf und ... hat es schrecklich eilig. Als ich fast im Tal unten war kam er dann noch den Berg heruntergejoggt und schmunzelnd schenkte ich ihm ein Lächeln.
Bei einer Villa zog ich nochmals mein Handy heraus, denn diese knallrote Buche schaute in der herbstlichen Abendsonne besonders schön aus. Dafür kletterte ich sogar eine steile Böschung hoch um einen optimalen Standpunkt zu finden.
Im Dorf angelangt - in der Nähe von meiner Unterkunft - kamen mir zwei Katzen entgegen mit denen ich mich am Vortag schon angefreundet hatte und warteten schon darauf wieder gestreichelt zu werden.
Dies waren also meine zwei sehr schönen Krafttage. Ein Tag mit Spannung bzw. ein Tag zur Entspannung im Sinne vom Yin und Yang.
Liebe Grüße
Lithi