es tut mir Leid, daß es Dir so schlecht geht und Du breits handfeste Probleme durch das Mittel bekommen hast.
Verusche, es langsam auszuschleichen, wie in Deinem Thread erwähnt.
Alles Liebe
Rundi
Es gibt Fluoxetin in Tropfenform. Bitte lies Dir meinen Artikel hier durch, da findest Du das wichtigste Handwerkszeug zum Absetzen von AD:allerdings weiß ich gar nicht wie ich 10 mg ausschleichen kann. Gibt es hier kleinere Doses?
Da täuscht Du Dich.Ich denke und hoffe, daß wenn ich das Fluoxetin absetze, lediglich die Erscheinungen wieder auftreten könnten die ich vorher hatte - also diese nagenden Gedanken und keine körperlichen, oder??
siehe:http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 100#p45100Habt ihre eigentlich Erfahrungen gemacht mit den einzelnen Herstellern?
Das ist v.a. eine Werbetheorie. Kritischere Gemüter, durchaus auch konservativ-psychiatrischer Denkhaltung geben zu, daß man denkbar wenig weiß über die komplexen Zusammenhänge, die tatsächlich stattfinden, besonders bei Langzeiteinnahme von modernen AD.Aber einige AD's sorgen doch lediglich dafür, dass die Zellen das Serotonin wieder aufnehmen können, was sie unter Depressionen nicht tun, oder nicht?
Ich finde mit den Angehörigen ist das so eine Sache.. Sie sind ja oft genervt von den Depressionen, dann verändert sich derjenige ggf. auch noch und wird oft "hart", besonders nach einem Klinikaufenthalt. Weil er da gelernt hat, auf sich selbst zu achten. Viele haben sich selbst ja viel zu lange vernachlässigt, ihre eigenen Bedürfnisse, und Ja und Amen zu allem gesagt. Nun machen sie es nicht mehr, das ist ungewohnt für die Angehörigen, vor allem unangenehm, und so heißt es oft, man sei egoistisch geworden.. Meine Antwort darauf: "Sie sind dann erst mal so egoistisch geworden, wie andere schon längst sind". (klar, manche schießen auch über's Ziel hinaus, der neue Egoismus will ja auch gelernt seinDas-kleine-Runde hat geschrieben: Oft bemerken sie v.a. Angehörige, während der Betroffene sich gar nicht bewußt ist, daß sich etwas ändert oder, wie bei hypomanem Erleben häufig, sich besser als zuvor fühlt und die Entwicklung erst bedenklich findet, wenn´s brenzlig wird.
Hmmm, ich weiß nicht recht, vielleicht ist es einfach Alterssichtigkeit.sondern so wie "schlechter sehen im Alter"?
Meine Antwort:Hallo rundi....nochmal persönlich vielen dank für deine sehr ausführliche Antwort...mein Beitrag dazu siehe forum.
Mich würde mal interessieren wie es dir denn ohne Chemie so geht? Die ganzen direkten Nachwirkungen sind ja verschwunden wenn ich das in anderen threads richtig gelesen habe (du bist hier ja gut unterwegs).
Ich frage deshalb, weil ich zwar auf jeden fall nach der ganzen Sache jetzt ne Therapie machen will, aber eben nicht das Gefühl habe es ganz ohne Medikamente zu schaffen...ich lese bei solchen Leuten immer nur: "naja, PAs sind noch da, aber ich kann damit leben". Eine beneidenswerte Einstellung, die ich aber momentan (noch) nicht teile.
Die Sache ist eben, dass es bei mir nur durchs Cita in kürzester Zeit wieder alles gut war...war nach einer Phase von ein paar Wochen, in der ich ab und zu noch an die PAs gedacht habe wieder völlig unbeschwert und bereit fürs leben (ohne JEGLICHE Nebenwirkung)....und dann aus heiterem Himmel sowas!!!
naja, vielleicht war das ja das Zeichen, dass ich meine Einstellung ADs gegenüber mal überdenken sollte...wenn einen so ein blöder Virus mal eben für (bis jetzt) 8 Wochen aus der bahn wirft...
liebe Grüße